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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roaring Twenties und die Spätpubertät
Das ist ein Buch über ein Lebensgefühlt. Die roaring Twenties der Spätpubertät schildert Airen in Berlin, in der Techno Szene, im härtesten Club Deutschlands dem Berghain.

Egal, was morgen wird, scheiß auf die all die Vernunft, lebe, erlebe. Keine Droge auslassen, keine Party, die Musik fühlen. Der Autor nimmt uns mit, weil...
Veröffentlicht am 1. November 2010 von H. P. Roentgen

versus
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sex, Drugs and Blog'n'Roll
Auch ich gehöre zu denen, die erst durch den Medienrummel um den Roman einer 16-Jährigen auf Airens Strobo aufmerksam geworden sind.
Die Beschreibung ist für mich gleich ansprechend gewesen, wobei tatsächlich schon drei Worte genügen, um den gesamten Inhalt dieses Romans zusammenzufassen: Sex, Drogen und Techno.
Natürlich, wer...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2010 von Jack


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roaring Twenties und die Spätpubertät, 1. November 2010
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Das ist ein Buch über ein Lebensgefühlt. Die roaring Twenties der Spätpubertät schildert Airen in Berlin, in der Techno Szene, im härtesten Club Deutschlands dem Berghain.

Egal, was morgen wird, scheiß auf die all die Vernunft, lebe, erlebe. Keine Droge auslassen, keine Party, die Musik fühlen. Der Autor nimmt uns mit, weil er einfach so gut schreiben kann. Das hier ist keine Betroffenheitsgeschichte voller Gesülze, auch keine Lebensbeichte, sondern ein Roman über ein Lebensgefühl. Und auch, wer absoluter Drogen- und Technoabstinenzler ist, kann das nachvollziehen. Weil der Text den Leser in dieses Leben hineinzieht. Wer hat mit fünfundzwanzig nicht auch geglaubt, dass er was versäumt, wenn er die nächste Party sausen lässt? Wer hätte nicht an sich gezweifelt, an seinem Beruf, an der Zukunft? Momente absoluten Glücksrausch wechseln mit denen absoluter Verzweiflung.

Und Verzweiflung gibt es oft. Manche wilde Drogeneinnahme wirkt, als wolle Airen sich selbst verletzen, nur um sich selbst zu spüren. Es schmerzt, also bin ich.

Airen bewertet nicht, er schildert dieses Leben. Was davon zu halten ist, muss jeder Leser selbst entscheiden. Er ist auch kein verwahrlostes Wohlstandkid, das (schnüff, seufz) nun auf die schiefe Bahn geraten ist. Tagsüber arbeitet er in einer Unternehmensberatung. Nicht am Bahnhof Zoo.

Das ist eins der Dinge, die auffallen. Wie normal die Menschen sind, wie gut er sie schildert, den Schatzmeister eines Finanzverbandes und all die anderen, die trotz Drogen ihre normale Beschäftigung haben.

Die erzählt uns Airen aber nicht. Was er tatsächlich beruflich in dieser Unternehmungsberatung gemacht hat, bleibt im Dunkeln. Vielleicht ist es gerade diese nebulöse Arbeit - was mache ich eigentlich? - die seinen Erlebnishunger befeuert. Zwar gehen Botschafter in den Räumen ein und aus. Aber was tun sie dort? "Die meisten Manager haben nicht mehr drauf als Ego-Spielchen und Anglizismen. Ich spiele mit".

Auffällig auch der getriebene Sex. Die ständige Geilheit, meist mit Männern ausgelebt, aber er ist nicht schwul, betont er mehrmals. Vielleicht ist er es auch nicht. Denn Frauen kommen zwar sehr viel seltener vor, wenn, dann aber höchst problematisch. Das könnte Gefühl geben. Und davor hat er Angst. Oder will es vermeiden. Jeder Mann hat Angst vor Frauen.

Trotz aller Exzesse kann er seine bürgerliche Existenz aufrechterhalten kann, in Schlips und Krawatte zur Arbeit geht, ist nicht der abgefuckte Junkie, Auch das entspricht nicht unserer Vorstellung. Noch erstaunlicher, wie gut und genau er auch mit Drogen im Blut seine Erlebnisse im Nachhinein schildern kann.

Schade nur, dass es abbricht, dass man das Danach nur in Interviews mit dem Autor erfährt. Mittlerweile hat er sich doch noch verliebt und ist verheiratet. Auch Techno wird irgendwann dreißig.

