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Kundenrezensionen

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am 19. Mai 2012
Wie die beiden Vorgänger auch ist dieses Buch nichts für zarte Gemüter. Kein Wunder, denn das Team Hunter / Garcia ist für besonders grausame oder Serienverbrechen zuständig und in diesem Fall ist beides sogar kombiniert.
Von Beginn an ist das Tempo hoch, die Sprache direkt und klar und die Kapitel kurz. Mit geschickt gesetzten Cliffhangern wird der Leser dazu gebracht, immer weiter lesen zu wollen. Obwohl ich kein Freund von Cliffhangern bin, muss ich zugeben, dass Carter auch mich damit eingefangen hat.
In kleinen Dosierungen erfährt man etwas mehr über Hunters Vergangenheit oder Garcias Familienleben, aber der Schwerpunkt liegt bei den Ermittlungen. Ablenkungen oder unnötige Ausschweifungen gibt es nicht. Und am Ende wartet eine schlüssige Aufklärung.
Fazit: Spannung pur!
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am 14. Mai 2016
Die Geschichte:
In einem verfallenen Haus wird eine weibliche Leiche entdeckt, die größtenteils unverletzt erscheint – bis auf die Tatsache, dass ihr jemand vor ihrem Tod den Mund und die Vagina zugenäht hat. Die Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden, bei der der Gerichtsmediziner einen Gegenstand entdeckt, der in der Frau deponiert wurde. Leider führt eine Tragödie dazu, dass am Ende keine verwertbaren Erkenntnisse vorliegen.
Detective Hunter und sein Kollege Garcia tappen deshalb im Dunkeln: sie haben weder DNA noch brauchbare Fotos, um die Tote schnell identifizieren zu können.
Als es ihnen schließlich endlich gelingt, sind schon weitere Frauen in der Gewalt des skrupellosen Täters. Er scheint es auf Künstlerinnen abgesehen zu haben, denn die Vermissten sind Malerinnen oder Musikerinnen.
Während der Ermittlungen stößt Robert Hunter auf die Ex-Polizistin Whitney Meyers, die ebenfalls Nachforschungen im Fall einer verschwundenen Frau anstellt. Vielleicht bringt der Austausch ihrer bisherigen Erkenntnisse den entscheidenden Durchbruch?

Meine Meinung:
Wenn man die Thriller von Chris Carter hintereinander liest, dann fällt natürlich schon auf, dass sie immer nach einem sehr ähnlichen Schema aufgebaut sind. Aber nachdem die Bücher wirklich gut und spannend sind, gibt es ja auch kaum Veranlassung, von dieser erfolgreichen Art abzuweichen.

Auch in dieser Geschichte werden die Opfer oft an Orten überwältigt, an denen sie sich eigentlich sicher und geborgen geglaubt haben. Da fühlt man als Leser dann immer besonders mit und vermeidet es möglicherweise eine Zeitlang, nachts im Dunkeln durchs Haus zu gehen. Es sind schon beinahe Horrorszenarien, die der Autor sich da ausdenkt.

Die Morde selbst sind wieder sehr kreativ und grausam. Blut fließt in Strömen und zartbesaitete Leser sollten vielleicht besser die Finger von diesen Büchern lassen. Trotzdem geht Chris Carter nicht unnötig ins Detail und beschreibt jede Verletzung explizit, es bleibt also noch im Rahmen.
Spannend und fesselnd ist die Story wieder von Anfang bis zum überraschenden Ende. Das Buch habe ich in kürzester Zeit verschlungen.

Was mir in diesem Band besonders gefallen hat, das waren die Hintergrundinfos über Robert Hunter. Wir erfahren einiges über seine Kindheit und das erklärt viele seiner heutigen Verhaltensweisen. Mir ist der sympathische, hochintelligente Polizist damit noch mehr ans Leserherz gewachsen.
Aber natürlich sind auch sein Partner Carlos Garcia und einige weitere Kollegen keine blassen Nebenfiguren: auch sie sind sympathisch und ich freue mich schon, im nächsten Band mehr über sie zu lesen.
Auch ein Wiedersehen mit Whitney wäre super, denn die toughe, kluge Frau und Robert hätten auch ein tolles Team abgegeben … aber man kann nicht alles haben.

