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118 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach dem Crash ist vor dem Crash
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.

Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen -...
Veröffentlicht am 2. Januar 2009 von Jochen Gruber

versus
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt...
Mit Spannung habe ich dieses Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen. Es wird meiner Meinung nach alles angesprochen, was die heutige wirtschaftliche Phase betrifft. Wer jedoch etwas über den Tellerrand hinaus blickt findet nicht wirklich viel Neues. Aber alles in allen, ist erste Teil des Buches gut lesbar.

Von dem letzten Kapitel bin ich aber...
Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von Gol43r


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118 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach dem Crash ist vor dem Crash, 2. Januar 2009
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.

Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine persönliche Investmentstrategie natürlich eigenem Nachdenken folgte, so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die (im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben für ein Buch jemals lohnten, dann diese.
Natürlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das könnte, würde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Bücher schreiben verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung für Immobilien auch beim Ausbleiben eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl überholt. Auch seine Empfehlungen für einzelne Aktien kann man im Nachhinein kritisch überdenken.
Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Überlegungen für die Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese Krise als eine Krise der Verschuldung und übermäßigen Konsums vor allem in den angelsächsischen Ländern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen Gegenmaßnahmen in diesen Ländern vorausgesehen und beschreibt die (zum jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in einigen Ländern. Deshalb lohnt sich die Lektüre auch jetzt noch, da der Crash schon eingetreten zu sein scheint, da ähnlich wie die Folgen der Dot.com Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wurden, so wird die aktuelle Krise mit Maßnahmen bekämpft, die eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen.

Wichtig ist, daß der Leser dieses Buch als Anstoß begreift, selbst weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte, daß auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig voraussagen kann - für einen solchen Leser ist das Buch von außerordentlichem Wert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das große Beben oder Was am 15.September 2008 geschah!, 20. September 2010
Titel: 'Der Crash kommt'
Autor: Max Otte

erschienen: 1. Auflage Januar 2008
erschienen bei Ullstein Buchverlage GmbH

Das große Beben oder Was am 15.September 2008 geschah!

Am 15.September 2008 ging eine der größten (damalige Nr.5) und ältesten (Gründung: 1850) Investmentbanken der USA ' Lehman Brothers ' pleite.
Dies war nicht der Beginn der Krise, sondern ihr Höhepunkt. Denn die Vorgeschichte der Lehman-Pleite reicht weit zurück. Im Jahre 2000 sackte der Internet-Aktienboom in sich zusammen. Gleichzeitig ging das Wirtschaftswachstum zurück. Eine Rezession drohte.
Um dies zu verhindern, senkte die US-Notenbank (Fed) ihre Leitzinsen drastisch.
Das globale Finanzkapital wandte sich von den Börsen ab und warf sich auf die Immobilienmärkte. Statt an Aktien wollte man nun von steigenden Häuser- und Grundstückspreisen profitieren'

Max Otte beschreibt mit einer geradezu bestechenden Logik die Hintergründe und das Entstehen vergangener Krisen. Gleichzeitig schlägt er einen historischen Bogen um diese und begründet dann gekonnt, warum der nächste Crash kommen muss!

Er zeigt auch die Unterschiede zwischen dem Angelsächsischen und dem Kontinentaleuropäischen Modell des Kapitalismus auf:
Bekanntermaßen folgt die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten mehr den Regeln der freien Marktwirtschaft, in Europa jedoch (noch) mehr den Regeln der Sozialen Marktwirtschaft. Amerikanische Firmen werden straff und fast militärisch geführt.
In Europa hingegen ist das Wissen verteilt und die Organisation der Unternehmen
eher dezentral. Kurz: Amerika setzt auf den Quarterback wie beim Football,
während Europa dem Teamgedanken (Fußball) folgt.

