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4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre...mit kleinen Mankos...
...
Grundsätzlich ist dieses Buch flüssig und spannend geschrieben. Ich war an einem Wochenende durch und habe das Buch regelrecht verschlungen.
Musste mir dabei ganz viel Mühe geben an Essen und Trinken zu denken.

Kurz zur Story ( ohne Spoilergefahr ) :
Beide Hauptfiguren sind durch Konflikte aus früher Kinderzeit...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von kleine_träne

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...Und erlöse uns von dem Bösen
Inhalt:

Ein Serienkiller streift in San Diego umher. Er entführt Frauen und deren Kinder. Die Kinder kommen zurück ... Die Frauen nicht. Simon will die Frauen von ihren Sünden erlösen. Er hält sie tagelang in seiner Erlösungsraum gefangen, bis sie unter Qualen an einem Kreuz sterben.

Detectiv Samantha "Sami" Rizzo und...
Veröffentlicht am 18. Juni 2011 von Pit Balbierer


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...Und erlöse uns von dem Bösen, 18. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Inhalt:

Ein Serienkiller streift in San Diego umher. Er entführt Frauen und deren Kinder. Die Kinder kommen zurück ... Die Frauen nicht. Simon will die Frauen von ihren Sünden erlösen. Er hält sie tagelang in seiner Erlösungsraum gefangen, bis sie unter Qualen an einem Kreuz sterben.

Detectiv Samantha "Sami" Rizzo und ihr Partner Albert "Al" Diaz von der Mordkommision in San Diego haben einiges zu tun. Nicht nur das ein Serienkiller sein Unwesen treibt, auch mit persönlichen Problemen müssen die beiden fertig werden. Während Sami zwischen Beruf und eigener Tochter switchen muss, hat Al Probleme damit Sami seine Liebe zu gestehen. Doch dann lernt Sami Simon kennen und alles ändert sich.....

Meine Meinung:

Daniel Annechino liefert einen passablen Thriller ab. Nach einem gelungenen Einstieg hat der Autor es geschafft, die Geschichte für mich interessant zu mache. Leider war die Story ein wenig vorhersehbar, so dass ich keine große Mühe hatte, den weiteren Handlungsverlauf zu entschlüsseln. Der Erzählstil ist einfach und in kurzen Sätzen geschrieben. Sehr gut gefallen hat, mir dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven schildert. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass es mir nicht schwer fiel, mich in sie hineinzuversetzen. Gestört hat mich, dass der Autor die Identiät des Killers schon am Anfang preisgibt. Das machte den Weg von Sami zum Serienkiller zu einfach und ließ die Spannung ein wenig abflauen.

Fazit:

Leider ein wenig vorhersehbar, doch trotzdem ein solider erster Thriller.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein solider Thriller...!, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Hier lest Ihr meine Rezension zu Daniel Annechino Leise stirbst du nie"

Autor:

Daniel Annechino lebt in Kalifornien und hat bereits 4 Bücher geschrieben. Leise stirbst du nie" ist somit sein fünftes Buch und hat sich in den USA zu einem Internet Bestseller entwickelt.

Inhalt:

Ein Serienmörder treibt in San Diego sein Unwesen. Er entführt junge Frauen und deren kleine Kinder, kreuzigt die Frauen auf brutalste Weise und setzt die Kinder später unversehrt wieder aus. Detective Sami Rizzo wird auf der Suche nach dem Killer in die Geschehnisse persönlich hineingezogen und begibt sich in große Gefahr.

Schreibstil:

Ein Autor der einfachen und klaren Worte. Der Stil würde ich als flüssig und einfach bezeichnen. Man kann das Buch sehr schnell lesen und hat keine Probleme irgendetwas nicht zu verstehen. Die Anzahl der Hauptpersonen ist recht klein, deshalb kann man alles gut überschauen.

Spannung:

Die Spannung ist zunächst sehr groß und baut einige Erwartungen beim Leser auf. Dieser Spannungsbogen bleibt leider nicht ganz bestehen. Durch die vielen persönlichen Probleme von Rizzo, ihrem Partner Diaz und durch die Aufarbeitung der Kindheit des Serienmörders, leidet die Spannung etwas. Die Opfer und ihre Geschichten werden eher am Rande erzählt und der Ablauf der Morde ist schon sehr gleich.

