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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2011
Nele Neuhaus behandelt mit diesem Krimi ein sehr aktuelles Thema. Mit der 180 ° Wende der deutschen Regierung in Sachen Energiepolitik nach dem Erdbebenunglück in Japan ist die Diskussion um erneuerbare Energien aktueller denn je.
Das Unternehmen WindPro möchte im Taunus einen großen Windpark bauen. Da die Windverhältnisse nicht optimal sind, werden Gutachten gefälscht, um das Projekt zu retten. Eine Gruppe von Umweltaktivisten um einen ehemaligen Mitarbeiter von WindPro, Jannis Theodorakis wehrt sich gegen den Windpark. In kurzen Einschubkapiteln wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt, von der man erst nach und nach erfährt, dass es sich um eine namhafte Wissenschafterin handelt, die auf dem Gebiet der Klimaforschung schon große Erfolge feiern konnte und sich nun aber vor ihrem ehemaligen Chef Prof. Eisenhut verstecken muss.

Die häufigen Perspektivwechsel halten die Spannung hoch, verbreiten aber auch Hektik, weil dadurch auf die sehr zahlreichen Personen nicht so tief eingegangen werden kann, wie man es als Leser an der ein oder anderen Stelle wünschen würde.

Die Person der Annika ist am Ende immer noch schleierhaft. Es ist nicht wirklich klar, ob es sich bei ihr um einen Cliffhanger handelt oder ob der Leser mit dem offenen Ende leben muss. Etwas verwirrend ist die Tatsache, dass sie eine alte Bekannte von Jannis' Freundin Ricky ist. Dennoch wohnt sie bei den beiden, ohne dass sie ihre Identität offen legt. Jannis ist als schillernde, interessante Persönlichkeit dargestellt, bei mir erscheint er aber nicht wirklich glaubwürdig. Dabei helfen die derben und unnötigen Sexszenen auch nicht wirklich.

Oliver von Bodenstein verliert etwas an Glanz, was mir recht gut gefällt. Allerdings ist er gleich allzu leichtfertig, weil er sich verliebt. Dafür läuft Pia zu Hochform auf. Da sich am Ende auch noch ihr Wohnproblem aufs Angenehmste löst, ist für sie die Welt perfekt. Das einzige Problem könnte ihr Partner Christoph darstellen, der sich sehr große Sorgen macht wegen gefährlichen Einsätzen. Davon wird man bestimmt in der Fortsetzung noch mehr lesen.

In diesem 550 Seiten dicken Schmöker werden eine Vielzahl von Themen in unterschiedlicher Tiefe angeschnitten: Globale Erwärmung, erneuerbare Energie, Umweltaktivisten (Wutbürger), Massenpanik, sexueller Missbrauch an Schulen, Korruption, Liebe, Eifersucht, Rache und noch viele mehr. Diese Anhäufung an Motiven und Themen hat leider eine gewisse Oberflächlichkeit zur Folge, weil manches nur gestreift werden kann. Der Plot wäre glaubwürdiger, wenn das ein oder andere weggelassen würde. Z.B. wäre Ricky genau so glaubwürdig, wenn sie beruflich und privat nicht so übermenschlich engagiert wäre. Die Massenpanik wurde polizeilich nicht aufgearbeitet und erscheint deshalb als aufgesetzt.

Inhaltlich hat sich Nele Neuhaus vermutlich durch Nachrichtenmeldung inspirieren lassen, als 2009 Hacker die East Anglia's Climatic Research Unit (CRU) gehackt haben und eine Vielzahl von kompromittierenden E-Mails und Datenmaterial im Internet gelandet ist.

Darüber darf man sich natürlich Gedanken machen. Dennoch wäre es natürlich fatal, daraus zu schließen, es gäbe keinen menschlichen Beitrag am CO2 Problem und zur globalen Erwärmung oder die globale Erwärmung wäre eine reine Erfindung. In diesem Fall würde sich auf jeden Fall die Autolobby freuen, wenn sie es nicht schon tut durch die laufende Erwähnung von tollen Autos. Ich hoffe jedoch, Nele Neuhaus wollte den Leser lediglich dazu anregen, kritisch und offen zu sein im Bezug auf die Interpretation von Forschungsresultaten und Nachrichtenmeldungen.

