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88 Rezensionen
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Auch ein Buch Für Stephen King - Hasser ...,
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben: Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
... zu denen ich aber nicht gehöre. Man fragt sich bei der Lektüre wirklich, warum Herr King nicht ab und an eine Komödie oder Glosse schreibt, denn auch das kann er, wie er im ersten Teil des Buchs beweist. Stellenweise habe ich gewiehert vor Lachen! Seine Selbstironie ist bestechend. Und auch die Tatsache, dass er sich nicht scheut, seinen Lebensabschnitt unter Drogen darzustellen, fand ich bewundernswert. Der zweite Teil des Buchs, also der Teil über das "wie lerne ich Romane schreiben" ist sehr aufschlussreich und informativ. Allerdings merkt man sehr schnell, dass hier ein Meister seines Fachs, ob man ihn nun mag oder nicht, schreibt. Sein Motto "setzt Dich einfach hin und schreib, der Rest (Einfälle und Handlung) kommt ganz von alleine" mag vielleicht nicht gerade auf Otto Normalverbraucher zutreffen. Trotzdem sind seine Ausführungen sehr interessant und vor allem auch unterhaltsam. Absoluter Lesetipp!!!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Überraschend gutes Buch, für Fans unverzichtbar,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Ich bin seit Jahren King-Fan und habe schon viel von ihm gelesen. Als ich dann gehört habe, dass er eine Art Autobiographie herausbringt, war ich skeptisch, ob daraus ein gutes Buch werden könnte. Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde."Das Leben und das Schreiben" ist in zwei Teile aufgeteilt. Nach drei (!) recht kurzen Vorwörtern folgt der Abschnitt "Lebenslauf". In diesem Teil erzählt King in chronologischer Reihenfolge überraschend offen und ehrlich von Erinnerungen und Ereignissen aus seinem bisherigen Leben, von seiner Kindheit bis heute. Er berichtet von traumatisierenden Erlebnissen aus seiner frühen Jugend, wie er zum Schreiben kam und nach und nach den Durchbruch schaffte. Das Ganze liest sich überraschenderweise fast genauso spannend wie seine Romane: Sehr kurzweilig und mit einer großen Portion Selbstironie und Sarkasmus. Also keineswegs trocken und langweilig! Ob das jemanden interessiert, der ein oder zwei Bücher von ihm gelesen hat, muss jeder selbst entscheiden. Dauerleser und Fans aber erfahren endlich mehr über die Hintergründe der Bücher und erkennen an mancher Stelle, welche Erlebnisse ihn zu Buch xy inspiriert haben. Es folgt zunächst ein kleiner Abschnitt: "Was Schreiben ist". King geht in diesem Teil zur 2. Hälfte des Buchs über. Dieser ist für alle gedacht, die schon immer mal ein eigenes Buch schreiben wollen, aber nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Dies versucht King nun ausführlich und mit hervorragenden Tipps zu erläutern. Er erklärt an einzelnen Beispielsätzen die richtige Grammatik, geht auf den Gebrauch von Adverben und Passiv ein und spricht über Schreibstile. Detailliert erklärt er, wieviele Seiten er pro Tag schreibt, wie lange er braucht, woher er seine Ideen nimmt, womit er anfängt, weshalb er überhaupt schreibt. Er diskutiert mit dem Leser, worüber er schreiben könnte und wie man Dinge und Orte so anschaulich beschreibt, dass im Kopf des Lesers Vorstellungsbilder erzeugt werden. Hierbei offenbart er sein ganzes literarisches Wissen, indem er Ausschnitte aus Büchern von den "Großen" der englischen und amerikanischen Literatur zitiert: Hemingway, Steinbeck, Faulkner, um nur ein paar zu nennen. Obwohl er Literatur studiert hat, war ich überrascht, wieviele Bücher er schon gelesen hat. Anhand dieser Textbeispiele erklärt er seine Thesen und Ideen klar und verständlich: Wie man realistische Dialoge formuliert, wie man einen fertig geschriebenen Text überarbeitet und was man rausstreichen kann, damit er sich flüssiger liest. Sogar den Brief, den er schrieb, um einen Agenten