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am 25. Juni 2010
Als ich mir dieses Buch gekauft habe, habe ich eigentlich etwas anderes erwartet. Allerdings bin ich jetzt keinesfalls enttäuscht!
Es wird die Geschichte von Marty erzählt, der meint er wäre mit seinem Leben unzufrieden und müsse grundlegend etwas ändern. Also versucht er sich mal als richtiges Schwein. Anfangs gelingt es ihm nicht sonderlich gut, aber mit der Zeit und dem passenden Coach macht er sich richtig gut. Als er endlich an seinem Ziel angekommen ist, also die gewünschte Beförderung erreicht hat, sein Konkurent von dannen zieht, seine Mitarbeiter ihn nicht mehr mögen und seine Freunden versuchen ihn zu meiden, fällt ihm auf, dass sein altes Ich gar nicht so verkehrt war.

Ich fand dieses Buch sehr unterhaltsam und musste sehr oft schmunzeln, teilweise fühlte ich mich auch ertappt!
Aber im Grunde verleitet es zum Nachdenken, zu welchem Zweck man sich dieses Buch eigentlich gekauft hat???
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Wer hinter diesem Titel eine Lebenshilfe vermutet, sei gewarnt: Dies ist weder ein mitfühlender Ratgeber für Mitmenschen mit zu wenig Selbstwertgefühl, noch eines dieser Ruck-Bücher, die uns die Motivationsindustrie anbietet. Der Autor versucht lediglich in einer Art romanhaftem Lebensbericht die selbsternannten Berufs-Helfer und seine therapiesüchtigen New Yorker Mitbürger ironisch auf die Schippe zu nehmen. Manchmal gelingt ihm das ganz gut, an anderen Stellen hat das Buch so seine Längen.

Wer ein Arschloch werden will, der braucht dieses Buch nicht, weil er bereits eins ist. Wer zu wenig Selbstwertgefühl besitzt, dem wird dieses Buch nicht dabei helfen, sich zu ändern. Wer Arschlöcher unbedingt bekämpfen möchte, dem sollte klar sein, dass er dabei leicht selbst eines werden kann. Wer hingegen über Arschlöcher lachen kann, der lebt gesünder und gehört zur Zielgruppe dieses Buches.

Marty ist der Ich-Erzähler in diesem Buch und ein neurotischer Versager-Typ, der sich ständig anderen schuldbewusst unterordnet und gerne fremden Willen erfüllt. Doch eines Tages will er auch zur scheinbaren Oberklasse der Arschlöcher gehören und einfach dominant nur machen, was er will. Er bemüht sich redlich, doch es will ihm nicht so recht gelingen, weil er eben so ist wie er ist. Der Mensch ist nur in engen Grenzen veränderbar. Wir dagegen erfahren durch seine eher hilflosen Bemühungen, was ein Arschloch ausmacht und wie dieser armselige und mit Sicherheit unglückliche Typ funktioniert.

Fazit.
Martin Kihn versucht sich in seinem Buch über die zahlreichen Werde-reich-und-glücklich-Ratgeber lustig zu machen. Das gelingt ihm nur bedingt. Sein ironischer und leicht bissiger bissiger Text ist an vielen Stellen ganz unterhaltsam, besonders dann, wenn wir auf Situationsbeschreibungen stoßen, die wir nur zu gut kennen. Auch Kihn kommt zu dem nahe liegenden Schluss, dass das dauerhafte Spielen einer blöden Rolle keine Erfüllung bringt. Aber das wussten wir irgendwie doch schon. Oder?
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Die Frage, ob man selber ein Arschloch ist, wenn man ein Buch mit diesem Titel liest, lässt sich leider kaum vermeiden. Die Antwort an mich selbst, verschweige ich vornehm. Öffentlich gestehen kann ich jedoch die Einsicht, dass mit meinem Humor etwas nicht ganz stimmen kann. Denn während Robert I. Sutton auf dem Klappentext mit den Worten zitiert wird, dass Asshole eines der lustigsten Bücher ist, das er je gelesen hat, wurde mir einmal mehr klar, dass mich Dauerhumor langweilt. Darüber kann ich mich höchstens damit hinwegtrösten, dass mir das Ansehen deutschsprachiger Comedy-Shows erspart bleibt. Hie und da Harald Schmidt, und meine Humorseele ist im Gleichgewicht.

