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96 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön und magisch
Als Diana an das Sterbebett ihrer todgeweihten Tante eilt, offenbart diese ihr ein lang gehütetes Familiengeheimnis, in der Dianas Urahnin Grace eine wichtige Rolle spielt. Und so begibt sich Diana auf die Suche nach ihren Wurzeln.

Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass mir dieses Buch gefallen wird. Einer der ersten Sätze, in den ich mich...
Vor 13 Monaten von Nina2401 veröffentlicht

versus
68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Buch für mich!
Ich denke, ich kann es mir bei so vielen Vorrednern sparen, die Geschichte auszuführen und komme daher gleich zu meiner Rezension, auch wenn die sich nicht den Vorrednern anschließt:
Ich lese sehr viel. Ich lese sehr gern und ich lese Bücher, die mir gefallen, auch mal über Nacht aus. Ich habe für dieses Buch um die drei Wochen gebraucht...
Vor 14 Monaten von Misato veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman zum Abtauchen!, 16. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Inhalt:

Dianas Leben steht zurzeit Kopf, ihr Freund hat sie gerade betrogen und dann bekommt sie auch noch einen Anruf aus London, ihre Tante sei im Krankenhaus und es steht sehr schlecht um sie.
Diana bucht sofort einen Flug und macht sich auf den Weg. Bei ihrer Tante Emmely angekommen, bekommt sie den Auftrag, das Familiengeheimnis zu lüften. Sie soll aufdecken, was über Jahre verheimlicht wurde.
Diana findet einen Brief, der für ihre Ururgroßmutter war und schon geht die Reise los…

Meine Meinung:

Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann hat mich verzaubert. Sobald ich das Buch gelesen habe, befand ich mich auch direkt in dieser Geschichte. Ich konnte so richtig abtauchen.

Der Schreibstil ist voller Charme, Details und flüssig zu lesen. Die Sprünge von 2008 und dann wieder zu den Schwestern, Victoria und Grace ins 18. Jahrhundert hat „die Schmetterlingsinsel“ zusätzlich zu etwas Besonderen gemacht. Die Unterschiede, wie es früher war, wurden sehr gut aufgezeigt. Zudem wurde Sri Lanka so wunderschön und sehr detailliert beschrieben.

Die Protagonistin Diana, sowie die Schwestern waren sehr authentisch und lebendig. Manchmal fand ich den Umgang zwischen Diana und ihrem Helfer Jonathan etwas gestellt, zu distanziert und umgangssprachlich etwas unangemessen. Dafür ist die Sprache im 18. Jahrhundert sehr gut rübergebracht wurden.

Obwohl eigentlich nicht viel Spannung in dieser Geschichte vorhanden ist und auch nicht so viel passiert, hatte ich immer das Bedürfnis weiter lesen zu müssen. Manche Dinge waren vorhersehbar, andere jedoch wieder überhaupt nicht, sodass es überhaupt nicht schlimm war, wenn man mit seinen Vorahnungen recht hatte.

Ich fand auch den Einblick in eine Teeplantage mal ganz interessant und auch einige Bäume und Pflanzen habe ich gegoogelt, um zu schauen, wie sie wirklich aussehen.

Wie man merkt, habe ich nicht wirklich viel an diesem Buch auszusetzen denn es ist einfach nur wunderschön. Über meine kleinen Kritikpunkte konnte ich hinwegsehen, daher auch die 5 Sterne.

Fazit:

Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann hat mich verzaubert. Sobald ich das Buch gelesen habe, befand ich mich auch direkt in dieser Geschichte. Ich konnte so richtig abtauchen. Auch ohne große Spannung wundervoll zu lesen. Kleine Kritikpunkte sind vorhanden, allerdings nur klitzeklein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine Reise,ein Geheimnis, 30. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Diesmal fass ich mich kurz und ohne das ich den Inhalt nochmals zusammen fasse,da viele nun inzwischen wissen worum es in diesem Buch geht.
Nachdem die Geschichte etwas schleppend gestartet ist,zumindestens bei mir,hab ich doch noch meinen Lesespass gefunden.Ich fand die Geschichte in der Vergangenheit sowas von spannend und auch romantisch und teilweise auch sehr traurig,das mich das Buch nachdenklich zurückgelassen hat.An sich ist es halt eine Familiengeschichte mit einem tragischen Geheimnis,dem der Leser hier in diesem Buch auf den Grund gehen kann.Eigentlich ist es zu empfehlen,wem so etwas liegt.Mir hat es gut gefallen.Auch wie die Landschaften beschrieben wurden gefiel mir hier,man war gleich mitten drin und Indien stelle ich mir schon wunderschön bunt vor.Wer Tee und Indien mag wird dieses Buch auch lieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimnisse auf der Schmetterlingsinsel, 24. Juni 2012
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Diana wird von ihrer Großtante Emmely auf deren Sterbebett gebeten, das gut gehütete Geheimnis ihrer Familie zu lüften. Hierzu hat Emmely Hinweise hinterlassen, die Diana auf eine Reise und die Suche nach ihren eigenen Wurzeln schicken. Mit der Hilfe des Butlers Mr Green und ihrem Bekannten Jonathan kann sie schon bald erste Puzzlestücke zusammenfügen...

Die Schrift und die Blüten des Covers sind in einem schönen Lilaton gehalten. Unter dem Titel führt eine Treppe in die Ferne, deren Ziel man nicht sehen kann. Dies passt in meinen Augen gut zum Buch, das wie auch die Treppe geheimnisvoll ist.

Das Buch ließ sich flüssig und vor allem schnell lesen, da man als Leser unbedingt das Geheimnis erfahren will und die einzelnen Puzzlestücke erst nach und nach zusammengesetzt werden. Dianas Suche wird mit nur wenigen Zeitsprüngen beschrieben, sodass man jeden Schritt der Suche begleitet und gemeinsam mit Diana auf weitere Hinweise und Erfolge hofften kann.
Gut fand ich die Aufteilung in zwei Buchteile ' im ersten lernt man die Charaktere kennen und erfährt gemeinsam mit Diana von der Existenz des Geheimnisses. Im zweiten beginnt dann die geheimnisvolle Reise in ferne Länder und die Vergangenheit.

Diana als Hauptcharakter war mir sehr sympathisch. Gut konnte ich nachvollziehen, warum sie dem Alltag entfliehen und sich auf die Suche machen will. Dabei kann der Leser auch verfolgen, wie die Suche sie selbst verändert. Mr Green und Jonathan sind ebenfalls liebenswerte Personen, deren Motivation und Charakter sich wie das Geheimnis selbst schrittweise offenbaren.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Traumhaft beschriebene Gegenden, sympathische Charaktere und eine spannende Suche nach einem alten Familiengeheimnis lassen das Buch zu einer kurzweiligen Unterhaltung werden, die ich jedem weiterempfehlen kann. Ich vergebe gerne fünf Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbarer Schmöker zum " Abtauchen ", 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Ende des 19.Jahrhunderts wandert die junge Engländerin Grace Tremayne zusammen mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Victoria nach Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, aus . Ihr Vater übernimmt dort die Teeplantage seines kürzlich verstorbenen Bruders. Grace gewöhnt sich rasch an das neue Leben in einer fremden Kultur. Sie ist glücklich. Doch bald ziehen Wolken auf und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Rund 120 Jahre später begibt sich Diana Wagenbach, die Ururenkelin von Grace, auf Spurensuche. Sie will dem lange verschwiegenen Geheimnis, welches ihre Ahnin umgibt, auf den Grund gehen. Mit Hilfe von alten Fotos, Dokumenten, Briefen und Tagebüchern kommt sie Schritt für Schritt der Wahrheit immer näher . Auch ihre Suche führt sie schließlich nach Sri Lanka .

Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen und wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen verfolgt man Dianas Nachforschungen in der Gegenwart und zum anderen wird direkt von Grace lange zurückliegendem Schicksal erzählt.