Meine Meinung:

Mir hat der Thriller gut gefallen, aber er hat nicht mein Innerstes berührt. Vielleicht etwas dick aufgetragen, aber so habe ich es empfunden. Solide geschrieben und leicht zu lesen ist ja in Ordnung, aber ohne vorweg greifen zu wollen, es ist schon alles etwas absehbar.

Die brutalen Morde werden teilweise sehr detailliert beschrieben. Ist auch kein Fehler, aber dann müssten die Morde auch mehr im Vordergrund stehen.

Fazit:

Ich würde das Buch als gut beschreiben. Auch bin ich nicht abgeneigt mir ein weiteres Buch von Annechino zu kaufen. Das ist doch schon etwas. Aber damit ich es als richtigen Knaller empfehlen kann, ist mir das einfach zu wenig.

Aber gut ist doch auch schon etwas und empfehlen kann ich es in jedem Fall...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre...mit kleinen Mankos..., 19. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
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Grundsätzlich ist dieses Buch flüssig und spannend geschrieben. Ich war an einem Wochenende durch und habe das Buch regelrecht verschlungen.
Musste mir dabei ganz viel Mühe geben an Essen und Trinken zu denken.

Kurz zur Story ( ohne Spoilergefahr ) :
Beide Hauptfiguren sind durch Konflikte aus früher Kinderzeit geprägt, die es dem Elternteil immer recht machen und nicht enttäuschen wollen.
Er (Simon) durch die Mutter, jedes noch so kleines Fehlverhalten wird bestraft, immer im Namen der Religion bzw. Irrglauben.
Sie (Sami) durch den Vater, die den nicht bekommenen Sohn ersetzen soll.
Beide lernen sich bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit (Obdachlosenküche) kennen, wie durch Zufall verrenkt sie sich den Rücken und er ist auch noch Physiotherapeut.

Bis hierhin ist das Buch wirklich Klasse.

Nun die Schwachstellen für die es zusammen einen Punktabzug gab :

- Was ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, ist die Tatsache, dass auf den Täter schon sehr früh hingewiesen wird. Auf der einen Seite nimmt es viel Spannung. Auf der anderen Seite bangt man aber nun umso mehr mit dem potenziellen Opfer.

- Das Opfer hat leichtes Nervpotential. Mit dem Wissen aus den ersten Seiten denkt man, warum ist sie so blind und wischt selbst die eigenen Zweifel einfach weg. Das zu ertragen, fällt nicht immer leicht. Aber irgendwie ist das natürlich auch wieder ein Spannungsbogen.

Alles in allem fand ich das Buch daher nicht schlecht und würde es auch zum Lesen empfehlen.
Ob es nun den persönlichen Geschmack trifft, muss man einfach selbst rausfinden.
...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend!, 4. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Simon befiehlt:"Sonntags werden Sünderinnen gekreuzigt!"

Samantha Rizzo jagt den Serienkiller. Man nennt sie den Bluthund und trotz ihrer Anerkennung in der rauen Männerwelt im Morddezernat, bringt sie sich und ihre Tochter aus Eitelkeit und Starrsinn in Lebensgefahr.

Simon scheint smart und charmant zu sein, so dass er als Pannenhelfer willkommen ist. Doch wechselt er nicht die platten Reifen sondern bietet Chauffeurdienste an und bringt seine Opfer so in den Erlösungsraum - und auch deren Kinder.

Die Story ist einfach erzählt und weitgehend flüssig. Die Nebenhandlungen sind fein eingeflochten. Doch zwei gravierende inhaltliche Fehler haben mich so geärgert, dass ich furchtbar enttäuscht bin. Viele Geschehnisse sind auch vorhersehbar und leider wird nicht klar, warum er die Frauen nun für Sünderinnen hält. Seiner Ansicht nach ist die Welt voll von Sündern. Also hätte er jeden X-beliebigen Menschen nehmen können. Zudem betont Simon zwar, dass sie Anwesenheit der Kinder einen Zweck haben, aber nicht welchen. Klar ist, dass er eine gespaltene Persönlichkeit besitzt und natürlich in der Kindheit eine traumatische Erfahrung hatte.

Letztendlich hat das Buch 2 von 5 Sternen verdient für die Story, den Lesefluss und die Erzählweise. Ich habe wesentlich mehr von dem Buch erwartet, da die Leseprobe so großartig war. Ergo lässt das Buch von Seite zu Seite nach.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Buch für zartbesaitete Leser, 15. April 2011
Von 
Pille "Musicus" (Swabia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
ist dieser Thriller. Beim Lesen hatte ich zwiespältige Gefühle. Einerseits fand ich den Roman spannend und wollte wissen wie die Geschichte ausgeht, andererseits haben mich die blutigen Details abgestoßen und angewidert.

