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109 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Künsterlisch begabt, jung, hübsch und tot
Im L.A. wird eine weibliche Leiche gefunden, die auf den ersten Blick unverletzt scheint. Unverletzt, bis auf ein winziges Detail: 2 Körperöffnungen sind zugenäht. Bei der Autopsie passiert dann das Unfassbare: eine in den Körper eingeführte Bombe explodiert. Für Robert Hunter und Carlos Garcia beginnt die Jagd nach einem Killer, der nicht so...
Veröffentlicht am 13. Mai 2012 von Logan Lady

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hunters dritter Fall ...
Ein neuer Fall für den Polizisten Hunter und seinen Partner Garcia. Der dritte, um genau zu sein.

Wieder mordet ein brutaler Killer in L.A. Die Opfer stammen allesamt aus der Kunstszene. Sie alle sind außer ihren künstlerischen Fähigkeiten und einer äußerlichen Ähnlichkeit jedoch nicht miteinander in Verbindung zu bringen...
Veröffentlicht am 11. August 2012 von 'Buchwelten'


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109 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Künsterlisch begabt, jung, hübsch und tot, 13. Mai 2012
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Im L.A. wird eine weibliche Leiche gefunden, die auf den ersten Blick unverletzt scheint. Unverletzt, bis auf ein winziges Detail: 2 Körperöffnungen sind zugenäht. Bei der Autopsie passiert dann das Unfassbare: eine in den Körper eingeführte Bombe explodiert. Für Robert Hunter und Carlos Garcia beginnt die Jagd nach einem Killer, der nicht so ist wie die anderen...

Dies ist der dritte Thriller von Chris Carter. Mich beschleicht bei Fortsetzungen immer die Angst, dass der Autor routiniert wird und somit Gefahr läuft langweilig zu werden. Doch Carter schafft es auch mit seinem dritten Buch mich zu begeistern.

Er startet seine Geschichte mit einem Knall und lässt dem Leser keine Sekunde zum Durchatmen. Dennoch wirkt die Geschichte nicht gehetzt oder unruhig, sondern einfach nur spannend. Seine Hauptfigur Robert Hunter wird mir mit jedem Buch sympathischer, werden doch immer neue Details seiner Vorgeschichte aufgedeckt.
Chris Carter versteht es wie kaum ein andere seinen Figuren Tiefe zu geben. So konnte ich mit jeder Figur mitfühlen und ihre Handlungsweisen nachvollziehen.

Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen, ohne einfach zu wirken. Chris Carters Erzählstil zieht einem von der ersten Seite an in seinen Bann. Die Story ist nicht vorhersehbar und man ermittelt mit Hunter und Garcia mit. Ich war bis zum Schluß angespannt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Obwohl die einzelnen Bücher abgeschlossen sind, empfiehlt es sich, die Werke in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Fazit: ein spannender, nervenaufreibender Thriller, der mich vom Schlaf abgehalten hat. Eine klare Leseempfehlung.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Titel passt irgendwie gar nicht, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Detectiv Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia vom Los Angeles Police Department haben es wieder mit einem Serienmörder zu tun, der es den beiden Detectivs nicht einfach macht. Wenn Hunter und Garcia auf Ermittlungstour sind, kann man gewiss sein, dass es sich um keine Bagatellverbrechen handelt. Ihr Einsatz ist immer dann gefragt, wenn besonders schwere und brutale Mordvergehen vorliegen und nicht auszuschließen ist, dass es bei nur einem Mordopfer bleibt.

In einer ehemaligen Fleischerei finden Hunter und Garcia eine Frauenleiche deren Körperöffnungen zugenäht worden sind. Während der Obduktion, die Dr. Watson und sein Jungassistent Hannay in der Rechtsmedizin durchführen, wird im Inneren der Leiche ein metallischer Gegenstand gefunden, der absichtlich eingeführt und platziert worden ist. Bevor Watson erkennt, um was es sich dabei handelt, gibt es auch schon eine riesige Detonation. Sowohl Dr. Watson als auch sein Assistent Hannay kommen dabei ums Leben.
Während Hunter, der den Verlust seines Kollegen und guten Freundes Dr. Watson nur schwer verkraften kann, mit seinen Ermittlungen zum Mordfall beginnt, wird bereits eine weitere Frau vermisst, die genau wie das erste Opfer in das Profil des Mörders passt.