Fazit:
Wieder ein spannender und sehr blutiger Fall, den Hunter und Garcia zu lösen haben. Die Morde sind nichts für zarte Gemüter, aber Thrillerfans sollten unbedingt zugreifen!
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am 16. Februar 2014
Eine furchtbar entstellte Frauenleiche wird in einer verlassenenen Lagerhalle gefunden. Ihr Mund und Ihr Intimbereich sind mit groben Stichen und dickem Garn zugenäht worden. Während der Opduktion kommen weitere Grausamkeiten ans Tageslicht, die noch zwei andere Menschen das Leben kosten. Sofort sind Garcia und Hunter auf den Plan gerufen, denn es ist direkt klar, dies ist kein normaler Mordfall, dies ist ein Sonderfall für die Spezialisten vom Morddezernat I.
Es bleibt nicht bei dem einen Opfer und schon bald bemerken die Polizisten Parallelen im Leben der Opfer. Was ist das Muster nachdem der Killer sie auswählt? Warum handelt er so?
Eine furchtbar entstellte Frauenleiche wird in einer verlassenenen Lagerhalle gefunden. Ihr Mund und Ihr Intimbereich sind mit groben Stichen und dickem Garn zugenäht worden. Während der Opduktion kommen weitere Grausamkeiten ans Tageslicht, die noch zwei andere Menschen das Leben kosten. Sofort sind Garcia und Hunter auf den Plan gerufen, denn es ist direkt klar, dies ist kein normaler Mordfall, dies ist ein Sonderfall für die Spezialisten vom Morddezernat I.
Es bleibt nicht bei dem einen Opfer und schon bald bemerken die Polizisten Parallelen im Leben der Opfer. Was ist das Muster nachdem der Killer sie auswählt? Warum handelt er so?

Fazit:
Chris Carter ist mit "Der Knochenbrecher" ein superspannender Thriller gelungen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit hohem Tempo setzen die Geschehnisse ein und die ziemlich kranke Art mit der der Killer vorgeht lässt einen immer weiter mitfiebern. Die Auflösung ist super gut umgesetzt und lässt einen das Buch am Ende zufrieden zuschlagen. Klare Empfehlung für alle Thriller Fans!

Rezension © 2014 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2013
Eine Frauenleiche wird in einem verlassenen Gebäude in L.A. gefunden. Nichts außergewöhnliches für die Mordkommission, doch der Frau wurden Mund und Vagina mit einem groben Faden zugenäht. Bevor Detective Robert Hunter die Leiche vor Ort begutachten kann, wird sie schon in die Pathologie gebracht und dort passiert etwas Unglaubliches: Bei der Obduktion explodiert ein Sprengsatz und tötet den Pathologen und seinen Helfer. Zunächst sind alle fassungslos und ratlos, doch durch Zufall findet Hunter heraus, dass der Pathologe eine Kamera hat mitlaufen lassen und was sie auf dem Film sehen, lässt selbst ihn nicht kalt. Der Pathologe hat die Fäden der Vagina gelöst weil ein Gegenstand vom Täter darin eingeführt worden war, bevor er sie zugenäht hat. Und dieser Gegenstand war eine Bombe.

Nun müssen Hunter und Garcia nur Anhand des Tatorts und der Bilder der Toten ermitteln, und werden dank der Vermisstenmeldungen bald fündig: Laura Mitchell, eine 29jährige Malerin, die seit fast zwei Wochen vermisst wurde. Doch es findet sich keine Spur zum Täter.

Währenddessen verschwindet Katia Kudrow, eine junge Musikerin nach einer Konzerttour spurlos. Da die Polizei nicht direkt handelt bei Vermisstenanzeigen und die Familie sehr wohlhabend ist, heuert ihr Vater die Privatermittlerin Whitney Myers an Katia zu finden.

Da taucht eine weitere Frauenleiche mit zugenähtem Mund und Vagina; diese wurde innerlich von einer Art Springmesser zerfetzt welches ihr der Täter eingeführt hat und das mit einem Mechanismus ausgestattet war, bei der geringsten Erschütterung aufzuschnappen. Auch diese junge Frau kommt aus der Künstlerszene und schon bald kreuzen sich die Wege von Hunter und Whitney. Doch sind sie schnell genug um Katia Kudrow aus den Klauen des irren Täters zu retten?

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Das war mal starker Tobak und weiß Gott nichts für schwache Nerven. Die ekelhaften Taten des Mörders werden ziemlich detailliert beschrieben und haben mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut beschert. Dennoch war es wieder einmal ein hervorragender Krimi und ein großartiger Robert Hunter. Der liebe Garcia ist etwas in den Hintergrund gerückt aber dass Robert sich auf ihn verlassen kann, hat sich gerade auf den letzten Seiten wieder bewährt.

