Amazon.de: Kundenrezensionen: Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können

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88 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nach dem Crash ist vor dem Crash
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.

Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine...
Vor 10 Monaten von Jochen Gruber veröffentlicht

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versus
294 von 354 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gold und sonst nichts?
Den neuen Band von Max Otte habe ich an einem Tag gelesen, weil ich gespannt war, ob hinter dem plakativen Titel denn nun auch Substanz lauert. Um es kurz zu machen - es ist nicht viel.
Teil 1 - die Analyse bis Seite 197 - ist treffsicher und exakt und ohne Frage richtig: Die Staaten von BRD-land über Frankreich bis USA lauern nur darauf ihre gigantischen...
Veröffentlicht am 19. August 2006 von Livia

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88 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nach dem Crash ist vor dem Crash, 2. Januar 2009
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.

Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine persönliche Investmentstrategie natürlich eigenem Nachdenken folgte, so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die (im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben für ein Buch jemals lohnten, dann diese.
Natürlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das könnte, würde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Bücher schreiben verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung für Immobilien auch beim Ausbleiben eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl überholt. Auch seine Empfehlungen für einzelne Aktien kann man im Nachhinein kritisch überdenken.
Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Überlegungen für die Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese Krise als eine Krise der Verschuldung und übermäßigen Konsums vor allem in den angelsächsischen Ländern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen Gegenmaßnahmen in diesen Ländern vorausgesehen und beschreibt die (zum jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in einigen Ländern. Deshalb lohnt sich die Lektüre auch jetzt noch, da der Crash schon eingetreten zu sein scheint, da ähnlich wie die Folgen der Dot.com Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wurden, so wird die aktuelle Krise mit Maßnahmen bekämpft, die eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen.

