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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesbo erfindet sich - und Harry immer wieder neu!
Die Inhaltsangabe spare ich mir jetzt.

Wer bekennende Hole-ianerin ist wie ich, muss nicht bekehrt werden. Nesbo hat es in all seinen Romanen, die ich bis jetzt gehört habe, geschafft, dass mir Harry Hole, der aufrechte Säufer, der immer das Richtige tun will und dafür immer einen zu hohen Preis bezahlt, wirklich wahnsinnig ans Herz gewachsen...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Pixie

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hole war (doch) wieder da....
Ja, ich bin ein Nesbo - und natürlich ein Harry Hole - Fan, aber schon nach dem Lesen des Leoparden vor fast zwei Jahren habe ich Harry in meiner Rezension geraten, er sollte in Hongkong seine geliebten Glasnudeln und seinen Ruhestand genießen und sich nicht noch einmal überreden lassen heimzukehren.... Leider, leider hat er sich nicht daran gehalten,...
Veröffentlicht am 4. Januar 2012 von Bert Seyringer


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hole war (doch) wieder da...., 4. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, ich bin ein Nesbo - und natürlich ein Harry Hole - Fan, aber schon nach dem Lesen des Leoparden vor fast zwei Jahren habe ich Harry in meiner Rezension geraten, er sollte in Hongkong seine geliebten Glasnudeln und seinen Ruhestand genießen und sich nicht noch einmal überreden lassen heimzukehren.... Leider, leider hat er sich nicht daran gehalten, sondern musste zurück, um seinen Ziehsohn Oleg, der in der Zwischenzeit auf die schiefe Bahn geraten ist (wieso wird ebenso wenig klar wie der Titel) vom Mordverdacht zu befreien.
Doch, Nesbo schreibt immer noch fantastisch und manche seiner Charaktere sind gut gezeichnet und durchaus glaubwürdig, es gibt wirklich spannende Passagen - aber insgesamt "trägt" die Story nicht für ein ganzes Buch und auf den letzten Seiten wurde mir auch der Schreibstil ein wenig zu episch... Dass ein ungewisses Ende "passiert" lässt mich befürchten, dass uns Harry - unverbesserlich wie er ist - noch einmal (und dann noch einmal, und noch einmal...) als "Wiedergänger" ins Haus stehen wird; ich habe mir allerdings vorgenommen, ihn dann allein gegen Alkoholsucht und all das Böse in der Welt kämpfen zu lassen....
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesbo erfindet sich - und Harry immer wieder neu!, 22. November 2011
Von 
Pixie (Dortmund, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Larve (6 CDs) (Audio CD)
Die Inhaltsangabe spare ich mir jetzt.

Wer bekennende Hole-ianerin ist wie ich, muss nicht bekehrt werden. Nesbo hat es in all seinen Romanen, die ich bis jetzt gehört habe, geschafft, dass mir Harry Hole, der aufrechte Säufer, der immer das Richtige tun will und dafür immer einen zu hohen Preis bezahlt, wirklich wahnsinnig ans Herz gewachsen ist.

Dabei entwickelt sich Nesbo konsequent weiter, findet immer neue menschliche Abgründe, in die er den armen Harry werfen kann. Und Harry wird auch hier nicht geschont. Oleg, Rakels Sohn (die Harry verzweifelt liebt und doch nie bekommt) sitzt im Gefängnis. Harry kehrt aus Asien zurück, um ihm und Rakel beizustehen und den Mord, der Oleg vorgeworfen wird, aufzuklären.

Nesbo führt hier gekonnt zwei Erzählstränge: Harrys Geschichte und die Erinnerungen des "Mordopfers" an sein Leben. Sehr packend vorgetragen von zwei unterschiedlichen Sprechern. Was Harry nicht aufklären kann, erfahren wir also aus den Erinnerungen eines sterbenden Junkies, der langsam verblutet, während sein Leben an ihm vorbeizieht.

Man dockt sich innerlich sofort an die Geschichte, die Nesbo unerbittlich, ohne Rücksicht auf Verluste und die Seelenqual seines tragischen Helden, vorantreibt.

Düster, packend und sehr emotional.

Ich bin dankbar dafür, dass Nesbo Harry nicht einen Serienmörder nach dem anderen zur Strecke bringen lässt. Immer wieder neue Herausforderungen, Gefahren und Prüfungen machen Harrys Werdegang nur um so interessanter.

