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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich, aufklärend, beängstigend...
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und sich in dieses Thema reingekniet. Sie klärt auf, wie es zu unerkannten Morden kommt, warum das passiert, wie leicht das manchmal ist, wie hoch die Dunkelziffer ist, was Staatsanwälte, Ärzte und Richter dazu sagen.
Besonders schockierend fand ich die vermeintlichen Kindstode, die oft gar keine sind, sondern...
Veröffentlicht am 1. April 2006 von Tanja Küsters

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Souveräne Reportage der besten Gerichtsjournalistin Deutschlands
Ein spannender Blick in die Welt der Dunkelfelder und der Gerichtsmedizin. Sabine Rückert nimmt sich hier eines kriminalpolitischen Themas an, von dem ich bisher noch überhaupt nichts wusste. Insofern kann man nur von gutem Journalismus sprechen, denn die Aufmerksamkeit der stupiden Masse (mir) auf brisante Themen zu lenken ist ja nun die Königsdisziplin in...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2008 von Cen


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich, aufklärend, beängstigend..., 1. April 2006
Von 
Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und sich in dieses Thema reingekniet. Sie klärt auf, wie es zu unerkannten Morden kommt, warum das passiert, wie leicht das manchmal ist, wie hoch die Dunkelziffer ist, was Staatsanwälte, Ärzte und Richter dazu sagen.
Besonders schockierend fand ich die vermeintlichen Kindstode, die oft gar keine sind, sondern geplante, gemeine, gewalttätige Morde!
Auch die ausgestellten Totenscheine, die so einfach, gedankenlos und schnell ausgestellt werden.
Genauso wie die ahnungslosen Pathologen in Krankenhäusern, die kriminalistisch gar nicht so bewandert sind und oftmals wirklich kriminelle Todesursachen gar nicht erkennen, bzw. erkennen können, weil sie überwiegend pathologische Arbeit für Krankenhausbedürfnisse leisten und gar nicht wissen, worauf sie kriminalistisch achten müssen, wonach sie suchen sollten, etc.
Dieses Buch ist sehr spannend und interessant, aufklärend und informativ und nicht nur was für Krimiautoren sondern für Jedermann.
Ich kann es nur empfehlen...
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht so richtig einverstanden !, 29. November 2000
Von 
Ulrich Janert (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin einer der von der Autorin so geschmähten Hausärzte; mit zehnjähriger Erfahrung und einigen hundert Leichenschauen kann ich der Autorin nicht ohne Einschränkung zustimmen. Es ist richtig, daß tagtäglich immer wieder Gewaltverbrechen ohne Sühne bleiben, weil keine oder keine gründliche Leichenschau durchgeführt wird. Aber die Vorschläge der Autorin zur Lösung des Problems erscheinen mir kaum praxistauglich. 3 Uhr, Nachts, ein halbdunkles Zimmer, Streß aller Beteiligten, oft Gestank und andere, hier nicht zu beschreibende Dinge, Emotionen - vielleicht sollte die Autorin wenigstens ein Mal versuchen - wie von ihr vorgeschlagen - einen Amtsarzt unter diesen Umständen heranzubekommen. Wenn ihr das gelingt, ändere ich meine Meinung ... Richtig ist, daß der geschilderte Zustand änderungsbedürftig ist. Eine bessere (Pflicht)Schulung der leichenschauenden Ärzte, Verbot, daß der behandelnde Arzt auch die Leichenschau bei seinem verstorbenen Patienten durchführt, eine bessere Bezahlung (im Moment gibt es etwa DM 50,- brutto für eine mindest halbstündige Arbeit incl. Papierkram ), exakte Richtlinien, vielleicht einheitlich für alle Bundesländer und nicht zuletzt auch eine erhebliche Erhöhung der Zahl der durchgeführten normalen Obduktionen usw. Mir fällt da sehr viel ein...
Trotzdem viel Spaß beim Lesen des sehr interessanten Buches ....
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Souveräne Reportage der besten Gerichtsjournalistin Deutschlands, 14. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Ein spannender Blick in die Welt der Dunkelfelder und der Gerichtsmedizin. Sabine Rückert nimmt sich hier eines kriminalpolitischen Themas an, von dem ich bisher noch überhaupt nichts wusste. Insofern kann man nur von gutem Journalismus sprechen, denn die Aufmerksamkeit der stupiden Masse (mir) auf brisante Themen zu lenken ist ja nun die Königsdisziplin in diesem Metier.

