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am 27. Februar 2012
Remy lebt mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährten zusammen in einer kleinen Wohnung in New York. Ihr Leben ist alles andere als leicht, denn Dean (Remys Stefvater) schlägt und quält nicht nur Remys Mutter Anna, sondern auch sie selbst. Von ihrem leiblichen Vater hat Remy seit Jahren nichts gehört - lediglich der Unterhalt kommt pünktlich.
Als Dean seine Frau und Remy wieder einmal krankenhausreif schlägt, ruft dies diesmal auch Remys leiblichen Vater Ben auf den Plan, der sie kurzerhand mit nach Blackwell Falls nimmt. Er weiß nichts von Remys Gabe zu heilen, noch, dass Remy diesen Umständen seit Jahren ausgesetzt war. Er versucht ihr ein Heim und eine Familie zu bieten.
Remy ist anfangs skeptisch, vor allem als sie am Strand den mysteriösen Asher trifft, vor dem sie ihre Halbschwester Lucy warnt. Doch Remy kann sich Asher nicht entziehen und will für die vage Angst ihre neue Familie auch nicht aufgeben...

Es wirkt wie der erste Band einer Serie. Allerdings habe ich nichts dazu gefunden, ob es tatsächlich ein Serienauftakt ist.
Zuerst noch kurz zum Förmlichen: Der Schutzumschlag ist leicht angeraut, einerseits matt und andererseits auch glänzend. Das Cover spricht mich persönlich sehr an. Das Vorsatzpapier ist passend in dunklem Rot und mit den "Schnörkeln", die man schon auf dem Cover findet gestaltet, wofür ich persönlich ja ein totales Faible habe. Was mich sehr gefreut hat, dass es auch ein Lesebändchen gibt. Die Kapitelgestaltung ist wirklich auch sehr liebevoll gemacht! Die Schnörkel verzieren jeweils immer die erste Seite eines neuen Kapitels. Zauberhaft.
Jackson erzählt die Geschichte aus Remys Sicht, in der Ich-Perspektive, Vergangenheit. Der Schreibstil entspricht genau meinem Geschmack: Locker, flockig, leicht, jugendlich und vor allem zieht er mich sofort mit.
Da konnte ich auch die kleinen Schwächen übersehen. So denkt man sich anfangs, dass es "mal was anderes" wird, aber später (so ab Seite 100 etwa) erinnert die Geschichte doch sehr an altbekanntes (Twilight...). Nicht die Charaktere an sich, sondern einfach auch die Entwicklung der Geschichte, bzw. Remys und Ashers Beziehung.
So fand ich auch ein bisschen unglaubwürdig, dass die misstrauische Remy sich doch recht schnell bei ihrer neuen Familie so gut einlebt und sich "so schnell" auch geborgen und sicher fühlt. Andererseits konnte ich es aber auch nachvollziehen, denn mit Remys schwerer Kindheit ist es nur natürlich, dass sie sich nach Geborgenheit, Sicherheit und Liebe sehnt.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Ich war positiv überrascht, dass Lucy so ein guter Mensch ist und auch, dass Remy trotz ihres Misstrauens so in ihrer neuen Umgebung aufblüht. Asher bleibt natürlich der Mystiker, wie auch seine Geschwister, deren Geheimnis ja aber nach und nach gelüftet wird.
Die Grundidee, die hinter dem Teenie-Geschwärm steckt, ist anders als bei Twilight. Es erinnerte mich eher an eine Mischung aus Bis(s) ... und Evermore. Aber im krassen Gegensatz steht Remy, die einfach ein starker Charakter ist und trotzdem weich bleibt. Sie ist weder dumm, noch übermäßig sentimental und eher kämpferisch, aber trotz allem nun mal eine Jugendliche.
Auch das Konzept mit Remys Gabe (ich habe schon vermutet, welches Geheimnis sie tatsächlich trägt bevor es gelüftet wurde) und ihrer Geschichte fand ich sehr schön. Die Gefahr geht hier tatsächlich auch von etwas ganz Realem aus: Dem brutalen Schläger-Stiefvater Dean! Okay, an manchen Stellen fand ich es etwas übertrieben, aber mit derart Dingen kenne ich mich auch nicht aus...
Es gab noch eine kleine Unstimmigkeit meiner Meinung nach in Remys Geschichte, die aber wirklich marginal war.
Zu Remys und Ashers Beziehung: Nun, die wird später etwas kitschig, aber trotzdem sooo süß. Es ist, ähnlich wie bei Bis(s) ... und Evermore, eine eher altmodische Beziehung. Möchte die Autorin da gewisse Werte vermitteln? Aber an sich mag ich solche Beziehungen einfach (in Büchern), sodass die Leser noch davon träumen können.
Besonders am Schluss war ich sehr gerührt. Als Leser habe ich mit Remy wirklich (gefühlt) jedes einzelne Gefühl durchlaufen: Wut, Trauer, Ekel, Hass, Liebe, Verliebtheit, Geborgenheit... Remy war für mich einfach so ein nachdrücklicher und eindrücklicher Charakter, dem ich so gern gefolgt bin.
Wie oben schon erwähnt, wird zum Schluss noch Remys Geheimnis, bzw. ein Geheimnis, gelüftet, welches man sich aber gerade auf den letzten Seiten schon zusammenreimen konnte. Spitzfindige Leser vielleicht auch schon eher.
Das Ende war für mich an sich abgeschlossen. Es lässt aber trotzdem noch Raum für eine Fortsetzung. Man kann es aber getrost auch als Einzelband lesen.

