Kundenrezensionen

289
4,7 von 5 Sternen
Der Totschläger: Thriller (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 5)
Format: TaschenbuchÄndern
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2014
Detective Robert Hunter erhält einen Anruf eines Unbekannten, der ihn auffordert, eine bestimmte Internetadresse anzuschauen. Was Hunter und sein Partner Carlos Garcia dort sehen, lässt dem Leser die Haare zu Berge stehen. Ein junger Mann sitzt gefesselt und geknebelt in einer Art Becken und Hunter soll seine Todesart wählen: Ertrinken oder Verbrennen. Doch die vermeintlich humanere Art – Ertrinken – stellt sich als Falle des Anrufers heraus. Auch scheint sich der Täter mit Internetsicherheit und Co. auszukennen, denn weder das Telefonat noch die IP-Adresse können zurück verfolgt werden. Hunter und sein Partner Garcia erkennen schnell, dass sie es hier mit einem skrupellosen Gegenüber zu tun haben. Kurze Zeit später erhalten die beidenen einen weiteren Anruf: Der Unbekannte hat eine junge Frau in seiner Gewalt und lässt Internetnutzer auf einer eigens eingerichteten Seite über deren Tod abstimmen, den er dann live überträgt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch der Mörder ist den Detectives immer mehrere Schritte voraus – die Opfer haben keinerlei Verbindung zueinander und es scheint aussichtslos, weitere grausame Hinrichtungen zu verhindern.

Schon der Einstieg in das Buch, die Erklärung, wie schnell ein präzise ausgeführter Kopfschuss zum Tode führt, ist ziemlich heftig zu lesen. Und danach geht es gleich Schlag auf Schlag weiter. Der anonyme Anrufer spielt sein Spiel mit den Detectives und Carter beschreibt sehr detailgenau die verschiedenen Hinrichtungsarten der Opfer. Dies ist definitiv etwas für "abgehärtete" Thrillerleser und mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufgebaut und durchgängig gehalten, so dass es mir schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Man spürt förmlich die Verzweiflung der ermittelnden Detectives, als sie immer länger im Dunkeln tappen und auch die Panik der Opfer während ihres Todeskampfes sind greifbar. Auch weiss der Mörder Details aus dem Leben von Garcia und Hunter und die beiden schweben selbst in Gefahr. Ich persönlich wäre nicht darauf gekommen, wer der Täter ist – erst, als Hunter den entscheidenden Geistesblitz hatte, hatte ich eine ungefähre Idee. Und auch dann erst erfährt man die Motivation für die Taten; und ich konnte den Täter fast ein wenig verstehen, was ihn dazu trieb.

Sprachlich gefällt mir der Stil von Chris Carter sehr gut: Direkte, klare Sätze, ohne Geplänkel und ohne Schnörkel. Die Szenenwechsel haben immer sehr gut gepasst, so dass man zwischen den Kapiteln immer wieder mit Cliffhangern „zu kämpfen“ hatte. Gut gefiel mir auch, dass man „Der Totschläger“ gut ohne die Vorkenntnisse aus den Vorgängerbüchern lesen konnte. Klar, die private Entwicklung der Charaktere baut aufeinander auf, aber trotzdem fehlte das Wissen nicht, um bei dieser Story mitzuhalten. Ausserdem zeigt Carter hier auf, wie krank und egoistisch die heutige Gesellschaft ist – und was aus der Suche nach einem immer neuen Kick alles entstehen kann.

Fazit:

Mein erstes Buch des Autors, aber definitiv nicht das letzte. „Der Kruzifix-Killer“ steht in meinem Regal, die anderen werden den Weg dahin sicherlich schnell finden. Von mir erhält „Der Totschläger“ eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
INHALT:
Während der Arbeit bekommt Detective Robert Hunter einen eigenartigen Anruf. Er soll eine IP-Adresse aufrufen und eine Wahl treffen. Die Internetseite zeigt einen gefesselten und geknebelten Mann, der entweder mittels Wasser oder Feuer sterben soll. Robert Hunter ist schockiert und erhält unerwartet vom FBI, doch der Täter ist clever und macht keinen Fehler. Doch dieser sadistische Mord ist erst der Anfang, denn beim nächsten Opfer dürfen die User per Mausklick über die Todesart abstimmen...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Ich bin schon seit langem ein großer Fan dieser Buchserie.

