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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampire mit alten Traditionen
Mich hat der erste Teil "Septemberblut" von Rebekka Pax`s Vampirserie um Julius Lawhead schon begeistert und es stand für mich fest, den 2. Teil muss ich auf jeden Fall auch lesen. Ich hatte jetzt sogar das Glück, ihn über Vorablesen.de als Leseexemplar zu bekommen und musste das Buch natürlich sofort anfangen.

Die Geschichte spielt knapp 3...
Veröffentlicht am 29. Februar 2012 von Pedis

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flammenmond
Zum Inhalt:

In Flammenmond geht die Geschichte weiter, die die Autorin mit Septemberblut begonnen hat. Die Handlung setzt wenige Wochen nach dem Ende des ersten Bandes ein, man hat also nichts verpasst. Julius muss seine Strafe absitzen und wurde von seinem Meister Curtis in einem Sarg eingesperrt. Amber arbeitet weiter als Vergolderin und hält über...
Veröffentlicht am 21. März 2012 von Daniela U.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampire mit alten Traditionen, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Mich hat der erste Teil "Septemberblut" von Rebekka Pax`s Vampirserie um Julius Lawhead schon begeistert und es stand für mich fest, den 2. Teil muss ich auf jeden Fall auch lesen. Ich hatte jetzt sogar das Glück, ihn über Vorablesen.de als Leseexemplar zu bekommen und musste das Buch natürlich sofort anfangen.

Die Geschichte spielt knapp 3 Monate nach Ende des ersten Teils. Julius Lawhead, der am Ende von Septemberblut eine Strafe wegen Ungehorsam erwartet hat, liegt immer noch eingesperrt in seinem Sarg im Haus seines Meisters. Doch dann wird einer seiner untergebenen Vampire entführt und Julius tobt so lange, bis sein Meister entscheidet, die Strafe war lange genug.

Julius hat in Teil 1 den Vampir Brandon, einen Halbindianer, an sich gebunden. Jetzt wurde Brandon von seinem früheren Meister entführt und Julius - frischgebackener Meistervampir - macht sich, zusammen mit Amber und der Vampirin Christina - der Lebensgefährtin von Brandon - auf den Weg, ihn zu befreien oder auszulösen. Sein eigener Clanherr Curtis Leonhardt unterstützt Julius und man kann die Zuneigung regelrecht spüren die zwischen Meister und Schützling besteht.

Es beginnt eine abenteuerliche Reise mit vielen Höhen und Tiefen. Der Leser erfährt viel über die Gedankenwelt von Julius, Amber und auch von Brandon, dessen Vergangenheit nichts für zarte Gemüter ist. Ob es Julius am Ende gelingt, Brandon aus den Klauen von Nathaniel Coe zu befreien, wird natürlich hier nicht verraten. Spannung Pur kann ich da nur sagen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen bevor man nicht das Ende erreicht hat.

Was unterscheidet gerade Julius von anderen Vampiren in anderen Büchern? Er ist kein Superheld und hat oft auch Ängste und Befürchtungen zu versagen und gerade das macht ihn sympathisch. Aber wenn es darauf an kommt, zeigt er jedem seine Zähne um die seinen vor Schaden zu schützen.

Die einzelnen Kapitel werden einmal aus der Sicht von Julius oder von Brandon erzählt. Auch Amber, die "Gefährtin" von Julius hat verschiedene Kapitel. Sie ist nach wie vor noch ein Mensch, aber durch 3 Siegel stark mit Julius verbunden. Im Laufe der Geschichte wächst Amber über sich hinaus und hat wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte.

Ich finde die Traditionen und Rituale der Vampirwelt in Flammenmond faszinierend und fesselnd - natürlich sind diese auch altertümlich aber die "lebenden" Vampire sind nun mal mehrere Jahrhunderte alt und lebten schon damals in harten Zeiten. Angedeutet wurden diese schon im ersten Teil aber in Flammenmond erhält man noch mehr Einzelheiten. Es kommt oft brutal oder sogar grausam rüber, wenn z. B. ein jüngerer Vampir als "Faustpfand" bei einem feindlichen Vampir leben muss - aber seien wir mal ehrlich, wie war es den im Mittelalter - auch nicht anders.

Wer Vampire liebt, alte und teilweise neue Traditionen mag sollte sich Flammenmond - am besten vorher noch Septembermond - unbedingt kaufen und lesen. Aber eine kleine Warnung - ganz ohne Blut kommt das Buch nicht aus - wäre ja auch langweilig.

Die Serie von Rebekka Pax zeigt mir, auch in Deutschland gibt es sehr gute Autorinnen, die sehr gute Vampirgeschichten schreiben können - und man muss nicht jahrelang auf eine Übersetzung warten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exotischer Sonnentanz!, 27. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Inhalt:
Der Vampir Brandon aus einem Vampirclan in L.A. ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit, als er in Arizona entführt wird. Hinter diesem Anschlag steckt sein gefürchteter Schöpfer Nathaniel Coe, ein grausamer Vampirmeister. Doch Julius Lawhead gibt seinen Freund und Clanmitglied nicht so einfach auf und beschließt ihn zurück zu holen, koste was es wolle. Dabei ist er nicht nur auf dem Weg Freunde zu opfernd, sondern ebenso seine Liebe zu Amber '

Meinung:
'Flammenmond' ist der zweite Vampirroman der deutschen Autorin Rebekka Pax. Der zweite Band ist der Nachfolger zu 'Septemberblut' und auch hier gibt es jede Menge Action, Spannung und Blutdurst.

