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am 13. Januar 2001
"Für die meisten Biologen sind lebende Organismen nichts weiter als komplexe Maschinen, die ausschließlich von den bekannten Gesetzen der Physik und Chemie gelenkt werden", so schreibt der englische Biochemiker und Naturphilosoph Rupert Sheldrake im Vorwort zu seinem grundlegenden Werk "A New Science of Life" von 1981, das hier in dieser deutschen Taschenbuchausgabe vorliegt. Das Unbehagen an der rein mechanistischen Betrachtungsweise der Natur und die offenen Fragen und Widersprüche der modernen Evolutionstheorie veranlaßten Sheldrake dazu, die bisherige Vorstellungsweise der Entwicklung alles Lebendigen im Universum durch die Theorie des morphogenetischen Feldes zu erweitern. Neben der energetischen und kausalen Verursachung postuliert Sheldrake damit noch eine dritte Variante: die Hypothese der formbildenden Verursachung. Die Entstehung der Arten beruht demnach sowohl auf der genetischen Vererbung wie auf das Vorhandensein von morphogenetischen Feldern. Woher weiß das von der DNA produzierte Eiweiß wie es sich bis ins Detail genau aufzufalten hat; wie finden junge Kuckucke ihre Eltern im Winterquartier in Afrika ohne sie je gekannt zu haben; wie erklären sich die Differenzierung der Zellen bei gleicher DNA allein aus der Biochemie der Erbsubstanz? Sheldrakes Theorie der morphogenetischen Felder erklärt dies mit der Vorstellung einer morphischen Resonanz mit früheren Ausprägungen der gleichen Form. Je öfter dabei die Formfindung in den selben Bahnen verläuft, umso ausgeprägter wird dabei die morphische Resonanz dieser Form. Es kommt dabei gleichsam zu einem Gedächtnis der Natur, das alle bisherigen Vorstellungen übertrifft. Auch wenn es Sheldrake noch nicht möglich ist, die Struktur dieses Formgedächtnisses genauer zu ergründen, so überzeugt dennoch die Anwendung seiner hypothetischen Funktionsweise auf die Problemstellungen der Morphogenese, der Evolution der Arten bis hin zur Entwicklung des Verhaltens. Trotz vieler offener Fragen gelingt es Sheldrake in seiner Darstellung dennoch, die Plausibilität und Anwendbarkeit seiner Hypothese eindrücklich darzustellen. Dass dabei die Grenzen der bisherigen Denkmuster der starren mechanistischen Modelle überschritten werden, mag zum einen zur Diskussion herausfordern, weist zum anderen aber auch die Richtung, hin zu einem dynamischeren und komplexeren Erlärung der Entwicklung der Formen in der Biologie. Dieses Buch ist schon längst ein Klassiker der Wissenschaftsgeschichte und ein Muß für alle, denen die bisherigen Antworten in der moderenen Biologie noch nicht für ausreichend erscheinen.
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am 11. Juli 2004
Sheldrake schafft es, die wissenschaftliche Welt in Aufruhr zu bringen.
Er versucht eine Schnittstelle zwischen Physik und Biologie auf höchster Ebene zu etablieren.
Leider liegen derzeit kaum bzw. keine Möglichkeiten des experimentellen Nachweises seiner Theorien vor, was Futter für seine Kritiker ist.
Trotz seines Alters, ist das Buch immer noch ein Knüller. Es öffnet eine perspektive, die sich dem Nicht-Naturwissenschaftler wohl nur selten eröffnet.
Im Gegensatz zu vielen "Schwarze Löcher, Kosmos, Zeit-Raum"-Büchern, die alle am selben Punkt stehen bleiben, bietet Sheldrake etwas ganz anderes, neues.
Man kann Sheldrake mit Fug und Recht als einen der Ketzer der Gegenwart betrachten.
Dieses Buch ist absolut lesenswert und erweitert erheblich den eigenen Horizont. Es zeigt auf, was sein könnte, ja vielleicht sogar der Wahrheit/Realität entspricht.