Reihe: 5. Band der Robert Hunter-Reihe, der an den Vorgängerband "Totenkünstler" anknüpft und mit einem unpassenden deutschen Buchtitel aufwartet.

Handlungsschauplatz: Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien

Hauptpersonen: Detective Robert Hunter ist Anfang 40 und arbeitet im Raub- und Morddezernat des LAPD. Der brillante Ermittler der Abteilung Mord I hat einen Doktortitel in Kriminal- und Biopsychologie und versteht es hervorragend, sich in die Täter hineinzuversetzen. Der Single mit einer Vorliebe für guten Whiskey leidet seit vielen Jahren unter chronischer Schlaflosigkeit. Dagegen ist sein Partner, der gebürtige Brasilianer Carlos Garcia mit seiner Jugendliebe Anna verheiratet und liebt seinen Beruf ebenso sehr wie Robert Hunter... Die Hauptpersonen sind interessante und sympathische Charaktere mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die ich nach nunmehr 5 Bänden ins Herz geschlossen habe.

Nebenfiguren: Wir treffen alte Bekannte, wie Captain Barbara Blake oder die Rechtsmedizinerin Dr. Carolyn Hove, aber auch auf außergewöhnliche Neuzugänge wie die Leiterin der Abteilung Cyberkriminalität Michelle Kelly, die das Ermittlerduo Hunter/Garcia bei den Ermittlungen unterstützt. Auch die Nebencharaktere wurden reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein.

Romanidee: Interessante Grundidee, die hervorragend umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Neben Haupterzähler Robert Hunter schildern auch noch andere Charaktere wie Carlos Garcia, Michelle Kelly und andere Nebenfiguren die rasanten Begebenheiten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person). Besonders gut gefallen hat mir die Sichtweise des Täters, der die Polizei an der Nase herumführt.

Handlung: Wie gewohnt, wartet auch der 5. Band mit miteinander verwebenden Handlungssträngen und verschiedenen Erzählperspektiven sowie mit geschickt gelegten falschen Fährten und ungeahnten Wendungen auf. Jedes Kapitel endet mit einem kleinen Cliffhanger, wodurch sich die Spannung ins Unermessliche steigert und der Thriller niemals langweilig wird.

Schreibstil & Co: Abgerundet wird die Story durch den fesselnden Schreibstil, die ausdrucksstarke Sprache und die kurzen Kapitel (118 Kapitel auf 464 Seiten). "Der Totschläger" ist nichts für zartbesaitete Leser mit schwachen Nerven, da die Beschreibungen teilweise recht ekelig sind und mit viel Blut und grausam zugerichteten Leichen versehen wurden.

