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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochinteressanter Blickwinkel in eine möglicherweise andere Realität
Einleutchtende Schilderungen/Erklärungen, dass die morphischen Felder existieren. Etwas mehr Versuchsergebnisse, die die Theorie untermauern wären hilfreich. Hier kann man jedoch auf der Webseite des Autors nachschauen. Auch wäre es sinnvoll, die Theorie im gesamtwissenschaftlichen Kontext zu erörtern: Wie sehen andere Wissenschaftler und andere...
Vor 18 Monaten von R. Harry veröffentlicht

versus
3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel zu kompliziert
mich interessiert das Thema zwar und ich habe auch schon einige Bücher darüber gelesen. Dieses Buch überfordert m.E. allerdings selbst intellektuell nicht ganz zurückgebliebene Leser. Viel zu kompliziert, ich habe relativ schnell aufgegeben.
Veröffentlicht am 30. März 2013 von Michael Walther


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochinteressanter Blickwinkel in eine möglicherweise andere Realität, 29. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
Einleutchtende Schilderungen/Erklärungen, dass die morphischen Felder existieren. Etwas mehr Versuchsergebnisse, die die Theorie untermauern wären hilfreich. Hier kann man jedoch auf der Webseite des Autors nachschauen. Auch wäre es sinnvoll, die Theorie im gesamtwissenschaftlichen Kontext zu erörtern: Wie sehen andere Wissenschaftler und andere Wisssenschaftsbereiche diese Theorie.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganzheitliches Weltbild, 5. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
Dr. Rupert Sheldrake, Biochemiker in Cambridge, hat für die ungelösten Probleme der Biologie eine Gegen-Hypothese. Morphogenetische (formbildende) Felder verbinden alle Teile eines Organismus und die Organismen untereinander. Das Wort "Teile" ist Bestandteil eines überholten Wissenschaftsverständnisses, das alles zerlegte bis zu den kleinsten Teilen, den Atomen, und glaubte, damit alles verstehen zu können, auch organisches Leben. Das Leben als große Maschine war das Weltbild des Materialismus; wenn man jedes Teilchen kennt und die Zusammenhänge nach Ursache und Wirkung versteht, sollte man die Welt, das Leben, die Organismen,... verstehen können. Doch auch die Untersuchung des Genoms bei Mensch und Tier brachte nicht den erwarteten Erfolg. Sheldrake schlägt zur Erklärung eine Verbindung allen Lebens durch (Informations)-Felder vor und erklärt mit der Resonanz dieser Felder Kristalle, Zellkulturen, Evolution im Tierverhalten, das kollektive Menschheitsgedächtnis,... Die Originalausgabe "A New Science Life" erschien 1981 in London. Ich wünsche den Ideen Sheldrakes eine breite Diskussion und viele Experimente!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ungemein faszinierendes Buch, was einfach nur zu überzeugen weiß...Ganze Klasse, 24. Juni 2013
Von 
Jayanti "Mahotepa" (Château St. Germain, 1663 Gruyères, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