Wo der Schwerpunkt in 'Semptemberblut' vor allem auf der Stadt L.A. und der Beziehung zwischen Julius und Amber lag, spielt 'Flammenmond' überwiegend in der Hitze Arizonas. In dem zweiten Roman um Julius und dem Vampirclan aus L.A. geht es nun vor allem um Julius Vampirfreund Brandon, der seinen indianischen Wurzel aus der Vergangenheit folgen will.

Dabei kommt schnell eine brisante Spannung auf, denn Brandon wird von seinem Schöpfer entführt, einem grausamen Vampirmeister namens Nathaniel Coe. Julius will ihn natürlich nicht so einfach aufgeben und versucht sein bestmögliches zu geben, um Brandon wieder zurück nach L.A. zu holen.
Auf seiner Rettungsmission trifft er, zusammen mit Amber und Chris, natürlich immer wieder auf Schwierigkeiten und die Situation scheint von Seite zu Seite aussichtsloser zu werden, wodurch die Spannung immer wieder geschürt wird.

Die Fortsetzung von 'Septemberblut' ist in jedem Fall ein Vampirroman, denn man nicht so oft zu lesen bekommt. Das Thema Indianer und alte Vampirsitten treffen knallhart aufeinander und bieten nicht nur jede Menge Spannung, sondern auch viel Action.

Ich empfand 'Flammenmond' als gute Abwechselung in dem sehr Mainstream lastigen Vampirgenre. Die Vampire werden nicht verschönt dargestellt, sondern werden dem Leser wie Raubtiere in einem menschlichen Körper präsentiert. Durch eine strukturierte Hierarchie und komplexen Regeln wird das Leben eines Vampirs hier bestimmt.

Dieses System in der Gemeinschaft der Vampire ist relativ umfassend und vielleicht auch schwierig komplett zu ermessen, aber gerade dadurch wirkt die Geschichte um die Vampire realistischer. Denn mal ehrlich, ohne Rangordnung und strengen Regeln kann man auf lange Sicht sicherlich keine gewaltsamen Vampire vor der Menschheit geheim halten ' gerade dies macht auch den Fantasyanteil aus, denn Vampire sind hier nicht nur Bluttrinker, sondern auch von Magie umwoben. Eindeutig vielschichtige Vampire ' aber mit Potenzial!

Dazu mischt sich in 'Flammenmond' auch noch die Geschichte der Indianer in Arizona. Es werden Bräuche und Sitten detailliert beschrieben, die Brandon letztendlich helfen sollen. Für einen Vampirroman ist dies ein sehr exotisches Thema, das mir in jedem Fall gefallen hat. Durch die Einbringung von indianischen Bräuchen entsteht Abwechslung zu den sonstigen bleichen Vampiren.

Das Gesamtpaket in 'Flammenmond' ist zudem sehr ausgewogen. Es gibt viele actionreiche Textpassagen, sowie Spannung und ein wenig Erotik und Romantik zwischen Julius und Amber. Dennoch wirkt der ganze Plot seltsam real, denn Amber ist nicht eine dieser Protagonistinnen, die nicht einsehen, dass es sich bei ihrem Freund wirklich nicht mehr um einen normalen Mann handelt. Sie ist stark aber keine Mary Sue, denn sie zeigt auch Schwäche.

Allerdings wirkt die Geschichte insgesamt ein wenig lang, denn es gibt einfach viele Spannungsbögen, die am Ende aber einfach nicht mehr zu einem überragenden Showdown führen, da dieser schon Seiten zuvor dem Leser erscheint.

'Flammenmond' ist trotzdem ein sehr schöner Vampirroman, der jedoch auch sehr blutrünstig und brutale Textpassagen beinhaltet. Das Wesen eines Vampirs wird hier nicht übermalt, sondern klar dargestellt. Die Charaktere wirken realistisch, auch wenn es sich dabei um Vampire handelt. Gerade das macht den Roman authentisch, denn als Leser verfällt man nicht direkt dem wunderbar verführerischen Bild eines Vampirs, sondern der Leser sieht hier auch die blutige Schattenseite, die manchmal alles andere als appetitlich ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Man merkt eine Steigerung zu dem ersten Roman 'Septemberblut'. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, sodass immer wieder Spannung aufkommt. Mir haben vor allem die Dialoge zwischen den Charakteren gefallen, ebenso wie die Beschreibungen von Natur und Umgebung, die nicht dick aufgetragen wirken, sondern realistisch. Beim Lesen kann man sich einfach sehr gut durch viele Verbildlichungen in die karge und dennoch wundervolle Wüste Arizonas hineindenken.

Das Cover ist so eine Sache. Der obere Teil sowie der Titel passen sehr gut. Der Titel 'Flammenmond' macht beim zweiten Teil sehr viel mehr Sinn, den man beim Lesen sehr gut verstehen kann. Den unteren Teil finde ich jedoch misslungen, denn die Geschichte spielt vor allem im kargen Arizona statt. Der Vampirclan um Curtis und Julius lebt zwar in Los Angeles, aber dies ist nicht der Platz indem der zweite Roman spielt.
Die sonstige äußere Aufmachung ist gelungen und es gibt gestalterisch Merkmale zwischen dem ersten und zweiten Teil. Allerdings stört mich ein wenig dieser glänzende Folienüberzug des Taschenbuchs, denn relativ schnell hat sich bei mir die Folie am Buchrücken begannen abzulösen.

Fazit:
'Flammenmond' ist eine wirkliche Steigerung zum ersten Band. Die Geschichte um Vampire und Indianer ist spannend, solide und bietet in diesem Genre eine richtige Abwechslung. Es gibt zudem aufregende, actionreiche und brutale Passagen, die die wahre Natur eines Vampirs nicht verschleiern. In jedem Fall ist der zweite Teil der Julius Lawhead Reihe ein Lesetipp für alle wahren Vampirfans, die nach Abwechslung schmachten!