Kurz: Wer eine wunderschöne Liebesgeschichte lesen möchte, mit ein bisschen Magie und durchaus auch realen Problem, der ist hier richtig. Man darf sich nicht an Parallelen zu anderen Jugenbüchern stören. Lieber sollte man sich von Remy tragen und führen lassen! Touched wirkt wie der Wirbelsturm vom Zauberer von Oz: Man kennt ihn, aber er ist trotzdem immer gewaltig!
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am 22. Februar 2012
Remy weiß schon seit langem das sie anders ist, aber als sie ihr Stiefvater sie an jenem Abend schlägt ist etwas anders - sie kann zurückschlagen, statt nur zu heilen kann sie Dean endlich das geben was er verdient, ein paar gebrochene Knochen.
Mit diesem Tag ändert sich so einiges für sie und Remy zieht schließlich nach Blackwater Falls zu ihrem Vater und seiner neuen Familie. Anfangs noch recht kühl taut sie hier auf und lernt ein Leben kennen, das sie selbst bisher nur zu träumen gewagt hatte: neue Klamotten, Freunde, Familie und nicht mehr das Gefühl nur ein Außenseiter zu sein. Dann wäre auch noch der Junge den sie am Hafen getroffen hat - Asher, der anders ist als jeder den sie bisher kennengelernt hat. Eine Berührung von ihm und sie spürt etwas Fremdes, Gieriges und schon bald weiß sie weder ein noch aus. Kann sie dem Sog von Asher entkommen und was ist mit ihrem Stiefvater - kann sie ihm wahrhaftig entkommen?

***Meine Meinung***
Ich muss gestehen bisher hatte ich noch nichts von diesem Buch gehört, bis auf die Infos die ich aus Stöberattacken habe. Corrine Jackson ist ja auch noch eine relativ frische Autorin und ihr Buch "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") soll ja auch erst dieses Jahr im Dez auf Englisch erschienen. Auf jeden Fall ist sie eine Entdeckung und mit "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") gelang ihr der Auftakt einer Trilogie mit gutem Suchtpotential.

Das Cover kann ich ja leider nicht mit dem englischen vergleichen da hier noch nichts bekannt ist, aber ich sag mal das vom Thienemann Verlag ist schön und träumerisch, auch wenn es nicht gerade aussagekräftig ist. Der Titel dagegen ist sehr passend, Berührungen sind in "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") vor allem für Remy wichtig um ihre Kräfte zu benutzen.

Was hier die Ideen betrifft fand ich sie eigentlich sehr gut und vor allem, dass wir nicht alles sofort erfahren und uns erst durch die Geschichte reißen lassen müssen um Stück für Stück zu erfahren was es mit Remys Kräften auf sich hat und das es auch Leute gibt die es auf sie abgesehen haben. Vor allem schreckt einem hier ihr Stiefvater Dean ab, der dem Buch schon einen echt turbulenten Start gibt und einen kurz zusammenzucken lässt.
Eines fiel mir allerdings auf, es kann natürlich sein das ich mich irre, aber es gab einige Passagen die mich stark an 'Biss zum Morgengrauen' (eng. 'Twilight') erinnert haben. Zwar waren es nur kurze Stücke und nicht die, die sich total ins Gedächtnis brennen, aber kleine Teile davon, was das Buch aber nicht schlechter machen als es ist.

Der Schreibstil ist auch leicht zu lesen und mit den teils ganz schon brutalen Szenen in denen Knochen brechen gibt Corrine Jackson dem Buch einen ganz besonderen Touch. Wer hier ein gutes Kopfkino hat wird sich mehr als einmal fragen wie Remy das eigentlich alles überlebt ohne vollkommen verrückt zu werden, das sie hart im nehmen ist wird einem sehr schnell klar.

Wo ich schon bei Remy bin möchte ich mich auch kurz zu ihr Äußern. Remy ist alles andere als ein Vorzeigemodell einer Protagonistin, sie ist zwar zäh, aber leider ist sie durch ihr Leben bei Dean immer mehr abgestumpft und kann bei ihrem Neuanfang, im Hause ihres Vaters, eigentlich niemanden und nichts vertrauen. Sie macht nur tapsige, kleine Schritte in Richtung Besserung, was sehr natürlich ist und mir selbst sehr gut gefiel, denn ein Herz kann nicht einfach so ohne weiteres heilen nach so einer Behandlung. Mit Asher haben wir auch einen Glücksgriff gemacht, zwar ging mir nicht ein wie er sich so schnell um 180 Grad wenden konnte, aber er ist und bleibt mir neben der starken Remy ein Herzstück der Geschichte. Seine Entwicklung steht der von Remy in nichts nach, auch wenn sie, wie schon gesagt, etwas rascher geht. Leider waren mir manche Nebencharaktere eher ein Dorn im Auge wie die Geschwister von Asher, sie wirkten nicht so natürlich wie viele andere Figuren in dem Buch und waren eher sprunghaft und schwer zu verstehen.

***Fazit***
Ein guter Start mit einer starken Prota die nichts an sich ranzulassen scheint. Sucht ihr magische Momente? Hier habt ihr sie! Sucht ihr Liebe? Hier habt ihr sie! Sucht ihr Spannung? Na die könnt ihr auch haben! "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") ist ein guter Auftakt mit kleinen Mängeln, dem ich ohne schlechtes Gewissen 4 von 5 Wölkchen gebe.

***Reihe***
Hier ist eine Trilogie in Planung und da die Autorin mit Teil2 schon fast fertig ist, wird uns dieses Jahr wohl noch die Fortsetzung erwarten.