FAZIT:
Ich liebe diese Thrillerserie und auch diesmal hat mich Chris Carter nicht enttäuscht. Dank der rasanten Geschichte mit viel Hochspannung & Nervenkitzel, dem reizvollen Ermittlerpaar und der rasanten Schreibweise bietet der 5. Band rund um Robert Hunter & Carlos Garcia spannungsgeladene Unterhaltung auf hohem Niveau. "Der Totschläger" hat mich rundum begeistert und erhält deshalb thrillige 5 STERNE.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Totschläger
Cover: Das Cover ist zwar düster, aber so düster wie das Buch ist es bei weitem nicht. Das Bild zeigt eine Tür, wahrscheinlich eine Kellertür, die mit einer großen, eisernen Kette verschlossen ist. Ein Querbügel ist auch noch zu sehen. Oben ist rostbraun der Autorenname zu sehen und unten blutrot der Buchname. Dazwischen ist noch zu sehen, dass es ein Thriller ist.
Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (16. Juni 2014) und das Buch hat 464 nervenaufreibende Seiten.
Kurzinhalt: Er sagt, du hast keine Wahl. Er sagt, du kannst nur zusehen. Es liegt nicht in deiner Macht, seine Taten zu verhindern. Aber es gibt immer Wege. Und du wirst jeden einzelnen gehen. Bis du ihn gefunden hast.
Meine Meinung: Das Buch hatte ich in einem Rutsch durch gelesen, denn es hat mich so in seinem Bann gezogen, dass ich schwer davon loskam. Auch wenn der Inhalt sehr brutal und menschenunwürdig ist, ist es doch so packend und spannend geschrieben, dass man immer wissen will, wie es weitergeht. Ich habe schon einige Bücher von Chris Carter gelesen und dieses Buch ist wieder typisch für ihn. Die beiden Hauptermittler Hunter und Garcia wissen wieder nicht, wo sie ansetzen sollen, denn sie wissen nur eines. Dass der Täter sie immer anruft und dieses Spiel online stellt, damit alle abstimmen können, wie das Opfer sterben soll. Auch wenn die beiden Ermittler sehr taff sind, können sie das nervenaufreibende Spiel nicht aufhalten, nur sind sie dem Täter sehr dicht auf der Spur. Das Ende, war dann wieder Cartermanier, man erfährt, wer der Täter sit und aus welchen Beweggründen er es gemacht hat. Und auch wenn ich den Täter verstehen kann, bin ich doch beeindruckt, mit welcher Präzision und Hartnäckigkeit er seinen Racheplan verfolgt. Auch wenn er am Ende einen Fehler begeht und Hunter endlich seine Chance sieht, um ihn zu stoppen.
Mein Fazit: Ein typisches Chris Carter Buch, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Atmosphärisch abgrundtief menschenunwürdig spannend geschrieben. Auch wenn es am Ende nicht alles lückenlos aufgeklärt wurde, ist dieses Buch wieder top geschrieben und genau recherchiert, man merkt, der Autor weiß, wovon er schreibt. Flüssig geschrieben, die Spannung bleibt immer erhalten, ohne abzuebben. Top, 5 Sterne, ich freue mich auf ein neues Buch von ihm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2014
Wie die Vorgänger ist auch dieser Thriller von Chris Carter super spannend, flüssig zu lesen und die Gänsehautgarantie auch wieder dabei.
Schon ziemlich heftig, wie Chris Carter seine Serienkiller und deren Art zu morden darstellt. Das ist wirklich keine leichte Kost, aber auch niemals unrealistisch dargestellt. Der Autor beschreibt die Handlung so gut, dass man denkt man ist in irgendeiner Weise Teilhaber der Ermittlungen. Konkret möchte ich nicht auf die Handlung eingehen. Da sollte jeder selbst beim Lesen in den Genuss kommen.
Übrigens für die, die die anderen Hunter-und-Garcia-Thriller verpasst haben, ist es kein Problem, da die Hauptfiguren erneut kurz beschrieben werden und man somit ein komplett neues Buch liest. Mein Tipp jedoch, dass man sich schnellst möglich die anderen Bücher kauft. Aber das werden die Leser nach diesem Buch sowieso wissen. Da bin ich fast 100% überzeugt!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2014
Ich bin großer Chris Carter Fan und so habe ich das Buch diesmal sogar vorbestellt. Natürlich habe ich es wie jedes andere aus der Hunter/Garcia Reihe verschlungen und muss nun leider sagen das der Totschläger leider das schwächste Werk war. Es hat mich in der Art der "Tötungen" doch sehr an die Filmreihe "Saw" erinnert. Die typische Liebesgeschichte zwischen Hunter und einer der Mitermittelnden Damen blieb auch so gut wie aus.
Die späte und auch nicht ganz lückenlose Aufklärung hat mich nachhaltig zum grübeln gebracht. Besonders weil es nicht ganz nachvollziehbar erschien.
Dennoch freue ich mich schon auf das nächste Buch von Carter!
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am 29. Juli 2015
"Der Totschläger" ist bereits der fünfte brutale Morfall, den die Detectives Hunter und Garcia aufklären wollen und diesmal ist es richtig persönlich. Sie haben es mit einem Killer zu tun, der seine Morde live im Internet übertragt und dem es nicht ausreicht zu töten: er lässt die Internetznutzer über die Todesart abstimmen.
Was bin ich glücklich wieder einen Chris Carter lesen zu dürfen. Meiner Meinung nach dürften es im Jahr durchaus mehr Fälle geben, aber nun gut, "Der Totenschläger" war das Warten wert. Zunächst ein Kritikpunkt: bereits in meiner letzten Rezension hatte ich die Befürchtung geäußert, dass Alice wieder im Erdboden verschwindet und was ist eingetreten? Eben das. Schade. Hinzu kommt die Überraschung, dass es keinen Prolog. Aber das ist nicht schlimm, auch so ist man direkt mitten in der Geschichte, die einer vor Hochspannung regelrecht zittern lässt. Mir hat es gefallen, dass dieser ganze Fall sehr persönlich war. Leider nicht so persönlich, dass Hunter und Garcia entscheidene Schritte hinsichtliche ihrer Person gemacht hätten, aber doch so, dass dieser Fall nicht nur dem Leser, sondern auch den Ermittlern deutlich an die Nieren ging. Insgesamt war dieser Carter in der Erzählstruktur etwas anders. Man hatte zwar immer das Kapitel, in denen man die Opfer kennen lernt und in denen sie schließlich entführt werden, aber Kapitel, in denen das Opfer leidet, weil es ahnt, dass es sterben muss und mögliche Interaktionen mit dem Täter haben lange auf sich warten lassen. Stattdessen wurde darauf gesetzt, dass wir als Leser den Tötungsakt hautnah miterleben. Bisher war es ja stets so, dass wir nachher brutale und detaillerte Beschreibungen der Opfer bekamen, jetzt steht man als Leser wirklich in der ersten Reihe und verfolgt, wie gefressen, gestreckt und verätzt wird. Richtig grausig! das Ende jedoch entsprach jedoch dem üblichen Muster: Hunter hat einen Geistesblitz und es kommt zum Showdown zwischen ihm und dem Täter und für den Leser zur bangen Frage, ob das letzte Opfer überlebt hat. Zur Thematik muss ich sagen, dass es Carter wieder gelungen ist, etwas ganz anderes zu bringen, das trotzdem Hochspannung pur bietet. Und was für ein aktuelles Thema: Cyberkriminalität und auch was das Internet für Möglichkeiten bietet, da man nur einer unter vielen ist und so doch trotz IP-Adresse eine gewisse Anonymität für sich bewahrt. So manches Mal habe ich mich auch gefragt, was ich nun machen würde, wäre ich auf so eine Seite, wie pickadeath.com gestoßen. Natürlich könnte man sagen, diese Seite hätte ich weggeklickt, aber belügt man sich da,ot nicht selbst, immerhin lesen wir auch solch brutale Bücher. Ein wirklich spannendes Thema, hinter dem ein nachvollziehbare Begründung lag.
Gerade aber wenn ich sehe, dass Carter solche psychologisch brisanten Thema perfekt bedienen kann, bin ich umso mehr enttäuscht, dass mir hinsichtlich seiner Figuren immer etwas fehlt.
Dennoch: ganz klasse und deswegen gebe ich nun endlich fünf Sterne!
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am 26. April 2015
Der Klappentext:

