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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch
Eigentlich hatte ich zunächst etwas Berührungsängste, da Mila Lippkes neues Buch ein sehr ungewöhnliches, tabuisiertes Thema aufgreift: den Tod eines Kindes kurz vor der Geburt. Da ich ihre historischen Krimis sehr gern gelesen habe, wollte ich es aber dennoch lesen. Ich war einfach neugierig, wie sie den Genrewechsel angeht. So viel voraub: Es gelingt...
Veröffentlicht am 19. April 2010 von Leserin

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berührend
Eine Geschichte einer Frau die nach einem schweren Schicksalsschlag versuchen musste ,zurück ins Leben zu finden.

Inhalt
Mara führt ein wundervolles Leben. Sie ist schwanger, hat einen tollen Mann, namens Klaus und einen guten Job. Doch das wichtigste: Sie ist glücklich, nein überglücklich ,denn seitdem sie von ihrer...
Vor 20 Monaten von Butterblume89 veröffentlicht


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Eigentlich hatte ich zunächst etwas Berührungsängste, da Mila Lippkes neues Buch ein sehr ungewöhnliches, tabuisiertes Thema aufgreift: den Tod eines Kindes kurz vor der Geburt. Da ich ihre historischen Krimis sehr gern gelesen habe, wollte ich es aber dennoch lesen. Ich war einfach neugierig, wie sie den Genrewechsel angeht. So viel voraub: Es gelingt ihr großartig! Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war, dieses Buch zu lesen. Mila Lippke geht das heikle Thema sehr subtil und gleichzeitig sehr mutig an. Mara, die Hauptfigur, rückt einem sehr nah. Man lebt richtig mit ihr, kann sich ihr nicht entziehen. Der Weg zurück in ihr eigenes Leben, das fortan ein Leben mit dem Tod der totgeborenen Tochter ist, beschäftigt einen auf eine sehr positive Weise. Es ist einfach beeindruckend, wie Mila Lippke für diese schwierige Geschichte den richtigen Ton trifft, die Trauer miterlebbar macht, ohne dass das Buch jemals in Kitsch, falsche Betroffenheit oder gar Larmoyanz abgleitet. Alle Figuren sind sehr lebensecht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, egal, ob man ähnliche Erlebnisse hat oder aus dem Freundeskreis kennt oder nicht. Letztlich ist es ein lebensbejahendes Buch für alle. Der Tod ist schließlich auch ein Teil von unser aller Leben. Außerdem zeigt es: Gute Frauenliteratur ist weitaus mehr als pseudo-lustige Chicklit. Beruhigend, dass auch solche Romane ihren Platz und eine - hoffentlich bald sehr große - Leserschaft haben.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, irgendwie auch mein Leben!, 13. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Diese Rezension zu schreiben, ist für mich nicht ganz so leicht, wie all die anderen, die da schon geschrieben sind oder noch geschrieben werden wollen, denn....
....auch wir haben ein Sternenkind.
Kurzbeschreibung
Mara ist überglücklich: Sie ist im neunten Monat schwanger und kann es kaum erwarten, dass ihre Tochter Finja endlich auf die Welt kommt. Wie im Rausch erlebt Mara diese Zeit der freudigen Erwartung. Zusammen mit ihrem Mann Klaus unternimmt sie eine letzte romantische Reise nach Paris. Doch nach ihrer Rückkehr erhält Mara bei einer Routineuntersuchung eine Nachricht, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Was das Buch für uns ist
"Irgendwie mein Leben" , Maras Geschichte, ist für uns ein Buch,
- das uns wieder zurück katapultierte in die dunkelste Zeit unseres Leben.
- welches uns wieder zurück blicken lies und uns noch mal aufzeigte, was wir alles überstanden haben, was wir alles geschafft haben.
- das uns wieder zeigte, wie stark wir waren, wir stark wir immer noch sind
- das uns wieder verwundert erkennen lässt, wie stark unsere Liebe war und immer noch ist
- das uns innehalten lies und uns wieder daran erinnerte, wie unberechenbar das Leben sein kann
- das stark macht, das Mut macht

Wer sollte das Buch lesen?
Jede Frau, der dieses schreckliche Schicksal auch widerfahren ist, denn es macht Mut, es macht stark und es gibt ein wenig Hoffnung zurück in einer Zeit, die so erscheint.
Speziell empfehle ich das Buch besonders den Angehörigen, da es der Autorin wirklich gut gelingt, die kompletten Phasen des Verlustes und der damit verbunden Trauer darzulegen. Wie oft stehen Familie und Freunde hilflos da?
Sie wollen helfen und wissen nicht wie, weil sie oft auch nicht wissen, was macht diese Frau, was macht dieses Paar da eigentlich wirklich durch?
Meist kann man es nur erahnen und aus Angst, was falsch zu machen, macht man das falscheste, was man machen kann, nämlich nichts.
Und sonst?
Sollte jeder das Buch lesen, da es ein Thema behandelt, dass in unserer Gesellschaft leider immer noch tabutisiert wird, der Tod vor, während oder nach der Geburt des geliebten Kindes.

