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225 Rezensionen
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285 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbedingt weitergeben - mit Anmerkungen
Ein Buch, aus dem sich großer Nutzen ziehen läßt, wenn man folgendes beachtet:

1. Den "Amerikaner" einfach reden lassen. Soll heißen: Ferriss in eben den Punkten nicht allzu ernst nehmen, in denen die amerikanische Mentalität die Oberhand gewinnt. Das sind Textstellen, an denen ein Bewohner Old Europe's sich gezwungen sieht, alle...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Gründgens

versus
550 von 580 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebe deine Träume
Das Buch "Die 4-Stunden Woche" von Tim Ferriss ist eine interessante Mischung aus

* (teils fernöstlichen) philosophischen Erkenntnissen über Leben und Glück
* Extrakten modernen Zeitmanagements mit angewandter Prozessoptimierung und Indien-Integration
* Anleitung für ein Internet-Start-Up mit geringstem Aufwand und
*...
Veröffentlicht am 24. August 2008 von O. Teichmann


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenswert ja, aber nur eingeschränkte Umsetzbarkeit, 9. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Taschenbuch)
Von den guten Rezensionen angelockt habe ich mir den Bestseller Die 4 Stunden-Woche gekauft (noch die große Ausgabe für 16,90 € nicht das Taschenbuch) und gelesen.
Leider erfüllt das Buch das aus dem Amerikanischen übersetzt ist nicht ganz meine Erwartungen.
Auf über 340 Seiten wird lang und breit erläutert, was man auch kurz und knapp hätte darstellen können. Die Kernaussage ließe sich auf unter 10 Seiten zusammenfassen.

- Finden sie heraus, was sie im Leben erreichen wollen.

- lernen sie gutes Zeitmanagement und wenden sie es konsequent an, löschen sie Zeitfresser (emails nur noch 1x pro Woche)

- für Arbeitnehmer: stellen sie auf Heimarbeit um und erledigen sie ihre Arbeit in weniger Zeit (dh. Mehr Freizeit bei vollem Gehalt)

- suchen sie eine neue (zusätzliche) Geldquelle (Selbstständigkeit) die sie finanziell unabhängiger macht: wenn möglich etwas, das sich über das Internet verkaufen und von einer Fremdfirma versenden lässt. Lassen sie auch den ganzen Verwaltungskram von einer Fremdfirma erledigen (Telefonate, emails, Rechnungen,...)

- überwachen sie das ganze 1x pro Woche

Das klingt alles schön und gut und ist vor allem für die amerikanische Seele zugeschnitten. Was macht man nun der vielen freien Zeit? Unabhängig leben, reisen, Geld ausgeben, Hobbys...

Aber das Hauptproblem des Konzepts ist: wer in einem Beruf arbeitet und das auch weiter machen will, der persönliche Anwesenheit vorausstzt, kann die Tips nur eingeschränkt umsetzen: etwa Ärzte, Lehrer, Berater...

Aber wer sich mit diesem Lebensstil der Neuen Reichen anfreunden kann, für den hält das Buch einige gute Tips parat, wie das ganze System (Stichwort drop-shipping) mit dem Einnahme-Autopiloten Schritt für Schritt umzusetzen ist.

