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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dolce Vita O Potente Catastrofe?!
Stefan Ulrich zog im August 2005 für ein Jahr mit seiner Familie von München nach Rom, um als Italien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von dort zu berichten… und vielleicht auch, um dieses Buch zu schreiben.

„Quattro Stagioni“ begeistert durch seinen hohen Unterhaltungswert und liest sich daher leicht, aber es brilliert...
Veröffentlicht am 15. Juni 2008 von Lothar Birth

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Calzolaio bleib bei deinen Leisten
Rom ist eine meiner Lieblingsstädte und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aber was für eine Enttäuschung.
Alleien der Schreibstil ist eine Zumutung: Kaum ein Satz in dem nicht ein Wort in italienisch steht, dass auch noch kursiv gesetzt ist, damit es auch der dämlichste Leser merkt - hallo, hier kommt ein italienisches Wort. Was soll das...
Vor 10 Monaten von rasta veröffentlicht


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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dolce Vita O Potente Catastrofe?!, 15. Juni 2008
Von 
Lothar Birth (Lauscha) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Stefan Ulrich zog im August 2005 für ein Jahr mit seiner Familie von München nach Rom, um als Italien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von dort zu berichten… und vielleicht auch, um dieses Buch zu schreiben.

„Quattro Stagioni“ begeistert durch seinen hohen Unterhaltungswert und liest sich daher leicht, aber es brilliert auch die sprachliche Eleganz und die Analytik des investigativen Journalisten. Der Autor kennt die Zusammenhänge und Verstrickungen im Gastland Italien, insbesondere in dessen Hauptstadt Rom. Trotz kleiner Seitenhiebe auf die italienische Mentalität und die ungeliebte Bürokratie spürt der Leser, dass Ulrich ein Rom- und Italienliebhaber ist. Trotz Sachkenntnis und korrekter Darstellung der Verhältnisse in Italien, ist dies kein Buch, was informieren will, es ist köstlich amüsante Unterhaltungslektüre.

Der Autor berichtet von skurrilen Erlebnissen und eigenartigen Begegnungen, von den vielen kleinen Kuriositäten des italienischen Alltags. Und er berichtet über das Familienleben eines deutschen Ehepaares nebst zwei Kindern in einem römischen Palazzo, der eigentlich nichts anderes ist, als ein gewöhnliches Mietshaus. Dolce Vita ja, aber nicht nur...

