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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, aber auch sehr erschreckend
Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrer Geschichte zu fesseln. Der Leser bekommt eine kleine Einsicht in das Leben einer Glaubensgemeinschaft, ihrer Denkweise und ihrer Leitmotive.
Wer sich mit der Religion der Yesiden etwas mehr beschäftigt, wird feststellen, dass die Aussagen der Autorin erschreckend realitätsnah und damit fast erdrückend sind...
Am 23. Januar 2006 veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum keine Polizei?
Das Buch befaßt sich leider weit weniger als andere Bücher zu diesem Thema mit den Vorgängen innerhalb der Familie. Nur die Schilderung der Hochzeit, von der Ayse aus flieht, bringt neue Erkenntnisse. Statt dessen ist es in erster Linie die Liebesgeschichte von Ayse und ihrem Oliver. Wie sie spazieren gehen und er immer zu ihr hält und wie sie vor...
Veröffentlicht am 24. Juli 2011 von Nordlicht


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, aber auch sehr erschreckend, 23. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrer Geschichte zu fesseln. Der Leser bekommt eine kleine Einsicht in das Leben einer Glaubensgemeinschaft, ihrer Denkweise und ihrer Leitmotive.
Wer sich mit der Religion der Yesiden etwas mehr beschäftigt, wird feststellen, dass die Aussagen der Autorin erschreckend realitätsnah und damit fast erdrückend sind. Kaum vorstellbar, dass es Menschen in unserem Staat gibt, die hier in Frieden und Sicherheit leben könnten und trotzdem solche "Schutzmechanismen" damit rechtfertigen, dass sie hier bedroht seien.
Wo ist bei diesen Menschen eigentlich der Gedanke an das von ihnen selbst propagierte Gastrecht geblieben? Würden sie in ihrem eigenen Staat ein derartiges Verhalten ihrer Gäste akzeptieren?
Oder ist es so, dass man hier unter dem Deckmantel der behaupteten Verfolgung und Gefahr für die eigene Identität andere, im Sinne des Gastrechtes nicht akzeptabele Handlungen deckt?
Wer die hier lesbaren Rezensionen ließt, stößt auf die Aussage eines yesidischen Lesers, der hierzu nur allzu genau Anmerkungen macht. Wer an dieser Stelle die Autorin verunglimpft und gleichzeitig unterschwellig Ablehnung, wenn nicht sogar Haß, gegen die Menschen richtet, die ihm ein friedliches und geschütztes Leben garantieren, ist als objektiver Beurteiler ungeeignet und man stellt sich die Frage, warum er überhaupt in diesem Staat lebt.
Darüber hinaus bemängelt dieser Rezensent, dass man hier im Lande nichts über seinen Glauben weiß. Ein schöner Vorwurf, aber Tatsache ist, dass es unglaublich schwer ist, über diese Religion etwas zu erfahren. Es mag jeder für sich selbst beurteilen, warum eine Religion, die angeblich so nach Freiden und Anerkennung sucht, sich in einem freien Land nicht auch als solche präsentiert.
Insofern hat man durch das Werk der Autorin zumindest einen kleinen, wenn auch eher abschreckenden Einblick in das Leben dieser Menschen bekommen. Hierfür gilt es, Dank zu sagen und ihr für ihren Mut Respekt zu zollen.
Für mich ist dieses Buch eines der Besten, das ich in den letzten Jahren gelesen habe und daher kann ich es nur empfehlen.
Wer den Inhalt als Lüge bezeichnet, ist in der Pflicht, das Gegenteil zu beweisen oder zukünftig besser zu schweigen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, lehrreich und überwältigend, 23. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen. Ich hätte mit sicherheit nachts ohnehin nicht schlafen können, ohne zu wissen wie es weitergeht. Doch das Buch bietet weit mehr als nur eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Es verschafft dem Leser einen Einblick in eine den meisten Deutschen unbekannte Kultur. Da laut der Autorin mehrere zehntausend dieser Jesiden in Deutschland leben, finde ich es sehr wichtig etwas über dieses Menschen und ihre "Gewohnheiten und Lebensweisen" zu erfahren.
Mich würde es brennend interessieren, wie es mit Ayse weitergeht, denn das Buch erzält ja nur einen Teil ihres bewegten Lebens...