Letztlich muss jeder einzelne entscheiden was er im leben erreichen will und auf welchem Weg. Patentrezepte gibt es leider immer noch nicht. Dieses Buch zeigt 1 Weg von vielen auf. Das kann passen. Oder auch nicht. Anregungen liefert es aber dann doch, weiterdenken muss man selbst und mit 4 Stunden ist es am Anfang eher nicht getan. Wenn alles problemlos auf Autopilot läuft könnte der Arbeitsausfwand zumindestens phasenweise in 4 Studnen zu bewältigen sein.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch mit Witz kann man Ernstes meinen, 14. April 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ferriss muss sich nicht um Verrisse kümmern. Denn als begnadetes Marketingtalent könnte er selbst Gebrauchsanweisungen für Kaffeemaschinen auf die Bestsellerliste setzen. Seine Verführungstechniken beginnen beim Titel und Umschlag, gehen über Sprachbilder, Spiel und Witz bis zu den mentalen Giveaways für Herrn Jedermann. Angriffsfläche bietet er nur denen, die mit seinem Glaubensbekenntnis nichts anfangen können oder aus Prinzip meinen, man dürfe ernst gemeinte Inhalte nicht originell verpacken. Selbstverständlich vertritt auch Timothy Ferriss die Meinung aller Ratgeber, dass menschliche Charaktereigenschaften so formbar sind wie politische Statements vor und nach den Wahlen. Aber da Ferriss durchaus Übungsmaterial mit Langzeitwirkung anbietet, scheinen kleine Veränderungen möglich. Nur sollte niemand enttäuscht sein, wenn er die Verhaltensmuster von Ferriss nicht übernehmen kann. Denn vieles wird uns eben doch in die Wiege gelegt. Und ebenso viel tragen dann zu Erfahrungen der ersten Lebensjahre zu unserem Charakter bei. Die Radikalität von Timothy Ferriss ist also kaum durch ein kleines Gewitter gekommen, das über sein Haupt hinwegzog. Wer sich trotz einiger Unpässlichkeiten in seinem Angestelltendasein wohl fühlt und gerne auf eine sichere Rente hinarbeitet, wird das Buch nach der Lektüre eher frustriert weglegen und Ferriss als Luftschlösserbauer zur Hölle wünschen.

Wer bereits über einige Anlagen zum ökonomischen Faulenzen verfügt, schon lange an Veränderungen herumbastelt und mit gängigen Lebensratgebern, Zeitmanagementbüchern oder Wolk-Life-Balance-Produkten wenig anfangen kann, gehört zur Zielgruppe von Timothy Ferriss. Was er humorvoll einpackt, ist durchaus ernst gemeint. Glaube ich zumindest. Denn so begeistert gibt nur jemand Rezepte preis, der seine Freunde auch wirklich verwöhnen will. Da Ferriss mehr Realist ist, als man zuerst annehmen könnte, bietet er einen Mix, der auch dann gelingt, wenn man nicht alle Zutaten griffbereit hat oder einschießen will. Viele Tipps lassen sich sofort umsetzen, andere hingegen brauchen Selbstüberwindung, Ausdauer und sehr viele Wiederholungen. Viele Leser diesseits des großen Teiches mögen sich daran stören, wie oft sie auf das Wort Reichtum stoßen. Aber nach Erfolg zu streben, ist in Amerika weder peinlich, noch außergewöhnlich. Und immerhin bringt Ferriss auch nicht monetäre Varianten von Reichtum ins Spiel. Noch näher auf den Spielplan und die Figuren einzugehen, erübrigt sich, nachdem schon andere Rezensenten diese Aufgabe glänzend gelöst haben. Mir bleibt daher nur, das Buch mit einer Fünfsternebewertung all denen zu empfehlen, die persönliche Weiterbildung gerne mit Spaß und Unterhaltung verbinden.

