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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Entkommen
Bei einem Ausflug in einen Freizeitpark wird zunächst scheinbar der Sohn des Lokalreporters David entführt. Als er ihn endlich wiederfindet, ist seine Frau Jan spurlos verschwunden. In der folgenden polizeilichen Ermittlung entsteht immer mehr der Eindruck, David hätte seine Frau umgebracht. Der Anfang der Geschichte beginnt rasant und fesselt den Leser...
Veröffentlicht am 5. Mai 2011 von Amazon Customer

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufregende Karussellfahrt
Es beginnt mit einem Besuch in einem Freizeitpark und endet in einem Albtraum. David möchte mit seiner depressiven Frau Jan und dem kleinen Sohn einen fröhlichen Tag verbringen, aber dann verschwindet seine Frau spurlos. Nichts ist so wie es schien und David deckt immer mehr Geheimnisse auf. Er gerät selbst unter Mordverdacht ...
Der Plot liest sich...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von Nina2401


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Entkommen, 5. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Bei einem Ausflug in einen Freizeitpark wird zunächst scheinbar der Sohn des Lokalreporters David entführt. Als er ihn endlich wiederfindet, ist seine Frau Jan spurlos verschwunden. In der folgenden polizeilichen Ermittlung entsteht immer mehr der Eindruck, David hätte seine Frau umgebracht. Der Anfang der Geschichte beginnt rasant und fesselt den Leser sofort an das Buch. Dies liegt wohl vornehmlich an der guten Ausdrucksweise und dem flüssigen Erzählstil des Autors, der mich bereits in anderen Büchern überzeugt hat. Auch dieses Buch kommt komplett ohne Durststrecken und Längen aus, sodass es sich - genügend Zeit vorausgesetzt- gut an einem Stück weglesen lässt.

Thema und Idee hinter der Geschichte sind gut, überraschende Wendungen aber sind für den geübten Thriller-Leser schnell durchschaut. Nicht zuletzt durch zweideutige Formulierungen, die manches erahnen lassen, das sich der Autor für "später" aufgehoben hat. Das Ende ist nicht komplett vorhersehbar, aber wohl unvermeidlich. Manche Zusammenhänge bleiben am Schluss noch ungeklärt.

Der Charakter der Jan erscheint gut ausgearbeitet und anschaulich, während David etwas "unfertig" wirkt. Innerhalb seiner Arbeit ist er der souveräne Journalist, kann dies jedoch in seinem Privatleben nicht einbringen. Erst läuft er in seiner Trauer ziellos umher, vermutet Verschwörungen und besinnt sich erst spät auf sein journalistisches Können. Im Beruf hakt er nach, wo er im Privatleben etwas sehr naiv und gutgläubig wirkt.

Das Taschenbuch ist sehr schön gestaltet und das Lesezeichen ein schöner Einfall.

