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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folter im Iran früher und heute, 20. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Zum Verrat gezwungen: Als Folteropfer in einem iranischen Gefängnis (Taschenbuch)
Zarah Ghahramani wird die Autorin genannt, die über etwa einen Monat im berüchtigten Foltergefängnis Evin schreibt, das unter dem früheren Diktator des Iran, Schah Rheza Pahlewi, gebaut und von den heute regierenden Mullahs nahtlos für denselben Zweck übernommen wurde: den Widerstand missliebiger Menschen zu brechen oder sie qualvoll in einer langsamen Prozedur abzuschlachten. Die sadistischen Wächter sind wohl dieselben geblieben, ihre gewissenlose Brutalität scheint jedem Unterdrückungsapparat dienlich zu sein, gleich ob sich das politisch oder weltanschaulich begründet. Ob die Autorin ihren richtigen Namen nennt, ist unwichtig. Der australische Autor Robert Hillman hat ihr nicht nur geholfen, den Iran illegal zu verlassen, sondern auch ihre Erlebnisse in Evin aufzuschreiben. Dabei verlässt er die sonst in Deutschland fast obligatorischen dramaturgischen Konzepte für solche Bücher. Gerade das macht es erstens erträglich, die detaillierten Darstellungen über Folterungen zu lesen und zweitens gibt es dem Text einen Spannungsbogen, der dazu dient, das normale Leben der jungen Studentin zu begreifen, bevor man sie wegen Teilnahme an Demonstrationen mit Foltermethoden willenlos machte. Der Text ist in vierundzwanzig Kapitel geteilt, die wechselweise über die Vorgänge im Foltergefängnis und dem vorherigen Leben der Autorin informiert, über das sie als Ich-Erzählerin nachdenkt. 'Zum Verrat gezwungen' hat der Verlag das Buch betitelt. Das trifft den Inhalt ebenso wenig wie der Umschlagtext. Denn Zarah Ghahramani beschreibt nicht, dass sie jemanden oder eine Sache verraten hätte, sondern gibt zu, dass sie es getan, wenn man sie dazu gezwungen hätte, es zu tun. 'Dann wird sie vor eine unmenschliche Wahl gestellt' liest der überraschte Leser auf der Rückseite des Buches, vom Verlag formuliert. Im Text ergibt sich auch dazu kein Hinweis. Das allerdings macht Ghahramanis sanften Aufruf für Menschlichkeit nicht weniger interessant und informativ. Dieser reißerischen Übertreibung hätte es nicht bedurft. Selbst Menschen, denen es zuwider ist, sich Literatur oder gar Filme über die Brutalität von Folterern zu Gemüte zu führen, werden dieses wunderbare Buch gut lesen können ' wenn auch nicht in einem Rutsch. Denn manchmal verschlägt es einem schon den Atem, aber die Autorin verschont ihre Leser mit brutalen Detailberichten. Ganz nebenbei erfährt man, dass es in islamisch geführten Staaten nicht nur gewalttätige Eiferer gibt und wird neugierig, zu erfahren, was hinter der Religion des Zoroastrismus steckt, der die Mutter der Autorin und sie selbst angehören.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen authentisch, erschreckend, 2. Juni 2011
Von 
Ivonne Wiese (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zum Verrat gezwungen: Als Folteropfer in einem iranischen Gefängnis (Taschenbuch)
Junge Frau wird im Iran 4 Wochen gefoltert. Weil sie studiert und mit den falschen Leuten verkehrt. Weil sie die Position der Frau anprangern will. Wie kam sie ins Gefängnis und wie verlebt sie diese 4 Wochen. Authentisch und erschreckend. Für die westlichen Ländern kaum begreifbar.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Zum Verrat gezwungen: Als Folteropfer in einem iranischen Gefängnis (Taschenbuch)
Tolles Buch! Für alle, die Gefängnisstorys + wahre Geschichten aus dem Islam lieben, ist das Buch sehr empfehlenswert!
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Zum Verrat gezwungen: Als Folteropfer in einem iranischen Gefängnis
Zum Verrat gezwungen: Als Folteropfer in einem iranischen Gefängnis von Robert Hillman (Taschenbuch - 11. November 2009)
EUR 9,99
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