Mein Fazit: Ein Lebensratgeber, Zeitmanagementbuch und Wachrüttler für alle, die bei amerikanischem Infotainment nicht gleich in eine Daseinskrise geraten. Copy-Paste wird nicht funktionieren. Aber den einen oder anderen Anstoß wird man selbst dann bekommen, wenn man schon von Haus aus ein ganz anderer Typ ist als der pfiffige Autor.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebensökonomische Tips von einem Tausendsassa, 21. September 2008
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Normalerweise mache ich um die Regale mit den Lebenshilfe-Büchern einen großen Bogen. Warum Geld und Zeit für weitschweifige Anleitungen einsetzen, wenn man durch selbständiges Nachdenken oder durch Gespräche mit Bekannten leicht selber darauf kommt? Was aber passiert, wenn einem in der Stadtbibliothek ein Buch mit dem Prädikat "Das Kultbuch aus den USA" und dem dreisten Titel "Die 4-Stunden-Woche" direkt unter die Nase gehalten wird? Man muß es lesen. Es ist naiv, frech, skurril, überraschend, humorvoll, unterhaltend, informativ, manchmal ein bißchen widersprüchlich, aber vor allem authentisch. Zu den klaren Fehlern gehört, Vilfredo Pareto als fast vergessenen Theoretiker zu bezeichnen; er gehört zu den Klassikern. Ob Ferriss' minimalistisches Programm so realisierbar ist, ist dagegen gar nicht entscheidend. Wichtiger ist sein lebensphilosophisches Leitmotiv, daß es aus mehreren Gründen ein Denkfehler sei, den Ruhestand als Ziel oder Erlösung vom Arbeitsalltag zu betrachten. Man könnte meinen, daß für den, der dies verstanden hat, und zum Ausgangspunkt für eigene Überlegungen nimmt, die Lektüre dieses autobiographisch geprägten Ratgebers entbehrlich wäre. Aber das unglaubliche Sammelsurium von großen und kleinen Tips und Tricks, die Ferriss aus seiner Leitidee gewonnen hat, und die Ernsthaftigkeit, mit der er allem nachging, entfalten eine ganz eigene Wirkung. Das Leitmotiv wird anschaulich und der Leser kommt nicht umhin es ernstzunehmen. Ein individueller Weg könnte nun beginnen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umsetzungshilfe für mehr Leben und Spaß auf Arbeit, 28. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
1) Der Kauf des Buchs lohnt sich, da zahlreiche "Umsetzungshilfen" für Angestellte und Selbständige angeboten werden. Was der Leser daraus macht, hängt allerdings alleine an ihm.
2) Timothy Ferriss hat selbst einen Burnout erlebt und seine Konsequenzen gezogen. Nutzen Sie diese Erfahrung, es lohnt sich.
3) Sie werden nach der Lektüre des Buchs keine 4-Stunden-Woche erreichen, da Sie von den Erwartungen Ihres Vorgesetzten abhängen und nicht von den Ideen des Autors.

Was mir am Besten gefallen hat:
"Nur wenn Sie wissen, was Sie bei einer Arbeitszeitoptimierung mit Ihrer frei gewordenen Zeit machen wollen, können und dürfen, sind Sie in der Lage in weniger Zeit mehr zu leisten."

50% des Buchs hätte ich mit sechs Sternen bewertet (Schritt 2: Eliminieren ist ein geniales Kapitel), andere Kapitel waren durch den amerikanischen Einfluss unterirdisch (Erfinde ein Produkt, stelle es für 10 $ her, verkaufe es für 80 $, automatisiere den Verkaufsprozess, fertig ist der Millionär)

Trotzdem ein schönes Geschenk für Menschen, die zu viel Zeit in Arbeit und zu wenig Zeit in "Leben" stecken.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht total unrealistisch aber in vielen Aspekten asozial, 29. November 2011
Eigentlich könnte ich mich durch dieses Buch zumindest teilweise bestätigt finden. Ich bin vor 2 Jahren (offensichtlich instinktiv) aus dem Hamsterrad des Angestelltendaseins ausgestiegen, hatte zwar keine 80 aber so 55 - 60 Stunden Wochen und schon da das Gefühl der Fremdkontrolliertheit meines Lebens. Ich habe mir dann immer wieder die Frage gestellt, was ich in 3 oder 5 Jahren NACH einem Lottogewinn tun würde....nach einer Zeit, wo sich meiner Ansicht nach all die materialistischen Heilserwartungen der Gesellschaft als nicht glückseeligmachend herausgestellt haben...ein großes Haus, ein paar teure Autos, eine Jacht, endlose langweilige Strandurlaube....etc.
Die Antwort, die ich dann aus meinem Inneren bekam war der Drang nach persönlicher und vor allem geistiger Weiterentwicklung. Und das ist für mich mit universitärem Studium nach Lust und Laune gleichzusetzen.
Die Zweite Frage, die ich mir selbst gestellt habe war, was mich denn davon abhalten sollte, den Lottogewinn und das üppige Leben danach zu überspringen und dieses Lebens nicht gleich direkt anzusteuern. Und diese Frage berührt ganz schlicht die materielle Existenz. Denkt man sich das Streben nach unnötigem Luxus und Schnick Schnack aber weg, kommt man aber bald zur Erkenntnis, dass das viel billiger zu haben ist, als man vielleicht glauben möchte. Bestärkt fühle ich mich in dem Lande Österreich durch eine ohnehin etwas Leistungsfeindliche Steuerprogression, die jeder Mensch aber nicht einmal nur vorwärts gerichtet liest...bei höherem Einkommen nimmt einem der Staat einen überproportional wachsenden Anteil wieder weg. Die volkswirtschaftliche Grenznutzenbetrachtung (was bringt mir ein zusätzlich verdienter EURO) scheint kaum jemand anzustellen. Und kaum jemand scheint auf die Idee zu kommen, dass man dieses Verhalten zu seinem Vorteil auch umdrehen kann: Arbeitet man weniger, arbeitet die Steuerprogression in die eigene Hand(!), denn dann erhöht sich letztlich der Nettostundenlohn.