Zum Schluss gibt es einen wirklich fiesen Cliffhanger.

Wer also neben einer spannenden Geschichte auch Tiefgang zu schätzen weiß, dem lege ich "Die Larve" ans Herz. und, das muss man Nesbo lassen: Er wird immer besser. Keiner widerlegt so gekonnt das Gesetz der Serie wie er.

Chapeau und volle Punktzahl.
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75 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der John McLane Norwegens - mein Krimihighlight 2011, 23. Dezember 2011
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich kann es selbst kaum glauben. Dies ist zwar nicht mein erster Nesbø, aber mein erster Hole. Und entgegen einigen Unkenrufen, dieser Band würde Einsteiger in die Serie davon abhalten, die Vorgängerbände zu lesen, kann ich für mich behaupten: Dem ist nicht so. Jetzt erst recht!!!

Erscheinungsbild des Buches:

Bereits Band 7 und 8 aus der Reihe waren äußerlich ähnlich gestaltet. Wenn ich im Buchladen an den Bänden vorbeiging, hat es mich immer dazu verleitet, die Bücher in die Hand zu nehmen und zumindest den Klappentext zu lesen. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat, ist die Tatsache, dass ich die ganzen Vorgänger nicht kenne - auch wenn ich vom Antihelden Harry Hole in Leseproben immer ganz angetan war. Dass ich jetzt doch mit diesem Band eingestiegen bin, liegt daran, dass ich das Buch gewonnen habe. Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden ist dieses Cover wieder in einem weißen Farbton gehalten. Farblicher Akzent, neben dem Autorennamen und dem Buchtitel, ist eine dem Buchtitel angepasste Abbildung. In diesem Fall ist aus der Larve allerdings schon ein schöner Schmetterling geworden (den man allerdings nur zur Hälfte sehen kann). Für mich ist der Zweck eines guten Covers hiermit schon erfüllt. Dezent aber aussagekräftig.

Die 563 Seiten des Hardcovers sind in 44 Kapitel unterteilt. Die Schrift würde ich schon als groß bezeichnen - auf jeden Fall sehr angenehm zu lesen. Ein Lesebändchen ist leider nicht vorhanden, dafür ist im Anhang aber eine Liste mit den einzelnen Titeln der Harry Hole Reihe in chronologischer Reihenfolge. Da könnte sich manch anderer Verlag eine Scheibe abschneiden. Noch hilfreicher wäre es allerdings, die Liste an den Anfang des Buches zu setzen, für die Leser, die nicht wissen, dass es sich hier um eine Reihe handelt.

Der Inhalt mit meinen Worten:

Dieser Fall ist wohl sein persönlichster, wenn ich das so einschätzen kann. Nach einer dreijährigen Auszeit in Hongkong muss Harry wieder nach Oslo zurückkehren. Zwar hat er der Polizei nach dem letzten Fall den Rücken gekehrt, die Tatsache jedoch, dass ein junger Drogendealer erschossen in seiner Wohnung aufgefunden wird, zwingt ihn, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Für die Polizei ist der Fall zwar abgeschlossen, für Harry jedoch nicht, weil der angebliche Täter niemand Geringerer ist als Oleg, der Sohn von Harrys großer Liebe Rakel, die er trotz seines dreijährigen Rückzugs nie vergessen konnte.

Für Harry steht außer Frage, dass sein "Stiefsohn" ein Mörder sein soll. Doch alleine die Tatsache, dass Oleg mit dem ermordeten Gusto befreundet war, wirft kein gutes Licht auf ihn. Die Auszeit, die Harry sich genommen hat, hat anscheinend gegen ihn gearbeitet, denn aus Oleg, zu dem er immer ein sehr inniges Verhältnis hatte, ist ein abgestumpfter Junkie geworden. Der nun fehlende Zugang zu dem Jungen erschwert es Harry, dessen Unschuld zu beweisen. Dieser behauptet felsenfest, sich an nichts erinnern zu können, da er an dem Tag unter Drogen stand. Doch Harry ist davon überzeugt, dass Oleg lügt ...

Sehr schnell muss Harry erkennen, dass er wirklich niemandem trauen kann, denn selbst unter den Kollegen bei der Polizei scheint es einen Maulwurf zu geben und Harry, der seine Nase zu tief in das Drogenmilieu Oslos steckt, spielt mehr als einmal mit seinem Leben. Einer der größten Drogenbosse Oslos hat die Jagd auf Harry eröffnet.