Er sagt, du hast keine Wahl. Er sagt, du kannst nur zusehen. Es liegt nicht in deiner Macht, seine Taten zu verhindern. Detective Robert Hunter erhält einen Anruf. Spiel mit mir, sagt die anonyme Stimme. Doch Mord ist für Hunter kein Spaß - Zug um Zug wird er zum echten Spielverderber ...

Die Handlung: ஐ ஐ ஐ ஐ ஐ

Detective Hunter wird von einem anonymen Anrufer aufgefordert, an seinem tödlichen Spiel teilzunehmen. Er bekommt die Wahl, wie der Mörder sein Opfer töten soll und darf ihm dabei übers Internet zuschauen. Keine Entscheidung zu treffen steht nicht zur Wahl. Und was dann passiert, ist nur der Anfang von noch weiteren Grausamkeiten...

Die Charaktere: ஐ ஐ ஐ ஐ

Dies ist jetzt der fünfte Band mit Detective Robert Hunter und seinem Kollegen Carlos Garcia vom LAPD Morddezernat I. Und sicherlich hat man über die Zeit schon eine Verbindung zu den beiden aufgebaut. Leider stört mich immer noch ein wenig, dass man zwar Brocken über das Privatleben und die Vergangenheit von Hunter zwischen den Zeilen geliefert bekommt, aber doch bleibt er irgendwie sehr unnahbar. Manchmal wünschte ich mir mehr über sein Leben zu erfahren, nur muss ich auch zugeben, dass dies den Verlauf der Geschichte vermutlich wie ein Werfen eines Ankers bei voller Fahrt ausbremsen würde. Besonders sympathisch war mir in diesem Teil die Leiterin der Abteilung für Cyber-Kriminalität Michelle Kelly gefallen. Ich hoffe, sie doch in weiteren Teilen der Hunter-Serie wieder zu treffen.