Unter der Kapitelüberschrift ' Finanzielle Massenvernichtungswaffen ' beschreibt der Autor allgemein, wie Finanzderivate funktionieren, was ein Leerverkauf ist und am Beispiel der Pleite des Hedgefonds LTCM (1998), welche Rolle diese im weltweiten Börsenkasino spielen.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist meiner Meinung nach auch, dass Hedgefonds bis 2003 in Deutschland verboten waren und zum sogenannten Grauen Kapitalmarkt zählten!
Die damalige Rot-Grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder verabschiedete 2004 ein neues Investmentgesetz, welches sowohl Hedgefonds als auch Leerverkäufe rechtlich zuließ und damit den Spekulanten Tür und Tor öffnete.
Verkauft wurde dieses Investmentgesetz der Öffentlichkeit als ... Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland.
Übrigens wurden während der weltweiten Finanzkrise ungedeckte Leerverkäufe
(Aktien von 11 Finanzunternehmen) von 2007 bis Ende Januar 2010 wieder verboten!
Diese Verbote wurden am 19.Mai 2010 wieder in Kraft gesetzt und um die Basiswerte von
Staatsanleihen der €uro-Zone (Stichwort: Griechenland und Spanien) erweitert und gelten zunächst bis zum 31.März 2011.

Teil II des Buches unter der Überschrift:- Wie sie sich auf die Krise vorbereiten -und -Kapitalanlagen für die Krise ' liegt leider deutlich unter dem Niveau des ersten Teils.
Hier kommt der Autor über oft (zu) einfache Ratschläge nicht hinaus.

Überhaupt sollte eine seriöse Finanz-und Vermögensplanung stets an der individuellen Situation des Anlegers / Investors erfolgen!

Eine blind gestreute Anlageempfehlung für diese oder jene Assetklasse, für Aktie A oder B ist ungefähr genauso gut, wie die Diagnose eines Arztes, die dieser mittels eines warmen Händedruck des Patienten stellt.

Aufgrund des guten ersten Teils, war ich versucht, Teil II des Werkes unkritisch zu verarbeiten. Davor kann ich aber nur warnen.
Sicher ist nur eines: Die wirtschaftliche Zukunft ist ungewiss und Aktien- oder Rentenmärkte verhalten sich eher irrational und neigen deshalb stets zu Übertreibungen in die eine oder andere Richtung.

Ein gutes Beispiel ist hier die Cisco-Aktie. Ein Bewertungsmaßstab für den
Kurs einer Aktie ist das KGV. (Kurs/Gewinnverhältnis) Im Boom der Interneteuphorie erreichte die Aktie den astronomisch hohen Wert von 137! Nachdem die Blase geplatzt war, ist das KGV auf dem Tiefpunkt auf 26 gefallen. Heute wird gerade noch der 12,5 fache (prognostizierte) Gewinn an der Börse bezahlt. Mag nun jeder Anleger selbst seine Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Aus den genannten Gründen bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen.