Das Cover finde ich sehr passend; der Rabe auf dem Strommast. Der Wiedererkennungswert mit einem Bild bei düsterer Witterung mit Blutspritzern ist auf jeden Fall da und hebt sich positiv vom Durchschnitt ab. Mir gefällt das sehr gut. Was mir weniger gefällt, ist das Format. Auch wenn das Buch diese Klappen hat (wozu sind die eigentlich da?) und ein Lesebändchen, das an die letzte Seite geklebt war (leider hat es sich bei mir sehr schnell gelöst), so handelt es sich dennoch nur um ein Taschenbuch, für das ich keine 15.- € bezahlen würde. Das ist aber eine generelle Entwicklung einiger Verlage und darf der Autorin nicht angelastet werden.

Trotz einiger kleinerer Schwächen hat mir 'Wer Wind sät' sehr gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe Inhalte gefunden, über die es sich nachzudenken lohnt.
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Frisch zurück aus dem Urlaub wird Pia Kirchhoff schon zu dem Schauplatz eines möglichen Verbrechens gerufen. ein Nachwächter wurde tot aufgefunden, ein toter Hamster auf dem Schreibtisch des Chefs der Firma WindPro hinterlassen. Stecken radikale Umweltaktivisten hinter dem Übergriff, die einen geplanten Windpark boykottieren wollen? Pia und Oliver von Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf.

Bei "Wer Wind sät" handelt es sich bereits um den fünften Band der Reihe rund um das Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein.
Die Reihenfolge der Bücher lautet:
Eine unbeliebte Frau
Mordsfreunde
Tiefe Wunden
Schneewittchen muss sterben
Wer Wind sät

Im Vergleich zu den früheren Büchern der Reihe hat mir "Wer Wind sät" nicht so gut gefallen. Ich fand es nicht so spannend und die ganzen Verbindungen der Personen und Verdächtigen untereinander erschienen mir extrem unglaubwürdig.
Wenn ich nach dem Lesen eines Krimis sage, dass ich die privaten Geschichten der Ermittler fast interessanter fand als den Krimi selber, dann stimmt hier eindeutig etwas nicht. Ich halte Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein immer noch für ein sehr interessantes Ermittlerduo. Auch der Auftakt mit dem toten Nachwächter und dem Hamster auf dem Schreibtisch hat mich zunächst sehr interessiert. Aber mit Fortschreiten der Seitenzahlen sank mein Interesse immer mehr. Die Nebenfiguren wirken zunehmend stereotyp, die Ereignisse bei der Bürgerversammlung sind doch recht makaber und die Diskussionen zum Thema Energie und Umwelt zu einseitig.
Insgesamt gesehen kann "Wer Wind sät" unterhalten, aber unter einem guten Krimi verstehe ich doch etwas anderes.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2011
Zugegebenermaßen bin ich ein totaler Fan der Krimireihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein - aber der neue Neuhaus baut doch etwas ab. Die Handlung um den Bau eines Windparks, Klimakonferenzen und viele viele Tote kommt doch etwas sehr gestelzt daher. Und die Entwicklung von Oliver von Bodenstein von einem guten taffen Kriminalbeamten und Familienvater zu einem von Selbstzweifeln zerfressenen Wallander-Verschnitt ist doch arg heftig und für mich auch nicht sonderlich glaubhaft.

Zweifelsohne kann man auch diesen Taunus-Krimi gut lesen und er bietet schon alleine durch die Klimaproblematik gute Diskussionspunkte - wer verdient wie an so einem Windpark, ist der Umgang mit erneuerbarer Energie inzwischen auch nur ein hartes unfaires Businessgeschäft - aber die agierenden Protagonisten kommen doch etwas sehr überzogen daher: die verkleidete angeblich superintelligente Klimaforscherin, die sich versteckt, ihre überdrehte egozentrische Freundin, deren Lebensgefährte, der aus Eitelkeit und Rachsucht handelt, der missbrauchte Jugendliche; Neuhaus fährt hier ein buntes Sammelsurium extremer Charaktere auf, die in dieser Geballtheit irritieren und die Handlung unglaubwürdig machen.