Das Buch ist hochgradig vergnüglich und obendrein noch geistreich. Es beschreibt die italienische Lebensart treffend und äußerst liebenswert. Genau die richtige unbeschwerte Urlaubslektüre für sonnige Tage am Strand oder auch für das ungeliebte Regenwetter auf Balkonien, das Ganze im praktischen Taschenbuchformat.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen, lachen, wundern, 27. Juni 2008
Da tun sich einige Dinge auf, die uns schwer verwundern würden, hätten wir nicht die Erklärungen von Stefan Ulrich dazu, die Verständnis wecken:
Warum hängen die Italiener immer am Handy? Wie müssen Geschenke aussehen, die man einem Italiener macht? Wie kommt der Deutsche bei den Italienern an?
Stefan Ulrich schreibt leicht, und immer mit einem Lächeln dabei. Ich genoss das Lesen und hätte Stefan Ulrich noch vom Aufenthalt in anderen Ländern geschrieben, ich würde die Bücher sofort kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Calzolaio bleib bei deinen Leisten, 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom (Taschenbuch)
Rom ist eine meiner Lieblingsstädte und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aber was für eine Enttäuschung.
Alleien der Schreibstil ist eine Zumutung: Kaum ein Satz in dem nicht ein Wort in italienisch steht, dass auch noch kursiv gesetzt ist, damit es auch der dämlichste Leser merkt - hallo, hier kommt ein italienisches Wort. Was soll das suggerieren? Dass der Autor toll italienisch spricht? Dass er sich toll assimiliert hat? Oder soll das Italienisch-Nachhilfe sein? Nach 2 Seiten nervt es einfach nur. Überhaupt ist der Schreibstil wenig literarisch, wenig inspirierend. Ich muss sagen, dass ich Reportagen sehr gerne mag, wenn sie denn gut geschrieben sind - diese ist es nicht. Auch die Geschichten mit den Kindern in den Bergen und die mit den Etruskern, bei denen Spannung aufgebaut werden könnte, verhallen im Jammertal der Langeweile.
Alles bleibt so sehr an der Oberfläche, wird mit altbekannten Klischees verrührt - auch wenn sie stimmen, muss man sie nicht darstellen, als hätte man sie wie ein Ethnoforscher soeben entdeckt und enthülle der Weltöffentlichkeit ein Geheimnis - und verbreitet nicht ein einzige Mal das Gefühl in römisches Alltagsleben einzutauchen.
Mein Eindruck ist, dass der Autor sich sehr an Peter Mayles "Toujour Provence" orientiert hat (was wirklich ein Lesevergnügen ist). Dieses Buch ist leider nur ein Abklatsch davon. Vielleicht sollte der autore besser bei seinen forma bleiben.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich hatte unglaublich viel Freude beim Lesen!, 2. Juni 2008
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich selten so amüsiert habe wie bei der Lektüre dieses Buches, denn ich habe es jedesmal wieder gerne in die Hand genommen, wenn ich weiterlesen wollte. Nicht nur, dass "Quattro Stagioni" ungemein witzig und unterhaltsam ist, nein man lernt sogar auch noch eine ganze Menge dabei. Über Rom, Italien, die Italiener und auch eine Prise Italienisch. Für mich als großen Rom-Fan war das Buch einfach ein Must-have und ich habe mir gern den einen oder anderen Tipp geben lassen oder bin in Gedanken wieder bei den Orten gelandet, die ich selber schon gesehen habe. Ich kann mir daher gar nicht vorstellen, dass jemand bei diesem Buch keinen Spaß haben könnte, denn viele Geschichten sind einfach zu komisch. So z.B. die Geschichte der Meersau Jakob Brödler (und seiner drei Verwandten) von Tochter Bernadette inklusive die Suche nach einem Tierarzt, der bereit ist diesen zu kastrieren. Oder der Kampf mit den italienischen Behörden, so besonders mit der Postamtsangestellten des Viertels, sowie das Dealen mit Adventskränzen bei der deutschen evangelischen Gemeinde von Rom und und und. Wie gesagt, ich habe Tränen gelacht. Dennoch hat das Buch auch ein paar ernste Augenblicke, so zum Beispiel wenn die Not vieler Einwanderer geschildert wird, die in sogenannten "Zigeunerlagern" in der Stadt hausen oder wenn erklärt wird, dass Italien bis lange ins 20. Jahrhundert ein sehr armes Land war.
So beschreibt Stephan Ullrich auch sehr anschaulich, dass seine Kinder Rom bei weitem nicht als die glänzende ewige Stadt wahrnehmen und auf Dinge wie brennende Autos in der Nacht, Dreck auf den Straßen und Einbruch empfindlich reagieren. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt und das ist vielleicht der einzige "Vorwurf" den man Stephan Ullrich machen kann nämlich, dass er Italien doch sehr vergöttert und in den Himmel lobt. Denn ich versuche mir eigentlich immer zu sagen, dass jedes Land auf seine Weise schön ist. Das ist aber auch wirklich das Einzige, was ich an "Quattro Stagioni" evtl. auszusetzen habe, denn ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Wer wirklich eine spannende, kurzweilige, lustige und lehrreiche Lektüre haben will, der ist bei diesem Buch genau richtig.
Viel Spaß!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Beobachtungsgabe, 26. Juni 2008
Der Autor glänzt mit seiner guten Beobachtungsgabe und seinem gut lesbaren Schreibstil. Als Halbitaliener und Ex-Erasmus-Italienstudent habe ich viele italienische Eigenheiten und Phänomene wiederfinden können und sehr viel gelacht.
Meiner Meinung nach noch besser als "Maria, ihm schmeckts nicht".

Ich sag nur "Fanum voltumnae"!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bella Figura..., 15. Februar 2010
... macht der Autor mit diesem kurzweiligen, warmherzigen und humorvollen Bericht seines ersten Jahres in Italien.
Trotzdem man als Leser oft Mitgefühl mit der armen Familie und ihrem Scheitern bzgl. der italienischen Bürokratie oder bzgl. ihrer Teilnahme an monströsen Kinder-Geburtstagen hat, schimmert immer und überall die Liebe von Stefan Ulrich zu diesem herrlichen und unvergleichlichen Land durch.