Martin Kihn, seines Zeichens Best Comedy Writer of the year, schreibt für die New York Times, GQ, Cosmopolitan und das Forbes Magazine. Nur schreibt er da keine Romane, sondern Kolumnen und Artikel. Dass diese Textformen etwas anderes sind als Romane, kreist mein Humorproblem zum Glück etwas ein. Denn es ist ja nicht so, dass mich der ehemalige Unternehmensberater Kihn nicht zum Lachen brachte. Ich ertrage es offenbar nur nicht, mich 286 Seiten lang über gelungene Formulierungen, Vergleiche und Wortbilder zu amüsieren. Wieso dem so ist, kann ich leider nicht beantworten. Es war schon immer so.

Wer nicht unter meinen Defekt leidet, bedauert bestimmt, dass nur die Erdbebenskala nach oben offen ist und Amazon bei der Ziffer Fünf endet. Denn außer einer geballten Ladung Humor erhält der Leser dieses Buches auch die unterhaltsame Geschichte von einem netten Menschen, der auszog, um das Dasein eines unangenehmen Zeitgenossen zu lernen. Wie diese Reise schließlich ausgeht, verschweige ich, um den Spannungsbogen bei der Lektüre nicht frühzeitig zu zerstören.

Mein Fazit: Schreibt ein bekannter Kolumnist einen Roman, kann Qualität auch kippen. Besonders häufig passiert dies, wenn sich die Figuren dauernd so lustig ausdrücken und verhalten müssen, dass sie zu Karikaturen werden. Da dieser Effekt nicht von allen so gesehen wird und die erzählte Geschichte auch von mir geteilte Werte transportiert, erhält dieser Unterhaltungsroman trotzdem vier Sterne.
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am 26. Mai 2008
Marty hat ein Problem; er ist einfach zu nett. Und die coolen Jobs, die Beförderungen und die besten Mädels bekommen immer die anderen. Marty will so sein wie sie; hart, egoistisch, zielstrebig und erfolgreich. Aber der Weg dahin ist weit, denn im Moment hört noch nicht einmal der Hund auf ihn.... Und die Zeit drängt, denn schon bald wird der Pitch um einen wichtigen Kunden entscheiden, wer in der Firma die nächste Beförderung bekommt: Marty oder sein großer Gegner, der "Erzrivale".

Weil Härte so gar nicht in seinen Genen vorgesehen ist, sucht Marty fremde Hilfe - beim Boxen und bei einem sehr unkonventionellen Schauspieltrainer.

Am Ende kommt es wie geplant, und doch ganz anders. Der Weg dorthin birgt manch urkomische Situation und manch überraschende Erkenntnis. Nicht nur für Marty, sondern auch für den Leser.

Das Buch kommt als Sachbuch daher, ist aber nicht wirklich eines. Es ist eine äußerst unterhaltsame Suche nach den Wurzeln des Erfolgs, mancherorts ein wenig zu pointiert geschrieben und ein wenig zu plakativ. Aber trotzdem; bei aller Komik gibt es immer wieder Passagen, die nachdenklich innehalten lassen. Asshole ist mehr als nur Klamauk.
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am 19. November 2011
Ich habe sehr lange gespannt auf dieses Buch gewartet, da es in keiner Bibliothek in meiner Umgebung zu finden war. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen mir das Buch zu kaufen. Zum Glück habe ich es zu einem Spottpreis erwerben können, da der volle Preis keineswegs angebracht gewesen wäre.

Das Buch ist sehr unterhaltsam mit interessanten Tipps, während man das Buch liest wird man vielleicht selbst ein bisschen zu A$$hole, dieser Zustand ist aber nicht nachhaltig, da auch der Autor einen wieder von dieser Lebenseinstellung weg bringt.

Im Untertitel kommt das die Phrase "reich und glücklich" vor. Reich wird er nur an anderen Dingen und nicht an Geld um glücklich zu werden gibt es auch leichtere Methoden um an sein Ziel zu gelangen, als sich teilweise wirklich zum Affen zu machen.

Nichtsdestotrotz gewährt es einen Einblick in die Mentalität der wirklichen "Ar***löcher" in unserem Alltag.