Für mich das Fazit: als Fan war es o.k. das Buch zu lesen, alleine, um zu wissen, wie es mit dem K11 der Kripo Hofheim weitergeht, aber Einsteigern in die Serie seien die Vorgänger - insbesondere "Schneewittchen muss sterben" eher ans Herz gelegt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. Mai 2011
Ein spannendes Thema hat sich Nele Neuhaus für ihren neuen Roman, den mittlerweile 5. um das Ermittlerpaar Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein, ausgesucht. Das Thema Energiegewinnung hat nicht zuletzt durch den Supergau in Fukuschima wieder Einlass in die Wohnzimmer aller Menschen gefunden.Bürgerinitiativen und Großdemonstrationen sind die Folge, was ich sehr begrüße.Nele Neuhaus zäumt das Pferd allerdings von hinten auf und bringt in ihrem Roman die Nützlichkeit von regenerativen Energien, z.B. Windkraft ins Gespräch und läßt den Leser Einblick nehmen, in die Machenschaften dieser Konzerne und ihren Einfluss auf Politik und Wirtschaft.Aber auch Hass, Intrigen,Profitgier, Vertrauensbruch und Vernachlässigung von Kinder und dessen Folgen,sind Themen in dem für mich höchst gelungenen Krimi.

Im Taunus soll auf einer Wiese ein Windpark entstehen, der von der Firma Windpro gebaut und betrieben werden soll. Eines Tages wird der Nachtwächter dieser Firma tot aufgefunden und Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein zum Tatort gerufen.Handelt es sich um einen Unfall,denn der Nachtwächter der Firma war für seinen Alkoholkonsum bekannt und könnte durchaus die Treppe heruntergefallen sein, oder war es Mord?Als dann allerdings der Besitzer der Wiese, auf der der Windpark gebaut werden soll, erschossen aufgefunden wird, ist man sich im Klaren, dass Windpro wohl doch mehr in die Sache verstrickt ist, als bisher angenommen, denn man weiß, dass der Ermordete, der einer Bürgerinitiative angehörte, die gegen den Bau des Windparks kämpfte, trotz eines Angebotes von 3 Millionen, nicht verkaufen wollte.

Wie von Nele Neuhaus gewohnt, beginnt die Autorin mit vielen verschiedenen Handlungsstängen, die die Konzentration des Lesers zu Anfang fordert. Aber auch hier ist wieder Verlass auf die Autorin, sie führt dieses Handlungsstränge am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Nicht nur ihre ansprechende und spannende Erzählform läßt den Leser dieses Buch nicht aus der Hand legen, sondern auch die Beschreibungen ihrer Protagonisten.Sie werden realistisch und nachvollziebar beschrieben Gerade die beiden Hauptakteure Pia und Oliver, werden nicht eindimensional dargestellt, sondern entwickeln sich und werden von Geschichte zu Geschichte interessanter, vor allem auch desshalb, weil auch ihre Schwächen nicht verschwiegen werden. Die Beschreibung der Personen und die Beziehungen , die sie untereinander haben, nehmen auch einen Großteil der Romane dieser Autorin ein, ohne das dadurch Langeweile entsteht, eher das Gegenteil.Trotzdem ist es für Neueinsteiger nicht unbedingt nötig die Vorgängerbände zu lesen, da vieles erklärt wird.Warscheinlich haben viele Leser dieses Buches aber nach Genuss der Lektüre das Verlanden die anderen Bücher zu lesen so wie ich, die nur die beiden letzten Bücher gelesen hat.

Ein Fazit aus diesem Roman war für mich,dass die Aussicht auf viel Geld die Integrität eines Menschen erheblich ins Wanken bringt und man dabei viele wichtige Dinge im Leben vergisst, dessen Auswirkungen einem später erst bewusst werden.

Volle Kaufempfehlung für dieses gelungene Buch

Für alle Interessierten hier die Bücher von Nele Neuhaus in Folge:

