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197 Rezensionen
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247 von 256 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbedingt weitergeben - mit Anmerkungen
Ein Buch, aus dem sich großer Nutzen ziehen läßt, wenn man folgendes beachtet:

1. Den "Amerikaner" einfach reden lassen. Soll heißen: Ferriss in eben den Punkten nicht allzu ernst nehmen, in denen die amerikanische Mentalität die Oberhand gewinnt. Das sind Textstellen, an denen ein Bewohner Old Europe's sich gezwungen sieht, alle...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Gründgens

versus
526 von 555 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebe deine Träume
Das Buch "Die 4-Stunden Woche" von Tim Ferriss ist eine interessante Mischung aus

* (teils fernöstlichen) philosophischen Erkenntnissen über Leben und Glück
* Extrakten modernen Zeitmanagements mit angewandter Prozessoptimierung und Indien-Integration
* Anleitung für ein Internet-Start-Up mit geringstem Aufwand und
*...
Veröffentlicht am 24. August 2008 von O. Teichmann


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen positiv überrascht, 24. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Taschenbuch)
Dieses Buch ist nicht schlecht, jedoch nicht unbedingt zielführend für das genannte Ziel. Wie viele Leser bereits bemerkt haben ist es nicht für jeden umsetzbar, jedoch halte ich es selbst, auch für diese Leute lesenswert, da es auch so ein paar Tipps gibt, die man sich zu herzen nehmen kann.