Während in der Physik ein Paradigmenwechsel dem anderem folgte, war die Biologie seit Jahrhunderten statisch geblieben. Ihre auf Charles Darwin umstrittenen Lehren fußendes Bild ist orthodox und mechanistisch ausgerichtet. Die rasante Entwicklung der Physik, die Öffnung neuer philosophischer Bezugsrahmen ist an ihr vorübergegangen. Diese beschauliche Ruhe des Treibenlassens und orthodoxen Nichstun ist von einem englischen Wissenschaftler vor Jahren jäh unterbrochen worden. Dr. Rupert Sheldrake, der als Biochemiker an der Universität Cambridge eine hervorragende Ausbildung ehielt, überraschte die akademische Welt mit der Hypothese eines überall gegenwärtigen "morphognetischen Feldes" - ein formbildenes Feld -, das jeden Organismus bei seiner Entwicklung beeinflusst. Als junger Biologe gehörte Sheldrake in Cambridge einer Gruppe an, die sich "Epiphanie-Philosophen" nannte. In ihren Diskussionen versuchten die jungen Wissenschaftler zwischen dem materialistisch orientierten naturwissenschaftlichen Denken und den mystisch-religiösen Vorstellungen der einzelnen Glaubensrichtungen eine Brücke zu schlagen. Dass es ein formgenetisches Agens geben mustse, ergab sich für Sheldrake aus der Beobachtung, das ein Organismus - ob Pflanze, Tier oder Mensch - sich aus einer einzigen Zelle entwickelt. Dieses erhält zwar eine charakteristische DNA, sagt aber bestimmten Zellen des wachsenden Organismus nicht, dass sie sich zu roten statt weißen Blütenblättern oder zu menschlichen statt Raubtierzähnen zu entwickeln haben. In mehr als hundert Jahren seit Darwin, so Sheldrake, habe niemand den Versuch einer Klärung dieser wichtigen Frage unternommen. Die Veröffentlichung seines frühen Buches "A New Science of Life" (Eine neue Lebenswissenschaft), das nichtmaterielle formgenetische Felder postuliert, schlug im wissenschaftlichen Etablishment wie eine Bombe ein. Wie hatte er es wagen können, einen Charles Darwin zu korrigieren?. Experimente hatten ergeben, dass z.B. eine neue Rattengeneration schneller lernt, sich durch einen Irrgarten zu bewegen (an dessen Ausgang als Lohn ein Leckerbissen wartet), als ihre jungen Eltern. Kristalle von ganz neuen Lösungen bilden sich schneller, sobald diese Lösungen in den Labors der Welt öfters verwendet werden. Man fragt sich, wie so etwas möglich war. Bisher konnte man höchstens vermuten, dass winzige Kristalle sich womöglich in den Barthaaren reisender Wissenschaftler festgesetzt und die Lösung am neuen Arbeitsort angesteckt hatten. Sheldrakes Hypothese ist ebenso überraschend wie brillant: Die formgebende Wirkung wird durch Resonanz übertragen. Der sich entwickelnde Embryo oder Kristall tritt in ein nichtmaterielles Resonanz-Schwingungsverhältnis mit der für uns unsichtbaren "memory-bank", die den Namen "Rose", "Ratte" oder "Menschengehirn" trägt. Daraus folgt, dass auch angelernte Fähigkeiten übertragen werden. Somit müsste die nächste Generation immer schlauer als die vorhergehende sein. Karma oder Akasha-Chronik wäre hierbei ein Begriff. Für die materialistische Wissenschaft müsste Sheldrakes Hypothese Dynamit sein. Wenn es denn immaterielle morphogenetische Felder gibt, jenseits von Raum und Zeit, ist es bis zum Konzept einer kosmischen Datenbank nicht mehr weit. Sheldrake aber dachte nicht an östliche Religionen, als er ein neues Buch "A New Science of Life" schrieb. Erst später, nachdem er längere Zeit als Pflanzenphysiologe in Indien gearbeitet hatte, kam er darauf, dass seine Hypothese den begriff Karma und der Akasha-Chronik zumindest ansatzweise enthält. In einem Interview sagte Sheldrake einmal: "Alles, was im Universum geschieht, hat eine Art kosmisches Karma. Meine Hypothese vereinigt beide Traditionen, wenngleich sie nicht in dieser Absicht formuliert sind."

