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172 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen!
Richard David Precht erzählt von seiner marxistischen Kindheit im westdeutschen Solingen. Die Eltern sind überzeugte Linke, sie adoptieren Waisenkinder aus Vietnam und träumen vom sozialistischen Einheitsstaat. Raumschiff Enterprise und Coca-Cola kommen ihnen nicht ins Haus. Dafür Frederik Vahle, Franz Josef Degenhardt und das GRIPS Theater.
In...
Veröffentlicht am 14. Februar 2006 von lieblingsfarberot

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Stärke des Buches ist zugleich seine Schwäche
Precht schildert seine Kindheit in der Solinger Provinz. Er wurde 1964 geboren, erlebte somit die sagenumwobenen 68er Jahre als Kind und zudem weitab vom Trubel der Weltrevolution in Frankfurt oder Berlin. Seine Eltern engagieren sich über Terres des Hommes für vietnamesische Waisenkinder. Zwei von ihnen werden in die eigene Familie aufgenommen. Politisch stehen...
Veröffentlicht am 25. Juli 2012 von Tom Kadi


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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lenin kam nur bis Lüdenscheid, 28. April 2010
Ich habe das Buch mit dem Wiedererkennungsblick einer Person aus der damaligen Zeit gelesen. Vieles war zumindest bekannt, alles hat nicht jeder nachgelebt aber häufig gab es Ähnlichkeiten. Der Rückblick lohnt sich.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Stück deutsche Geschichte auf 350 Seiten, 1. August 2009
Mit der Überschrift ist fast alles schon gesagt.

Der Autor kann ohne Frage gut und bildhaft schreiben. Mit diesem Buch bringt er ein Stück deutsche Geschichte eingewebt in die eigene Biografie kurz aber unterhaltsam rüber.

Ein Stern Abzug für die an manchen Stellen fehlenden Informationen über die Hauptcharaktere, die mir persönlich noch wichtig gewesen wäre.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lenin kam nur bis Lüdenscheid, 26. Juni 2009
Von 
K. Sievers "Magic" (Norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich den gleichnamigen Film im Fernsehen gesehen habe, muss ich sagen, das Buch gefällt mir besser! Anscheinend hat der Verfasser die Launen seiner Eltern einigermaßen gut überstanden.
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3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Prechts Familienbiographie ist antikommunistischer Mainstream, 14. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
R. Precht hat als Kind die DDR und UDSSR geliebt und Oleg Blochin war sein Star. Das versteht die FAZ unter Kommunismus. Denn sie schreiben lt.Buchcover, es ginge um "kommunistische Traditionen in der deutschen Provinz". Wir erfahren Erinnerungsfetzen an eine Kindheit in einer Familie, die zeitweise mit der DKP sympatisiert, später mit den GRÜNEN. Prechts "kommunistischer" Erfahrungsschatz besteht aus der Teilnahme an einem SDAJ-Jugendcamp, Besuchen beim UZ-Pressefest und einzelnen Erlebnissen mit einem Schwager, dem ehemaligen DKP-Vorsitzenden von Solingen.

Precht fragt sich nicht, ob es an seiner Deutung der Ereignisse und an seiner eigenen Naivität lag, dass er als Kind und Jugendlicher so unkritisch DDR und DKP idealisierte. Den Volksaufstand 1989 in der DDR wird betrauert, als Mord an Prechts Illusionen. Er schmäht die berechtigten Demonstranten, als "ein paar Leute mit Kerzen". Zum Glück hat es gereicht, um Honneker und Konsorten heimzuleuchten! Endlich weg diese häßliche Karikatur auf den Sozialismus!

Precht bekennt zum Schluß nicht zu wissen, wo er heute steht: "Und was bin ich? Ein linker Konservativer, halb zynischer Träumer und halb verträumter Zyniker? Und was heißt den überhaupt noch links?"

Die Herrschaft von Bürokraten mag für Precht anziehend gewesen sein. Die Vorstellungen eines Karl Marx vom Sozialismus waren allerdings andere....
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21 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bei den Sponits nichts neues, 17. August 2008
Vorneweg: Der Autor ist "Publizist"; also kann er schreiben. Und recherchieren kann er auch. Was er nicht kann, ist dem Leser nachvollziehbar zu erklären, warum seine Mutter die Familie erlassen hat und warum die Großmutter Selbstmord beging.

Zur linksalternativen Szene gibt es über die Aufzählung verdienter Solinger Kommunisten hinaus nichts neues zu erfahren.

Neben schönen und verstörenden Kindheits- und Jugenderinnerungen bleibt nur das vage Gefühl, dass die Lügengebäude in Familien aller Couleur auf dem gleichen Bauplan beruhen.
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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution
Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution von Richard David Precht (Taschenbuch - 15. April 2011)
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