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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Entkommen
Bei einem Ausflug in einen Freizeitpark wird zunächst scheinbar der Sohn des Lokalreporters David entführt. Als er ihn endlich wiederfindet, ist seine Frau Jan spurlos verschwunden. In der folgenden polizeilichen Ermittlung entsteht immer mehr der Eindruck, David hätte seine Frau umgebracht. Der Anfang der Geschichte beginnt rasant und fesselt den Leser...
Veröffentlicht am 5. Mai 2011 von Amazon Customer

versus
3.0 von 5 Sternen Stille Wasser
Journalist David Harwood ist einer brisanten Geschichte auf der Spur. Doch damit macht er sich nicht nur Freunde. Auch familiär gibt es Probleme, Davids Frau Jan wirkt depressiv und so ist David erleichtert, als seine Frau einen gemeinsamen Tag im Vergnügungspark mit Sohn Ethan vorschlägt. Aber schon kurz nach der Ankunft gibt es das erste Durcheinander:...
Veröffentlicht am 18. August 2011 von S.D. vom Blog esdeh


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Entkommen, 5. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Bei einem Ausflug in einen Freizeitpark wird zunächst scheinbar der Sohn des Lokalreporters David entführt. Als er ihn endlich wiederfindet, ist seine Frau Jan spurlos verschwunden. In der folgenden polizeilichen Ermittlung entsteht immer mehr der Eindruck, David hätte seine Frau umgebracht. Der Anfang der Geschichte beginnt rasant und fesselt den Leser sofort an das Buch. Dies liegt wohl vornehmlich an der guten Ausdrucksweise und dem flüssigen Erzählstil des Autors, der mich bereits in anderen Büchern überzeugt hat. Auch dieses Buch kommt komplett ohne Durststrecken und Längen aus, sodass es sich - genügend Zeit vorausgesetzt- gut an einem Stück weglesen lässt.

Thema und Idee hinter der Geschichte sind gut, überraschende Wendungen aber sind für den geübten Thriller-Leser schnell durchschaut. Nicht zuletzt durch zweideutige Formulierungen, die manches erahnen lassen, das sich der Autor für "später" aufgehoben hat. Das Ende ist nicht komplett vorhersehbar, aber wohl unvermeidlich. Manche Zusammenhänge bleiben am Schluss noch ungeklärt.

Der Charakter der Jan erscheint gut ausgearbeitet und anschaulich, während David etwas "unfertig" wirkt. Innerhalb seiner Arbeit ist er der souveräne Journalist, kann dies jedoch in seinem Privatleben nicht einbringen. Erst läuft er in seiner Trauer ziellos umher, vermutet Verschwörungen und besinnt sich erst spät auf sein journalistisches Können. Im Beruf hakt er nach, wo er im Privatleben etwas sehr naiv und gutgläubig wirkt.

Das Taschenbuch ist sehr schön gestaltet und das Lesezeichen ein schöner Einfall.

Trotz der Kritikpunkte halte ich das Buch für einen soliden, aber nicht herausragenden Thriller, der mir Spaß gemacht hat. Und darauf kommt es letztendlich doch an.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist wie es scheint ..., 17. April 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
das erfährt David Harwood am eigenen Leib, als er mit seiner Frau Jan und seinem 4-jährigen Sohn Ethan einen Vergnügungspark besucht. Auf einmal verschwindet der Kleine, wie ihm seine aufgelöste Frau berichtet. Während David panisch nach Ethan sucht, geschieht das Unfassbare: Jan verschwindet ebenfalls. David informiert die Polizei.
2 Wochen vorher - Davids Leben gerät sowohl in beruflicher, als auch privater Hinsicht aus den Fugen. Er arbeitet als Reporter einer kleinen lokalen Gazette, die ihre Artikel zunehmend outsourct... Er erhält brisante Infos über einen geplanten Bau einer profitorientierten Justizvollzuganstalt. Sowohl seine Chefin, als auch Stadträte scheinen geschmiert zu sein. Darüber hinaus gesteht im seine Frau Jan, dass sie zunehmend mit ihrem Leben hadert, sie scheint in eine ernste Depression mit Todesgedanken abzugleiten...
So weit zum Inhalt, alles Weitere selbst lesen.