Bei der "formbildenen Verursachung" und beim Entstehen von Karma haben wir es nach Sheldrake mit einem sich ständig aufbauenden und akkumulierenden Prozess zu tun, der über die Zeit hinweg reicht. Er widerspricht auch nicht der Auffassung, dass jede Tat eines jeden Menschen ein winziger Baustein zum umfassenden "kosmischen Karma" ist, das wiederum das Schicksal der gesamten Menschheit umfasst. Sheldrake ist kein neuer Darwin, sondern eher ein "Anti-Darwin", jemand, der die von Darwins Lehre verstärkte Kluft zwischen Wissenschaft und spirituellem Geist wieder überbrücken könnte. Die Sheldrakes Ideen zugeneigte Zeitschrift "New Scientist" setzte seinerzeit einen Preis für den besten Vorschlag aus, seine Thesen experimentell zu testen. Gewinner des Preies wurde der Physiker Richard Gentle. Er sandte einen türkischen Kinderspruch ein, dazu eine zweite Version, die sich ebenfalls reimte, bei der aber die Worte durcheinander gewürfelt waren. Wenn Sheldrake recht hatte, müsste es für nicht türkisch sprechende Personen leichter sein, den richtigen Kinderspruch zu lernen, weil ihn über die Jahre und Jahrhunderte schon Millionen Türken gelernt haben. Sheldrakes Resonanz ist selektiv und sinnvoll. Unter Millionen Möglichkeiten schwingt sich das immaterielle informative Feld genau auf das Organ ein, für das es bestimmt ist oder zu dem es Affinität besitzt. Er sieht die "formative causation" (formbildene Verursachung) als Teil eines universalen Prozesses der aufs engste mit kreativen Kräften verbunden ist. Im Quanten-Universum sah der Physiker und Nopelpreisträger (1932) Werner Heisenberg (1901-1976) die Welt "als ein kompliziertes Gewebe von Vorgängen, in denen Verbindung verschiedeneer Art sich abwechseln oder sich überschneiden bzw. kombinieren und so das Gewebe des Ganzen bestimmen." Anders ausgedrückt: Jeder, auch der kleinste Prozess an einem Ort dieses Universums, kann an einem anderem Ort etwas verändern. Der französische Mathematiker und Physiker Jean E.Charon bekennt sich zu der Ansicht, dass "jedes Elektron das gesamte Wissen unserer Welt in sich trägt", und er sinniert: "...unser Geist ist ungeteilt in jedem der Milliarden Elektronen unseres Körpers enthalten".

Diese Feststellung kommt sehr nahe an das von Giordano Bruno wie von Sehern und Mystikern Griechischer, Gnostischer, alt-ägyptischer und fernöstliche Anschauung gleich, nach ihm verkündete Axiom, dass die gesamte Schöfpung - Mensch, Tier, Pflanze, Stein - aus winzigen Geistfunken besteht, sich zu immer höheren Lebenseinheiten zusammenfinden, als auch im Körper des Menschen. Die Geistbezogenheit der Materie wollen u.a. asiatische, ägyptische, gnostische Mystiker uvm. auch daran erkennen, dass quantenmechanische Abläufe uns subatomare Partikel demonstrieren, die anscheinend ständig "Entscheidungen" treffen. Hierzu meinte einmal ein Physiker: "darüber hinaus beruhen Entscheidungen, die sie treffen, auf Entscheidungen, die woanders getroffen werden...und - woanders - kann in einer anderen Galaxis sein". Die Forschungsarbeiten der Quantenphysik zeigen, das die subatomare Welt durch unsere Beobachtung, also unser Bewusstsein, beeinflusst werden kann.

