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48
3,9 von 5 Sternen
Das Lied der roten Erde (Die Australien-Saga, Band 1)
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TOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2011
Australien um 1800 ist die Kulisse für diese spannende Saga, in der die junge und aufmüpfige Irin Moira die Hauptrolle spielt. Ihre Eltern zwingen sie zur Ehe mit dem viel älteren Arzt ihres Vaters. Sie muss ihrem ungeliebten Ehemann nach Toongabbie, einem kleinen Ort in der Nähe von Sydney folgen, weil er in der dortigen Strafkolonie als Arzt arbeiten möchte. Sie fristet ein langweiliges Dasein bis der rebellische Strafgefangene Duncan in ihr Leben tritt. Durch ihn lernt sie endlich die leidenschaftliche Liebe kennen und gemeinsam wollen sie in ein besseres Leben fliehen.
Inez Corbi ist für mich eine Neuentdeckung, die ich mir auf jeden Fall merken werde. Sie erzählt sehr lebendig, sehr spannend und würzt diese lesenswerte Mischung noch mit einer Prise Erotik. Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch, sie hat sie liebevoll beschrieben und die Auftritte der historischen Persönlichkeiten haben mir sehr gut gefallen. Auch die "Bösen" haben - bis auf eine Ausnahme - zumindest den Hauch einer guten Seite. Also nicht die übliche Schwarz-Weißmalerei, die einem viel zu oft in solchen Romanen begegnet. Ich konnte viel über die Lebensumstände der damaligen Zeit erfahren, sehr aufschlussreich fand ich auch das Nachwort und die Zeittafel am Ende des Buches. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, denn das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und ich würde Moira sehr gerne noch ein wenig auf ihrem abenteuerlichen Weg begleiten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Im Prolog, der in Irland im März 1787 beginnt, erfahren wir von einem Mann, der ein Pferd gestohlen hat und dafür ins Gefängnis wandert. Sein Sohn Duncan hat jetzt keine Bleibe mehr und weiß nicht wohin, deshalb wartet er vor dem Gefängnis auf seinen Vater.
Er hofft auf die Freilassung des Vaters, muss jedoch erfahren, dass sie ihn bereits gehängt haben. Auf Pferdediebstahl steht in Irland die Todesstrafe.

Das Lied der roten Erde erzählt die Geschichte der aufmüpfigen Moira, die nach einem Skandal auf ihrer 1. Ballnacht von Ihren Eltern an den mehr als doppelt so alten Dr. Alistair McIntyre verschachert wird und mit Ihm nach Australien auswandern muss. Sie blickt auf eine traurige Zukunft, ohne ihre geliebten Pferde und Ihrer Schwester Ivy.

Das Lied der roten Erde erzählt aber auch die Geschichte des Sträflings Duncan O'Sullivan, der zu Moira's Schicksal wird.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, spannend und bildhaft. Ich konnte mich in die unglückliche Moira nach der Ankunft in Australien sehr gut hineinversetzen. Alistair's liebloses Verhalten in der Hochzeitsnacht lassen nichts Gutes ahnen. Sie kommt zu dem Schluss, dass er sie nur geheiratet hat, um einen Erben zu zeugen.

Es gibt in dem Roman einige "twists und turns" die für mich nicht immer ganz logisch und nachvollziehbar sind. Auch ist die Story etwas vorhersehbar und es kommen für meinen Geschmack zu viele kristallblaue und moosgrüne Augen darin vor.
Aber davon abgesehen, habe ich mich während der Weihnachtsfeiertage bestens unterhalten gefühlt.

Vorne im Buch erwähnt die Autorin, dass sie bereits an der Fortsetzung schreibt. Das freut mich, denn ich würde schon gerne wissen, was aus dem rothaarigen Samuel geworden ist? Hat er die Bootsfahrt überlebt?
Und vielleicht gibt es auch eine Auflösung, was mit China hinter den Bergen im Westen Australiens gemeint ist?

Das Nachwort und die Zeittafel runden den Roman ab. Hier wird ausführlich erklärt, was Wahrheit und Fiction ist und das neben ihren erfundenen Protagonisten auch einige historische Persönlichkeiten der damaligen Zeit mit dabei sind.