Einige Rezensenten haben die Vorhersehbarkeit der Story bemängelt, dies hat mich nicht gestört. Bei den meisten Krimis oder Thrillern weiß man lange nicht wer der Täter ist, hier war es von Anfang an klar. Offen war aber ob
die ermittelnde Kriminalpolizistin ihn schnappt bevor er ihr selbst gefährlich werden kann oder ob sie in seine Falle tappt.
Dass sie dann in seine Falle geht weil sie das von ihrem Chef gesetzte Ultimatum unbedingt einhalten will, ist
meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Polizistin ihr Leben und das
ihres Kindes riskiert, nur um nicht von einem Fall abgezogen zu werden. Dies wird es im wahren Leben wohl nicht geben.
Allerdings habe ich erwartet, dass sie ihren Alleingang nicht mit ihrem Leben bezahlen muss. Ich will hier aber
das Ende auf keinen Fall verraten. Der Thriller bekäme von mir vier Punkte, wegen der blutigen Einzelheiten gebe ich aber nur drei Punkte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leise stirbst Du nie, 6. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Leise stirbst du nie - und wie das stimmt!

Ein Killer der junge Mütter mit ihren kleinen Kindern entführt und gefangen hält. Die Sünderinnen sollen erlöst werden, durch eine Kreuzigung. Allein schon diese Gedanken versprechen eine gute Story.
Leider kann ich dem nur bedingt zustimmen. Einerseits hat mich das Buch in einen Bann gezogen, sodass ich es nicht wirklich lange weglegen konnte. Die Handlungen sind sehr gut und detailgenau beschrieben, man erhält durch die verschiedenen Erzählweisen ein genaues Bild von den Gefühlen und Handlungen des Täters und der Opfer und dennoch fehlte etwas.
Es ist selten, dass man den Killer von Anfang an kennt. Nicht nur kennt, man bekommt Einblick in all seine Handlungen und Gedankengänge. Oftmals ist das in anderen Büchern nur ein Minimum, doch vielleicht ist das auch der Hacken. Das Ende ist nicht wirklich überraschend, genauso wie die daraus entstehende Liebesgeschichte. Für mich persönlich ist es aber nicht schlimm, dass man das Ende absehen kann, denn ich frage immer nach dem Wieso und Warum er die Taten begangen hat. Leider kam das auch ein wenig zu kurz, bzw. ich denke ich habe da ein, zwei kleine Details überlesen.

Bemerkenswert finde ich, der Killer Simon ist ein typischer Serienkiller der aber dennoch kleine Besonderheiten aufweist. Wie viele ist er gebildet, gutaussehend und hatte eine schwere Kindheit, doch nicht viele Autoren gehen darauf so genau ein. Um so erschreckender fand ich daher die Beschreibung der Beziehung zwischen Simon und seiner Mutter. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das am schlimmsten und erschreckenden fand, natürlich neben dem Abschlachten des Lamms.

Der optische Aspekt gefällt mit sehr gut. Das Cover passt perfekt zum Inhalt und ganz besonders hat mir das Lesebändchen gefallen. Es macht das Buch doch gleich viel lesefreundlicher.

Im Ganzen kann ich sagen, dass ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen würde und das es mir gefallen hat. Trotz der Absehbarkeit ist es spannend und enthält eine gute, blutige Story.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Läuterung am Kreuz, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
In San Diego treibt in fanatischer Mörder sein Unwesen. Er entführt junge Mütter mit ihren Kindern. Während er die Kinder am Ende wohlbehalten wieder in die Freiheit entlässt, tötet er die Frauen auf bestialische Weise: er nagelt sie ans Kreuz und lässt sie dort qualvoll sterben.
Detektiv Sami Rizzo, selbst allein erziehende Mutter, findet mit ihrem Partner Al einfach keine heiße Spur. Doch dann lernt sie einen netten Mann kennen. Und dieser passt verdächtig gut in das Täterprofil...

Wer nun glaubt, ich habe hier schon den größten Teil des neuen VOX-Top Thrillers verraten, der irrt. All das passiert auf den ersten 70 Seiten des Buches von Daniel Annechino. Und damit zeigt sich direkt ein großes Manko des Thrillers. Dort, wo andere Autoren wenigstens noch den Leser mitraten lassen, ob eine gewisse Person der Täter ist oder nicht, geht hier bereits der größte Teil der Spannung verloren.