Bekanntlich sind Photonen Energiequanten, die Informationen aufnehmen und nach diesen handeln, was Bewusstsein vorraussetzt. Anders ausgedrückt: Licht ist Bewusstsein. Das kommt dem alten hermes-prinzip und alt-ägyptischen sowie fernöstlicher Vorstellungen, dass die Einheit des mikro- und Makroskosmos verkündet, schon sehr nahe. Die Wissenschaft hat sich der alten "heidnischen" Vorstellung, dass alles miteinander in Verbindung steht, inzwischen noch weiter genähert. Das so genannte Einstein-Podolski-Paradox (EPR-Paradoxon), eine Theorie, die später von Dr.J.S.Bell (CERN, Genf) mathematisch zusammengefasst wurde, besagt, dass Dinge, die irgendwann einmal miteinander in Kontakt standen, auch dann noch aufeinander einwirken, wenn sie längst voneinander getrennt sind. Es ist dies ein Konzept, das an magische Sympathie-Heilwesen erinnert. Sein inneres Paradoxon besteht darin, dass die Pyhsik davon ausgeht, dass einmal getrennte subatomare Partikel sich mit Lichtgeschwindigkeit voneinander wegbewegen. Wäre das tatsächlich der Fall, könnten sie logischerweisse nicht mehr aufeinander einwirken. Prof. David Bohm, der mithin größte wissenschaftliche-Vordenker unserer Zeit, hat die Richtigkeit des so genannten EPR-Paradox und des Bell-Theorems im Labor nachgewiesen. Er hat herausgefunden, dass die gegenseitige Beeinflussung nach der Trennung tatsächlich anhält. Als bahnbrechend gilt besonders das auf Anregung von Bohm ausgeführte so genannte Aspect Experiment, das am "Institut d`Optique Theoretique Applique" bei Paris unternommen wurde. Unter Leitung von Dr. Alian Aspect gelang dabei der Nachweis, dass direkte Wechselwirkungen nicht nur zwischen zwei voneinander sehr weit - entfernten subatomaren Partikeln erfolgen -, sondern dass das Signal zwischen beiden schneller als Licht reisen muss. Um die theoretischen Schwierigkeiten zu überwinden, entwickelt Bohm das Denkmodell der implizierten (eingefalteten) und expliziten (entfalteten) Ordnung.

Diese Ordnung der unsichtbaren (impliziten) und der sichtbaren, materiellen Dinge (unsere Alltagswelt) spielt sich in einem hyperdimensionalen Universum, jenseits von Raum und Zeit. In diesem Universum steht alles auf nichtmanifeste, d.h. der Beobachtung entzogenen Weise miteinander in Verbindung. Jedes Materiemolekül manifestiert sich ständig zwischen zwei Universen, und dies außerhalb von Raum und Zeit. Materie, Zeit und Raum sind in Bohms enfolded universe (im entfalteten Universum) sozusagen untrennbar miteinander verwachsen. Atome und Moleküle brauchen keine Zeit, um von einer Dimension in die nächste zu wechseln. Hierzu meint Bohm: "Es kann bedeuten, dass alles im Universum in einer Art totalem Rapport miteinander steht. So dass alles Geschehen zu allem anderen in Beziehung steht; es kann auch bedeuten, dass es Informationsformen gibt, die schneller als das Licht reisen können, oder es kann bedeuten, dass unsere Vorstellungen von Raum und Zeit in eine Weise geändert werden müssen, die wir noch nicht begreifen." Damit wäre Einstein, nach dessen Relativitätstheorie nichts schneller als Licht sein kann, überholt. Andererseits sollte Sheldrakes morphogenetische Resonanz-Hypothese in der Biologie für konservative Wissenschaftler leichter zugänglich sein. Mit Aspect, Bohm und Sheldrake und den noch verwegeneren Theorien der letzten Jahre stößt die Wissenschaft an ihre äußeren Grenzen in Bereiche vor, die im Grunde genommen einer alten-"heidnischen" Mystik gleichkommen, die vereifnacht aussagt, dass alles im universum miteinander in verbindung, es ist vernetzt und lebendig.

