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Kundenrezensionen

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am 16. September 2004
Sind Sie Jurist und mögen Sie Opern? Dann lesen Sie doch mal das hier besprochene Büchlein von Ernst von Pidde! Mit einem Höchstmaß an Sarkasmus und Ironie deckt der Autor nämlich unglaubliches auf: Wagners Opernzyklus "Ring der Nibelungen" ist nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Mord und Totschlag!
Gegen diese inakzeptable Verherrlichung schwerster Verbrechen wendet sich der Autor in seinem nicht ganz ernst gemeinten juristischen Gutachten mit höchstem Nachdruck und ganz dem Bestreben verschrieben, die Oper ihres vernebelnden musikalischen Mantels zu entkleiden! Im Rahmen dieses Bemühens weist er nach, wie sich Zwerge des Diebstahls am Rheinstrome strafbar machen und reflektiert durchaus amüsant über die Strafbarkeit von Göttern. Tun Sie sich das 75 Seiten starke Büchlein doch einmal an! Wenn Sie danach Ihren Beruf nicht mit etwas anderen Augen zu sehen vermögen, haben Sie Ihren Humor über das Studium der Gesetzbücher schon längst verloren und sind für alle Zeiten zu eintöniger Ernsthaftigkeit verdammt.
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am 16. August 2007
des Nibelungen aus strafrechtlicher Sicht von Adolf von Pidde.

Ein kurioses kleines Werk, liebevoll von den Nachkommen des Herrn von Pidde auf neuesten Stand des deutschen Strafrechts gebracht, dass jedem Wagnerianer Freude bereiten dürfte und auch Menschen, die sprachlichen Witz, Juristerei und vieles mehr mögen.

Der Autor schrieb dieses Buch zu Zeiten, wo in Deutschland tiefe, sehr tiefe Nacht war. Er schrieb dieses Buch gegen den Lieblingskomponisten des Verbrechers als Kanzler und hatte massive Nachteile dadurch.

Wagner kann nichts dafür, dass er mißbraucht wurde. Von Pidde arbeitet den gesamten Ring des Nibelungen, angefangen vom Rheingold über Walküre, Siegfried und Götterdämmerung ab.

Dabei erfolgt Beweisaufnahme und Prüfung unter strafrechtlichen Gesichtspunkten.

Am Ende bleibt niemand übrig, der nicht eine Straftat begangen hat. Der Ring, eine Ansammlung von Straftaten gegen das Eigentum, die Familie, die Gesundheit und das Leben. Ein abschreckendes Beispiel von chronischer Kriminalität, das ganze in Musik und Verse gefaßt.

Verurteilt wird wegen Mordes, Totschlag, Notwehrexzess, Inzest, Brandstiftung und Diebstahl, Beihilfe zum Mord und auch wegen Tierquälerei (Faffners Tod durch Siegfried ist als Tierquälerei klassifiziert).

Wotan wegen mehrfachen Mordes, Anstiftung zum Mord, Raub und so weiter.

Alles in allem: Ein super Buch, kaum bekannt und doch wunderbar. Für Juristen, Wagner-Fans und alle, die auch viel Spaß an derartigen Sachen haben. Allerdings: von Pidde war absolut kein Fan von Wagner.

Ich habe auf Video auch einen Mitschnitt aus dem Fernsehen. Da wurde dieses Büchlein auch als Film in S/W durch zwei sehr trockene Juristen in einer alten Kanzlei/Gerichtssahl wiedergegeben. Einfach herrlich.

Abschließend: ***** für ein sehr gutes Buch.
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am 6. Februar 2015
Als ih vor vielen Jahren an eine neue Uni wechselte machte mich ein Studienfreund auf dieses Buch aufmerksam, das ich mit übergroßem Vergnügen mehrfach las. Es ist in Gutachtentechnik verfasst und gibt dem Studierenden der Rechtswissenschaft für seinen kleinen StGB-Schein eine amüsante Anschubhilfe. Zusätzlich bringt das Buch in Kennerschaft Richard Wagners Werk nahe.
Es ist so amüsant geschrieben, daß es auch dem Nichtjuristen und Nichtwagnerianer viel Spaß schenken dürfte. Eine Perle der humoristischen Literatur.
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am 31. Mai 2010
Ein tolles Lesevergnügen. Leider ziemlich kurz ... aber doch toll. Ich nehme an, dass man über das Buch auch als Wagnerianer lachen kann... oder zumindestens können müsste. Mit Sicherheit lacht man, wenn man schon mit juristischen Texten zu tun hatte. Aber auch sonst.... sehr zu empfehlen!
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am 11. Februar 2014
Dieses kleine Büchlein erfreut den Wagner - Fan besonders. Der Autor schreibt mit einer erfrischenden Ironie und mit großer Fachkenntnis. Einfach nur super
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am 22. Oktober 2013
Ist ein interessantes Buch! Danke Also hier muss mann sehr viel noch schreiben! Und ich weiss nicht was! Und was!
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am 25. Juni 2013
Das Buch hat mich enttäuscht, vielleicht hätte ich mich im Vorfeld besser informieren sollen. Es werden da rechtliche Schranken aufgezeigt und angedeutet, die mich im Grunde mehr gestört haben, als sie mir in irgendeiner Form geholfen haben.
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