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Julius Lawhead
1. Septemberblut
2. Flammenmond
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu tiefst berührende Thematik, verpackt in einem Vampirroman, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Meine Meinung: Flammenmond ist eigentlich der zweite Band der "Vampierjäger-Roman" Reihe, für mich jedoch der Erste. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich bis zum Erhalt des Buches nicht wusste, dass es sich hierbei um einen Fortsetzungsroman handelt. Ich entschied mich dazu, zuerst den zweiten Band zu lesen und mir je nach Gefallen auch den ersten Band zu kaufen. Trotz der fehlenden Hintergrundinformationen aus dem ersten Band hatte ich keinerlei Probleme mich in Pax's Vampirwelt zurechtzufinden. Auch hatte ich nicht das Gefühl irgendetwas zu vermissen oder verpasst zu haben, eher im Gegenteil.

Flammenmond ist mit einer meiner ersten Vampirromane überhaupt. Vampire ist ehrlich gesagt ein heikles Thema bei mir, jedoch konnte mich die Leseprobe und schließlich auch das Buch überzeugen. Bei Dämmerung erwachen Rebekka Pax's Vampire zum Leben. Ihre Vampire sind einer klar strukturierten Hierarchie untergeordnet. Je älter ein Vampir ist, desto mächtiger ist er. Manche erhalten sogar einen besonderen Titel, "Meistervampir", und steigen dadurch auf der Stufe weiter nach oben. Meister dürfen Menschen in Vampire verwandeln, allerdings geht das nicht einfach mal ebenso. Dazu benötigen sie die sieben Siegel, die Meister und 'Diener' aneinander binden. Auch bei den Meistervampiren gilt, je älter sie sind, desto mächtiger sind sie und schwächere sind ihnen untergeordnet.

Die junge Amber ist ein Mensch und will es auch bleiben, zwar liebt sie Julius, den Meistervampir, aber sie scheint sich sicher, dass sie nicht sterben möchte, auch wenn das Sterben "nur" vorübergehend ist. Sie verwehrt Julius auch die Vollendung der letzten drei fehlenden Siegel. Amber möchte ihre 'Freiheit' behalten und keinesfalls Julius Marionette sein. Julius hat Ambers Leben im ersten Band gerettet und bringt sie schon bald unwissend ein zweites Mal in ernsthafte Gefahr, als er seinen Vampir und Freund indianischer Herkunft aus den Klauen des grausamen und rassistischen Meisters Nathaniel Coe zu retten versucht. Kann Julius sowohl seinen Freund, als auch seine einzig wahre Liebe retten?

Flammenmond ist kein Buch für "mal eben zwischendurch". Man braucht Zeit. Zeit um das Geschehene in seiner Gesamtheit zu erfassen, die Ausmaße zu begreifen und schließlich alles verarbeiten zu können. Es ist nicht einfach irgendein Vampirroman, der eine unterhaltsame Geschichte erzählt, es ist eine Geschichte über nackte Grausamkeit, die sowohl uns "normale" Menschen in unserer realen Welt passieren kann und einigen immer wieder passiert, als auch Rebekka Pax's Romanfiguren. Die Themen reichen von einer ausgeklügelten Vampirhierarchie, über Gewalt, sexuellen Missbrauch und die damit verbundene Zerstörung eines Lebens / Seele, Liebe und Leidenschaft, sowie die spirituelle Kraft der indianischen Kultur. Glaube und Hoffnung spielen auch hier eine große Rolle.

Trotz der recht weitreichenden und umfangreichen Sprünge fügen sich doch all die Themen problemlos und (absolut!) stimmig zusammen und ergeben somit eine machtvolle, erschreckende und berührende Geschichte zugleich. Ich musste oftmals schwer schlucken und der Kampf eines gebrochenen Menschen, Vampires (auch aus seiner eigenen Sicht) wieder eine gewisse Selbstachtung zu erlangen ist nicht nur unvorstellbarer hart, fast unmöglich und definitiv herzzerreißend. Wie viel Leid kann eine Seele ertragen? Wie viel Leid kann ein Körper ertragen, bevor er sich aufgibt? Lohnt es sich um seine Selbstachtung zu kämpfen? Oder ist der Tod die rettende Erlösung) Fragen über Fragen schießen einem durch den Kopf und lassen den Leser nicht mehr los.

Fazit: Flammenmond hat mich nicht nur schockiert und tagelang beschäftigt, sondern auch zu tiefst berührt. Eine fröhlich beginnde Story, die sich rasend schnell in eine tief traurige Story voller Spannung, Angst und letztendlich Hoffnung verwandelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flammenmond, 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Während der Vampirjäger Julius Lawhead seine Strafe in dem Sarg seines Meistert Curtis verbüßt, reisen seine beiden Eidgeschworenen Christina und Brandon in Brandons ehemaliger Heimat. Die Reise beginnt für die beiden Verliebten wie ein unwirklicher Traum. Sie lassen sich treiben, genießen ihr untotes Dasein und ihre Liebe. Doch leider währt die Freude nur kurz, denn Brandon wird von seinem alten Meister Nathaniel Coe entführt und der Terror für den jungen Indianer beginnt erneut. Brandon droht nicht nur körperlich an den Qualen zu zerbrechen. Während er in Gefangenschaft ist, versucht seine Camarilla alles, um ihn zurück zu bekommen. Doch können Julius und Amber ihn befreien? Und welchen Preis sind sie bereit, dafür zu zahlen?

Das Cover zeigt eine Stadt, beschienen durch den Vollmond. Julis Gesicht blickt den Leser auffordernd an. Ich finde es sehr gut gewählt, da es bildlich an Septemberblut anknüpft und sich hervorragend für eine Serie eignet!