In "Der Knochenbrecher" lässt Chris Carter zum dritten Mal sein Ermittlerduo Dr. Robert Hunter und Carlos Garcia in einem schweren Fall von Serienmorden ermitteln. Mit seinen ersten beiden Thrillern "Kruzifixkiller" und "Der Vollstrecker" hat Carter die Messlatte natürlich sehr hoch gelegt und die Erwartungshaltung für sein neues Werk ist demzufolge ebenso hoch.
Auch in seinem dritten Roman beginnt der Autor seinen Plot wieder mit einem rasanten Tempo, der an Spannung nicht zu übertreffen ist. Allerdings schafft es Carter nicht ganz, dieses Tempo durchweg beizuhalten. Kleine Erholungsphasen mit - für Meindafürhalten - zu langen Befragungen von Verdächtigen lassen die Handlung während des ersten Buchdrittels spannungsmäßig abebben, sodass die Story dadurch nur schleppend in Gang kommt. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt die Spannung wieder rasant zu, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die zweite Leiche gefunden wird. Dass dann allerdings schon nach dem zweiten Drittel feststand, bei wem es sich um den Serienmörder handelt, war für mich etwas enttäuschend.
Carter hat seine Geschichte auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die abwechselnd von den Ermittlungen des Morddezernates, aber auch von einem privaten Ermittlungsunternehmen, das sich auf Vermisstenfälle spezialisiert hat, begleitet werden. Zudem runden weitere Handlungsstränge mit den Gedankengängen des Mörders aber auch der Opfer das Bild der Story ab. Selbst auf Rückblenden in die Vita des Serienmörders hat Carter nicht verzichtet, was der Geschichte noch eine gewisse Dramatik verleiht.
Fast jeder Handlungsstrang endet mit einem Cliffhänger, das zum einen mitunter recht nervig wirkte, da keine Gedankenbilder zu Ende gebracht worden sind, aber auch zum anderen dazu führte, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.
Seine Figuren hat der Autor wieder hervorragend dargestellt. Sie wirken natürlich und authentisch. Auf die zu detaillierte Darstellung seines Protagonisten Robert Hunter hat Carter dieses Mal verzichtet.
Enttäuscht war ich allerdings, dass sich die Protagonisten Hunter und Garcia überhaupt nicht weiter entwickelt haben. Immerhin handelt es sich hier um eine Serie und die Protagonisten treten sozusagen auf der Stelle.
Was mir allerdings auch positiv aufgefallen ist, dass sich der Autor in den Beschreibungen seiner Tatorte enorm gesteigert hat.
Auch der Schreibstil des Autors ist wesentlich flüssiger und in sich fließender geworden, wobei das spannende und fesselnde Schreiben er ja ohnehin beherrscht.

Fazit: Chris Carter hat mit "Der Knochenbrecher" wieder einen soliden und spannenden Thriller präsentiert, der zwar ein paar kleine Schwächen beinhaltet, aber für Thrillerfans sehr zu empfehlen ist. Für Leser, die die ersten beiden Folgen nicht kennen, ist es kein Problem unbeschwert in den 3. Band der Serie einzusteigen.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasant bis zum Ende, absolute Leseempfehlung!, 15. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Als bekennender Chris Carter-Fan habe ich mich auch auf diesen Band sehr gefreut - und das zu Recht!

Das Buch beginnt wie immer mit einem Knaller! Angewidert liest man, was der Täter dem Opfer angetan hat, um dann erst mal aufs Neue geschockt zu werden.

Chris Carter versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer: Die Geschichte ist flüssig geschrieben, in diverse Kapitel unterteilt (so ertappt man sich häufig bei "Ach, das Kapitel les ich noch und dann..."), und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Sprache ist sehr flüssig, der Aufbau genau richtig, und die Dialoge und auch die Charaktere wirken authentisch.