Das Schema etwas reißerische Fallbeispiele mit Interviews und Zitaten aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu mischen funktioniert recht gut, obwohl alle drei dieser Textarten auf die Dauer etwas ermüdend wirken. Dies lässt sich dem ganzen Buch vorhalten: Das Thema reichte meiner Meinung nach nicht unbedingt, um die Seiten zu füllen. Es wirkt teilweise repititiv. Gegen Ende hin zieht es sich etwas, da die Thesen nun schon ausführlich erläuert worden sind, Rückert aber immer noch eine Ehrenrunde zieht. Das Ende hingegen bildet einen gelungenen Abschluss und entlohnt für vieles.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Denkwürdiger Tatsachenbericht mit Skandalcharakter, 23. August 2000
Von Ein Kunde
Durch mehrere, anschauliche Beispiele macht die Autorin deutlich, wie leicht es in Deutschland sein kann, jemanden zu morden OHNE strafrechtlich verfolgt zu werden. Beschleicht einen anfangs noch ein mehr mulmiges Gefühl, muß man später fast schon resigniert feststellen, daß Ärzte, Polizei und auch Staatsanwaltschaft in diesem Lande Ihrer Aufgabe mehr als unzureichend nachgehen können und auch wollen. Frau Rückert schreibt einen Bericht, der sich fast wie ein Krimi liest, faszinierend verquierlt sie Fallstudien mit Aussagen von Betroffenen und Statistik. Der interessanteste Ansatz für mich liegt jedoch in der Aussage eines Soziologen, der zu dem erschütternden Schluß kommt, daß die Dunkelziffer unaufgeklärter Morde gesellschaftspolitisch gewollt ist, um dem "Durchschnittsbürger" seine Illusion einer gut funktionierenden Gesellschaft nicht zu nehmen. Insgesamt unbedingt empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich interessant und sachlich geschrieben., 8. Januar 2009
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Durch meinen Kriminalistikdozenten auf das Buch aufmerksam geworden habe ich es recht rasch nach dem Erwerb auch gelesen.
Das Buch ist interessant, gut recherchiert und sehr intensiv, aber dennoch sachlich geschrieben. Immer wieder werden Fallbeispiele und -schilderungen zur Untermalung herangezogen. Es gibt ein ausführliches Quellenverzeichnis, mit vielen weiteren Literaturhinweisen zum Thema.
Für den Laien mag das Buch auch erschreckend sein, für denjenigen, der sich mit der Thematik bereits auseinandergesetzt hat, ist es eine logische Folge...
Absolut für das Buch spricht, daß hier nicht einseitig den Ärzten, der Polizei, den Gerichten oder sonst wem, der Buhmann und zugeschoben wird, sondern alle seiten kritisch beleuchtet werden und ihr Fett wegbekommen, gleichzeitig aber auch erklärt wird, warum es in den Todesermittlungen ein so hohes Fehlerpotential auf allen Seiten gab und immer noch gibt.
Gewaltsame Tode werden von Leichenbeschauern nicht erkannt oder fehlgedeutet. Menschen die offensichtlich eines natürlichen Todes gestorben sind, oft gar nicht erst genauer in Augenschein genommen, so daß sie ihr eventuell mörderisches Geheimnis mit ins Grab nehmen. Unheimlich viele fast unentdeckt gebliebene Fälle führt die Autorin hier auf und zeichnet klar die Stellen auf, an denen es im Bereich der Todesermittlungen, Leichenschauen und dem Erkennen von Todesarten aus medizinischer Sicht hapert.

