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Kundenrezensionen

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am 26. März 2010
Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet.
Wenn ein Korrespondent der Süddeutschen Zeitung ein Buch über seinen Aufenthalt auf "der Insel" schreibt, dann erwarte ich zumindest ein Minimum an Recherche und Objektivität. Oder zumindest eine irgendwie geartete Geschichte.
Tatsächlich habe ich nach 100 Seiten entnervt aufgegeben; ich verstehe jetzt auch, warum. Das Buch sollte nämlich nicht "Fish und Fritz: Als Deutscher auf der Insel" heißen, sondern "Was meine zickige russische Ehefrau und meine nervige, verzogene Tochter über London und eine Handvoll seine rEinwohner denken, denn ich habe keine eigene Meinung oder traue mich zumindest nicht, meiner Frau zu widersprechen und muss deswegen Klischees aus der Boulevard Presse (Niveau: alle Engländer haben schlechte Zähne und besaufen sich in einem fort, und sei es nur mit Tee) bemühen."
Man sieht schon das Dilemma: mal abgesehen davon, dass der Titel auf kein Cover passen würde, würde es natürlich auch kein Mensch kaufen, wenn er von vorneherein wüsste, was für eine Aufzählung altbekannter, dämlicher Stereotype und Belanglosigkeiten ihn erwartet. Und als ob das nicht schon unerträglich genug wäre, muss man auch noch die bestensfalls als peinlich zu bezeichnenden intellektuellen und verbalen Entgleisungen der russischen Gattin Wort für Wort über sich ergehen lassen - der Autor hält sie offensichtlich für das Fabelhafteste seit geschnittenem Brot, anders kann ich mir nicht erklären, wieso ihrer Meinung soviel Platz eingeräumt wird. Vielleicht liegt's auch daran, dass der Autor einfach keine eigene hat (Meinung, nicht Gattin)? Warum sich jemand so offenkundig als unter dem Pantoffel stehend stilisieren möchte, kann ich auch nicht nachvollziehen. Schon garnicht will ich darüber lesen müssen.
Ich selber bin trotz jahrelangen Lebens auf der Insel - und nicht nur in London - auch nie mit Charakteren zusammengetroffen, wie sie im Buch beschrieben wurden. Vielleicht war der Autor ja ganz woanders? Und die Geschichte mit dem Nachruf auf die Queen ist einfach nur albern - ah, stopp, ich vergaß: das IST ja die ganze Geschichte!!! (Vorsicht, dieses Buch färbt ab: jetzt bin ich schon genauso arrogant wie der Autor und seine Familie. Argh!!!)
Wenn Sie wirklich was über Großbritannien lernen wollen, müssen Sie schon wohl oder übel selber hinfahren. Wenn nicht, lesen Sie das Buch trotzdem nicht - zum reinen Zeitvertreib gibt es bedeutend besseres.
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am 20. November 2014
As one of those Americans able to read German and who knows and loves both England and Germany I had a wonderful time reading this book. Even when the author exaggerates a bit, he hits the nail on the head--as we say. From the opening description of his family's arrival and their insertion into a miniature hotel room in a shabby provincial hotel (it was chapter and verse a description of a hotel I stayed out near Gatwick not long ago, but probably not the same hotel) to the recollections of his days as a student in England (where he had to get hot water from the shower by inserting coins) I found Fisch and Fritz wonderful entertainment. Let no one say that Germans have no sense of humor. This book proves the contrary, and brilliantly!
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am 11. November 2010
Ich finde es immer wieder interessant, dass Deutsche mit dem im UK herrschenden Humor überhaupt nicht klar kommen. Verbissen beharren sie auf "typisch Deutsches" und werfen W. Koydl vor, er sei boshaft und habe Vorurteile. Mit den "in-Betweens" kommen halt Deutsche nicht zurecht. Hallo ihr Deutschen: Das Leben im UK ist genau so oder zumindest ähnlich.....und da ist mit deutschem Verharren nichts drin....ich wette, Mr Koydl könnte noch viel mehr über die Brits schreiben, als er eh schon tut....Deutsche können sich DAS alles nicht vorstellen, aber so ist das British Life wirklich...also wer hat hier zementierte Vorurteile ? Damit mir keiner etwas vorwerfen kann...ich habe 10 Jahre im - so sagen mir meine Landsleute"hoffentlich bald unabhängigen" Teil des UK gelebt und gearbeitet und arbeite noch wie vor für britische Medien. Den Titel für das nächste Buich von Mr Süddduetsche-Kolleg Koydl hätte ich übrigens schon....: Don't mention the ....Four ! And Germans, please ...smile, only a bit !
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am 18. Januar 2012
Ich lebe seit geraumer Zeit in London und bin nicht wirklich sicher, ob Herr Koydl das wirklich auch mal getan hat. Eine dauernd übel gelaunte russische Ehefrau, die (so hoffe ich für Herrn Koydl) in Wirklichkeit nicht so ist wie er sie wenig schmeichelhaft darstellt; eine Tochter, die im Buch als eine richtig schlimm verzogene Göre dargestellt wird (aber hoffentlich in Wirklichkeit ein liebes und umgängliches Mädel ist); deutsche Klischees und Vorurteile, die einem die Schamesröte ins Gesicht treiben - ich kaufe Herrn Koydl seine Fieberphantasien nicht ab! Vor allem nicht die, dass er auch nur 500m in die Nähe der Queen gekommen ist. Wie sollte er auch wenn er sein Wissen aus den 1970ern hat. So, lieber Herr Koydl, ist das Leben in UK nicht - nehmen Sie sich doch mal einen günstigen Ryanair-Flug und aktualisieren Sie ihr mangelhaftes Wissen über die Insel!