Information an Quereinsteiger der Harry Hole-Reihe:

Die Befürchtung, diesen Band nicht zu verstehen, weil mir die Informationen aus den Vorgängerbänden fehlen, hat sich nicht bestätigt. Dieser Band ist eine ganz eigenständige Geschichte, die auch ohne Vorwissen gelesen werden kann. Allerdings erfolgen immer wieder Anspielungen auf vorherige Fälle, die mich so neugierig gemacht haben, dass ich die anderen Bücher auch noch unbedingt lesen muss. Wie in vielen Fällen gilt: Die Protagonisten entwickeln sich weiter und es wäre IMMER besser, eine Reihe auch mit dem ersten Band zu beginnen. Denn gerade die Entwicklung einzelner Figuren ist interessant zu verfolgen. Deswegen hier noch einmal die chronologische Reihenfolge der Bände:

Reihenfolge der Harry Hole-Reihe:

1. Der Fledermausmann
2. Kakerlaken
3. Rotkehlchen
4. Die Fährte
5. Das fünfte Zeichen
6. Der Erlöser
7. Schneemann
8. Leopard
9. Die Larve

Meine Meinung und Interpretation zum Protagonisten:

Mein erster Eindruck von Harry Hole: Ein sehr erfolgreicher Loser - der Antiheld schlechthin und eine perfekte Mischung aus Schimanski und John McLane. Mir kam als Vergleich sofort John McLane in den Sinn, weil Bruce Willis in den "Stirb langsam" Filmen, der immer aussieht, wie tagelang durch den Fleischwolf gedreht, aber immer noch fit genug, um die Welt zu retten. Der Versuch Harry Holes, sich selbst zu retten, ist allerdings ein schier unmögliches und nicht enden wollendes Unterfangen, was ich selbst nach einem einzigen Band schon gemerkt habe. Ein (fast) trockener Alkoholiker mit einem theatralischen Hang, sich in die falsche Frau zu verlieben, die er nicht haben kann - oder war es doch eher die richtige Frau und der falsche Mann? Fakt ist jedenfalls, dass Harry Hole sich bei allem, was er tut, selbst im Weg steht. Sein größter Gegner: Seine eigenen Gefühle, die zu zeigen natürlich nicht angemessen wären. Er ist der geborene Einzelkämpfer und was er anfasst, gelingt ihm garantiert erst, nachdem ein völliges Chaos ausgebrochen oder eine Atombombe hochgegangen ist. Ok, ich neige manchmal zu Übertreibungen - aber ihr müsst zugeben: Jemand, der sich eine Wunde selbst näht, ist schon eine verdammt harte und coole Sau. Kurz und gut: Ich mag ihn. Harry Hole hat einen neuen Fan dazugewonnen.

Wie mir das Buch gefallen hat:

"Die Larve" war für mich das Krimihighlight dieses Jahres. Auch wenn es nur" ein Krimi ist, es das Buch, was mich emotional am meisten berührt hat. Die Stunden, die ich mit dieser Lektüre verbracht habe, kann ich am besten mit einer Achterbahnfahrt beschreiben. Die Spannung hat mich fast umgehauen. Dem Autor ist es alleine durch die ganzen Wendungen, die es in diesem Fall gibt, hervorragend gelungen, mich zu fesseln. Die teilweise doch recht nüchternen und sehr ausführlichen Beschreibungen der Drogenszene haben mich zu keiner Zeit gelangweilt - im Gegenteil: Sie lasen sich, so wie es sich gehört, wie in einem spannenden Krimi. Auch die detailliert beschriebenen Folterszenen haben bei mir für eine Gänsehaut gesorgt.

Es gibt in diesem Buch mehrere Erzählstränge und völlig verrückt ist, dass auch aus der Sicht einer Rattenmutter "erzählt" wird, die sich vor der schier unlösbaren Aufgabe sieht, an das Nest ihrer vor Hunger schreienden Jungen zu kommen. Der Eingang wird jedoch versperrt durch den Körper des sterbenden Gustos. Da hilft wohl nur eins: Augen zu und DURCH! Nähere Erläuterungen dazu erspare ich den Lesern meines Berichts allerdings. Und zwischendurch verlässt auch der Autor sich auf die ausgeprägte Fantasie seiner Leser. Die in dem Buch kursiv gedruckten Passagen sind aus der Sicht des sterbenden Gustos geschrieben. Durch seine Gedanken erfährt der Leser so einiges, was weder die Polizei noch Harry Hole ermitteln konnte.

