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5.0 von 5 Sternen Ein Kriminalfall, der buchstäblich ins Wasser fällt
Den Landshutern steht im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser bis zum Hals, denn weite Teile der Stadt sind überschwemmt, und die Bevölkerung ist rund um die Uhr auf den Beinen, um die eigenen Keller oder die ihrer Freunde leer zu schöpfen. Ein Mord passt gar nicht ins Konzept, denn auch die Polizei ist im Dauereinsatz. Zudem hat Hauptkommissar Peter...
Vor 2 Monaten von Susanne L. veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen 0815-Krimi mit Katastrophen-Setting
Weltuntergangsstimmung in Landshut: Die Stadt droht unter den Wassermassen der überlaufenden Isar zu versinken. Gleichzeitig streiten sich die Hauptkommissare Peter und Flora - es droht das Beziehungsaus! Und es geschieht ein Mord in einem Freudenhaus...

Die Beziehungsprobleme überschatten die eigentlichen Ermittlungsarbeiten, denn obwohl die...
Vor 1 Monat von bieberbruda veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Land unter, 4. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Während in ganz Landshut sintflutartige Regenfälle niedergehen und eine Stimmung herrscht, als wäre bereits alles hinüber, kämpfen die beiden Ermittler Flora Sander und Peter Bernward nicht nur mit dem Regen. Die beiden haben einerseits einen Mord zu klären und nebenbei noch das Ende ihrer gemeinsamen Beziehung zu verdauen, was beides nicht einfach ist. Doch die Zeit läuft ihnen davon, denn die Überschwemmungen in Landshut schützen den Mörder, wenngleich die beiden noch herausfinden werden, dass genau dieser gar nicht so versteckt ist.

Das Ermittlerduo Flora und Peter hat im ersten Band dieser Krimireihe (Allerheiligen) bereits erfolgreich gegen das Verbrechen gekämpft – und die beiden wurden auch privat ein Paar. Nun, in diesem Band ist die Liebe auf Eis und die Arbeit wird zu einem Hickhack, das der Chef nicht erträgt. So teilt er Flora mit einer jungen Kollegin den aktuellen Fall zu, während Peter sich dem Bürokram zu widmen hat. Was ihm natürlich nicht behagt und – was soll man sagen – ermittelt er eben auch. Dass es damit zu neuen Problemen zwischen den beiden kommt, versteht sich von selbst.

Der erste Teil des Buches hat mir ein Zuviel des Privatlebens der beiden Ermittler geboten, ein ewiges Hin und Her. Der Fall selbst war mehr im Hintertreffen, doch plötzlich steigt die Spannung, nimmt die Geschichte einen rasanten Verlauf und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis man letztendlich zu einem Ende kommt, das an Überraschungen einiges zu bieten hat.

Der Schreibstil tut sein Übriges, reicht von humorvollen Dialogen zwischen den Charakteren bis hin zu tollen Beschreibungen der jeweiligen Schauplätze. Der bayrische Einschlag mit viel Lokalkolorit zieht sich durch den Krimi – zum Glück.
Die Charaktere sind sehr klar gezeichnet und kommen in ihrer jeweiligen Eigenart gut rüber.

Sehr gut finde ich, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind und so keine Probleme mit einem eventuellen „Nichtwissen“ von Ereignissen auftreten. Der Autor liefert Rückblicke, die auch Vergangenes oder Verworrenes in ein klares Licht rücken.

Fazit: Ein Krimi, der mit wenigen Einschränkungen, einen Leser in seinen Bann zieht und ein tolles Leseerlebnis bietet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kriminalfall, der buchstäblich ins Wasser fällt, 23. August 2014
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Den Landshutern steht im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser bis zum Hals, denn weite Teile der Stadt sind überschwemmt, und die Bevölkerung ist rund um die Uhr auf den Beinen, um die eigenen Keller oder die ihrer Freunde leer zu schöpfen. Ein Mord passt gar nicht ins Konzept, denn auch die Polizei ist im Dauereinsatz. Zudem hat Hauptkommissar Peter Bernward auch noch private Probleme, denn seine Kollegin Flora hat die private Beziehung beendet. Als die Leiche eines bekannten Bauunternehmers gefunden wird, übergibt der Polizeichef Flora den Fall, denn er traut der Zusammenarbeit des bisher so erfolgreichen Teams, wegen privater Befangenheit, nicht mehr über den Weg. Peter Bernward ermittelt inzwischen „undercover“ und entdeckt einige Zusammenhänge zwischen dem jetzigen Toten und dem Fall, mit dem er selbst gerade beauftragt ist. Der aktuelle Mord an dem Bauunternehmer scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein, denn die Ursachen reichen weit in die Vergangenheit zurück.