Schreibstil: ஐ ஐ ஐ ஐ

Der Schreibstil ist mit allen vorherigen Teilen identisch. Anfangs hatte ich mit seinen teilweise sehr kurzen Kapiteln (Dieses Buch besitzt auf 462 Seiten 118 Kapitel) meine Schwierigkeiten. Außerdem ist Chris Carter dafür bekannt, dass er seine Kapitel gerne mal mit Cliffhängern enden lässt und dann erst mal ein paar Kapitel aus einer anderen Sichtweise anbringt, bevor er dann mehr oder weniger "genüsslich" die Auflösung ausbreitet. Wenn das endlich verinnerlicht hat, fällt es einem schon fast gar nicht mehr auf, weil man so tief in die Story gesogen wird, dass alles andere unwichtig wird.

Atmosphäre/Spannung/Humor: ஐ ஐ ஐ ஐ ஐ

Gut, Humor wird man in einem Buch von Chris Carter nicht wirklich finden. Dafür aber umso mehr Spannung! Mit diesem Buch hat er sich meiner Meinung nach selbst übertroffen. Zunächst sei nochmal angemerkt, wer vorherige Rezensionen von diesem Autor noch nicht gelesen hat: er ist ein Meister des Ekels. Seine Bücher sind wirklich nix für Zartbesaitete. Chris Carters Markenzeichen ist es, die Taten seiner Mörder sehr ausführlich und detailreich wieder zu geben, so dass man schon manchmal mit sich kämpft, ob man weiterlesen möchte, oder erst mal eine Pause machen möchte. Für mich war die Brutalität in diesem Buch bisher die Stärkste, oder ich hatte zu lange Zeit keinen Carter mehr in meinen Händen.

Idee und Umsetzung: ஐ ஐ ஐ ஐ ஐ

Die Geschichte ist der Knaller. Abgesehen vom Ekelfaktor hat die Story aber wirklich eine Handlung. Es geht nicht nur darum, den Leser zu beeindrucken, wie plastisch man alles darstellen kann, nein, da hinter steckt ein ständig ansteigender Spannungsbogen, welcher erst kurz vor Ende des Buches seinen Höhepunkt findet. Ohne zu viel zu verraten, nimmt dieses Buch einen wirklich interessanten Verlauf und führt dadurch dazu, dass man es grade auf den letzten 150 Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Stärken und Schwächen

Das Buch hat eindeutig fast nur Stärken. Nachdem ich jetzt einige Liebesgeschichten und Co. hinter mir hatte, brauchte ich mal wieder eine blutige Abwechslung. In Chris Carter hat man dafür einen tollen Garant, dass man mal wieder richtig geschockt wird, aber das auf eine intelligente Art und Weise und nicht einfach nur plump daher geschriebene Zeilen vor sich hat.