Die Geschichte ist nicht nur vorhersehbar (und dadurch oft langweilig) und austauschbar gegen viele, viele andere amerikanische Thriller, sondern sie ist auch an einigen Stellen nur noch eklig. Ich bin ziemlich abgehärtet, was unappetitliche Szenen angeht, aber hier ist es eindeutig unnötig.

Das einzige, was dieses Buch in meiner Bewertung noch auf 2 Sterne hebt, ist der gut zu lesende Schreibstil, und dass ich mich daher nur ein-einhalb Tage mit Lesen aufhalten musste.

Fazit: Schade, Idee ganz nett, Umsetzung schlecht. Gelesen und schon wieder vergessen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war zu wenig, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Inhalt: Ein fatanistischer Serienmörder treibt in San Fransisco sein Unwesen: seine Opfer sind Frauen mit kleinen Kinder. Er zwingt die Frauen ihrem Tod zuzustimmen um ihre Kinder zu schützen. Danach lässt er die Kinder frei und legt die Leichen der Frauen vor Kirchen ab. Detectiv Samantha Rizzo, selbst Mutter einer kleinen Tochter, wird mit dem Fall beauftragt und stellt fest, dass auch sie in das Profil des Täters passt. Wird sie ihn stoppen können?

Meine Meinung: Das Buch startet mit einem rasanten und spannenden Prolog der sich wirklich vielversprechend gelesen hat, doch leider konnte die Geschichte nicht halten was der Klappentext versprach. Zwar verfügt der Autor über einen ausgezeichneten Schreibstil und schafft es immer wieder Spannung zu erzeugen doch wer die ersten 30 Seiten gelesen hat, ist bereits in der Lage die komplette Geschichte zu erahnen. Der Mörder wird sofort zu Beginn verraten. Dies ist an sich nichts schlechtes doch die Figur bleibt im Verlauf einfach farblos und reduziert sich auf seine schlechte Kindheit und den daraus entwickelten religiören Fatanismus. Die Darstellung der Antriebsgründe des Mörders hätte der Autor besser machen können, denn die Figur der Mutter biete dazu viel Potential. Auch mit der Protagonistin Sami ist es dem Autor nicht gelungen frischen Wind in die Geschichte zu bringen. Ihre Vorgehensweise und ihr Handlungen sind stellenweise nicht nachvollziehbar. Auch der kleine Einschub über Samis Exmann wirkte sehr konstruiert und war für das Werk keineswegs von Belang. Und obwohl ich in Bezug auf die vorherrschende Brutalität in Thriller wirklich abgehärtet bin, empfand ich die Grausamkeiten in diesem Buch stellenweise unangebracht. Dies könnte aber auch daran liegen, dass mir die Antriebsgründe des Mörders nicht ausreichend genug dargestellt wurden. Dies alles gipfelt dann in einem viel zu kurz geratenen Ende das dem Werk keinen richtigen Abschluss gegeben hat.

Trotz der Kritikpunkte muss ich sagen, dass mir David Annechinos Schreibstil sehr gefallen hat. Er ließ sich flüssig lesen und obwohl ich die Geschichte als vorhersehbar empfand, schaffte es der Autor dennoch im Verlauf einen gewissen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Aufgrund des Endes der Geschichte ist es fraglich ob der Autor eine Forsetzung geplant hat. Im englischsprachigen Raum hat er bereits drei weitere Bücher rausgebracht. Sollte bei uns noch ein weiteres von ihm veröffentlicht werden, würde ich ihm gerne nochmal eine Chance geben. Denn wie er im Prolog gezeigt hat, kann er das sicher besser.

Fazit: Freunde der Genre werden hier nicht auf ihre Kosten kommen und auch der ausgezeichnete Schreibstil des Autors kann leider nicht über die Schwächen des Werkes hinwegtäuschen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannung? Hat jemand die Spannung gesehen?, 29. April 2012
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
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Serienkiller sind in der (Psycho-)Thriller-Literatur ein gern genommenener Bösewicht: Thomas Harris' Hannibal Lecter und Bret Easton Ellis' Patrick Bateman sind nur einige aus der Vielzahl von brutalen Killern. In der Regel hat der/die Ermittler/in noch private Probleme, die - welch ein Zufall - im Kontext des aktuell zu lösenden Falls stehen. Was vor 10 Jahren noch ein interesanter Clou gewesen ist, hat sich mit den Jahren zu einer wiederkehrenden und leider - Ausnahmen bestätigen die Regel - langweiligen Farce für den Leser entwickelt. Eine Problematik von der "Leise stirbst du nie" ebenfalls betroffen ist.