Wichtig ist, daß der Leser dieses Buch als Anstoß begreift, selbst weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte, daß auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig voraussagen kann - für einen solchen Leser ist das Buch von außerordentlichem Wert.
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294 von 354 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gold und sonst nichts?, 19. August 2006
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Den neuen Band von Max Otte habe ich an einem Tag gelesen, weil ich gespannt war, ob hinter dem plakativen Titel denn nun auch Substanz lauert. Um es kurz zu machen - es ist nicht viel.
Teil 1 - die Analyse bis Seite 197 - ist treffsicher und exakt und ohne Frage richtig: Die Staaten von BRD-land über Frankreich bis USA lauern nur darauf ihre gigantischen Schuldenberge durch Tricks zulasten der Bürger zu sanieren - illusorische Immobilienpreise und irrsinnige Rentenanwartschaften sowie Sozialanwartschaften werden sich in Luft auflösen - die Krise ist sicher.
OK - aber das wissen wir alle.
Aber was rät der Max Otte als Schutz-Strategie für den privaten Investor? Er rät zum Investment in Gold, Immobilien(?) und Qualitätsaktien sowie Anleihen von guten Schuldnern außerhalb des USD/¤/Yen-raumes. Und damit ist Teil 2 auch schon zu Ende. Wer glaubt denn, daß ein bankrotter Staat mit seiner neidzerfressenen Wählerschaft meinen Immobilienbesitz respektiert, meine Qualitätsaktien und Anleihen nicht verstaatlicht? Und meine Goldnuggets soll ich am jetzt schon wie irre kontrollierenden Zoll vorbei retten? Der echte Crash dürfte da wohl ein anderes Format haben. Der 2. Teil - also die Strategie ist mager und unbefriedigend - zu allgemein um von echtem Nutzen zu sein. So kommt ein wenig der Eindruck, daß hier auf der Weltuntergangswelle ein weiteres Büchlein reiten soll, das auch nicht weiß wie`s weitergeht. Insgesamt also viel Geld für ein so dünnes Buch, nur damit wir lesen können, daß der Verfasser mal im Hörsaal bei Fed-Chef Bernanke gesessen hat.
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70 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Crash kommt.. einfach den gesunden Menschenverstand zugrunde legen !! , 3. April 2007
Von RoMa (südliche Hemisphäre) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
wie viele Bücher wurden schon geschrieben, die das Crashszenario beschrieben haben. Nie ist er gekommen, das ist wohl wahr. ABER, nie war er so nahe wie heute. WARUM... Max Otte beschreibt es in seinem Buch und wenn man seinen eigenen gesunden Menschenverstand mit ein bezieht, sind die Vorzeichen einfach niederschmetternd. Angefangen hat alles in den frühen zwanzigern. Der Dollar war und ist heute noch die Leitwährung, WELTWEIT. In den zwanzigern haben es eine Handvoll privater Bankiers "geschafft" die FED - die amerikanische Notenbank - über das "Federal Reserve Gesetz" von staatlicher Hand in PRIVATE Hand "überzuführen", besser zu zwingen. Derzeit klagen immer noch neun Bundesstaaten aktiv in den USA gegen diesen verfassungswidrigen Akt - jedoch ohne Erfolg. Die Hochfinanz läßt es nicht zu. WARUM. Weil die FED das Privileg erhalten hat, GELD ZU DRUCKEN und es dem amerikanischen Staat zu leihen UND DAFÜR JAHR FÜR JAHR ZINSEN ZU KASSIEREN - OHNE JEGLICHE GEGENLEISTUNG! Das Geld bekommen die Anteilseigner der FED... die Rohtschilds, Rockefellers, Warburgs etc.etc. , die Leute die auch die politische Macht im Hintergrund innehalten. Weiter geht es ... nun kommt der Petrodollar ins Spiel, nachdem die Goldreserven in den fünfzigern und sechzigern fast vollständig aufgelöst wurden... war auch diese Deckung des Dollars dahin... UND DIE FED DRUCKT WEITER SEIT JAHREN DOLLAR UM DOLLAR OHNE GEGENLEISTUNG... das Handelsbilanzdefizit der USA wird intern von Volkswirten auf über 50 BILLIONEN DOLLAR geschätzt. Das ist eine riesen Seifenblase, die zwangsläufig platzen muß... SOBALD die Ölstaaten nicht mehr in Dollar bezahlt werden möchten - sondern im sichereren EURO. Die Überschuldung der WELTLEITWÄHRUNG DOLLAR ist so immens, daß dieser Kollaps kommen muß - das sagt einem einfach der gesunde Menschenverstand. Dies alles ist auch mit Schlagwörtern gut zu googeln. Seit ungefähr 3 Jahren veröffentlicht die FED nicht mehr die Geldmene M3. Das ist die Zahl, die Auschluss darüber gibt wie viele Dollarbanknoten weltweit im Umlauf sind. Warum tut sie das denn?! Es ist einleuchtend, niemand hat mehr einen Ansatz, wieviel Dollars die FED druckt und in Umlauf bringt, um den amerikanischen Konsum am laufen zu halten. Max Otte beschreibt das "wie und warum" im ersten Teil des Buches ausführlich auf 176 Seiten und versucht wach zu rütteln. Im zweiten Teil versucht er dann Lösungsansätze zu geben, wie man mit diesem Crash umgehen kann. Otte schreibt mit vielen guten Metaphern und das Buch ist folglich auch sehr gut lesbar und erfrischend in seiner Machart. Ein sehr wichtiges Buch für Menschen die ihr Geld sicher währen und es angelegt haben. 5 Sterne von mir für den Inhalt. Die Vorschläge im Buch muß ein jeder selbst prüfen. Ich habe meine Rückschlüsse gezogen und werde mein Anlageverhalten ändern. DAS SAGT MIR MEIN GESUNDER MENSCHENVERSTAND.
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106 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Top-Vermögensberatung und Krisenabsicherung vom Profi, 13. November 2006
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
"Natürlich kommt der nächste Crash, die Frage ist immer nur, wann", meinte mal lachend ein Fondsverwalter zu mir. Professor Otte, Princeton-Absolvent, Vermögensberater und Betreiber eines eigenen Fonds, ist der Meinung, dass die Anzeichen für einen Crash derzeit auf Sturm stehen. Für ihn ist es höchste Zeit, sich auf einen langen Bärenmarkt einzustellen bzw. zumindest für einen solchen Fall abzusichern. Wer auch so denkt, findet hier ein optimales Buch.