Zu diesem Krimi gibt es bereits einen Vorgänger, denn schon in „Allerheiligen“ hat der Landshuter Kommissar Peter Bernward ermittelt. Auch ohne die Vorgeschichte gelesen zu haben, findet man sich bestens zurecht, denn die wichtigsten Ereignisse werden erwähnt. Im ersten Band scheint sich das Verhältnis zu Flora Sander angebahnt zu haben. Nun ist das Paar getrennt, nicht nur privat, sondern auch beruflich, wobei die Situation beide Seiten ziemlich belastet, denn sowohl Flora als auch Peter weilen in Gedanken sehr oft beim ehemaligen Partner, besonders wenn es bei den Ermittlungen kritisch wird. Man merkt sehr deutlich, dass dies ein Team war, wo sich einer auf den anderen verlassen konnte, und die Erinnerungen sind immer von einem Hauch Schwermut überschattet. Obwohl Flora inzwischen einen anderen Mann kennengelernt hat, ist sie unsicher, wie sie sich letztendlich entscheiden soll.

Sowohl die Entwicklung des Kriminalfalls als auch die privaten Details der Beziehung Bernward/Sander sind sehr detailliert und tiefsinnig beschrieben. Die beiden Beteiligten sind mit ihren Gedanken nicht bei der Sache, was sich auch auf die Arbeit auswirkt, denn jede Bemerkung des Anderen wird auf die Goldwaage gelegt. Die Problematik ist gut erfasst, denn das Ende einer Beziehung, die sich nicht auf den privaten Bereich beschränkte, sondern auch in den Beruf übergreift, macht besonders dünnhäutig.
Einerseits kann ich nachvollziehen, worum es Flora geht und wieso sie Peter verlassen hat, was sehr viel mit dem Verhalten ihres ersten Mannes zu tun hat, allerdings ist ihre Reaktion schon etwas extrem, und das eigentliche Problem ist die Sprachlosigkeit zwischen den Parteien. Vieles würde sich ganz sicher mit einem klärenden Gespräch bereinigen lassen, aber dazu ist Flora (noch) nicht bereit, und so fragt sich Peter Bernward, wieso diese Beziehung sprichwörtlich „baden gegangen“ ist.
Das nasse Element spielt durchgehend eine große Rolle im Roman, wobei es jedoch alles andere als feuchtfröhlich zugeht.
Neben Peter und Flora hat der Roman noch einige sehr interessante Charaktere zu bieten. Blättert man ganz ans Ende des Buches, findet man dort eine detaillierte Personenaufstellung, mit kurzen aber sehr treffenden Beschreibungen der einzelnen Beteiligten.
Die Story entwickelt sich rasant und sehr spannend und ist für so manche überraschende Wendung gut. Ganz nebenbei kriegt man auch viel vom Landshuter Flair vermittelt, auch wenn der Charme der Stadt zum beschriebenen Zeitpunkt sehr unter den Wassermassen leidet. Obwohl die Lage insgesamt sehr ernst ist, blitzt von Zeit zu Zeit Humor auf, wenn auch oft mit einem leicht sarkastischen Unterton.
Auf jeden Fall bekommt man hier allerbeste Krimikost, mit viel Lokalkolorit geboten.

Eine Besonderheit ist mir noch aufgefallen. Unter anderem lernt man auch Peter Bernwards Vater kennen, der sich ausgiebig mit Ahnenforschung beschäftigt und herausgefunden hat, dass ein Vorfahr der Familie, der im Mittelalter lebte, ebenfalls Peter Bernward hieß.
Schaut man sich die Tuchhändler-Reihe des Autors an, wird man feststellen, dass es hier um eben diesen Peter Bernward in der Vergangenheit geht. Richard Dübell hat also eine sehr geschickte Verbindung zwischen seinen historischen Romanen und den Krimis geknüpft und damit gleich mein Interesse geweckt, denn ich mag derartige Zusammenhänge. Demnächst werde ich mir wohl nicht nur „Allerheiligen“ besorgen, sondern auch diese historische Romanreihe einmal näher ansehen.
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5.0 von 5 Sternen Wann ist wieder Land in Sicht?, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Kindle Edition)
Der Name Richard Dübell wurde hoch gelobt und deshalb wollte ich unbedingt auch selbst einmal einen Krimi von ihm lesen. Ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Es hat mir auch keinerlei Probleme bereitet, dass ich den ersten Teil „Allerheiligen“ nicht kenne.