Jo Nesbø hat ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Der Ausflug ins Drogenmilieu ist schonungslos brutal. Aber dank der sehr guten Recherche des Autors auch sehr real. Seine Droge "Violin" hingegen, in der es in diesem Buch geht, ist rein fiktiv. Was auch ein sehr aktuelles Thema ist und leider nicht der Fantasie des Autors entsprungen: die Korruption unter den Polizisten. Das macht die ganze Sache noch etwas hoffnungsloser und deprimierender.

Wenn ich sage, dass ich das Lesen dieses Buches mit einer Achterbahnfahrt vergleiche, ist es nicht nur die Spannung, mit der ich beschäftigt bin. Dieser Roman ging mir sehr an die Substanz und hat mich teilweise richtig runtergezogen. Was ich aber beim Lesen als positiv betrachte, weil der Autor mich mit seiner Geschichte erreicht und ich nicht einfach nur lese, sondern während des Lesens auch fühle. Es kommt nicht oft vor, dass ich zwischendurch immer wieder aufhöre zu lesen, um darüber nachzudenken und um das Ganze zu verarbeiten. Mehr als einmal habe ich anderen gegenüber betont, WIE gut ich diesen Krimi finde, so hat er mich begeistert. So lange, bis ich irgendwann an einer Stelle angekommen war (ich wüsste jetzt aber nicht mehr genau, welche Stelle das war), wo mir ernsthaft Zweifel kamen, ob ich das Buch noch gut finden soll. Das war dann wohl ein ungeplanter Looping in der Achterbahn.

Eigentlich habe ich mit meiner Rezension zu diesem Band viel zu lange gewartet. Aber es war irgendwie nicht machbar so schnell etwas darüber zu schreiben, weil es mich noch zu sehr gefangen gehalten hat und ich es erst einmal sacken lassen musste. Müsste ich es mit Gefühlen beschreiben, würde Folgendes dabei raus kommen:

Spannung, Empörung, Fassungslosigkeit, Wut, Enttäuschung, Verwirrung, Verwunderung, Trauer und Hoffnung?!

Umgehauen hat mich das für mich dann doch überraschende Ende. So viele mögliche Täter, die infrage kommen und dann war es doch tatsächlich ...

... na, ich werde mich hüten, denn ihr sollt das Buch ja auch noch lesen.

Ich kann jedenfalls nur eine Empfehlung aussprechen und wünsche mir noch viele weitere Harry Hole-Bücher! Fünf Sterne für ganz großes Kopfkino!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Harry muss man mögen - um ihn zu ertragen, 18. Januar 2014
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
175 Rezensionen gibt es schon, dies wird also die 176. Alle Wertungen sind vorhanden und ich sehe sehr deutlich, dass Rezensionen, die Nesbö nicht in den Himmel loben, abgeklickt werden. Nun denn!

Harry Hole, drei Jahre in Hong-Kong gewesen, kehrt zurück, um Ole aus dem Knast zu holen. Er glaubt einfach nicht, dass der Sohn seiner großen Liebe Rakel ein Mörder ist. Hole stolpert durch den Fall und entdeckt Dinge, die er nicht entdecken wollte. Rakel liebt Harry bedingungslos, obwohl der ihr immer wieder wehtut. Harry liebt Rakel ebenfalls - aber er gibt sich und ihr einfach keine echte Chance. Da scheint der Alkohol zu viel kaputt gemacht zu haben.

Mir stellen sich sehr viele Fragen, die mit dem eigentlichen Fall wenig zu tun haben. Aber auch der Fall selbst macht mir zu schaffen. Und je mehr Harry Hole ich lese oder höre, desto überzeugter bin ich davon, dass man selbst auch betrunken oder auf Droge sein muss, um die Zusammenhänge wirklich zu verstehen.

Spannend war das Hörbuch schon. Auch interessant. Aber auch sehr, sehr anstrengend. Ich möchte so gern den Nesbö-Hype verstehen und teilen, aber ich finde ihn leider nur mittelmäßig. Mir ist schon klar, dass ich damit den Zorn der Fans auf mich ziehe, aber dieses Risiko gehe ich ein - ich will mir selbst treu bleiben und nicht etwas loben, das ich nicht wirklich toll finde.

