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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!
Das Geheimnis der Totenmagd von Ursula Neeb ist ein historischer Roman, der im 16. Jahrhundert spielt. Der Hauptcharakter in diesem Buch, die Bacherin Katharina, erlebt viel Leid und viele Gefahren. Ihr Vater, ein Totengräber, wird des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt und dazu von der Inquisition verhaftet, gefoltert und am Ende zum Tode verurteilt. Katharina...
Veröffentlicht am 10. Juni 2011 von Isabell

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ist Meister Tod?
Die junge Totenwäscherin Katharina wird von einigen Hübschlerinnen beauftragt, eine ihrer Schwestern für die Beerdigung herzurichten. Sie entdeckt, dass die Frau ermordet wurde - was natürlich die Stadtoberen nicht interessiert. Einige Tage später entdeckt Katharinas Vater, der Totengräber, die Leiche der Patriziertochter Mechthild. Um den...
Veröffentlicht am 26. August 2011 von Lanara


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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Das Geheimnis der Totenmagd von Ursula Neeb ist ein historischer Roman, der im 16. Jahrhundert spielt. Der Hauptcharakter in diesem Buch, die Bacherin Katharina, erlebt viel Leid und viele Gefahren. Ihr Vater, ein Totengräber, wird des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt und dazu von der Inquisition verhaftet, gefoltert und am Ende zum Tode verurteilt. Katharina findet heraus, das ihr Vater unschuldig ist, kann ihn aber nicht mehr retten. Trotzdem gibt sie nicht auf und möchte die Wahrheit immernoch herausfinden. Dabei gerät sie selber in sehr großer Gefahr und ist dem Tod sehr nahe...

Wenn ich könnte würde ich diesem Buch 6 Sterne geben, anstatt 5. Ich habe es regelrecht verschlungen. Was mir besonders gefallen hat ist der Sprachstil der im Buch dargestellten Unterschicht. In vielen historischen Romanen spricht die Unterschicht mit dem gleichen Sprachstil wie die Oberschicht. Das war bei diesem Buch nicht der Fall, was mir so manches mal einiges Vergnügen bereitete. So heißt es im Buch z.B. "Ihr seid doch die Bacherin, die, wo die Toten waschen tut?". Ich finde solche sprachlichen Unterschiede sollten viel öfters in historischen Romanen behandelt werden.

Des weiteren hat mir dieses Buch so gefallen, weil es keine Stelle gab, die nicht spannend war. Es viel einem sehr schwer, das Buch auch nur für ein paar Minuten wegzulegen, weil man einfach wissen wollte wie es weiter geht und wie Katharina ihr Schicksal bestreitet. Die Geschichte wirkt außerdem gut recherchiert und der Epilog lässt ahnen, das Teile dieses Romans wirklich gesehen sind. Absolute Kaufempfehlung für all die, die gerne historische Romane lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willenlose Seelen, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
"Das Geheimnis der Totenmagd" von Ursula Neeb
erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 425

Inhalt:

Frankfurt am Main, Oktober 1509. In der Welt der Hübscherinnen geschieht ein Mord. Katharina Bacher, Tochter des städtischen Totengräbers, arbeitet als Totenwäscherin und findet bei der Leiche ein rotes Stück Seidenstoff. In der Nacht von Allerseelen beobachtet ihr Vater Heinrich Sahl Menschen mit Kapuzen bei einem Ritual auf dem Friedhof. Einige Zeit später findet er im Beinhaus eine Leiche. Er wird verdächtigt, den Mord verübt zu haben. Katharina beteuert seine Unschuld, trifft auf unerwartete Verbündete und versucht den Mord aufzuklären.

