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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Themenüberladen, aber dennoch guter Krimi
Nele Neuhaus behandelt mit diesem Krimi ein sehr aktuelles Thema. Mit der 180 ° Wende der deutschen Regierung in Sachen Energiepolitik nach dem Erdbebenunglück in Japan ist die Diskussion um erneuerbare Energien aktueller denn je.
Das Unternehmen WindPro möchte im Taunus einen großen Windpark bauen. Da die Windverhältnisse nicht optimal sind,...
Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von allegra

versus
51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Perspektiven mit vielen Problemen
Frisch zurück aus dem Urlaub wird Pia Kirchhoff schon zu dem Schauplatz eines möglichen Verbrechens gerufen. ein Nachwächter wurde tot aufgefunden, ein toter Hamster auf dem Schreibtisch des Chefs der Firma WindPro hinterlassen. Stecken radikale Umweltaktivisten hinter dem Übergriff, die einen geplanten Windpark boykottieren wollen? Pia und Oliver von...
Veröffentlicht am 1. November 2011 von S.D. vom Blog esdeh


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 08/15 Krimi ohne herausrangende Ideen, 23. August 2011
Dies ist leider nur ein 08/15 Krimi und weit entfernt von einem Öko-Thriller. Dass es um einen Windpark geht ist genauso austauschbar wie die anderen Handlungsstränge oder handelnden Personen: es gibt eine Leiche, einen Kommisar und mehrere Verdächtige. Zum Schluß ist dann die Person der Mörder, von der man es am "wenigsten" vermutet hat (oder die Handlung am wenigsten auf diese Person gezeigt hat).
Alles in Allem ein standard-Krimi: Mörder-Polizist-Verdächtiger, nicht mehr, nicht weniger.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht so toll, 26. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5) (Taschenbuch)
"wer wind sät" war mein erster neuhaus roman- und wird wahrscheinlich auch mein letzter bleiben. das buch ist zwar gut lesbar geschrieben und man findet immer wieder schnell in die handlung ein. aber die handlung lässt doch arg zu wünschen übrig: es sind zu viele themen und zu viele perspektiven. zwischendurch weiß man überhaupt nicht mehr, was die personen, über die gerade berichtet wird, überhaupt mit der handlung zu tun hat. und dann springt die sicht immer wieder hin und her, was aber nicht gerade zur spannung beiträgt, sondern eher verwirrung stiftet und das buch etwas langatmig macht.
insgesamt fand ich die handlung doch auch ziemlich platt und stellenweise bei den haaren herbei gezogen- und dann auch wieder voraussehbar (gerade was das ende angeht...). um nicht zu viel zu verraten, hier nur ein paar andeutungen: das mit der top-wissenschaftlerin (die übrigens auch noch ganz nebenbei hervoragend irgendeinen kampfsport kann- zufälle gibt's...), die natürlich von dem bösen chef reingelegt worden ist und dadurch auf der flucht ist und sich als graue maus ausgibt- das ist einfach nur unglaubwürdig. und auch die konstelation kirchhoff und bodenstein wirkte irgendwie abgedroschen. wirklich schade, aber ich kann das buch leider nicht empfehlen.
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83 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder überzeugt Nele Neuhaus mit ihrem Ermittlerduo, 15. Mai 2011
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Covertechnisch bleiben der Verlag und die Autorin ihrem Stil treu. Das aufziehende Unwetter und die verteilten Blutspritzer sind schon fast so etwas wie ein Markenzeichen. Der Rabe auf dem Strommast passt auch hervorragend zu diesem Band, denn ein Kolkrabe spielt in der Geschichte eine große Rolle. Zudem ist der Rabe als Aasfresser ein Symbol des Unheils und des Todes.