Schön das ich Buchbotschafter sein durfte ;)
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am 1. Juni 2015
Klappentext:

Wie ein feuriger Blitzschlag fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet Gefahr – Lebensgefahr. Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Hilflosigkeit ihrer Mutter, der sie immer wieder das Leben gerettet hat. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Remy will bei ihrem leiblichen Vater endlich ein normales Leben führen. Aber kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?
Quelle: Ullstein

Meine Meinung:

Ach, dieses Buch! =) Bevor ich anfange vom Wesentlichen zu schreiben: Die Aufmachung innen ist echt cool! Die Kapitelanfänge haben alle total große hübsche Schnörkel. Ich liebe Schnörkel. So ^^.

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Remy erzählt. Sie ist ein sehr guter Charakter, hat viel erleiden müssen und ist durch ihre schlimme Kindheit eine sehr toughe, starke Jugendliche geworden, die nicht abhängig von jemanden sein möchte. Sie ist keine typische Protagonistin und das hat mir sehr gut gefallen. Gleich zu Beginn wird man mit ihrer Heilkraft konfrontiert und mir hat diese Kraft wirklich gefallen und mich auch direkt in ihren Bann gezogen! =D
Natürlich ist Remy aber nicht ganz so stark, wie sie gerne sein möchte und weiß auch nicht viel über sich selbst und ihre grandiose Kraft. Aber nach und nach lüftet sich das Geheimnis um ihre Kräfte, deren Existenz und die Probleme, die sie noch mit sich ziehen werden...

Remy zieht zu ihrem Vater und lernt dort an der neuen Schule neben ein paar sehr coolen Freunden auch Asher kennen. Asher ist vom ersten Augenblick an anders, als die anderen Menschen, die sie kennt und deren Krankheiten sie spürt und heilt. Warum und wieso und was ihn so besonders macht, wird natürlich nicht verraten ;-)
Asher ist aber ein super toller Typ. Er ist total geheimnisvoll und dann doch wieder offen und *hach*. Mir hat seine Art unglaublich gut gefallen und die Verbindung die zwischen ihm und Remy besteht ist einfach nur unglaublich besonders und toll! =)

Auch Remys Halbschwester Lucy ist ein Charakter zum Verlieben. Sie ist mega freundlich und von Anfang an offen und ein totaler Wirbelwind. Sie war mir direkt sympathisch und mir hat es auch gefallen, dass Remy zu ihr nicht so abweisend war, wie ich es zuerst befürchtet hatte.
Leider ist sie aber ihrem leiblichen Vater Ben sehr abgewandt zu Beginn. Sie denkt, dass er nie was mit ihr zu tun halten wollte und sich seine kleine glückliche Familie aufgebaut hat und ohne einen einzigen Gedanken an Remy glücklich und zufrieden lebt. Ich mochte Ben aber irgendwie von Beginn an, denn er schien ein sehr warmherziger und ehrlicher Mensch zu sein.

Die vielen Nebencharaktere sind allesamt sehr gut ausgebaut und ebenso wie die Hauptcharaktere in ihren Handlungen und Wesen authentisch. Ich hatte viele Charaktere, die ich einfach nur mochte und liebte und einige hasste ich so dermaßen, dass ich ihnen am liebsten persönlich den Kopf abgerissen hätte. Ohja, aber ich verrate mal wieder nichts *hihi*

Die Story hat mir unglaublich gut gefallen und die ganze Idee dahinter hat mich schnell mitgerissen. Ich fand es großartig und besonders, dass Remy von Beginn an Kräfte hat und sich nicht einfach in einen geheimnisvollen Typen verguckt und dabei so... "rein und unschuldig" ist. Also sie hat nichts verbrochen oder so (obwohl...^^), aber sie hat Kräfte und das macht sie schon besonders toll. Die ganze Entwicklung im Buch hat mich mitgezogen und immer wieder überrascht, wenn ich mal eine Idee hatte, dann wurde sie oft ganz schön zunichte gemacht. Menno ^^

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und nicht zu kompliziert gehalten. Ich habe mich schnell in der Geschichte wieder gefunden und flog dann praktisch durch die Seiten, es war wirklich ein kleines Highlight. =)

Viel mehr habe ich auch gar nicht zu sagen, ich habe das Gefühl bei dieser Geschichte mit jedem Satz schon zu viel vorwegzunehmen. Es gibt viele Geheimnisse, die es zu entdecken gilt und so viele überraschende Wendungen. Ich war total gefesselt und immer wieder stockte mir der Atem. Es ist spannend und emotional und sooo gut. Einfach gut. Ehrlich. =D

Fazit:

Eine außergewöhnliche Heilerin und eine außergewöhnliche Liebe sind der Schwerpunkt dieser wirklich großartigen Story. Ein mitreißender Schreibstil und Verstrickungen, Wendungen, Überraschungen, die mich einfach mitgezogen haben. Ich bin wirklich begeistert und freue mich riesig auf den zweiten Teil. =)

5 von 5 Pfotenherzen von mir
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am 25. Februar 2014
Kurzbeschreibung:
Eine außergewöhnliche Heilerin gerät in große Gefahr
Wie ein feuriger Blitzschlag fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet Gefahr – Lebensgefahr. Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Hilflosigkeit ihrer Mutter, der sie immer wieder das Leben gerettet hat. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Remy will bei ihrem leiblichen Vater endlich ein normales Leben führen. Aber kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?
(Quelle: Ullstein Taschenbuch)

Meine Meinung:
Remy hat kein wirklich einfaches Leben. Ihr Stiefvater verprügelt ihre Mutter regelmäßig. Diese lässt es immer zu über sich ergehen und ist selbst zu schwach um Remy selbst zu schützen. So muss Remy Misshandlungen über sich ergehen lassen. Das geht soweit das sie eines Tages sogar im Krankenhaus landet. Ab diesem Zeitpunkt wendet sich ihr Leben komplett. Sie lernt ihren leiblichen Vater Ben kennen, der sie zu sich holt. Und Remy lernt zudem auch Asher kennen. Sie ist sogleich fasziniert von ihm, die Funken sprühen regelrecht zwischen ihnen, wörtlich genommen. Denn Remy hat eine besondere Gabe. Sie kann durch Berührungen heilen. Doch bei Asher scheint es anders zu sein. Nur warum? Wer ist er wirklich?