Es geht sofort spannend los, genauso wie ich es liebe. Man wird als Leser gemeinsam mit einer Prostituierten Zeuge, wie in der darüber liegenden Wohnung jemand ermordet wird. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen bekannten Bauunternehmer handelt. Eigentlich sollten den Fall Peter Bernward und seine Kollegin Flora Sander übernehmen. Die beiden waren bisher ein gut eingespieltes Team und zwar nicht nur beruflich. Da aber ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist, sind gemeinsame Ermittlungen so gut wie unmöglich. Auch dem Chef bleibt das natürlich nicht verborgen und deshalb übergibt er den Fall an Flora und Tanja. Für Peter allerdings kein Grund sich ganz aus den Ermittlungen heraus zu halten. Komplizierte und komplexe Ermittlungen beginnen, die nicht nur durch das Jahrhunderthochwasser erschwert werden.

Durch kurze Rückblicke ist man auch als Neueinsteiger sofort im Geschehen. Nach wenigen Seiten ist klar, dass zwischen Flora und Peter richtig dicke Luft herrscht. Mir hat diese Beziehungsgeschichte, die neben den Ermittlungen läuft, gut gefallen und als der „Neue“ von Flora ins Spiel kommt, sorgt das für zusätzliche Spannung. Peter ist mir schnell ans Herz gewachsen, die perfekte Mischung aus charmant, lässiger Art aber auch spitzen Kommentaren, hat mir prima gefallen. Und so mancher Spruch und die eine oder andere Zänkerei hat mich auch immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gut wird meiner Meinung nach auch das Jahrhunderthochwasser aus dem Jahr 2013 mit in die Handlung eingebunden. Da ein Damm nachgab, steht halb Landshut unter Wasser und wie nervenaufreibend und kräftezehrend solch ein Unwetter ist, wird wirklich eindrucksvoll dargestellt. So spannend, wie der Krimi beginnt, geht es fast annähernd weiter. Es kommt ein anderer, älterer Fall hinzu und man ist ständig am Grübeln und stellt Vermutungen an. Vor allem punktet der Autor mit einem rasanten und überraschenden Ende.

Ein gelungene Mischung aus Krimi, Beziehungsgeschichte und Jahrhunderthochwasser, ich kann „Himmelfahrt“ nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mordswasser in Landshut, 16. Juli 2014
Von 
progue - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
In Landshut ist der Teufel los. Oder zumindest fast. Das Jahrhunderthochwasser hat immerhin ähnliche Auswirkungen. Dass nicht nur die Keller unter Wasser stehen, bekommt eine Nutte recht unsanft mit: Blut tropft von der Zimmerdecke auf ihr Parkett. Oder zumindest dahin, wo in edleren Etablissements ein Parkett wäre. Und dieses Blut, so entdecken später die Polizisten, gehört zu einem Toten. Bei diesem einen Toten wird es auch nicht bleiben, denn das Mordswasser in Landshut, das stetig steigt und droht, die Dämme zu brechen, geben einem Mörder Schutz.

Peter Bernward und Flora Sander sind die Kriminalisten, denen dieser Fall übertragen wird, doch die beiden haben noch ganz andere Probleme als schnöde Morde und steigendes Wasser. Sie waren vor kurzem nicht nur Partner im Aufklären von Morden, sondern auch an Tisch und im Bett. Dass sie das nicht mehr sind macht die Arbeit der beiden nicht einfacher. Falsch, es macht sie geradezu unmöglich, und so entschließt sich ihr Chef, sie zu trennen. Flora ermittelt in dem Fall, während Peter ... nun ja. Er ermittelt auch. Und früher oder später auch in diesem Fall wieder, als ein weiteres Opfer auftaucht, das Wasser nicht nur Peter bis zum Hals steigt und Flora sich einem neuen Mann zuwendet. Viel Action in einer verhältnismäßig kleinen Stadt - aber immerhin einer Stadt mit Vergangenheit. Diese Vergangenheit holt nach und nach immer mehr Leute ein und auch eine Jahrhundertflut kann das nicht mehr vertuschen.