Genauer gesagt bedeutet dies für mich:
Ich würde behaupten, dass es nicht für jeden umsetzbar ist, was allein schon damit bewiesen wäre, dass Timothy Ferriss selbst Leute engagiert hat, die für ihn gewisse Arbeiten erledigen und welche somit schon mal nicht in den Genuss einer 4-Stunden-Woche kommen können. Zudem setzt das Buch voraus, dass man bereits in gewisser Weise erfolgreich ist, wenigstens die Fähigkeit hat, Leute für sich zu gewinnen. Dies bezieht sich darauf, dass er meint, dass man, wenn einem die 4-Stunden-Woche nicht gefällt, man jederzeit wieder in sein altes Umfeld gelangen kann. Ich jedenfalls könnte dies nicht. Zumindest geht er damit darauf ein, warum das vielleicht nicht jeder macht, womit er sicher Recht hat, denn nicht jeder will führen, manche wollen ja geführt werden.
Die Berufe sind alle zu verschieden um sie so verallgemeinern zu können und sowieso haben in diesem Buch nur die Leute eine Chance die im Dienstleistungssektor arbeiten oder so kreativ sind, dass sie sich selbstständig machen können, wobei ich 2teres für nicht so einfach halte, wie im Buch beschrieben. Vielleicht bin ich auch nicht kreativ genug oder habe auch zu viel Angst, mehr zu verlieren als zu gewinnen. Ist eben Ansichtssache.
Aber seine Sichtweise auf das Leben und wie er es umsetzt kann in Teilbereichen helfen effektiver zu werden oder vielleiht doch den Funken zu setzen der nötig ist, sein Leben so zu gestalten wie es eigentlich sein sollte, so dass man Spaß am Leben hat. Ein wichtiger Punkt diesbzgl. ist die Fähigkeit sich anzugewöhnen, dass man nicht wirklich viel Geld für tolle Sachen benötigt.
Damit stellt er eine Lebensphilosophie vor, die es wert ist, dieses Buch zu lesen um sich Gedanken über den eigenen weiteren Werdegang seines Lebens zu besinnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hochstapler, 12. Oktober 2013
Von 
Leider ist Herr Ferris nicht glaubwürdig. Das ist das große Problem. Jeder vernünftige Mensch stutzt natürlich bei seinen Beschreibungen, wie einfach es doch sei, mit den langweiligsten Produkten (in Beispielen nennt er etwa eine "Yoga für Kletterer DVD" oder gestreifte Hemden aus Frankreich)einen florierenden Onlineshop aufzuziehen, der mehrere tausend Euro monatlich an Reingewinn abwirft. Wer bereits einen solchen sein eigen nennt, bekommt sicher gute Anregungen, sein Leben zu vereinfachen, aber ansonsten ist das ziemlicher Käse. Die Angaben zu seinem eigenen Einkommen durch seinen Onlineversand variieren im Laufe des Buches kräftig und liegen mal bei 40.000 Dollar und mal bei 70.000 Dollar pro Monat. Wenn ich so ein Unternehmen habe, dann stelle ich einen Geschäftsführer ein, gebe ihm 100.000 pro Jahr und hab auch meine Ruhe. Schwupps! Habe ich die 0 Stunden Woche erfunden. Kann man nur leider kein lukratives Buch drüber schreiben... Mist! Zum Ende des Buches wird es dann leider immer unrealistischer, gerade wenn es darum geht, auch Angstellten uneingeschränkte Reisefreiheit durch Heimarbeitsabkommen zu gewährleisten. Das ist jenseits jeder Realität. Und spätestens als Herr Ferris behauptet, man könne am Prenzlauer Berg in Berlin ein Arpartment von "enormen Ausmaßen"(sic!) inkl. Strom und Telefon (und wohl auch möbliert) für 300 Dollar(nicht Euro!) im Monat mieten, spätestens da huschte mir ein müdes Lächeln über's Gesicht. Mehrfach behauptet er im Buch auch, er könne deutsch. Eine schnelle Recherche bei Youtube beweist das Gegenteil. Eine kurze Werbeansprache für sein Buch ist auf deutsch zu finden, und diese klingt extrem mies nach phonetischem Auswendiglernen, inkl. falscher Betonung etc. Die Kommentarfunktion ist für dieses Video wenig überraschend ausgeschaltet. Es existieren aber (min.) 2 weitere Videos, in denen er deutschen Herren mit grausamem deutschen Akzent in Deutschland Interviews gibt, natürlich komplett auf Englisch. Warum? Weil er in Wirklichkeit gar nicht richtig gut deutsch kann. In Wirklichkeit kann man auch nicht mal eben einen lukrativen Onlineshop eröffnen oder mal eben nur noch von zu Hause aus arbeiten und seine Arbeit dann auf einmal locker in wenigen Stunden pro Woche schaffen. Natürlich nicht. Trotzdem 2 Sterne von mir, da das Buch durchaus dazu animiert, sein Leben mehr zu genießen und der Freizeit mehr Priorität einzuräumen. Außerdem ein großes Lob für die Übersetzung, die auch die diversen Hinweise auf Homepages, Reisewarungen etc. perfekt für den deutschen Markt angepasst hat, Hut ab!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus dem Alltag eines Lebenskünstlers, 31. Oktober 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eines vorweg: Dieses Buch ist eine Mogelpackung. Wer wirklich glaubt, dass Timothy Ferriss eine 4-Stunden-Woche hat, braucht sich nur mal sein Blog anzuschauen. Aber: Dieses Buch ist auch ein wohltuender Tritt in den Hintern für alle Aufschieber und Bürolethargiker, die es einfach nicht hinbekommen, ihr Leben zu ändern. Viele Tipps und Prinzipien sind tatsächlich praktikabel, wenn auch nicht gerade revolutionär. Die wirklich spannenden Dinge allerdings ' Stichwort: Outsourcing der Routinearbeit ' werden vielerorts schon aus Gründen der Sicherheit nicht funktionieren und sind zu offensichtlich von Ferriss' Persönlichkeit und seinem Geschäftsmodell (Internetshop) abgeleitet. Wer also die Ratschläge des weltenbummelnden Teil- und Freizeitlers nicht eins zu eins umsetzen kann, hat zwei Möglichkeiten: Entweder, er schmeißt seinen aktuellen Job hin. Oder er gibt sich mit ein paar Stunden Zeitersparnis pro Monat zufrieden. Ersteres empfiehlt getAbstract allen, die im Herzen schon immer Entrepreneurs waren. Letzteres allen Angestellten, die ihre Work-Life-Balance wenigstens hie und da in der Hängematte suchen wollen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über den Tellerrand schauen ist manchmal sehr leicht ..., 6. Juni 2008
Von 
Gerhard Schwaiger (Leonding) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe das Buch gekauft, weil ich sehr viel im Internet darüber gelesen habe. Auch gab es schon Internetseiten, die sich mit dem Buch im Detail beschäftigt haben.
Tim Ferriss beschreibt eine Methode bzw. eigentlich mehrere Methoden, wie man mit wenig Zeitaufwand soviel Arbeit erledigen kann, damit man sich einen sehr angenehmen Wollstand damit schafft.
Nach meiner Meinung ist der Titel des Buches reißerische gewählt und verfälscht den Inhalt des Buches. Grundsätzlich geht es nicht darum, nur vier Stunden in der Woche so arbeiten! Es geht darum, dass man die Arbeitszeit soweit verringert bzw. dass man mehrere Miniruhestände während seines Arbeitslebens erleben kann. Tim hält nichts davon, dass man seine Wünsche bis zur Rente aufschiebt.
Die Bewertung reicht nur für vier Sterne, da das ganze Konzept von Tim darauf aufbaut, dass man einen Internetshop besitzt, der ohne recht viel Aufwand Gewinn abwirft. Woher aber den Internetshop bzw. die Idee nehmen? Ansonsten sind die Ideen und Konzept wunderbar einfach beschrieben, sodass man sehr viele Anregungen mit ins tägliche Leben übernehmen kann. Das Buch ist fesselnd und lässt sich sehr angenehme lesen.