Bis zum Ende hin - wie man es von einem guten Thriller erwartet - ist sowohl das Motiv als auch die Auswahlkriterien der Opfer sowie der Täter unbekannt. Man wird unweigerlich auf den ein oder anderen Verdacht gelenkt, der sich am Ende als falsch herausstellt.

Das Ende rundet diesen ohnehin sehr rasanten Thriller nochmals perfekt ab! Auch hier schafft es Chris Carter noch einmal, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken.

Insgesamt ein tolles, spannendes, packendes Buch und damit eine unbedingte Leseempfehlung!
Wer Chris Carter noch nicht kennt, sollte auch nicht versäumen, die anderen beiden Bücher ("Der Kruzifix-Killer" sowie "Der Vollstrecker") zu lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hunters dritter Fall ..., 11. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Ein neuer Fall für den Polizisten Hunter und seinen Partner Garcia. Der dritte, um genau zu sein.

Wieder mordet ein brutaler Killer in L.A. Die Opfer stammen allesamt aus der Kunstszene. Sie alle sind außer ihren künstlerischen Fähigkeiten und einer äußerlichen Ähnlichkeit jedoch nicht miteinander in Verbindung zu bringen. Weder waren sie Konkurrentinnen, noch kannten sie sich untereinander.

Was besonders auffällig ist: die Toten weisen alle keine offensichtlichen Verletzungen auf. Jedoch wurden ihnen allen Körperöffnungen vom Mörder zugenäht und das extreme: In allen Leichen wurde ein Objekt platziert.

Hunter und Garcia haben eine schwere Ermittlungsarbeit vor sich, denn die Hinweise sind mehr als dünn. Dann kreuzt auch noch eine Privatermittlerin Hunters Weg. Die gleichzeitig sehr fleißige und attraktive Whitney Myers, die an einem Fall arbeitet, der Hunter noch nicht bekannt ist. Es dauert nicht lange bis Hunter erkennt, dass es es nicht nur hilfreich, sondern für den Fortschritt der Ermittlungen wichtig ist, enger mit Myers zusammenzuarbeiten und die bisherigen Erkenntnisse auszutauschen.

Die Mordserie muss aufgeklärt werden, denn der Killer ist nicht nur extrem brutal, sondern auch sehr klug und scheint keine Fehler zu begehen. Er scheint die Eigenschaft „Geduld“ absolut zu beherrschen. Aber die Abstände zwischen den aufgefundenen Opfern werden immer kürzer und die Zeit drängt …

***

Chris Carter hat wieder einen rasanten, sehr schnell zu lesenden Thriller abgeliefert. Durch die kurzen Kapitel, die übrigens alle mit einem Cliffhanger enden, um dann im übernächsten Kapitel aufgegriffen zu werden, ließen mich als Leser nur so durch die Handlung fliegen.

Sicher liefert Carter auch hier wieder eine spannende Handlung, doch für mich ist der dritte Teil um den Ermittler Hunter nicht mehr so hochwertig wie die Vorgänger „Kruzifix-Killer“ und „Der Vollstrecker“.

Die Opfer, deren Lebenswege und die Fundorte der Toten werden ausführlich beschrieben, doch die haarkleinen forensischen Beschreibungen, die mir sehr gut gefielen, gibt es in dem Maße nicht mehr.

Für mich wurde die Handlung zunächst sehr in die Länge gezogen um dann gegen Ende des Buches viel zu schnell aufgelöst zu werden.

Zunächst tappen die Ermittler lange im Dunklen, was ja gerade auch die Spannung ausmacht, bei einem guten Thriller.

Doch wenn der Autor dann beginnt, den Wechsel in Richtung Aufklärung des Falles vorzunehmen, dann liest es sich für mich so, als wollte er nur noch zum Ende kommen.

Das Problem ist, auf gewisse Dinge hinzuweisen, ohne die Handlung zu verraten. Ein Störfaktor war für mich, die klassische dramatische Situation, die es gegen Ende eines Thriller wohl immer geben muss? Dann gab es noch einen Moment, wo die Ruhe und Offenheit nicht so recht zur Dramatik der Szene passte.