Die Sprecher (Achim Buch und Rafale Stachowiak) haben großartige Leistungen erbracht. Buch liest so lebendig, dass man die Stimmung mitnimmt und Stachowiak liest den Part des Opfers Gusto Hanssen so genial, dass es wirklich klingt, als erzähle er es "frei Schnauze". Ein ganz dickes Lob hierfür!

Insgesamt - es gibt schlechtere (Hör-)Bücher, aber eben auch bessere. Deshalb von mir "nicht schlecht" und damit drei Sterne!
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68 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bob Dylan und Jo Nesbo, 20. November 2011
Vor einigen Tagen war ich als praktizierender Dylanist im Zürcher Konzert des Meisters. His Bobness bellte, krächzte, keuchte wie schon seit Jahren ins Mikrophon. Dazu tapste er uninspiriert und unpassend auf seinem Kinder-Keyboard herum. Und wie üblich applaudierte das Publikum (so auch ich) artig und in Demut. Immerhin stand Gott auf der Bühne.

Und was hat das nun mit dem neusten Erzeugnis von Jo Nesbo zu tun? Dass man über wandelnde Legenden und klinisch Tote nichts Schlechtes sagt. Mister Tambourine Man war für die Musikwelt das, was Harry Holt für die zeitgenössische Krimi-Literatur war: Ein Erneuerer, Revolutionär, ein Messias. Ich habe alles von Nesbo verschlungen, vom Erlöser zum Schneemann und zurück. Einige Bücher non-stop im Tag-und-Nacht-Betrieb. Andere gleich zwei Mal. Mit "die Larve" hatte ich zum ersten Mal so richtig Mühe und hätte die Lektüre wohl vorzeitig beendet, wenn das Buch nicht von IHM wäre. Ich biss mich durch in der Hoffnung, dass irgendwann das Nesbo'sche Genie, der subtile Witz und eben alles, was Nesbo ausmacht, erscheinen muss. Fehlanzeige! Der Plot ist an vielen Stellen schlicht und einfach falsch, die Dramaturgie ist in Urlaub, die Sprache findet statt. Die Folterszenen sind nun dermassen absurd und unrealistisch, dass das Lachen nicht mehr im Halse stecken bleibt, sich aber auch kein Erschauern mehr einstellt. Der Haufen an Zufällen ist so hoch, dass man nicht mehr einfach darüber steigen kann. Ach ja, und die Liebes-Kiste mit Rakel: Schwamm drüber.

Nein, ich bin nicht enttäuscht, denn schliesslich hat ER uns dero acht geniale Bücher beschert. Und wie Bob Dylan hat auch Jo Nesbo das Recht, sich nun auszuruhen und sich bewundern zu lassen. Ob Harry das Zeitliche segnete, ist nicht klar. Also besteht Hoffnung, dass weitere Bücher folgen. Die ich mir wieder kaufen werde. Klar doch, was denn sonst. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Und falls der seltsame Nicht-Schluss tatsächlich bedeutet "Harry Holt schon mal den Wagen", werde ich "die Larve" einfach aus der Bibliothek entfernen und so tun, als hätte es diese Entgleisung nie gegeben. So wie die letzten Konzerte von Bob Dylan.

Ich vergebe fünf Sterne für SEIN Gesamtwerk und zwei Sterne für "Die Larve" - als Ehrbezeugung für ihren Schöpfer. Und nur dafür.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry Hole auf "Gespensterjagd", 16. Oktober 2011
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Zum Inhalt