Barclay war bislang ein Meister des Unvorhersehbaren- seine Geschichten gewannen durch ebensolche Wendungen an Spannung.
Hier wählt er einen anderen Ansatz- schnell ist klar: dass 1. mit Jan "irgendwas" nicht stimmt; 2. dass David, während er im Berufsleben einen "messerscharfen" Verstand besitzt, im Privaten eher im Dunklen tappt und naiv-gutmütig seiner Angetrauten blind vertraut (so wie es eigentlich sein sollte ...). Er hinterfragt weder ihre Vergangenheit (den nicht vorhandenen kontakt zu ihren Eltern erklärt sie mit Problemen in der Kindheit), noch findet er es verwunderlich, dass sie ihre Geburtsurkunde vor ihm versteckt. "Plötzlich" sieht er sich jedoch mit allerlei unschönen Wahrheiten konfrontiert, die er immer noch zu rechtfertigen versucht. So erleben wir einen Mann, der das Unmögliche nicht wahrhaben will... Naiv & idealistisch ja, aber nicht blass; einfach ein Mensch, in dessen Leben soweit alles "rund" uns routiniert (ab)läuft.
Zum Schmunzeln haben mich seine Eltern, allen voran der überpenible Vater gebracht, als auch die Ehe des ermittelnden Detectives, (dessen Frau alles mögliche unternimmt, dass er das Schnarchen aufhört).
Sicherlich ist der vorliegende Fall (zumindest auf den ersten Blick bzw in den ersten 2/3) scheinbar nicht "sooo" spannend und voll von unerwarteten Wendungen wie Barclays andere Bücher. Das scheint bei dieser Thematik zunächst auch nicht so möglich, denn es geht hier um die erschreckende Tatsache, dass wir unsere Mitmenschen (in diesem Fall die Angetraute) nicht wirklich kennen. David muss in einem schmerzhaften Prozess erkennen, dass nichts so ist wie es scheint & er auf einmal im Fokus der Ermittler steht. So begeben wir uns als Leser auf die kurzweilige Suche nach den Hintergründen und Motiven für Jans Tun.

In der ersten Hälfte zog sich m.E. nach das Geschehen etwas, aber dann stieg die Spannungskurve stark an und das Buch ließ sich nicht mehr aus der Hand legen...
Insofern knappe 4 Punkte für eine Geschichte, die bereits oft in Thrillern variiert wurde & hier solide umgesetzt wurde- und die gegen Ende auch einige "turns & twists" aufweist.

Solide Unterhaltung, die sich an einem langen Tag problemlos "weg"lesen lässt und gut unterhält.
Trotzdem fehlt ihm "etwas" was ihm zu einem 5* Pageturner macht- nämlich DAS Quentchen Spannung, das einen von Beginn an "atemlos" umblättern lässt & interessantere Charaketere.

"Kein Entkommen" hat keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen und mich auch nicht wirklich zu "packen" vermocht. Dafür ist Dave zu naiv, Jan über weite Strecken etwas zu "eindimensional", der Thriller etwas zu unrealistisch (typisch amerikanisch. zu viel Schwarz-Weiß-Malerei) und die Spannung durchgängig nicht hoch genug.