Otte analysiert im ersten Teil die finanzielle Gesamtsituation der Welt und zeigt die Risiken auf. Kritisiert wird insbesondere Greenspans Politik des 'leichten' Geldes, die zur Geldentwertung, Verschuldung und zu Blasen in vielen Bereichen geführt hat. Im zweiten Teil folgt eine umfassende Vorstellung aller gängigen Vermögensklassen und ihrer Eignung für eine Krise/ Bärenmarkt. Otte ist der Meinung, dass ein Großteil der deutschen Haushalte falsch aufgestellt ist, egal, ob eine Krise nun kommt oder nicht (prinzipiell: zuviel Immobilien und Lebensversicherungen, zuwenig Aktien und Gold). Abhängig vom persönlichen Risikoempfinden gibt er eine Vielzahl von Tipps, die bis hin zu konkreten krisensicheren Unternehmen und Edelmetalladressen reichen. Von vielen - derzeit oft sehr beliebten - Finanzprodukten rät er dagegen dringend ab, da die Profiteure hier vor allem die Banken seien.

Das Buch ist fundiert, sehr persönlich geschrieben und auch für den Laien verständlich. Es gelingt Otte wunderbar, das unliebsame Thema 'Krise' nüchtern zu vermitteln und mit Ruhe anzugehen. Ich finde es eines der besten Bücher zum Thema. In rauen Zeiten wie der unseren "muss Geld wieder zur Chefsache werden", und mit diesem Ratgeber erhalten Sie eine solide Vermögensberatung für wenig Geld. Kaufempfehlung.
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46 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert für jeden ernsthaften Investor., 29. August 2006
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch macht in einer nüchternden Art und Weise eindrucksvoll auf die lauernden Gefahren der Weltwirtschaft aufmerksam. Alle Thesen werden sachlich begründet und mit stichhaltigen überzeugenden Argumenten belegt. Viele Bücher kratzen an der Oberfläche. Hier aber werden Details und Zusammenhänge so klar erläutert, wie man es in der Presse bisher noch nicht gefunden hat.

Unabhängig davon ob eine Krise morgen, in einem Jahr oder in zehn Jahren auftritt. Crashs wird es immer wieder an der Börse geben. Man sollte stets darauf vorbereitet sein. Dieses Buch beschreibt ausführlich den Weg sein Kapital langfristig zu sichern und aufzubauen. Auch während eines lang anhaltenden Bärenmarktes.

Nicht viele Vertreter der Wirtschaft haben den Mut, sich so kritisch zu äußern. Die Wahrheit ist oft sehr schmerzhaft. Einem unabhängigen Wirtschaftprofessor und Absolventen einer Eliteuniversität, der schon in der Vergangenheit mit seinen Aussagen oft richtig lag, darf man aber durchaus ernst nehmen.

Mir persönlich hat dieses Buch geholfen, mein eigenes Depot krisensicher zu gestalten.