Sicher gibt es einige Bücher mit ähnlichem Inhalt, insofern ist die Grundidee zu diesem Roman nicht neu. Dennoch hatte dieses Buch eine gewisse Sogwirkung auf mich. Mit einer sehr lebendigen und anschaulichen Sprache gelingt es der Autorin die Zeit von damals auferstehen zu lassen. Ich konnte mir Personen und Orte sehr bildhaft vorstellen. Auch wurde durch den Aufbau der Geschichte meine Neugier bis zum Schluss aufrechterhalten. Auch ich wollte - genau wie Diana - unbedingt erfahren, was es mit dem Familiengeheimnis auf sich hat. Natürlich hatte ich zwischendurch schon so eine Vermutung, was geschehen sein könnte, aber die richtige Auflösung erfährt man erst zum Schluss.

Für mich war das Buch ein wunderbarer Schmöker, der mir einige kurzweilige Lesestunden beschert hat. Ich kann es besonders Liebhabern von Familiengeschichten mit historischem Hintergrund , die auch gerne mal in eine fremde Welt mit zauberhafter, exotischer Kulisse "abtauchen" wollen, ans Herz legen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf dieser Insel habe ich mich nicht wohl gefühlt!, 4. Oktober 2012
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Das Cover dieses Buches ist optisch ein reiner Hingucker. Meine Ausgabe hat zwar keinen verzierten Buchschnitt, aber das ist mir ehrlich gesagt auch nicht wichtig. In den Buchgeschäften sieht man ja sowieso nur die Vorderseite des Buches und die wirkt mit der in Nebel getauchten Treppe und den Orchideenblüten ebenso kitschig wie geheimnisvoll. Auf jeden Fall ist es auffällig genug, dass man das Buch zur Hand nimmt, um den Klappentext zu lesen.

In Die Schmetterlingsinsel" gibt es zwei Erzählstränge auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Das Buch beginnt mit einem Brief von Victoria an Grace im Jahre 1888. Der Leser erfährt, dass etwas zwischen den beiden Schwestern vorgefallen sein muss, was Grace dazu veranlasst hat, das Elternhaus zu verlassen. Victoria hofft darauf, dass ihre Schwester ihr inzwischen verziehen hat. Um dieses Geheimnis zu lüften, kommt die Anwältin Diana Wagenbach ins Spiel. Berlin im April 2008: Diana hat ihren Ehemann Philipp mit einer anderen Frau erwischt. Ihre Ehe liegt in Scherben, als auch noch die Nachricht eintrifft, dass ihre Großtante Emmely im Sterben liegt. Sie reist nach London, wo die Großtante Diana das Versprechen abnimmt, als letzte noch lebende Nachfahrin das Geheimnis zu lüften, welches ihre Familie all die Jahre gehütet hat ...

Aus Gründen, die sich mir selbst nach Beenden des Buches nicht erschlossen haben, hat Dianas Großtante vor ihrem Tod eine regelrechte Schnitzeljagd vorbereitet, die Diana auf die Spur des Geheimnisses bringen soll. Mit Mr. Green, dem treuen Butler ihrer Großtante, an ihrer Seite, folgt sie den Hinweisen, die die alte Dame ihr zusammen mit dem prunkvollen Herrenhaus Tremayne House" hinterlassen hat.

Die Reise führt sie ans andere Ende der Welt nach Sri Lanka ehemals Ceylon. Hier kann man merken, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Die Beschreibungen über das Leben dort und das Arbeiten auf den Teeplantagen kamen sehr authentisch rüber. Auch die Landschaft hatte ich bildlich vor Augen. Das war für mich so ziemlich das Beste an diesem Buch.

Es fällt mir etwas schwer, diesen Roman zu bewerten, weil ich normalerweise diese Art von geheimnisvollen Familiengeschichten sehr gerne lese. In diesem Fall wurden meine Erwartungen allerdings leider nicht erfüllt. Ich habe mich bereits beim Einstieg sehr schwer getan mit den ganzen Namen und Verwandtschaftsverhältnissen. Das war der Moment, wo ich mir ein Personenglossar mit kurzen Beschreibungen der Figuren gewünscht hätte, wie man sie manchmal in historischen Romanen findet.