4 * Tendenz zu 3,5 * irgendwo zwischen gut & ok anzusiedeln!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahr gewordener Albtraum, 16. Mai 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Der Journalist David will seinem kleinen Sohn Ethan eine Freude machen und gleichzeitig seine depressive Frau Jan aufheitern, indem er mit ihnen in einen Vergnügungspark fährt. Plötzlich ist Ethan verschwunden. David findet ihn zwar sicher und unverletzt wieder, aber danach ist dann seine Frau Jan verschwunden. Und die taucht nicht wieder auf.
Mehr noch, sie ist auf den Überwachungsbändern nicht zu sehen, und für sie wurde auch keine Eintrittskarte gekauft. Da liegt es auf der Hand, dass David unter Mordverdacht gerät.
David beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und muss sich mit einigen unangenehmen Entdeckungen auseinander setzen.
Dieser Thriller handelt von einem dieser wahr gewordenen Albträume. Man liebt einen Menschen, und plötzlich entpuppt er sich als ganz anders. Die als sicher geglaubte Basis beginnt zu wanken.
Routiniert erzählt der Autor eine rasante Geschichte, die sich flüssig liest. Durch die ständigen Perspektivwechsel zwischen David und Jan entsteht eine besondere Spannung.
Dies ist eines der Bücher, die man nicht in der U-Bahn lesen sollte, wenn man seine Station nicht verpassen will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grundsolide Spannung, 28. Mai 2011
Von 
D. S., M. Renneke "rennekoester" (LA-Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Lynwood Barclay ist mit Ihrem ersten Buch berühmt geworden (Ohne ein Wort). Die anderen 2 Büchern haben nur bewiesen, dass das Erstlingswerk keine Eintagsfliege war. Kein Entkommen passt gut und genial in diese spannende Thrillerreihe und fällt keinesfalls ab.
Mir gefällt vor allem, dass es diese Bücher als Taschenbücher gibt, denn wenngleich die Bücher wirklich spannend und sehr kurzweilig sind, brauchen diese Bücher nicht in ein Hardcover gepresst werden, so genial sind sie dann auch wieder nicht.
Aber für den Preis gibt es bei mir auch volle 5 Sterne.
Preis - Leistungs Verhältnis: sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Anders als es auf den ersten Blick zu sein scheint, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
„Kein Entkommen“ ist eine spannende Geschichte, die bei weitem nicht so platt und abgedroschen ist, wie es die Inhaltsangabe vermuten lässt. Nach den ersten paar Kapiteln fühlte ich mich sehr an den Film "Flightplan" mit Jodie Foster oder ähnliche Entführungsdramen erinnert. Klar, alles irgendwie schon mal dagewesen. Es lassen sich einige parallelen finden, dennoch hat Barclay noch die Kurve bekommen und es geschafft, etwas Neues zu schreiben.
Die Geschichte scheint aus dem Alltag gegriffen zu sein. Von außen scheint alles normal, eine glückliche Familie die einen Ausflug in den Freizeitpark macht. „Sonne. Softeis. Kinderlachen.“, wie es in der Inhaltsangabe heißt. Es sollte ein schöner Tag werden, doch dann kommt alles anders. Ohnehin kommt in diesem Buch ständig alles anders, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Selbst ein erfahrener Thriller-Leser, der meint die Trick und Kniffs des Autoren durchschauen zu können, wir bei diesem Buch immer wieder vor den Kopf gestoßen.

"Kein Entkommen" war mein erstes Buch von Linwood Barclay. Ich habe es innerhalb von 5 Tagen gelesen und mir bereits "Ohne ein Wort", ebenfalls von Barclay, gekauft. Er hat einen direkten, einfachen und schön zu lesenden Schreibstil, ohne viel Schnörkelei.
Die Geschichte ist sehr schön in sich verflochten, wodurch sie sich selbst immer wieder einholt.

Die Kapitel mit dem Protagonisten sind in der Ich-Form geschrieben, aber daran hat man sich schnell gewöhnt. Vielleicht erlaubt dies einem sogar, noch tiefer und emotionaler in die Geschichte einzudringen.