Und der Tod ist in dem fünften Band der Kirchhoff/Bodenstein-Reihe ein häufig gesehener Gast. Die Firma WindPro plant im Taunus den Bau einer Windparkanlage. Doch gerade Ludwig Hirtreiter, der Besitzer des Grund und Bodens, auf dem die Anlage entstehen soll, ist ein sehr entschlossener Gegner dieses Projektes und zugleich Gründer einer Bürgerinitiative. Selbst die 3 Mio. Euro die er für den Verkauf dieser Wiese erhalten würde, können ihn nicht überzeugen. Seine drei Kinder, die seit Jahren keinen Kontakt zu ihm haben, sehen das allerdings etwas anders und versuchen plötzlich alles, um ihrem Vater den Verkauf der Wiese schmackhaft zu machen.

Als es in der Firma WindPro einen Toten gibt, gerät auch Ludwig Hirtreiter kurz in den Kreis der Verdächtigen, denn es gibt Hinweise, dass der oder die Täter aus dem Kreis der Windparkgegner kommen. Aber dieser hat im wahrsten Sinne des Wortes ein todsicheres Alibi: er lehnt - durch mehrere Schüsse regelrecht hingerichtet - an einem Baum. Auf Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein kommt wirklich einiges an Arbeit zu, denn Ludwig Hirtreiter hatte selbst unter den Mitgliedern der Bürgerinitiative einige Gegner. Auch das angeschlagene Verhältnis zu seinen Kindern lenkt den Verdacht schnell in deren Richtung. Oder sollte tatsächlich der Betreiber der Firma WindoPro hinter diesem Mord stecken? Warum sonst sollte die Firma einen Windpark planen, obwohl es Gutachten gibt, die beweisen, dass der Standort aufgrund der unzureichenden Windverhältnisse völlig ungeeignet ist?

Diese kurze Inhaltsangabe ist nur ein Bruchstück dessen, was den Leser in Nele Neuhaus neuestem Krimi erwartet. Der Schreibstil in diesem Band ist etwas anspruchsvoller und die stark verschachtelten Erzählstränge benötigen die volle Aufmerksamkeit des Lesers, denn schließlich besteht für einen richtigen Krimifan die wahre Herausforderung im selbständigen zusammenpuzzeln ebendieser Erzählstränge. Auch die Menge an Figuren, die Nele Neuhaus in ihre Geschichte einstreut, ist enorm. Und wie es sich gehört: Fast jeder könnte ein Mörder sein. Und es war mir nicht möglich zu sagen, wer jetzt tatsächlich zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Sehr gut gefallen hat mir die Weiterentwicklung der Protagonisten. Oliver von Bodenstein, der noch immer mit der Trennung von seiner Frau zu kämpfen hat, versinkt sehr tief in seine privaten Probleme, so dass er sich immer weiter von seiner Kollegin Pia Kirchhoff entfernt - was natürlich fatale Folgen für die Aufklärung des Falles hat, denn schließlich zählt die erfolgreiche Teamarbeit. Oliver von Bodenstein jedoch lässt Pia mit der Arbeit ganz allein und verkriecht sich immer mehr. Der Autorin gelingt es sehr gut, ihre Protagonisten sympathisch rüberzubringen, so dass der Leser sich auch in deren Lage versetzten kann.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dieses Mal aber leider auch von mir. Wer Wind sät" greift viele aktuelle Themen wie regenerative Energien, Korruption oder Massenpanik auf. Die Autorin hat die Themen zwar sehr gut in ihre Geschichte mit einfließen lassen, aber manchmal ist weniger eben auch mehr und das ganze wirkt dann zu überladen, wenn man zu viele Eisen im Feuer hat. Für mich in diesem Fall kein Grund, einen Stern abzuziehen, aber für die Autorin vielleicht ein guter Ratschlag, dies in den nächsten Bänden zu berücksichtigen.