Fazit

Respekt - ich war beeindruckt von dieser Geschichte, die mich zwischenzeitlich komplett gepackt hat, so dass ich gar nicht bemerkte, wie ich mal eben anderthalb Stunden in der Story gefangen war. Ich freue mich wirklich schon auf den sechsten Teil der Reihe und bin gespannt, ob Chris Carter sein hohes Niveau halten kann. Die Fortsetzung kommt am 11. September 2015 auf den Markt und heißt "Die stille Bestie". Ich kann es kaum erwarten.
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am 31. März 2015
Inhalt:
Detective Robert Hunter erhält einen mysteriösen Anruf. Er soll auf eine Website gehen, auf der er einen gefesselten Mann sieht. Nun soll er wählen-Wie soll das Opfer sterben? Hilflos müssen er und sein Kollege Garcia schließlich zuschauen, wie das Opfer nach ihrer Entscheidung grausam stirbt. Bevor die Ermittlungen richtig losgehen, bekommt Hunter schon den zweiten Anruf: Der Mörder hält ein weiteres Opfer gefangen, doch diesmal lässt er nicht nur Hunter entscheiden-den diesmal ist die Website frei zugänglich…
Meine Meinung:
Das Cover ist mir ehrlich gesagt etwas zu überladen. Der Titel, obwohl er sehr groß ist, geht ziemlich unter. Ganz nett ist jedoch, dass die Kette vom Material her hervorgehoben wurde, ich mag es, wenn man mit dem Finger über ein Cover streicht und Konturen fühlen kann-das ist hier der Fall.
Hunter und seinen Kollegen Garcia kennt man ja schon aus den vorherigen Bänden und wieder erfährt man ein paar Informationen aus ihrer Vergangenheit und Sachen über sie mehr. Es wird deutlich, was für ein Genie Hunter wirklich ist, teilweise ist sein Wissen schon fast unheimlich. Sehr sympathisch macht ihn aber, dass er dann immer sagt: „Das habe ich mal gelesen.“ Und erneut war ich darüber erstaunt, wie wenig Schlaf er braucht und dass er anscheinend kein Privatleben besitzt. Das hat mir etwas gefehlt, ich finde es gut, wenn es sich nicht immer nur um die Ermittlungsarbeit dreht, so als Abwechslung. Garcia wirkt im Vergleich mit ihm immer so „normal“. Er hat ein richtiges Privatleben bzw. man erfährt, dass ein solches definitiv vorhanden ist, und er scheint nicht immer alles zu wissen. Manchmal ist mir Hunter nämlich einfach zu genial und scheinbar allwissend.
Das hat mich am Ende auch extrem gestört. Die ganze Zeit kommen die Beiden mit ihrer Ermittlungsarbeit nicht wirklich voran, sie finden zwar immer wieder Hinweise, einen richtigen Hauptverdächtigen gibt es jedoch nicht. Okay, sie befragen mal eine Person etwas genauer, aber auf die Spur des Mörders kommen sie nur durch einen von Hunters plötzlichen Geistesblitzen. Realistisch?-Meiner Meinung nach nicht wirklich.
Was jedoch wieder sehr positiv auffällt, ist Chris Carters ausführlicher Schreibstil. Jedes Detail wird beschrieben, gleichzeitig versteht er es zu meinem Leidwesen aber auch super, Spannung aufzubauen. Neben der fesselnden Handlung erzeugt er nämlich auch durch Perspektivenwechsel Neugierde beim Leser. Immer dann, wenn etwas Aufregendes passiert, Garcia und Hunter irgendetwas Schockierendes finden, ist ein Kapitel zu Ende und man kann es kaum erwarten, dass der andere wieder erzählt. Hierfür ein großes Kompliment!
Manche könnten jedoch wohl sagen, dass Chris Carter an manchen Stellen, den Morden, zu ausführlich beschreibt. Diese sind wirklich brutal, teilweise auch leicht Ekelerzeugend, was bestimmt nicht jedermanns Sache ist. Ich fand es jedenfalls noch erträglich, es war nicht zu schlimm geschildert, „Der Totschläger“ würde ich aber trotzdem zu einem der wenigen Thrillern zählen, bei dem die Morde wirklich ausgesprochen genau dargestellt werden. Also sieht dies mal als Warnung!
Besonders gut gefallen hat mir auch, wie der Autor das Internet mit einbindet. Er stellt die Gefahren des Cybernetzes und die Nachteile für die Behörden super dar, ebenso bringt er auch den Leser und Internetuser zum Nachdenken. Wie würde man selbst auf eine solche Website reagieren? Würde man auch voten?
Fazit:
Brutal, mit zwei sehr unterschiedlichen Ermittlern und sehr genau beschrieben-trotz immer wieder auftretenden kleineren Schwachstellen in diesen Punkten konnte mich „Der Totschläger“ insgesamt sehr von sich begeistern. Definitiv ein echter Page-Turner und absolut etwas für hartgesottene Thriller-Leser-teilweise ist es nämlich schon recht heftig! Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Punkten.
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am 21. November 2014
"Der Totschläger" ist der 5. Band der "Hunter& Garcia" Reihe von Chris Carter. Allerdings macht es nichts, wenn man die anderen Bände nicht kennt, mir geht es ähnlich, ich habe zwar schon Bücher von Chris Carter gelesen und erinnere mich dunkel an die Ermittler, aber das war's auch schon. Der Einstieg ins Buch fällt sehr leicht, man wird direkt ins Geschehen gesogen und kann sich dem kaum entziehen.
Der Detective Robert Hunter erhält einen anonymen Anruf und wird gezwungen eine Website aufzurufen, wo er einen Live- Stream sieht. Der gefesselte und geknebelte Mann in dem Video soll sterben und Hunter muss entscheiden, wie.
Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass es sich hierbei um einen ganz besonders perfiden Täter handelt, der später auch noch andere Zuschauer mit einbezieht, die das Ganze für ein Spiel halten und nicht ahnen, dass sie dabei sind, mit ihren Klicks Menschen zu töten.
Verschiedene Erzählperspektiven und eine flüssige Schreibweise halten die Geschichte am Laufen. Das Buch ist in 118 kurze Kapitel eingeteilt und trotz seiner 461 Seiten mutiert es schnell zu einem Pageturner.
Chris Carter besticht durch einen ausdrucksstarken, fesselnden Schreibstil. Seine Beschreibungen sind oft sehr blutig und detailliert, man darf nicht allzu zartbesaitet sein für seine Bücher. Nach der Lektüre habe ich beschlossen, dass ich mir die noch fehlenden Bände unbedingt zu Gemüte führen muss, denn in diesem Genre hat mich lange nichts mehr so begeistert wie "Der Totschläger".
Einzig der Titel ist meiner Meinung nach schlecht gewählt, denn auch wenn in diesem Buch auf vielfältige Art gestorben wird, würde ich den Täter nicht unbedingt banal als Totschläger bezeichnen. Also hier etwas mehr Kreativität bitte.
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Ein Anruf erreicht Detective Robert Hunter im Revier: Ein anonymer Anrufer weist ihn an, eine bestimmte Seite im Internet aufzurufen. Was er dort sieht lässt ihn erstarren. Ein Mann sitzt gefesselt und geknebelt in einem rechteckigen Glasbehälter in den Röhren führen. Der grünliche Schimmer des Bildes der Webcam lässt auf eine Nachtsichtkamera schließen. Der Anrufer spielt mit Hunter und fordert ihn auf zu entscheiden wie der Mann sterben soll: Ertrinken oder verbrennen. Robert versucht mit psychologischen Tricks alles, um den Mann umzustimmen doch der bleibt eiskalt und stellt ihm ein Ultimatum. Fürs Ertrinken entscheidet sich Robert, in der stillen Hoffnung durch Handyortung oder Ortung der Seite irgendwie rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein. Doch der Mann ist clever - die Sendung scheint aus Taiwan zu kommen und die Handyortung ist nicht möglich. Hilflos müssen Robert und sein Kollege Carlos Garcia mitansehen, wie sich der Behälter mit Wasser füllt. Doch der Mann ändert seine Meinung und stoppt das Wasser - nur um den Mann dann auf andere Art grausam zu töten. Seine Abschiedsworte am Telefon lassen darauf schließen, dass dies erst der Auftakt war. Und bald schon gibt es wieder einen Anruf und eine neue Seite, doch dieses Mal ist der Stream live im Web und hat Voting Buttons - und ganz Kalifornien sieht zu und stimmt ab. Für Robert und Carlos beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen einen eiskalten und cleveren Killer..

