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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schräge Provinz
Ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ist eine sympathische Eigenschaft. Bei Arbeitgebern allerdings macht man sich damit nicht sonderlich beliebt. Deshalb ist der Privatdetektiv Dieter Nannen auch seinen miesen Job in einem Lebensmittelladen los.
Da kommt es ihm gerade recht, dass er für eine Charity-Veranstaltung des Dülmener FC mal wieder...
Vor 15 Monaten von Gospelsinger veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schwach bis unbeholfen
Selten habe ich eine so krude Mischung aus Zufällen gelesen, die sich die Bezeichnung "Krimi" anmaßt.
Ohne Spannung und Witz - im Gegensatz zu den ersten beiden Nannen-Fällen.
Ein absolutes Nein!
Vor 12 Monaten von Kritiker veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schräge Provinz, 30. November 2010
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ist eine sympathische Eigenschaft. Bei Arbeitgebern allerdings macht man sich damit nicht sonderlich beliebt. Deshalb ist der Privatdetektiv Dieter Nannen auch seinen miesen Job in einem Lebensmittelladen los.
Da kommt es ihm gerade recht, dass er für eine Charity-Veranstaltung des Dülmener FC mal wieder Fußball spielen soll. Und sein Fachverstand ist auch dort gefragt: Sein Mannschaftskamerad Angelo Küppers bittet ihn um ein Gespräch. Das nicht zustande kommt, denn Küppers wird erschossen.
Der Vereinschef Fritz Schlemmbach, der auch zugleich Besitzer einer Seifenfabrik und Inhaber zahlreicher kleinerer und größerer Posten im dörflichen Vereins- und Politikleben ist, bittet Nannen, die Ermittlungen aufzunehmen. Natürlich bezahlt und verbunden mit einem Job im Fußballverein. Besser konnte es ja gar nicht kommen.
Allerdings gestalten sich die Ermittlungen anstrengender als erwartet, und nebenbei muss Nannen sich auch noch mit einem Kleinkind herumschlagen, seine Tiere füttern, seinen übereifrigen Hilfsermittler, der im Altersheim nicht ausgelastet ist, bremsen und seinem alten Freund aus der Patsche helfen.
Eigentlich ist die Mordaufklärung aber auch gar nicht so wichtig. Denn den besonderen Reiz des Buches machen seine schrägen und skurrilen Charaktere und der lockere Tonfall aus. Die Biobäuerin mit dem sehr individuellen Kleidungsgeschmack, der überaus genaue Rentner, der lokale Platzhirsch, dem das halbe Dorf gehört, all diese Typen findet man fast genauso auf jedem Dorf. Aber selten sind sie so liebenswert beschrieben wie in diesem Buch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vorsicht: Suchtgefahr!, 17. November 2010
Von 
L. Brenner "inokiPR" (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Wer schon einmal einen der Nannen-Krimis zwischen den Fingern hatte, weiß wovon ich hier spreche: Ich durfte am gestrigen Abend Nannen Vier in Empfang nehmen. Und wie es eigentlich zu erwarten war, konnte ich "Mein Schwein pfeift" nicht mehr aus den Händen legen. Ich hätte es ja noch von den vorherigen Bänden in Erinnerung haben müssen.

Michael Bresser und Martin Springenberg ist es wieder einmal gelungen, eine kriminologische Realsatire über das Leben auf dem Lande, verbunden mit nie enden wollenden Sprachwitz und einer gesunden Portion Selbstironie zu verfassen, die einfach gesagt, pures Lesevergnügen bereitet.