Das Buch begann spannend und konnte die Spannung durchweg halten. Interessante Protagonisten und gelegentlich aufblitzender Humor sowie eine angenehme Schreibweise versprachen und hielten das Versprechen auf einen guten Krimi mit viel Lokalkolorit. Für mich persönlich gab es ein wenig zu viel Liebesdrama zwischen den beiden Hauptpersonen, zumal mir das Problem nicht wirklich klar wurde. Sie möchte also nicht, dass er für sie entscheidet? Ok, dann sag's ihm halt. Fertig. Ich weiß, Vergangenheit und so. Na ja, trotzdem. War mir zuviel des Guten. Nicht, dass es eklatant gestört hätte, aber ein bisschen zu viel hin und her. Zumal sich eine erwachsene, mit beiden Beinen im Leben stehende Frau wie Flora klarer darüber sein sollte, wen sie liebt oder ob sie überhaupt jemanden liebt. Auch die Verwicklungen zwischen den einzelnen ins Verbrechen involvierten Personen fand ich ein klein wenig konstruiert. Wiederum auch nicht so viel, dass es das Lesevergnügen eklatant gestört hätte, aber doch bemerkbar. In diesen beiden Punkten wäre ein bisschen weniger ein bisschen mehr gewesen und der Krimi fast perfekt.

Fazit: Mörderisches Landshut unter Wasser, das mit wenigen Abzügen viel Spaß beim Lesen bereitete.
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4.0 von 5 Sternen Himmelfahrt, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich den ersten Band "Allerheiligen" nicht gelesen habe, hatte dies keinen Nachteil für das Verständnis des vorliegenden Buches. Alle Personen werden so genau vorgestellt und beschrieben, daß es nicht schwerfällt, sich vorzustellen, was bisher geschah.

In Landshut ist Land unter. Keller sind überflutet, Straßen sind gesperrt, Dämme drohen zu brechen. Alle Einwohner sind beschäftigt, ihr Hab und Gut zu bergen und die Wassermassen aus den Kellern zu schaffen. Da erreicht die Kripo Landshut die Meldung von einem Mordfall. Das Ermittlerduo Peter Bernward und Flora Sander übernehmen zunächst die Ermittlungen. Da sie sich privat aber kurz zuvor getrennt haben und sich jetzt ständig in den Haaren liegen, überträgt der Polizeichef den Fall an Flora, die bekommt Hilfe durch eine neue junge Kollegin bekommt. Peter ist frustriert. Ihm wird die Fahndung nach einem gerade erst entlassenen Häftling, der verschwunden ist, übertragen. Dieser hatte 10 Jahre zuvor viele Landshuter um ihr Vermögen gebracht. Bei der Fahndung stößt Peter auf Zusammenhänge zu dem Mordfall, den Flora ermittelt, und eine Zusammenarbeit läßt sich nicht vermeiden.

Der Krimi ist spannend geschrieben und vielschichtig. Viele Personen sind in das Geschehen verwickelt, und Peter und Flora geraten beide in Lebensgefahr. Das Ende ist unerwartet, obwohl man gegen Ende des Buches zu ahnen beginnt, daß die verdächtigen Personen nicht die Täter sind. Der Autor Richard Dübell hat ein neues sympathisches Ermittlerduo geschaffen, das hoffentlich noch viele weitere spannende Fälle zu lösen hat.
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5.0 von 5 Sternen Landunter in Landshut, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Neben Hochwasser und zu brechen drohenden Dämme ermitteln Flora und Peter in Landshut. Dabei steht ihnen ihre momentan schwierige Beziehung zueinander, die beiden haben sich gerade getrennt, wie auch die Verwicklungen ihnen nahe stehender Personen im Weg. Zwei Personen wurden umgebracht und alles führt zu einem Fall der schon Jahre zurückliegt. Da beide von Ihrem Vorgesetzten an unterschiedliche Fälle gesetzt wurden, um die Situation zwischen ihnen nicht weiter zu verschärfen, Flora sogar eine neue Kollegin bekommen hat, läuft trotzdem wieder alles bei den beiden zusammen, denn die beiden Fälle haben miteinander zu tun.
Ich hatte mich sehr auf den zweiten Teil des Ermittlerduos gefreut. Die Geschichte ließ sich locker lesen und man war direkt mitten im Geschehen. Die Hauptpersonen kannte ich noch aus dem ersten Teil und sonst gab es ja am Schluß noch die Dramatis Personae. So gab es wirklich keinerlei Schwierigkeiten, die Personen der Handlung zu zuordnen. Dem Fall konnte ich gut Folgen und es gab einige überraschend auftauchende Situationen. Im ganzen ließ der Krimi sich gut und flüssig lesen, er war spannend und gut konstruiert. Jetzt warte ich auf den dritten Teil, denn ich bin gespannt, wie es mit Flora und Peter weitergeht.
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5.0 von 5 Sternen Himmelfahrt, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Landshut. Nach starken Regenfällen ist die Isar zu einem reißenden Strom geworden, ein Damm ist gebrochen. Während die Hauptkommissare Flora Sander und Peter Bernward ihrem Freund Connor Lamont helfen, das noch zu rettende Inventar aus seinem überschwemmten Keller zu bergen, wird im „Tiger’s Girl’s die Leiche von Hannes Waltz gefunden.
Privat stehen die Zeichen zwischen Peter und Flora auf Sturm. Ein Zwist, der auch berufliche Auswirkungen hat, denn Polizeichef Maier übergibt zu Peters Ärger den Fall an Flora und teilt ihr einen neuen Partner zu….