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Regeln die keiner von uns richtig versteht, 26. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Ich bin selber auch Yezide und finde es bemerkenswert das diese Frau auch so viel Mut besitzt und ihren eigenen Weg geht. Bei mir ist es auch nicht anders, ich wurde auch von meinen Eltern geschlagen und ausgenutzt bis ich auch von einer wichtigen Person in meinem Leben wachgerüttelt wurde. Es ist wahr, das unsere "Regeln" die die Familien untereinander machen für uns Frauen nicht fair sind, aber ich bin auch sehr froh darüber, dass viele auch mittlerweile ein wenig tolleranter geworden sind. Trotzdem gibt es viele Yezidische Mädchen, die einfach diesen Druck nicht stand halten und ihren eigenen Weg gehen. Wenn man das als weibliche Person macht, wird man sogar von der eigenen "Familie" verstoßen.
Die männlichen Personen, wie in meiner "Familie" auch, werden meistens als "Helden" gefeiert, egal was sie machen und wie sie sich verhalten.
Ich habe auch oft daran gedacht meinen Weg zu gehen aber ich würde einen Teil meine Familie (die Personen, welche mich als Mensch achten und schätzen) sehr vermissen, und ich wäre mit Sicherheit nicht glücklich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitten in Deutschland, 23. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Dies Buch zeigt wie schrecklich es in Deutschland zu gehen kann. Sie soll ihren Cousin heiraten, will es aber nicht. Die Familie will sie zwingen, die sie liebt einen Deutschen. Die flüchtet, wird eingefangen, misshandelt und doch kann sie am Ende von ihrer Familie los kommen doch um welchen Preis? Ewige Angst vor der Familie, welche bisher nicht aufgegeben hat. Sie lebt in ständiger Angst vor dem Tod, denn ein Ehrenmord könnte die Familie von der Schande, die die Tochter über sie brachte, rein waschen. Kaum zu glauben aber wahr, welch mittelalterliche Vorstellungen es bis ins 21 Jahrhundert in Deutschland geschafft hat zu überleben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr mitreißend und erschreckend, 20. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen fertig gelesen.
Ich bewundere Ayse sehr, sie ist eine sehr starke Frau und ich finde es klasse, das sie den Mut hatte, sich gegen ihre Familie zu stellen, die ihre Tochter nur gedemütigt, geschlagen und unterdrückt haben.
Ich hoffe sie lebt nun in Sicherheit vor ihrer Familie und mit ihrem lieben Freund Oliver, der trotzt der Drohnungen ihrer Familie immer bei ihr geblieben ist und zu ihr gestanden hat.
Eine sehr beeindruckende Geschichte und erschreckend, das so etwas leider noch sehr häufig passiert.
Sehr lesenswert!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scheherazades Tochter, 29. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
ich habe das büch innerhalb ein tag gelessen ich finde es spuer dass sie (Ayse) so viel mut gehabt hat un uns an ihr schicksal teil so nehm. ich komme aus dem irak und habe schon viel solch geschichten gehört und erlebt bei bekannt.
alles gute Ayse und veil glück noch denn dass brauchst du
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum keine Polizei?, 24. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Das Buch befaßt sich leider weit weniger als andere Bücher zu diesem Thema mit den Vorgängen innerhalb der Familie. Nur die Schilderung der Hochzeit, von der Ayse aus flieht, bringt neue Erkenntnisse. Statt dessen ist es in erster Linie die Liebesgeschichte von Ayse und ihrem Oliver. Wie sie spazieren gehen und er immer zu ihr hält und wie sie vor Angst fast vergeht, daß ihre Familie sie irgendwann finden könnte.

Achtung! Spoiler!