Fazit: ein schöner australischer Schmöker, bei dem man gut unterhalten wird. Ich werde auch den nächsten Roman der Autorin lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2011
Moira, ein 19-jähriges voller Lebensfreude und Energie sprühendes Mädchen aus Irland, wird von Ihren Eltern gegen Ihren Willen mit dem älteren Dr. McIntyre verheiratet. Dieser hatte sich bereits vor der Hochzeit für den Militärdienst in Australien beworben und so besteigen Moira und Dr. McIntyre zusammen mit vielen Häftlingen ein Schiff gen Australien. Damals wurde Diebe und Rebellen nach Australien abgeschoben, da die heimischen Gefängnisse aus allen Nähten platzten. Moira fühlt sich an der Seite von Dr. McIntyre sehr unwohl, da dieser sie lediglich als sein Eigentum betrachtet und sich einen Sohn erhofft. Als der junge Häftling Duncan OŽSullivan bei den McIntyres als Kutscher anfängt verliebt sich Moira in ihn. Durch Duncan erfährt Moira dass Liebe sehr wohl mehr als unliebsamer Sex und kalte Worte ist. Da ihre Liebe aber nicht standesgemäß ist und eigentlich nicht gebilligt wird, müssen Moira und Duncan hart um ihre Liebe kämpfen und viele Abenteuer bestehen.

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Man fühlt sich sofort mit Moira verbunden, die den "alten Bock" Dr. McIntyre heiraten musste und ihr Leben an seiner Seite fristet. Kaum vorstellbar dass Sydney damals nicht mehr als ein paar Häuser und einer Hauptstraße war. Und vor allem die atemberaubende wilde Natur und die teilweise sehr skurril und lustig wirkende Tierwelt ist schön beschrieben. Man bangt mit Moira und Duncan um ihre gemeinsame Zukunft. Begleitet wird die Liebesgeschichte von dem Eingeborenen Mädchen Ningali, die immer mal wieder als Schutzengel der beiden auftaucht. Es wird beschrieben wie hart die Weissen damals mit den Einheimischen umgingen. Da sie sie als Bedrohung betrachteten wurde diese damals teilweise einfach niedergemetzelt und vertrieben. Eine schön geschriebene Liebesgeschichte die zwar in sich abgeschlossen ist aber durchaus noch Spielraum für den ja bereits geplanten 2. Teil lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2010
Das Buch erzählt die Geschichte von Moira, einer jungen nicht angepassten Frau aus Dublin. Zum Leidwesen ihrer Eltern hat sie sich an dem Abend ihres Debüts nach dem ersten Tanz heimlich aus dem Ballsaal geschlichen, um ihrer Stute Dorchas bei der Geburt des ersten Fohlens beizustehen. Der Skandal war perfekt. Hausangestellte kündigten, ihr Vater verlor Kunden und nur noch wenige Freunde standen der Familie bei. Von daher waren ihre Eltern hoch erfreut, als der Arzt Dr. Alistair McIntyre, der nur zwei Jahre jünger als ihr Vater war, um ihre Hand anhielt. Auch eine verzweifelte Lüge half Moira nicht, der Hochzeit zu entgehen, die kurzfristig stattfand, da McIntyre nach Australien auswandern wollte, um dort als Arzt in einer Sträflingskolonie zu arbeiten. In New South Wales angekommen, fühlt sich Moira sehr einsam an der Seite ihres ungeliebten Ehemanns und ihre Abneigung gegen ihn wächst immer mehr. Als der Sträfling Duncan sie vor der Vergewaltigung eines Aufsehers rettet, kommen sich beide näher und treffen sich heimlich. Hat ihre Liebe eine Zukunft?

Der bildhafte Schreibstil von Inez Corbi ist flüssig und verständlich. Man kann Moira gut verstehen, dass sie von der Heirat mit dem alten Arzt Dr. McIntyre nicht begeistert war. Denn sein Verhalten in der Hochzeitsnacht lassen auf einen lieblosen Mann schließen, der sie nur geheiratet hat, um einen Nachkommen zu zeugen. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten im Geschehen und ist gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Leider bleibt die Spannung der ersten Seiten nicht bis zum Schluss bestehen, sondern flacht stellenweise ab. Einige Vorkommnisse sind vorhersehbar, andere wirken unglaubwürdig. Trotzdem ein interessantes Buch, in dem man an trüben kalten Wintertagen in eine andere Zeit und einen anderen Kontinent abtauchen kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 28. Dezember 2010
Das erste, was meine Aufmerksamkeit auf das Buch lenkte, war das schöne Cover. In warmen Farben zeigt sich dem Betrachter ein Bild von der wunderschönen Landschaft Australiens. Ein gut klingender Titel mit dem Zusatz Australien-Saga und ein Blick auf den Klappentext haben mich dann zu der Überzeugung gelangen lassen, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Mit der jungen Irin Moira hat Inez Corbi eine sehr plastische Figur geschaffen, die mir auf Anhieb sympathisch war. Durch ihre sehr eigenwillige und aufsässige Art bringt sie ihre Eltern so manches Mal in Verlegenheit. Als sie aber an dem Tag, an dem sie in die Gesellschaft eingeführt werden soll, plötzlich den Ball verlässt, um bei ihrer fohlenden Stute zu sein, hat sie den Bogen überspannt. Um weiteren öffentlichen Skandalen zu entgehen, verheiraten ihre Eltern sie kurzerhand mit dem doppelt so alten Arzt Alistair McIntyre. Als Moiras letzter verzweifelter Versuch, die Hochzeit abzuwenden scheitert, sind ihre Tage in Irland gezählt, denn Alistair McIntyre tritt in Australien eine Stelle als Arzt in einem Gefangenenlager an.