„Himmelfahrt“ ist nach „Allerheiligen“ der zweite Fall für das Ermittlerduo Bernward und Sander. Auch mit diesem Krimi hat mich Richard Dübell wieder rundum begeistert.

Dankt der hervorragenden Beschreibungen kann man sich die schwierige Lage der in Wasser und Chaos versinkenden Stadt bestens vorstellen und sehr gut nachvollziehen, dass unter diesen Umständen eine umfassende Spurensuche so gut wie unmöglich ist.

Die äußeren Bedingungen sind nicht das einzige Hindernis, dass der Autor seinen Protagonisten bei ihrer Suche nach dem Mörder von Hannes Waltz in den Weg legt. Flora hat sich im Streit von Peter getrennt und hat bereits einen neuen Mann kennengelernt, der Peter natürlich ein Dorn im Auge ist. Eine herrscht eine explosive Stimmung zwischen Flora und Peter, die von dem Autor prima vermittelt wird. Diese privaten Probleme der beiden fügen sich nicht nur sehr gut in die Handlung ein, sie beeinflussen diesmal sogar die Ermittlungen – Peter wird von dem Mordfall abgezogen und bekommt andere Aufgaben zugewiesen. Man kann seinen Ärger über diese Entscheidung deutlich spüren, nur widerwillig fügt er sich der Anweisung, ermittelt aber im Hintergrund auf eigene Faust.

Der Kriminalfall erweist sich als knifflig, ist mit einigen Wendungen gespickt und lädt zum Miträtseln ein. Besonders verzwickt wird der Fall, als Peter bei seinen Nachforschungen Verbindungen zu einem viele Jahre zurückliegenden Skandal findet.

Außerdem schwingt durchweg der typische Dübellsche Humor mit – besonders die lebhaften Dialoge zwischen Peter und seinem Vater oder zwischen Peter und seinem Freund Connor haben mich immer wieder schmunzeln lassen.

Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht - „Himmelfahrt“ ist ein spannender, sehr unterhaltsamer Krimi mit zwei äußerst sympathischen Ermittlern – bitte mehr davon.
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4.0 von 5 Sternen Richard Dübell: Himmelfahrt, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Taschenbuch)
Zum Buch:

“Himmelfahrt” ist nach “Allerheiligen” nun der zweite Fall für den Landshuter Kommissar Peter Bernward und seine Kollegin Flora Sanders. Viele werden Richard Dübell von seinen erfolgreichen historischen Romanen kennen mit denen er regelmäßig auf den Bestsellerlisten vertreten ist.

Das Cover finde ich wieder sehr schön gestaltet und es passt von der Aufmachung her sehr gut zu seinem Vorgänger. Auch diesmal sticht besonders der farbliche Kontrast zwischen Gewitterhimmel, rotem Traktor und gelbem Strohacker ins Auge.