Ich selbst tappte ehrlich gesagt bis zum Schluss im Dunkeln was den Mörder betraf und bekam erst dann eine Ahnung als auch Robert Hunter die Witterung aufnahm. Spannend geschrieben und - wenn auch etwas abartig - so doch auch extrem gut!

Fazit: Toller Thriller mit Gänsehautfaktor und nichts für schwache Nerven (oder Mägen)!
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am 18. November 2012
Bei der Obduktion einer Frauenleiche sterben zwei Menschen. Kurz darauf wird eine weitere Tote gefunden, die mit einer Waffe umgebracht wurde, die grausamer zu sein scheint als alles bisher Dagewesene. Robert Hunter und Carlos Garcia vom LAPD, Abteilung Mord I für besonders grausame Verbrechen, beginnen mit den Ermittlungen und wissen, dass die Zeit gegen sie arbeitet. Denn es sind noch zwei weitere Frauen verschwunden und der Killer hinterlässt keine Spuren…

Der dritte Thriller von Chris Carter ist nicht weniger grausam als die Vorgänger Der Kruzifixkiller und Der Vollstrecker. Allerdings weniger blutig. Das ist nicht schlimm, denn die teilweise geradezu ekelhaften Beschreibungen der Verbrechen in den ersten beiden Büchern konnten durchaus für schlaflose Nächte sorgen. Der Knochenbrecher hat durchaus seine Schockmomente und man muss schon schlucken, wenn man liest, wie der Täter seine unschuldigen und vor allem hilflosen Opfer tötet – ohne sie im Grunde wirklich selbst umzubringen. Aber diese sind wesentlich kürzer gehalten und haben mich nicht so sehr verfolgt wie in den vorangehenden Geschichten.
Der Thriller ist einmal mehr ein gekonnter Wechsel zwischen Ermittlungsarbeit, die hauptsächlich den forensischen Teil abdeckt, da Hunter Profiler ist, und Verbrechensbeschreibung. Man bekommt drei Perspektiven aufgezeigt: Opfer, Ermittler, Täter. Diese Kombination sorgt für viel Spannung und ausreichend Nervenkitzel. Auch wenn der Klappentext Angst vor Dunkelheit verspricht, wartet man darauf vergebens. Es gibt zwei Szenen, die für einen kurzen Gruselschauer verantwortlich sein können, ansonsten fehlen die Horrormomente. Man muss sich nicht umdrehen, möchte nicht in der ganzen Wohnung das Licht einschalten und am liebsten nie wieder alleine sein. Insofern ist das dritte Buch von Carter ziemlich lahm. Aber die Spannung ist da, man fiebert der Auflösung entgegen, möchte unbedingt erfahren, wer der Mörder ist und was ihn zu seinen Taten bewogen hat.
Kritisch betrachte ich zwei Szenen: Zum einen den frühen Tod einer bisher recht wichtigen Nebenfigur, der zwar die Protagonisten erschüttert, aber dann vollkommen in den Hintergrund gerät. Man sollte meinen, der gewaltsame Tod eines engen Vertrauten würde den Ermittler und die Kollegen mehr in Anspruch nehmen. Zum anderen ist da im Grande Finale eine weitere Person, deren Weg und Rolle man etwas besser hätte ausbauen können. Sie taucht zum Schluss überraschend im Hauptgeschehen auf, was soweit okay ist, da man dies der Spannung zugute halten kann, jedoch hätte sie zuvor mehr Aufmerksamkeit verdient, um der Geschichte einen weiteren Schlenker zu verpassen.
Trotz allem habe ich das Buch regelrecht verschlungen und fiebere dem nächsten Streich von Carter entgegen, der aber noch in weiter Ferne liegt. Eine Empfehlung für jeden Thriller-Liebhaber.
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am 16. September 2012
Er kennt deinen Tagesablauf!