Meine Bewertung: 4 Sterne Herzlichst Th. S. Berlin, 20.09.2010
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen --gute volkswirtschaftliche Ursachenanalyse, Anlageempfehlungen zu hinterfragen--, 3. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können (Taschenbuch)
--gute volkswirtschaftliche Ursachenanalyse, Anlageempfehlungen zu hinterfragen--
In seiner volkswirtschaftlichen Analyse ist Max Otte hervorragend. Auch die Kritik an einer für den weltweiten Schuldenaufbau verantwortlichen "Politikerkaste" bringt er auf den Punkt. Die fundamentale Bedeutung von Moral, Demut und Anstand hätte jedoch eine deutlich präzisere Ausarbeitung verdient, denn dies ist doch der eigentliche Urgrund aller Vermögensschieflagen und Krisen, die die in Politik und Wirtschaft (un-) verantwortlich Handelnden verursacht haben. -- Dagegen wirkt das Buch im Bereich der Anlageempfehlungen -nicht nur quantitativ- dünner und austauschbarer. Stark ist Otte hier vor allem in der Herausarbeitung der Anlageklasse der Edelmetalle. - Macht es aber zum Beispiel in der Breite wirklich Sinn, stark auf Anlagen in der Schweiz, Singapur und Norwegen zu setzen? Da wirkt manches vielleicht noch originell, zuweilen aber sogar skurill. - Was wäre zum Beispiel gewesen, wäre man vor 2-3 Jahren dem bekennenden "Aktienfan" Otte gefolgt..? Die pauschale Kritik an manchen anderen Anlageformen wirkt dagegen eher oberflächlich. -- Und wie Max Otte ja auch selbst sagt: Sein Buch ersetzt ganz bestimmt keine individuelle, unabhängige Anlageberatung. Geeignet ist sein Buch insbesondere in seinem Analyseteil als wertvolle, ergänzende Gedankenanregung. Man muß dann ja noch nicht unbedingt den von Otte selbst verwalteten -von ihm in eigener Sache angepriesenen- Fonds erwerben. -- So paßt zum Schluß der plakativ wirkende Buchtitel, der auch einer Boulevardzeitung gut zu Gesicht stehen würde, doch noch ein wenig.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Optimismus - Realismus - Pessimismus, 23. Januar 2007
Otte wartet hier mit vielerlei interessanter Fakten auf. Diese sind einigen von uns bekannt, jedoch nur wenigen wirklich bewusst. Er stellt die aktuelle weltweite und länderbezogene Finanz- und Wirtschafts-Situation sachlich dar. Von dort aus startet er einen Streifzug durch mögliche Szenarien. Über die Quellen, Deutungen, Prognosen und Spekulationen mag sich der ein oder andere gegenüber kritisch äußern; Wachsende Geldmengen, Immobilien- und Börsenblasen und die steigende Verschuldung der westlichen Länder bei stagnierender Population sind Entwicklungen, die logischerweise nicht bis ins Unendliche weiterlaufen können. Otte rät von komplexen Produkten der Finanzbranche ab und empfiehlt stattdessen den Kauf von Energie- und Rohstoffaktien, Grundstücken sowie Edelmetallen, sog. "einkommensproduzierenden Gegenständen". Ein guter Rat wie ich finde. Letzen Endes ist ein Crash nichts Unnatürliches und schon im Volksmund weiss man "Der nächste Winter kommt bestimmt."
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt..., 29. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit Spannung habe ich dieses Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen. Es wird meiner Meinung nach alles angesprochen, was die heutige wirtschaftliche Phase betrifft. Wer jedoch etwas über den Tellerrand hinaus blickt findet nicht wirklich viel Neues. Aber alles in allen, ist erste Teil des Buches gut lesbar.

Von dem letzten Kapitel bin ich aber enttäuscht. Die Anlageempfehlungen reichen leider über eine Focus Money nicht hinaus. Es wird kein Wort über die Risiken der Anlagevorschläge erwähnt. Goldanlagen werden z.B. als Selbstläufer dargestellt, was keinesfalls so ist. Selbst die Anlagevorschläge der Goldminenaktien mit einem KGV von über 40, sollten nicht ohne nachzudenken befolgt werden.

Dieses Buch kann einem zwar zum Nachdenken bewegen, seine Meinung sollte jeder sich selber bilden und sich über seine persönliche Risikobereitschaft im Klaren sein. Wie heißt es so schön: Die Finanzen sind Chefsache!
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114 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Vermögensberatung und Krisenabsicherung vom Profi, 13. November 2006
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Natürlich kommt der nächste Crash, die Frage ist immer nur, wann", meinte mal lachend ein Fondsverwalter zu mir. Professor Otte, Princeton-Absolvent, Vermögensberater und Betreiber eines eigenen Fonds, ist der Meinung, dass die Anzeichen für einen Crash derzeit auf Sturm stehen. Für ihn ist es höchste Zeit, sich auf einen langen Bärenmarkt einzustellen bzw. zumindest für einen solchen Fall abzusichern. Wer auch so denkt, findet hier ein optimales Buch.

Otte analysiert im ersten Teil die finanzielle Gesamtsituation der Welt und zeigt die Risiken auf. Kritisiert wird insbesondere Greenspans Politik des 'leichten' Geldes, die zur Geldentwertung, Verschuldung und zu Blasen in vielen Bereichen geführt hat. Im zweiten Teil folgt eine umfassende Vorstellung aller gängigen Vermögensklassen und ihrer Eignung für eine Krise/ Bärenmarkt. Otte ist der Meinung, dass ein Großteil der deutschen Haushalte falsch aufgestellt ist, egal, ob eine Krise nun kommt oder nicht (prinzipiell: zuviel Immobilien und Lebensversicherungen, zuwenig Aktien und Gold). Abhängig vom persönlichen Risikoempfinden gibt er eine Vielzahl von Tipps, die bis hin zu konkreten krisensicheren Unternehmen und Edelmetalladressen reichen. Von vielen - derzeit oft sehr beliebten - Finanzprodukten rät er dagegen dringend ab, da die Profiteure hier vor allem die Banken seien.