Das Jugendbuch „Touched. Der Preis der Unsterblichkeit“ stammt aus der Feder der Autorin Corrine Jackson. Es ist der Auftaktband einer Jugendbuchreihe.

Remy ist 17 Jahre alt und ich mochte sie auf Anhieb. Immer wieder muss sie sich die Gewalttaten ihres Stiefvaters gefallen lassen, man leidet als Leser regelrecht mit ihr mit. Remy ist außerdem recht stur und ihre Handlungen sind oftmals recht impulsiv. Es kommt sogar vor das sie regelrechte Ausraster hat. Sie hat eine besondere Gabe, kann durch Berührungen heilen. Dies geschieht dadurch, dass sie Energie durch ihren Körper schickt. Mir war Remy sehr sympathisch, da sie trotz eben ihrer Gabe normal wirkt und Ecken und Kanten hat.
Asher scheint ein perfekter Jugen zu sein. Er sieht gut aus, was er auch weiß. Asher hat eine gewisse Arroganz an sich, kann aber auch ganz humorvoll sein. Und er ändert gerne mal seine Meinung, ist nicht festgefahren in seinem Denken.
Zwischen den beiden sprühen regelrecht Funken. Die Romantik kommt nicht zu kurz, auch wenn es mir an manchen Stellen ein wenig zu kitschig gewesen ist.

Auch die Nebencharaktere, wie eben Remys Stiefvater Dean, ihr leiblicher Vater Ben oder auch ihre Mutter Anna, sind Corrine Jackson gut gelungen. Sie gehen neben Remy und Asher nicht komplett unter.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker und das Buch lässt sich wirklich gut lesen. Es ist nicht zu kompliziert geschrieben, sondern sehr gut verständlich.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Remy in der Ich-Perspektive. Diese Erzählweise bringt sie dem Leser näher, man kann sich gut in Remy hineinversetzen.
Die Handlung an sich fand ich spannend geschrieben. Die Idee hinter der Geschichte war für mich neuartig und hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings zwischendrin sind mir ein ums andere Mal ein paar Parallelen zu anderen Büchern aufgefallen, die meiner Meinung nach nicht sein müssten. „Touched“ hat das Potential alleine zu bestehen, es braucht keine Vergleiche.

Das Ende ist ziemlich offen und hinterlässt einige Fragen. So ist man als Leser neugierig darauf wie es wohl mit Remy und Asher im zweiten Teil „Touched. Die Schatten der Vergangenheit“ weitergehen könnte.

Fazit:
„Touched. Der Preis der Unsterblichkeit“ von Corrine Jackson ist ein wirklich gut geschriebener Auftakt der Jugendbuchreihe.
Sympathisch gestaltete Charaktere, der jugendliche Stil und eine fesselnde Handlung mit für mich neuartiger Idee machen Lust neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!
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am 14. Juli 2013
So richtig aufmerksam auf Touched bin ich durch viele positive Rezensionen geworden. Nebenbei war da noch das Cover, was in echt noch toller aussieht, als so schon. Auch der Inhalt klang nicht schlecht, und doch gab es immer etwas, was mich hat zweifeln lassen: Es gibt angeblich dutzend Parallelen zu Twilight.
Dazu kann ich nur sagen: man kann es so und so sehen: übertreiben, oder es einfach genießen.

Ich gehöre zu den Leuten, die das Buch einfach genossen haben, ohne sich an den wenigen Parallelen groß zu stören. Jeder sieht das anders, aber ich fand es wirklich nicht schlimm, eher im Gegenteil. Ich finde die Idee von Corrine Jackson sehr einzigartig und brillant, und mal ehrlich: man findet heutzutage doch kaum Ideen, die nicht in irgendeiner Form schon mal da gewesen wären!
Gleich am Beginn des Buches rutscht man direkt in das Leben von Remy rein. Da das Geschehen aus ihrer Sicht geschildert wird, fühlt man sich ihr näher, was ich gut fand. Man bekommt gleich zu sehen, wie schwer ihr Leben mit ihrem gewalttätigen Stiefvater Dean eigentlich ist. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Remys Mom ihn trotzdem lieben und verteidigen kann, auch mit fortschreitender Handlung und weiteren Erklärungen nicht so ganz.
Remy ist für ihr junges Alter schon sehr erwachsen, eben weil sie so ein schweres Leben hatte. Doch nachdem Remy, mal wieder, im Krankenhaus war, beschließt ihr Vater, sie mit zu sich und seiner neuen Familie zu nehmen, wo Remy anfangs einfach nur weg will.
Mit ihrer besonderen Gabe heilt sie die inneren und äußeren Verletzungen von Menschen, sobald sie sie berührt. Dabei übertragen sich die Verletzungen auf sie selbst, weswegen sie in ihrer Vergangenheit öfters im Krankenhaus lag, als sie ihre Mutter heilte. Nun bei ihrer neuen Familie muss sie höllisch aufpassen, dass diese nichts von ihren einzigartigen Fähigkeiten erfahren, was nicht immer sehr einfach ist.