Protagonistin Diana hat mich nicht überzeugen können. Ihre naive Art nimmt ihr die Glaubwürdigkeit und einige Handlungen waren für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Da gibt es einen Brief, von dem man weiß, dass er das letzte Puzzlestückchen zusammenfügt und das Geheimnis lüftet, und zieht es vor, erst einmal unwichtigere Dinge zu erledigen??? Und warum Dianas Großtante so ein Aufhebens um die Auflösung des Familiengeheimnisses macht, habe ich auch nicht verstanden. Aber hätte sie das Geheimnis auf dem Totenbett einfach erzählt, wäre das Buch wohl sehr kurz ausgefallen. Fakt ist, dass ich mir mehr Tiefgang bei den Charakteren gewünscht hätte. Hier kam ich mir vor, als hätte ich mit der Protagonistin zusammen einen langweiligen Urlaub gehabt. Die Geschichte hat nur sehr langsam Fahrt aufgenommen und Corina Bomann hat es leider nicht geschafft, mich mitzureißen. Ich vergebe zwei Sterne und spreche dieses Mal keine Empfehlung aus.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Wegen der Vergangeheit, 7. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Corinna Bormanns Schmetterlingsinsel ist eine fesselnde Geschichte über ein Generationen zurück liegendes Familiengeheimnis. Als die Tante der Protagonistin Diana in England verstirbt und Ihre eigene Ehe gerade in die Brüche geht, entsteht aus der Trauer und der Aufarbeitung der eigenen Vergangeheit ein über Generationen und Kulturen gemaltes Portrait, bei dem die Liebe zweier Menschen stärker als die gesellschaftlichen Systeme ist. Stärker als Normen, Wünsche und Gesetze.
Neben den zwei zeitlich getrennten Handlungsebenen, die zuweilen sich ergänzen, komplettieren und ablösen, wachsen die Personen der Vergangenheit immer stärker mit denen der Gegenwart zusammen, und finden Ihre Abbilder und Wirkungen in die Vergangeheit.
Man erfährt viel über kolonialistische Gesten und Gebärden, den Bruch und die Erneuerung von Familiensystemen und wieviel Erfahrungsebenen in den Familien sich im Einzelnen repräsentieren.
Ein lesenswertes Buch, dass im Mittelteil etwas Langeweile aufkommen läßt. In der Sprache werden eher unaufällige aber präzise Bilder formuliert. Der Duktus ist von Kontinuität geprägt. Ein tolles Buch für alle die sich für Familiengeschichten, England in der Kolonisation interessieren und die Kraft der Liebe spüren wollen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Spuren der Vergangenheit, 20. März 2012
Von 
Chrissi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Buch "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann ist als Taschenbuch im Ullstein-Verlag erschienen und umfasst 556 Seiten.
Auf dem Titelbild ist eine Außentreppe im Nebellicht abgebildet. Ein Orchideenzweig ragt über das Bild. Den Buchschnitt zieren Abbildungen von Schmetterlingen und Orchideenblüten.

Die Anwältin Diana erbt ein Haus in England von ihrer Tante Emmely. Doch nicht nur das Haus in England, sondern ein Anwesen, eine Teeplantage, in Sri Lanka, beherbergen die Wurzeln und die Geheimnisse von Dianas Urahnen. Der Butler von Dianas Tante streut die ersten Hinweise, so dass Diana sich auf den Weg zu ihren Vorfahren begibt. Dabei macht sie immer wieder neue Entdeckungen und denkt über ihr eigenes Leben nach. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt.

Im Buch wechseln die Sichtweisen kapitelweise. Die Suche nach der Vergangenheit wird aus Dianas Sicht im Jahr 2008 beschrieben. Im Wechsel erlebt man als Leser das Jahr 1887, das Leben auf der Teeplantage und die Geheimnisse, die sich dort abspielen.

Ich mag Familiengeschichten bzw. die Geheimnisse, die sich um Vorfahren spannen, deshalb habe ich zu diesem Buch gegriffen. Es hat mich mehr als nur ergriffen. Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Spannung, die mit jedem weiteren Hinweis aus der Vergangenheit aufgebaut wurde, war kaum zu überbieten. Bis zu den letzten Seiten konnten immer noch weitere Geheimnisse gelüftet werden. Die Beschreibungen der Charaktere und der Umgebungen, besonders der Teeplantage auf Sri Lanka, haben mir sehr gut gefallen und ich fühlte mich das ein oder andere Mal direkt in die Geschichte hineinversetzt. Eigentlich bin ich ein Schnellleser, aber dieses Buch wollte ich genießen und ließ mich dann doch mehrere Tage darauf ein.