Kurzum, das hat mich alles darin bestärkt, auf home-office umzusteigen und nur mehr die Hälfte der Zeit zu arbeiten. Was soll ich sagen...es funktioniert eigentlich prima. Trotzdem ich Zuhause andere Ablenkungen habe wie im Büro, habe ich tatsächlich die selbe Arbeit in der halben Zeit geschafft! Ich kann mir die Zeit relativ frei einteilen und daher auch unproduktive Phasen zum Ausruhen nutzen. Die andere Hälfte nutze ich seit genau dieser Zeit um wieder zu studieren....und damit mach ich zumindest zur Hälfte das, was ich ja eigentlich sowieso machen würde, wenn ich finanziell unabhängig wäre. Anders als im Buch verdiene ich natürlich schon deutlich weniger (aber dank Steuerprogression doch mehr als die Hälfte! von vorher :-) und der höchste Preis ist natürlich die permanente Jobunsicherheit und Unsichere Altersversorgung. Appropos....Altersversorgung in 20, 30 Jahren? Weiß jemand wie die aussehen wird?
Ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Ächtung verpüre ich leider auch, da ich ja nicht mehr ordentliche 40 Stunden die Woche woanders anwesend bin. Aber auch der Zeitgewinn durch das Wegfallen des täglichen Arbeitswegs mit Lärm, Stress, Sommerhitze und Winterkälte summiert sich stetig auf.

Trotz dieser grundsätzlichen Bestätigung des Buches gefällt mir an diesem Herrn Ferriss die Art und Weise nicht, wie er das macht....nämlich dieser wahnwitzige Egoismus.
Schon allein das bekannte Pareto-Prinzip würde in einer universellen und strengen Auslegung dazu führen, dass alles nur mehr zu 80% erledigt wird (nebenbei bemerkt: In der Schule reicht ohnehin 50% um mit einem Genügend Durchzukommen, warum wird dann eigentlich doppelt soviel unterrichtet?). Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen zum Bäcker und verlangen 5 Semmeln. Man gibt Ihnen nur 4 Semmeln, weil die gerade in Griffweite sind. Für die letzte Semmel müßte man sich bücken und daher würde man 80% der Energie für die Erfüllung der letzten 20% des Auftrags benötigen...das macht man nicht mehr! Basta!?

Und würde Herr Ferriss seine vorgeschlagene selektive Ignoranz von anderer Seite spüren, würde ihm beispielsweise niemand die eigenständige Information über die politischen Verhältnisse in den USA ersparen, da keiner seiner amerikanischen Freunde auf seine, für deren Leben wahrscheinlich völlig irrelevante, Frage wen er wählen sollte, antworten würde.

Von Auslagerung der Arbeit in Billiglohnländer will ich gleich gar nicht anfangen, das wird an anderer Stelle schon kritisiert.