Durch ihre Halbschwester Lucy findet sie richtige Freunde, die sie in ihrem Leben noch nie hatte. Nicht nur Lucy wurde mit der Zeit eine Stütze für Remy, auch das Verhältnis zu ihrem Vater wurde besser. Ihre neue Familie war von Anfang an verdammt herzlich zu ihr, und vor allem Lucy wuchs mir sofort ans Herz. Allerdings ist für mich auch sehr gut nachvollziehbar, wie Remy sich die ersten Wochen bei ihrem Vater fühlt. Sie sieht ein perfektes Leben vor sich, was sie nicht hatte, wo sie jede Woche mehrmals Schmerzen auf sich nahm. Also mir war Remy wirklich sehr sympathisch.
Kurz nach ihrer Ankunft lernt sie auch Asher kennen. Dieses ganze Kennenlernen und Umziehen, was Remy durchmacht ging mir persönlich etwas sehr schnell. Sobald sie Asher allerdings kennengelernt hatte, legte sich das und ich kam mit der Erzählgeschwindigkeit wunderbar klar. Nur anfangs kam ich mir eben etwas überladen vor.
Asher wird als regelrechter Badboy dargestellt, was mir nur bedingt gezeigt wurde. Anfangs hatte er sich mit Remy in den Haaren und waghalsige Aktionen wurden berichtet, aber das richtige Badboy-Feeling kam nicht so wirklich rüber. Doch war er mir mit seiner kalten, gemeinen und abweisenden Art anfangs etwas unsympathisch.
Aber es dauerte nicht lange, da zeigte Asher auch seine sanfte Seite, die mir unglaublich gut gefiel! Es passt viel besser zu ihm als dieses für mich eher aufgezwungene Badboy-Image. Außerdem finde ich es interessant, dass er ebenfalls besondere Gaben hat wie Remy, welche jedoch total anders sind als ihre.

Wenn Asher und Remy sich berühren, dann sprühen nicht nur wörtlich die Funken. Nachdem sich die beiden etwas einander gewöhnt hatten, wagten sie Berührungen. Diese verursachten auf beiden Seiten Schmerzen, was die Anziehung der beiden nur noch komplizierter machte.
Was mich wirklich nervte war das ewige Hin und Her was Asher veranstaltete. Das nervte nicht nur Remy, sondern wie gesagt auch mich. Entweder ja oder nein, zu der Erkenntnis kam er leider erst später.
Die ganze Idee, die hinter den Gaben steckt, ist verdammt interessant und wirklich einzigartig. Mir haben die beiden verfeindeten Rassen wirklich sehr gut gefallen. Es war atemberaubend und begeisterte mich total. Wäre da nicht zeitgleich diese nervige Hin und Her gewesen, denn nach jedem zweiten Gespräch der beiden war entweder Asher oder Remy schrecklich sauer auf den anderen. Sie legten schon sehr merkwürdige Launen an den Tag.
Glücklicherweise hielt das wirklich nicht allzu lange an, sodass es sich bald besserte und ihre Beziehung so ihren Lauf nahm. Für mich war die Beziehung purer Zucker, so romantisch und herzzerreißend war kaum etwas, was ich bisher gelesen habe. Die Sehnsucht der beiden war regelrecht spürbar und ihre Emotionen kamen bei mir wirklich sehr real an. Davon war ich wieder richtig begeistert.
Ich wurde auch regelrecht zum Weiterlesen gezwungen, ich konnte einfach nicht aufhören, es war einfach unglaublich. Und auf den letzten 50 bis 60 Seiten kam dann aber so richtig Spannung auf, die sich vorher eher im Hintergrund hielt. Für Remy war es ein Albtraum pur, der wirklich war wurde. Ich habe total mitgefiebert und ständig gehofft, dass alles gut wird. Mit überraschenden Wendungen und einem wirklich gutem Ende bin ich total zufrieden mit diesem Buch und unglaublich gespannt auf den zweiten Teil.

Fazit:
Das Buch ist wirklich nicht zu verachten! Auch wenn es einem teilweise etwas bekannt vorkommt, so ist Touched jedoch gar nicht wie Twilight! Es ist zwar genauso zart romantisch und gefühlvoll, doch steckt viel mehr dahinter. Mit den übernatürlichen Gaben, welche die Hauptfiguren besitzen, hebt sich Corrine Jackson sehr von der Masse ab. Mit ihrem Schreibstil verzaubert sie. Insgesamt ein sehr gutes Buch, was ich wirklich empfehlen kann!
Nun warte ich gespannt auf den zweiten Band und bin echt ungeduldig, wie es denn wohl jetzt mit Asher und Remy weitergeht.
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am 21. Mai 2013
Remy O'Malley hatte keine schöne Kindheit. Ihren richtigen Vater hat sie nie kennengelernt und ihr Stiefvater hat es nie gut mit ihr gemeint. Ständige Misshandlungen unter Alkoholrausch standen an der Tagesordnung und ihre Mutter war auch nicht in der Lage dazu, dazwischen zu gehen. Doch je älter Remy wurde und je öfter ihre Mutter verletzt, desto deutlicher wurde ihr ihre Fähigkeit. Denn Remy kann Wunden heilen. Eines Tages traf es Remy selbst aber viel zu hart und sie landete nach einem Angriff ihres Stiefvaters im Krankenhaus. Nachdem ihre Mutter diesen bei der Polizei mal wieder in Schutz genommen hatte und Remys leiblicher Vater plötzlich im Krankenhaus auftaucht, trifft diese einen schwerwiegenden Entschluss: Sie möchte zu ihrem Vater ziehen. Während sie Gewissensbisse plagten, weil sie ihre Mutter alleine ihrem Elend überließ, wird sie auf einen jungen Mann aufmerksam, der sie am Strand einfach so fotografiert. Als sie ihn aus der Wut heraus berührt, spürt sie, dass ihre Fähigkeiten auf seine Nähe reagieren. Allerdings anders, als es ihr vorher bekannt war. Die Begegnung mit diesem Jungen sollte nicht die Letzte gewesen sein und Remy stellt sich von vornherein eine Regel auf. Niemand darf jemals von ihrer Gabe erfahren.