Herr Koydl - Sechs, setzen! Leider haben Sie ja noch so ein Werk fabriziert - arme Briten!
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am 8. April 2013
Wolfgang Koydl erzählt witzig aus seinem Leben in London. Dabei kommen witzige Erlebniss nicht zu kurz. Von der Begegnung mit der Queen bis zu dem alltäglichen Gassigehen mit dem Hund und der durchgeknallten Nachbarschaft.
Seh witzig und für jeden Londonliebhaber ein MUSS.
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am 27. Mai 2009
Nach dem ich mit grosser Freude und Spass das Buch von S. Ulrich "Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom" gelesen hatte, hatte ich gehofft, das sein Kollege (beide schreiben für die Süddeutsche) eine doch vergleichbare Schilderung seiner Erfahrungen mit seinem Aufenthalt in England zu Papier bringt. Und zu Anfang ist dies auch so, die Haussuche, die ersten Kontakte mit den Nachbarn, das war humorvoll und treffsicher geschrieben. Aber ich begriff schon zu Beginn nicht, wieso er immer wieder für den von der Heimatredaktion geforderten Nachruf der Queen diese persönlich treffen muß. Das dies die Regel ist, vermag ich nicht zu glauben. Und diese fixe Idee nimmt ab dem 2. Drittel des Buches leider das Heft in die Hand und man bekommt seine zum Teil lächerlichen Bemühungen, die Queen zu treffen, vorgeführt. Die geschilderte allergische Reaktion auf Chanel No. 5 während der Ordensverleihung bis zur Handy-statt-Blumenreichung am Ende des Buches, das alles ist ein dolles Ding, wenn es wirklich so gewesen ist. Ich empfand es überzeichnet. Hierbei hat mich das Agieren eines Auslandskorrespondenten der SZ überrascht, ich hatte mehr Professionalität im Umgang mit Sekretären, Pressesprechern etc. erwartet.

Vermisst habe ich mehr Berichte von alltäglichen Vorfällen und Geschehen im Leben eines Deutschen in England, von Problemen mit Behörden, mit Kollegen usw.

