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Kundenrezensionen

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am 21. Juni 2005
Erschreckend ist bei diesem Buch insbesondere, wofür sich der zweifelsohne große - und von mir sehr geschätzte - Radrennfahrer Jan Ullrich hier hergegeben hat. Das Buch grenzt vom Erzählstil her an eine Zumutung; ein Umstand, der wohl Hagen Boßdorf wie auch dem teils fragwürdigem Lektorat gleichermaßen zuzuschreiben ist. Der ARD-Sportchef Boßdorf hatte bereits bei der letzten Tour de France gezeigt, daß ihm die Balance zwischen Geschäftssinn und journalistischer Distance völlig abging (nämlich als er Jens Voigt vom CSC-Team ob seiner Verfolgungsarbeit zu Ullrich brandmarkte; damals war die ARD noch T-mobile Co-Sponsor). Dieses Buch hier ist unerträgliches Gewäsch aus Kindheitskitsch in der DDR - ideologische Kontexte werden völlig ausgeblendet - und ständigen Wiederauferstehungsmythen, die ebenfalls platt überzeichnet sind. Schließlich weiß man von Boßdorf, daß dieser im Stasi-Wachregiment gedient hat - da haben sich zwei Typen gefunden: Der Eine als herausragender Sportkader, der Andere als herausragender Parteikader.
Als großer Radsport-Freund kann ich nur raten: Bloß nicht kaufen! (Dann eher die home-story in der der "Bunten" lesen - viel schlechter ist die nämlich auch nicht.)
Ich jedenfalls kann allen Interessierten nur "Wieder im Rennen" von Andreas Burkert empfehlen.
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am 11. April 2013
Das Buch gibt interessante Einblicke in die Welt des Radsports. Natürlich wird nicht auf das Thema "Doping" eingegangen. Warum auch? Die Intenssion ist nicht, den Radsport schlecht zu machen, sondern Einblicke in den Ablauf, das Training und die Härte zu gewähren. Es zeigt, dass man bereits früh ein Ausnahmetalent sein muss, um in dieser Welt zu bestehen!
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am 30. Juni 2004
Eines Vorweg - ich bin J.U. gegenüber sehr positiv eingestellt, daher hab ich das Buch auch am Tag des Erscheinens bekommen. Es ist nett zu lesen, aber meistens relativ seicht. Als positiv empfinde ich, dass er versucht mit dem Image des "Faulpelzes" aufzuräumen und dass er sich durchaus selbstbewusst und ehrgeizig (meine ich positiv) präsentiert. An einigen Stellen lässt er auch Selbstkritik anklingen, die Rechtfertigungen zum Thema Fahrerflucht und Tabletten fand ich dagegen etwas naiv. Persönlich wird es wenn es um das Verhältnis zu seiner Frau geht. X-fach geht er darauf ein und glorifiziert sie geradezu. Am Anfang fand ich es gut - später wurde es mir ein bischen zu viel. Ich fand es gut, dass er es nicht nötig hat in dem Buch andere in die Pfanne zu hauen - aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass er an der ein oder anderen Stelle mal klarer Position bezogen hätte. Kritik kann man auch üben ohne unfair zu sein - das ist imo das Hauptmanko an dem Buch.
Fazit: Für einen Fan durchaus lesenswert und Kurzweilig, für jeden anderen aber kein "Muss" das völlig neue Erkenntnisse bringt (ausser vielleicht wie unglaublich hart auch ein "schlampiges Genie" trainieren muss)
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am 10. Juli 2004
man darf die "Tour des Lebens" von Armstrong nicht als Maßstab für dieses Buch nehmen. Die Geschichte von Lance - geprägt durch seinen dramatischen Kampf gegen den Krebs - ist nicht mit dem durch "normale" Höhen und Tiefen gekennzeichneten Werdegang Jan Ullrichs zu vergleichen. In "Ganz oder gar nicht" werden dem Leser interessante Geschichten aus dem Leben eines beeindruckenden Radsportlers erzählt. Das ist spannend und interessant. Bemerkenswerte Charakterzüge Ullrichs kommen zum Vorschein. Z.B. seine, von ihm mit Selbstständigkeit verwechselte , Dickköpfigkeit oder seine, durch Ruhe und Zuversicht getragene, überragende Leistungsfähigkeit. Einziger Wehrmutstropfen: Alles ist stringend in der "Ich"-Form gehalten. Der Leser fragt sich, was kommt wirklich aus dem "Herzen und dem Bauch" Ullrichs und was wurde ihm von Boßdorf und seiner Frau zurecht formuliert? Trotzdem: sehr empfehlenswert.
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am 29. Juni 2004
Vom Aufstieg bis zum tiefen Fall wird das Leben des Radsportlers, aber auch des Menschen Jan Ullrichs eindrucksvoll beschrieben. Dabei steht im Zentrum allen Strebens das Gewinnen der Tour de France. Das Buch hilft dem Laien die Qualen der Tour besser zu verstehen und gibt einen Einblick in das Seelenleben des Menschen Ullrich.