Ein Buch, das mitnimmt, sprachlich sehr gekonnt, authentisch erzählt und ohne Gejammer, Entschuldigung oder Interpretationen. Sehr gut. Und fast möchte ich sagen: Schön, dass es abgeschrieben wurde. Nicht wegen dem Abschreiben - das ist ein Skandal, Intertextualität hin oder her -, sondern weil es dadurch Strobo endlich die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient. Auch wenn jetzt alle Literaturkritiker es niedermachen, weil sie das Plagiat hochloben wollen.

Hans Peter Roentgen
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sex, Drugs and Blog'n'Roll, 27. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Auch ich gehöre zu denen, die erst durch den Medienrummel um den Roman einer 16-Jährigen auf Airens Strobo aufmerksam geworden sind.
Die Beschreibung ist für mich gleich ansprechend gewesen, wobei tatsächlich schon drei Worte genügen, um den gesamten Inhalt dieses Romans zusammenzufassen: Sex, Drogen und Techno.
Natürlich, wer dieses Buch kauft darf kein literarisches Meisterwerk erwarten.
Es steht "Roman" drauf, letztlich ist es jedoch nur eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von Blog-Einträgen, die im "analogen" Format veröffentlicht worden sind.
Manch einer mag nun besondere künstlerische Qualität in den Schreibstil hineindeuten. Und zugegeben, dieser ist vielleicht zeitgemäß, aber im Web 2.0-Zeitalter alles andere als revolutionär. Ob nun die Notwendigkeit besteht, Bücher in Stichpunkten zu schreiben, sei dahingestellt.
Denn nüchtern betrachtet besteht Strobo aus Stichpunkten, einzelnen Eindrücken, mal in längere, mal in kürzere Sätze gefasst und gepaart mit dem einen oder anderen Rechtschreibfehler.
Schnell hat man das Gefühl, immer wieder dasselbe zu lesen. Die Erzählungen sind oberflächlich, Personen kommen und gehen, ohne dass der Leser erfährt, wer sie überhaupt sind. Wieder mag man darüber streiten, ob nicht eben diese Oberflächlichkeit auch den Lebensstil Airens widerspiegelt.
Soviel Genialität man dem Autor auch einräumt, ich persönlich habe mehr erwartet.

