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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen86
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Annas Herkunft umgibt ein Geheimnis. Sie wächst unter dem Schutz des Priors und Apothekers Pater Urban als Mönch in einem Kloster auf. Außer dem Pater weiß niemand, dass "Bruder Marian" kein Junge, sondern ein Mädchen ist. Sie erlernt als Gehilfe des Infirmarius viel über Heilkunde. Als der Erzbischoff Konrad von Hochstaden überraschend dem Kloster einen Revisionsbesuch abstattet, überschlagen sich die Ereignisse. Pater Urban wird ermordet und Anna als vermeindlich Leprakranke davongejagt. Sie begegnet einem jüdischen Heiler, der sie in die Lehre nimmt. Unter dem Schutz des Grafen praktiziert sie als Medica, mit beachtlichen Erfolgen aufgrund ihrer ungewöhnlichen Methoden. Doch ihre Vergangenheit holt sie bald ein...

Das Buch war sehr spannend und temporeich. Von Anfang an lief das Kopfkino und ich war sofort in die Geschichte eingesogen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die handelnden Charaktere fand ich authentisch und bis auf die Bösewichte, die wohl in keinem Roman fehlen dürfen, sehr sympathisch. Ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt und hoffe, dass es vielleicht noch eine Fortsetzung gibt.
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am 25. August 2012
Schön gemacht sind schon Buchdeckel, Glossar und Personenliste – daher wurde unser Lesekreis auch auf dieses Buch aufmerksam. Doch trügt hier nicht der schöne Schein – das beste was man von einem Roman sagen kann: Er nimmt einen mit auf eine Reise. Eine Reise ins dreizehnte Jahrhundert, die spannender kaum sein könnte. Denn: gespannt wird ein Bogen, der beim Prolog beginnt und ohne je durchzuhängen straff über fünfhundert Seiten reicht. Protagonistin Anna durchlebt schon in jungen Jahren eine solche Fülle von Abenteuern, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Welfen kontra Staufer, Erzbischof gegen Kaiser Friedrich II, traditionelle Badermedizin versus neue Heilmethoden – und mittendrinn immer Anna die Medica. Sie verlässt siebzehnjährig das Kloster, kommt zu einem jüdischen Heiler, dessen Methoden bereits als revolutionär zu gelten haben und muß sich schließlich doch allein behaupten. Und so wird die Handlung mit enormem Tempo, großer Plausibilität und Authentizität weitergetrieben. Unser ganzer Lesekreis vertrat die Meinung:
Da wir lieber Buchumschläge als Fernsehzeitschriften öffnen, müssen wir sagen: Wenn das der Debüt-Roman einer Drehbuchautorin ist, sind wir froh, dass sie jetzt ihre Bestimmung entdeckt hat!
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am 21. August 2012
"Das Geheimnis der Medica" ist eines der besten Bücher, das ich im Genre der historischen Romane gelesen habe und kann sich durchaus mit Bestsellern wie "Die Wanderhure" messen. Die Autorin schafft es, ihr Publikum von der ersten Seite an zu fesseln. Das liegt zum einen an der faszinierenden Hauptfigur Anna, mit deren Schicksal man sich wunderbar identifizieren kann. Zweitens ist die Handlung so konstruiert, dass sie keine Sekunde langweilig ist. Es gibt eigentlich keine Szene, die einen nicht mit der Frage: "Wie gehts weiter?" zurücklässt, so dass man nie aufhören will zu lesen. Sprachlich ist das Buch auf einem angenehm akzeptablen Niveau (in diesem Genre durchaus keine Selbstverständlichkeit!). Ausserdem wirkt die Geschichte gut recherchiert und stimmig. Alles in allem eine spannende Freizeitlektüre, die Lust auf weiter Bücher von Johanna Geiges macht!
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Inhalt und Gliederung:
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Wir befinden uns in der Stauferzeit. Mit dem Prolog steigen wir im Jahr 1242 in die Handlung ein. Anna hat eine Gabe, die sehr selten ist, ihr ist es vergönnt, andere Menschen heilen zu können. Zudem hat sie zwei unterschiedlich farbige Augen, was dazu führt, dass man sie als Hexe bezeichnet. Zum Glück gibt es Aaron den jüdischen Arzt, dem das Gerede der anderen egal ist, er nimmt Anna bei sich auf. So kann Anna viel bei ihm lernen und wird bald selbst eine Ärztin – eine Medica. Eines Tages wird zu dem Grafen Chassim von Greifenklau geholt. Sie verliebt sich in den jungen Mann. Wie es damals war – die Standesunterschiede verhinderten es, dass diese Liebe sein durfte …
Nicht jedem gefiel es, dass Anna als Frau eine Medica war und denen gefiel es auch nicht, dass sie eine solche Gabe hatte. Man war gegen ihre ungewöhnlichen Heilmethoden. Besonders der Erzbischof von Köln zählt dazu. Er erfuhr von Annas Liebe zum Grafen und nutze diese Tatsache, um sie auf den Scheiterhaufen zu bringen ….