Insgesamt hat der Autor ein sehr gutes Buch vorgestellt, welches richtig überzeugen kann. Der Autor ist ein kleines Steh-auf-Männchen, welcher überlegt, ob der Natur als solches eine Intelligente und organisierte Struktur innewohnt. Sein Motto könnte insofern lauten: Es ist nicht nur alles wesentlich mehr miteinander verbunden als nur die "Summe seiner Teile" - zwar ja, doch ist es vielmehr in sich alsFeld organisierend strukturiert. Schon ein paar Mal hörte ich, das dieses Buchs seitens Sheldrake im Grunde für Berufskollegen geschrieben worden wäre, da es viel zu viele Fachbegriffe verwendet, und so iste s für den Laien an sich zwar kompliziert. Nun könnte man das ohne jeden Zweifel bestätigen, dennoch darf dies dem ganzen keinen Abbruch geben, weil es ein wahrlich gewissen Meilenstein darstellt. Das Buch kann und, unabhängig wieviel der jeweilig Interessierte von der vielfältig-strukturierten Biologie versteht, nur wärmstens empfehlen werden. Man wird begeistert sein, mit wieviel Eifer Sheldrake versucht klarzumachen, das es einfach mehr Verwoben und Verbundenheit gibt, als es uns derzeit gelehrt wird. Weiterhin gefielen mit Sheldrakes Bemerkungen zu der in allen Lebensstrukturen der - Biologischen Variation - vorzufindenen Intelligenten Verschaltung. Wer dazu von vornherein ein Fan der Biologie ist, sollte es sich sowieso durchlesen. Zugleich empfand ich die Beschreibungen rund um die Theorien des mechanistischen Ansatzes, dem Vitalismus und des Organizismus sehr einleuchtend und entsprechend gut umgesetzt. Der Mann weiß, wovon er spricht. Allein schon die Einleitung des Buchs hat es in sich, zumal diese vorliegende Ausgabe rundum- erweitert wurde und mit solch spannenden und belebten Kapitel wie die derzeit ungelösten Probleme der Biologie zu glänzen weiß. Sheldrake ackert alles durch. Angefangen vom Hintergund des Erfolgs der anfänglichen materialistischen Biologie, bis hin zum Ursprung des Lebens, der Grenzen des physikalischen Ansatzes, der Parapsychologie wie auch die faszinierenden drei Theorien der Morphogenese. Sheldrake geht auch auf den Ursprung der Formen ein, was er übrigens in einem anderem Buch - über die Entstehung der Formen in der Natur - umfassender beschreibt, doch sind die erwähnten Kapitel allesamt hervorragend gelungen.

Gut fand ich zudem auch, wie er die Vererbungen der Formen beschrieben und erklärt hat wie gleich die Evolution der biologischen Grundformen, sowie die Bewegung der motorischen Felder. Sheldrake behandelt natürlich seine Ideen der Morphogenetischen Felder ab. Schon alleine deswegen und in Verbindung mit der Erzählung über Morphogenese, ist das Buch weiter zu empfehlen. Am Ende des Buchs schreibt Sheldrake in zwar nur zwei Seiten über Transzendenz, doch wissen gerade solche Überlegungen, wie der schöpferische Kosmos mehr als nur zu überzeugen. Ich meine, das Sheldrake viel weiter geht, denn zudem ist Sheldrake wesentlich radikaler, indem er auch die spirituellen Ansätze neu zu ÜBER-bedenken gibt. Sein Denken kommt denen unserer Vorfahren sehr nahe. Damit möchte ich ausdrücken, dass das "göttliche" (viele haben einen anderen Namen dafür) auch in der Natur zu finden ist, sprich eine Naturtheorie mit dem "göttlichen Geist". Also insofern, das dieser "göttliche- geist" in der Natur wirkt, aber nicht identisch mit der Natur ist - vereinfacht gedacht. Viele Religionen möchten, gerade der großen Weltreligionen, so erscheint es mir, keine Transzendenz in der Natur haben, doch warum sollte die belebte Natur für Offenbarungen oder irgendwelch angeblichen heiligen patriarchalischen Bücher die - seien wir ehrlich -, von irgendwelchen Menschen geschrieben wurden, interessieren? Warum sollte der Kosmos und die eventuellen Parallel-Universen, also andere Dimensionen, nicht auch ein symbiotischer Organismus sein, in welches Quanten-Netzwerk wir später als Nervenzelle integriert werden, um Teil dieses Netzwerks zu werden, also darin zu verschmelzen um bei vielleicht höchster Vollkommenheit später neu geboren zu werden? Wenn man bedenkt, das alles mit-einander verbunden sein könnte (was nicht esoterisch klingen soll) warum sollten wir dann nicht mit auch etwas - widerum anderen - und viel größerem als Gesamtes, genetisch nicht verbunden sein? Warum sollten nicht auch die Galaxien, Sterne, und alles irgendwie eine Ordnung in sich tragen. Sprich: Haben diese Bewusstsein? Ich dagegen meine, wir sollten vielmehr, das sagt auch Sheldrake, vieles umdenken und froh nach vorne schauen. Zwar könnten manche enttäuscht sein, doch was ist so schlimm daran, wenn weitaus mehr belebt ist als vorher gedacht? Es würde uns Insgesamt ganz neue Möglichkeiten zu einer Ganzheitlichen Vorstellung von einem Belebten, Lebendingen, Organisiert aufgebauten und wissenden Kosmos eröffnen.