Mein Fazit: Ein muss für jeden mündigen Bürger! Unbedingt lesen bevor die Krise eintritt!
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34 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Optimismus - Realismus - Pessimismus, 23. Januar 2007
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Otte wartet hier mit vielerlei interessanter Fakten auf. Diese sind einigen von uns bekannt, jedoch nur wenigen wirklich bewusst. Er stellt die aktuelle weltweite und länderbezogene Finanz- und Wirtschafts-Situation sachlich dar. Von dort aus startet er einen Streifzug durch mögliche Szenarien. Über die Quellen, Deutungen, Prognosen und Spekulationen mag sich der ein oder andere gegenüber kritisch äußern; Wachsende Geldmengen, Immobilien- und Börsenblasen und die steigende Verschuldung der westlichen Länder bei stagnierender Population sind Entwicklungen, die logischerweise nicht bis ins Unendliche weiterlaufen können. Otte rät von komplexen Produkten der Finanzbranche ab und empfiehlt stattdessen den Kauf von Energie- und Rohstoffaktien, Grundstücken sowie Edelmetallen, sog. "einkommensproduzierenden Gegenständen". Ein guter Rat wie ich finde. Letzen Endes ist ein Crash nichts Unnatürliches und schon im Volksmund weiss man "Der nächste Winter kommt bestimmt."
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37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Auf alle Fälle spannend..., 28. August 2006
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Dem vorherigen Rezensenten kann ich mich leider überhaupt nicht anschließen. Zugegeben, der Titel ist sehr plakativ, doch mal ehrlich: muss dass ein guter Titel nicht sein, um Interesse zu wecken?
Ich habe das Buch auch an einem Tag gelesen, das allein sagt wohl schon einiges darüber aus, wie spannend das Buch ist...
Natürlich ist die Staatsverschuldung der USA und Deutschlands kein Geheimnis! Dennoch war mir das wirkliche Ausmaß nicht bewusst; auch die ganzen Hintergrundinformationen hatte ich bisher nicht. Das Buch zählt meines Erachtens zu denjenigen, die Interesse und Lust auf Volkswirtschaftslehre wecken und alleine deshalb ist es schon sein Geld wert (Im Übrigen finde ich 18 EUR für ein Buch nun wirklich nicht viel Geld!).
Richtig ist allerdings, dass die Argumente sich teilweise zu widersprechen scheinen, gleichzeitig werden mögliche deflationäre und inflationäre Entwicklungen aufgezeigt, ohne dass so richtig klar würde, zu welchem Zeitpunkt bzw. unter welchen Bedingungen mit den sich eigentlich widersprechenden Szenarien zu rechnen ist. Insofern scheinen auch die vorgeschlagenen Rettungsanker in der Krise nicht ganz konsequent: Der Autor empfiehlt u.a. Gold, da es in Zeiten der Inflation vergleichsweise wertstabil ist, Immobilien hingegen hält er für wenig empfehlenswert, da er von einer deflationären Krise ausgeht...
Auch dürften diejenigen Leser enttäuscht werden, die mit der Warnung vor dem anstehenden Crash eine Empfehlung gegen Aktien erwarten: Der Autor empfiehlt sogar Aktien als Krisenvorsorge und gibt Tipps zu deren Auswahl...
Vermutlich daher die Entäuschung des vorherigen Rezensenten: Man vermisst ein einfaches Patentrezept gegen die Krise. Vielleicht sollte man das aber fairerweise auch nicht erwarten...

Meines Erachtens auf alle Fälle ein sehr lesenswertes Buch, auch wenn die befürchtete Krise nicht eintreten sollte!
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gier frisst Hirn, 8. August 2008
Von tabula_rasa2605 (Rhein-Neckar) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Als betriebs- und volkswirtschaftlicher Laie bin ich durch den reißerischen Titel eher zufällig auf dieses Buch gestoßen. Wird da etwa tatsächlich jemand auf die Idee kommen und die Lobeshymnen auf die Globalisierung, egal ob diese von Seiten der Politik oder viel mehr noch durch die Wirtschaft kommen, in Frage stellen und uns allen ernsthaft erzählen wollen, dass unsere Vorstellung von dauerhaftem materiellen Wohlstand doch nicht auf sicheren Füßen steht? Genau dies versucht ein gewisser Prof. Dr. Max Otte, nicht etwa ein unbedeutender Schwätzer, sondern Absolvent der hoch angesehenen Princeton-Universität, an der er unter anderem die Vorträge von 2 der letzten 3 US-Notenbankchefs verfolgen durfte, dem Leser hier zu vermitteln.
So kommt es auch, dass man Teil I des Buches relativ einfach folgen kann. Mit Ausnahme des Derivate-Kapitels, das ein wenig Basiswissen voraussetzt, erscheint die Argumentation für ein Ende der jahrzehntelangen, beinah weltweit verbreiteten Aufschwungseuphorie sehr schlüssig.
Teil II hingegen, in dem mögliche Auswege aufgezeigt werden, die den Crash für jeden persönlich möglichst erträglich gestalten sollen, kann sich wohl ein Großteil der Leserschaft trotz weiterhin hohem Unterhaltungswert getrost sparen. Zum einen sind die Tipps eindeutig eher an ein recht kleines, vermögendes Klientel gerichtet. Zum anderen sind besonders bei den Aktienempfehlungen einige unverständliche Titel enthalten, z.B. aus Reihen der Konsum- und Luxusgüter, die nur schwer nachvollziehbar sind.
Das heraufbeschworene Crash-Szenario erinnert teilweise nicht an eine Wirtschaftskrise, sondern eher an Zeiten von Bürgerkrieg oder Revolution. Wofür man in einer solchen Situation überhaupt noch irgendeine Form der Vorsorge treffen soll, ist mir bei der Lektüre manchmal rätselhaft geblieben. Falls man das Buch denn allzu ernst nehmen möchte, so sollte das Motto für all die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen wohl eher lauten: gönnt euch endlich was, solange ihr das noch könnt, denn später ist euer lang erspartes Geld ohnehin wertlos...