Das Buch ist fundiert, sehr persönlich geschrieben und auch für den Laien verständlich. Es gelingt Otte wunderbar, das unliebsame Thema 'Krise' nüchtern zu vermitteln und mit Ruhe anzugehen. Ich finde es eines der besten Bücher zum Thema. In rauen Zeiten wie der unseren "muss Geld wieder zur Chefsache werden", und mit diesem Ratgeber erhalten Sie eine solide Vermögensberatung für wenig Geld. Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Daten, Infos und Analyse gut, Anlagetipps zweifelhaft, 9. Juni 2010
Professor Max Otte ist mutig: Er warnt vor einer Schuldenkrise und einer Weltwirtschaftskrise (sehr gute Daten, Zitate und Analyse) und gibt am Ende des Buches einige kurze konkrete(!) Anlagetipps, wie man durch die Krise kommen soll.

Unter anderem empfiehlt Otte seinen Fonds (WKN: A0F6CQ), der angeblich "nach der "Königsanalyse© in die besten Aktien der Welt" anlegt.

Aber VORSICHT: Fondsgebühren und deren Auswirkungen auf die Rendite werden nicht erwähnt. Die Aktien-Tipps (mit Nennung konkreter Unternehmen) sind extrem kurz und der Aktienpreis (Gewinnrendite und Dividendenrendite) wird fast nicht erwähnt und schon gar nicht gründlich genug (langjährige Daten) ausgeführt. Wer danach kauft, kauft (vielleicht gute) Aktien aber zu einem möglicherweise zu hohen Preis. Hoffentlich ist die "Königsanalyse©" seines Fonds da gründlicher. Ebenso oberflächlich bleiben die anderen Anlage-Tipps.

Der Leser sollte meiner Meinung nach die Anlagentipps nur als Anregung verstehen und sich unbedingt informieren und eigene Gedanken machen, vor allem über Kosten und Renditen, bevor er Anlageentscheidungen trifft.

Das Buch schürt Emotionen (Angst) und gibt dann Anlage-Tipps. Eine gefährliche Kombination.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gier frisst Hirn, 8. August 2008
Als betriebs- und volkswirtschaftlicher Laie bin ich durch den reißerischen Titel eher zufällig auf dieses Buch gestoßen. Wird da etwa tatsächlich jemand auf die Idee kommen und die Lobeshymnen auf die Globalisierung, egal ob diese von Seiten der Politik oder viel mehr noch durch die Wirtschaft kommen, in Frage stellen und uns allen ernsthaft erzählen wollen, dass unsere Vorstellung von dauerhaftem materiellen Wohlstand doch nicht auf sicheren Füßen steht? Genau dies versucht ein gewisser Prof. Dr. Max Otte, nicht etwa ein unbedeutender Schwätzer, sondern Absolvent der hoch angesehenen Princeton-Universität, an der er unter anderem die Vorträge von 2 der letzten 3 US-Notenbankchefs verfolgen durfte, dem Leser hier zu vermitteln.
So kommt es auch, dass man Teil I des Buches relativ einfach folgen kann. Mit Ausnahme des Derivate-Kapitels, das ein wenig Basiswissen voraussetzt, erscheint die Argumentation für ein Ende der jahrzehntelangen, beinah weltweit verbreiteten Aufschwungseuphorie sehr schlüssig.
Teil II hingegen, in dem mögliche Auswege aufgezeigt werden, die den Crash für jeden persönlich möglichst erträglich gestalten sollen, kann sich wohl ein Großteil der Leserschaft trotz weiterhin hohem Unterhaltungswert getrost sparen. Zum einen sind die Tipps eindeutig eher an ein recht kleines, vermögendes Klientel gerichtet. Zum anderen sind besonders bei den Aktienempfehlungen einige unverständliche Titel enthalten, z.B. aus Reihen der Konsum- und Luxusgüter, die nur schwer nachvollziehbar sind.
Das heraufbeschworene Crash-Szenario erinnert teilweise nicht an eine Wirtschaftskrise, sondern eher an Zeiten von Bürgerkrieg oder Revolution. Wofür man in einer solchen Situation überhaupt noch irgendeine Form der Vorsorge treffen soll, ist mir bei der Lektüre manchmal rätselhaft geblieben. Falls man das Buch denn allzu ernst nehmen möchte, so sollte das Motto für all die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen wohl eher lauten: gönnt euch endlich was, solange ihr das noch könnt, denn später ist euer lang erspartes Geld ohnehin wertlos...