Handlung & Stil.
Ich habe zuerst ein wenig gebraucht, bis ich in die Handlung und zu den Charakteren gefunden habe. An manchen Stellen fand ich gewisse Dinge auch unlogisch, die sich dann im späteren Verlauf allerdings als logisch erwiesen. Allerdings hat mich das in dem Moment total gestört, da ich aus dem Grund einiges an der Handlung zu meckern hatte. Trotzdem bin ich dran geblieben und es hat sich auch gelohnt.
Der Stil ist auf jeden Fall sehr flüssig und spannend. Auch wenn bis zum letzten Drittel des Buches nicht wirklich Mord und Totschlag herrscht, ist doch immer eine gewisse Spannung zu spüren und ein Grund nicht vorher aufzuhören.
Vor allem wegen dem Finale lohnt sich dieses Buch. Die Spannung steigert sich stetig und das Böse kommt sozusagen auf leisen Sohlen. Ab und an vernimmt man es, aber es ist noch lange nicht greifbar. Es nähert sich Stück für Stück und greift zu. So ungefähr könnte man die Spannungskurve beschreiben. Die letzten 70 Seiten ungefähr habe ich in einem Rutsch verschlungen. Wirklich richtig gut.

Charaktere & Schauplatz.
Ich fand die Charaktere sympathisch. Durchaus waren sie Personen mit denen man gerne eine Geschichte erlebt. Allerdings hat es auch da etwas gedauert, bis ich mit ihnen warm wurde. Remys Geschichte war das, was mich dazu animiert hat weiterzulesen. Denn dass die Vergangenheit in der Geschichte noch eine Rolle spielen würde, war von vornherein klar und ich war gespannt, inwiefern das ausgebaut wurde. Über die anderen Charaktere erfährt man mehr oder minder. Bei vielen hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin etwas näher auf sie eingegangen wäre. Aber vielleicht folgt das noch im zweiten Teil.
Ab und an fand ich die Dialoge oder Umgehensweise der Charaktere untereinander etwas seltsam. Manche Dialoge kamen mir vor, als wäre was vergessen worden. Bzw. wusste ich bei manchen Einwürfen einfach nicht, was ich damit anfangen sollte. Das war ein oder zweimal der Fall und so was kann ich gar nicht leiden. Mag aber auch an der deutschen Übersetzung liegen. Vielleicht aber auch an meiner fragwürdigen Intelligenz. (;

Sonstiges.
Insgesamt ein angenehmer Auftakt zu einer Trilogie, welchen ich durchaus als lesenswert bezeichnen würde. Es ist jetzt sicher nicht das Beste, was ich je gelesen habe, aber es war auf jeden Fall gut. Und mit der Zeit habe ich auch wirklich gemerkt, dass ich das Buch nicht mehr gerne aus der Hand legen wollte.
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am 28. Januar 2013
"Touched" hat mich wieder ein wenig an "Biss..." erinnert. Aber trotzdem ist es eine komplett andere Geschichte. Es geht um eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf, aber sich trotzdem nicht vermeiden lässt.

Remy war jahrelang ihrem gewalttätigen Stiefvater ausgesetzt. Als sie wieder mal im Krankenhaus landet, beschließt ihr leiblicher Vater sie zu sich und seiner Familie zu nehmen. Was die Familie nicht weiß ist, dass Remy eine besondere Fähigkeit hat. Sie ist eine Heilerin.

Gleich am ersten Tag in ihrer neuen Heimat trifft sie auf den gutaussehenden Asher. Etwas magisches passiert zwischen ihnen, dass sie sich nicht erklären können. Asher ist natürlich der Traumtyp schlechthin. Irgendwie ist er der gutaussehende Rebell, aber hinter dieser Fassade steckt ja so viel mehr.

Remy ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Sie vertraut zunächst niemanden, da sie schon zu oft enttäuscht wurde, aber sie wächst über sich hinaus. Einzig und alleine ihr "Ich bin zu hässlich für Asher" Gejammer hat mich ein wenig gestört. Aber so sind wir Mädels nun mal :D

Nicht nur die Hauptfiguren sind sympathisch, auch die Nebencharakter haben bei mir viele Sympathiepunkte gesammelt.

"Touched" ist so wunderbar romantisch und dramatisch. Corrine Jackson beweist viel Feingefühl beim Spannungsaufbau und der Entstehung dieser schwierigen Beziehung. Ab und zu ist die Story ein wenig vorhersehbar und klischeehaft, aber es passt zu dem Buch und mich hat es auch nicht gestört.

Eine romantische Fantasygeschichte über eine Jugendliebe, die einiges ausstehen muss. "Touched" ist aber nicht nur voller Romantik, sondern auch wirklich spannend. Das Buch erinnert vielleicht ein wenig an "Biss" oder "Von der Nacht verzaubert".
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am 31. Oktober 2012
Handlung:
Wie ein feuriger Blitzschlag fühlt es sich an, als Asher in ihr Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet tödliche Gefahr. Funken sprühe, sobald sie sich berühren, und diese machtvolle Energie ist kaum zu bändigen. Aber Remy will nichts mehr riskieren, zu viele Jahre hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Feigheit ihrer Mutter, deren Schmerzen sie immer wieder auf sich nahm. Den Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit - sie kann Menschen durch Berührung heilen. Im friedvollen Maine, wo ihr leiblicher Vater mit seiner neuen Familie lebt, will sie endlich ein normales Leben führen.