4 Sterne verdient das Buch dennoch allemal. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass endlich mal jemand mit einer bewundernswerten Radikalität gegen den Strom der Daueroptimisten schwimmt. Und dabei noch das große Risiko eingeht, sich für eine lange Zeit am Geschriebenen messen lassen zu müssen.
Man darf auf den weiteren Verlauf der Finanz-/Hypotheken-/Bankenkrise gespannt sein und wird sehen, ob die als zwangsläufig geschilderten Konsequenzen in den kommenden Jahren tatsächlich eintreten werden oder ob doch wieder irgendein fauler, vorläufiger Ausweg gefunden wird. Nach diesem Buch kann aber niemand mehr sagen, er habe nichts geahnt.
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42 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 21. Oktober 2006
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Ich orientiere mich schon länger erfolgreich an Professor Ottes Aktienempfehlungen, aber mit diesem Buch ist ihm erneut ein großer Wurf gelungen. Unbedingt lesenswert, wenn Sie Ihr Vermögen sichern und mehren wollen. Ich fand es toll, mit welchem Mut Professor Otte, der ja Teil des Systems sein könnte, die Schwachpunkte des heutigen Weltwirtschaftssystems erläutert. Das ist eine radikal andere Sicht, als wir sie von den Regierenden bekommen. Jetzt weiß ich, warum nicht nur die Renten unsicher sind, sondern viele andere Vermögenswerte. Faszinierend ist auch das umfangreiche historische Wissen aus der ersten Welle der Globalisierung von 1870 bis 1914. Im zweiten Teil gibt Otte ganz konkrete Handlungsanleitungen, was zu tun ist. Vieles ist ganz einfach, man muss nur darauf kommen.

Nebenbei: die unten stehende Rezension von KH Leser ist unzumutbar. Beispielsweise ist die Behauptung, Otte habe in seinem Buch Investieren in Biotech-Aktien vornehmlich Aktien empfohlen, die anschließend zu Pennystocks wurden, schlicht falsch. Tatsächlich notiert keines! der in dem Buch analysierten Aktien im Pennystockbereich. Lediglich Lion Bioscience liegt mit einem aktuellen Kurs von aktuell 2,50 ¤ nah dran. Die Einschätzung von Otte im oben genannten Buch: unprofitabel, hoch bewertet, riskant. Ein weiteres Beispiel? Amgen war ihm bei 80,40 Euro viel zu teuer, die Aktie steht heute bei 58,06 Euro. Fast alle analysierten Unternehmen werden als zu teuer oder als nicht empfehlenswert eingestuft (und er lag damit richtig), auch beim Rest erfolgte keine ausdrückliche Kaufempfehlung. Genentech ist das EINIZIGE analysierte Unternehmen, bei dem damals laut Otte der Preis UND die Qualität stimmten. Und es ist heute die EINZIGE Aktie, die im Vergleich zu damals im Kurs gestiegen ist... Wer also aufgrund der damaligen Einschätzung von Otte investiert bzw. eben NICHT investiert oder verkauft hat, ist gut gefahren. Aber Gier frisst bekanntlich Hirn und das fehlt dann leider, um genau zu lesen.
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84 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Selbstbeweihräucherndes, belangloses Geschreibsel, 1. Februar 2008
Von Wolfgang Hock "Wolfi" (Fortaleza / CE / Brasil) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Crash kommt (Gebundene Ausgabe)
Mit einem solchen Titel wird man immer Aufsehen bei uns Kleinanlegern erregen, denn wer hat nicht Angst vor einem Crash ?
Und genau das ist es, worauf der Autor anspielt: Die Angst vor etwas Ungemachen in der Zukunft, vor dem wir uns schützen müsssen. Aber bringt der Autor wirklich in der Prxis wirksame Analysen und Lösungen ? Da habe ich meine großen Zweifel.