Rebekka Pax' Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Sie schafft es direkt zu Beginn, ihre Leser in den Bann zu schlagen und in die Welt der Vampire zu entführen. Sie schildert den Aufbau der Vampirhierachie anschaulich und verständlich. Die Bindung der Eidgeschworenen an ihre Meister sind zwar nur schwer nachzuvollziehen, die Regeln teils etwas überzogen, aber nur dadurch scheint ein Vampirclan in unserer heutigen Zeit existieren zu können. Rebekka Pax schreibt zwar einen Fantasy-Roman, hält sich aber sehr eng an der Wirklichkeit, so dass dieses Szenario glaubwürdig klingt.

Durch die stark unterschiedlichen Charaktere ihrer Protagonisten gewinnt das Buch an Lebendigkeit. Amber ist hin und her gerissen zwischen ihrer bedingungslosen Liebe zu Julius, einem Unsterblichen und ihrem wirklich Leben, dem Leben als Mensch. Durch starke Gefühlsschwankungen bringt Rebekka Pax dies ihren Lesern nahe. Der innere Kampf der jungen Frau, zerreißt einen förmlich. Einerseits möchte man ihr sagen: Hau ab! Und dann wieder: Bleib! Doch auch Julius schwankt zwischen seinen Gefühlen und den starren Regeln des Clans. Er versucht sich getreu an die Worte des Codex - der Vampir-Bibel - zu halten, doch sein Temperament geht häufiger mit ihm durch und bringt ihn in Schwierigkeiten. Als einfacher Vampir eigentlich kein Problem, doch jetzt als Meister, kann er sich solche Ausrutscher nicht mehr leisten. Man kann sehr gut beobachten, wie Julius an dieser Aufgabe erst zu scheitern droht, und dann an ihr wächst.

Sehr gut haben mir die Rückblicke in Brandons schmerzvolle Jugend und seine Neugeburt als Vampir gefallen. Rebekka Pax schildert diese sehr brutal, was aber die späteren Handlungen erklärbar machen.

Das Buch spielt zwar hauptsächlich in der Nacht, aber deswegen ist die Stimmung noch lange nicht düster und beklemmend. Komischerweise wirkt es gerade durch die intensiven Beschreibung lebendiger, als wenn es an einem sonnigen Tag an der Küste LAs spielen würde.

Das einzige Manko, welches ich in dem Buch finden konnte ist, dass für mich das Mittelmaß fehlte. Entweder bedingungslose Liebe, oder Hass. Amber und Julis brüllen sich im Streit an, oder flüstern sich verstohlen etwas zu. Man bindet sich mit Leib und Seele an die Camarilla, oder man ist draußen. Ein wenig mehr gezügelte Leidenschaft hätten dem Buch gut getan und es würde nicht ganz so reißerisch klingen.

Mein Fazit: Ein sehr gelungener zweiter Teil! Der Nachsatz der Autorin "Abschließend wieder der Dank an die Stadt der Engel... es gibt noch so viel zu entdecken", lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flammenmond, Rebekka Pax, 2. Teil der Geschichte um den Vampir Julius Lawhead, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Inhaltsangabe

Julius Lawhead, der seit kürzerem als Meistervampir mehr oder minder unbeabsichtigt seine eigene Camarilla (Synonym für Clan oder Familie) aufgemacht und für den Diebstahl eines Vampires von seinem eigenen Meister über Monate in einen Sarg gesperrt wurde, wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. Während seiner "Haftstrafe" wird Brandon, ein indianischstämmiger Vampir aus Julius Clan, der mit seiner erst kürzlich zum Vampir gemachten Freundin in seinem ehemaligen Land Urlaub macht von seiner Vergangenheit eingeholt. Sein totgeglaubter alter Meister Nathaniel Coe fordert sein Anrecht auf Brandon und unterbindet jegliche Verbindung zu Julius. Um Brandon aus den Klauen dieses gefährlichen Mannes zu retten, der Brandon zurück in seine alte Hölle würft und ihn auf das grausamste Misshandelt, muss Julius alles riskieren - nicht zuletzt seine wahre Liebe. Amber, die erst drei von fünf Siegeln trägt, prallt auf die gradlinige und unbeugsame Gesetzgebung und daraus resultierende Handlungsweise der Vampirwelt und fühlt sich von diesen eingeengt und abgestoßen. Wird sie Julius Leben akzeptieren können und bei der Befreiung von Brandon helfen oder wird sie sich am Ende für ihr altes Leben ohne Vampire entscheiden?

Eigene Meinung

Der Leser wird durch den stätigen Wechsel von Julius Sicht hin zum allgemein Hergang perfekt in das Geschehen integriert und ich konnte das Buch bis zum Ende nicht aus den Händen legen. Was mir an Rebekka Pax Vampirstory am Besten gefallen hat, ist die verworrene Gesetzstruktur dieser "Kultur" und die Idee mit der Stärke der Blutsbande über Bluttausch, die die Rangordnung festlegen und den fünf Siegeln, die viel ermöglichen, gleichzeitig aber auch wieder viele Regeln auferlegen. Die Siegel ermöglichen den Austausch von Bildern, Gefühlen etc. über die Gedanken. Ein starker Vampir vermag in den Geist eines anderen Einzudringen, alle Erinnerungen eines Wesens hervorzuzerren und nach belieben das gewonnene Wissen zu nutzen. Der Vampir, der dieses jedoch tut, muss auch für die Folgen gerade stehen. Für den Leser, der Septemberblut, den ersten Teil dieser Reihe, nicht gelesen hat, mag Flammenmond als einzeln stehendes Buch erstmal äußerst verworren sein, doch auch er wird sich hier zurechtfinden. Es ist eine gefühlsgeladene, actionreiche Erzählung und man fibert jeden Moment mit, fühlt das Leid und die Verwirrung der Aktoren und hofft bis zum Ende auf eine positive Wendung.