Ich möchte ungern mehr verraten, ihr solltet selbst lesen, wie die Geschichte ausgeht …

Meine Meinung:
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Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Es ist mit einer spannenden Handlung versehen, die authentisch wiedergibt, was die bildhaften Charaktere erleben. Diese werden sehr detailliert, besonders die Hauptpersonen, dargestellt in ihrer Entwicklung während der Handlung. Die Handlung hat sehr viel Tempo und dicht, sodass man das Buch kaum zur Seite legen kann.

Die Autorin schafft es, Anna, die „Heilerin“ sehr detailliert darzustellen und die Höhen und Tiefen ihres Daseins sowie besonders ihren Mut und ihre Zuversicht darzustellen. Auch erfährt man viel über die geschichtlichen Hintergründe der Staufzeit.

Die handelnden Personen sind zu Beginn des Buches aufgelistet, sodass man sich schon im Vorfeld einen Überblick verschaffen kann. Die Handlung spielt im Zisterzienserkloster Heisterbach in der Eifel und in Oppenheim und Köln im Jahr 1242.
Weiterhin kann der Leser nachlesen wann die acht Andachten täglich im Kloster abgehalten wurden. Im Glossar am Ende des Buches werden Begriffe erklärt, die man vielleicht nicht wissen könnte. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die jeweils nochmals in Unterkapitel gegliedert sind. Diese sind nummeriert.

Die Autorin hat einen Spannungsbogen geschaffen, der von Kapitel zu Kapitel weiter ausgebaut wird. Auch hat mir ihre Schreibweise überhaupt sehr gut gefallen. Sie ist auf den Punkt bringend, wo es nötig ist und ausschweifend, wo man es bezüglich des Verständnisses als Leser erwartet. An keiner Stelle des Buches wird es langweilig – immer gibt es neues zu erleben mit den Charakteren. Die Sätze an sich sind nicht allzu sehr verschachtelt, sondern so aufgebaut, dass man den Text im Ganzen gesehen flüssig und verständlich lesen kann.

Nehme ich alle Punkte zusammen, dann ergibt sich für mich absolute Leseempfehlung für Freunde des Genres !!!
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am 8. März 2013
Der Roman ist sehr unterhaltsam, gut zu lesen, ohne große Ansprüche an den Leser, sodass er gut z.B. als Bettlektüre geeignet ist. Die Autorin hat gut recherchiert und gibt einen guten Einblick in das Leben zu dieser Zeit - um die Hauptfiguren herum.
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am 22. März 2013
sehr schön geschrieben. mitreißend, man mag gar nicht aufhören zu lesen.
ich bin noch nicht ganz fertig, aber ich freue mich auch die letzten 50 seiten :)
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am 10. März 2013
Das Buch ist so spannend geschrieben das man es nicht aus der Hand legen möchte sondern einfach hintereinander lesen möchte. Es ist empfehlenswert!
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am 23. März 2013
Beim Lesen von historischen Romanen mag ich besonders die medizinischen angehauchten. Und die Liebes-/Lebensgeschichte der Person(en). Die Schwierigkeiten der Zeit, neue Erkenntnisse anzunehmen und nicht auf's Härteste zu veruteilen.
Demzufolge hat "Das Geheimnis der Medica" auch genau meinen Nerv getroffen. Man wird immer wieder in den Bann gezogen. Es war schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil es neben dem Lesen doch noch andere Dinge im Leben gibt.
Von meiner Seite aus ist dieses Buch sehr zu empfehlen
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am 3. November 2013
Sehr spannendes Abenteuer. Toll zu lesen. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen.
Jedoch war ich etwas überrascht, dass sie gleich nach ca. 4 Monate Ausbildung beim Juden schon fertige Medica gewesen ist. Das geht doch etwas schnell. ABer das ist das einzige dass mir nicht gefallen hat.
Am Schluss gab es einen riesigen Überraschungsmoment bei dem ich mir den Gesichtsausdruck des Bösewichts so richtig gut vorstellen konnte. Ganz toll!

Absolut lesenswert!
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am 23. November 2012
Sehr spannend und dicht erzählt. Das Mittelalter kann man nachvollziehen und der bornierte Klerus dieser Zeit führt einen - im Vergleich - in die Gegenwart des religiösen Fanatismus.
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