1. eine unbeliebte Frau

2.Mordsfreunde

3 tiefe Wunden

4. Schneewittchen muss Sterben

5. Wer Wind sät
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2013
Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein ermitteln wieder. Diesmal haben sie es gleich mit zwei Leichen zu tun, die im Umfeld einer Bürgerinitiative gegen einen geplanten Windpark im Taunus auftauchen. Es gibt einige Verdächtige, die ein Motiv für die Morde haben und schließlich wird auch noch Bodensteins Vater mit in die Sache hineingezogen…
Schon nach ein paar Seiten ist man wieder mittendrin in der Welt der Kommissare Kirchhoff und Bodenstein. Der Stil von Nele Neuhaus liest sich wieder wunderbar leicht, schnell steigt die Spannung und als Leser kann man immer mit Vermutungen anstellen, wer der Mörder sein könnte. „Wer Wind sät“ reiht sich sehr gut in die anderen Krimis rund um das Team Kirchhoff und Bodenstein ein. Mir gefällt dabei besonders gut, dass das Privatleben der Ermittler nie den Fall in den Hintergrund rückt. Es wird zwar durchaus behandelt und dadurch erhalten die beiden Protagonisten auch Tiefe, aber der Fall und seine Lösung stehen immer im Mittelpunkt des Geschehens. Genial ist übrigens auch der Titel, der zum einen natürlich sehr gut zum Thema Windpark passt, zum anderen aber auch sonst die Handlung gut wiederspiegelt. Denn es zeigt sich hier, wie kleine und auch große Handlungen sich immer weiter summieren und schließlich zur großen Katastrophe führen.
So ganz kommt „Wer Wind sät“ für mich aber nicht an den Vorgänger „Schneewittchen muss sterben“ heran. Denn in einem Teil der Geschichte, denn ich hier nicht verraten möchte, nimmt die Handlung für meinen Geschmack etwas zu viel Bezug auf größere, nahezu weltgeschichtliche Ereignisse. Ich fand, das passte nicht so richtig zu diesem Regionalkrimi und hier vermischte sich für mich auch ein bisschen zu sehr Fiktion und Realität.
Insgesamt handelt es sich hier trotzdem um einen soliden Krimi mit sympathischen Ermittlern und einem spannenden Fall, bei dem man bis zur letzten Seite mitfiebern kann. Jetzt bin ich sehr gespannt auf „Böser Wolf“.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2012
Ein neuer Fall führt die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in den Konzern der WindPro, in welcher der Nachtwächter tot aufgefunden wurde. Die Firma steht in den Schlagzeilen, weil sie eine Windanlage im Taunus bauen will, gegen den sich eine Bürgerinitiative heftig wehrt. Angeblich sollen Gutachten gefälscht worden sein. Während das K11 ermittelt, ob es sich um einen Mord handelt, verhärten sich die Fronten zwischen Konzern und Bürgerinitiative, und auch in den eigenen Reihen herrscht Uneinigkeit. Als kurz darauf ein Mitglied der Bürgerinitiative tot aufgefunden wird, wurde dieser zweifelsohne ermordet – doch von wem?

Seit ich den letzten Teil (Schneewittchen muss sterben) gelesen habe, ist einige Zeit vergangen, trotzdem habe ich schnell wieder in die Gegebenheiten des K11 hineingefunden. Auch über die zahlreichen Mitglieder der WindPro und der Bürgerinitiative konnte man gut den Überblick behalten und ihre Beziehungen zueinander nachvollziehen. Die wahren Motive dieser Charaktere sind neben der Suche nach dem Mörder die spannende Frage dieses Buches, denn sie werden nur nach und nach offenbar und laden den Leser zu Spekulationen ein.

Die Handlung des Buches ist vielschichtig, und das Buch im Vergleich zu anderen Bänden der Serie daher recht dick. Durch verschiedenste Perspektiven erfährt der Leser neben den Ermittlungen viel Persönliches über die Mitglieder des K11 sowie der Bürgerinitiative. Diese tieferen Einblicke sorgten gelegentlich aber auch für Längen im Buch, in denen die Ermittlungen selbst nicht voranschritten.