Fazit:

Rebekka Pax "Flammenmond" kann ich jedem Fan der Vampirkultur nur wärmstens an Herz legen, sowie allen Fantasybegeisterten, die es lieben, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein actiongeladenes Fantasyepos mit dem Hauch einer Liebesromanze laden zum Schwelgen ein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eintauchen in eine ganz andere Welt, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Der Roman von Rebekka Pax überrascht auf sehr positive Weise, denn auch wenn man ihr erstes Werk nicht kennt, so bleibt man doch nicht im Dunkeln stehen und durchschaut die Einzelheiten sehr schnell. Das ist jedoch auch vonnöten, schließlich ist die Geschichte um den Meistervampir Julius Lawhead sehr komplex, vielseitig und gut strukturiert.

Julius Geschichte beginnt im Sarg, in dem er seit Monaten liegt, da er eine Strafe absitzen muss, die ihm sein Meister auferlegte. Er unterhält eine gewisse Bindung - die Siegel - mit seiner Geliebten und gleichzeitig auch Dienerin Amber, die somit zu ihm Kontakt halten kann. Das ausschlaggebende Ereignis, um das sich der Rest der Story dreht, ist die Entführung eines der Mitglieder in Julius Clan; Brandon. Der geborene Indianer wird von seinem früheren Meister Nathaniel Coe gekidnappt und erlebt in seinen Fängen Folter, Fremdenhass und brutale Gewalttaten. Die Suche nach ihm übernehmen Amber, Julius und Brandons große Liebe Christina. Auf dem Weg stoßen sie auf einige Hindernisse, die mit sehr direkten, so wie auch für einen Laien auf dem Gebiet des Vampirismus durchaus interessanten Ritualen, Gesetzen und Geboten dieser Kreaturen gespickt sind.

Neben dem komplexen Konflikt zwischen Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, moralischem und unmoralischem Handeln, welcher auch dauerhaft die eigentlich sehr leidenschaftliche Beziehung zwischen Amber und Julius gefährdet, stehen vor allem Themen wie Gefangenschaft, Ehre, der Wert von Körper und Geist, aber auch die Wirkung des Glaubens im Vordergrund. Besonders die auf den Punkt getroffene Wortwahl der Autorin baut im Leser Spannung auf; lässt ihn mitfühlen - sowohl bei den Opfer- als auch bei der Tätercharakteren.

Ein klarer Vorteil dieses Romans sind die klar durchdachten Handlungsstränge, sowie seine exakt gewählten Ereignisse und plötzlich eintretenden Entscheidungen, die das Lesen zu einem Abenteuer machen, von welchem man einfach auch weiterhin ein Teil sein möchte. Eine sehr überzeugende Darstellung der Untoten, die unter Regeln und Gesetzen in einer Welt von hier und heute versuchen weiter zu existieren!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flammenmond, 21. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

In Flammenmond geht die Geschichte weiter, die die Autorin mit Septemberblut begonnen hat. Die Handlung setzt wenige Wochen nach dem Ende des ersten Bandes ein, man hat also nichts verpasst. Julius muss seine Strafe absitzen und wurde von seinem Meister Curtis in einem Sarg eingesperrt. Amber arbeitet weiter als Vergolderin und hält über die magischen Siegel immerhin in Gedanken die Verbindung zu ihrem Geliebten.

Die Handlung wird wieder aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wobei die Kapitel aus Julius Sicht wieder in Ich-Form geschrieben sind. Ab und an fand ich den Wechsel etwas verwirrend und brauchte einige Sätze bis mir klar war, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

Neben Julius und Amber spielen in diesem Buch die Vampire Brandon und Christina eine größere Rolle. Sie machen einen Ausflug in Brandons ehemalige Heimat in Arizona und müssen dabei feststellen, dass Brandons totgeglaubter Erschaffer Nathaniel Coe noch am Leben ist (naja, vampirmäßig zumindest nachts) und nun wieder Anspruch auf Brandon erhebt. Coe ist ein sadistischer Widerling und so setzt Julius alles daran, Brandon wieder zurückzuholen.

Meine Meinung:

Der erste Band hat mir gar nicht gefallen, dementsprechend bin ich mit gemischten Gefühlen an diese Fortsetzung herangegangen, die ich schon zu hause hatte (man sollte vielleicht immer erstmal den ersten Band einer Reihe lesen, bevor man sich weitere zulegt!). Zu Anfang war ich positiv überrascht, die Handlung gefiel mir deutlich besser und gerade die Abwechslung durch Brandon und Christina machte die erste Hälfte des Romans für mich recht unterhaltsam.

Allerdings hatte ich, wie im ersten Band auch, ziemliche Probleme mit den Figuren Julius und Amber. Deren Gefühle füreinander bleiben für mich weiterhin ein Rätsel. Julius belügt Amber in so vielen Dingen, sie verabscheut sein Handeln in vielen Bereichen, trotzdem zieht sie die längste Zeit keine Konsequenzen.

Auch die Beschreibung der Vampir-Hierarchien, die ständige Erwähnung von Dienern und Meistern, Schwüren und Bindungen, ist einfach nicht so mein Fall.

Die Gewaltszenen waren wieder reichlich drastisch, ich bin kein allzu zartbeseiteter Leser, aber an ein paar Stellen habe ich dann nur noch quergelesen.. Aber nicht nur das, auch psychische Gewalt und Demütigung spielt in dieser Geschichte eine große Rolle und ist an einigen Stellen fast noch schlimmer als die blutigen Kampfszenen.

Viel zu lang geraten ist meiner Meinung nach der Ausflug in Rituale und Mythen der indianischen Ureinwohner, vor allem hat sich mir der Sinn dieses Handlungsstrangs nicht so wirklich erschlossen.

Insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als der erste Teil, aber ich glaube, den kommenden dritten Band muss ich nicht unbedingt lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Voller Grausamkeiten, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
"Flammenmond" ist der Nachfolger von Rebakka Pax' "Septemberblut" und somit der zweite Teil der Reihe um den Vampir Julius Lawhead aus Los Angeles. Dieser Teil hat mir wieder ganz gut gefallen, allerdings nicht so gut wie der Vorgänger.
"Flammenmond" muss nicht zwangsläufig nach "Septemberblut" gelesen werden, da es eine in sich abgeschlossene Handlung besitzt und dank Rückblenden auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen ist. Ich würde es allerdings empfehlen, gerade um auch die übergeordneten Zusammenhänge, wie die Beziehung zwischen Amber und Julius, besser nachvollziehen zu können.

Inhalt: Julius hat jetzt schon über 10 Wochen in dem Sarg verbracht, in dem er von seinem Meister Curtis zur Strafe für ein eigenmächtiges Handeln eingesperrt worden war. Amber besucht ihn so oft wie möglich. Sein eidgebundener Vampir Brandon ist mit seiner Freundin und Neu-Vampirin Christina nach Arizona gereist, um etwas über seine Vergangenheit und indianische Abstammung in Erfahrung zu bringen. Dort trifft er allerdings auf seinen Erschaffer Coe, einen grausamen und rassistischen Vampir, der Brandon sofort wieder gefangen nimmt. Christina kann fliehen und Curtis begnadigt Julius vorzeitigt, damit er mit Amber, Christina und dem jungen Vampir Steven nach Arizona reisen und Brandon befreien kann, bevor Coes Grausamkeiten in körperlich und psychisch entgültig zerstören.

Im Gegensatz zum ersten Teil spielt "Flammenmond" also kaum noch in L.A., sondern in den Wüsten Arizonas, die die Vampire mit einem Wohnwagen auf der Suche nach Coe durchfahren. Gut hat mir gefallen, dass die Nebencharaktere wie Brandon und Christina in diesem Teil ein stärkeres Profil bekommen, man sie besser kennenlernt und verstehen kann. Gerade Brandon erlebt im Laufe dieser Geschichte schreckliches, denn für seinen Erschaffer ist er als Indianer ein Mensch bzw. Vampir zweiter Klasse. Brandon, der seit seiner Flucht vor Jahrzehnten dachte, Coe sei tot, findet sich jetzt in seiner fast vergessenen persönlichen Hölle wieder. Während ich Brandon in "Septemberblut" nicht sonderlich leiden konnte und seinen Charakter auch nicht sehr bedeutend fand, war er in "Flammenmond" meiner Meinung nach einer der überzeugendsten Protagonisten.

Nicht mehr so gut gefallen dagegen hat mit Julius, der wie schon in "Septemberblut" als einziger Protagonist als Ich-Erzähler auftritt, während alle anderen aus der dritten Person erzählen. Julius ist in diesem Teil einfach nur steif und kalt. Wie im ersten Teil auch ist er zwar immer noch hin- und hergerissen zwischen seiner sensibleren Seite und seinen Pflichten gegenüber seinem Meister und seinen eigenen Eidgebundenen, aber diese Zerissenheit spielt eigentlich keine Rolle mehr, jedenfalls nicht außerhalb seiner stillen, inneren Monologe. In seinem Handeln siegt letztendlich immer und ausschließlich die harte, rationale, pflichtbewusste Seite und so sehr er auch immer wieder seine Liebe zu Amber betont, in seinen Taten zeigt sie sich nicht mehr. Vergessen scheint zu sein, dass er sich für sie schon einmal gegen seiner Meister widersetzt hat und für seine Beziehung eingetreten ist. Stattdessen verlangt er von Amber Verständnis für alles und das sie bedingungslos bei ihm bleibt. Schade, dass sich der Charakter so wenig weiterentwickelt.

Auch Amber ist aber keineswegs besser. Sie kommt mit kaum einem Aspekt der Vampirwelt zurecht, lehnt fast alles ab, zieht aber viel zu lange keine Konsequenzen was sie und Julius betrifft. Sie ist immer wieder wütend auch ihn, denkt dann immer wieder dasselbe (und zwar wie sehr sie ihn liebt) und lässt sich dann genauso routinemäßig immer wieder einlullen und zum Bleiben überreden. Das passt einfach nicht zur ansonsten so starken und eigenwillig handelnden Amber. Außerdem hat die Beziehung einfach keine Grundlage. Auch nach Monaten ist sie immer noch auf den Stand blinder Verliebtheit, wie am Anfang. Kein Fortschritt. Außer den drei Siegeln verbinden die beiden keine Gemeinsamkeiten und so wurde ihre Beziehung für mich immer unglaubwürdiger. Erst spät im Roman (und für mich einfach zu spät) lässt wenigstens Amber mal den Schleier der blinden Verliebheit fallen und versucht wenigstens für ihren Standpunkt einzutreten.

Nichtsdetotrotz hat die Beziehung aber auch weiterhin sehr rührende, emotionale und auch romantische Seiten, die mir wieder gut gefallen haben. Es kribbelt schon zwsichen den beiden und das kommt auch gut rüber, auch wenn ich es eben nicht immer nachvollziehen konnte und die Charaktere mich nicht mehr so sehr überzeugten, wie am Anfang.