In Oslo wird ein junger Drogenabhängiger erschossen. Die Polizei hat sogleich einen dringend Tatverdächtigen verhaftet und betrachtet den Fall als abgeschlossen. Bei dem Verhafteten handelt es sich um Oleg, den Sohn von Harry Holes großer Liebe Rakel, die der Leser schon aus den vorhergehenden Bänden der Serie kennt. Harry Hole hat sich nach dem Abschluss des letzten Falls ("Der Leopard") wieder nach Hongkong zurückgezogen, wo er seinen Lebensunterhalt als Geldeintreiber verdient. Er hat auch dem Alkohol abgeschworen, ist seit nunmehr drei Jahren trocken und nur die nie erloschene Liebe zu Rakel veranlasst ihn, sein selbstgewähltes Exil zu verlassen und nach Norwegen zurückzukehren, in der Hoffnung Olegs Unschuld beweisen zu können.
Auch wenn Harry nicht mehr der Polizei angehört, hat er seine Ermittlungskünste nicht verlernt und es gibt auch noch Menschen, die ihm den einen oder anderen Gefallen schulden. Er bemerkt schnell, dass das Drogenmilieu ein richtiger Dschungel ist, in dem die Ermittlungen im Mordfall schnell zu weiteren Verbrechen und moralischen Abgründen der Korruption bis in gehobene Gesellschaftskreise führen.
Die Drogenszene in Oslo wird von einer neuartigen Droge namens "Violin" beherrscht, die länger wirksam ist als Heroin und nicht so schnell zu tödlicher Überdosierung führt, sodass die gewaltige Nachfrage es den Dealern erlaubt, die Preise nach ihrem Gutdünken zu steigern und einen gewaltigen Gewinn zu erwirtschaften. Diese Dealer arbeiten alle für einen einzigen Boss, den geheimnisvollen "Dubai", den niemand kennt, von dem aber gemunkelt wird, er streife nachts wie ein Gespenst durch die Straßen. Dieser ebenso geniale wie unsichtbare Mann hat mit Hilfe einflussreicher Beamter und Politiker seine Konkurrenten aus dem Verkehr ziehen lassen. Wer ihm zu nahe kommt, stirbt auf recht unerquickliche Art.
Als Harry feststellt, dass Oleg und das Mordopfer Gusto sich mit "Dubai" und seinen Leuten eingelassen haben, erweisen sich seine Ermittlungen als Fass ohne Boden und bringen ihn wiederholt in Lebensgefahr.

Aufbau

Der Roman ist in zwei einander abwechselnde Erzählebenen unterteilt. Die gegenwärtige Haupthandlung erzählt aus der Sicht des allwissenden Erzählers über die Handlungen der diversen Romanfiguren, dabei folgt der Leser nicht nur Harry, sondern auch Kriminalbeamten und Politikern, die alle ihre eigene Agenda verfolgen, da sie sich finanziellen oder Machtgewinn versprechen. Aufgrund dieser "Allwissenheit" ist der Leser Harry Hole in vielerlei Hinsicht voraus. Einen wirklichen Überblick über die vergangenen und gegenwärtigen Ereignisse gewinnt man jedoch erst durch die Lektüre des zweiten Erzählstrangs, in dem der sterbende Gusto sein Leben Revue passieren lässt. In diesen kursiv gedruckten Kapiteln wird klar, auf welche Weise Gusto sich viele Feinde gemacht hat, sodass sich jetzt verschiedenen Tatverdächtige mit unterschiedlichen Tatmotiven präsentieren.