Immerhin: Sheldrakes Kritiker konnten ihn auch nicht widerlegen.
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am 6. Oktober 2006
Die moderne Naturwissenschaft kann längst nicht alle Fragen beantworten. Ähnlich wie Ken Wilber oder Capra entwirft Sheldrake ein holistisches Verständnis unseres Kosmos. Es werden Konvergenzen östlicher Mystik und westlicher Wissenschaft offenbar. Sheldrake zeigt das es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt als unsere Schulweisheit erklärt. In der Natur und im Universum scheinen die Dinge zusammenzuhängen, nichts existiert unabhängig von der Gesamtheit. Ähnlich wie das "Tao der Physik" , "Das bewusste Universum" oder "Gottes geheime Gedanken" ein Muss für jeden freidenkenden naturwissenschaftlichen Geist.
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am 2. Juni 2015
.....wird an den Büchern von Rupert Sheldrake nicht vorbeikommen. Einem Wissenschaftler, dessen Veröffentlichungen man als "Dieses ärgerliche Traktat ... ist ein Spitzenkandidat für eine Bücherverbrennung" bezeichnet erregt meine Neugier. Ich habe seine drei zusammenhängenden Bücher "Das schöpferische Universum", "Das Gedächtnis der Natur" und "Der Wissenschaftswahn" gelesen und konnte das, was er dort nieder geschrieben hat, nachvollziehen. Man braucht keine großartige Ausbildung oder gar ein Studium, um das nachzuvollziehen was er in seinen Bücher darlegt, was man tun sollte ist relativ einfach, mit offenen Augen und Ohren durch das Leben und die Natur zu schreiten. Ich kann diese Bücher nur empfehlen.
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am 15. April 2013
Es ist wie immer : man darf ein Buch selber lesen, um zu wissen, was man davon hält. Mir hat dieses Buch gut gefallen, da ich vieles hier vorgestellte und beschriebene durchaus nachvollziehen kann und ich Sheldrakes Theorie sehr spannend finde.
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am 10. Juli 2001
Schade - das Thema an sich wäre hochinteressant - sonst hätte ich das Buch nicht gekauft. Warum der Autor (oder Übersetzer) eine derart komplizierte, mit Schachtelsätzen und doppelte Verneinungen verzierte Spache wählt, ist offensichtlich. Wie schon in alter grauer Zeit wollten sich "Spezialisten" mit einer Geheimsprache die Macht und das monopolistische Wissen behalten. Wir sehen dies heute noch in der Medizin. Der Autor (Übersetzer), immer wohl bedacht, sehr präzise zu sein, vergißt offenbar den Zweck - Informationen zu verbreiten, und trifft damit wohl nur die Zielgruppe Wissenschaftler und Hochschulprofessoren. Ich habe das Buch nach wenigen Kapitel beiseite gelegt, weil ich mich mehr mit dem Satzaufbau beschäftigte als mit dem Inhalt. Wer klar und verständlich etwas über das morphogenetische Feld lesen möchte, ist mit diesem Buch sicherlich an der falschen Adresse. Vielleicht kommen hier auch ein paar Tips in diese Richtung.
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am 14. November 2007
Die Entstehung der Arten beruht sowohl auf der genetischen Vererbung wie auf das Vorhandensein von morphogenetischen Feldern. Diese bahnbrechende Theorie des Autors gehört mittlerweile zu einer der Standard-Thesen der Biologie. Sheldrakes Theorie der morphogenetischen Felder beschreibt, dass je mehr die Formfindung in den selben Bahnen verläuft, umso ausge-prägter wird dabei die morphische Resonanz dieser Form. Es kommt dabei zu einem Gedächtnis der Natur. Sheldrake gelingt es, die Hypothese eindrücklich und plausibel darzustellen. Ein Muß für alle, die in der modernen Biologie noch nicht die richtigen Antworten gefunden haben. RR
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