Sparen hätte er sich meiner Meinung nach den Etrusker-Strang. Vielleicht wollte er diese Geschichte als Spannungsmoment einbauen; das Buch hätte es nicht gebraucht!
Beste kurzweilige Unterhaltung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 9. Januar 2010
Stefan Ulrich liebt Italien und die Italiener, gerade weil sie so anders sind, als wir Deutsche. In seinem Buch geht es nicht um Klischees, sondern um das, was tagtäglich in vielen römischen Familien abläuft. In vielen Bereichen decken sich meine eigenen Erfahrungen nur zu gut mit dem, was Stefan Ulrich berichtet. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und dabei oft so herzhaft gelacht, wie schon lange nicht mehr. Neri und die Etrusker-Geschichte wäre nicht nötig gewesen, daher nur 4 Sterne. Empfehlenswert ist das Buch aber auf jeden Fall.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle Italienliebhaberinnen und -liebhaber, 5. Juli 2008
Obwohl ich dieses Buch noch nicht ganz durchgelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, dass es absolut lesenswert ist. Es ist als (Urlaubs-)lektüre sowohl für die Reise als auch für den Urlaub daheim empfehlenswert. Endlich mal wieder ein Buch, dass mehr Inhalt und Anspruch hat, als es der Klappentext verspricht (aber besser so als umgekehrt). Besonders gut gefallen mir der durchgängige Humor und - obwohl das Buch ein Bestseller ist, die kultivierte deutsche Sprache. Bei vielen der geschilderten Episoden könnte man zudem meinen, dass es sich nicht um das Traumland vieler Deutscher, sondern um Situationen in Deutschland selber handelt- Alltagsleben eben oder in anderen Worten: Quattro stagioni.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung - speziell für Italienfans, 5. Mai 2008
Es gibt ja eine wahre Flut an Büchern dieser Art. Diverse davon habe ich gelesen, dieses hier ist eines der Besten!

Mir gefiel die humorvolle, wenngleich sachliche und auch wieder persönliche Schreibweise des Autors sehr gut. Der Mix aus privaten Geschichten, Gefühlen, die mit dem Umzug nach Rom einher gingen, und den Alltagsdingen wurden sehr abwechslungsreich und unterhaltsam geschildert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer Jugendtraum - mit Familie im Gepäck, 20. Dezember 2008
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Für den gebürtigen Bayer, Stefan Ulrich, erfüllte sich ein Jugendtraum - die Süddeutsche Zeitung schickte ihn nämlich, im Jahr 2005, als Korrespondenten nach Rom - Ehefrau und Kinder zogen gleich mit über die Alpen...

Das Buch ist prall gefüllt mit Anekdoten aus dem Leben der "Zugereisten" - wobei gerade die geschilderten Erlebnisse mit dem Nachwuchs und die Eindrücke der Kinder für Perspektiven sorgen, welche einem Rom und Italien in einer Art und Weise eröffnen, für die einem Erwachsenen sicherlich längst schon der Blick abhanden gekommen ist.

Ulrich ist erfahrener Journalist genug, so dass er sich nicht zwischen erdrückenden Zahlenspielchen, sich auftürmenden Geschichtsdaten zur neuen Heimat und ewiger Klischeepflege verliert - bei ihm merkt man schnell den Profi, welcher gelernt hat, sein Publikum mit Informationen zu unterhalten...

Neben den niedergeschriebenen Familienerlebnissen erhält man zudem auch ein wenig Einblick in die eigentliche "Arbeit" des Auslandskorrespondenten, welcher den Leser quer durch das Buch immer wieder an der Entdeckung einer möglichen Sensation teilhaben lässt, welcher sich der Autor auf der Schiene des "Investigativen Journalismus" nähert, wobei Vorsicht angezeigt ist - geht es doch um die anrüchigen Aktivitäten sog. Kunstliebhaber, oder wäre "Grabräuber" die passendere Bezeichnung?

Fazit: Das Buch habe ich an einem einzigen Samstagvormittag verschlungen, dabei meinem Zwerchfell manchen Lachkrampf zugefügt, das Buch ist jeden Cent wert!
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Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom
Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom von Stefan Ulrich (Taschenbuch - 13. Januar 2012)
EUR 8,99
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