Wer Familiengeschichten, Reiseerlebnisse, Spannung und Liebesgeschichten mag, der ist hier genau richtig. Auch als Geschenk allein wegen der Aufmachung bestens geeignet. Dieses Buch hat von allem etwas. Hoffentlich folgen weitere von der Autorin.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Britische Schnitzeljagd....., 8. Juni 2012
Von 
Baerlin (OWL) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Buch ist der ideale urlaubsbegleiter für ein paar kurzweilige Stunden am Badestrand. Ohne besonderen Tiefgang oder Wiedererkennungswert taucht man ein in die Geheimnisse einer Familie in der Zeit der britischen Kolonialherrschaft auf Ceylon, der Schmetterlingsinsel.

Dianas Tante, bei der die Protagonistin einge Zeit ihrer Kindheit verbrachte, hinterlässt nach ihrem Tod ein Familiengeheimnis aus längst vergangenen Zeiten. Nach der Manier einer Schnitzeljagd macht sich Diana auf nach Ceylon, um die Vergangenheit aufleben zu lassen. Diese fand ich einigermaßen vorhersehbar. Ähnliche Geschichten hierüber gibt es von bekannten Autoren trivialer Unterhaltungsliteratur. Und nach gleichem Strickmuster gestaltet sich auch die eingefügte Familiensaga.

Die Geschichte springt Kapitelweise zwischen den Jahrhunderten hin und her. Man taucht ein in die Geschichte der Teeherstellung und das Leben der Inselbewohner Ceylons, die sklavengleich unter der britischen Herrschaft dienten. Dann wechselt die Perspektive und Diana sammelt Puzzlestücke, die ihre Tante zur Aufklärung hinterließ. So ganz hat sich mir nicht erschlossen, warum sie nicht kurz vor ihrem Tod ihr Gewissen erleichterte und Diana die Geschehnisse einfach persönlich schilderte. So tragisch und ungewöhnlich stellt sich die Vergangenheit dann nicht dar. Es gab einen großen Skandal, der in der englischen Oberschicht für Aufruhr sorgte, aber nicht einmalig gewesen sein dürfte.

Das obligatorische Happy-End rundet die Story ab und lässt den Leser mit einem guten Gefühl zurück, dass es doch eine gewisse Gerechtigkeit im Leben geben mag.

Das Buch ist kein glänzender Stern der Unterhaltungsliteratur, aber als leichte Urlaubslektüre durchaus lesenswert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vannattuppucci - Eine wunderbare Liebe, 24. März 2012
Von 
A. Schmitz "Buecherwurm" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Corina Bomanns "Die Schmetterlingsinsel" schickt den Leser auf Entdeckungsreise eines Familiengeheimnis um 1887 über 556 Seiten.
Wie mittlerweile viele Romane, handelt auch dieser Roman in zwei Zeitsträngen. Zum einen in der heutigen Zeit und in der Zeit um 1887.

Diana Wagenbach erfährt, dass ihre Tante in England im Sterben liegt. Noch auf dem Sterbebett bittet ihre Tante Emmely Diana das lang gehütete Familiengeheimnis zu lüften. Zuerst sucht Diana in England im alten Landsitz nach Geheimnissen, die ihr der Buttler Stück für Stück vor die Nase legt. Um dann aber die Zusammenhänge zu lösen, entschließt sie sich kurzerhand nach Sri Lanka zu fliegen und wandelt auf den alten Spuren der Vergangenheit auf der Suche nach ihrer wahren Herkunft.

Um 1887 erfährt Henry vom Tod seines Bruder in Ceylon, mit dem die englische Familie schon länger nichts mehr zu tun hatte. Trotzdem macht er sich mit seiner Frau und den beiden Töchtern Grace und Victoria auf den Weg zur Teeplantage, die nun in seinen Besitz übergegangen ist.

Der Roman startet viel versprechend, der Leser bekommt aus drei Generationen spannende Happen zugeworfen, die viele Fragen aufwerfen.