Autorin:

Ursula Neeb, geb. 1957 in Bad Nauheim, studierte Kulturwissenschaften, Geschichte und Soziologe in Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet als freie Archivarin und Autorin im Taunus. Ihre bisherigen historischen Romane: Die Siechenmagd, Der Wundermann und Madame empfängt.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Vorab eines: Ich bin ein absoluter Thriller- und Krimi-Fan und ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Aber dieses Buch hat mich davon überzeugt, doch mal öfter einen historischen Roman in die Hand zu nehmen.
Das Buch ist mit einem einfachen und leicht verständlichen Schreibstil angenehm zu lesen.
Die Spannung wird gleich auf den ersten Seiten aufgebaut und hält sie bis zum Ende hin aufrecht.
Das Buch gibt viele Einblicke auf das Leben und Treiben in Frankfurt am Main im Jahr 1509. Die Foltermethoden und auch die düstere Atmosphäre werden anschaulich beschrieben und haben mich auf die Reise in ein anderes Jahrhundert versetzt.

Fazit:

Ein fesselnder, interessanter sowie düsterer historischer Roman. Absolut empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ist Meister Tod?, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Die junge Totenwäscherin Katharina wird von einigen Hübschlerinnen beauftragt, eine ihrer Schwestern für die Beerdigung herzurichten. Sie entdeckt, dass die Frau ermordet wurde - was natürlich die Stadtoberen nicht interessiert. Einige Tage später entdeckt Katharinas Vater, der Totengräber, die Leiche der Patriziertochter Mechthild. Um den Todesfall schnell abzuschließen, wird dieser als Täter verhaftet und von der Inquisition verhört und letztendlich gehenkt. Katharina glaubt an seine Unschuld und versucht, auf eigene Faust zu ermitteln. Hier erhält sie unverhoffte Hilfe von zwei Seiten ...

Ein prinzipiell schön geschriebenes Buch. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, die Zwischensequenzen von Meister Tod und dem Mönch sind passend platziert. Was mir allerdings überhaupt nicht gefiel, war die Verwendung des Frankfurter Dialekts. Hätte sehr gut gepasst, wenn er kosequent genutzt worden wäre. Leider gab es teilweise innerhalb eines Satzes Unterschiede. Auch das Ende kam mir dann zu plötzlich - hier wäre es viel schöner gewesen, in einem längeren Epilog den kurz zusammengefassten weiteren Lebensweg der Protagonisten zu erzählen.

Fazit: Der Lesespaß war durchaus da, allerdings würde ich das Buch nicht in die Kategorie Krimi einreihen. Weiterempfehlen werde ich es jedenfalls.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Totenmagd, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Die Totenwäscherin Katharina Bacher bemerkt bereits zum 2. Mal das eine junge und hübsche Tote keines natürlichen Todes gestorben ist. Als kurz darauf wieder eine Tote gefunden wird, fällt der Verdacht auf Katharinas Vater, den städtischen Totengräber, der die Leiche auf dem Friedhof gefunden hat.

Unter schrecklicher Folter gesteht er die Tat und Katharina will unbedingt seine Unschuld beweisen, bevor er hingerichtet wird.

Und damit beginnt die eigentliche und überaus spannende Geschichte.

Ursula Neeb schildert die Geschehnisse besonders realistisch und einfühlsam, so dass man sich beim Lesen unmittelbar am Geschehen beteiligt fühlt. Sie schafft es auch, selbst banale Gegebenheiten so darzustellen, dass beim Leser keine Langeweile aufkommt. Die Folterszenen sind jedoch nichts für zartbesaitete Leser, da sie sehr detailliert beschrieben werden. Faszinierend finde ich in historischen Büchern immer wieder die Macht der Kirche.

Dieses Buch ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen, für jeden, der das Mittelalter und deren Menschen faszieniert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Totenwäscherin Katharina, 26. Juni 2011
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Einen sehr hohen Unterhaltungswert hat das Buch - historischer Roman - welches ich euch heute vorstellen möchte.

Inhalt:
=====

Wir befinden uns im Jahr 1509 in der Stadt Frankfurt am Main. Heinrich Sahl ist Totengräber und beobachtet Allerseelen nachts mehrere Gestalten, die vermummt sind und auf dem Friedhof eigentümliche Rituale vollziehen.