Trotz der Kritikpunkte halte ich das Buch für einen soliden, aber nicht herausragenden Thriller, der mir Spaß gemacht hat. Und darauf kommt es letztendlich doch an.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufregende Karussellfahrt, 22. Mai 2011
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Es beginnt mit einem Besuch in einem Freizeitpark und endet in einem Albtraum. David möchte mit seiner depressiven Frau Jan und dem kleinen Sohn einen fröhlichen Tag verbringen, aber dann verschwindet seine Frau spurlos. Nichts ist so wie es schien und David deckt immer mehr Geheimnisse auf. Er gerät selbst unter Mordverdacht ...
Der Plot liest sich schon sehr spannend, aber zunächst war ich doch etwas enttäuscht. Nach der Aufregung im Freizeitpark, der das erste Kapitel gewidmet ist, kommt die Geschichte doch recht langsam in Fahrt und ich war schon kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich bin froh, dass ich es nicht getan habe, denn plötzlich war die Spannung da und zwar so massiv, dass ich kaum noch aufhören konnte zu lesen. Es hat mich an ein Karussell erinnert, das ganz langsam in Fahrt kommt und dann gibt es kein Halten mehr.
Sprachlich fand ich das Buch genau wie seine Vorgänger nicht so prickelnd, die Sprache ist sehr einfach und einige Redewendungen werden ständig wiederholt. Es ist aber sehr flüssig geschrieben und auch sehr dialoglastig und da die Spannung sich fast ins Unerträgliche gesteigert hat, habe ich dann beim Lesen gar nicht mehr so auf den Stil geachtet. Wie auch in den anderen Büchern von Linwood Barclay gerät ein ganz normaler Alltag aus den Fugen und das machte es für mich so aufregend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder der Alte, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Ich habe alle bisher in deutsch veröffentlichten Bücher von Linwood Barclay gelesen und muss sagen, er hat mit "Kein Entkommen" wieder die Brillanz des ersten in Deutschland veröffentlichten Romans "Ohne ein Wort" erreicht. Die Story ist spannend, mitreißend und sehr flüssig geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grundsolide Spannung, 28. Mai 2011
Von 
D. S., M. Renneke "rennekoester" (LA-Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Lynwood Barclay ist mit Ihrem ersten Buch berühmt geworden (Ohne ein Wort). Die anderen 2 Büchern haben nur bewiesen, dass das Erstlingswerk keine Eintagsfliege war. Kein Entkommen passt gut und genial in diese spannende Thrillerreihe und fällt keinesfalls ab.
Mir gefällt vor allem, dass es diese Bücher als Taschenbücher gibt, denn wenngleich die Bücher wirklich spannend und sehr kurzweilig sind, brauchen diese Bücher nicht in ein Hardcover gepresst werden, so genial sind sie dann auch wieder nicht.
Aber für den Preis gibt es bei mir auch volle 5 Sterne.
Preis - Leistungs Verhältnis: sehr gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahr gewordener Albtraum, 16. Mai 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Der Journalist David will seinem kleinen Sohn Ethan eine Freude machen und gleichzeitig seine depressive Frau Jan aufheitern, indem er mit ihnen in einen Vergnügungspark fährt. Plötzlich ist Ethan verschwunden. David findet ihn zwar sicher und unverletzt wieder, aber danach ist dann seine Frau Jan verschwunden. Und die taucht nicht wieder auf.
Mehr noch, sie ist auf den Überwachungsbändern nicht zu sehen, und für sie wurde auch keine Eintrittskarte gekauft. Da liegt es auf der Hand, dass David unter Mordverdacht gerät.
David beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und muss sich mit einigen unangenehmen Entdeckungen auseinander setzen.
Dieser Thriller handelt von einem dieser wahr gewordenen Albträume. Man liebt einen Menschen, und plötzlich entpuppt er sich als ganz anders. Die als sicher geglaubte Basis beginnt zu wanken.
Routiniert erzählt der Autor eine rasante Geschichte, die sich flüssig liest. Durch die ständigen Perspektivwechsel zwischen David und Jan entsteht eine besondere Spannung.
Dies ist eines der Bücher, die man nicht in der U-Bahn lesen sollte, wenn man seine Station nicht verpassen will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist wie es scheint ..., 17. April 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
das erfährt David Harwood am eigenen Leib, als er mit seiner Frau Jan und seinem 4-jährigen Sohn Ethan einen Vergnügungspark besucht. Auf einmal verschwindet der Kleine, wie ihm seine aufgelöste Frau berichtet. Während David panisch nach Ethan sucht, geschieht das Unfassbare: Jan verschwindet ebenfalls. David informiert die Polizei.
2 Wochen vorher - Davids Leben gerät sowohl in beruflicher, als auch privater Hinsicht aus den Fugen. Er arbeitet als Reporter einer kleinen lokalen Gazette, die ihre Artikel zunehmend outsourct... Er erhält brisante Infos über einen geplanten Bau einer profitorientierten Justizvollzuganstalt. Sowohl seine Chefin, als auch Stadträte scheinen geschmiert zu sein. Darüber hinaus gesteht im seine Frau Jan, dass sie zunehmend mit ihrem Leben hadert, sie scheint in eine ernste Depression mit Todesgedanken abzugleiten...
So weit zum Inhalt, alles Weitere selbst lesen.