Einziges Manko ist, daß das Buch teilweise nicht mehr ganz aktuell ist. Die Rechtsmedizin in Aachen gibt es beispielsweise nicht mehr, sie wurde mittlerweile aufgelöst und fiel Sparmaßnahmen zum Opfer. Kriminalhauptwachtmeister, gibt es meiner Meinung nach zumindest in NRW auch nicht mehr. Aber das sind Kleinigkeiten. Hier und da merkt man natürlich, daß das Buch von einer Journalistin und nicht Polizistin oder Ärztin, Staatsanwältin oder Richterin geschrieben wurde. So heißt es beispielsweie nicht Tatortfundbericht, sondern Tatortbefundbericht und hier und da sind die medizinischen Begriffe ein wenig holperig...
Damit kann man aber gut leben. Wie gesagt, das Buch ist, gut, intensiv und interessant.
Wer an ein wenig realem Grauen interessiert ist oder Anhaltspunkte braucht, wie er den "perfekten Mord" begeht, der sollte hier nachlesen. (Letzteres natürlich mit einem Augenzwinkern.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Augenöffner, 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Dieses Buch schockiert. Ganz offensichtlich werden viele Morde nicht gesühnt. Und zwar deshalb, weil sie erst gar nicht als Morde erkannt werden. Wo kein Mord vermutet wird, wird auch nicht nach einem Täter gesucht. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne. Ein kleines "Minus" möchte ich nicht verhehlen. "Vertuschte Morde" heißt es im Titel. Die meisten unaufgeklärten Morde werden aber nicht "vertuscht", sie wurden erst gar nicht als Morde erkannt.
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5.0 von 5 Sternen Dinge, die man nicht wissen sollte..., 6. Juni 2008
Von 
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
... so beschreibt ein Professor für Rechtsmedizin in diesem Buch das Wissen, was hier vermittelt wird. Eine Gefährdung für das soziale Gefühle - so sieht der gleiche Gelehrte das Wissen über das Dunkelfeld der nicht erkannten Mordopfer.

Ich bin durch ein Zeitungsbericht auf das Theme unentdeckte Morde aufmerksam geworden und dann über das Buch von Sabine Rückert gestolpert. Und von Seite 1 bis 300 mag man es nicht aus den Händen legen - zu fesselnd die Fallgeschichten, zu bedrückend die Informationen über Gesetzgeber, die das Problem sogar verschärfen und das wissentlich.

So faszinierend das "Tote haben keine Lobby" auch ist - so erschreckend is der Inhalt, so bedrückend der Gedanke daran, wie einfach es in diesem Land ist, einen Mord zu vertuschen. Wer sein Kind, ältere oder kranke Menschen oder Personen aus Randgruppen beseitigen möchte, dem macht es dieser Staat und seine ausführenden wie gesetzgebenden Kräfte recht einfach.
Schon mal gewundet über all die plötzlichen Kindstode? Die zahllosen Herztote, die tagszuvor noch quicklebendig waren? Die Selbstmörder ohne Abschiedsbrief, die zuvor noch so lebensfroh wirkten? Dieses Buch gibt Hinweis, dass manchmal mehr als Verwunderung angebracht wäre.

Schade ist nur, dass seit Erscheinen bereits 8 Jahre ins Land gegangen sind - eine neue überarbeitete Auflage wäre angebracht. Stetig sinkende Mordopfer-Zahlen legen den Schluß nahe, dass es seit 2000 nicht besser geworden ist...
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5.0 von 5 Sternen Super interessantes Buch für Jedermann, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und ein paar Sachen immer wieder nachgeschlagen.
Was man aber Bedenken sollte: nicht jeder von Rückert geschilderte Fall ist ein Tötungsdelikt, wenn jemand z.B. einen (Tabletten-)Suizid begeht und dieser nicht erkannt wird, ist es doch im Grunde egal, ob ein natürlicher Tod oder ein ungeklärter Tod bescheinigt wird!
Ich kann das Buch jedem empfehlen, insbesondere Polizeibeamten, da sie hierdurch bei Todesfällen besonders sensibilisiert werden.
Aber auch für diejenigen, die nicht mit diesem Metier vertraut sind, ist ein sehr spannendes Buch und mit fantastischen Geschichten.
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5.0 von 5 Sternen Tote haben keine Lobby..., 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde (Taschenbuch)
Nicht nur Tote haben keine Lobby, es gibt noch mehr Randgruppen dieser Gesellschaft, auf die dieser Satz genauso gut zutrifft!!
Dieses Buch ist aber der absolute Hammer!! Wer es gelesen hat, verliert den Glauben an den deutschen Rechtsstaat und seine Justiz!! Gut recherchiert! Unbedingt lesen!!! Sind nur noch wenige Gebraucht-Exemplare auf dem Markt. Schade, dass es keine Neuauflage gibt...
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 2. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe aus einem Radiointerview von diesem alten Buch (Geheimtipp) gehört und es mir besorgt. War absolut kein Fehlkauf, sondern eine gute Idee: Das Buch steckt voller gut recherchierter Informationen und wirft ein interessantes, etwas erschreckendes Licht auf D.

Da ich nichts auszusetzen habe, ist meine Bewertung für das Buch 5 Sterne. Ich würde es jedem wachen Bürger als Lektüre empfehlen.
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Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde
Tote haben keine Lobby: Die Dunkelziffer der vertuschten Morde von Sabine Rückert (Taschenbuch - 1. Januar 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,97
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