Eine junge Frau entdeckt er am nächsten Morgen im Gebeinhaus. Sie ist tot. Es sollen wohl Teufelsanbeter gewesen sein, die für den grausamen Mord verantwortlich sind.

Es wir ein Inquisitor beauftragt, der den Fall klären soll und die angeblichen Täter zur Verantwortung ziehen soll. Dummerweise kommt es dazu, dass der Totengräber der Tat bezichtigt wird und Folter über sich ergehen lassen muss, obwohl er doch nur die Rituale auf dem Friedhof beobachtet hat.

Nun kommen Katharina und Anna hinzu. Anna ist die Schwester der Ermordeten und Katharina ist die Totenwächerin. Die beiden sind von der Unschuld des Totengräbers überzeugt. Die eine ist Patrizierin und die andere eine Geächtete. Aber den beiden Frauen sind diese Standesunterchiede egal, sie werden Freundinnen.

Hier kommt nun eine Todesbruderschaft in die Handlung und alles wird umso verwobener ....

Gliederung:
=========

1. Teil
König Tod

2. Teil
Eine mörderische Liebe

meine Meinung:
=============

Ich finde, dass die Autorin einen perfekten Schreibstil hat für das Genere historischer Roman. Sie schreibt ausschweifend, wo es erforderlich ist, um bildhaft darzustellen und näherzubringen, was man wissen muss und möchte, sie bringt aber auf den Punkt, wo es notwendig ist, um nicht langweilig zu wirken.

Die häufige Verwendung der wörtlichen Rede führt dazu, dass die Handlung sehr authentisch und real rüberkommen und man sich als Leser sehr schnell in diese hineindenken kann.

Die Personen (Charaktere) werden sehr bildhaft charakterisiert und im Lauf der Handlung in ihrer Entwicklung sehr unterhaltsam und nachvollziehbar dargestellt.

Die Arbeit der Totenwächerin zu damaligen Zeiten wird auch sehr interessant und detailliert dargestellt. Auch den Mut und die Zuversicht der beiden jungen Frauen zeigt die Autorin und stellt dies sehr schön dar.

Es ist ein Krimi, aber auch ein Stück weit Liebesgeschichte, die die Kriminalhandlung zum einen auflockert, und zum anderen sehr passend dargestellt wird, da die Liebe nun mal zum Leben dazu gehört und die handelnden Personen für uns Leser lebendig werden lässt.
Trotz der Liebesgeschichte, die in die Handlung eingewoben ist, wirkt diese keinesfalls ktitschit, das Verhältnis historischer Roman und Liebesgeschichte passt perfekt.

Die Autorin schreibt sehr bildhaft, indem sie viele Adjektive verwendet, die dem Leser das Lesen unterhaltsam und bildhaft gestalten.

Ich habe es sehr genossen, diesen Roman zu lesen und könnte mir sehr gut eine Fortsetzung vorstellen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Suche nach "Meister Tod", 19. Juni 2011
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Das Cover des 432 Seiten starken Taschenbuchs ist in einem dezenten beige gehalten. Während im Hintergrund die Schemen einer Stadt zu erkennen sind, hebt sich im Vordergrund die Gestalt einer jungen Frau ab, die, auf der Straße kniend, eine Schüssel in der Hand hält.

In Ursula Neebs Roman, der im Jahre 1509 in Frankfurt spielt, geht es um die 22-jährige Totenwäscherin Katharina Bacher. Die undankbare Aufgabe, Tote für ihr Begräbnis herzurichten, führt sie eines Tages zu der Leiche der jungen Hübscherin Hildegard Dey. Für die Obrigkeit steht sofort fest, dass die Frau aus dem Hurenhaus ertrunken ist. Katharina jedoch erkennt, dass es sich hier keineswegs um einen Unfall, sondern um Mord handelt, denn die Würgemale am Hals der jungen Frau und der Stofffetzen, den ihre Hand umschließt, sprechen eine eindeutige Sprache.