Moiras Mutter macht ihr sehr eindringlich klar, dass es Aufgabe der Frau ist, sich unterzuordnen und sie immer daran denken soll, auch wenn ihr manches zuwider sein wird. "Du wirst dich mit der Zeit daran gewöhnen. Er ist dein Mann. Widersprich ihm nicht." Noch in der gleichen Nacht fordert ihr Mann sein eheliches Recht ein.

Nach fast fünfmonatiger Überfahrt in Australien angekommen, fällt es Moira sehr schwer, sich in die Rolle der folgsamen Ehefrau einzufügen. Die wenigen Freundschaften, die sie dort schließen kann, muss sie vor ihrem tyrannischen Ehemann geheim halten. Dieser wird ihr immer unheimlicher. Nicht nur, dass er sich Tag für Tag in seinem Arbeitszimmer einschließt - auch den wahren Grund über den Selbstmord seiner ersten Frau scheint er geheim halten zu wollen.

Als Moira den irischen Rebellen Duncan kennen lernt, der zu sieben Jahren Verbannung verurteilt wurde, verliebt sie sich sofort in ihn und die beiden beginnen eine Affäre. Ihre Beziehung zueinander steht jedoch unter keinem guten Stern. Die beiden werden von Alistair erwischt und haben keine andere Wahl als in den australischen Busch zu flüchten ...

Dies ist nur ein sehr kleiner Teil der Geschichte. Sie ist weitaus komplexer und der Leser begegnet sehr vielen interessanten Charakteren. Inez Corbi hat tatsächlich auch einige historische Persönlichkeiten in ihren Roman einfließen lassen, wie z. B. John und Elizabeth Macarthur, die Begründer der Schafzucht in Australien. Auf jeden Fall erwähnenswert ist die Zeittafel im Anhang des Buches. Für solche Zusatzinformationen bin ich immer sehr dankbar.

Schön wäre es gewesen, wenn die Autorin zusätzlich noch etwas intensiver auf die Landschaftsbeschreibungen eingegangen wäre. Genau wie die Protagonistin möchte auch der Leser das fremde Land kennen lernen. Die vorhandenen Beschreibungen waren sehr schön, aber es hätte wirklich etwas mehr sein dürfen.

Aber auch dieses kleine Manko wird mich nicht davon abhalten, dem Roman die volle Punktzahl zu geben. Wer Sagas liebt, findet in "Das Lied der roten Erde" den richtigen Lesestoff.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Anfang des 19.Jahrhunderts muss die junge Irin Moira zusammen mit ihrem deutlich älteren Ehamann , dem Arzt Alistair McIntyre nach Australien auswandern. Alistair soll sich dort u.a. um die ärztliche Versorgung von Sträflingen kümmern. Die leicht rebellische Moira hadert mit ihrem Schicksal, wurde sie doch von ihren Eltern zu dieser Ehe gezwungen. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen , eckt aber immer wieder mit ihrem Mann an, der sie nur geheiratet hat, um für Nachwuchs zu sorgen und sonst eher ein Eigenbrötler ist. Eines Tages lernt Moira den Strafgefangenen Duncan kennen und lieben. Eine wohl aussichtslose Sache ... ?

Der Roman ist sehr komplex und beinhaltet viele Geschehnisse und Wendungen . Dadurch bleibt er durchweg interessant und spannend. Natürlich spielen auch australische Ureinwohner eine Rolle und man bekommt einen recht guten Einblick in die damalige australische Geschichte.