Wie ernst Stephen King seine Aussage "Der beste Thriller, den ich in den letzten fünf Jahren gelesen habe" nun tatsächlich war und ob es der beste Thriller ist, den ich in den letzten fünf Jahren gelesen habe, weiß ich nicht. Nichtsdestotrotz ein sehr spannendes Buch, das seinem Titel alle Ehre macht: "Kein Entkommen" aus der Geschichte - einmal angefangen will man es nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!
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4.0 von 5 Sternen Wenn man die eigene Frau nicht mehr kennt, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Meine Meinung
David Horwood ist bei der Zeitung Standard und arbeitet an einem Artikel, der den Bau eines Gefängnisses stoppen könnte. Dem zuständigen Unternehmen ist das ein Dorn im Auge und sie versuchen David zum Schweigen zu bringen, damit der Bau problemlos über die Bühne laufen kann. Seine Frau Jan hingegen leidet augenscheinlich an Depressionen und spielt mit den Gedanken sich selbst umzubringen. Als sie den Five Mountains Vergnüngspark besuchen, geschieht das Schlimmste: Ethan, ihr vier Jahre alter Sohn, scheint entführt worden zu sein. Verzweifelt suchen sie ihn, bis David ihn wiederfindet. Doch seine Frau ist plötzlich unerreichbar. Jan scheint vom Erdboden verschluckt und David macht sich Sorgen. Die Polizei wird alarmiert und auf einmal stellt sich alles in einem anderen Licht da. Jan hat nach den Überwachungskameras den Park nie betreten und auch wurde nie ein Drittes notwendiges Ticket online gekauft. David versteht die Welt nicht mehr und begibt sich auf der Suche nach seiner Frau. Dabei besucht er ihre Eltern und muss feststellen, dass eine Jan Richler im Alter von sechs Jahren bei einem Unfall gestorben ist. Doch wer ist seine Frau und warum zeigen alle Zeiger der Ermittlungen auf ihn? David gerät in ein Netz voller Lügen, wo der schöne Schein plötzlich trügt und wo die Suche nach Jans wahrer Identität beginnt.

Linwood Barclay gehört zu den wenigen Autoren, die es schaffen Thriller zu schreiben ohne viel Blut vergießen zu müssen und den Schwerpunkt bei der Familie und nicht bei der Ermittlungsarbeit zu setzen. So spielt sich auch 'Kein Entkommen' im familiären Umfeld statt. David Horwood, der Protagonist der Geschichte, schildert aus der Ich-Perspektive seine Verzweiflung, seine Fassungslosigkeit über die neuen Erkenntnisse und den endlosen Druck der auf seiner Brust von allen Seiten lastet. Sei es die Tatsache als Hauptverdächtiger zu gelten oder die Problematik seine Frau nicht zu kennen. Je mehr Erkenntnisse er erlangt, desto absurder wirkt alles auf ihn und seine Verzweiflung ist greifbar und spürbar für den Leser dargestellt. Neben dieser Hauptperspektive, arbeitet Linwood Barclay mit weiteren Sichten wie zum Beispiel die Ermittlungsarbeit und auch diese Charaktere wirken glaubwürdig und wie aus den Leben gegriffen. Speziell die Dialoge haben einen Realismus, der Staunen lässt. Sehr gefühlsbetont sind die Gespräche wie die Handlungen der einzelnen Personen gestaltet, so dass die Figuren zum Leben erwachen.
Der lockerleichte Schreibstil des Autors macht es schwierig das Buch wieder aus der Hand zu legen. Es liest sich unglaublich flüssig und reißt einen ab der ersten Seite mit ins Geschehen, auch wenn die Handlung keine Überraschungen birgt. Der gesamte Verlauf der Geschichte bringt nicht viele überraschende Wendungen, was aber der Spannung beim Lesen nur wenig schadet. Die Zusammenhänge der einzelnen Personen wirken zeitweise sehr konstruiert, bleiben aber durchaus authentisch und finden alle wider zu einem Ende. Die einzelnen Puzzlestücke, die nur eine unwichtige Nebeninformation zu seien scheinen, bilden ein gesamtes Bild. Ein Zahnrad greift ins Andere und man merkt wie der gesamte Mechanismus in Bewegung geraten ist und wie es so weit kommen konnte.
Alles mündet in einem hollywoodwürdigen Finale, dass aber keineswegs deren Ab¬s¬t¬ru¬si¬tät besitzt wie sie in Blockbuster oft üblich ist. Trotzdem enttäuscht das Ende des Thrillers und man bleibt am Ende etwas unbefriedigt. Der Ausgang ist leider etwas weit hergeholt und man hat das Gefühl als wäre dieser Abschluss aus der Not geboren worden um den fulminanten Abschluss in Gang zu bekommen.