zu finden, druckt er ab. Wer jetzt glaubt, das alles klingt nach trockenem Deutsch-Schulunterricht, der irrt gewaltig. King schafft es, diese "Lektüre" über das Schreiben genauso humorvoll und kurzweilig zu schreiben wie man es von ihm gewohnt ist. Das Buch enthält noch drei Nachträge. Im ersten erzählt King ausführlich davon, wie sich sein schwerer Unfall von 1999, bei dem er fast gestorben wäre und der sein Leben verändert hat, wirklich zugetragen hat. Der 2. Nachtrag enthält eine Kurzgeschichte, die er später unter dem Titel "Zimmer 1408" veröffentlicht hat. Anhand dieser Geschichte zeigt er, wie man einen fertig geschriebenen Text überarbeitet und was man getrost kürzen / rausstreichen kann. Da King in seiner Fanpost oft danach gefragt wird, was er privat liest und empfehlen würde, besteht der dritte Nachtrag aus einer Bücherliste mit seinen persönlichen Literatur- und Belletristik-Favoriten. Im Anhang des Buchs werden außerdem alle Werke anderer Autoren, die er innerhalb des Buchs erwähnt hat mit genauen bibliographischen Angaben aufgelistet, falls man eines davon lesen möchte. Fazit: Ein kurzweiliges, witziges, kluges und durchweg interessantes Buch, das für Fans unverzichtbar und für alle, die schon immer mal selbst etwas schreiben wollten und mehr über das Handwerk eines Autors bzw. die Entstehung eines Romans erfahren wollten, empfehlenswert ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Über Telepathie, Talent, Werkzeuge und ideale Leser,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Stephen King ist wohl unzweifelbar einer der Schriftsteller, die unsere kulturelle Welt der letzten Jahrzehnte markant verändert haben. Ich habe, wie Sie wahrscheinlich ebenfalls, einen nach dem anderen seiner zahlreichen Titel (ich will es sogar 'Werk' nennen) rauf- und runtergelesen - mein persönlicher Anfang mit Kings Universum hat allerdings interessanterweise an dessen Ende bzw. Zentrum angefangen: in der demprimierend unterschätzten Reihe seiner 'Dunklen Turm' bzw. 'Dark Tower' Septologie. Aber dies gehört woanders hin..."Das Leben und das Schreiben" umfasst wohl ein Best-Of von Kings prägenden Lebenseindrücken seiner Vergangenheit und Gegenwart, dass in einen behutsamen (aber andererseits auch schonungslosen) Ansatz seiner eigenen Schreibrichtlinien und -rituale sowie Tipps für Anfänger verläuft. King macht einen erzählerischen Bogen von seiner Kindheit und Schulzeit, in der er provokantes Material in der lokalen Schülerzeitung veröffentlichte über seine College-Zeit, in der er seine Frau Tabitha und wenig später seine ersten Kinder kennen und lieben lernte. Damals gebrauchte er das Schreiben wohl mehr als emotionales Ventil von seiner harten, körperlichen Arbeit denn als ästhetischen Ausdruck seiner stärksten Emotionen. Jenen Bogen spannt er weiter bis zu seinem literarischen Durchbruch mit Carrie und seiner weiteren, neuen Karriere bis zur Gegenwart (ca. 2002). Dies schafft King faszinierenderweise mit einer warmen, einsichtigen und genauso hart realistischen, ehrlichen Narrative, wie wir sie aus seinen Romanen kennen und die genau aus diesem Grund nie wie eine seichte Biografie klingt. Währenddessen streut er immer wieder kleine Denkanstöße für den interessierten Schriftsteller-Neuling aus, wie z.B. seine Abneigung gegen gewisse Charaktere und dem damit verbundenem, metaphysischen Eigenleben der eigenen geschaffenen Charaktere, das sich ab einem gewissen Punkt einer Geschichte entwickelt. Dies hat mich besonders fasziniert, da ich dies davor selbst im Schreibprozess erlebt habe und mein Geisteszustand von jemandem wie Stephen King absolut bestätigt wurde (ich bin mir bewusst, dass ich mir viel zu viel darauf einbilde :-) - aber genug von mir.) Etwa ab der Hälfte des Buches kommt King mehr zu methodologischen und praktischen Tricks, Tips und Gedanken über das Schreiben an sich, denen ich hier nicht vorgreifen möchte. Nur soviel: jedes Wort ist überlegt, einsichtig