Es sei gesagt, dass Strobo wohl denen gefallen wird, die ans Blog-lesen gewöhnt sind und sich mit den Themen Party, Kontrollverlust und Coming down identifizieren können. Schließlich bietet der Roman Einblick in eine Jugendkultur, auch wenn er sie nicht unbedingt greifbar macht und erst recht keine Versuchungen anstellt, sie zu erklären.
Abschließend sollte ein gewisser Wortwitz nicht unerwähnt bleiben, denn trotz (und manchmal auch dank) der häufig nüchternen Beschreibungen und Beobachtungen bringen Sätze wie "Neben mir sitzt eine schweigsame deutsche Transe und hat eine Art Brautkleid an, daneben sitzt Tom und hat Aids." den Leser trotz bitterem Beigeschmack zum schmunzeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Lost Generation, 1. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Bei "Strobo" handelt es sich um die gesammelten Annekdoten des anonym bloggenden, offenbar bisexuellen Technojunkies Airen, die sich primär im inzwischen wohl legendärsten Club der Bundesrepublik, dem Berghain abspielen. Airen, so erfahren wir, stammt aus einer Kleinstadt in Bayern, zieht nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt an der Oder in die Grossstadt Berlin, wo er bald die Nacht zum Tag macht – angetrieben von nicht mehr ganz gesunden Mengen an Pillen, Speed und Koks. Strobo – letztlich nicht mehr als Blogeintrag gewordene Momentaufnahmen, Beobachtungen und Annekdoten aus diesen durchgedröhnten Nächten – ist also keineswegs ein Roman. Was der Autor schildert, sind wahre Begebenheiten, die unter den starken Rauschzuständen beinahe jeder bekannten Droge nicht selten groteske Züge annehmen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich an manchen Stellen beinahe ungewollt Fiktion und Realität vermengen. “ Mit Kokain im Blut gleicht sich der Pulsschlag den Basslinien an.“ Schreibt er da zum Beispiel, „der Körper tanzt im Fluss, Techno wird zur spirituellen Erfahrung. In diesen Momenten merkst du, dass du Techno mehr zu verdanken hast als deinen Eltern, dass es nur einen Gott gibt: Party!“ Auf die Euphorie folgem zuverlässig Absturz und Leere, und Airen lässt den Leser tief in ein orientierungsloses Leben voller Selbstzweifel blicken.
Das Buch - legendär geworden, weil Helene Hegemann sich für ihr eigenes Buch freimütig aus dem Fundus des Bloggers bediente – hinterlässt einen zwiegespalten. Sprachlich brilliant und unverwechselbar, die Geschichten funktionieren samt eigenem Rhythmus wie dunkle, harte Elektrotracks. Und die destruktive Energie der Erlebnisse entfalten die Faszination, die die Dunkelzonen der Wirklichkeit in der Kunst, der Literatur und dem Kino immer entfalten, solange es uns gelingt, sie als das zu betrachten: Kunst, die uns ja auch ermöglichst Einblicke in Welten zu bekommen, die wir selbst nie oder nicht wieder betreten wollen oder können. Vielleicht auch weil sie zu gefährlich sind. Mit ein bisschen Abstand ist Strobo aber auch eine deprimierende und essentielle Bestandsaufnahme einer extremen Fraktion unserer Gesellschaft, die in ihrem Leben die Lustmaximierung zum Gott und Lebensziel erhoben hat. Dass sie mit diesem schalen Lebensziel nur zum Scheitern verdammt ist, auch davon erzählt Airens Buch auf deprimierende Weise.
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5.0 von 5 Sternen Urlaubslektüre, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
kurzweilig, das was gesucht war für den Strand:-)).........leicht zu lesendes Buch, es wurde nicht zuviel versprochen.Kann man empfehlen....Gutes Buch und schnelle Lieferung
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5.0 von 5 Sternen großer Spaß!, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Das Buch hab ich verschlungen. Toll und authentisch.
Weckte bei mir tollste Erinnerungen.. es machte einfach Spass!
Nur zu empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Danke!, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Danke für die Einblicke! Danke für die Beschreibungen deiner Erlebnisse , deiner Abstürze, deiner ja...Feiererlebnisse, deiner ungeschminkten Offenheit deiner Gedanken...vieles davon ist mir nicht unbekannt...es ist immer so das nicht auseinandersetzen wollen DANACH! Durch deine Reflektionen...weiß ich jetzt so strange ist das nicht was man da so selber bringt und erlebt....für mich war das sehr ...wertvoll..das zu lesen und einen solchen direkten Einblick zu bekommen!!!.Wichtig ist vor sich selber dazu zu stehen ...das habe ich durch das lesen deines Buches gelernt!...klasse...!!!
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5.0 von 5 Sternen nach jahren der zuwendung zu hörbüchern..., 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
...habe ich mir mal wieder ein buch gekauft, um im urlaub damit zu entspannen.

was soll ich sagen? als jahrelanger anhänger der elektronischen szene kann ich die authentische erzählung nur jedem empfehlen, der ein interesse an solchen "erlebnisberichten" hat.

die schreibweise des autors variert - wohl nach zustand - zwischen melancholischer selbsteinsicht und emotionaler erzählung, oft extrem "verwirrend" und abgehackt schnell, mal kritisch bis depressiv, kurz gefasst manisch in den inhaltlichen up's & down's des antihelden, werde mir gleich das 2. buch von airen bestellen!

kurzum: i love it und wenn es irgendwas zu bemängeln gibt dann den umstand, dass es sich so flüssig liest, dass ich es in wenigen stunden durch hatte...
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4.0 von 5 Sternen Berliner Technoszene- Berghain, Sex, Schwule, Drogen und Co., 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Das Buch zeigt Berlins wahres Gesicht!
Unverblümt und auf den Punkt gebracht, beschreibt es die Techno-Szene mit alles was dazu gehört. Drogen, Sex und der normale Alltag, aus dem der Auto jedes Wochenende ausbrechen möchte.
An einigen Stellen ein wenig wirr geschrieben auf Grund von diversen Drogeneinflüssen.
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5.0 von 5 Sternen Interessant und anders, 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Hatte durch einen Freund von dem Buch erfahren. Kann nur sagen, es lohnt sich. Man muss den Blog - Stil mögen, aber wer es mag, der wird es lieben! Selten ein so direktes Buch in der Hand gehabt!
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5.0 von 5 Sternen Toll!, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strobo (Taschenbuch)
Mehr brauch man zu dem Buch wirklich nicht zu sagen. Wem der Klappentext zusagt, wird ganz sicher nicht enttäuscht! Viel Spaß beim Lesen!
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Strobo
Strobo von Airen (Taschenbuch - 8. September 2010)
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