Wie schon im ersten Teil schildert die Autorin alle Kämpfe und auch die Grausamkeiten Coes sehr detailiert, blutig und brutal. Mich stört das nicht. Ich finde sogar, dass es hilft, sich in die Handlung einzufühlen und deren düstere, bedrohliche Atmosphäre zu vermitteln. Es ist aber sicher nichts für zartbesaitete Leser.
Auch gemeinsam haben die beiden Teile nach wie vor ihre Rituale, die immer und überall auftauchen. Mir war das schon im ersten Teil ein wenig zu viel und die häufigen Wiederholungen langweilten mich, doch als jetzt bei "Flammenmond" zu den Vampirritualen auch noch die Indianerrituale hinzukamen, fand ich es zunehmend ein wenig zäh.

Sprachlich fand ich "Flammenmond" überzeugend. Es liest sich sehr flüssig und ist auch richtig spannend (jedenfalls über weite Teile). Das Cover ist passend zur Handlung schön düster, passt aber durch die Hochglanz-Gestaltung leider nicht mehr richtig zum matten Cover des Vorgängers "Septemberblut" und gefiel mir dadurch auch etwas weniger. Auch die Schrift wurde verändert - immer schade bei einer Reihe.

Mein Fazit: Ich bin ein wenig hin- und hergerissen. "Flammenmond" gefiel mir nicht ganz so gut wie "Septemberblut", was besonders daran lag, dass die Hauptprotagonisten Amber und Julius an Tiefe und Glaubwürdigkeit einbüßten, ebenso wie ihre Liebesbeziehung, was ich besonders bei Julius schade finde, denn ich mochte ihn vorher sehr. Andere Charaktere wurden zwar weiterentwickelt, können den Verlust meiner Meinung nach aber nicht auffangen. Trotzdem ist die Handlung spannend und vor allem das gute offene Ende lässt mich sicher sein, dass ich die Reihe weiterhin verfolgen möchte. Daher gebe ich "Flammenmond" wie auch schon "Septemberblut" insgesamt 4 Sterne, allerdings mit leichter Tendenz zur 3, denn der Vorgänger war einfach ein wenig besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Vampirromen mit überraschenden Wendungen, 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Als ich das Buch das erstmal sah, dachte ich "Das ist ja dicker als Septemberblut. Nun ja, ein Blick kann täuschen. Dicker heißt noch lange nicht mehr Seiten. Weit gefehlt.

Flammenmond geht da weiter, wo Septemberblut aufgehört hat. Julius verbüßt in einem Sarg seine Strafe. Doch er kommt vorzeitig aus seiner Gefangenschaft. Brandon wird von Nathaniel Coe entführt. Der erste Teil des Buches ist recht spannend: Wie Julius versucht, Brandon freizutauschen und danach das Urteil gegen Coe. Aber der zweite Teil mit der Gesichte um den Sonnentanz fand ich dann nicht mehr ganz so spannend. Richtig spannend wurde es erst wieder, als Julius & Co. auf die Jägerin treffen.

Flammenmond hat Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Normalerweise habe ich immer das Gefühl, zu wissen wie es weiter geht. Hier war das nicht immer der Fall.

Vom Schreibstil und Aufbau unterscheidet sich Flammenmond nicht von Teil 1. Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet, aber nur Julius erzählt aus seiner Sicht.

Christina und Amber fand ich nach wie vor sympathisch. Amber ist nicht der Typ, der zu allem Ja und Amen sagt. Das fand ich gut, allerdings habe ich die Handlungen von Amber nicht immer ganz verstanden.

Was kann ich zum Ende sagen. Nachdem ich Septemberblut gelesen habe, ist das Ende von Flammenmond für mich nicht überraschend.

Beim Cover finde ich es schade, dass dieses von der Optik von Teil 1 abweicht. Bei Septemberblut kann man den Autorennamen fühlen, was bei Teil 2 nicht der Fall ist und zum anderen glänzt das Cover von Flammenmond, während das Cover von Septemberblut matt ist. Ich finde, in einer Reihe sollte die Optik der Cover sich ähneln. Insgesamt gefällt mir das Cover aber sehr gut.

Von mir gibt es 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Flammenmond, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) (Taschenbuch)
Inhalt:
Der Vampir Julius Lawhead ist seit mittlerweile 2 œ Monaten, als Strafe für eine begangene Ungehorsamkeit seines Meisters gegenüber, in einen Sarg eingesperrt. Er hat seinem Meister und Clanoberhaupt Curtis in einem unbedachten Moment den Vampir Brandon gestohlen, und ist nun selbst Brandons Meister. Sein Schützling Brandon nutzt diese Zeit, um mit seiner Gefährtin Christina nach Arizona zu reisen, um sich den Geistern seiner Vergangenheit zu stellen. Brandon ist ein Halbindianer von dem Indianervolk der Navajo. Er hatte nicht nur eine schwere Kindheit, sondern wurde von seinem Schöpfer Nathaniel Coe schwer misshandelt und gequält, bis Coe bei einem Brand endgültig starb. Für ihn bricht nun mit seinem neuen Meister Julius eine neue Zeit an, und er möchte auf diesem Weg seine Vergangenheit aufarbeiten und hinter sich lassen. Christina steht im bei und lernt ihn dadurch noch besser kennen und verstehen. Doch dann geschieht das Unfassbare. Nathaniel Coe taucht plötzlich auf der früheren Farm Brandons auf, und fordert ihn als seinen Untergebenen zurück. Er bringt ihn in seine Gewalt und schickt die verängstigte Christina wieder nach L.A. zurück. Julius ist außer sich und versucht Brandon von Coe freizukaufen oder mit einem anderen Vampir auszutauschen. Er weiß von Coes sadistischen Ader, und das Brandon lieber sterben würde, als noch einmal unter Coes Herrschaft zu stehen. Doch ist es wirklich so einfach Brandon zurück zu bekommen? Coe hätte nicht so einen grausamen Ruf, wenn er nicht noch ein paar Gemeinheiten in petto hätte. Kann Julius Brandon befreien? Und wenn ja zu welchem Preis?