Mein persönlicher Eindruck

Ich hatte zunächst Probleme, mich in dieses Buch einzulesen. Von Anfang an werden viele verschiedene Personen und Szenen in schnell abwechselnder Folge vorgestellt, sodass die Zusammenhänge mir nicht klar waren. Mir persönlich waren die Einblicke ins Drogenmilieu auch zu detailliert, erst ab der Hälfte des Romans, als die Handlung actionlastiger wurde und ich anhand der kursiv gedruckten Abschnitte die Puzzleteilchen zusammensetzen und Theorien entwickeln konnte, wurde "Die Larve" für mich zu einem Pageturner. Die zweite Hälfte empfand ich als extrem spannend...und zum Ende dann doch völlig überraschend, weil Nesbø wieder einmal mit einer unvorhergesehenen Auflösung aufwartet, die den Leser bestürzt zurücklässt und zu Spekulationen über den Fortgang der Serie einlädt.
Sehr gut hat mir die äußerst ungewöhnliche Erzählperspektive einer Ratte gefallen, die mit ihren neugeborenen Kindern die Wohnung der Junkies teilt und deren Blick auf die Ereignisse in dieser Wohnung gewissermaßen einen Ringschluss zwischen dem Romanbeginn und Ende bildet.
Die schon bekannten Superman-Qualitäten Harry Holes, der auch in diesem Roman wieder den medizinischen Naturgesetzen trotzt und ungeachtet schwerer Verletzungen Unglaubliches vollbringt, finde ich nach wie vor überzogen.
Trotz dieser Kritikpunkte ist "Die Larve" ein sehr komplexer, intelligent konstruierter und über weite Teile hochspannender Krimi, für den ich 4 Sterne vergebe. Die Auswahl des deutschen Titels kann ich nicht nachvollziehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu lang und zu wenig Spannung, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Larve: Harry Holes neunter Fall (Ein Harry-Hole-Krimi, Band 9) (Taschenbuch)
Eigentlich bin ich ein Fan nordischer Krimi's, da diese ein ganz eigenes Flair haben und sich auch Zeit nehmen die Charaktere zu Entwickeln.
Allerdings kann es auch passieren, das sich eine Reihe irgendwann überholt und nicht weiter verfolgt werden sollte.
Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dafür.
Harry Hole (wie auch andere Rezensenten bezeichneten diesen als John McLane des Nordens) passt hier absolut nicht ins Bild und wirkt so etwas von an den Haaren hebeigezogen und überzeichnet, dass es schon weh tut.
Auch ist die Geschichte so etwas von langatmig geschrieben und braucht Ewigkeiten um halbwegs in Fahrt zu kommen um wenigstens etwas an Spannung aufzubauen, die dann leider wieder von völlig überflüssigen Rückblenden (in Kursiv) unterbrochen werden und somit dem Handlungsstrang engültig den garaus machen.
Das ganze erinnert dann doch sehr an die üblichen Verdächtigen für Arme und kann leider in keiner Weise an die Erfolge vorheriger Bücher anknüpfen und wird einfach nur überzeichnet und aus einem Baukasten zusammengesetzt.
Schade, dass es dann zu so einem Ende nach 600 Seiten kommt, das hätte man auch straffen können und nach 400 Seiten zu einem Ende führen können.
Ich hatte im Krankenhaus viel Zeit, sonst hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung bis zum Schluss, 26. Juni 2013
Rezension: Jo Nesbø, Die Larve, Ullstein Verlag, Krimi, gebundene Ausgabe, 528 Seiten, 21,99 €, Erscheinungsdatum: 10.10.2011

„Ein junger Mann verblutet in einer Osloer Wohnung, auf ihn wurde geschossen. Die Polizei verhaftet einen Verdächtigen, die Tat gilt nach kurzer Zeit als geklärt. Für Harry Hole eine Katastrophe. Der angebliche Täter ist Oleg, der Sohn von Rakel, der Liebe seines Lebens. Entgegen sämtlicher Indizien setzt Harry Hole alles daran, Olegs Unschuld zu beweisen. Doch wie kann es sein, dass Oleg mit einem Drogendealer befreundet war? Woher kannten sie sich? Welches Motiv sollte Oleg gehabt haben? Harry Holes Ermittlungen führen ihn tief in die Osloer Drogenszene und reißen alte Gräben innerhalb der Polizei wieder auf. Während er um Oleg und die Wahrheit kämpft, startet ein Unsichtbarer, der Dubai genannt wird, eine unerbittliche Jagd auf Hole.“ – Zitat Klappentext.

Drei Jahre ist es her, seit Harry Hole in Oslo gewesen ist. Er ist kein Polizist mehr, er ist trocken und hält seine Dämonen in Schach. Seine Freundin von der Kriminaltechnik Beate Lønn hat ihn darüber informiert, dass sein Ziehsohn Oleg einen Dealer namens Gusto Hanssen ermordet haben soll und deswegen im Gefängnis einsitzt. Der Fall gilt als abgeschlossen. Trotzdem begibt Harry sich auf Spurensuche, um den wahren Täter aufzuspüren.

Er muss Oleg gegenübertreten, den er seit fast fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Oleg, der früher Papa zu ihm gesagt hat und sich voller Wut noch immer von ihm verlassen fühlt. Fünf Jahre nachdem seine Mutter mit Oleg aus Oslo weggegangen ist, um die Erinnerungen an den Schneemann und Harry‘s gewaltgefüllte Welt zurückzulassen und ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten. Auch Rakel muss er wiedersehen, die Liebe seines Lebens und die alten Gefühle ergreifen wieder voll Besitz von ihm.