Auch in diesem Münsterlandkrimi geht es weniger um den Mord, um dessen Aufklärung sich Privatdetektiv Dieter Nannen mit selbstmörderischer Hingabe widmet als vielmehr um das vielschichtige Beziehungsgeflecht, der mit dem Fall in Verbindung stehenden Personen. In lebhafter und unglaublich witziger Sprache zeichnen die beiden Autoren ein Bild der Dülmener Dorfgemeinschaft, wie es ironischer kaum sein könnte. Lebhaft kann sich der Leser - geführt durch die plastische Sprache Bressers und Springenbergs - die dargestellten Erlebnisse vor Augen führen und mag sich manches Mal dabei ertappt fühlen, dass er den ein oder anderen Charakter selbst schonmal begegnet sein könnte (ganz gleich, ob auf dem Land oder in einer Stadt). Und immer wieder bekommt man das angenehme Gefühl vermittelt, dass das Leben nicht nur einem selbst mal vor Aufgaben stellt, die zunächst ungünstig erscheinen, um dann zu merken, dass genau diese im Kontext des Ganzen immer wieder einen Sinn ergeben.

Für kurzweilige Lesestunden, wann und wo auch immmer, ist dieser Nannen-Krimi in jedem Fall zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nanens vierter Fall, 1. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Mit "Mein Schwein pfeift" liegt der vierte Dieter-Nannen-Privatdetektivroman ("Schwein gehabt", "Die Sau ist tot", "Die Sau und der Mörder") vor. Wie die drei Vorgänger brilliert auch dieser Band durch Sprachwitz, Situationskomik und außergewöhnliche Charakteren.
Das Konzept dieser Serie sieht vor, daß Lesevergnügen und Amüsement Vorrang vor der Entwerfung einer komplizierten Kriminalhandlung haben, und dieser Fakt tritt in diesem Roman so deutlich zu Tage wie in keinem der anderen. Auch wenn die schlußendliche Täterentlarfung doch noch etwas überraschen kann, ist das Gesamtkonstrukt der Kriminalgeschichte äußerst schwach, sehr einfach gestrickt und kann kaum punkten.
Fazit: In seiner Gesamtheit, vor allem aufgrund seiner Kurzweiligkeit beim Lesen, ein empfehlenswerter Krimi. Angemerkt sei, daß es für Neueinsteiger in die Serie günstig wäre die Romane in ihrer Reihenfolge zu lesen, da sich die Handlungsfiguren immer weiter entwickeln und wiederholt auf Erlebnisse aus den früheren Geschichten angespielt wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mein Schwein pfeift: Ironie-Alarm!, 11. November 2010
Von 
diekleinefrau (Hannover, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Der Dülmener FC goes Charity: Zugunsten krebskranker Kinder veranstaltet der Dülmener FC ein Benefizspiel. Klar, dass dafür die gesamt Dülmener Dorfprominenz aktiviert wird. Auch Privatdetektiv Dieter Nannen, der sich aufgrund zahlreicher erfolgreicher Ermittlungen einen Namen gemacht hat, wird gebeten, die Fussballschuhe zu schnüren. Und irgendwie scheint Nannen Mordfälle wie magisch an sich zu ziehen. Nach Spielende bittet Star-Kicker Angelo Küppers Nannen um eine Unterredung und hat ihm eine wichtige Mitteilung zu machen. Doch um was geht, kann Küppers nicht mehr sagen: Er wird zuvor vor Nannens Augen erschossen.
Vereinschef und Seifenfabrikant Fritz Schlemmbach bittet Nannen, sofort mit den Ermittlungen zu starten. Wer wohl hinter dem Mord steckt? Etwa die russische Wett-Mafia? Oder aber Vereinschef Fritz Schlemmbach, in dessen Seifenfirma Einiges nicht zum Besten zu stehen scheint?