Meine Meinung:
Flammenmond ist der zweiter Band von Rebekka Pax und schließt direkt an den ersten Band Septemberblut" an. Auch das Cover lehnt sich mit einer Skyline im Hintergrund, dem männlichen Gesicht und dem Namen der Autorin mit dem Kreuz, an das des ersten Bandes an. Es ist diesmal zwar in schwarz und grau gehalten, doch wie auch beim ersten Band steht der Name der Autorin im Vordergrund und nicht der Titel. Man kann sehr gut erkennen, dass diese beiden Teile zu einer Reihe gehören.

Die Vampire von Rebekka Pax sind eher klassisch gehalten und mit ein paar zusätzlichen brauchbaren Eigenschaften ausgestattet. Sie schlafen in Särgen, ernähren sich vom Blut der Menschen und haben menschliche Diener. Ihr leben in Clans ist mit klaren Regeln und Gesetzen geregelt, auf deren Verstoß harte Strafen, bis hin zur Todesstrafe, stehen. Neu ist, dass sie sich nicht nur über weite Distanzen per Gedanken austauschen können, sondern in geringen Mengen so auch Energie aufnehmen können. Durch die Verbindung mit 5 möglichen Siegeln können sie sich an menschliche Diener binden, die ihrerseits auch gewisse Vorteile dadurch erhalten, wie bessere Sinneswahrnehmung und längeres Leben.

Im Vampirroman Flammenmond begegnete ich vielen Charakteren, die ich in dem ersten Band Septemberblut schon kennen und mögen gelernt habe. Im Vordergrund stehen der frisch zum Vampirmeister aufgestiegene Julius mit seiner menschlichen Freundin und Dienerin Amber, und der Halbindianer Brandon mit seiner frisch gewandelten Gefährtin Christina. Es ist zwar nicht notwendig den ersten Band zu kennen, um diesen zu verstehen, da es sich hierbei um eine insich abgeschlossene Geschichte handelt, trotzdem würde ich empfehlen den ersten Teil vorher zu lesen. Es hilft dabei die Charaktere und gewisse Situationen besser zu verstehen und tiefer in die Geschichte eintauchen zu können.

Rebekka Pax läßt einem in diesem Buch die Vampirwelt aus den Augen von Amber, Brandon und Julius sehen, wobei nur die Passagen von Julius aus der Sicht einen Ich-Erzählers geschrieben wurden. Ambers und Brandons Erlebnisse werden einem aus der Sicht eines aussenstehenden Erzählers vermittelt. Ich konnte richtig die Verzweiflung und Zerrissenheit von Julius mitempfinden, der dauernd hin und hergerissen wurde zwischen dem Befolgen der Gesetze, und dem Drang seine Camarilla (so eine Art Familie) zu schützen. Ein schwieriger Drahtseilakt, der auch teilweise etwas aus dem Ruder lief. In seiner Haut wollte ich nicht stecken, doch genau diese Wesenszüge brachten mir seinen Charakter diesmal näher. War er mir im ersten Teil total unsympatisch, hat nun Amber diesen Part eingenommen. Sie wurde sehr selbstgerecht und unglaublich stur dargestellt. Die ganze Geschichte über, war sie ununterbrochen nur auf Krawall gebürstet. Meiner Meinung nach etwas zu übertrieben, jedoch noch im Rahmen des Glaubhaften, wenn man davon in einem Fantasy-Roman überhaupt sprechen kann. Bei Brandon hat sich die Autorin besonders ins Zeug gelegt. Sie hat nicht nur seinem Charakter durch die Einblicke in seine Vergangenheit und Martyrien mehr Tiefe gegeben, sondern durch das Einbeziehen seiner Navajo-Kultur noch einen passenden Rahmen für die Geschichte geschaffen. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, etwas über die Navajo und ihre Rituale zu erfahren, ein Vampirroman, der in der Wüste spielt ist dann doch nicht so alltäglich. Der Charakter von Christina blieb auch diesmal sehr Oberflächlich, da sie ein überaus junger Vampir ist, blieb für sie nur der Teil der immer hungrigen und dauernd weinenden Freundin übrig, die nicht weiß wie sie sich verhalten soll. Ich hoffe das sie in den nächsten Teilen eine größere Rolle bekommt, da sie mir trotzdem ans Herz gewachsen ist.

Mit Flammenmond hat Rebekka Pax einen sehr spannenden und teilweise sehr brutalen Vampirkrimi erschaffen. Sollte jemand auf der Suche nach einer Vampir/Mensch-Romanze sein, mit Vampiren, die sich nur von Blutkonserven ernähren und nie auch nur einen Hauch Böses in sich tragen, kann ich nur von dem Kauf abraten. Es gibt zwar vereinzelte leidenschaftliche Szenen, doch die sind sehr rar und oberflächlich gehalten. Der Anteil an Brutalität mit Misshandlungen, Demütigungen und Gewalt überwiegt eindeutig. Doch die Art und Weise wie Rebekka Pax das Alles verpackt und miteinander verbindet, hat mich überzeugt. Der Roman war von Anfang bis Ende spannend, gut teilweise etwas vorhersehbar, aber durchaus fesselnd. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung, denn auch wenn diese Geschichte insich abgeschlossen ist, sind noch so einige Fragen offen geblieben.

Fazit:
Ein spannender und fesselnder Vampirkrimi der etwas anderen Art. Für Fans der blutrünstigen und altmodischen Blutsauger absolut empfehlenswert. Ich vergebe 5 von 5 Sternen
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Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2)
Flammenmond: Roman (Ein Vampirjäger-Roman, Band 2) von Rebekka Pax (Taschenbuch - 17. Februar 2012)
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