Das Buch ist flüssig und lebendig geschrieben und bietet gute Unterhaltung. Manche Dinge sind vorhersehbar und manchmal muss man sich fragen, ob so viele Zufälle, soviel Pech auf der einen Seite und soviel Glück andererseits einer einzigen Peson widerfahren kann. Aber das schadet dem Buch nicht wirklich. Es ist auf jeden Fall allen Liebhabern australischer Sagas zu empfehlen.
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am 8. September 2012
Beschreibung des Buches:
Die Australien-Saga "Das Lied der roten Erde" von Inez Corbi ist im Ullstein-Verlag erschienen. Das Buch hat ca. 457 Seiten. Im Anhang befindet sich eine Zeittafel. Die Handlung spielt hauptsächlich in Australien etwa im Jahr 1800. Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Bei einer ihrer Lesungen aus diesem Buch bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden.

Das Titelbild zeigt eine weiß gekleidete Frau mit dem Hintergrund der australischen roten Erde und der Weite dieses Kontinents. Es passt wunderbar zum Buch und gefällt mir gut.

Kurze Zusammenfassung:
Die junge Irin Moira wird von ihren Eltern zwangsverheiratet mit dem schon älteren Arzt McIntyre, Gemeinsam wandern die beiden nach Australien aus, weil McIntyre die Gesundheit der Sträflinge zu überwachen hat. Schon auf der Schiffsreis wird Moira aufmerksam auf den gutaussehenden Sträfling Duncan. Ihre Wege treffen immer wieder aufeinander. Sie verlieben sich. Doch Moira ist ja mit dem Arzt McIntyre verheiratet. Wird die Liebe zum Sträfling sich durchsetzen ?

Mein Leseeindruck:
Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Freund von Australien-Sagas, aber mir lag der Sprachstil der Autorin ausgesprochen gut. Ich fühlte mich gleich zu Beginn in die Geschichte hineingezogen und konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und durchgängig gut beschrieben. Auch die Einbeziehung der Ureinwohner Australiens in die Geschichte wurde nicht vergessen.

Die geschichtlichen Hintergründe hat die Autorin sehr gut recherchiert, so dass es sich hier nicht nur um eine Art Liebesroman handelt, sondern wirklich um eine Familiensaga, die die Widrigkeiten der Sträflinge im fernen Australien um die Jahrhundertwende zum 19. Jahrhundert mit all ihren Grausamkeiten gut beleuchtet.

Fazit:
Es gibt schon eine weitere Folge um die Geschichte von Moira und Duncan. Auch diese werde ich lesen, denn dieser Roman hat mir sehr gut gefallen.
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am 24. Januar 2011
Inez Corbi schildert in ihrer Saga "Das Lied der roten Erde"' eine Liebesgeschichte im fernen Australien zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die junge Irin Moira, Tochter eines Weinhändlers und somit aus gutem Hause, die jedoch nicht immer mit dem strengen Normen und Sitten der Gesellschaft konform geht, ist die Protagonistin des Buches. Sie scheint sie oftmals das strenge Gemüt der Mutter zu erzürnen und hört selbst bei ihrem Debüt nicht auf sie. Moiras Eltern vereinbaren schließlich gegen den Willen ihrer Tochter die Hochzeit mit einem älteren Arzt. Mit ihm soll sie nach Australien übersiedeln und es zeigt sich bereits kurz nach der Hochzeit, dass Moira das gezwungenermaßen eingegangene Eheleben nicht einfach so über sich ergehen lassen wird.

Bereits auf der langen Überfahrt gen Australien scheint Moira fasziniert von den Gefangenen, auf die in Australien das Leben in Gefangenenlagern wartet. In Australien angekommen, fällt es ihr nicht gerade leicht, sich in die Rolle der Ehefrau einzufügen. Vielmehr bewahrt sie auch dort ihre ungestüme und leidenschaftliche Art und bringt sich so nicht nur einmal in lebensgefährliche Situationen - besonders, als sie den irischen Rebellen Duncan kennen und lieben lernt.

Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil kann man schnell in die Geschichte eintauchen und sich von ihr fesseln lassen. Besonders die Einbettung des Australien-Themas in einen historischen Kontext finde ich überaus spannend und gelungen. Dennoch haben der Zufall und die glückliche Fügung leider einmal zu viel ihre Hände im Spiel, sodass es teilweise unglaubwürdig wirkt. Darüber hinaus scheint manches schnell vorhersehbar, wodurch die Spannung auf der Strecke bleibt.
Insgesamt eine nette Lektüre für kalte und trübe Winterabende.
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am 12. Januar 2011
Die junge Irin Moira wird gegen ihren Willen mit dem älteren Arzt McInyre verheiratet. Mit ihm begibt sie sich auf die lange Reise nach Australien, wo ihr Mann als Arzt in einer Strafkollonie arbeiten soll. Während ihr eher eintöniges Leben an der jungen Frau vorbeirauscht, verliebt sie sich in den Strafgefangenen Duncan. Eine Liebe gegen jede Konvention. Der Kampf um ein wenig Glück beginnt.