4 Sterne verdient das Buch dennoch allemal. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass endlich mal jemand mit einer bewundernswerten Radikalität gegen den Strom der Daueroptimisten schwimmt. Und dabei noch das große Risiko eingeht, sich für eine lange Zeit am Geschriebenen messen lassen zu müssen.
Man darf auf den weiteren Verlauf der Finanz-/Hypotheken-/Bankenkrise gespannt sein und wird sehen, ob die als zwangsläufig geschilderten Konsequenzen in den kommenden Jahren tatsächlich eintreten werden oder ob doch wieder irgendein fauler, vorläufiger Ausweg gefunden wird. Nach diesem Buch kann aber niemand mehr sagen, er habe nichts geahnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer sich wappnet, kommt vielleicht mit einem blauen Auge davon!, 5. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können (Taschenbuch)
Die Betrachtungen von Prof. Dr. Max Otte sind sicher gut recherchiert. Seine Einschätzungen und Parallelen zu der "Krise" in Japan sind leider nicht schlüssig. Den gerade Japan demonstriert uns, dass man über 20 Jahre in einer "Krise" auf hohem Niveau verharren kann. Hier kann man sehen, dass die Staatsverschuldung und das Verhältnis zum BIP und all' die anderen Zahlen nicht darüber entscheiden, ob ein Chrash kommt oder nicht, sie mögen Indizien für die Wahrscheinlichkeit sein, aber ob es zum defintiven Crash kommt, hängt einzig und allein davon ab, ob und wann ein Ben Bernanke die Anweisung bekommt es crashen zu lassen. Dies wird dann der Fall sein, wenn die Organisation des Crashes steht und mit einem hohen Grad der Umsetzung des "DANACH" zu rechnen ist... Diese Ttatsache wird auch von dem Autor, aus naheliegenden Gründen unterschlagen, denn "Never fight the FED!"
Seine praktischen Hinweise der persönlichen Absicherung sind sicher sehr empfehlenswert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wertvolle Informationen, 16. September 2008
Ich habe mir das Buch aufgrund des Untertitels gekauft, wie man sich auf die kommende Krise vorbereiten sollte. Gut nachvollziehbar beschreibt Prof. Otte, dass Menschen vergesslich sind und durch den jetzt ca. 25 Jahre anhaltenden Aufschwung sich nicht mehr bewusst sind, dass es auch wieder abwärts gehen wird. Daher wird der Großteil der Bürger in den kommenden Krisen nicht vorgesorgt haben oder werden unzureichend darauf vorbreitet sein. Er gibt Tipps, wie man heute bereits die ersten Vorkehrungen treffen kann und empfiehlt zum Vermögensaufbau hochwertige Immobilien, Anleihen, ausgesuchte Aktien und Devisen in sicheren Ländern bei gut gerateten Banken. Einige dieser Punkte habe ich darauf hin prompt umgesetzt.
Aufklärend waren für mich auch die vielen Hintergrundinformationen in dem Buch. China wird durch Sparsamkeit, Fleiß und Loyalität die Konsumwirtschaft USA, die der auf den eigenen Vorteil bedachte Alan Greenspan durch die Niedrigzinspolitik ermöglicht hat, in den kommenden Jahren von seiner Rolle als führende Wirtschaftsnation ablösen. Empfehlenswert.
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