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am 12. April 2010
Zuerst, ich hatte schon das letzte Schwarzbuch Markenfirmen und fand es für mich damals sehr gut. Hat es mir doch die Augen sehr geöffnet und doch beeinflusst.

Als ich dann mitbekommen habe, es gibt im April 2010 eine komplett überarbeitete Version habe ich mich gefreut. Doch ich bin leider enttäuscht worden. Viele Daten beruhen auf Angaben aus 1996 - 2001 höchstens. So gut wie nie konnte ich in den Berichten etwas über Jahre 2007-2009 lesen.
Das einzige was aktualisiert wurde sind die Firmenprofile mit Daten ab 2007 bis überwiegend 2008. Für ein angeblich komplett überarbeitetes Buch eindeutig zu wenig. Gerade die wichtigen Hintergrundberichte sind mehr als 10 Jahre alt wenn man die Zeitangaben nimmt. Von daher für Leute, die die Vorgänger haben nicht interessant, für Neulinge sicher interessant.
Ich hätte mir mehr gewünscht.
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am 18. Juli 2006
Kinderarbeit, Umweltzerstörung, Waffenhandel oder Genozid... Nein, handelt sich hierbei nicht um Diktatoren oder andere Disputen, sondern um Großkonzerne. Dies sind nur einige der Methoden, die großen Konzerne tatsächlich heutzutage nutzen, um ihre Gewinn-Interessen durchzusetzen.

Die Kapitel dieses Buches widmen sich der Pharma-, Erdöl- sowie der Spielzeug- und Lebensmittelindustrie.
Der Abschnitt über die Elektronikkonzerne ist besonders interessant, da er sich zum größten Teil mit dem für die Industrie sehr begehrten Metall Tantal beschäftigt. Dieses seltene Gut wird vorwiegend im Kongo abgebaut; einem Land, in dem nun westliche Industrieländer mit ihren Truppen offiziell die Wahlen überwachen.
In diesem, aber auch im Pharmaindustrie-Kapitel, zeigen die Autoren nicht nur grobe Fakten, sondern berichten auch von ihren spannenden Erfahrungen als falsche Tantalhändler bzw. Pharmavertreter, die für ein neues Medikament in Osteuropa unwissende Patienten als Versuchskaninchen nutzen wollen.

Das Kapitel über die Finanzwelt und Korruption bringt erschreckende Verbindungen in die westlichen Regierungskreise.

In den abschließenden Firmenportraits werden von A wie Adidas bis W wie Wal Mart einzeln über Missstände in den Konzernen und vor allem in ihren ausländischen Zulieferbetrieben berichtet und Firmen- oder Hilfsorganisations-Adressen zur gezielten Demonstration geliefert.
Bei branchenähnlichen Unternehmen muss man hier leider oft exakt dieselben Sätze lesen.
Zudem finden sich trotz der Neuauflage in diesem Werk Firmen, die es unter diesem Namen gar nicht mehr gibt und Sätze wie '"Diese Gesetze treten erst im Jahre 2001 ein".
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am 18. September 2010
Das Buch zeigt sehr gut anhand von repräsentativen Beispielen, wie die heutige neoliberale Marktwirtschaft im Namen der Profitmaximierung buchstäblich über Leichen geht.

Die erste Konsequenz, die wir daraus ziehen sollten, ist meiner Meinung nach der Boykott aller Marken, die nicht ausdrücklich das Gegenteil nachweisen können, also nicht nur der in diesem Buch angeprangerten Marken, sondern fast aller bekannter Mainstream-Marken. Es gibt mittlerweile bei unglaublich vielen Produkten sehr gute zertifizierte Alternativen. Natürlicherweise geht damit der Einfluss der unmittelbaren Umwelt einher, denn Freunde und Familie werden neugierig und fragen nach, was es mit den Produkten auf sich hat.

Der zweite Schritt ist der für die Autoren wichtigste, nämlich der Aufstand gegen diese Konzerne, die ja erst durch großen Druck von Seiten ihrer Kunden nachgeben. Das kann von Emails bis zu Demonstrationen gehen und dient in letzterem Fall ganz einfach der Einbeziehung größerer Bevölkerungsgruppen, um noch schneller die Botschaft zu verbreiten.