Wie weit man nun aber geht, ob nun die vier Stunden Woche oder doch etwas mehr, jedem selbst überlassen ist.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der über den Tellerrand seines täglichen Arbeitslebens drüberschauen möchte.

Somit viel Spaß beim Lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abolut lebensverändernd..., 19. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Taschenbuch)
Endlich einmal ein Buch, das einem sagt, was man WEGLASSEN muß, um zum Erfolg zu kommen, anstatt (wie immer) was man tun soll. Es räumt gnadenlos auf mit Glaubensätzen wie "Du musst hart arbeiten, um es zu etwas zu bringen" oder "Ab der Rente beginne ich zu leben". Das Buch ist so erfrischend anders, dass ich gar nicht näher auf den Inhalt eingehe, um Ihnen die Vorfreude nicht zu verderben. Ich sage nur zwei Dinge: 1) Kaufen Sie es! 2) Nehmen Sie sich SOFORT die Zeit, um es zu lesen. Warum? Weil es Sie im Nachhinein soooo viel Lebenszeit zurückschenken wird... wenn Sie sich trauen, es umzusetzen! Freuen Sie sich auf eine Bereicherung Ihres Lebens mit viel Freude und Humor!
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116 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gib dem Leser was er hören will und das Konto der Autors schwillt an, 28. Januar 2009
Wieder einmal eines der Bücher das das verspricht wovon viele träumen: Wenig Arbiet, aber gleichzeitig viel Geld und Lebensqualität(So wie die vielen essen Sie so viel sie wollen Diäten die auch gerne gekauft werden). Und man sieht das Buch verkauft sich exzellent. Leider auch von mir, da auf den ersten Seiten ein paar witzige Bonmots verarbeitet sind, die mich zum Kauf verleitet haben.

Im grunde genommen verbessern Sie ihr leben nach diesem Buch indem Sie:

- Zeit besser managen (weniger Fernsehn, weniger Internet, etc.)
- Den Chef davon überzeugen daß man von zu Hause besser arbeitet(das soll man dadurch machen daß man von zu Hause mehr bewältigt und das auch Dokumentiert). Brilliante Idee!
- Generierung von Kapital durch ein veraltetes Model - Sachen deutlich teurer zu verkaufen als einzukaufen und dann phantastische Gewinnmargen erziehlen). Hu, was für eine sensationelle Idee. Verpackt wird es in ein Outsourcing Model in dem andere die Arbeit machen.

Bei allen konkreten Beispielen bleibt der Autor die wirklich schwierigen Fragen schuldig. Z.B. Natürlich kann ein begehrter Spezialist als Arbeitnehmer leichter Sonderkonditionen aushandeln (wie in seinem Beispiel Heimarbeit). Wie sieht das dann für das Personal an der Rezeption aus oder für den Buchhalter, usw.