Der dritte Teil der Hunter-Reihe ist nicht schlecht, er ist wieder ein gut lesbarer und auch spannender Thriller, der aber diesmal für mich nicht über einen Durchschnittsthriller hinausgeht.

Was für mich zuletzt noch zu völligem Unverständnis führt, ist der deutsche Titel. Hier würde ich gerne wissen, wer den Originaltitel „The Night Stalker“ (der es übrigens auf den Punkt trifft) ins Deutsche gebracht hat.

In der gesamten Handlung wird nicht einer Person auch nur ein einziger, winzig kleiner Knochen gebrochen! Ich habe noch lange nachgedacht und die Handlung Revue passieren lassen, ob ich evtl. was vergessen habe. Doch nein: Kein Knochenbruch, weder bei Opfern, noch bei Ermittlern, noch sonst wo.

Da kann ich nicht verstehen, warum man einen Titel nicht einfach im Original belässt oder ihn zumindest annähernd ins Deutsche bringt?

Der Thriller wird als Taschenbuch präsentiert, diesmal jedoch wieder ohne Leseband. Das Cover ist rot-weiß und daher nicht sonderlich ausgefallen, denn so sehen ja momentan fast alle Thriller aus. Das blutende Seil ist übrigens genauso fehlgeschlagen wie der deutsche Titel .

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen für Hunters dritten Fall. Immer noch ein guter Thriller, der sich flott lesen lässt und auch spannende Stunden verspricht. Jedoch bietet er nicht mehr die besonderen Feinheiten, die mir bei den ersten beiden Carter so gefallen haben. Daher wird er von mir diesesmal “nur” als Durchschnitt bewertet.

© Buchwelten 2012
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verflixt und zugenäht, 16. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
***INHALT/KURZBESCHREIBUNG (mit meinen eigenen Worten) ***

Die Leiche einer jungen Frau wird entdeckt und in die Rechtsmedizin gebracht. Der Mund und der Genitalbereich sind zugenäht worden, ansonsten weist das Opfer auf den ersten Blick keine Spuren eines Gewaltverbrechens auf. Bei der Obduktion macht Dr. Winston eine schreckliche Entdeckung und bevor er seinen Gedanken auch nur in Worte fassen kann, werden die Räumlichkeiten von einer gewaltigen Explosion erschüttert. Der Rechtsmediziner und sein Assistent haben keine Chance und auch die Beweismittel werden vernichtet.
Ein neuer Fall für Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia vom Morddezernat I (zuständig für besonders grausame Gewaltverbrechen bzw. Serientäter), der ihnen doch nahe geht, denn dieser Vorfall hat zumindest einem Menschen, Dr. Winston, das Leben gekostet, den sie beide näher kannten.
Weitere Todesfälle lassen nicht lange auf sich warten. Die Opfer sind alle weiblich und vor dem Tod wurde ihnen etwas in den Leib eingeführt. Ein neuer Serienkiller treibt sich in Los Angeles um.
Die Nachforschungen erweisen sich als schwierig, denn es gibt kaum Anhaltspunkte. Die Privatermittlerin Whitney Meyers scheint ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Sie sucht nach vermissten jungen Frauen und es zeichnen sich doch ein paar Gemeinsamkeiten ab.
Können sie es schaffen, den Serienkiller zusammen zur Strecke zu bringen?

***MEINE MEINUNG***

Chris Carter erzählt diesen gut durchdachten Thriller und dritten Teil der Hunter-Reihe wieder in der dritten Person, mit Hauptaugenmerk auf die Opfer, das Ermittlerteam und den Täter.

Haben mich die beiden Vorgänger (Der Kruzifix-Killer und Der Vollstrecker) schon überzeugen können, bin ich durch diesen Roman vollends zum Fan des Autors geworden.
Endlich mal wieder ein Pageturner für mich. Ich konnte das Buch stellenweise nicht mehr aus der Hand legen.
Die Ereignisse am Anfang des Buches in der Rechtsmedizin wurden sehr plastisch und wie ich finde auch realistisch dargestellt. Diese Textpassage wurde von mir als Leseprobe genutzt.