Barclay war bislang ein Meister des Unvorhersehbaren- seine Geschichten gewannen durch ebensolche Wendungen an Spannung.
Hier wählt er einen anderen Ansatz- schnell ist klar: dass 1. mit Jan "irgendwas" nicht stimmt; 2. dass David, während er im Berufsleben einen "messerscharfen" Verstand besitzt, im Privaten eher im Dunklen tappt und naiv-gutmütig seiner Angetrauten blind vertraut (so wie es eigentlich sein sollte ...). Er hinterfragt weder ihre Vergangenheit (den nicht vorhandenen kontakt zu ihren Eltern erklärt sie mit Problemen in der Kindheit), noch findet er es verwunderlich, dass sie ihre Geburtsurkunde vor ihm versteckt. "Plötzlich" sieht er sich jedoch mit allerlei unschönen Wahrheiten konfrontiert, die er immer noch zu rechtfertigen versucht. So erleben wir einen Mann, der das Unmögliche nicht wahrhaben will... Naiv & idealistisch ja, aber nicht blass; einfach ein Mensch, in dessen Leben soweit alles "rund" uns routiniert (ab)läuft.
Zum Schmunzeln haben mich seine Eltern, allen voran der überpenible Vater gebracht, als auch die Ehe des ermittelnden Detectives, (dessen Frau alles mögliche unternimmt, dass er das Schnarchen aufhört).
Sicherlich ist der vorliegende Fall (zumindest auf den ersten Blick bzw in den ersten 2/3) scheinbar nicht "sooo" spannend und voll von unerwarteten Wendungen wie Barclays andere Bücher. Das scheint bei dieser Thematik zunächst auch nicht so möglich, denn es geht hier um die erschreckende Tatsache, dass wir unsere Mitmenschen (in diesem Fall die Angetraute) nicht wirklich kennen. David muss in einem schmerzhaften Prozess erkennen, dass nichts so ist wie es scheint & er auf einmal im Fokus der Ermittler steht. So begeben wir uns als Leser auf die kurzweilige Suche nach den Hintergründen und Motiven für Jans Tun.

In der ersten Hälfte zog sich m.E. nach das Geschehen etwas, aber dann stieg die Spannungskurve stark an und das Buch ließ sich nicht mehr aus der Hand legen...
Insofern knappe 4 Punkte für eine Geschichte, die bereits oft in Thrillern variiert wurde & hier solide umgesetzt wurde- und die gegen Ende auch einige "turns & twists" aufweist.

Solide Unterhaltung, die sich an einem langen Tag problemlos "weg"lesen lässt und gut unterhält.
Trotzdem fehlt ihm "etwas" was ihm zu einem 5* Pageturner macht- nämlich DAS Quentchen Spannung, das einen von Beginn an "atemlos" umblättern lässt & interessantere Charaketere.

"Kein Entkommen" hat keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen und mich auch nicht wirklich zu "packen" vermocht. Dafür ist Dave zu naiv, Jan über weite Strecken etwas zu "eindimensional", der Thriller etwas zu unrealistisch (typisch amerikanisch. zu viel Schwarz-Weiß-Malerei) und die Spannung durchgängig nicht hoch genug.

4 * Tendenz zu 3,5 * irgendwo zwischen gut & ok anzusiedeln!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwach entwickelte Figuren, unglaubwürdige Story., 10. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Nach einem interessanten Auftakt flaut der Spannungsbogen deutlich ab, und die Geschichte kommt nur gemächlich wieder in Fahrt. Der Journalist David wird zunächst mit der vermeintlichen Entführung seines Sohnes, dann mit dem Verschwinden seiner Ehefrau konfrontiert und stößt im Verlauf der Suche nach ihr auf verstörende Erkenntnisse.