Aber dann beginnt eine lange Durststrecke, langatmige Dialoge, nichtsaussagende Handlungen lähmen den Roman.
Der Schreibstil wirkt oberflächlich und langweilig, die Geschichte sogar sehr langatmig streckenweise. Es passiert einfach nicht viel.
Jedoch kurz vor Toresschluss, als das Geheimnis gelüftet wird, steigt der Spannungsbogen nochmal und man kann dann doch für die letzten ca. 150 Seiten in die Welt von Grace und Victoria eintauchen.

Drei Sterne für einen Roman mit sehr schöner Idee, aber letztlich hat Frau Bomann es nicht geschafft mich mit Diana auf die Reise nach Sri Lanka, Ceylon mitzunehmen.
Ich konnte keine Schwüle Wärme, wie Duft von Tee und Frangipani spüren. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Die Geschichte ist für meinen Geschmack zu seicht verpackt und wenig anspruchsvoll geschrieben. Schade.

Dafür verspricht das Cover eine Menge, eine alte Treppe die irgendwo hinführt und Schmetterlinge und (meiner Meinung nach) Orchideenblüten, wie auch auf dem Schnitt. Was mich jedoch wundert, da doch in den Gärten von Vannattupucci Frangipani anzutreffen ist. Die Frangipani-Blüten die ich gegooglet habe sehen doch anders aus, als auf dem Buch.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbarer Schmöker, eine stimmungsvolle Reise durch Zeit und Raum, 4. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wenn Gott eine Tür schließt, dann öffnet er ein Fenster?
Ähnliches passiert der Berliner Anwältin Diana, die just in dem Moment, in dem ihre Ehe in die Brüche geht, eine unerwartete Erbschaft antritt, die sie dazu veranlasst, einen Neuanfang zu wagen und an das andere Ende der Welt zu reisen, in das ehemalige Ceylon, Land der Schmetterlinge und des Tees, wo sie ein altes Familiengeheimnis lüftet und auf der Suche nach ihren Wurzeln auch zu sich selber und ihrer Bestimmung findet.

Wer ein Faible für richtig schöne Schmöker hat, für breitangelegte Familiengeschichten auf mehreren Zeitebenen und mit einem Hauch Exotik, der sollte hier unbedingt zugreifen.
Der jungen Autorin Corina Bomann ist hier ein im besten Sinne "altmodischer" Roman gelungen, in dem sie die in der Gegenwart spielende Geschichte Dianas wunderschön mit der ihrer Ahnen verflechtet und dabei das alte Ceylon vor dem inneren Auge des Lesers farbenprächtig zum Leben zu erwecken versteht.
Daß sich die Auflösung des Familiengeheimnisses, dem Diana auf der Spur ist, für den aufmerksamen Leser bereits beizeiten abzeichnet, tut der Spannung und dem Zauber der Geschichte dabei keinen Abbruch, zumal der Roman durchaus auch mit diversen so nicht unbedingt vorhersehbaren Wendungen aufwarten kann.
Was den Roman von anderen inhaltlich ähnlich gestrickten Familiengeschichten deutlich abhebt, ist die ungemein stimmungsvolle und anscheinend gut recherchierte Schilderung des Lebens in Ceylon während des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Man erfährt viel über ein (zumindest für mich) fremdes Land, seine Traditionen und Geschichte und kann somit bei der Lektüre in Gedanken auch selber mit auf die Reise in eine andere Welt gehen.
Das einzige, was man eventuell kritisch anmerken könnte, sind ein paar winzige Längen im Mittelteil, möglicherweise wäre eine Straffung um einige Seiten sinnvoll gewesen.
Wirklich langweilig wird es aufgrund des schönen Schreibstils der Autorin jedoch in keinem Augenblick, und eigentlich spricht es ja auch für die Qualität eines Buches, wenn man begierig darauf wartet, zu erfahren, wie es nun weitergeht...
Wunderschön auch die äußere Aufmachung des Buches, bei dem sich die Blütenranke des Titelbildes auf dem Schnitt fortsetzt.
Corina Bomann werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und bin schon gespannt auf ihr nächstes Buch!
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Die Schmetterlingsinsel
Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann (Taschenbuch - 9. März 2012)
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