Um noch einmal auf die Gestaltung des Buches zurückzukommen: Lobenswert ist, dass der Ullstein-Verlag für seine Taschenbücher jetzt auch eine Möglichkeit für die Unterbringung eines Lesebändchen gefunden hat. Dieses wird mit Hilfe eines unauffälligen Aufklebers auf der letzten Seite des Buches geklebt und schon muss der Leser sich nicht mehr um ein eigenes Lesezeichen bemühen. Bemängeln möchte ich allerdings das Format des Buches, was leider auch den Preis wieder erheblich in die Höhe treibt. Warum bleibt ein Verlag nicht bei der erschwinglichen Taschenbuchausgabe? Gerade im Zeitalter des Computers sollte ein Verlag so viele Kaufanreize wie möglich schaffen und dem Leser auch die Möglichkeit lassen, sich für eine preiswertere Variante zu entscheiden.

Nichts desto Trotz kann ich auch den aktuellen Krimi der Autorin wieder bedenkenlos empfehlen. Wie auch schon beim Vorgängerband ist auch dieses Buch wieder eine eigenständige Geschichte, die es nicht erforderlich macht, die anderen Bände bereits gelesen zu haben. Da sich die Protagonisten allerdings weiterentwickeln, wäre es aber ratsam die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier noch einmal die Auflistung der Pia Kirchhoff / Oliver von Bodenstein-Reihe:

1. Eine unbeliebte Frau
2. Mordsfreunde
3. Tiefe Wunden
4. Schneewittchen muss sterben
5. Wer Wind sät
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Krimi wie aus dem Kitschbaukasten, 15. Juli 2011
Von 
Daniel Siegberg (Königstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Schade, schade Frau Neuhaus, aber dieses neue Werk war leider alles andere als ein Lesevergnügen.
Nachdem ich die vorhergehenden Romane alle gut bis sehr gut gefunden habe, habe ich mich auch sehr auf
dieses Buch gefreut. Diese Freude war allerdings bereits nach kurzer Zeit sehr getrübt und ist am Ende
purer Enttäuschung gewischen.

Wo soll ich bloß anfangen... Personal wie zusammengesetzt aus dem Klischee-Baukasten, alles auch in dieser
Kombination schon dagewesen, sogar Frau Neuhaus hat in "mordsfreunde" bereits ein sehr ähnliches Ensemble
zusammengestellt. Dazu kommt die sehr einfache und durch einen geringen Wortschatz getragene wenig literarische
Schreibweise, das ist in Ordnung wenn die Geschichte stimmt, wenn die ihre Schwächen hat, und das ein Faktor,
der zumindest mir zusätzlich sehr negativ auffällt.

Und zu guter Letzt: Das Thema... Bei aller Liebe aber "Wutbürger", "Bürgerlicher Protest" usw schön und gut
kann man als Thema nutzen, dazu dann aber in der hessischen Provinz (ich selber schreibe hier gerade in Königstein im
Taunus) das große Rad der "Klimalüge" zu drehen, das geht für mich einfach nicht zusammen.

Naja, wenigstens konnte ich mir das Buch von einer Freundin ausleihen, sie selber hatte mich schon davor gewarnt,
und habe zumindest kein Geld dafür in den Wind geblasen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laues Lüftchen, 23. Juli 2011
"Wer Wind sät" kann leider mit seinen beiden Vörgängern nicht mithalten. Noch nach 200 Seiten plätschert die Story so dahin. Waren "Schnewittchen muss sterben" oder "Tiefe Wunden" mit einer fesselnden Story und Charakteren, die Spaß beim Lesen bereitet haben, ausgestattet, fehlt dies beim neuesten Werk von Nele Neuhaus. Die platte, an Erol Sander angelehnte, Figur Cem ist in meinen Augen eine unglückliche Wahl.