Und zum Schluß gibt`s noch den Dialog mit dem mittlerweile verstorbenen Physiker David Bohm. Und auch dieses interessante Gespräch war sehr aufschlußreich. Zudem lassen höhere Organismen erkennen, dass das rein materialistisches Modell nicht funktionieren kann. Die zweite Annahme, existierende biologische Gesetze würde physikalische chemische Parameter beeinflussen, ist in sich wiedersprüchlich, da sich diese kaum beeinflussen lassen. Bliebe also nur die dritte Hypothese, die jedoch von dem Problem behaftet ist, wie sich biologische von physikalischen chemischen Gesetzen gegenseitig abgrenzen. Heute dürfte sich, vor allem nachdem der englische Biologe Dr.Rupert Sheldrake die Existenz so genannter morphogenetischer (auch morphischer) Felder postulierte, allmählich das Modell der eigenständigen biologischen Gesetze durchgesetzt haben. Man kennt zahllose biologische Gesetzmäßigkeiten und Verhaltensweisen, die sich schwerlich physikalisch oder chemisch erklären lassen. Dies gilt z.B. für den Gestaltbegriff, der in der Physik und auch in der Chemie nicht vorkommt und auch nicht aus deren Gesetzen abgeleitet werden kann.

Für mich bleibt festzuhalten, das ich selten ein so unvoreingenommenes Buch gelesen habe, was - ungemein Sachlich fundiert, wie dazu voller Fachwisen steckt, und von einem wachen, aufmerksamen Geist geschrieben wurde, der eine super Überzeugung hat. Der Autor beschreibt alles wirklich haarscharf, ist dazu sehr analythisch und aufmerksam, gibt sich redlich Mühe, wie gleich er standhaft bleibt. Dr. Rupert Sheldrake ist ein wahrlich ganz großer Naturwissenschaftler, und in der Form sollte es viele geben. Interessant fand ich, das einer seiner Söhne Merlin heißt.....
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5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch, 5. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
In diesem Buch wird eine spirituelle These wissenschaftlich bearbeitet. Die Theorie des morphogenetischen Feldes findet auch viel Beachtung bei den praktizierenden systemischen Beratern und Therapeuten, bleibt aber meist im theoretischen Kanon der Materie aus, wird eher im Stillen "unter der Hand" thematisiert. Sheldrake liefert eine wissenschaftliche Grundlage, die durch laufende Forschungen immer mehr gefestigt wird.
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5.0 von 5 Sternen Buch, 19. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
Sehr gutes Buch, für all jene die sich nicht nur mit der Oberflächlichkeit des Alltags beschäftigen, sondern auch einen Blick über den Tellerrand wagen
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel zu kompliziert, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes (Taschenbuch)
mich interessiert das Thema zwar und ich habe auch schon einige Bücher darüber gelesen. Dieses Buch überfordert m.E. allerdings selbst intellektuell nicht ganz zurückgebliebene Leser. Viel zu kompliziert, ich habe relativ schnell aufgegeben.
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Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes
Das schöpferische Universum: Die Theorie des Morphogenetischen Feldes von Rupert Sheldrake (Taschenbuch - 3. April 2009)
EUR 11,95
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