Lässig nimmt Dieter Nannen die Ermittlungen auf, meistert dabei so manche Herausforderungen, geht über Leichen, füttert Kaninchen und Schweine, beschäftigt einen Praktikanten, versorgt ein Kleinkind, bezaubert Frauen - in alt bewährter Nannen-Manier. Natürlich trifft der Leser die skurrilen Figuren der vorangegangenen Nannen-Krimis wieder: Otto Baumeister etwa, den Altersheimler, der als Unter-Ermittler für Nannen aufblüht und mit Akribie und Engagement so manch wichtige und auch unwichtige Details enthüllt; oder auch Karin Schumann, die schräg-liebenswerte Biobäuerin, die durch ihre merk-würdigen Outfits besticht; selbstverständlich darf Nannens alter Freund Peter "Gurkennase" Grabowski, notorisch pleite und dauerhaft mit einem Bein im Fettnäpfchen, nicht fehlen.
Dieser Nannen Vier glänzt wieder einmal mit flotten Sprüche und der Freude am Herumblödeln und -Flachsen. Sicherlich keine große Literatur im engeren Sinne, dafür aber ein flottes Buch für heitere Alltagsfluchten - zum Ablachen und ironische Distanz gewinnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi der KOMISCHEN Art, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
So hat sich Dieter Nannen, ein Privatdetektiv der nicht ausgelasteten Sorte, seinen Nebenjob nicht vorgestellt. Anstatt sich darauf zu konzentrieren dem FC Dülmen zum Aufstieg zu verhelfen und so seine Kasse aufzubessern, muss er jetzt auch noch einen Mord an einem der Mitspieler aufklären.
Der vierte Fall um den ironischen Dieter Nannen ist ein Krimi der etwas anderen Sorte. Hier geht es in erster Linie nicht um Ermittlungen, Verdächtige oder nervenzerreißende Spannung, wie in vielen anderen typischen Krimis. In diesem Buch besticht das Autorenduo Bresser & Springenberg durch trockenen Humor, schrulige Charaktere und Situationskomik.
Auch wenn ich die drei vorausgegangenen Fälle um Privatdetektiv Nannen nicht kannte, war der Einstieg in das Buch sehr leicht. Genau dies hab ich jedoch auch als einen kleinen Nachteil empfunden. Dadurch, dass die Geschichte und die Person Nannen selbst, eher von der einfach gestrickten Sorte ist, habe ich nicht das Gefühl den Protagonisten wirklich erfasst zu haben. Aber vielleicht war es bei dieser Lektüre, die vordergründig auf Unterhaltung setzt, ja auch gar nicht gewollt.
Ein Krimi für alle, die ihrem Lieblingsgenre nicht entsagen möchten, jedoch eine kleine und unterhaltsame Pause zum gewöhnlichen Kriminalroman einlegen wollen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mord um den Aufstieg?, 27. April 2011
Von 
Bellexr "bellexrsleseinsel.blogspot.com" (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Nur weil eine Kassiererin in der kleinen Orts-Filiale einen Betriebsrat gründen möchte, wird ihr von der Geschäftsleitung ein Diebstahl untergeschoben. Aber nicht mit Privatdetektiv Dieter Nannen, der dort als Sicherheitschef arbeitet. Schnell hat Nannen den arroganten Managern die lange Nase gezeigt, für die Kassiererin eine Gehaltserhöhung herausgeholt und für sich eine ordentliche Abfindung. Allerdings ist er jetzt aber auch wieder einmal arbeitslos. Da kommt ihm das Angebot von Bürgermeister Schlemmbach genau richtig: Er soll dem FC Dülmen zum Aufstieg verhelfen und gleichzeitig den Mord an einem Spieler aufklären. Ein Angebot, dem Nannen einfach nicht wiederstehen kann. So beginnt er auch gleich mit seinen etwas unkonventionellen Ermittlungen im Fußball-Milieu, immer tatkräftig unterstützt von seinem alten Kumpel Grabowski.