Meine Quintessenz: Im Grunde hat er mit seinen Fragen schon recht und man kann sich (zumindest in meinem Fall) tatsächlich umstellen. Wenn man sich aber einen Dreck drum schert, wie es den anderen um einen herum dabei geht und wer die eventuell doch wichtigen, ignorierten Sachen erledigt, wird man sich in diesem Leben langfristig zumindest nicht sehr beliebt werden (und man sollte innigst beten, dass es darüber hinaus auch wirklich nichts gibt :-)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus dem Alltag eines Lebenskünstlers, 31. Oktober 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eines vorweg: Dieses Buch ist eine Mogelpackung. Wer wirklich glaubt, dass Timothy Ferriss eine 4-Stunden-Woche hat, braucht sich nur mal sein Blog anzuschauen. Aber: Dieses Buch ist auch ein wohltuender Tritt in den Hintern für alle Aufschieber und Bürolethargiker, die es einfach nicht hinbekommen, ihr Leben zu ändern. Viele Tipps und Prinzipien sind tatsächlich praktikabel, wenn auch nicht gerade revolutionär. Die wirklich spannenden Dinge allerdings ' Stichwort: Outsourcing der Routinearbeit ' werden vielerorts schon aus Gründen der Sicherheit nicht funktionieren und sind zu offensichtlich von Ferriss' Persönlichkeit und seinem Geschäftsmodell (Internetshop) abgeleitet. Wer also die Ratschläge des weltenbummelnden Teil- und Freizeitlers nicht eins zu eins umsetzen kann, hat zwei Möglichkeiten: Entweder, er schmeißt seinen aktuellen Job hin. Oder er gibt sich mit ein paar Stunden Zeitersparnis pro Monat zufrieden. Ersteres empfiehlt getAbstract allen, die im Herzen schon immer Entrepreneurs waren. Letzteres allen Angestellten, die ihre Work-Life-Balance wenigstens hie und da in der Hängematte suchen wollen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum Schmunzeln ganz nett - mehr aber auch nicht, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das "Lebenshilfe"-Buch von Timothy Ferriss ist hinsichtlich seiner ungezwungenen und lebendigen Art zu schreiben als Zeitvertreib ganz nett. Inhaltlich ist das Buch eine Zusammensetzung aus vielen lustigen Anekdoten. Diese alle zusammengefasst ergeben vielmehr einen B-Movie als eine echte Biografie - der Autor dürfte beim Schreiben wohl selber eher geschmunzelt haben.

Keiner der Ansätze ist wirklich neu; die (wenigen) Ansätze, die halbwegs realistisch bzw. sinnvoll sind, stammen aus den gängigen Zeit-, Projekt und Unternehmens-Management Modellen, werden aber fahrlässig unscharf angerissen und teilweise eher absurd vereinfacht.

Positiv ist, dass die Ratschläge so übertrieben sind, dass in einem zumindest das Interesse geweckt wird, sich an anderer Stelle wieder mit den zu Grunde liegenden Methoden zu beschäftigen.

Viele der Beispiele, die Ferriss aufführt sind völlig übertrieben und basieren auf in sich widersprüchliche, zu stark vereinfachte oder unrealistische Annahmen. Eine moralisch / ethische Bewertung seiner Ansätze zum reich werden sollte man lieber nicht anstellen.

Als ironischer Impulsgeber über seinen Arbeitsalltag und die eigene Lebenssituatuion nachzudenken ist das Buch nicht ungeeignet, mehr aber auch nicht.
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65 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Haben Sie den Mut sich mit sich selbst auseinanderzusetzen?, 30. Juni 2008
Ich bin normalerweise kein Freund der amerikanischen Business Literatur - vorallem da diese oft von tollen aber doch leeren Business -Phrasen strotzt und ich mich auch mehr belehrt als inspiriert fuehle.

Tim Ferris' Buch hat etwas geschafft was in der jetzigen Zeit vielleicht viel zu selten passiert : es hat mich inspiriert, Mut gemacht sich mit meinem 'status quo und Traeumen' auseinanderzusetzen und ganz wichtig (und zumindest fuer mich neu) Tim hat auch erwaehnt dass er Fehler gemacht,'versagt' hat und dass es daher manchmal vielleicht mehr als einen Versuch braucht seine 'Traeume' zu verwirklichen - man sich aber trotzdem nicht davon abringen lassen soll!