Ich bin leider sehr enttäuscht von dem Buch. Der hohe Preis ist nicht gerechtfertigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht emprehlenswert, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich find, dass dies das schlechteste Buch von N. Neuhaus ist.
Zu verworren und das Ende irgendwie zu schnell niedergeschrieben.
Habe es nur fertig gelesen, damit ich den "Anschluss" nicht verpasse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kirchhoff und Bodenstein ermitteln wieder, 1. Mai 2013
Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein ermitteln wieder. Diesmal haben sie es gleich mit zwei Leichen zu tun, die im Umfeld einer Bürgerinitiative gegen einen geplanten Windpark im Taunus auftauchen. Es gibt einige Verdächtige, die ein Motiv für die Morde haben und schließlich wird auch noch Bodensteins Vater mit in die Sache hineingezogen…
Schon nach ein paar Seiten ist man wieder mittendrin in der Welt der Kommissare Kirchhoff und Bodenstein. Der Stil von Nele Neuhaus liest sich wieder wunderbar leicht, schnell steigt die Spannung und als Leser kann man immer mit Vermutungen anstellen, wer der Mörder sein könnte. „Wer Wind sät“ reiht sich sehr gut in die anderen Krimis rund um das Team Kirchhoff und Bodenstein ein. Mir gefällt dabei besonders gut, dass das Privatleben der Ermittler nie den Fall in den Hintergrund rückt. Es wird zwar durchaus behandelt und dadurch erhalten die beiden Protagonisten auch Tiefe, aber der Fall und seine Lösung stehen immer im Mittelpunkt des Geschehens. Genial ist übrigens auch der Titel, der zum einen natürlich sehr gut zum Thema Windpark passt, zum anderen aber auch sonst die Handlung gut wiederspiegelt. Denn es zeigt sich hier, wie kleine und auch große Handlungen sich immer weiter summieren und schließlich zur großen Katastrophe führen.
So ganz kommt „Wer Wind sät“ für mich aber nicht an den Vorgänger „Schneewittchen muss sterben“ heran. Denn in einem Teil der Geschichte, denn ich hier nicht verraten möchte, nimmt die Handlung für meinen Geschmack etwas zu viel Bezug auf größere, nahezu weltgeschichtliche Ereignisse. Ich fand, das passte nicht so richtig zu diesem Regionalkrimi und hier vermischte sich für mich auch ein bisschen zu sehr Fiktion und Realität.
Insgesamt handelt es sich hier trotzdem um einen soliden Krimi mit sympathischen Ermittlern und einem spannenden Fall, bei dem man bis zur letzten Seite mitfiebern kann. Jetzt bin ich sehr gespannt auf „Böser Wolf“.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Wind sät, wird Sturm ernten, 15. Oktober 2012
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ein neuer Fall führt die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in den Konzern der WindPro, in welcher der Nachtwächter tot aufgefunden wurde. Die Firma steht in den Schlagzeilen, weil sie eine Windanlage im Taunus bauen will, gegen den sich eine Bürgerinitiative heftig wehrt. Angeblich sollen Gutachten gefälscht worden sein. Während das K11 ermittelt, ob es sich um einen Mord handelt, verhärten sich die Fronten zwischen Konzern und Bürgerinitiative, und auch in den eigenen Reihen herrscht Uneinigkeit. Als kurz darauf ein Mitglied der Bürgerinitiative tot aufgefunden wird, wurde dieser zweifelsohne ermordet – doch von wem?

Seit ich den letzten Teil (Schneewittchen muss sterben) gelesen habe, ist einige Zeit vergangen, trotzdem habe ich schnell wieder in die Gegebenheiten des K11 hineingefunden. Auch über die zahlreichen Mitglieder der WindPro und der Bürgerinitiative konnte man gut den Überblick behalten und ihre Beziehungen zueinander nachvollziehen. Die wahren Motive dieser Charaktere sind neben der Suche nach dem Mörder die spannende Frage dieses Buches, denn sie werden nur nach und nach offenbar und laden den Leser zu Spekulationen ein.

Die Handlung des Buches ist vielschichtig, und das Buch im Vergleich zu anderen Bänden der Serie daher recht dick. Durch verschiedenste Perspektiven erfährt der Leser neben den Ermittlungen viel Persönliches über die Mitglieder des K11 sowie der Bürgerinitiative. Diese tieferen Einblicke sorgten gelegentlich aber auch für Längen im Buch, in denen die Ermittlungen selbst nicht voranschritten.