Es verschwinden junge, gut aussehende Frauen, die alle nur eines gemeinsam haben: Sie stehen ab und zu im Rampenlicht.
Der Täter platziert sie auf eine bestimmte Weise und überlässt sie dann sich selbst und ihrem Schicksal. Doch wenn sie gefunden werden, sind sie tot. Auf bestialische Weise hingerichtet.
Detective Hunter steht vor einem Rätsel und weiß sich sehr lange nicht zu helfen. Vom Täter keine Spur und wie die Frauen zu Leichen werden, wird den Ermittlern auch sehr lange nicht bewusst. Ein Vorfall in den eigenen Reihen erschweren die Ermittlungen dazu noch, denn Beweise verschwinden spurlos.
Erst durch die Begegnung mit einer Privatdetektivin kommt neuer Schwung in den Fall und bringt neue Ansätze mit sich.

Von Beginn an ist die Handlung spannungsgeladen und schockierend zugleich!
Der Autor hatte geschickt kleine Schockelemente eingebaut, sodass ich mich nach diesen Szenen zum weiter lesen zwingen musste. - Doch, natürlich habe ich weiter gelesen, da mich die Handlung von Anfang bis Ende fesselte.
Hunters Vorgehensweise wurde aufschlussreich beschrieben und die Spannung war immer allgegenwärtig.
Ich fieberte mit den beiden Ermittlern mit und konnte auch ihren Frust spüren, den sie anfangs sehr oft hatten. Denn es dauerte sehr lange, bis kleine Erfolge erzielt werden konnten. Aber als es dann mal wichtige Spuren gab, die in die richtige Richtung wiesen, drehte der Autor noch einmal richtig auf und es wurde noch ziemlich dramatisch.

Die Privatdetektivin Myers hätte der Autor meiner Ansicht nach allerdings nicht größer in die Handlung einbauen müssen. Außer ein, zwei Dingen die Hunter behilflich waren, konnte die Dame nämlich nicht wirklich viel zu dem Fall beisteuern.
Und auf das entscheidende Detail kamen Hunter und Garcia von alleine. Dieser entscheidende Hinweis war es auch, das dem Fall eine komplette Wandlung bescherte und mich erst einmal entsetzt zurück ließ. Denn mit diesem Hintergrund, welche der Täter dann wirklich aufwies, war es nur noch schockierend und traurig zugleich, was mit den Frauen geschah.

Fazit:
Wenn man einen Chris Carter-Roman liest, muss man damit rechnen dass es eklig, brutal und sehr, sehr spannend wird!
Auch in seinem neuesten Thriller konnte er wieder alle wichtigen Faktoren wiedergeben.
Ich hoffe, es dauert nicht allzu lange, bis Teil vier von "Hunter & Garcia" auf dem Markt erscheint.
Ich vergebe vier bis fünf von fünf Sternen.
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am 2. September 2012
Als ich sah, das Chris Carter einen neuen Thriller auf den Markt gebracht hat, musste ich den haben.
Ich liebe Robert Hunter, Detective beim LAPD, Mord I. Als ich den Kruzifix-Killer gelesen hatte, wollte ich mehr. Der Schreibstil hat mich überzeugt. Brutal, schonungslos und spannend. Die Figuren sind einfach toll, Hunter und Garcia. Dr. Winston. Ich mag sie einfach, sie sind mir sympathisch und ich kann mich mit ihnen identifizieren.
Die Geschichten sind einfach blutig und zeigen in gewisser Hinsicht auch irgenwie das reale Leben. Schließlich liest man oft von grausamen Morden in der Zeitung.
Doch schon nach wenigen Seiten,ereilte mich der erste Schock. Und ich wunderte mich, was sich Chris Carter bei so einem Szenario dachte. Er konnte doch nicht so einfach ... Also wirklich mit so einem Beginn hätte ich niemals gerechnet. Und ich muss zugeben, dafür sollte ich ihm eigentlich eine Kugel abziehen.
Auch die Vorgehensweise des Mörders, war mehr als pervers, und ich wusste auch bis zu den letzten Seiten nicht genau, wer den nun der Mörder ist. Obwohl man am Schluss alles, sehr gut nachvollziehen kann.
Auch hier ist die Geschichte so weit in sich abgeschlossen, das man die anderen nicht zwingend lesen muss. Was ich aber empfehlen würde, da der Autor einfach spannend und brutal ehrlich schreibt. Ohne das die Geschichte so dahinwuselt, es bleibt ruhig und man liest einfach weiter und weiter und ......
Genau das macht den Reiz bei solchen Thrillern aus. Der Lesefluss sollte nicht durch eine unruhige oder chaotische Schreibweise durchzogen sein. Trotzdem, sollten Details, warum der Mörder zum Mörder wird, so beschrieben sein, das man sich in die Lage beider Seiten versetzen kann. Das heißt nicht man muss den Mörder verstehen, man darf ihn ruhig hassen. Aber die Hintergründe sind trotzdem interessant.