Fazit
'Kein Entkommen' ist ein spannungsgeladener Thriller, mit herausstechenden Charakteren, im lockerleichten Schreibstil, der einen mitreist. Ein Thriller, der unterhält und gefühlsbetont eine Familientragödie erzählt über den schönen Schein, der oft trügen kann.
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4.0 von 5 Sternen Wo ist Jan?, 18. November 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
ZUM INHALT:
Während eines Familienausflugs in den Five-Mountains-Freizeitpark wird zuerst scheinbar der Sohn des Reporters David Harwood entführt und als er ihn wieder findet, ist plötzlich seine Frau Jan spurlos verschwunden und David gerät in Panik. Da auf den Überwachungsbändern des Vergnügungsparks nur David und sein Sohn Ethan zu sehen sind, steht für die Polizei schnell fest, dass der Lokalreporter etwas mit dem Verschwinden seiner Ehefrau zu tun hat. Doch der Familienvater gibt sich nicht so schnell geschlagen und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach Jan, wobei er einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur kommt...

MEINE MEINUNG:
"Kein Entkommen" ist nach "Ohne ein Wort" und "In Todesangst" der 3. Linwood Barclay-Thriller, den ich gelesen habe. Neben dem schön gestalteten Cover befindet sich im Buch ein rotes Lesebändchen, was ich bisher nur in Hardcover-Ausführungen gesehen habe. Der Prolog erzählt über das Verschwinden von Jan, die eigentliche Geschichte beginnt 12 Tage vorher und die gesamte Geschichte ist in 5 Teile gegliedert. Als Schauplatz dient die amerikanische Kleinstadt Promise Falls.

David Harwood ist Reporter beim Standard und arbeitet gerade an einer großen Story. Während er als Journalist sehr selbstsicher und tough wirkt, kommt er mir im Privatleben ein klein wenig gutgläubig vor bzw. auf der Suche nach seiner Frau leicht orientierungslos rüber. Weitere Mitwirkende sind u.a. seine Frau Jan, der kleine Sohn Ethan, Jans Kollegin Leanne Kowalski und Detective Barry Duckworth, der im Fall von Jans Verschwinden ermittelt. Alle Figuren sind interessante Charaktere und wurden vielschichtig ausgearbeitet, durch ihre Ecken & Kanten wirken sie sehr authentisch.

Der Leser wird regelrecht in die Geschichte geworfen und schnell fiebert & fühlt man mit David mit, dem die Polizei nicht glaubt und der panisch nach seiner vermissten Frau sucht, wobei er ein Geheimnis entdeckt, dass ihn fast aus der Bahn wirft... Erzählt werden die Begebenheiten vorwiegend aus der Sicht von Ich-Erzähler David, zwischendurch schildern einige Nebenfiguren, wie z.B. Detective Duckworth, die Geschehnisse aus ihrem eigenen Blickwinkel. Die Romanidee finde ich sehr gut, nur mit der Umsetzung hapert es ein wenig. Obwohl die Story durchwegs spannend gestaltet wurde, hätte ich mir mehr Irrwege und falsche Fährten gewünscht, denn versierte Thrillerfans werden die Täuschungsmanöver des Autors bald durchschaut haben.

Weiters beinhaltet die Handlung einige Längen und wirkt stellenweise leicht überzogen, so dass der Lesefluss etwas gebremst wird. Außerdem würde ich "Kein Entkommen" eher in das Genre Psychothriller stecken. Für einen Thriller fehlt mir ein wenig der Nervenkitzel und auch das Blut. ;-) Haupthandlung und diverse Nebenhandlungen verweben im Handlungslauf miteinander und ergeben bis zum Ende ein schlüssiges Bild. Linwood Barclay gewährt uns mit diesem Buch einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele und schafft es, den Leser auf die kommenden Seiten neugierig zu machen. Dazu trägt auch die mitreißende Schreibweise, die von vielen Emotionen durchzogen ist, bei.