Nicht jeder wird sein Leben von heute auf morgen 100% umstellen, nicht jeder kann (und will) Extremsportarten ausueben und die ganze Welt bereisen aber fuer mich sind dies schoene Beispiele dass manchmal die extremsten 'Challenges' sich am Ende gar nicht als so schwer realisierbar herausstellen und dass man an den ungewoehnlichsten Plaetzen die meiste Inspiration findet.

Meiner Meinung nach kann Tim Ferris' Buch nicht als 'Kochanleitung' zur exakten Nachahmung gesehen werden aber vielleicht als 'verschriebene Medizin' wenn man einmal zu oft in der Frueh aufgestanden ist und sich fragt welche anderen Lebensalternativen es gibt.

Last but not least, einen extra Pluspunkt bekommt das Buch aufgrund der fuer Deutschland angepassten Internetseiten/Tips die doch auf einen ' kulturell - sensitiven' Autor schliessen lassen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über den Tellerrand schauen ist manchmal sehr leicht ..., 6. Juni 2008
Von 
Gerhard Schwaiger (Leonding) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe das Buch gekauft, weil ich sehr viel im Internet darüber gelesen habe. Auch gab es schon Internetseiten, die sich mit dem Buch im Detail beschäftigt haben.
Tim Ferriss beschreibt eine Methode bzw. eigentlich mehrere Methoden, wie man mit wenig Zeitaufwand soviel Arbeit erledigen kann, damit man sich einen sehr angenehmen Wollstand damit schafft.
Nach meiner Meinung ist der Titel des Buches reißerische gewählt und verfälscht den Inhalt des Buches. Grundsätzlich geht es nicht darum, nur vier Stunden in der Woche so arbeiten! Es geht darum, dass man die Arbeitszeit soweit verringert bzw. dass man mehrere Miniruhestände während seines Arbeitslebens erleben kann. Tim hält nichts davon, dass man seine Wünsche bis zur Rente aufschiebt.
Die Bewertung reicht nur für vier Sterne, da das ganze Konzept von Tim darauf aufbaut, dass man einen Internetshop besitzt, der ohne recht viel Aufwand Gewinn abwirft. Woher aber den Internetshop bzw. die Idee nehmen? Ansonsten sind die Ideen und Konzept wunderbar einfach beschrieben, sodass man sehr viele Anregungen mit ins tägliche Leben übernehmen kann. Das Buch ist fesselnd und lässt sich sehr angenehme lesen.

Wie weit man nun aber geht, ob nun die vier Stunden Woche oder doch etwas mehr, jedem selbst überlassen ist.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der über den Tellerrand seines täglichen Arbeitslebens drüberschauen möchte.

Somit viel Spaß beim Lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sinnlos aufgeblasener Text: 80 Prozent davon könnte man streichen..., 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oje, so stellt sich der kleine Maxi die Welt vor... denkt man unwillkürlich beim Lesen dieses Ratgebers. Ein wenig sehr simpel dargestellt alles. Und vor allem hat der Autor seine eigenen Ratschläge nicht berücksichtigt: die 80/20 Methode, die er so anpreist, wäre auch hier nicht schlecht gewesen: 80 Prozent eliminieren, dann bleiben 20 Prozent über die wirklich etwas bringen... so ist es auch bei diesem Buch: 20 Prozent sind interessante Ansätze, 80 Prozent ist nur bla bla, hier hat der Autor wohl versucht die restlichen Seiten zu füllen ...stiehlt damit dem Leser aber nur Zeit... Außerdem ist der gesamte Ansatz - nichts selber machen, alles auslagern, am besten nach Indien oder andere Entwicklungsländer wo es nichts kostet - ein Schwachsinn. Konsequent weitergedacht - alle halten sich daran : Damit wird die Wirtschaft des eigenen Landes ruiniert, und damit letztendlich auch irgendwann das eigene Business... Kapitalismus at its worst
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Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy Ferriss (Taschenbuch - 15. Juli 2011)
EUR 9,99
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