Zum Inhalt (laut Buchrückseite):

Land unter in Landshut

Kruzifix! Hauptkommissar Peter Bernward hat schlechte Laune: Ganz Landshut steht unter Wasser, und die Polizei ist im Dauereinsatz. Noch schlimmer ist aber, dass seine attraktive Kollegin Flora ihn mal wieder abserviert hat. Als dann auch noch die Leiche eines bekannten Bauunternehmers auftaucht, ist die Stimmung auf ihrem Tiefpunkt. Der Polizeichef greift durch und übergibt Flora den Fall. Aber das lässt ein Peter Bernward natürlich nicht auf sich sitzen. Er ermittelt auf eigene Faust und stößt auf einen alten Skandal, den so mancher Landshuter lieber vergessen hätte…

Der erste Satz: Eliska Sládek stand vor dem Klingelschild und versuchte, sich daran zu erinnern, wie ihr Name lautete.

Meine Meinung:

Vorab nochmals kurz der Hinweis, dass dies der zweite Fall für das Ermittlerduo Bernward und Sander ist. Die Fälle sind aber jeweils abgeschlossen und können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.

Nachdem mir “Allerheiligen” überraschend gut gefallen hatte, habe ich mich schon sehr auf den neuen Fall für Kommissar Peter Bernward und Co gefreut. Und auch diesmal ist so einiges los in Landshut. Es herrscht Hochwasser und die Dämme drohen zu brechen. Die Polizei ist im Dauereinsatz und auch die zivile Bevölkerung muss in ihren vollgelaufenen Kellern retten, was zu retten ist. Als dann auch noch die Leiche eines Bauunternehmers in einem heruntergekommenen Bordell gefunden wird, ist das Chaos perfekt.

Da ist es nicht gerade hilfreich, dass zwischen Peter Bernward und seiner Kollegin Flora Sander deutliche Spannungen herrschen, was die Zusammenarbeit der beiden nahezu unmöglich macht. Flora hat Peter, der schon lange ein Auge auf seine hübsche Kollegin geworfen hatte, abserviert, und verbringt seit neustem die Zeit lieber mit einem Hotelier, den Peter natürlich überhaupt nicht ausstehen kann. So führt nun jedes Wort zu lautstarken Auseinandersetzungen, die im Gesamten Polizeirevier zu hören sind. Der Polizeichef beschließt, die beiden aufgrund der Umstände zu trennen und übergibt Flora den Fall, den sie mit Hilfe einer jungen Kollegin lösen soll. Peter will sich so leicht aber nicht geschlagen geben und ermittelt auf eigene Faust weiter. Und was er im Zuge seiner Ermittlungen aufdeckt, reicht weit in die Vergangenheit zurück…

Ich finde die Personen wahnsinnig sympathisch und authentisch. Besonders viel Spaß bringen mir persönlich immer die Dialoge zwischen Peter Bernward und seinem Vater aber auch jene zwischen Peter und seiner Kollegin Flora, die angesichts der Umstände reichlich temperamentvoll vonstatten gehen. An Humor und witzigen Passagen fehlt es jedenfalls nicht, und diese tragen neben dem schönen und flüssigen Schreibstil des Autors zum Lesevergnügen bei.

Einzig wie die Personen in den Fall verwickelt sind wirkte für meinen Geschmack ein wenig zu konstruiert und ein bisschen überzogen. Das hätte Richard Dübell meiner Meinung nach ein wenig eleganter lösen können. Die Spannung ist da und wird auch wunderbar aufrecht erhalten nur war das Ende einfach ein klein wenig gezwungen.

Nichtsdestotrotz hat mir dieser zweite Fall sogar noch besser gefallen als der erste. Es gab wesentlich weniger geschichtliche Aspekte, weniger Längen und sogar den Hauch von bayrischem Dialekt, den ich mir im vorherigen Band gewünscht hatte. Ein wirklich toller Krimi, der mir viel Spaß bereitet hat!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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4.0 von 5 Sternen Ich vergebe: 4 von 5 Sterne, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Kindle Edition)
Meine Rezension zu "Himmelfahrt" von Richard Dübell

1. Klappentext

Kruzifix! Hauptkommissar Peter Bernward hat schlechte Laune: Ganz Landshut steht unter Wasser, und die Polizei ist im Dauereinsatz. Noch schlimmer ist aber, dass seine attraktive Kollegin Flora ihn mal wieder abserviert hat. Als dann auch noch die Leiche eines bekannten Bauunternehmers auftaucht, ist die Stimmung auf ihrem Tiefpunkt. Der Polizeichef greift durch und übergibt Flora den Fall. Aber das lässt ein Peter Bernward natürlich nicht auf sich sitzen. Er ermittelt auf eigene Faust und stößt auf einen alten Skandal, den so mancher Landshuter lieber vergessen hätte.