und regt zum Nachdenken bzw. Meinungsbilden an und genau das und nicht mehr kann eine Anleitung für irgendetwas kreatives bewirken. Eine Sache, die mir etwas auf den Magen schlägt: die meisten meiner Vorredner hier haben seine Aussage, dass man ein angeborenes Talent haben muss und nicht über eine gewisse qualitative Stufe hinauswachsen kann, in den Mittelpunkt gestellt. Vor allem etwas entmutigt, wie mir scheint und auch verständlich ist. Was sie dabei aber übersehen, ist die Tatsache, dass King sich selbst 'nur' als guten Autor bezeichnet, er also seiner Meinung nach genauso wenig die höhere Stufe der Genies erreichen könne. Angesichts seines kommerziellen Erfolges und (noch viel wichtiger!) der Qualität seines mythischen, berührenden Erzählstils sowie seiner plastischen Charaktere und dem Bewusstsein, dass selbst er noch nicht das Omega der Narrative darstellt, scheint mir persönlich eine solche Diagnose nicht mehr so trist und hoffnungslos, wie manche sie hier interpretiert haben. Man muss bzw. darf also nicht sofort die Flinte ins Korn werfen, sondern mit dem eigenen Stil experimentieren und diesen entwickeln, solange man selbst Spaß daran hat und mit seinen Experimenten (oder natürlich auch ernsthaften Projekten) zufrieden ist. Fazit: egal, ob Sie an Kings Vegangenheit, seinem Schreibprozess oder an generellen Tips für Schriftsteller-Neulinge interessiert sind, hier werden Sie viele, viele Einsichten und Perspektiven finden und lernen, diese zu nutzen. Für mich als jemandem, der kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Romans steht, eine klare 5-Sterne-Empfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Zum Einsteigen ganz annehmbar,
Von B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Das Buch besteht aus mehreren Teilen. Im ersten geht es um das „Leben". Kurzweilige, lesenswerte Anekdoten bringen dem Leser nahe, wie King zum Schreiben kam und was er alles durchmachen musste, bis er erfolgreich war. Im zweiten Teil stellt er den Werkzeugkasten zusammen. Das reduziert sich für mich auf Tips wie: Es folgt der dritte Teil „Über das Schreiben". Ich versuche seine Kernsätze zusammenzustellen: 1. Fassung minus 10 % = 2. Fassung Sehr schön finde ich im Anhang seine Bücherliste und die Liste mit der im Buch erwähnten Titel. King legt dem Leser ans Herz „The Elements of Style" von William Strunk Jr. und E.B. White zu lesen. Ich habe es gekauft und lese es. Bald mehr darüber. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Solche Lehrer braucht das Land!!!,
Von junior-soprano "Powderfinger" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
„Das Leben und das Schreiben" ist das achte Buch zum Thema Schreiben lernen, daß ich gelesen habe. Und es ist das bislang beste!Ein Schriftsteller braucht Talent, wer kein Talent besitzt, sollte besser nicht schreiben, denn Talent ist nicht erlernbar. Ein Schriftsteller muß viel lesen und schreiben. Der Rest, also etwa das Veröffentlichen, findet sich dann schon. Das ist die Essenz dieses Buchs. Ein weiteres Anliegen, das King besonders am Herzen liegt, ist das Kürzen der Texte. In der redigierten Fassung der Geschichte soll nur noch das übrigbleiben, was wirklich wichtig für die Geschichte ist. So hält es auch King selbst, „Das Leben und das Schreiben" enthält ausschließlich Informationen die für das Thema Schreiben lernen wichtig sind. Im Original heißt das Buch „On writing", was die Sache besser auf den Punkt bringt. Der deutsche Titel läßt vermuten, daß King mit diesem Werk sowohl ein Buch mit Schreibtipps als auch eine Autobiographie geschrieben hat. Das stimmt nur bedingt. Wer selbst nicht das Schreiben erlernen will und lediglich mehr über Stephen Kings Leben erfahren will, der ist mit diesem Titel eher schlecht bedient. „Das Leben und das Schreiben" ist überaus subjektiv! Kings Meinung zum Schreiben muß der Leser sicherlich nicht in allen Punkten bedingunglos zustimmen, das räumt er auch selbst