Es ist weniger Ratgeber als Unterhaltung und daher nicht, dass was ich erwartet habe.
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am 12. Mai 2010
Dafür dass der Autor Martin Kihn sich weder auf das Zeugs heftet literarisch Hochkarätiges produziert zu haben, noch postuliert er, dass das was er schreibt, eine Lebenswahrheit ist, möchte ich dem Buch die beste Kritik verpassen. In humorvollem Stil beschreibt der Autor seine Reise vom "Mr. Nice Guy" zum vermeintlichen "Bad Guy", wobei er sich selbst stets kritisch betrachtet und sehr wohl auch sein Umfeld immer wieder sehr treffend analysiert und beobachtet wie die Menschen in seiner Nähe auf die Wandlung reagieren. Neben der humorigen Selbstbetrachtung, die mich mehr als einmal zum Lachen gebracht hat, stellt der Autor auch die Leistungsgesellschaft in ein sehr scharfes Licht und kratzt hie oder da verbal ein wenig an deren Werten. Geschrieben wurde das Buch offensichtlich von einem Mann für "Männer", das mich als Frau nicht abgehalten hat es zu lesen. Eigentlich hat es mir bestätigt, wie groß der Erfolgsdruck innerhalb der Männerwelt ist, und in welcher Rolle einer den anderen sieht. Anders als unter Frauen, ist eine sehr strikte Abgrenzung der Befugnisse von Alpha- und Betamännchen festzustellen. In den nächsthöheren Rang aufzusteigen, bedarf schon einiger Rüdenbissigkeit und einer gehörigen Portion an Selbstvertrauen. Für mich stellt sich nach wie vor die Frage, wie kommt es denn überhaupt dazu, dass sich ein Mensch wie ein "Asshole" benimmt und dabei auch noch Erfolg hat. Das muss ja dann wohl ein von unserer Gesellschaft anerkanntes Merkmal sein, ansonst könnte niemand danach streben, es werden zu wollen. Das bedeutet eigentlich, dass die Gesellschaft uns dazu macht was wir sind, und leider nicht umgekehrt. Wir können uns nur entscheiden in welche Kategorie wir uns begeben, die Rollen sind schon längst festgeschrieben.
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am 13. April 2012
Für alle Introvertierte, die damit hadern, dass scheinbar immer nur die lauten, arroganten und unfairen, unsozialen Schaumschläger wirklich das große Geld verdienen und deshalb viel einflussreicher und glücklicher sind als andere und überhaupt alles viel besser läuft als "A.."... stellt dieses Buch eher ein Experiment dar. Genau wie der Darsteller im Buch, der versucht härter und kompromisloser zu werden und sich durch A...Verhalten mehr Achtung zu verschaffen und extrovertierter zu sein.... erwischt man sich selbst dabei, nicht immer ja zu sagen...aber man sollte dringend das Buch bis zum Schluss lesen, denn die eigentliche Aussage ist, was einem glücklich macht ist wichtig...dummerweise färben berufliche Charakterzüge dann doch ins Privatleben ab....und das könnte gefährlich werden...jedenfalls amüsant und gut geschrieben :)
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am 11. April 2013
Der Autor beschreibt seine Wandlung vom deprimierten Looser zum selbstbewussten Arschloch. In aller Kürze: Das Buch ist unterhaltsam, kurzweilig und schneidet kurz die unterbewussten Strategien von scheinbar ewig erfolgreicheren Arschlöchern. Aber reich wurde der Autor nicht, glücklich auch nicht- deshalb wurde er am Ende wohl auch wieder "zahm" (ohne vorgreifen zu wollen). Als kurzweilige Urlaubslektüre zu empfehlen, aber wer einen echten Ratgeber sucht, sollte woanders zuschlagen.
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am 2. September 2009
Im Grunde genommen ist A$$hole eine nette Lektüre für Zwischendurch. Sie ließt sich ziemlich schnell runter, vor allem weil bestimmte Situationen einem bestens bekannt sind. Einen Ratgeber darf und kann man das Buch auf keinen Fall nennen. Der Erzählstil des Autors bezieht den Leser mit ein, in dem man persönlich angesprochen wird z.B. auf dem Buchrücken: "Liegen Sie manchmal nachts wach, weil Sie befürchten, jemanden gekränkt zu haben?" Vermutlich gehen einige Leser deshalb davon aus das es ein Ratgeber sein müsste.

In Wirklichkeit ist es eine nett erzählte Geschichte über einen 40 jährigen New Yorker der so seine Probleme hat, die die meißten von uns wohl kennen. Die ein oder andere Textstelle hat, zumindest bei mir, dazu geführt eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Im großen und ganzen ist es fraglich ob "Schweine" tatsächlich glücklich und reicher sind, aber da kann sich ja jeder sein eigenes Bild von machen, z.B. in dem er dieses Buch liest.
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am 8. Juli 2012
witzig, pointiert und manchmal ganz schön gemein. Martin Kihn stellt sich grundlegenden Männerfragen, die Antworten sind teils überraschender Natur, aber nur auf den ersten Blick. An alle Männer, lesen und mit einem zwinkernden Auge ernst nehmen.
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