FAZIT:
"Kein Entkommen" würde ich zwar nicht als bestes Linwood Barclay-Buch bezeichnen. Dennoch lässt sich dieser (Psycho-)Thriller dank interessanter Protagonisten, einer ansprechenden Story und einem packenden Schreibstil schnell lesen. "Kein Entkommen" bekommt von mir hervorragende 4 STERNE.
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3.0 von 5 Sternen Stille Wasser, 18. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Journalist David Harwood ist einer brisanten Geschichte auf der Spur. Doch damit macht er sich nicht nur Freunde. Auch familiär gibt es Probleme, Davids Frau Jan wirkt depressiv und so ist David erleichtert, als seine Frau einen gemeinsamen Tag im Vergnügungspark mit Sohn Ethan vorschlägt. Aber schon kurz nach der Ankunft gibt es das erste Durcheinander: Ethan ist verschwunden und David und Jan trennen sich um ihn zu suchen. David hat Erfolg und findet Ethan schlafend in seinem Buggy, doch stattdessen ist nun Jan verschwunden. Sie bleibt unauffindbar und die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf. Dabei tauchen schnell die ersten Unklarheiten auf, warum wurden nur zwei Eintrittskarten gekauft und wieso taucht Jan nicht auf den Überwachungsvideos auf? David weiß nicht mehr was er glauben soll ...

"Kein Entkommen" von Linwood Barclay ist ein Einzelband, der in keiner inhaltlichen Verbindung zu den übrigen Büchern des Autors steht. Die Inhaltsangabe hörte sich für mich sehr spannend und interessant an und zu Anfang war ich auch richtig gespannt, was mit Jan geschehen ist und welcher Geschichte der Journalist auf der Spur ist.
Leider nimmt Linwood Barclay dem Leser aber jeden Überraschungseffekt, indem schon ab einem sehr frühen Zeitpunkt Kapitel aus einer anderen Perspektive in die Geschichte eingebunden werden, die nur allzu früh ahnen lassen, worauf das Ganze hier hinaus laufen wird. Auf diesen Teil der Geschichte hätte ich gut verzichten können, bzw. es wäre besser gewesen die Hintergründe auf andere Art und Weise aufzudecken.
Erschreckend fand ich hier eigentlich nur eins: die Vorverurteilung die David erfahren muss und wie sein Umfeld auf das Verschwinden seiner Frau reagiert.
Ob man dieses Buch aber nun deshalb schon Thriller nennen kann, muss jeder selber entscheiden.
Eine volle Empfehlung kann ich für "Kein Entkommen" leider nicht aussprechen. Aber es ist ein Buch, das sich sehr schnell und leicht lesen lässt.
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4.0 von 5 Sternen Wenn dein Leben plötzlich in Trümmern liegt..., 30. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
David Harwood hat eine wunderbare Familie. Eine liebende Ehefrau namens Jan und einen süßen kleinen Sohn, Ethan. Doch seit einiger Zeit leidet Jan unter Depressionen, sie wird von Selbstmordgedanken geplagt. Doch einen Tag lang sollte die Welt für die kleine Familie wieder in Ordnung sein: Der Besuch im Five-Mountains-Vergnügungspark, der Tag an dem Jan plötzlich verschwindet. Die Polizei stellt den ganzen Park auf den Kopf, doch von Jan fehlt jede Spur. Bald deutet sogar alles darauf hin, dass David etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Will ihm hier jemand etwas anhängen? Hat dies mit der Story zu tun, an der er als Zeitungsreporter gerade arbeitet?

Linwood Barclay ist ein Garant für thrillige Unterhaltung, für Spannung und Gänsehaut pur. Auch mit seinem neuesten Buch Kein Entkommen" hat er wieder einen soliden, spannenden Thriller geschrieben, der unheimlich schnell und leicht zu lesen ist. Die Geschichte ähnelt vielleicht auf den ersten Blick seinem vorherigen Werk In Todesangst" entwickelt sich dann aber in eine ganz andere Richtung, so dass es auch für Barclay-Kenner über die ganze Länge des Buches interessant bleibt. Allerdings fand ich dieses Mal die Story ein wenig vorhersehbar, jedoch gepaart mit, für mich, überraschenden Wendungen, so dass es meinem Lesespaß keinen Abbruch getan hat.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr leicht zu lesen. Mir sind die Seiten nur so durch die Finger geflogen und die Spannung riss nie ab. Ein Höhepunkt jagte den Nächsten und auch wenn ich mir das eine oder Andere Detail schon denken konnte, hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen und bin sehr gut unterhalten worden. David fungiert hier als Ich-Erzähler, man kennt seine Gedanken und Gefühle, kann mit ihm um seine Frau, die er über alles liebt, zittern und Bangen und folgt ihm fast auf Schritt und Tritt. Unterbrochen wird die Perspektive nur durch Einschübe der Erlebnisse einer weiteren Person, die das Ganze noch interessanter machen.