Fazit:
Ich vergebe 5 von 5 Kugeln

Rezension © 2012 by Karina (BuchFluesterer) für BookOla.de
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am 23. August 2012
*** Klappentext ***
Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter - Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!

*** Meine Meinung ***
Der Knochenbrecher" ist Carters dritte Buch um Robert Hunter - Polizist, Profiler, Held des LAPD" und mein erstes Buch von Carter über Hunter. Und ich nehme es mal vorweg, die beiden Vorgänger brauchte ich für die Handlung nicht gelesen zu haben.
Das Buch beginnt sofort mit einem Knaller und ich war gespannt, ob diese Grundspannung bis zum Ende gehalten werden kann. Erstaunlich, aber wahr, die Spannung wird bis zum Ende gehalten und sogar noch gesteigert. Gemein fand ich die Cliffhanger am Ende fast jeden Kapitels, da konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die einzelnen Handlungsstränge wurden fein und passend verwoben und obwohl es immer mehr Infos gab, blieb bis kurz vor Schluss verborgen, wer nun der Psychokiller ist. Als Leser konnte ich jedes Puzzleteil mit erarbeiten" und das Wachsen des Gesamtbildes miterleben. Angenehm fand ich die kurzen Pausen, in denen Befragungen und Verhöre durchgeführt wurden, da konnte man Luft holen.
Robert Hunter als Hauptperson ist ein sympathischer Kerl, der es auch nicht einfach hatte in seinem Leben, was ihn aber umso menschlicher und authentischer erscheinen lässt. Carter hat mit seinen Figuren lebendige Charaktere erschaffen, die ich mir auch so im täglichen Leben vorstellen kann.
Carters Schreibweise ist der Handlung angepasst - etwas kürzer und knapper, wenn die Handlung Tempo aufnimmt und beschreibender und detaillierter, wenn zum Beispiel ein Tatort zum Handlungsmittelpunkt wird. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass man auf die Kleinigkeiten achten sollte und ihnen auch ein großer Stellenwert beigemessen wird, so gewinnt die ganze Story an Tiefe und ist nicht nur auf Effekthascherei aus.
Von mir bekommt Der Knochenbrecher" volle Punktzahl, obwohl ich den Titel nicht der Handlung zuordnen kann und ich weiß, dass ich die beiden Vorgängerbände auf jeden Fall noch dieses Jahr mein Eigen nennen werde.
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am 23. Juli 2012
"Ihre Lippen waren mit dickem schwarzem Faden zugenäht worden. Die einzelnen Stiche saßen wie Dornen in ihrem Fleisch. An den Stellen, an denen die Nadel die Haut durchgestoßen hatte, war Blut ausgetreten und über ihr Kinn und Hals gelaufen. Das ließ den Schluss zu, dass sie zum fraglichen Zeitpunkt noch am Leben gewesen war."

In Los Angeles gibt es einen Mann der nicht schlafen kann und von Alpträumen geplagt wird. Ein Mann der Frauen entführt, ihnen die Körperöffnungen zunäht und es dann schafft dass sie sich unwissentlich selber umbringen. Ein kaltblütiger Killer und nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter, Polizist und Profiler beim LAPD.

Ich habe schon einige Thriller gelesen und fand den ein oder anderen spannend, fesselnd, fade oder auch grotesk. Der Knochenbrecher war das erste Buch bei dem es Stellen gab an denen es mir richtig unbehaglich wurde und es mir kalt den Rücken hinunter lief.
Der Knochenbrecher bietet sowohl einen spannenden Thriller als auch eine interessante und gut recherchierte Geschichte. Seelische Traumata spielen in dem Buch eine große Rolle und man hat nicht einen Moment lang das Gefühl dass der Autor ins Blaue hineingeschrieben hat sondern man merkte dass einiges zum Thema Trauma gut recherchiert war.
Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven denn der Killer geht mit einer bizarren Brutalität vor die im Buch sehr genau beschrieben wird.
Von Anfang bis Ende schafft das Buch es spannend zu bleiben ohne dabei überzogen zu wirken oder abzudriften. Und auch wenn die Vorgehensweise des Killers ziemlich grotesk ist und sehr genau beschrieben wird, ist die Geschichte mit kleinsten Details überladen sondern versteht es den Leser mit Spannung und genügend Informationen zu fesseln. Ich habe es kaum geschafft das Buch aus der Hand zu legen.
Was mich ein wenig gestört hat war, dass am Ende von fast jedem Kapitel die Szene plötzlich unterbrochen wird mit Sätzen ähnlich wie 'Und was er sah ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.' Ein- oder zweimal finde ich solche Sätze noch völlig vertretbar aber sie am Ende von fast jedem Kapitel zu lesen war dann doch ein klein wenig zu viel des Guten. Zwar wirkt die Geschichte dadurch nicht überzogen aber irgendwann wird es etwas nervig oder zumindest störend.