Als kurz darauf der Totengräber Heinrich Sahl, Katharinas Vater, in der Nacht von Allerseelen eine merkwürdige Gruppe vermummter Gestalten beobachtet, die seltsame Rituale vollziehen, ist er verwirrt, flüchtet in sein Haus und beschließt, das Vorkommen besser zu verschweigen. Als er jedoch am nächsten Morgen im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau entdeckt, kann er nicht länger schweigen und berichtet dem Pfarrer von seinem Fund. Ein paar Ratsherren und der herbeigerufene Arzt stellen fest, dass die junge Frau aufgrund eines Schnittes durch die Halsschlagader ausgeblutet ist. Als die Ratsherren noch überlegen, welcher Untersuchungsrichter sich mit dem Fall beschäftigen soll, stellt der Pfarrer klar, dass es sich in diesem Fall um eine Kirchensache handelt, weil die Mordtat das Werk von Teufelsanbetern ist und der Kirchhof als heiliger Ort durch dieses Bluttat geschändet wurde.

Der mit dem Fall beauftragte Inquisitor ist sofort davon überzeugt, dass der Totengräber Heinrich Sahl selbst ein Mitglied dieser Teufelsanbeter ist und somit auch für den Tod der jungen Frau verantwortlich. Dem Inquisitor, der für seine expliziten Foltermethoden bekannt ist, gelingt es auch sehr schnell, ein Geständnis des Totengräbers zu bekommen. Dabei ist es unerheblich, ob ein Mensch unter unerträglichen Schmerzen alles gestehen würde oder nicht.

Katharina, die von der Unschuld ihres Vaters überzeugt ist, versucht alles in ihrer Macht stehende, um ihren Vater vor der bevorstehenden Hinrichtung zu retten und gerät dabei immer Tiefer in den Sog einer Bruderschaft, die Meister Tod" verehrt.

Der historische Roman ist eine Mischung aus einem Krimi und einer Liebesgeschichte. Dieser Spagat ist der Autorin recht gut gelungen. Ursula Neeb beschreibt ihre Figuren sehr authentisch und genau das ließ mich mir ihnen leiden oder freuen. Die Stellung der Frau wird in diesem Roman sehr deutlich hervorgehoben. In der damaligen Zeit waren die Frauen nichts wert und wurden, wie auch hier im Buch beschrieben, auf eine Stufe mit einem Tier gestellt. Dafür ist mir Katharinas Courage stellenweise etwas zu übermächtig, was schon ein wenig unglaubwürdig herüber kommt.

Die Folterungen werden sehr detailliert beschrieben und sind bestimmt nichts für schwache Nerven. Trotzdem kamen sie mir nicht überzogen vor, denn ich denke, es ging damals wirklich so grausam zu. Diesbezüglich hat Ursula Neeb absolut kein Erbarmen gezeigt und ebenso wenig, wenn es darum geht, der Protagonistin ihren Weg zur wahren Liebe zu ebnen. Papier ist geduldig und anders als im richtigen Leben, kann man es in Romanen so glatt bügeln, wie man es haben möchte.

Gefallen hat mir die wechselnde Sicht der Erzählweise. Die Ausführungen von König Tod und die Aufzeichnungen von einem jungen Mönch, der in den Sog der Sekte gerät, sind sehr interessant beschrieben und geben auch entscheidende Hinweise zu den einzelnen Mordfällen. Für den Leser ist es durchaus möglich, die Verknüpfungen herzustellen, bevor die Autorin alles auflöst - es ist aber zugegebener Maßen nicht gerade einfach.