ein. Allerdings ist es auch nicht eines dieser Wischiwaschi-Ratgeber-Büchlein nach dem Motto: erlaubt ist was gefällt. Bevor man experimentiert sollte man erstmal sein Handwerk beherrschen. Kings Buch enthält zahlreiche gute Beispiele wie man gut oder schlecht schreiben kann. Dazu zitiert er aus den Werken namhafter Autoren wie Hemingway, Lovecraft, Wolfe und vielen anderen. Meist US-Autoren. Überhaupt ist das gesamte Buch stark auf den amerikanischen Markt zugeschnitten. So empfiehlt er angehenden Autoren z.B. ein Buch in dem die Verlagsszene der USA beschrieben wird. Für den deutschen Leser ist es verständlicherweise sinnvoller sich das Autorenjahrbuch des Autorenhaus Verlags zu kaufen. Besonders gut gefiel mir neben dem kleinen Literaturkurs, mit den Auszügen aus den Werken namhafter Autoren, die Bücherliste am Ende des Buchs, in der King die Titel nennt die ihn zur Zeit, in der er das Buch schrieb, besonders begeistert haben. Großartig ist auch, daß er die zwei Fassungen eines Textes von ihm vorführt. Zuerst die Rohfassung und anschließend die überarbeitete Version. Jede Streichung und Veränderung des Textes wird erklärt. Sehr interessant! Es gäbe noch viel mehr Positives zu erwähnen. Für angehende Schriftsteller ist dieser Titel wirklich eine wahre Fundgrube. Abschließend will ich nur noch eine Sache erwähnen, die mir gut gefallen hat. King weckt beim Leser keine falschen Hoffnungen! Die Chance so erfolgreich zu werden wie er, sind äußerst gering und nur 5 Prozent aller Schriftsteller können vom Schreiben leben. Dennoch verbreitet King keinen Pessimismus. Tatsächlich war ich nach der Lektüre sogar euphorisiert. Aber ich bleibe trotzdem Realist. „Das Leben und das Schreiben" läßt nichts von dem vermissen, was ich von einem Ratgeber zum Kreativen Schreiben erwarte. Wie verwende ich die Grammatik richtig? Wie schreibe ich gute Dialoge? Wie schreiben berühmte Autoren? Wie kommt man auf die Ideen für die Geschichten? Wie veröffentlicht man Geschichten? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert dieses Buch! Von einem Autor, der weiß wovon er spricht. Ein Lehrer mit hervorragendem Fachwissen, Freude an seinem Thema und vor allem der Fähigkeit, Wissen verständlich und spannend zu vermitteln. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ehrlich, offen, ungewöhnlich - eben king,
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben: Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Eine Schreiblehre der ganz anderen Art, ist dieses Buch, in dem Steven King aus dem Leben und aus dem Nähkästchen des Bestsellerautoren plaudert. Ehrlich und unverblümt schreibt er, über wichtige Stationen seines Lebens und verzichtet dabei darauf, uns aufzulisten was er zum Frühstück ißt und auf andere Belanglosigkeiten aus der Biographienliteratur. Aber er lässt uns seine Entwicklung zum Schriftsteller Schritt für Schritt miterleben.Herzerfrischend, zum Schmunzeln und Nachdenken, ist was er über das Schreiben zu sagen hat. King ist entwaffnend ehrlich, ohne zu demotivieren, das ist Kunst. Kings Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen Schreiblehren die, viel versprechend, aus jedermann einen Veröffentlichungsfähigen Autoren machen wollen. Wer schon den ganzen Mist "Wie werde ich verdammt guter Autor in 10 Tagen" gelesen hat, wird wahrscheinlich wenig Neues, über die Techniken des Schreibens, in diesem Buch entdecken und doch ist alles anders. King belebt und bringt die wichtigen Aussagen, amüsant und augenzwinkernd, ganz nah an des Lesers Verständnis. Er reduziert vieles auf das, aus seiner Sicht, wesentliche, berichtet davon wie er arbeitet und gibt Tipps aus seiner Praxis. Sicher ist dies nicht für jedermann einfach umzusetzen, denn die 3 wichtigsten Dinge seines "Werkzeugkastens" - Wortschatz, Grammatik und Stilmittel - hat er selbst, in seiner College Ausbildung zum Lehrer, studiert. Das nonplusultra an King`s Schreiblehre ist der Versuch der