Der Leser wird wieder auf die Besonderheiten der Charaktere von Robert (schlafloser Einzelgänger, mit Schlag bei Frauen) und Carlos (glücklich verheiratet) aufmerksam gemacht, die sich wieder sehr gut ergänzen.
Die beiden Hauptpersonen, die ich von Anfang an in mein Herz schließen konnte, werden diesmal durch eine dritte weibliche Figur unterstützt, wobei alle drei sympathisch und pflichtbewusst auf mich wirken.

Die Kapitel sind kurz und knackig gehalten, was sich natürlich auch sehr positiv auf meinen Lesefluss ausgewirkt hat. Es wird wieder gekonnt mit wörtlicher Rede und mit einfacher, aber auch fachlicher Sprache gearbeitet.

Die Story hat mich bereits ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Eine nicht alltägliche Tötungsart und eine Auflösung des Mörders, die mich sehr berührte und sprachlos machte. Die entscheidende Szene zur Motivauflösung wird zum Ende des Buches sehr genau beschrieben und ich war wie paralysiert und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Meine Empfindungen dabei gingen von Mitgefühl über Ekel bis zu Ungläubigkeit.
Ich hatte das Gefühl, durch die Augen des Täters sehen zu können und mitten im Geschehen zu sein, was noch eine Spur erschreckender für mich war.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mir dieses Buch sicherlich noch die nächsten Jahre durch die Anfangssequenz und die eben erwähnte Passage im Gedächtnis hängen bleiben wird.

Das Buch hat hundertprozentig meinen Lesegeschmack getroffen, konnte es stellenweise nicht mehr aus der Hand legen und es hat daher für mich die absolute Höchstnote (5/5 Sterne) verdient.

***COVER/BUCHTITEL***

Das Cover unterscheidet sich sehr krass von den ersten beiden Titeln der Hunter-Serie, die in schwarz gehalten wurden.
DER KNOCHENBRECHER ist ganz im Gegensatz dazu in weiß und rot gehalten. Die rote Farbe wirkt an der weißen Fliesenwand an einigen Stellen wie verschmiertes Blut oder Tropfen und man weiß daher eigentlich auf den ersten Blick, dass es sich um einen Thriller handelt; für etwas begriffsstutzige" Leseratten wurde es dann aber auch noch schriftlich erwähnt.
Gute Coverauswahl würde ich sagen, fand es aber schade, dass es sich so grundsätzlich von den anderen Büchern der Reihe unterscheidet!

Ich werde auch noch ein paar Worte zur Titelauswahl verlieren, denn... er hat so GARNICHTS mit der Geschichte zu tun. Bei DER KNOCHENBRECHER denkt man doch zumindest, dass auch nur ansatzweise die Bedeutung näher beschrieben wird oder bei der Art des Gewaltverbrechens irgendwas darauf schließen lässt... aber nein... Mir erschließt sich nicht, warum so ein Titel ausgesucht wurde.
Ähnlich ging es mir gerade als ich die Originalüberschrift (The Night Stalker) im Inneren des Romans entdeckt habe *achselzuck* Manche Sachen muss man dann als Leser wohl einfach nicht verstehen...

***INFOS***

DER KNOCHENBRECHER macht seinem Genre alle Ehre und ist wirklich ein Thriller im wahrsten Sinne des Wortes. Der dritte Teil wird zum Glück nicht der letzte sein, der sich um das Ermittlerteam Hunter und Garcia drehen wird und ich fiebere bereits dem April 2013 entgegen. Habe eben in einer anderen Rezension im Internet gelesen, dass dann die nächste Veröffentlichung in Deutschland erwartet wird und ich hoffe, diese Angabe stimmt auch.

Als Übersetzerin wurde wieder Sybille Uplegger verpflichtet, die u.a. auch an den Werken von Tania Carver und Julia Crouch arbeitet. Ich sage ja immer: Ein richtig gutes Buch im Original ist auch nur dann in Deutsch klasse, wenn die richtigen Leute an der Umformulierung arbeiten und hier trifft es für mein Befinden zu (obwohl ich die Bücher nicht in Englisch gelesen habe).