„Wer Wind sät“ ist ein weiterer spannender Kriminalroman des Ermittlerteams Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, wenn auch nicht der stärkste der Reihe. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und fand auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Windenergie interessant. Ich kann das Buch daher weiterempfehlen, vor allem an Leser, die schon von Band 1-4 begeistert waren!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der 5. Fall für das Ermittlerduo Kirchhoff/von Bodenstein, 4. Oktober 2012
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Wer Wind sät" von Nele Neuhaus ist der fünfte Kriminalfall für das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Es umfasst 559 Seiten inklusive Prolog, Kapitel die im Zeitraum 11. Mai 10. Juni 2009 spielen, Epilog und einer Danksagung der Autorin. Das Cover passt mit den düsteren Wolken am Himmel und den versprengten roten Blutstropfen, die erhaben aufgedruckt sind, sehr gut zur Stimmung im Handlungsort des Krimis im Taunus. Auch der Rabe wurde in Anlehnung an die Geschichte ausgewählt.
Im Prolog lernt der Leser eine unbenannte Frau auf der Flucht kennen. Vor wem oder was sie flüchtet und auch der Zusammenhang zu den eigentlichen Ermittlungen bleibt zunächst unbekannt, wird aber in Rückblenden, die kursiv gedruckt von der eigentlichen Handlung abgesetzt sind, später aufgelöst. Ein neuer Windpark soll im Taunus gebaut werden. Durch den Bau wird das Unternehmen WindPro als Bauträger enormen Gewinn einfahren. Doch eine Bürgerinitiative bezweifelt den Nutzen der Anlage. Der Nachtwächter der WindPro wird nach einem Treppensturz tot aufgefunden. Um zu ermitteln ob es Mord war, wird das KK 11 aus Hofheim an den Tatort gerufen. Außer der Leiche findet sich im Gebäude auch ein toter Hamster auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers. Die Spuren führen das Ermittlerduo Kirchhoff/Bodenstein zu den Mitwirkenden beim Streit um den Windpark. Dann wird ein Sprecher der Bürgerinitiative erschossen im Wald aufgefunden. Seine drei Kinder wären sehr am Verkauf eines Grundstücks durch den Vater interessiert gewesen für die die WindPro mehrere Millionen Euro geboten hat. Der Kreis der Verdächtigen vergrößert sich und Bodenstein wird auch privat in die Ermittlungen involviert.
Nele Neuhaus hat mit Wer Wind sät" einen gut durchdachten Krimi geschrieben. Die Motive der handelnden Personen wirken glaubhaft. Der Spannungsbogen wird von Beginn an aufgebaut und auch gehalten. Allerdings finde ich, dass der Szenenwechsel etwas zu häufig stattfindet. Gut finde ich es, dass die Autorin viele ernste Themen anschneidet. Nicht nur die Diskussion um Windkraft findet Eingang in den Krimi sondern auch Klimawandel, Massenpanik, sexueller Missbrauch und jugendgefährdende Computerspiele. Leider findet sich nicht der Platz für weitere Ausführung zu den einzelnen Themen. Interessant ist wieder die Weiterentwicklung der persönlichen Geschichte des Ermittlerduos bei der das bisher äußerst positive Image von Oliver Bodenstein ein paar kleine Risse bekommt. Jedoch lässt sich dieser fünfte Fall auch lesen, ohne dass man die übrigen Bände der Serie kennt, da Nele Neuhaus an den entsprechenden Stellen jeweils einen kurzen Rückblende auf die bisherigen Geschehnisse einfügt. Das Buch ist sicher für alle Fans der Ermittler Bodenstein/Kirchhoff ein Muss, aber auch eine Empfehlung für jeden anderen Krimileser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert, 5. Juli 2011
Von 
H. Stein "Leandra S." (Bickenbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Wer Wind sät" ist mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Und es hat mich von Anfang an begeistert. Es ist an keiner Stelle langweilig und ich finde es auch in keiner Weise unübersichtlich geschrieben.
Habe mir direkt im Anschluss "Schneewittchen muss sterben" bestellt und bin schon ganz gespannt darauf!!!
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Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5)
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