„Wer Wind sät“ ist ein weiterer spannender Kriminalroman des Ermittlerteams Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, wenn auch nicht der stärkste der Reihe. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und fand auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Windenergie interessant. Ich kann das Buch daher weiterempfehlen, vor allem an Leser, die schon von Band 1-4 begeistert waren!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 4. Oktober 2012
Wer Wind sät" von Nele Neuhaus ist der fünfte Kriminalfall für das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Es umfasst 559 Seiten inklusive Prolog, Kapitel die im Zeitraum 11. Mai 10. Juni 2009 spielen, Epilog und einer Danksagung der Autorin. Das Cover passt mit den düsteren Wolken am Himmel und den versprengten roten Blutstropfen, die erhaben aufgedruckt sind, sehr gut zur Stimmung im Handlungsort des Krimis im Taunus. Auch der Rabe wurde in Anlehnung an die Geschichte ausgewählt.
Im Prolog lernt der Leser eine unbenannte Frau auf der Flucht kennen. Vor wem oder was sie flüchtet und auch der Zusammenhang zu den eigentlichen Ermittlungen bleibt zunächst unbekannt, wird aber in Rückblenden, die kursiv gedruckt von der eigentlichen Handlung abgesetzt sind, später aufgelöst. Ein neuer Windpark soll im Taunus gebaut werden. Durch den Bau wird das Unternehmen WindPro als Bauträger enormen Gewinn einfahren. Doch eine Bürgerinitiative bezweifelt den Nutzen der Anlage. Der Nachtwächter der WindPro wird nach einem Treppensturz tot aufgefunden. Um zu ermitteln ob es Mord war, wird das KK 11 aus Hofheim an den Tatort gerufen. Außer der Leiche findet sich im Gebäude auch ein toter Hamster auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers. Die Spuren führen das Ermittlerduo Kirchhoff/Bodenstein zu den Mitwirkenden beim Streit um den Windpark. Dann wird ein Sprecher der Bürgerinitiative erschossen im Wald aufgefunden. Seine drei Kinder wären sehr am Verkauf eines Grundstücks durch den Vater interessiert gewesen für die die WindPro mehrere Millionen Euro geboten hat. Der Kreis der Verdächtigen vergrößert sich und Bodenstein wird auch privat in die Ermittlungen involviert.
Nele Neuhaus hat mit Wer Wind sät" einen gut durchdachten Krimi geschrieben. Die Motive der handelnden Personen wirken glaubhaft. Der Spannungsbogen wird von Beginn an aufgebaut und auch gehalten. Allerdings finde ich, dass der Szenenwechsel etwas zu häufig stattfindet. Gut finde ich es, dass die Autorin viele ernste Themen anschneidet. Nicht nur die Diskussion um Windkraft findet Eingang in den Krimi sondern auch Klimawandel, Massenpanik, sexueller Missbrauch und jugendgefährdende Computerspiele. Leider findet sich nicht der Platz für weitere Ausführung zu den einzelnen Themen. Interessant ist wieder die Weiterentwicklung der persönlichen Geschichte des Ermittlerduos bei der das bisher äußerst positive Image von Oliver Bodenstein ein paar kleine Risse bekommt. Jedoch lässt sich dieser fünfte Fall auch lesen, ohne dass man die übrigen Bände der Serie kennt, da Nele Neuhaus an den entsprechenden Stellen jeweils einen kurzen Rückblende auf die bisherigen Geschehnisse einfügt. Das Buch ist sicher für alle Fans der Ermittler Bodenstein/Kirchhoff ein Muss, aber auch eine Empfehlung für jeden anderen Krimileser.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2012
Es war mein erster und wahrscheinlich letzter Krimi dieser Serie.

Die Geschcihte ist viel zu überladen. Der Spagat zwischen hessischem Heimatkrimi und globaler Klimakatastrophe und internationalen Vertuschungsskandalen gewürst mit etwas Pädophilie ist eindeutig nicht gelungen.

Letztlich bleibt ein verworrenes Konstrukt, das ein oder andere Motiv blieb im Dunkeln.

Die Charaktere sind wenig überzeugend und handeln doch häufig ziemlich irrational.

Zudem wird relativ leichtfertig mit dem Thema Klimalüge umgegangen.

Dieses Buch hat mich nicht überzeugt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2013
Nachdem ich schon die ersten vier Fälle des Ermittlerteams Bodenstein/Kirchoff gelesen hatte, musste ich natürlich wissen, was als Nächstes kommt. Und wie schon bei den ersten vier Romanen gibt es auch hier wieder meiner Meinung nach viel zu viele Charaktere. Immer wieder musste ich beim Lesen nachdenken, wer jetzt wer war und was der/die mit dem/der zu tun hat. Das brachte mich doch des Öfteren aus dem Takt. Aber was mich bei diesem Buch regelrecht genervt hat waren die Probleme, die jeder mit oder wegem jedem hatte. Der 16-jährige Mark hat Stress mit der Schule, mit den Eltern, mit Ricky und Jannis. Jannis hat Stress mit jedem. Ricky hat Stress mit Jannis und mit Mark. Marks Papa hat Stress mit Mark und mit einer Bürgerinitive. Und alle haben Stress mit allen. Und als dann im beschaulichen Taunus auch noch die Weltklimapolitik auf den Tisch kommt, habe ich mich wirklich gefragt, warum Frau Neuhaus so maßlos übertreiben muss. Meiner Meinung nach hätte es gereicht, die Story umd die beiden Toten im Roman herumzustricken, aber bitte ohne Weltklima-Lüge (heikel, was Fr. Neuhaus da an Idee einbringt) und dann verliebt sich Oliver von Bodenstein auch noch in genau die Frau, die Dreh- und Angelpunkt des Nebenkriegsschauplatzes ist.