Wer über den kleinen Makel mit den Kapitelenden hinwegsehen kann, der darf sich bei der Knochenbrecher auf einen spannenden Thriller freuen den man einfach nicht aus der Hand legen kann. Sehr zu empfehlen.
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am 22. Juli 2012
Zum Buch:

"Der Knochenbrecher" ist Chris Carters dritter Thriller und auch gleichzeitig der dritte Fall für Robert Hunter, einen der besten Polizisten und Profiler des LAPD. Das Cover ist sehr raffiniert gemacht. Was man auf den Pressebildern nämlich nicht erkennen kann ist, dass die Struktur des Seiles durch kleine, feine und unregelmäßige Erhebungen nachempfunden wurde. Beim "drüberstreicheln" fühlt es sich wirklich so an, als würde man über ein Seil streifen. Auch Autor und Titel sind erhaben und glänzend. Dennoch bleiben Titel und Covergestaltung für mich ein kleines Rätsel, da ich keinerlei Verbindung zwischen dem Inhalt des Buches und dem Titel ziehen kann - Im Buch wird jedenfalls kein einziger Knochen gebrochen.

Zum Inhalt (laut Buchrücken):

Er ist der Mann ohne Gesicht. Er ist ein Killer. Und er wird dich kriegen.

Wenn es Nacht wird in Los Angeles, gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche. Er ist ein kaltblütiger Killer.

Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter - Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo er suchen muss. Und die Jagd hat längst begonnen.

Schlaf schön, L.A.!

Meine Meinung:

Was für ein Thriller! Bereits die ersten paar Seiten sind wahrlich explosiv. Und auch der Rest des Buches gönnt dem Leser keine Verschnaufpause. Die Kapitel sind sehr kurz - was ich persönlich liebe - und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Diese beiden Faktoren und die Cliffhanger, mit denen wirklich jedes dieser kurzen Kapitel versehen ist, führen dazu, dass der Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Darüber hinaus erzählt Chris Carter in mehreren Erzählsträngen, die er sehr gekonnt und raffiniert so miteinander verschlingt, dass immer genau dann die Erzählperspektive wechselt, wenn die Spannung am Ende des Kapitels besonders groß ist. Die immense Spannung wird durch das ganze Buch hindurch aufrechterhalten und das Ende war wirklich überraschend.

Der Protagonist, Robert Hunter, ist ein richtiger Überflieger. Er ist nicht nur ein Superhirn sondern auch noch sehr attraktiv und sportlich. Ein beeindruckender Mann, von dem ich noch sehr viel mehr lesen will. Aber auch sein Partner Garcia ist nicht zu unterschätzen. Zwischen den beiden herrscht eine sehr gute und freundschaftliche Atmosphäre und die beiden bilden ein sehr harmonisches Team. Besonders auch die Dialoge zwischen den beiden, die zum Teil auch humorvoll und mit einem Hauch Sarkasmus versehen sind, haben mich zum Schmunzeln gebracht und mich sehr gut unterhalten.

Auch die Ideen des Autors sind sehr kreativ - auf so etwas muss man erst einmal kommen! - und Chris Carter spart weder mit blutigen Einzelheiten noch mit psychischen Grausamkeiten. Dementsprechend ist dieses Buch auch nicht für jeden geeignet. Man erfährt außerdem so einiges wissenswertes (wie zum Beispiel über die Forensik oder die Psychologie), ein weiteres Detail, welches ich immer sehr begrüße - besonders da Chris Carter selbst vom Fach ist.

Alles in allem ist "Der Knochenbrecher" ein brillianter Thriller, ein Meisterwerk des Grauens, der alles beinhaltet, was für mich einen grandiosen Thriller ausmacht.

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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