Das Geheimnis der Totenmagd" ist ein Roman mit einigen Schwächen, über die man aber hinwegsehen kann. Das Glossar am Ende des Buches ist sehr hilfreich, denn leider gibt es immer noch historische Romane, in denen ein Glossar fehlt. Da gibt es also nichts zu meckern. Ich vergebe hier gute vier Sterne und spreche meine Empfehlung aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
Ich habe mir mehrere Historische Krimi-Romane zugelegt, um heraus zu finden, ob mir noch andere Schriftsteller ausser, Oliver Pötzsch, Derek Meister, Schätzing, gefallen könnten. Ursula Neeb könnte mir auch gefallen und ich werde bzw. habe weitere Bücher von Ihr bestellt, allerdings bin ich noch nicht zum Lesen gekommen. Das Geheimnis der Totenmagd kann ich nur empfehlen, dieses Buch hat meinen Geschmack getroffen.
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2.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr, 26. September 2014
Inhalt:
Die Totenwäscherin Katharina erleidet einen schweren Schicksalsschlag: Ihr Vater, der Totengräber, soll einen Mord begangen und die Leiche geschändet haben. Dies sagt zumindest sein Geständnis nach tagelanger Folter aus. Katharina will dies nicht glauben und ermittelt eigenständig …

Scheibstil:
Normalerweise mag ich historische Romane, besonders dann, wenn ich etwas von ihnen lernen kann. Leider hat mir die Geschichte um die Totenmagd rein gar nichts gebracht, außer: ein furchtbar schnulziger Satzbau mit vielen Füllwörtern und ein inszenierter Plot. Ursula Neeb hat sich bemüht viele historische Dinge in ihren Roman einzuarbeiten und hat gut recherchiert (langer Quellnachweis am Ende des Buches), aber mit dem Schreiben hapert es einfach etwas.

Charaktere:
Katharina, die nur aus Liebe zu ihrem Vater, den besten Freund desselbigen geheiratet hat. “Onkel Rupp” – wie sie ihren Mann nennt, nimmt dies auch alles so hin und die beiden leben nebeneinander her. Für mich eine eigenartige Kombination und nicht nachvollziehbar.

Die Brüder des Todes waren für mich eine Sekte, ohne Sinn und Verstand, liefen sie ihrem “Meister” hinterher – gut ggf. war das so, aber ich konnte auch dies nicht glauben. Die Charaktere und ihre Rollen waren mir zu lieblos und fremd, dass ich keinen Zugang gefunden habe.

Cover:
Das Cover ist interessant und macht neugierig auf das Geheimnis der Totenmagd.

Fazit:
Mit weniger schnulzigen Sätzen und Lückenfüllern hätte mir das Buch sicherlich besser gefallen. So fand ich es zu lang (200 Seiten weniger wären total ok gewesen) und vergebe nur 2 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gut geschriebener Roman., 27. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Totenmagd: Historischer Roman (Die Hurenkönigin ermittelt, Band 1) (Taschenbuch)
liebevoll geschilderter Tathergang. Die Folterszenen, als von Katharina Bacher der Vater gefoltert wurde, waren zwar nichts für ein zartes Gemüt, aber man steckte von der ersten bis zur letzten Seite drin. Ich finde alles hier vertreten: unerfüllte Liebe, Freundschaft und erfüllte Liebe.

Trotz der aussichtslosen Situation in den Händen der Geißler, hielten alle zusammen und gaben bis zum Schluss nicht auf, sie zu retten. Sowas wünscht man sich im Heute von Freundschaft und Liebe.

Ich hab sogar etwas über die Geißler gelernt, die Büßer und Huldiger des Todes. Tja Lesen bildet eben...

Der Florian ist ja so ein lieber und hübscher und irgendwie wusste man beim Lesen, dass es nur eine Lösung gibt, sie muss Witwe werden.

Es ist auch gut beschrieben, anfangs schenkt man den Berichten über die Geißler nicht so viel Beachtung. Erst später hab ich mir gedacht, es muss irgendwie da mit reingehören und für die Handlung verantwortlich sein, sonst wäre es nicht immer wieder abwechseln mit der Gegenwart aufgezeigt worden.

Ich kann das Buch Jedem empfehlen, der keinen harten Krimi sucht, aber trotzdem auch darzu noch Unterhaltung möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Totenmagd, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich lese Bücher selten zweimal, aber hierbei könnte ich es mir vorstellen in ein paar Jahren noch einmal damit anzufangen. Habe es mir auf meinem ebook in meine Sammlung "Nochmal lesenswert" geschoben.
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