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2. Meine Meinung:

Bislang kannte ich den Autor nur von historischen Romane und bin nun durch ein Wanderbuch zu diesem Krimi gelangt. Anfangs fand ich es noch etwas ungewohnt, aber schnell habe ich auf den Krimi einlassen können. Jedoch haben mich die sehr detaillierten Beschreibungen diverser Örtlichkeiten schon ewas ausgebremst. Für Nichtortsansässige ist es stellenweise sehr detailliert - zu detailliert und bremsen den Lesefluss, weil man dazu neigt, die Seiten oder Passagen zu überblättern.

Ich habe auch festgestellt, dass es besser wäre, den 1. Teil vorher zu lesen, da doch recht oft Rückblenden zu finden sind. Die Story selbst lässt sich gut ohne Vorkenntnisse lesen, jedoch wird bei den Protagonisten immer wieder auf Band 1 verwiesen.

Ich bin jedoch vom Kommissar Bernward begeistert und warte gespannt auf die Fortsetzung.

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3. Preis/Leistung:

ebook: 8,99 € bei 2639 KB (ca. 385 Seiten)

Taschenbuch: 9,99 €

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4. Leseempfehlung

für Liebhaber deutscher Krimis mit Lokalkolorit.
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5.0 von 5 Sternen Mord in Landshut während des Jahrhunderthochwassers, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelfahrt (Kindle Edition)
Der vorliegende 2. Band um das Ermittlerduo Peter Bernward und Flora Sander steht vor allem unter dem Eindruck des Jahrhunderthochwassers in Landshut. Das ständige Wasserschöpfen, die Nachbarschaftshilfe, aber auch das Tauschen von Arbeits- und Einsatzplänen und das Hoffen, daß es bald Entwarnung in Sachen Wasser gibt, ist ständig präsent.

In dieser gehetzten und bedrohlichen Atmosphäre wird in einem Bordell der Stadt der Bauunternehmer Hannes Waltz, der nicht nur für legale Geschäfte bekannt war, sondern eher für Pfusch und illegales Verhalten, tot aufgefunden. Allem Anschein nach hatte der Täter seinen Kopf gegen den Rippenheizkörper geschmettert. Der Arzt vermutet, daß er an einer Kombination aus Gehirnverletzung und Blutverlust gestorben ist. Hannes Waltz und seine Frau lebten in einer pompösen Villa, waren allerdings hoch verschuldet. Die Witwe ebenso wie seine Geliebte scheinen nicht sehr traurig über den Verlust zu sein.

Wegen ihrer privaten Differenzen werden Peter und Flora von ihrem Chef, Michael Maier getrennt. Flora wird in Sachen Hannes Waltz ermitteln und Peter soll den gerade entlassenen Häftling Thomas Usperg finden. Flora nimmt sich als Hilfe die engagierte Polizistin Tanja Parsberger. Peter erhält einen wichtigen Hinweis, der plötzlich alles in einem anderen Licht sehen lässt. Wie zu erwarten, führen die Fälle zusammen und am Ende müssen die beiden wieder an einem Strang ziehen. Sie geraten selbst in größte Lebensgefahr und wer es bis jetzt noch nicht geahnt hat, es geht wie immer um viel Geld.

Im Privatleben von Flora hat sich auch einiges verändert. In Viktor von Closen, einem Immobilienmakler, Hotelier und Großunternehmer hat sie einen neuen Verehrer gefunden. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem Schotten Connor Lamont und Daniel Bernward, Peters Vater.

Wie schon im ersten Band schmuggelt Richard Dübell kleine Einschübe über den historischen Peter Bernward mit hinein und eine Szene zum Schmunzeln aus dem Münchner TV-Tatort.

Dieser Band ist wieder von Anfang bis Ende spannend und flüssig zu lesen, auch wenn man die Auflösung teilweise schon ahnen konnte. Die Figuren waren sehr detailliert und lebensnah beschrieben, die Hochwasser-Atmosphäre war greifbar. Für mich war der zweite Band eine Steigerung und hat sich „runder“ gelesen. Ich hoffe, wir werden Flora und Peter weiter begleiten!
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Himmelfahrt von Richard Dübell (Taschenbuch - 11. Juli 2014)
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