Befreiung, aus dem Ghetto des Regel Korsetts und des Anspruchszwangs, Zitat: "Botschaft und Moral, die kann man alle in einen Sack stecken und mit dem Knüppel draufhauen, verstanden? Ich will Resonanz erzeugen." oder: "Gutes Schreiben hat viel damit zu tun. Angst und aufgesetztes Getue abzulegen. Die Neigung, manche Texte als >gut< und andere als >schlecht< einzustufen, ist angstbesetztes Verhalten." Und über Kritiker sagt er: "Manche Menschen vergessen eben nie; und die Literaturkritik dient oft nur dem einen Zweck, ein Kastensystem zu erhalten, das so alt ist wie der intellektuelle Snobismus, aus dem es hervorgegangen ist." Ein Buch dem man zu Füßen liegen kann, alle Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Privat, ehrlich, überraschend.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Welcher King-Fan würde nicht davon träumen, einmal mit dem Meister ein Pläuschchen zu halten? Irgendwo am Tisch zu sitzen und der Schreibikone aus Maine zu lauschen, wenn sie aus dem Leben erzählt. Das ist natürlich ein frommer Wunsch, der in ihrem Leben vermutlich niemals in Erfüllung gehen wird, leider. Mit Stephen Kings -Das Leben und das Schreiben- gibt es für diese Art nicht realisierbarer Wünsche einen kleinen Ausgleich. Man kann sich ein virtuelles Pläuschchen mit King leisten. Zu Hause, auf dem Sofa oder dem Sessel. Man braucht nur ein wenig Ruhe und Kings Buch. Das dürfte für solch ein Erlebnis keine Hürde darstellen.Der erste Teil des Buchs ist autobiographisch. King erzählt aus seiner Jugend, den ersten Schreibversuchen bis hin zum Verkauf des Manuskriptes von -Carrie-. Er geht auf seine eigene Alkohol- und Drogenabhängigkeit ein, von der ich bisher nur schemenhaft wusste. Er schildert die Liebe zu seiner Frau und berichtet über die Umstände seines Lebens, die ihn prägten. Später im Buch berichtet er über seinen schweren Unfall(King wurde von einem Lieferwagen überfahren), seine Todesnähe und den Weg zurück an den Schreibtisch. Das ist wunderbar und anrührend zugleich zu lesen. Offen und ehrlich packt King die Bausteine seines Lebens auf den Tisch. Im zweiten Teil geht es um das Schreiben. King philosophiert über seine Art und Weise, einen Roman oder eine Kurzgeschichte zu produzieren. Er macht das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit der King'schen Art von Witz, Ironie und Hintergründigkeit, die seine Leser so an ihm lieben. Jeder Hobbyschreiber kann hier eine Menge Rüstzeug mit auf den Weg nehmen. Last not least, nur ein paar Seiten lang, aber nichtsdestotrotz eine wahre Fundgrube im Buch: King gibt uns eine Bücherliste an die Hand. Die Bücher, die er liebt. Jeder, der King mag, wird hier Autoren finden, die er noch nicht kennt und vielleicht mal einen kleinen Schnupperexkurs in eine andere literarische Ecke wagen. Stehpen Kings -Das Leben und das Schreiben- enthält alles, was ein gutes Buch braucht. Es ist unterhaltsam, witzig, lehrreich und lässt uns ein wenig teilhaben am Leben eines der bedeutensten(ja, das ist meine persönliche Meinung) Schriftsteller des 20.Jahrhunderts. Also: Lesen, lesen, lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Stephen King gewährt uns einen Einblick,
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Alle, die sich eine Anleitung erhoffen, wie sie besser schreiben können, sind mit diesem Buch nicht gut beraten. Aber all jene, die gerne etwas mehr aus dem Leben von Stephen King und über die Entstehung seiner Romane erfahren möchten, werden mit „Das Leben und das Schreiben" sicher keinen Fehlkauf machen.In den ersten Kapiteln erfahren die Leser etwas über die Kinder- und Jugendjahre, sowie die ersten literarischen Veröffentlichungen von Stephen King. Die darauf folgenden Kapitel enthalten Anekdoten über die Entstehung seiner Romane und Kurzgeschichten. In vielen Büchern über das Schreiben, die ich bisher gelesen habe steht, steht, dass man sich die Handlung (also den Plot) und das Ende seiner Erzählung (seines Romans) vorher überlegen und aufschreiben sollte. Das Buch ist sehr vergnüglich und flüssig zu lesen, man erfährt interessante Informationen aus dem bewegten Leben des Autors und ganz nebenbei kann man sich auch noch einige Kniffe und Tricks von Stephen King abschauen. Sehr empfehlenswert!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kurzweilige Lehrstunde,