Die Personen gefallen mir sehr gut. Gerade David wird wunderbar charakterisiert als treusorgenden Ehemann, liebenden Vater, aber auch als Reporter, der einer heißen Story auf der Spur ist. Diese Story ist äußerst brisant und bringt ihn nicht nur einmal in prekäre Situationen. Aber David ist ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat. Seine Eltern und Detective Duckworth spielen auch noch eine große Rolle. Auch diese Personen sind sehr gut ausgearbeitet und man versteht deren Beweggründe und Handlungsweisen.

Das Cover des 571 Seiten starken Taschenbuchs, das mit einem roten Lesebändchen ausgestattet ist, weicht schon ein wenig von der bisherig bekannten Barclay-Gestaltung ab. Hier ist ein schwarzes Kettenkarussel vor einem grünen Hintergrund zu sehen. Der Titel ist in grüner Spotlackoptik, erhaben auf dem Buchdeckel aufgebracht.

Kein Entkommen" ist ein spannender Thriller aus der Perspektive eines Opfers, der allen gefallen dürfte, die Linwood Barclay mögen und allen, die die Ereignisse lieber nicht aus der Sicht von FBI-Agenten oder Polizei-Detectives lesen!
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4.0 von 5 Sternen Meine Meinung, 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Was mir an Linwood Barclay extrem gut gefällt, ist, dass er nicht so wie schon viele andere Autorinnen und Autoren in Serien schreibt. So hat man es bei seinen Romanen immer wieder mit neuen Figuren und Handlungen zu tun. Einen großen Vorteil sehe ich darin alleine schon deshalb, weil ich mir keine Gedanken um eine eventuelle Reihenfolge zu machen brauche. Bei ihm kann es mir also keinesfalls passieren, dass mir Kenntnisse über Vorgeschichten der Hauptprotagonisten zum besseren Verständnis der Story fehlen.

Aber auch wenn seine Romane stets neues Material für den Leser liefern, fehlt es ihnen in keinster Weise an Spannung, so wie auch bei 'Kein Entkommen'.

Schon nach den ersten Seiten war ich mitten im Geschehen. Der Autor schaffte es bereits nach so einem kurzen Einblick, eine absolut spannungsgeladene Geschichte aufzubauen, deren weiterer Verlauf mich extrem in ihren Bann zog, so dass ich das Lesen nur ungerne unterbrochen habe. z. B. offenbarte Barclay häppchenweise Kapitel für Kapitel Zusammenhänge in die Vergangenheit, die mir die weitere Handlung damit immer schlüssiger werden ließen, andererseits aber auch nicht zu viel verrieten, so dass es dem Autor gelang, die Spannung über den gesamten Roman hinweg zu halten und mit einem Ende aufzuwarten, welches für mich bis dahin nicht abzusehen war.

Zwar konnte ich mir immer mehr zusammenreimen und hatte nach den ersten 2 Dritteln des Buches auch so meine Vermutungen angestellt, aber es kam dann doch alles irgendwie ganz anders, als ich erwartet habe.

So lasse ich mir Thriller gefallen: eine gut vorstellbare spannende Story und ein fesselndes Leseerlebnis bis zum Schluss. Auch mit seinem nunmehr bereits 4. Thriller konnte mich Linwood Barclay überzeugen und er wird für mich immer an der Spitze der Thriller-Autoren stehen, deren nächsten Roman ich kaum erwarten kann.
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Kein Entkommen
Kein Entkommen von Linwood Barclay (Taschenbuch - 15. April 2011)
EUR 9,99
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