Habe das Buch noch nicht fertig gelesen, aber bis jetzt habe ich den Eindruck, dass die Autoren sehr kompetent recherchiert haben. Die Beispiele machen die ganzen Vorwürfe endlich mal konkret und man hat was in der Hand, mit dem man genau sagen kann, was die Missstände sind und nicht einfach nur Sprüche wie "die Kinder in Afrika verhungern ja".

Jean Ziegler sagt: "Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet." Die Frage ist, von wem? Wahrscheinlich von uns allen. Denn die Konzerne tun nur das, was wir von ihnen verlangen. Lasst uns von ihnen zumindest die Einhaltung der Menschenrechte verlangen. Und das nachdrücklich!
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am 26. Januar 2009
Es ist ein Klassiker für Globalisierungsgegner: Das 'Schwarzbuch Markenfirmen'. Erstmals 2001 veröffentlicht, haben die beiden Autoren Klaus Werner und Hans Weiss 2007 die 3. Auflage beim Ullstein Verlag veröffentlicht. Das Buch fasst Vorwürfe gegen 50 Konzerne zusammen: beispielsweise Aldi, Deutsche Bank, Nestle oder Unilever. Die Autoren hatten unter anderem mit verdeckten Ermittlungen etwa als Rohstoffhändler Fakten zu den Geschäftspraktiken der Unternehmen gesammelt und in kompakten Firmenportraits zusammengestellt. In der aktuellen Ausgabe bieten sie zudem Überblicksartikel über Branchen wie Erdöl, Spielzeug oder Lebensmittel. Darin führen sie zum Beispiel aus, wie die Ölproduktion von Shell sich in Nigeria auswirkt, wie Spielwaren in China hergestellt werden oder auf wessen Kosten Schokolade preisgünstig angeboten wird.

Die Kurzportraits enthalten Hinweise auf weitere Hintergrundinformationen und auch Handlungsempfehlungen wie etwa die, statt bei einem Discounter wie Aldi einzukaufen, lieber regional und ökologisch erzeugte Produkte auszuwählen. Auch die Kontaktadresse, unter der man Protest gegen Missstände anmelden kann, ist genannt. Allerdings ist das Buch trotz des neuen Auflagedatums häufig nicht auf dem aktuellen Stand. Viele Bezüge verweisen auf Missstände im Jahr 2004, zuweilen datiert die Faktenlage noch weiter zurück. So verdienstvoll das Buch vor einigen Jahren war: Die vorliegende Ausgabe wirkt häufig eher als ein nur mäßig überarbeiteter Aufguss des Alten. Über die Praktiken der Großunternehmen, die man ansonsten kaum in den Medien dargestellt findet, bietet es aber immer nur einen Überblick.
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am 16. Dezember 2009
Ich finde dieses Buch insofern lesenswert als dass es einen guten Einblick in die Verflochtenheiten verschiedener Konzerne in aller Welt offen legt.
Vor allem durch die selbst initiierten Geschäfte zeigen die Autoren sehr konkret wie abscheulich die Welt wirklich sein kann.
Ich kenne leider so viele Menschen die ein so naives Bild von unserer Welt haben, dass ich ihnen aus diesem Buch liebend gerne jeden Abend was vorlesen würde :)

Die beiden Autoren vertreten zwar schon eine klare Haltung, aber dennoch werden die Dinge so dargestellt das der Leser sich eine eigene Meinung darüber bilden kann. Auch kommen die beiden nicht mit erhobenem Zeigefinger daher und wollen jemanden ein schlechtes Gewissen einreden (was ich aber ehrlicherweise sehr oft hatte), sondern sie zeigen ganz einfach wie jeder Einzelne sich einbringen kann, gewisse Produkte und/oder ganze Unternehmen zu boykottieren.

Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen.
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am 25. August 2010
Es ist erstaunlich, dass dieses Buch immer wieder in Neuauflage erscheint, obwohl der Inhalt größtenteils von den Vorjahren übernommen wurde und deshalb uralt ist. Es mag ganz interessant sein, was Nike oder Triumph vor zehn Jahren gemacht haben. Aber in einer "Neuauflage" will ich wissen, was aktuell los ist - im Guten wie im Schlechten. Und dazu müsste man eben ein bisschen recherchieren und nicht einfach nur irgendwelche Medienberichte übernehmen.
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am 23. August 2009
Marken oder genauer gesagt: Markenartikel sind erst einmal überhaupt nichts Schlechtes. Sie dienen der Orientierung für potentielle Kunden und Verbraucher vor dem Kauf, da mit Marken in aller Regel auch eine bestimmte (hohe) Qualität der Produkte oder Dienstleistungen verbunden ist.

Mit den meisten Markenartikeln verbindet der Käufer aber auch ein ganz bestimmtes "positives" Image, vor allem, wenn sich die Produkte verschiedener Hersteller inhaltlich nicht mehr unterscheiden. Man kauft also nicht nur die Ware oder die Dienstleistung als solches, sondern auch das Prestige oder das Feeling, das mit dieser Marke verbunden ist und das zumeist über sündhaft teure PR-Kampagnen und eine milliardenschwere Werbeindustrie vermittelt wird.

Wer zum Beispiel ein ganz bestimmtes Bier kauft und trinkt, soll sich für einen Moment fühlen wie ein König oder der Prominente, der für dieses Produkt wirbt und dafür nicht selten eine Gage in Millionenhöhe bekommt, auch wenn der Käufer tatsächlich ein armer Schlucker ist und ein Leben lang bleiben wird.

Was aber ist mit den Produktionsbedingungen, die hinter dieser glitzernden Fassade stehen? Was ist, wenn Konzerne mit ihren Marken hierzulande für eine heile Welt werben, aber die Herstellung der Produkte mit Zwangs- und Kinderarbeit, mit katastrophalen Arbeitsverhältnissen, der Zerstörung der Umwelt, mit Korruption, der Duldung von Folter und der massiven Verletzung von Menschenrechten verbunden ist, für die die Verantwortlichen in Deutschland vermutlich schon längst im Gefängnis gelandet wären?

Das Buch ist gegliedert: in einen allgemeinen Teil mit Hintergrundinformationen zu Markenmacht und Menschenrechten, einen Teil mit Information zu bestimmten Branchen und einen Teil mit detaillierten Information zu bestimmten Herstellern und ihren Marken.