Die Printausgabe umfasst 115 (!) Kapitel und die kurzen, prägnanten Abschnitte sind mit Nummern versehen.

An einigen Stellen in diesem Roman wird schon sehr ins Detail gegangen bei der Beschreibung der Verbrechensart. Es handelt sich daher eindeutig um ein Erwachsenenbuch, dass nichts in den Fingern von Jugendlichen zu suchen hat.

Ich bedanke mich u.a. bei meinen facebook-Leseratten. Ohne die genutzte Leseprobe und -empfehlungen wäre ich evtl. nicht auf diese tolle Bücherserie aufmerksam geworden!

***FAZIT***

Ich bin ein Serienjunkie, auch bei Büchern, und ich LIEBE Thriller und Krimis. Wer Cody McFadyen, Simon Becket, Arno Strobel, etc. mag, dem werden die Mordfälle um Robert Hunter von mir wärmstens ans Herz gelegt. ICH werde auf jeden Fall am Ball bleiben und freue mich schon auf 2013 und den vierten Teil dieser Reihe.
Ich vergebe wie bereits erwähnt fantastische 5 von 5 Sternen und werde dieses Buch weiterhin weiterempfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bricht denn hier ein Knochen?, 10. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Der böse Bube dieses Romans hat ja viel drauf; Bombe, Springmesser - alles da. Aber bricht hier mal irgendwann bewusst ein Knochen, dass dieser Titel gerechtfertigt wäre? Ich finde, man hätte den Originaltitel ("The Night Stalker" heißt er glaube ich) besser übersetzen können...

Und das ist auch schon das Einzige, was ich an diesem Roman auszusetzen habe. Ich fand den Protagonisten höchst sympathisch und kompetent, alle Handlungen sind durchaus logisch durchdacht und vor allem ist die Story mehr als spannend! Dies ist der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe. Ich werde mir auch die anderen Bücher mit Dr. Robert Hunter als Ermittler zulegen.

Klare Kaufempfehlung!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der spannende dritte Fall für Hunter und Garcia, 11. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Cover:

Das Cover ist ein echter Hingucker und hat sofort mein Interesse geweckt. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn der Hintergrund schwarz wäre, dann würde "Der Knochenbrecher" optisch besser zu den beiden Vorgängern passen.

Inhalt:

In L.A. ist wieder einmal ein Mörder unterwegs, der seinen Opfern auf bestialische Weise das Leben nimmt. Er spielt mit den Ängsten seiner Opfer. Robert Hunter und Carlos Garcia setzen erneut alles daran, den Mörder zu finden.

Meinung:

Schon im ersten Kapitel gehts total zur Sache. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Chris Carter versteht sein Handwerk und hat auch mit seinem dritten Roman einen absoluten Pageturner erschaffen. Mir war ein Loslassen bis zur letzten Seite fast nicht möglich, deswegen hatte ich das Buch auch an zwei Tagen ausgelesen. Der Knochenbrecher ist vollgepackt mit Hochspannung und trotzdem finde ich die Geschichte nicht übertrieben. Das Ermittlerduo ist sehr sympatisch und die beiden sind mir mittlerweile auch schon ans Herz gewachsen.

Was mich etwas am Buch stört, ist die Titelwahl. "Der Knochenbrecher" ist meiner Meinung nach wirklich unglücklich gewählt, weil er absolut nichts mit dem Inhalt zu tun hat.

Fazit:

Für dieses Buch kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Wer kurzweiligen Lesespaß sucht und keine schwachen Nerven hat, liegt mit diesem Buch völlig richtig. Ich empfehle aber vorher "Der Kruzifix-Killer" und "Der Vollstrecker" zu lesen.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Knochenbrecher, 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Der Thriller von Chris Carter handelt von einem Serienmörder, welcher seine Opfer auf brutalste Art sterben lässt. Die Beschreibung dieser Szenen ruft Gänsehaut hervor, sie sind anschaulich beschrieben und wirken dadurch besonders grausam. Bei der eigentlichen Jagd nach dem Mörder wollte die Spannung nicht so recht aufkommen, das Geschehen plätschert so dahin. Den Anfang des Buches jedoch muss man loben, ein gelungener Auftakt der zum Weiterlesen animiert.