Fazit: Ich fand diesen Fall verwirrend, überzogen, mit zuviele Charakteren überladen und phasenweise auch wieder sehr seicht. Wenn ich 2,5 Sterne vergeben könnte, hätte ich das getan. Ich hoffe, die Handlung im nächsten Buch bleibt etwas mehr auf dem Teppich.
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94 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach "Schneewittchen....", "Mordsfreunde" und "Tiefe Wunden" hatte ich mich auf den neuen Neuhaus Krimi mit interessantem Thema gefreut und ihn zu einem Kurzurlaub mitgenommen. Neben mir im Wellness- Bereich lag prompt noch ein Gast, auch in das Buch vertieft, die Dame sprach mich sofort an, wie es mir denn gefällt und meinte, sie sei absolut enttäucht. Konnte ich mir nun gar nicht vorstellen, aber inzwischen muss ich sagen, es stimmt leider. Nele Neuhaus wiederholt in "Wer Wind sät..." leider zu viele Motive aus "Mordsfreunde". Wieder ein Konflikt um ein Umweltprojekt, wieder ein charismatischer Rattenfänger, wieder ein psychisch labiler Jugendlicher aus reichem Haus, ungeliebt,verstört und mit einer Leidenschaft für eine viel ältere Frau, wieder viele Tiere, wieder dunkle Machenschaften in den Etagen der Reichen und Mächtigen, heimlich weitergeleitete mails, geheimnisvolle Frauen und Verrat an allen Ecken und Enden. Ein arges Gewurstel und ständiger Perspektivwechsel zu Beginn, bis alle Personen im Spiel sind und man einordnen kannn, wer jetzt wer ist und in welcher Beziehung zu wem steht. Das alles würde ja aber nicht so sehr stören. Man will ja auch was zu denken haben. Und ja, es ist nett, wenn man neben Mord und Totschlag auch die menschlichen Konflikte miterleben kann. Aber eben diese hat Neuhaus mir etwas zu doll breitgetreten, das ewige Hin und Her mit Ricky und ihrem Lover und ihrem Fußabtreter namens Mark, mit Pia und ihrem Exmann und seinen Frauen und ihrem Zoodirektor, das hatte so gar keinen Charme diesesmal. Das war alles so kleinkariert und dabei auch noch nebensächlich. Außerdem : Herrje- ! Schon wieder ein Ermittler mit Gewichtsproblemen! Gibt es denn im Krimigenre keinen normalgewichtigen Kommissar mehr???? Jetzt kämpfte der arme Bodenstein mit den Pfunden.Wenn schon der Herr Graf von Bodenstein ermittelt, dann könnte man uns Lesern doch auch mal eine elegante Version, a la Thomas Lynley gönnen, oder? Nach den ersten Krachern ging in der Mitte des Buches einfach gar nichts mehr voran. Dauernd ein Cliffhanger, wo einer völlig überrascht was findet/ aufdeckt/ entdeckt, aber was mag das sein??? Dutzende von Seiten voller Nebenhandlung und Monologen kommt dann die Auflösung und kawumm- der nächste Cliffhanger. Und dann wieder zwanzig Seiten eher fade Kost, bis es weitergeht. Da kam mir die Spannung abhanden.
Dazu dann diese Klischees: Der knorrige , aufrechte Sturkopf mit den Sportwagen-Söhnen, die nur die Kohle im Kopf haben. Der picklige Teenager voller Komplexe und Traumata. Die graue Maus mit den Blümchenröcken. Der südländische Hengst vom Dienst. Der schmierige Geschäftsmann mit dem schlecht sitzenden Anzug und den gelben Zähnen. Die frustrierte Dicke, der dauerbesoffene Nachtwächter.
Ich war froh, als das ganze Drama sich halbwegs aufgelöst hatte und ich am Ende des Buches war. Einzig die kritische Haltung zur Klimafrage war es für mich persönlich wert, das Buch gelesen zu haben, weil ich mir zu diesem Thema unbedingt mehr Infos holen möchte.
Als vieleckiges Beziehungsdrama sicher nicht übel, als Krimi aber zu langatmig und verspielt.
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