Es wird deutlich,dass er im Laufe seiner Karriere an Charisma dazu gewonnen hat und neben dem Sport vor allem die Familie für ihn zählt.
Als Einstimmung auf die Tour ein Muss für jeden Radsportbegeisterten.
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am 2. Juli 2004
Einer der größten deutschen Sportler aller Zeiten, Jan Ullrich, erster deutscher Sieger des härtesten Radrennes der Welt, der Tour de France, erzählt gemeinsam mit ARD-Kommentator Hagen Boßdorf über sein Leben: Die Geburt des "ungewünschten" Kindes Jan Ullrich, sein Aufwachsen in der DDR, sein erstes Rennen, der Weg zu Sporthochschule in Berlin, und sein Werdegang als Profi.
Der Aufstieg - der Triumph - der Absturz - die Rückkehr
Einfühlsame Worte, die einem zwischenzeitlich eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen, präzise Wiedergabe der Gemütslage. Das Pokerface Jan Ullrich, das einen Jahr für Jahr bei der Tour der Leiden begegnet wird lesbar.
Ein hervorragendes Buch, das die Höchstwertung verdient! Im Radsport die "Haute Catégorie" - 5 Sterne!
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am 25. Juni 2004
Jan Ullrich ist ohne Zweifel einer der ganz großen seines Sports.
In seiner in Zusammenarbeit mit dem bekannten Sportreporter Hagen Boßdorf geschriebenen Autobiographie spricht der Star über die Höhen und Tiefen seiner Karriere.
Interessant für mich als Leser und begeisterten Rad- und Tour-Fan waren die Einblicke, die Jan Ullrich auch in persönliche Bereiche gewährt. Ganz in bewährter Lance-Armstrong-Manier, der mit seinen Büchern wohl auch diesem Buch den Weg geebnet haben dürfte, gewährt Ullrich Einblicke und liefert auch Erklärungen auf Fragen, die viele von uns wohl schon lange beschäftigen. Näheres zu seinen Drogen-Eskapaden, seinen Gewichtsproblemen und warum er trotz allem immer wieder zurückkommt.
Für mich ist dieses Buch eine weiterer Beweis dafür, dass Jan Ullrich gereift und älter geworden ist.
Auf eine noch spannenderende Tour als im letzten Jahr und auf eine Sieg Jan Ullrichs.
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am 22. Mai 2007
Diese Biographie von Jan Ullrich ist wirklich wahnsinnig interessant und spannend zu lesen. Er schildert seine Erfolge, besonders den Tour-Sieg von 1997 sehr ausführlich. Interessant sind auch seine Aussagen zum Thema "Doping im Sport" zu lesen. Nach dem Lesen seiner Aussagen, konnte ich mir nicht vorstellen, dass Ullrich jemals Doping genommen hat. Inzwischen wurde man ja leider vom Gegenteil überzeugt. Trotzdem ein klasse Buch!
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am 15. August 2004
Was wäre das für eine wahnsinnig spannende Tour de France geworden, wenn Jan Ullrich auch nur annähernd so gut vorbereitet gewesen wäre wie Lance Armstrong!
Dabei wurden die Unterschiede von Jan Ullrich zu Lance Armstrong deutlich. Ohne Zweifel läßt Ullrich Einblicke in sein Inneres, in seine Gedanken, in seine Psyche zu, wenn er, oder besser gesagt, sein "Ghostwriter", schildert, wie er sich in den schwierigen Momenten seines Lebens gefühlt hat. Andererseits ist das Buch über weite Strecken geschrieben im Stil eines Erzählaufsatzes eines 13-, 14-jährigen Schülers ("...da gab ich Gabi einen Kuß und dann schlief sie ein") und das ist ohne Frage dem sogenannten Ghostwriter zuzuschreiben.
Aber und hier schließt sich für mich der Kreis. Der Held des Buches muß seinen "Gastschreiber" autorisieren und kontrollieren, was er so schreibt und hier geht es mir ein bißchen zu naiv zu.
Ja, ich glaube, das ist der Unterschied zwischen Ullrich und Armstrong. Der eine behält alles bis ins Detail im Griff, und der andere läßt es da eher laufen.
4 Sterne für das Buch - nur mit besonders vielen Sympathiepunkten für Jan Ullrich.
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am 30. Juli 2007
Jan hat mit seiner Biographie meine Erwartungen erfüllt!
Er beschreibt seine komplette Karriere inklusive Kindheit.
Auch berichtet er über den Dopingvorwurf von 2002 und dem Ausschluß beim Team Telekonm und den Neubeginn 2003 ausführlich.
Ein Muß für jeden Jan Ullrich Fan.
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