Titel und Design:
Der Titel war für mich diesmal nicht sehr wichtig, da mich das Cover sofort mit seinen warmen, sanften Farben abgelenkt und überzeugt hat. Ich kann nicht sagen was genau es ist, aber irgendetwas an diesem Cover habe ich geliebt und ich wollte es mir auch noch zuhause ansehen können. Vielleicht dieses Träumerische? Schon war das Buch gekauft. Zuhause wurde ich dann auch noch mit einer rankenartigen Verzierung jedes neuen Kapitels überrascht und meine Liebe zu dem Buch wuchs. Aber ja, der Titel passt zum Buch wie die Faust aufs Auge, oder eben der Deckel auf den berühmten Topf, denn Remy muss um jemanden zu heilen, denjenigen berühren.

Meine Meinung:
Oh. Mein. Gott. Mit diesen drei Wörtern würde ich am liebsten jeden zweiten Satz in dieser Rezension beginnen, aber das wäre für euch wahrscheinlich nicht sehr aufschlussreich, daher unterdrücke ich diesen Wunsch/Zwang. Zunächst muss ich sagen ich LIEBE den Schreibstil von Corrine Jackson, welcher in der einen Minute sanft und liebkosend, in der nächsten aber kalt und brutal sein kann. Des weiteren Liebe ich jeden einzelnen Charakter dieses Buches. Corrine beschreibt die Figuren so genau, dass es einem Vorkommt, als würde man sie persönlich kennen. Remy habe ich sofort ins Herz geschlossen, aber auch Lucy, Laura, Ben und all die anderen. Sogar Anna, auf die man Zeitweise auch ein wenig wütend sein konnte, und Lottie, welche ihre Familie über alles liebt, und für die Familie sogar Opfer begehen würde. Mit Ashers Bruder Gabriel hatte ich so meine kleinen Problemchen, da er einfach ZU perfekt war. Das hat ihn in meinen Augen eben wieder etwas unperfekt gemacht. (Frauenlogik)! Aber irgendwo hat er doch dazu gehört, denn sonst hätte Remy Asher nicht so schön ärgern können. Auch Asher hat mich von Anfang an fasziniert, genauso wie er Remy fasziniert hat. Beim Lesen war ich Remy. Und ich hätte in so ziemlich allen Punkten genauso gehandelt wie sie. Wer jetzt denkt, dass dadurch das Buch vorhersehbar wird irrt sich! Das Buch ist alles andere als Vorhersehbar und bereits in den ersten wenigen Sätzen steckt pure Spannung, so das man das Buch gar nicht mehr weg legen will (was man aber leider muss wenn es Zeit ist auf Arbeit zu gehen). Bei diesem Buch besteht Suchtgefahr! Was aber (noch) nicht all zu schlimm ist, da noch zwei Fortsetzungen folgen. Dennoch könnte man nach diesem Buch auch guten Gewissens abschließen, denn das Ende war einfach perfekt. Aber so weit war ich ja noch gar nicht! Das Buch hat in Dean seinen perfekten Schurken gefunden, und ich frage mich, was in Teil zwei und drei der Triologie noch folgen wird, denn Dean zu toppen wird sicher schwer. Besonders spannend fand ich es auch, wie Remy nach und nach in dem Buch mehr über sich selbst erfährt. Wir wissen von Anfang an dass sie heilen kann, aber das wieso, weshalb, warum wird erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt. An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass das Buch nichts für Leute mit all zu schwachen Nerven ist, denn irgendwoher müssen all der Verletzungen schließlich kommen, die Remy immer wieder heilt und das ist kein Zuckerschlecken. Besonders für Menschen, die dazu neigen sich beim Lesen die Szenen im Kopf vorzustellen (also so wie ich). Mir jedoch bereitet dies keine Probleme. Im Gegenteil, ich fand, das machte das Buch gerade spannend. So, mehr möchte ich vorerst nicht sagen, denn ihr sollt die Chance haben dieses Buch selbst zu entdecken und vielleicht genauso lieben zu lernen wie ich.

Minus Punkt:
Gabriel einfach zu perfekt und ein wenig unglaubwürdig, hatte ich ja oben schon erwähnt. Außerdem, ohne dass ich das Buch zu sehr mit anderen Büchern vergleichen will, es geht nicht anders, an manchen Stellen im Buch muss man einfach an Twilight denken. Aber das ist jetzt auch nicht all zu schlimm.
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am 18. Juni 2012
Anmerkung zum Cover und der Buchgestaltung:

Dieses Cover versprüht eine unglaubliche Wärme. Durch die Rot-, Orange-, Cremetöne und die Gestaltung zieht das Cover die Blicke auf sich. Außerdem hat es einen leichten Schimmer, welcher das Buch gut in Szene setzt. Sehr hübsch. Der einband ist in dunklem Braun.

Doch nicht nur das Cover ist bezaubernd, nein auch das Innenleben des Buches ist liebevoll gestaltet '
Am Anfang eines jeden Kapitels, findet man die gleichen Schnörkel wie auf dem Cover. Auch die Trennung zwischen den Absätzen enthält eine kleine verschnörkelte Welle.

Inhalt:

Remy ist nicht normal, und das weiß sie. Mit ihrer Gabe kann sie andere Menschen heilen. Das war für sie immer ein Vorteil, wenn ihr Stiefvater wieder auf ihre Mutter eingeprügelt hatte. So konnte Remy ihr die Schmerzen und die Verletzungen nehmen. Doch das hat einen Preis: die Verletzungen gehen auf Remy über und erst dort kann sie sie heilen.