Parallel gerät er durch seine journalistischen Recherchen ins Visier eines skrupellosen Wirtschaftsbosses, dem jedes Mittel recht ist, um David zum Schweigen zu bringen.

Alles in allem ein emotionaler Supergau für unseren Helden, dürfte man meinen. Doch leider fehlt es an atmosphärischer Dichte, um dies eindrücklich zu vermitteln. Gefahren und Emotionen werden zwar in Worten beschrieben, ergeben sich aber nicht immer aus Handlungen oder Innensichten der Figuren selbst. So wird bspw. immer wieder die naturgemäß starke Bindung zum eigenen Sohn thematisiert, ist aber nicht wirklich spürbar.

Die parallelen Handlungsstränge sind intelligent miteinander verknüpft. Einiges, was man zunächst wie beiläufig überliest, gewinnt in der Rückschau eine neue Bedeutung. Allerdings: da es den Figuren an Tiefgründigkeit fehlt und ihre Beweggründe mitunter hanebüchen sind, verliert die Story an Glaubwürdigkeit.

Die Sprache ist einfach und flüssig zu lesen. Die Dialoge sind meist authentisch, leider aber etwas zu sparsam eingesetzt (bspw. kommt der Dialog zwischen David und seinem Sohn zu kurz, so dass die Beziehung etwas flach wirkt).

Fazit: Schwächen in der Entwicklung der Figuren; interessante, aber nicht immer glaubwürdige Story; eingängiger Schreibstil. Ganz unterhaltsam, aber mehr auch nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Identität, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (4 CDs) (Audio CD)
Identität - Was macht diese aus? Der Name, die persönlichen Daten, die Biographie, die soziale Einbindung, die eigenen Werte und Lebenseinstellungen? Kann die eigene Identität plötzlich in eine andere übergehen?

Das Thema Identität spielt im Hörbuch von Linwood Barclays Roman "Kein Entkommen" eine wichtige und entscheidende Rolle. David, ein engagierter Provinz-Journalist, fährt mit seiner Frau Jan und seinem vierjährigen Sohn Ethan für einen Familienausflug in einen Vergnügungpark. Doch plötzlich verschwindet Jan nach der vermeintlichen Entführung des gemeinsamen Sohnes spurlos - und David gerät selbst unter Mordverdacht. Die verzweifelten Fragen, die sich David stellen muss, sind erdrückend: Hat Jan, die seit längerem unter einer schweren Depression leidet, Selbstmord begangen? Wollte sie die bisher scheinbar glückliche Familie verlassen? Aber warum auf diese Weise? Hat Davids berufliche Recherche über einen Bestechungsskandal bei der Genehmigung eines Gefängnisses und das geplatzte Treffen mit einem geheimen Informanten etwas mit Jans Verschwinden zu tun? Ist sie womöglich in großer Gefahr? Hat sie vielleicht im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes vor ihrer gemeinsamen Beziehung eine neue Identität angenommen, die nun enttarnt worden ist, sodass sie fliehen musste? Ist Jan etwa nicht die liebevolle Frau, die er scheinbar geheiratet hat? Wer ist Jan? Aber inwiefern sagt David die Wahrheit? Sind die Verdachtsmomente gegen ihn vielleicht doch begründet? Kann es sich nicht auch um ein Familiendrama handeln?

Linwood Barclay gelingt mit dieser verzweifelten Konstruktion ein spannender Einstieg in seinen Roman (= CD 1), dem es jedoch allerdings nicht gelingt, aus dem Potential, das dieser brisante Inhalt bietet, das Bestmögliche herauszuarbeiten. Der weitere Verlauf (= CD 2) bietet neue entscheidende Aspekte und kann noch mehr Spannung aufbauen. Doch leider werden die wirklichen Hintergründe schon sehr früh (= CD 3) aufgedeckt, sodass die Spannungskurve sehr schnell wieder steil abfällt, da das Ende (= CD 4) zwar nicht völlig vorhersehbar, aber zumindest wahrscheinlich ist. Die inhaltliche Konstruktion ist sehr gut gemacht, deren Umsetzung leider nicht außergewöhnlich. Die Wandlung und das Verhalten der einzelnen Personen, insbesondere die Katharsis von Jan, sind oft nicht wirklich nachvollziehbar, die offizielle Ermittlung kratzt nur an der Oberfläche, die Lösung des Falles wirkt wie ein Glücksfall.