Ich habe auf den fünften Band gewartet und war sehr gespannt, was sich Chris Carter dieses Mal hat einfallen lassen. Seine Fälle wurden mit jedem Buch brutaler, abartiger und böser. In diesem neuen Fall nun bekommen Robert und Carlos schonungslos vor Augen geführt, in was für einer verkommenen Welt wir leben: Im Internet wird ein Mensch ermordet und die Welt sieht zu. Nein, sie stimmt sogar noch ab wie dieser sterben soll. Ich war stellenweise fassungslos aber so weit hergeholt ist diese Theorie gar nicht. Was man heutzutage alles live im Internet erleben kann, dazu muss man nur auf youtube gehen.

Dieser Fall bekommt bald eine persönliche Note und der Schluss lässt mich etwas atemlos und ängstlich zurück und ich bin gespannt, wie Chris Carter nun weitermacht. Wieder einmal ist ihm ein großartiger Thriller gelungen und bis zum Ende tappt der Leser im Dunklen. Das Genie des Robert Hunter wird wieder einmal eindeutig zur Show gestellt und dadurch gerät Carlos immer wieder zur Nebenfigur der etwas blaß wirkt neben seinem brillianten Partner.

Großartiger fünfter Band des Meisters Chris Carter und ich zähle schon die Tage bis zum nächsten Buch
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