Das Cover zeigt eine junge Frau, die auf einen Weg ins Irgendwo blickt. Sonnenuntergang, die Wildnis Australiens leuchte in einem betörenden Rot und läd zum Träumen ein. Zusammen mit dem Klapptext verspricht das Buch ein Reise in eine andere Welt.

Der Schreibstil von Inez Corbi ist flüssig und leicht zu lesen. Direkt nimmt sie den Leser mit ihren Worten gefangen und führt ihn behutsam in eine längst vergessene Zeit. Anschaulich schildert die Autorin die damals herrschenden Lebensumstände zum einen in Australien selber und zum anderen auch die Grausamkeiten in einer Strafkollonie und deren Rechtsprechung und Bestrafungen. Auch einen leider eher flüchtigen Eindruck der Ureinwohner erhält man.

Die Protagonisten, speziell Moira und Duncan sind gut ausgearbeitet. Man kann sich in sie hineinversetzen und ihr jeweiliges Handeln nachvollziehen. Die Liebe zwischen den beiden wächst und es macht Spaß, ihnen dabei zuzusehen und mit ihnen zu bangen und zu hoffen. Natürlich darf auch ein Bösewicht nicht fehlen, der in der Rolle des Major Penrith hartherzig und unnachgiebig gut getroffen wurde.

Mein einziger kleiner Minuspunkt ist, dass die Autorin die berauschende Landschaft Australiens mehr hätte beschreiben können. Man erhält einen kurzen Einblick, aber es ist mehr das Nötigste, um der Phantasie einen Hintergrund bieten zu können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2010
Das Lied der roten Erde

Klapptext:
Sydney, 1800: Die junge Irin Moira kommt nach einer langen Schiffsreise in New South Wales an. Dort, am Ende der Welt, soll ihr ungeliebter, wesentlich älterer Ehemann als Arzt der Strafkolonie arbeiten. Einer der Sträflinge ist der gutaussehende Duncan, ein verurteilter Rebell. Als Duncan Moira vor einem Überfall rettet, kommen die beiden sich näher. Ihre Liebe scheint hoffnungslos, die Flicht der einzige Ausweg. Gibt es in den Weiten Australiens eine Zukunft für sie?

Inhalt:
Moira ist ein sehr aufgewecktes und schlaues Mädchen, dass sich nicht gerne unterordnet. Da sie gezwungen wird einen viel zu alten Arzt zu heiraten bleibt ihr nichts anderes übrig als sich zu fügen. Dr. McIntyre veschleppt seine neue Frau nach Australien um dort in einer Strafkolonie ein neues Leben anzufangen. Moira, nun Mrs McIntyre, lernt dort einen Sträfling kennen, inden sie sich Half über Kopf verliebt. Duncan und Moira treffen sich lange heimlich, doch bald können sie sich nicht mehr verstecken. Beide Kämpfen um das Recht zusammensein zu dürfen. Aber es gibt wenig Hoffnung, denn für ein Sträfling und eine Frau von höheren Rang gibt es kaum Zukunft. Außerdem hat es der Major auf Duncan abgesehen. Penrith ist einer der unsensiebelsten und brutalsten Personen in Australien und versucht bis zum Schluss Duncan etwas schlechtes anzuhängen.

Meine Meinung:
Das Buch "Das Lied der roten Erde" von Inez Corbi ist ein wirklich Schön und Interressant. Es hat mir wirklich spaß gemacht das Buch zu lesen und ich könnte mir vorstellen es gleich ein zweites mal zu tun. Ich konnte mich in jede einzelne Person hineinversetzen da sich die Autorin in jedem Kapitel einer anderen Hauptperson gewitmet hat. Sie hat die Unterschiede der vielen Charaktere durch ihren schönen Schreibstil deutlich gemacht. Zum Beispiel hat Moira die Natur und das Neue unerforschte an Australien gefallen. Im gegensatz zu dem Doctor, der die Natur verabscheut und gehasst hat. Ein wirklich gutes Buch.
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