Namedropping und Selbstdarstellung des Autors setzen sich durch das ganze Buch hindurch fort. Im Nachhinein wird der Sinn dessen deutlich. Dem Leser soll unter allen Umständen klar gemacht werden: Der Text wurde von einem Doktor, nein, sogar von einem Universitätsprofessor verfasst, einer Autoritätsperson also, die schon allein von daher kompetent ist, die was weiss, was wir dumme Normalmenschen nicht wissen können.

Bewiesen durch sein Curriculum: Ausgebildet wurde er von einem der namhaftesten Dozenten und globalen Wirtschaftskorifäen und er lehrt an namhaften Hochschulen. Aber sind Akademiker bessere Finanzmarktanalytiker als andere ?? Da habe ich wieder meine großen Zweifel.

Clever, setzt sich doch der Inhalt grösstenteils aus Vergleichen zu vergangen Krisen, Zitatsammlungen, Aussagen von Greenspan's, Bernanke's und anderer namhafter Persönlichkeiten, mehrheitlich aus dem angeblichen Bekanntenkreis des Autors, zusammen. Und da gibt es nicht etwa eine kritische Auseinandersetzung, oder Ausarbeiten von Zusammenängen oder Aufzeigen von Ursachen für derartige Entwicklungen wie beispielsweise in Japan. Warum gibt es denn immer wieder solche Krisen und Crashs, Deflation, Rezession, Inflation im einst so erfolgreichen Japan, in der grössten Wirtschaftsmacht den USA, in Südamerika oder in Europa? Dazu überhaupt keine Antworten vom Autor. Nein, da werden dem Leser seltsam isolierte, einfältige Kausalitäten vorgesetzt, die natürlich die Lehrmeinung (!) widerspiegeln die den Autor prägte, und die an Hochschulen an die wirtschaftliche Nachwuchselite verbreitet wird.

Statt dem Leser die äusserst komplexen wirtschaftlichen und geldtheoretischen Zusammenhänge etwas näher zu bringen, muss man sich begnügen mit : "...wir sehen Parallelen zu Japan...damals war das auch so...Greenspan hat gesagt...als ich in den Seminaren von Ben Bernanke sass, ja das waren noch Zeiten..." selbstbeweihräucherndes, belangloses Geschreibsel, obendrein schlecht geschrieben. Ein Buch, so oberflächlich wie die täglichen Wirtschaftsnachrichten. Demjenigen der diese regelmässig verfolgt, bringt dieses Buch nur noch mehr Verwirrungen.

Die angepriesenen Krisentipps, denen extra ein zweiter Teil des Buches gewidmet wurde, sind dann noch schlimmer ! Mit Bargeld im Strumpf unter der Matratze, Goldbarren im Safe und seinen angeblichen Value-Aktien sollen wir Kleinanleger eine Weltwirtschaftskrise überleben. Wirklich tolle Tipps ! Wäre ich nie alleine darauf gekommen.

Ein wirklich unnützes und irreführendes Buch !
Wolfgang Hock
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crash! 0 März 2009
 
   
 

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