Tja, und neben dem aktuellen Fall muss sich Nannen auch noch um ein lebhaftes Kleinkind kümmern, seinen Kumpel Grabowski und Pensionär Baumeister mit in die Ermittlungen einspannen, was sich stellenweise etwas kompliziert gestaltet, einen übereifrigen Praktikanten betreuen, seine Tiere füttern und sich gegen die Bioessen-Attacken seiner Freundin und Bio-Bäuerin Karin erwehren. Ganz schön viele Aufgaben auf einmal, aber Nannen stellt sich diesen wacker.

So gehen seine Ermittlungen anfangs auch ziemlich in alle Richtungen, über die russische Wett-Mafia bis hin zu Mord aus Eifersucht. So verfolgt man amüsiert dem ziemlich lebhaften Privatleben von Nannen wie auch den laufenden Ermittlungen, die sich anfangs scheinbar auch recht einfach gestalten und Nannen noch genug Zeit lassen, sich um seine wieder neu entdeckte Fußballkarriere zu kümmern. Allerdings ist für Nannen auch ziemlich schnell ein Verdächtiger ausgemacht, an dessen Fersen er sich heftet und natürlich prompt auch noch in Lebensgefahr gerät. Aber selbst davon lässt sich ein Dieter Nannen nicht abschrecken.

Der Schreibstil des Autorenduos Bresser/Springenberg ist sehr locker, lässig und durchweg einfach nur witzig. So fühlt man sich die ganze Zeit über gut unterhalten, ertappt sich eigentlich ständig nur beim Schmunzeln und auch die Spannung des Krimis kommt hier nicht zu kurz. Nach und nach entwickelt sich die Story doch etwas komplizierter als anfangs gedacht, Nannen gerät in ziemlich heikle Situationen, die er aber mit seiner Flapsigkeit und seiner detektivischen Souveränität problemlos löst. Wobei er sich dabei eigentlich auch meist nicht selbst so ernst nimmt.

Die Charaktere des Krimis sind wirklich wunderbar gezeichnet. Irgendwie sind es alles Originale, die aber auch alle für die verschiedensten Klischees stehen. So Karin, die Bio-Bäuerin: Sie läuft nur in Öko-Klamotten herum, die irgendwie farblich nie zusammenpassen, verabscheut natürlich jegliche normale Kost und kauft nur in Bioläden. Nannens Kumpel Grabowski kommt aus Essen, gleicht dem Klischee eines Prolls aufs Feinste, trinkt, raucht, sein Sohn heißt sinnigerweise Kevin und mit der Arbeit hat er es auch nicht so. Allerdings sorgt schon Pensionär Otto Baumeister dafür, dass "Gurkennase" Grabowski in dem Fall richtig mitarbeitet. Diesem ist es im Altenheim zu langweilig und so stürzt er sich jedes Mal mit Begeisterung in einen neuen Fall, kennt sich mit der neuesten Technik bestens aus, ist ein Charmeur alter Schule und bei Ermittlungen zieht er am liebsten einen schwarzen Nadelstreifenanzug á la Capone an. Aber so schräg die Charaktere sind, so liebenswert sind sie auch und werden einem eigentlich augenblicklich sympathisch.