Ach ja, ob der Nachruf inzwischen fertig ist, das erfahren wir leider nicht...
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am 20. Februar 2010
Koydl`s Buch ist hübsch anzuschauen und macht Lust darauf, es zu kaufen und amüsiert durch zu schmökern. Leider beinhaltet der Band weder den versprochenen "feinsinnigen Spott", noch "reichlich trockenen Humor". Der Autor präsentiert vielmehr eine nicht enden wollende Kette alter Vorurteile in versucht lustiger Schreibart. Herausgekommen ist ein langweiliges Buch, dass wie lauwarme Servicia schmeckt und dem man anmerkt, dass es britische Eigenheiten nicht pointiert betrachten will, sondern die Bewohner der Insel ins Lächerliche ziehen soll. Schade, von Koydl`s journalistischem Hintergrund hätte man besseres erwarten sollen. Als Alternative kann ich Bill Brysons "Reif für die Insel" empfehlen. Das Buch hält das, was "Fish and Fritz" lediglich verspricht.
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am 9. Juni 2015
Ich frage mich wie solche Bücher entstehen. Veröffentlicht etwa der Ullstein-Verlag eine Ausschreibung? Und wählt dann einen Autor, der am wenigsten Talent, Humor und Eignung besitzt?
Allein schon beim Untertitel 'Als Deutscher auf der Insel' wird man irregeführt. Die Sache ist nämlich die, dass der Autor so viele Jahre im Ausland, vornehmlich in Russland und in den USA, verbracht hat, dass er kein Gefühl hat was typisch britisch und was typisch deutsch ist. Zwei Stellen im Text deuten darauf hin.
Zum einen, dass Briten angeblich furchtbar gern denunzieren. In Deutschland kommt es aber auch furchtbar oft vor. Mal schwärzen verärgerte (Noch-) Ehefrauen ihre (Noch)-Ehemänner beim Finanzamt an. Mal sind es neidische Noch-Geschäftspartner. Oder auch ein gelangweilter Vorruheständler informiert die Stadtpolizei wenn er feststellt, dass vor seinem Fenster ein nicht ordnungsgemäß geparktes Auto steht.
Die zweite Sache bezieht sich auf das Essen. 'Ausgerechnet für Essen mehr Geld auszugeben, als unbedingt nötig ist, das ist in den Augen vieler Briten noch immer mehr als nur Verschwendung'Suspekte Völker wie Franzosen, Italiener oder Belgier mögen verschiedene Gerichte des Geschmackes und des Genusse wegen kosten. Ein Engländer nimmt Nahrung auf, so wie er sein Auto betankt. Hauptsache, der Motor läuft und es hat nicht mehr gekostet als notwendig'. Eigentlich sollte der Autor als 'Deutscher' wissen, dass sich überwiegende Mehrzahl der deutschen Bürger nach dem gleichen Muster ernährt.
Und dann noch immer wieder zu betonen wie ungenießbar doch englische Gerichte seien. Als wäre die USA die kulinarische Mekka schlechthin.
Und übrigens noch mal zum Titel, da der Autor viele Jahre in Russland verbrachte, sollte er doch wissen, dass im osteuropäischen Raum der Name Fritz als Synonym für Nazi verwendet wird.
Zusammengefasst ist die Story so: Aus den USA nach England versetzt, bewegt sich der Held (der Autor selbst?) wie ein Tollpatsch ohne jegliche Manieren (der nicht einmal ein Taschentuch dabei hat) auf dem für ihn unsicheren europäischen Terrain. Immer wieder involviert der Autor seine eigene Familie in die Erzählung (ohne wäre das Buch um mindestens ein Drittel geschrumpft). Ich persönlich mag so etwas generell nicht. Zum einen ist es respektlos eigener Familie gegenüber, auf ihre Kosten öffentlich Witzchen zu reißen. Zum anderen sagt das nur aus, dass der Autor kein Einfallsreichtum besitzt.
Nachdem ich die ersten 100 Seiten las und hoffte, dass es besser wird, gab ich dann doch die Hoffnung auf und degradierte dieses Buch zum Einschlafmittel: drei, vier Seiten lesen, weg legen, nach 30 Sekunden eingeschlafen. Das Buch habe ich in der Bücherei ausgeliehen. Glücklicherweise so zwei Mal gespart: kein Geld für das Buch und für Schlafmittel ausgegeben.
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am 3. Mai 2009
Tja, die Englaender und die Deutschen ... seit John Cleese in der Fernsehserie der 70er FAWLTY TOWERS im Stechschritt durch die Hotellobby marschierend "...don't mention the war..." schmetterte, habe ich keine so amuesante Beschreibung dieser Sonderbeziehung gelesen. Bekanntlich essen Deutsche ohne Ende Sauerkraut, schaukeln ihre runden Bierbaeuche an Mallorcas Straenden, bruellen dabei viel zu laut schraege Lieder und lieben Gartenzwerge, wenn sie als "Tanks" nicht gerade die naechste Invasion des freien Europas vorbereiten. Die Titelseiten des SUN sind dann dementsprechend.

In diesem Buch geht es mal anders herum. Nachdem ich es mehr zufaellig in der Buchhandlung am Berliner Flughafen als Lueckenfueller fuer den Rueckflug nach Moskau schnell gegriffen hatte, konnte ich es nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Koydl beschreibt die beobachteten Eigenarten der Englaender in meisten Passagen so nett und mit derartiger Ironie, dass er fast selber schon ein bisschen britisch daherkommt. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich stellenweise derart spontan und laut prustend lachen musste. Gerne haette ich noch erfahren, ob Koydls deutscher Chef, der in dem Buch den roten Faden des Archivars eines vermeintlich erforderlichen Nachrufs auf Elisabeth II. spinnt, aehnlich beim Lesen reagierte.

Ich verstehe die Kritik anderer Rezensoren, die einiges fuer zu ausschweifend, zu dick auftragend oder als zu oberflaechlich werten. Manche Passagen koennten tatsaechlich gestrafft werden und sicher, es gibt auch ein, zwei Stellen, die haette er sich vielleicht besser einfach sparen koennen. Hier wird der schmale Grat von feiner Ironie und beissendem Spott zum schlechten Geschmack kurzzeitig sprachlich ueberschritten. Allerdings glaube ich wiederum auch nicht, dass Koydl einen empirischen Forschungsreisebericht in der Qualitaet Humboldts oder sonst irgendetwas von bleibendem literarischen Wert mit diesem Buch abliefern wollte. Es bleibt eine kurzweilige, empfehlenswerte, eben lesenswerte Lektuere fuer Fluege, wie den meinen.

Ich hatte selber einige Zeit im Inselreich (gerne) gelebt und spaeter lange mit Untertanen ihrer Majestaet (sehr gut) zusammengearbeitet. Daher weiss ich sicher, die Englaender werden uns das Buechlein nachsehen. Koydl hin oder her: eine Faehigkeit, die auf den 368 Seiten ueberhaupt keine Rolle spielt, haben uns Englaender dann doch bleibend voraus, naemlich ueber sich selbst lachen zu koennen ... selbst wenn die Witze von uns Krauts kommen.
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am 17. Mai 2012
Ob jetzt wohl jeder Auslandskorrespondent ein Buch schreiben will? Manch einer kann's - manch anderer sollte es lieber bleiben lassen. Auf dieses hätte man getrost verzichten können, ich fand es noch nicht einmal besonders witzig. Höchstens albern.
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