Die Gestaltung des Titelbildes ist sehr gelungen: Es wird Spannung erzeugt, durch die vage Andeutung in schwarz-gelb des konkreten Motivs eines Karussells. Die Stimmen, die das Hörbuch lesen, sind insgesamt angenehm, jedoch wird bei der männlichen Stimme die Verzweiflung des Inhaltes nicht spürbar.

Insgesamt eine gute Hörbucherfahrung mit durchschnittlichem Unterhaltungswert, jedoch nicht in allen Punkten überzeugend.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sollte das spannend sein?, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Woran liegt das eigentlich, dass so viele Autoren mit der Zeit immer schlechter werden? Linwood Barclay gehört leider auch dazu, allerdings dürfte mit seinem neuesten Roman der absolute Tiefpunkt erreicht sein, so dass ggf. noch etwas Hoffnung besteht. Seinen 2007 auf Deutsch erschienenen Erstlin Ohne ein Wort habe ich inhaliert. Das Buch war spannend geschrieben, hatte gute und solide Charaktere mit Identifikationspotenzial und einem wirklich tollen Überraschungs-WOW-Effekt am Ende (zumindest für mich).

Nach und nach wurden die Bücher dann schwächer, aber spannend fand ich sie immernoch. Kein Entkommen ist sein 4. auf Deutsch erschienenes Buch ' und stebenslangweilig!
Was sich im Klappentxt und auf den ersten Seiten noch gut anliest und jede Menge Potenzial hat, flacht ganz schnell ab und verliert sich in komplizierten Nebenhandlungen. Durch einen politisch angehauchten Nebenstrang versucht der Autor, den Leser zu fesseln, was leider misslingt, da ich zumindest nicht die Bohne daran interessiert war.

Erzählt wird teils aus der Perspektive David Harwoods in der Ich-Form und teils in der 3. Person aus einer Beobachterperspektive. Dadurch wird viel Spannung verschenkt, denn so weiß man eigentlich schon im 1. Drittel des Buches, was es mit dem Verschwinden von Jan Haarwood auf sich hat und kann eigentlich nur müde lächeln über die Suchaktionen ihres Ehemannes David. Ich fand ihn auch, obwohl er ja so viel zu erzählen halt, seltsam blass und nichtssagend, man erfährt sehr wenig über ihn und das, was man erfährt, lässt ihn leider so ein bisschen waschlappenmäßig wirken.
Das Buch hat darüber hinaus etliche Längen durch bis zum Gehtnichtmehr aufgeblähte Nebenhandlungen und eine Unzahl leiernder Dialoge, teils zu Nebensächlichkeiten wie Blumengießen und das Wetter *gähn*

Wenn man es schafft, sich tatsächlich durch die knapp 530 Seiten zu quälen, wird man mit einem völlig überzogenen und unnötig pathetischen Schluss belohnt.
Auf diesen Roman hatte ich mich wirklich gefreut, zumal auch die veröffentlichte Leseprobe viel Spannung verhieß. Leider wurde hier der Fehler gemacht, zu früh zu viel zu verraten und zudem unfassbar viel Nebensächliches eingebracht (das sollte wohl Spannung erzeugen durch Verwirrung der Leser? Man weiß es nicht, meinen Nerv traf es jedenfalls nicht.)
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5.0 von 5 Sternen Gebrauchtes Buch, TOP!, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Entkommen (Taschenbuch)
Habe zum ersten mal ein gebrauchtes Buch gekauft! Bin sehr zufrieden und würde das jederzeit wieder machen. Kann ich nur empfehlen.
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Kein Entkommen
Kein Entkommen von Linwood Barclay (Taschenbuch - 15. April 2011)
EUR 9,99
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