Von Croaton (Bad Kissingen, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben: Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Einmal mehr versteht es Stephen King, uns in seinen Bann zu ziehen, diesmal jedoch nicht mit einem fiktiven Roman, sondern vielmehr mit einer autobiographischen Do-it-yourself-Gebrauchsanweisung, wie wohl nur er sie schreiben kann. Ratschläge zum Selberschreiben, amüsante Anekdoten aus Kings Schriftstellerkarriere, Ausblicke auf neue Projekte und erste Eindrücke von seinem Leben nach dem lebensbedrohlichen Autounfall, der King während der Arbeit an diesem Buch heimsuchte ... das Buch wird nicht langweilig, ist voller Leben. Eine nette Abwechslung, die meiner Ansicht nach Lust macht auf den Roman des Jahres 2002 "From a Buick Eight", der hier vorab vorgestellt wird. Und vielleicht wird ja so mancher durch dieses Buch (Kings zweites Sachbuch nach "Dance Macabre") zum Schreiben inspiriert.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einblick in den Kopf des "King",
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Leben und das Schreiben (Taschenbuch)
Was zeichnet einen guten Autor aus? Stephen King, sonst eher dafür bekannt, die Welt auf elegante Weise zugrunde gehen zu lassen, hat ein Buch über das Schreiben geschrieben. Ich habe schon einige Bücher über das Schreiben gelesen und bei manchen habe ich mich gefragt: „Wenn das alles genau so geht, wie es hier steht. Warum schreibt der Autor dann keine Romane?“ Kann mir jemand das Kochen beibringen, wenn er nur theoretisches Wissen hat? Die Frage stellt sich bei diesem Buch nicht. Das Stephen King Bücher schreiben kann, wird wohl niemand bestreiten.Wer nun ein Arbeitsbuch erwartet, das eine Übung an die Nächste reiht, der wird enttäuscht. In diesem Buch erfährt man zum einen, wie Stephen King zum Autor wurde und zum anderen, wie er arbeitet. Das Buch ist wie eine Einladung zum Tee. Stephen King läd ein. Man kommt und unterhält sich. Irgendwann hört man dann nur noch zu. Er erzählt über seine Kindheit, wie und wo er aufwuchs. Wir erfahren, wie er mit seinen Kurzgeschichten abgelehnt wurde und wie er es weiter versucht hat. Das Gefühl, wie es war, als er seinen ersten wirklich großen Vertrag bekam, kann man fast nachfühlen. Er erzählt über Drogen, Probleme und dann über seinen fast tödlichen Unfall. Wie auch in seinen Geschichten, schaut er hierbei nicht weg. Man erlebt den Unfall mit seinen Augen. Seine Todesangst wird greifbar und man kann seinen Ehrgeiz verstehen, sich möglichst schnell zu erholen. Dieser Teil des Buches liest sich wie ein Tagebuch, dass nie dazu geschrieben wurde, um je von anderen gelesen zu werden. Im zweiten Teil lernen wir, wie „Der King“ schreibt. Er plant seine Geschichten nicht, sondern fängt mit einer Idee an und schreibt los, ja wird so zum ersten Leser seiner Geschichten. Natürlich schreibt auch er nicht druckreif, also gibt es auch ein Kapitel, wo wir ein Beispiel seines ersten Entwurfs und seiner Änderungen dazu sehen. Kein Sachbuch ist ohne Literaturhinweise am Ende und so macht auch dieses keine Ausnahme. Zusammengefasst das für mich beste Buch von Stephen King, dass ich bisher gelesen habe. Auch von den Büchern über das Schreiben, zählt dieses zu den nützlicheren. Denn besser als jede theoretische Anleitung, ist ein Praktikum, bei einem der es kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Das Leben und das Schreiben von Stephen King (Taschenbuch - 1. September 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 16,98
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