Man zieht den Hut vor dem Autor der es durch exzellentes (und zeitaufwendiges) Selbstmarketing schafft dieses Buch an den Mann zu bringen (aber das Selbstmarketing mach Ihm sicher Spass ist also per Definition keine Arbeit).

Fazit: Verschwenden Sie ihr Geld besser nicht. Finden Sei jemanden der das Buch kauft, ihnen eine Zusammenfassung schreibt. Sie können dann in einem bezahlten Vortrag diese Zusammenfassung Präsentieren. Ich denke so hat sich der Autor vorgestellt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenswert ja, aber nur eingeschränkte Umsetzbarkeit, 9. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Taschenbuch)
Von den guten Rezensionen angelockt habe ich mir den Bestseller Die 4 Stunden-Woche gekauft (noch die große Ausgabe für 16,90 € nicht das Taschenbuch) und gelesen.
Leider erfüllt das Buch das aus dem Amerikanischen übersetzt ist nicht ganz meine Erwartungen.
Auf über 340 Seiten wird lang und breit erläutert, was man auch kurz und knapp hätte darstellen können. Die Kernaussage ließe sich auf unter 10 Seiten zusammenfassen.

- Finden sie heraus, was sie im Leben erreichen wollen.

- lernen sie gutes Zeitmanagement und wenden sie es konsequent an, löschen sie Zeitfresser (emails nur noch 1x pro Woche)

- für Arbeitnehmer: stellen sie auf Heimarbeit um und erledigen sie ihre Arbeit in weniger Zeit (dh. Mehr Freizeit bei vollem Gehalt)

- suchen sie eine neue (zusätzliche) Geldquelle (Selbstständigkeit) die sie finanziell unabhängiger macht: wenn möglich etwas, das sich über das Internet verkaufen und von einer Fremdfirma versenden lässt. Lassen sie auch den ganzen Verwaltungskram von einer Fremdfirma erledigen (Telefonate, emails, Rechnungen,...)

- überwachen sie das ganze 1x pro Woche

Das klingt alles schön und gut und ist vor allem für die amerikanische Seele zugeschnitten. Was macht man nun der vielen freien Zeit? Unabhängig leben, reisen, Geld ausgeben, Hobbys...

Aber das Hauptproblem des Konzepts ist: wer in einem Beruf arbeitet und das auch weiter machen will, der persönliche Anwesenheit vorausstzt, kann die Tips nur eingeschränkt umsetzen: etwa Ärzte, Lehrer, Berater...

Aber wer sich mit diesem Lebensstil der Neuen Reichen anfreunden kann, für den hält das Buch einige gute Tips parat, wie das ganze System (Stichwort drop-shipping) mit dem Einnahme-Autopiloten Schritt für Schritt umzusetzen ist.