Schließlich finden sie sie auch, sie schnappen sich Oliver, fahren zu ihrer Wohnung und hämmern an die Tür. Von diesem Punkt an, habe ich das Verhalten der Frau nicht mehr begriffen. Als die Kerle schon wieder draußen sind und beraten, was sie tun sollen, da sie ja anscheinend nicht da ist, geht sie einfach zu ihnen nach draußen. Sie ruft nicht die Polizei, obwohl ihr und das Leben ihres Freundes womöglich in Gefahr sind. Auch vorher ist sie nicht auf die Idee gekommen, die Polizei anzusprechen und über ihre Situation zu informieren. Ansonsten wäre sie vermutlich nie gefunden worden, denn ihre Familie spürte sie auf, indem sie sie vermißt meldete und so die Berechtigung erhielt, Zugriff auf ihre beim Anbieter gespeicherten Handydaten zu erhalten. Als ihr Freund die Polizei zu ihren Eltern nach Hause schickt, lehnt sie zum dritten Mal deren Hilfe ab und meint ganz empört: "Wie kann der Beamte mich vor meiner Familie fragen, ob sie mich entführt haben?" Hier habe ich das letzte bißchen Verständnis für Ayse verloren. Ein Leben lang unterdrückt und mißhandelt, gerade frisch entführt und verprügelt, der Freund womöglich umgebracht (zu diesem Zeitpunkt wußte sie noch nicht, daß man ihm "nur" gedroht hatte) und sie sagt: "Alles in Ordnung." und ist dann entsetzt, daß die Beamten wieder gehen. Als diese sie dann doch noch rausholen und in ein Frauenhaus bringen, haut sie von dort ab, reist zurück zu ihrer Wohnung und schläft dort auchnoch ein, anstatt nur schenll ein paar Sachen zu holen.
Daß am Ende doch noch ein halbwegs passables "Happy End" steht und sie nicht von ihrer Familie geschnappt und erschlagen wurde, ist nur ein paar engagieren Polizisten zu verdanken. Wobei mir die Sozialarbeiterinnen, die ständig auf Versöhnung drängten, doch ziemlich auf den Keks gingen. Hat Ayse ihnen nie von ihrer Freundin Leila erzählt, die vom eigenen Vater erschossen wurde?

Das Buch ist lesenswert, den Kauf bereue ich nicht. Andere Bücher wie z.B. "Erstickt an Euren Lügen" von Inci Y. machten jedoch mehr Eindruck auf mich.
Wer Liebesgeschichten mag und nicht gleich die volle Härte des Frauenlebens jenes Kulturkreises abbekommen will, ist hiermit gut beraten.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend!!!, 22. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Ich hatte das Buch innerhalb 1.5 Tagen durchgelesen da es mich wirklich gefesselt hat.
Ich finde es überwältigend was das Mädchen (welches genauso alt wie ich ist) gebracht hat.Ich finde keine Worte über die Grausamkeiten die für sie fast normal waren.Ich denke diese Liebe ist eine Liebe die garnichts mehr auseinander bringen kann.
Und da ich keinen Kontakt selber mit Ayse aufnehmen kann, wünsche ich ihr hier alles erdenklich Gute und irgendwann ein normales Leben.
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5.0 von 5 Sternen Echt krass!!!, 1. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Echt heftig wie ihre Familie tickt..mega übertrieben!!
Bin selber auch Jesidin, habe aber relativ coole und lockere Eltern..ZUM GLÜCK :)
Ich darf tragen was ich will, rauchen, trinken, feiern etc :P
NIX DESTO TROTZ...
auch ich muss mich an die strenge "Heiratsregel" halten..NUR JESIDE!!
Das ist im Grunde das einzige was ich an meiner Religion echt blöd finde..
Wenn nur Moslems tabu wären, dann würde ich es ja noch verstehen (über 70 Massaker an das jesidische Volk )...
Aber ALLE tabu? Christen, Juden, Buddhisten? Sehr schade :( :(
Liegt leider daran, dass man nur als Jeside geboren werden kann..beide Elternteile müssen jesidisch sein..konvertieren geht nicht..
Das Jesidentum ist in dieser Hinsicht einfach zu streng!! Finde ich zumindest!!

Jedenfalls wünsche ich den beiden alles erdenklich Gute und hoffe, dass sie nun glücklich und zufrieden leben können ♡♡♡
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5.0 von 5 Sternen tragisch, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Scheherazades Tochter: Von meinen eigenen Eltern zum Tode verurteilt (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch 2 x gelesen und es ist schockierend, wie sich Ayse in unserem Land vor ihrer Familie verstecken muss. Es zeigt deutlich, dass ihre Familie hier absolut nicht daran interessiert ist, sich in unsere Kultur einzufügen und sie erlaubt es auch nicht ihrer Tochter. Leider ist die Geschichte von Ayse kein Einzelschicksal und betrifft so viele Mädchen/ Frauen in unserer Gesellschaft, welche sich gerne integrieren möchten.
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