Der Roman handelt von dem Serienkiller Simon, der sich durch San Diego mordet. Er entführt Frauen und deren Kinder und richtet die Frauen hin. Simon hält sie tagelang in einem Raum fest, befreit sie von ihren Sünden und kreuzigt sie. Die Kinder tauchen jedoch wieder auf... Für das Ermittlerduo bestehend aus Detective Samantha Rizzo, genannt Sami, und ihrem Partner Albert Diaz geben die Morde Rätsel auf, doch Simons Wahnsinn ist dichter als sie denken.

Auf 406 Seiten, aufgeteilt in 26 Kapitel, breitet Daniel Annechino eine spannungsarme, vorhersehbare Handlung aus, die nur noch von seinem schlechten Stil getoppt wird. Durch die Tatsache, dass der Mörder schon zu Beginn feststeht, kann von einem nägelkauenden Mitfiebern keine Rede sein. Der Leser begleitet Sami und Al zwar durch die Ermittlungen, es kommt zeitweise auch Interesse auf, aber das gros der Handlung ist so fad wie ungewürztes Putenfleisch.

Die Perspektivwechsel zwischen den Charaktern macht den "Thriller" stellenweise abwechslungsreich, aber die privaten Probleme unseres Ermittlerduos sind klischeebesetzt und zeugen von wenig Erfindungsreichtum. Die Motive der einzelnen Figuren werden zwar dargelegt und sind für den Leser auch nachvollziehbar, aber ich hatte ständig das Gefühl, eine solche Story von einem anderen Autoren bereits (besser) erzählt bekommen zu haben.

Rein sprachlich ist das Buch auch kein Glanzstück. Vergleicht man es beispielsweise mit der Raffinesse eines Thomas-Harris-Romans fällt es definitiv ab. Der Satzbau ist hölzern, ungelenk. Der "Creative-Writing"-Kurs hat seinen Zweck wohl nicht erfüllt. Fünf Stunden Nachsitzen, Herr Annechino. Das muss noch mal aufgearbeitet werden.
Auch das Lektorat hat an einigen Passagen schlecht korrigiert, so dass etwaige Aspekte fünfzig Seiten weiter aufgegriffen, aber nun anders erläutert werden. Sowaas sollte eigentlich nicht passieren.

Nach Beendigung der 406 Seiten bleibt mir zu sagen, dass ich auf diese Leseerfahrung lieber verzichtet hätte. Langatmig und vorhersehbar darf ein Thriller nicht sein - "Leise stirbst du nie" ist es jedoch. Der Aufkleber "Vox Top Thriller" sagt mehr über den Sender, als ihm lieb sein könnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Thriller, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Sami Rizzo, Detective der Mordkommission und verhinderte Sozialarbeiterin, ist auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters zur Polizei gegangen, aber mittlerweile geht sie in ihrem Beruf auf. Als allein erziehende Mutter ist sie von ihrer Mutter abhängig, die den Babysitter spielen muss, was dem belasteten Verhältnis der beiden Frauen nicht gut tut.

Zur Zeit jagt sie gemeinsam mit ihrem Partner Al Diaz einen besonders grausamen Serienmörder: Er entführt junge Mütter mit ihren Kindern, kreuzigt und vergewaltigt die Frauen und lässt die Kinder unbehelligt frei.

Von Anfang an weiß man, dass Simon Kwosokowski, der gut aussehende Physiotherapeut, dieser Killer ist. Und er hat ein religiöses Motiv: Er will diese Frauen läutern und erlösen. Sein nächstes Opfer soll Sami sein

Sein Werdegang ist für Thriller-/Krimikenner recht vorhersehbar, ebenso der Verlauf der weiteren Geschichte und ihr Ende.

Die Charaktere bleiben leider ein wenig flach, da hätte mehr Leben drin sein können.

Nichtsdestotrotz ist es en handwerklich solides Buch, auch wenn ein paar Fragen offen bleiben. Ist eine Fortsetzung geplant? Ich würde sie lesen, denn trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es an einem Tag durchgelesen.
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Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1)
Leise stirbst du nie (Ein Sami-Rizzo-Thriller, Band 1) von Daniel Annechino (Taschenbuch - 11. März 2011)
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