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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen6
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am 14. August 2002
In "Der lange Weg" erzählt der Autor die Geschichte seine fast unglaubliche Flucht aus dem russischen Gulag durch Mongolei, die Wüste Gobi, Tibet über den Himalaya nach Indien. Die Flucht beginnt als kleine Gruppe, nicht alle erreichen jedoch ihr Ziel. Die mörderische Reise über tausende von Kilometern wird in einem nüchternen Erzählstiel auf gerade mal 320 Seiten zusammengefasst und wirkt dadurch noch glaubwürdiger und fesselnder. Ein Buch, welches seine Spannung durch die Wirklichkeit erhält, die hierin erzählt wird. Und was mir besonders gut gefiel: der Autor erzählt hier seine Geschichte, ohne gross negative Gefühle über seine Peiniger auszuschütten. Sehr lesenswert.
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am 29. November 2002
Unvorstellbar, was der Erzähler und seine Leidensgenossen unter dem Stalin-Regime erdulden mussten. Unvorstellbar ist auch, dass sie ihren Lebenswillen nie verloren haben.
Ich habe auch 'Der Archipel-Gulag' und einige andere Werke dieses 'Genres' gelesen, fand jedoch 'Der lange Weg' am berührendsten.
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am 27. Februar 2009
Ich habe das Buch vor etwa Jahren im Rahmen eines Geschichtsvortrages gelesen und war daher anfangs sehr negativ auf das Buch zu sprechen, da es mit Schule verbunden war. Als ich jedoch mit dem Lesen anfing, konnte ich das Buch bald nicht mehr aus den Händen legen. Zu sehr war ich von der Geschichte und dem Schicksal des Protagonisten fasziniert. Slawomir Rawitz erzählt hier nicht irgendeine Geschichte, sondern seine eigene. Er berichtet von seiner Flucht aus einem sibirischen Gulag über Mongolei, die Wüste Gobi und den Himalaya. Die Geschichte um die Flüchtlingstruppe ist so realistisch, wie kaum ein anderer Roman. Ich fühlte mich, als wäre auch ich auf dieser schweren und aussichtslosen Reise ein Mitglied der Gruppe. Der Autor beschreibt dies alles in einem sehr nüchtenen und ruhigen Ton, was mich als Leser besonders bewegt hat, da er ja all die Ereignisse der Geschichte erlebt hat. Trotzdem verurteilt er niemanden und nimmt sein Schicksal so an, wie es ist. Meiner Meinung nach ist "Der lange Weg" einer der bewegensten Romane überhaupt und wird von mir bestimmt noch oft gelesen werden.
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In diesem Buch handelt es sich um einen polnischen Offizier, welcher nach dem Krieg gegen Deutschland von den Russen verhaftet wird, er durchläuft den russischen Gefängnisapparat, um nach unmenschlichen Bedingungen unschuldig verurteilt zu werden. Bilanz: 25 Jahre Lagerhaft. Der Weg zum Lager ist dabei menschlich erniedrigend, während die Lagerbedingen wiederum etwas menschlicher werden, wobei es sogar Vorteile für die Häftlinge gibt bei gewissen technischen Fähigkeiten. Der Hauptdarsteller entschliesst sich trotzdem, die Flucht zu ergreifen, zusammen mit 6 anderen Mithäftlingen. Es beginnt jetzt ein Weg durch harte klimatische Bedingungen (sibirischer Winter, Durchquerung der Wüste Gobi), verbunden mit einem Mangel an Nahrung und Flüssigkeit. Nachdem die Flucht gelungen ist, beginnt jedoch wieder der Kampf um die psychischen und körperlichen Entbehrungen zu verkraften.

Insgesamt ein lesenswertes Buch. Allerdings gibt es vom Thema her ähnliche Bücher, ich erwähne hier besonders das Buch von Solschenitzyn; Archipel Gulag).
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
Alles perfekt und super! Produkt erhielt ich sehr sehr schnell und das Buch entsprach genau meinen Erwartungen. Es ist auch sehr gut erhalten. Sehr empfehlenswert!
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am 30. Januar 2015
Über den Inhalt des Buches braucht man nichts mehr zu sagen, aber leider ist hier noch nicht durchgedrungen, dass der Autor der Lüge überführt wurde. Im BBC Radio 4 wurde 2006 aufgedeckt, dass Rawicz nachgewiesenermaßen 1. in Russland freigelassen wurde und nicht floh, 2. darauf nach Persien ging, 3. nie in Indien war, 4. 1942 noch im Gulag war, als er angeblich schon auf dem Marsch war. Daher nur 2 Punkte, weil ich Lügen verabscheue. Wer das Buch allerdings als Fiktion lesen mag, der wird sicherlich seine Freude daran haben.
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