Alles in Allem ein guter Thriller, den man zwar nicht unbedingt lesen muss, aber der mit Sicherheit auch nicht langweilig ist oder verschwendete Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erstes Fazit, 18. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Auf Grund der überwiegend guten Bewertungen habe ich mir dieses Buch als Hörbuch auf mein Smartphone gezogen und habe nun rund die Hälfte gehört. Die Idee und die darum herum aufgebaute Geschichte sind im Ansatz ganz gut, doch leider verbleiben die Charaktere zu sehr an der Oberfläche. Auch die ständigen Cliffhanger nerven beim Hören etwas.

Was aber sehr sehr sehr nervt, ist die Figur der Captain Blake bzw. was Carter aus ihr gemacht hat. 80% dessen, was sie sagt, besteht aus "Was?, "Wie zum Teufel kann das sein?", "Das habe ich nicht verstanden". In der Sequenz der zweiten Leichenobduktion hat Carter mich schon so weit gebracht, dass ich die Augen verdrehe und diesen Captain am liebsten schütteln und mit "Wie bist du überhaupt Captain geworden, wenn du so strohdoof bist???" anschreien würde. Die Dinge, die so vermeintlich schwer zu verstehen sind, liegen für mich sofort auf der Hand und ist auch keine hohe Kunst, diese zu durchschauen.
Entweder brauchte Carter einen Sidekick für den begabten, schnellen, gut aussehenden Detective, damit er auf solche Verständnisnachfragen sein Umfeld mit seinen klugen Theorien erleuchten kann. Dann wäre aber eine Praktikantin Blake sinnvoller gewesen. Oder Carter will irgendwie ironisch zum Ausdruck bringen, dass diese Frau nur auf Grund ihres Geschlechts in diese Position gerutscht ist (Frauenquote), dann hat er das aber konsequent nervig umgesetzt. Eigentlich hätte das Buch 5 Sterne verdient für den Rest, aber allein diese eine Tatsache, die immer wieder auftritt, ist so hanebüchen, dass es dafür 2 Sterne Abzug gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horrorfilm, 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3) (Taschenbuch)
Chris Carter geht gleich in medias res:

Eine nicht identifizierte weibliche Leiche wird in die Pathologie gebracht. Die Todesursache ist noch unklar. Ihr Körper weist keinerlei Verletzungen auf, außer der Tatsache, dass Mund und Vagina zugenäht wurden und der Mörder etwas in ihr hinterlassen hat... nämlich eine Bombe, die kurz darauf explodiert!

"Der Knochenbrecher" ist der dritte Roman mit Detective Robert Hunter und seinem Kollegen Carlos Garcia vom LAPD. Der Autor schafft es tatsächlich, die Grausamkeiten der beiden Vorgänger mit diesem Thriller noch zu überbieten. In Los Angeles ist wieder ein Serienkiller unterwegs, denn die tote Frau wird nicht sein letztes Opfer sein.

Der Modus Operandi wiederholt sich noch zweimal, allerdings mit anderen "Gegenständen" und auch für zwei Damen aus Hunters Umfeld wird es eng...

Erneut lässt uns Herr Carter in die tiefen menschlichen Abgründe eines Psychopathen blicken, wobei wiederum alle Klischees bedient werden, weil der Täter selbst ein Opfer ist, mit einem wirklich traumatischen Kindheitserlebnis.

Dennoch ist dieser Schocker meiner Meinung nach der beste bisher. Auch wenn der deutsche Titel überhaupt nicht passt! Gewohnt temporeich und blutig inszeniert ist der Knochenbrecher allemal. Deshalb vergebe ich 4* und empfehle es allen Thriller-Fans gerne weiter.
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Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3)
Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thri
ller,
von Chris Carter (Taschenbuch - 11. Mai 2012)
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