Jeder sog. "mündige" Bürger in Deutschland, für den Demokratie und Menschenrechte keine leeren Phrasen sind, kann seine Konsequenzen aus der Lektüre dieses Buches ziehen. Es geht nämlich auch anders.
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am 25. August 2008
Dieses Buch haette eigentlich zwei Wertungen verdient: 4 Sterne fuer den eigentlichen Inhalt und 1 Stern bzgl. der Mogelpackung "neues" Schwarzbuch.
Zu den vier Sternen: Es bietet tatsaechlichen einen hervorragenden Einstieg in die Thematik der Globalisierung und den Auswirkungen fuer deren "Verlierer". Durchaus sachlich werden hier Fakten geliefert, die sich von manch plumpen Anti-Kapitalismus Gedoens durchaus positiv abheben und (leider bzw. gottseidank) sehr anschaulich darstellen, auf wessen Kosten wir leben. Einziger Kritikpunkt (der von den fuenf Sterne abhaelt) sind teilweise fehlende Belege: Da werden harte Aussagen getroffen ohne eine entsprechende Quelle zu nennen. Aber die Argumentation, dass die Konzerne natuerlich klagen wuerden, wenn entsprechende Passagen Falschaussagen waere, erscheint durchaus plausibel.
Zum einen Stern: Der Zeitpunkt der Schilderungen enden weitestgehend mit dem Erscheinungsdatum der Vorversion "Das Schwarzbuch Markenfirmen" (also ohne das "neue") im Jahr 2001. Ausser weiteren Buechern der Autoren sind die neuesten Quellen aus dem Jahre 2005 - die Aktualisierung hat m.E. absolut ungenuengend stattgefunden! Daher wuerde ich der alten Version, bei der man weiss, dass sie 2001 herausgegeben wurde, eben die 4 Sterne geben. Dieser neuen Version aber - aufgrund der "Mogelpackung" - nur einen. Da der Schnitt (2,5) hieraus nicht abbildbar ist, mich dieses Buch aber zweifach wuetend gemacht hat, gibt es nur 2 Sterne.
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am 2. Januar 2011
Ist der richtige Ausdruck als Hintergedanke für den Herausgeber dieses Buches.Spannend geschrieben wie ein Krimi aber das war's dann schon.Die aktualisierungen sind ein Witz !
Sicherlich mögen einige Anschuldigungen zutreffen aber letztendlich fehlen doch einige Belege und angeblich sichere Quellen stellen sich als sehr dubios und fragwürdig heraus wenn man mal ordentlich nachforschungen anstellt und für manche Anschuldigungen fehlen die Beweise und fundierte Angaben für die Recherchen komplett. Der größte Kritikpunkt ist aber der das sich morgen schon wieder so viele Dinge ändern das so ein Buch eben nicht mehr aktuell sein kann.Vom jetzigen Standpunkt gesehen simmt nicht mal mehr die Hälfte und müsste revidiert bzw. richtiggestellt und aktualisiert werden.Viele Konzerne haben von sich aus schon ihre Richtung geändert, oder mussten gegenlenken da grade in der heutigen Zeit des Internets mit seinen Blogs und Youtubes ein Immage rasend schnell zerstört werden kann (und das ist auch gut so). Anzweifeln können wir höchstens das ganze System der freien Marktwirtschaft und die Jagt nach Profit, die unermäßliche Gier nach Geld und die respektlose Ausbeutung unserer Natur und Mitgeschöpfe.Solange sich die innere Haltung der gesamten Menschheit nicht grunglegend ändert wird sich auch nichts an solchen Vorgehensweisen großer Konzerne ändern.Angebot und Nachfrage - früher konnte die Nachfrage künstlich gesteuert von den Konzernen beeinflusst werden.Die Gefahr ist heute weitaus geringer.Und wir müssen uns selbst auch in die Pflicht nehmen und schauen welche Produkte wir kaufen. Objektiver wäre auch eine Darstellung der Tatsache das neben den großen Marken-Konzernen auch viele kleine und sogar die Discounter sehr oft die gleiche Rohstoffquelle/Lieferanten haben.Nur ist die Wirkung natürlich größer wenn man einen Konzern wie McDonalds oder Nestle anprangert. Zeitgemäß und wirklich aktuell können auch nur Medienquellen sein die sich selbst ständig aktualisieren oder nur aktuelle Meldungen mit glaubwürdigen und fundierten Quellenangaben herausgeben.
Das Inernet und TV sind soche Quellen die ich bevorzuge.Es muss ja auch nicht unbedingt die "böse Suchmaschine Google" sein gell?! :-)
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am 18. Juni 2012
Wer sich mit diesen leider nicht angenehm zu lesenden Realitäten beschäftigt, erfährt sehr viel aber leider wenig Gutes. Wie schön könnte doch diese unsere einmalige Welt aussehen? Ungerechtigkeiten gab es in der Geschichte schon seit menschengedenken, aber diese neuen Formen sind bei diesem rasanten technischen Fortschritt nicht in Relation stehend. Versuchspersonen hat es in der Medizin schon immer gegeben, aber diese haben dazu ihre Zustimmung gegeben und kein Arzt hat etwas daran verdient, es galt stets der Förderung der Wissenschaft zum Wohle der Allgemeinheit, denn der Patient war der König und der Arzt sein Helfer. Heute ist es leider oft nur ein Geschäft geworden, und alles sollte doch irgendwie seine Grenzen haben.
Lesen lohnt nur, wenn man starke Nerven hat und Realitäten nicht meiden möchte.
Trotzdem für die Leseratten sicher ein empfehlenswertes Buch. Viel Freude beim Lesen wünscht trotzdem horst.
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