Für die Spurensuche muss Harry sich tief in das Osloer Drogenmilieu hinab begeben. Eine neue, extrem süchtig machende Droge – Violin – ist am Markt, zwei Drogenbosse teilen sich die Stadt. Und dem mächtigsten der Beiden, quasi ein Geist, von allen Dubai genannt, sind Harry’s Recherchen ein Dorn im Auge. Weitgehend auf sich gestellt, tritt Harry seinen Gegnern gegenüber, die sich dank massiver Korruption bis in höchste Kreise eingenistet haben. Hilfestellung erhält er lediglich von seinen wenigen Freunden, von Rakel, von Hans Christian – Oleg’s Anwalt und einigen wenigen, „die ihm etwas schulden“. Und gerade, als Harry unter Einsatz seines Lebens den Fall gelöst zu haben scheint, blickt ihm die Wahrheit mit dreckigem Grinsen ins Gesicht.

Jo Nesbø schafft es in kürzester Zeit – um in der Drogenszene zu bleiben – mich als Leser anzufixen. Gebannt hänge ich an seinen Lippen. Immer wieder wird die Spannung aufgebaut und gerade, wenn ich denke „JETZT“, wechselt die Handlung in ruhigeres Fahrwasser und ich komme wieder runter, um dann wieder die Spannungsschraube anzuziehen. Hierzu bedient sich der Autor einer zweiteiligen, parallel verlaufenden Handlung.

Gekennzeichnet durch eine andere, kursive Schriftart reflektiert der sterbende Gusto Hanssen seine jüngere Vergangenheit im Zwiegespräch mit seinem unbekannten Vater und damit die Ereignisse die zu diesem Sterben geführt haben. Die aktuelle Handlung rund um die Drogenbosse, ihre Dealer, ihre Killer, und den korrupten Polizei- und Regierungsapparat sowie um Harry’s Recherchen ist dann in normaler Schrift gedruckt. Und die oben beschriebene Spannungskurve entsteht hervorragend durch die aktuelle Handlung, welche dem Höhepunkt zustrebt, dann aber von Gusto’s Reflexionen unterbrochen wird.

„Jo Nesbø ist ein Meister! – Dagbladet“ – Zitat Buchrücken – da gibt es nichts weiter zu sagen!

Nach Schneemann und Leopard ist dies mein dritter Krimi mit Harry Hole und ich hätte – wären über 500 Seiten nicht zu viel – am Allerliebsten die gesamte Story „auf ex“ eingesaugt. Es war wieder einmal Krimi-Genuss vom Feinsten für mich! Jetzt bin ich ein wenig traurig (Story-Ende und Buch-Ende), aber der nächste gute Krimi kommt mir gewiss bald vor die Nase…
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei..., 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Larve: Harry Holes neunter Fall (Ein Harry-Hole-Krimi, Band 9) (Taschenbuch)
Man muss schon die anderen Bücher gelesen haben, um im 9. Band den Einstieg wieder zu finden. Ich kann verstehen, wenn einige Leser enttäuscht sind, die die anderen Bücher, gerade "Leopard" und Schneemann", nicht gelesen haben.
Dieser 9. Band hat Potenzial, die Harry-Hole-Fangemeinschaft zu spalten, wie man auch an den Bewertungen sehen kann. Er war auch schon in den anderen Büchern ein Überlebenskünstler, warum dann auch nicht im 9.Band ? Ob man sich die Wunden, gerade am Hals, selbst nähen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber was solls: "Die Larve" ist ein würdiger ( vorläufiger ?) Abschluss.
Danke, Jo Nesbo, für die vielen Lese-Stunden voller Spannung, Bangen und Hoffen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung bis zur letzten Seite, 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jo Nesbo versteht es wieder einmal, seine Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Larve hat alles,was man von einem guten Krimi erwartet- ein unerwartetes Ende eingeschlossen. Ich habe jedoch nur 4 von 5 Sternen vergeben, weil er, wie bei seinen vohergehenden Hole-Faellen auch schon, manche Sequenzenn stark ueberteibt und diese dadurch unglaubwuerdig werden. Sein Held (Hole) bekommt dann ein für meinen Geschmack unangenehmes “Superman-Image". Trotzdem kann ich diesen Krimi empfehlen, denn die Staerken ueberwiegen eindeutig die Schwächen...
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Die Larve: Harry Holes neunter Fall (Ein Harry-Hole-Krimi, Band 9)
Die Larve: Harry Holes neunter Fall (Ein Harry-Hole-Krimi, Band 9) von Jo Nesbø (Taschenbuch - 9. November 2012)
EUR 10,99
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