Als alles aus dem Ruder läuft, holt ihr Vater sie zu sich und seiner Familie. Dort angekommen, lernt Remy am Strand den geheimnisvollen Asher kennen. Als sie versucht ihn zu scannen geschieht etwas merkwürdiges. Grüne Funken sprühen. Das hatte Remy noch nie erlebt. Und dann dieser Blick in Ashers Augen, sie empfindet ihn als gierig. Eines ist sich Remy sicher, dieser Junge jagte ihr Angst ein und das Geheimnis, welches diese beiden verbindet ist ziemlich gefährlich...

Meine Meinung:

Zu aller erst muss ich sagen: Bei diesem tollen Buch nervt mich wirklich tierisch, dass jeder es mit Twilight vergleicht... Nur weil es eine Highschool gibt, die Liebe ziemlich gefährlich ist und die Hauptpersonen wirklich zueinander gehören, hat es noch lange nichts mit Twilight zu tun. Auch wenn Parallelen da sind, die waren bei den Bis(s)-Romanen auch nicht neu ;)

Der Schreibstil von Touched ist typisch für ein Jugendbuch. Schnell zu lesen, einfach zu verstehen und somit perfekt um einfach in die Geschichte abzutauchen.
Ich habe Touched verschlungen. Das lag einerseits an der fesselnden Story, aber anderseits auch an den tollen Charakteren die Corinne Jackson erschaffen hat.

Remy schließt man sofort in sein Herz, vor allem nachdem man mitbekommen hat, wie es bei ihr zu Hause zugeht. Ihr gewalttätiger Stiefvater ist nicht gerade zimperlich und somit leidet man mit Remy und ihrer Mutter mit. Sie ist ziemlich stur und handelt oftmals impulsiv, was man an ihren "Ausrastern" merkt. Sie ist keine perfekte und übernatürlich schöne Heldin, Remy ist einfach normal und genau das macht sie so unglaublich sympathisch.

Asher... nun ja Asher ist an sich äußerlich ziemlich perfekt. Ich liebe ja eine gewisse Arroganz an männlichen Charaktern und davon besitzt Asher genau das richtige Maß. Trotzdem hat er Humor, und seine Meinung bleibt auch nicht immer die gleiche ;)

Die Romantik kommt natürlich nicht zu kurz, auch wenn manche Stellen vielleicht ein kleines bisschen kitschig sind, sind diese Stellen genau passend. Auch ich mag manchmal ein bisschen Kitsch.

Für mich ist "Touched" ein gelungener erster Band der Reihe um Remy und die Idee die dahinter steckt war für mich neu. Das Ende wirft natürlich fragen auf und man möchte unbedingt sofort weiterlesen, aber zum Glück müssen wir nicht mehr ganz so lange warten

Einen Negativpunkt hatte das Buch jedoch. Remys Mutter. Sie steht so unter dem Pantoffel ihres neuen Mannes und Remy hat null Chance zu ihr durchzudringen. Auch die Art der Mutter hat mich ziemlich gestört, aber nun ja solche Personen muss es in Büchern ja auch geben.

Fazit:

Eine Idee, die verzaubert. Empfehlenswert für alle diejenigen, die gerne im Romantik Fantasy Bereich lesen
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am 4. Juni 2012
Die Idee hinter »Touched« hat mir extrem gut gefallen, auch wenn es wirklich fraglich ist, ob man Remy's Fähigkeiten wirklich als Gabe oder doch in manchen Augenblicken eher als Fluch sehen sollte.

Auf jeden Fall finde ich Remy als Charakter richtig gut, da sie eine extrem interessante Persönlichkeit hat. Zum einen ist sie ein richtig kämpferischer und starker Charakter, zum anderen kann sie in manchen Situationen aber auch sehr verletzlich reagieren. Und wie wichtig ihr auch das Wohlergehen von anderen ist und wie selbstlos sie ihre Fähigkeiten zum Heilen einsetzt, finde ich ziemlich beeindruckend.

Auch Asher muss ich gestehen, mochte ich sehr schnell ziemlich gern und das, obwohl er in gewisser Weise der typische Bad Boy ist. Insgesamt mochte ich die Darstellung der Charaktere sehr gern, da man selbst bei den Nebencharakteren gemerkt hat, dass in sie Zeit investiert wurde und sie daher auch alle sehr glaubhaft wirkten, auch wenn sie nur eine kleine Rolle hatten.

Die Darstellung der Beziehung zwischen Remy und Asher, wie sie sich irgendwie immer wieder anziehen und wieder abstoßen, ist richtig spannend und ich fand es immer sehr passend, wie die beiden aufeinander reagiert haben. Allein das Zwischenmenschliche bei den beiden fand ich richtig interessant und auch spannend zu verfolgen, ganz ohne das restliche Drumherum. Wobei ich diese Szenen auch emotional sehr mochte, allein von der Atmosphäre her.

Wenige kleine Szenen haben mich leider ein bisschen zu sehr an andere Romane erinnert, wie die Biss-Reihe, was ich irgendwie Schade fand, obwohl es zwar auch zu den Stellen und Charakteren passte, hatte es bei mir leider eine leichte Déjà-vu-Wirkung. Aber da solche Szenen eher selten vorkamen, waren sie in der Gesamtwirkung nicht ganz so schlimm und haben diese auch nicht zu sehr gestört.

Zudem war auch die Rahmenhandlung rund um Remy und Asher spannend, so dass auch diese Szene extrem interessant waren und man auch da gern wissen wollte, wie es wohl weitergehen wird. Am Ende das Romans blieben jedoch immer noch einige Fragen offen, wodurch ich schon sehr gespannt bin, wie es mit Remy und Asher weitergehen wird.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat, auch wenn die Geschichte natürlich Ähnlichkeiten zu anderen Werken ähnlicher Art aufgewiesen hat, was aber wohl nicht immer zu vermeiden ist und da es noch genügend Neuerungen aufzuweisen hatte, war es für mich doch wieder etwas besonderes.
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