Letztlich muss jeder einzelne entscheiden was er im leben erreichen will und auf welchem Weg. Patentrezepte gibt es leider immer noch nicht. Dieses Buch zeigt 1 Weg von vielen auf. Das kann passen. Oder auch nicht. Anregungen liefert es aber dann doch, weiterdenken muss man selbst und mit 4 Stunden ist es am Anfang eher nicht getan. Wenn alles problemlos auf Autopilot läuft könnte der Arbeitsausfwand zumindestens phasenweise in 4 Studnen zu bewältigen sein.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht total unrealistisch aber in vielen Aspekten asozial, 29. November 2011
Eigentlich könnte ich mich durch dieses Buch zumindest teilweise bestätigt finden. Ich bin vor 2 Jahren (offensichtlich instinktiv) aus dem Hamsterrad des Angestelltendaseins ausgestiegen, hatte zwar keine 80 aber so 55 - 60 Stunden Wochen und schon da das Gefühl der Fremdkontrolliertheit meines Lebens. Ich habe mir dann immer wieder die Frage gestellt, was ich in 3 oder 5 Jahren NACH einem Lottogewinn tun würde....nach einer Zeit, wo sich meiner Ansicht nach all die materialistischen Heilserwartungen der Gesellschaft als nicht glückseeligmachend herausgestellt haben...ein großes Haus, ein paar teure Autos, eine Jacht, endlose langweilige Strandurlaube....etc.
Die Antwort, die ich dann aus meinem Inneren bekam war der Drang nach persönlicher und vor allem geistiger Weiterentwicklung. Und das ist für mich mit universitärem Studium nach Lust und Laune gleichzusetzen.
Die Zweite Frage, die ich mir selbst gestellt habe war, was mich denn davon abhalten sollte, den Lottogewinn und das üppige Leben danach zu überspringen und dieses Lebens nicht gleich direkt anzusteuern. Und diese Frage berührt ganz schlicht die materielle Existenz. Denkt man sich das Streben nach unnötigem Luxus und Schnick Schnack aber weg, kommt man aber bald zur Erkenntnis, dass das viel billiger zu haben ist, als man vielleicht glauben möchte. Bestärkt fühle ich mich in dem Lande Österreich durch eine ohnehin etwas Leistungsfeindliche Steuerprogression, die jeder Mensch aber nicht einmal nur vorwärts gerichtet liest...bei höherem Einkommen nimmt einem der Staat einen überproportional wachsenden Anteil wieder weg. Die volkswirtschaftliche Grenznutzenbetrachtung (was bringt mir ein zusätzlich verdienter EURO) scheint kaum jemand anzustellen. Und kaum jemand scheint auf die Idee zu kommen, dass man dieses Verhalten zu seinem Vorteil auch umdrehen kann: Arbeitet man weniger, arbeitet die Steuerprogression in die eigene Hand(!), denn dann erhöht sich letztlich der Nettostundenlohn.

Kurzum, das hat mich alles darin bestärkt, auf home-office umzusteigen und nur mehr die Hälfte der Zeit zu arbeiten. Was soll ich sagen...es funktioniert eigentlich prima. Trotzdem ich Zuhause andere Ablenkungen habe wie im Büro, habe ich tatsächlich die selbe Arbeit in der halben Zeit geschafft! Ich kann mir die Zeit relativ frei einteilen und daher auch unproduktive Phasen zum Ausruhen nutzen. Die andere Hälfte nutze ich seit genau dieser Zeit um wieder zu studieren....und damit mach ich zumindest zur Hälfte das, was ich ja eigentlich sowieso machen würde, wenn ich finanziell unabhängig wäre. Anders als im Buch verdiene ich natürlich schon deutlich weniger (aber dank Steuerprogression doch mehr als die Hälfte! von vorher :-) und der höchste Preis ist natürlich die permanente Jobunsicherheit und Unsichere Altersversorgung. Appropos....Altersversorgung in 20, 30 Jahren? Weiß jemand wie die aussehen wird?
Ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Ächtung verpüre ich leider auch, da ich ja nicht mehr ordentliche 40 Stunden die Woche woanders anwesend bin. Aber auch der Zeitgewinn durch das Wegfallen des täglichen Arbeitswegs mit Lärm, Stress, Sommerhitze und Winterkälte summiert sich stetig auf.

Trotz dieser grundsätzlichen Bestätigung des Buches gefällt mir an diesem Herrn Ferriss die Art und Weise nicht, wie er das macht....nämlich dieser wahnwitzige Egoismus.
Schon allein das bekannte Pareto-Prinzip würde in einer universellen und strengen Auslegung dazu führen, dass alles nur mehr zu 80% erledigt wird (nebenbei bemerkt: In der Schule reicht ohnehin 50% um mit einem Genügend Durchzukommen, warum wird dann eigentlich doppelt soviel unterrichtet?). Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen zum Bäcker und verlangen 5 Semmeln. Man gibt Ihnen nur 4 Semmeln, weil die gerade in Griffweite sind. Für die letzte Semmel müßte man sich bücken und daher würde man 80% der Energie für die Erfüllung der letzten 20% des Auftrags benötigen...das macht man nicht mehr! Basta!?