Fazit: Ein durchweg sehr unterhaltsamer, witziger Krimi, der durch seine lockere Art überzeugt und auch noch eine recht spannende Story zu bieten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es passt alles!, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
"Schade" kam mir in den Sinn, als ich das Buch "Mein Schwein pfeift" von Michael Bresser und Martin Springenberg gerade fertig gelesen hatte, und zwar nicht, weil ich bekunden wollte, meine Zeit unnötig verplempert zu haben, sondern ganz im Gegenteil: Als bekennender "Häppchenleser" habe ich mich immer darauf gefreut, verteilt über mehrere Tage, jeweils im Verlauf des 24 Stunden Zyklusses Zeit zu finden, um mich dem Buch widmen zu dürfen.
Dann konnte ich wieder in eine Welt eintauchen, die bei aller lustigen, liebenswürdigen, kauzigen Eigentülichkeit der Charaktere - allen voran natürlich die Hauptperson des rockmusikliebenden Privatdetektivs Dieter Nannen,in dessen unabhängige Lebensumstände sich so mancher hineinwünscht - eine große Vertrautheit in sich birgt. Dazu trägt der Handlungsort des idyllisch, dörflich geprägten, verträumten, bisweilen aber auch spießig-konservativen Münsterland nicht unerheblich bei.
Sprachlich getragen wird die Geschichte durch Sprüche, Vergleiche, etc. die sehr originell und wirklich komisch sind, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Der Spannungsbogen -immerhin geht es ja noch um die Aufklärung des Mordes an einen Fußballspieler des FC Dülmen - verknüpft die ohnehin bereits unterhaltsamen Versatzstücke mit großer Leichtigkeit zu einem abgeschlossenen Ganzen.
Um es zusammenfassend zu wiederholen: Ich habe das Lesen genossen, war traurig, als ich die letzte Seite beendet hatte und werde mir das nächste Abenteuer vom Privatdetektiv Dieter Nannen ebenfalls zu Gemüte führen. Der andere Münsterdetektiv Wilsberg soll sich warm anziehen.
Ich wünsche dieser Fortsetzungsgeschichte eine möglichst große Anhängerschaft!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Witziger und spannender vierter Teil, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Die ersten drei Teile der Münsterland-Krimis von Michael Bresser und Martin Springenberg haben mich restlos begeistert. Der vierte bietet noch eine Steigerung. Dieter Nannen ist wie immer notorisch pleite und verliert sogar den schlecht bezahlten Aushilfsjob als Ladendetektiv. Gott sei Dank bietet sich die Gelegenheit, bei einem Prominentenfußballspiel für einen Freund einzuspringen. Und dort lauert sofort ein neuer Fall. Der Stürmer des Gegners wird neben Nannen auf dem Parkplatz erschossen. Der Präsident des Vereins heuert Dieter als Detektiv und Ersatzstürmer an. Das spült Geld in die klamme Kasse, birgt aber jeder Menge Gefahren. Aber Hilfe in Gestalt von Dieters trinkfreudigem Freund Peter Grabowski naht. Leider bringt dieser seinen einjährigen Sohn Kevin zu den Ermittlungen mit. Unglücklicherweise haben die beiden soviel Erfahrungen mit Kindern wie mit Atomphysik. Es ist brüllend komisch, wie unbedarft die beiden Helden sich um Klein Kevins leibliches Wohl kümmern. Doch es bleibt keine Zeit, in die Erzieherrolle hineinzuwachsen. Denn weitere Morde geschehen. Und Dieters ganzer Scharfsinn ist gefordert. Soviel sei verraten: Dieter löst diesen Fall, und diese Lösung überrascht wirklich.

Fazit: Mein Schwein pfeift ist ein überaus unterhaltsamer und spannender Krimi. Ich freue mich auf den nächsten Band der Reihe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Völlig abgefahren!!, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Wer das Außergewöhnliche liebt, Alltagssprache gepaart mit einem wirklich spannenden Plot - der kommt hier voll auf seine Kosten! Die Hauptfigur erinnert stark an Philip Marlowe - jedoch mitten im Hier und Heute, großartig!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Münsterland und pfeiffende Schweine, 20. Dezember 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Die beiden Autoren Michael Bresser und Martin Springenberg haben mir als Schweizer das Münsterland erschlossen. Und zwar in bester Krimi-Manier.

Da ist der Privatdetektiv Dieter Nannen, der mit seinen Sprüchen Jerry Cotton das Wasser reichen kann.
Und irgendwie kenne ich ein Szenario ganz gut aus der Schweiz: Ein lokaler Seifenfabrikant ist Bürgermeister, Dorfkönig und Drahtzieher, wo immer es einen Draht zum ziehen gibt.

Nannen wird von ihm mit der Aufklärung eines Mordfalles beauftragt. Eine willkommene Aufgabe, ist Nannen doch grad seinen Job als Warenhausdetektiv losgeworden weil er sich sympathisch für jene Menschen einsetzt, die vom Leben nicht gerade mit Glück überhäuft werden.

Die beiden Autoren verweben ganz einfach die Menschen auf dem Dorf in ein Team, das nicht nur ermittelt sondern auch Babies zum Hüten bei Nannen abliefern oder ihn immer wieder mit den schrägen Ideen einer Ökobäuerin konfrontiert.

Mehr verrate ich nicht, nur noch soviel: "Mein Schwein pfeifft" ist ein Krimi, bei dem kein Blut aus den Seiten tropft. Der mich dafür immer wieder herzhaft lachen lässt.
Und ein Krimi, den ich von A bis Z verschlungen habe.
Wie vor langer Zeit die Jerry Cottons.
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Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi
Mein Schwein pfeift: Ein Münsterland-Krimi von Martin Springenberg (Taschenbuch - 1. Dezember 2010)
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