Und würde Herr Ferriss seine vorgeschlagene selektive Ignoranz von anderer Seite spüren, würde ihm beispielsweise niemand die eigenständige Information über die politischen Verhältnisse in den USA ersparen, da keiner seiner amerikanischen Freunde auf seine, für deren Leben wahrscheinlich völlig irrelevante, Frage wen er wählen sollte, antworten würde.

Von Auslagerung der Arbeit in Billiglohnländer will ich gleich gar nicht anfangen, das wird an anderer Stelle schon kritisiert.

Meine Quintessenz: Im Grunde hat er mit seinen Fragen schon recht und man kann sich (zumindest in meinem Fall) tatsächlich umstellen. Wenn man sich aber einen Dreck drum schert, wie es den anderen um einen herum dabei geht und wer die eventuell doch wichtigen, ignorierten Sachen erledigt, wird man sich in diesem Leben langfristig zumindest nicht sehr beliebt werden (und man sollte innigst beten, dass es darüber hinaus auch wirklich nichts gibt :-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die 4-Stunden Woche ist noch ganz weit weg, 29. Januar 2012
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Taschenbuch)
Superman (Timothy Ferriss) hat ein Buch geschrieben. Er lernt Kickboxen, Tango und Deutsch in kürzester Zeit und bringt es auch noch zu Superleistungen bei seinen Aktivitäten. Auf Seite 22 ist alles aufgeführt, was er kann.

Die Kernaussage des Buches ist ein DEAL-Maker zu werden: D wie Definition, E wie Eliminieren, A wie Automation und L wie Liberation.

Das funktioniert aber nur bei Leuten, die sich selbständig machen können/wollen. Und dann aber auch nur, wenn Sie ein Produkt zu vertreiben haben, das machen dann nämlich die indischen Assistenten. Sobald es um Dienstleistung geht, geht die Rechnung nicht auf. Aber Dienstleistung wollen wir ja nicht anbieten, das ist ja ein Zeitfresser.

Angestellter zu sein ist der erste Pferdefuß. Bei Angestellten ändert sich das Zauberwort in DELA. Freie Wahl des Arbeitsortes und dann die Arbeitszeit durch Automation um 80 % verringern. Gut, dass ich das jetzt weiß, dann kann es ja losgehen.

Ziel ist zu den Neuen Reichen (NR) zu gehören. Zeit und Mobilität wird zu einer Form der Lebensgestaltung.

Was mir gefällt: Jedes Kapitel hat einen sinnigen Spruch vorangestellt. Ferris nennt einige Link-Tipps. Am Ende eines jeden Kapitels steht F & A: Fragen und Aktionen. Wenn man sich drauf einlässt, hat man wieder ein paar Gedankenanstösse. Gut gefallen hat mir das Thema Eliminieren und das Weniger ist mehr Thema.

Absolut nicht mein Fall ist ein Tipp, um außerhalb der Konventionen zu handeln: Legen Sie sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mitten auf einem belebten öffentlichen Platz einfach hin.
Falls es jemanden gibt, der oder die es gemacht hat, wäre ich für einen Erfahrungsbericht dankbar.

Ich packe das Buch in die Schublade: Typischer Ratgeber im amerikanischen Stil. Es ist ein Buch, wie alter Wein in neuen Schläuchen. Vieles hat man schon gehört, es ist einem auch klar, aber man könnte es mal wieder umsetzen. Es gibt einen Impuls, aber ich zweifle an einer Wiederholungsstory wie bei Ferriss. Ich lasse mich allerdings gerne vom Gegenteil überzeugen. Das ist ja der schöne Traum. Endlich das Rezept, um reich zu werden, ohne zu arbeiten, bzw. andere für einen arbeiten zu lassen. Durch den Kauf des Buches hilft man Ferriss dabei seine Träume zu erfüllen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verteilungsstörung aufgehoben.., 27. November 2011
Durch gezielten Zeiteinsatz und Prioritätenliste für meinen Tagesablauf habe ich nun endlich wieder viel mehr Zeit für mein privates Leben gewonnen. Dieses Hörbuch ist bestens zu empfehlen. Für mich war es ein Volltreffer.
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Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy Ferriss (Taschenbuch - 15. Juli 2011)
EUR 9,99
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