Fazit
Traurig, schonungslos, berührend, tiefgründig, feinfühlig, aber auch hoffnungsvoll, so facettenreich wie das Leben selbst.

"Irgendwie mein Leben" ist eine Geschichte, irgendwie aus meinem Leben!
Danke!
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes Schicksal, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Erst war ich skeptisch, ob ich mir Mila Lippkes neuen Roman wirklich kaufen soll, da das Thema ja doch ziemlich traurig ist. Aber ich bin froh, dass ich mich nicht davon abschrecken ließ. Ich habe "Irgendwie mein Leben" an einem Wochenende durchgelesen, so hat mich die Geschichte von Mara in den Bann gezogen. Die (fast)dreißigjährige Mara scheint alles zu haben, Mann, Haus und bald auch ein Kind. Aber dann erfährt sie bei einer Ultraschalluntersuchung dass ihr Kind, auf das sie sich so gefreut hat, tot ist.
Maras Welt liegt in Scherben. All ihre Gedanken kreisen von morgens an darum, warum ausgerechnet ihr Baby gestorben ist, während das ihrer besten Freundin gesund geboren wird. Auch die Beziehung zu ihrem Mann Klaus wird extrem belastet, da beide so unterschiedlich mit ihrer Trauer umgehen.
Ich werde nicht verraten, ob es für Mara ein Happy End gibt, aber sie wird definitv ein Licht am Ende des Tunnels sehen.

Ich finde, Mila Lippke hat viel Mut bewiesen, sich mit diesem Them auseinanderzusetzen und es ist ihr mehr als gelungen, daraus eine ergreifende und mitreißende Geschichte zu machen, über eine Frau, die zunächst verzweifelt, die dann aber aufsteht und kämpft. Wie im Leben ist schließlich nicht alles nur schwarz oder weiß, auch in Maras Trauer gibt es Lichtblicke und überraschend witzige Momente, wie zum Beispiel die Situationen mit dem hässlichen, kleinen Hund Gilbert, den Mara von ihrer Schwester geschenkt bekommt.
Insgesamt ein durch und durch empfehlenswerter Roman.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch anhand von Stöbern in Neuerscheinungen bei Amazon bestellt und habe es dann auch gleich gelesen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie gut man sich in die Hauptperson Mara hineinversetzen kann.Mara verliert ihr erstes Kind, eine Tochter wenige Wochen vor der Geburt. Die Trauer ist so echt und stark beschrieben und auch die verschiedenen Empfindungen und Gefühle der anderen Familienmitglieder ist so real und nah, dass man fast selbst in den Roman eintaucht.Ich habe selten ein so gutes und ergreifendes Buch gelesen....volle 5 Sterne von mir an MIla Lippke!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen aufwühlend und traurig erzählt, 18. Juni 2012
Von 
miraculum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Kindle Edition)
Dies war mein erstes Buch, das ich von Mila Lippke gelesen habe, wird aber sicher nicht das letzte gewesen sein. Irgendwie hat mich das Buch schon in der Buchhandlung magisch angezogen, letztendlich habe ich es mir auf meinen Kindle geladen und es nicht bereut.

Ja, es ist sehr traurig, es wühlt auf und beunruhigt. Mara bekommt im neunten Schwangerschaftsmonat bei einer Routineuntersuchung mitgeteilt, dass ihr Baby gestorben ist. Sie muss ihr Kind tot auf die Welt bringen. Im Buch wird das Jahr nach dieser Tragödie beschrieben, ihre Trauer, ihre Wut und der absolute Absturz aufgrund ihrer empfundenen Sinnlosigkeit und Ungerechtigkeit des Lebens. Hierbei werden die Gefühle so gut auf den Leser transportiert, dass man es fast körperlich spüren kann.

Vom Anfang bis zum Ende des Buches fiebert man regelrecht mit, ob Mara den Sprung zurück ins Leben schafft. Man freut sich mit ihr über jeden kleinen Fortschritt, leidet bei jedem Rückschlag, möchte am liebsten selbst helfen und die Menschen die sie verletzen zur Verantwortung ziehen. Mich berührten auch zutiefst die Menschen um sie herum, die sie auf ihrem schwersten Weg begleiteten und mit allen Mitteln versuchten ihr zu helfen. Die Personen werden in diesem Buch so gut mit allen Ecken und Kanten dargestellt, dass man oft den Eindruck hat, sie selbst zu kennen. Dies zeugt für mich von einer großen schriftstellerischen Leistung.

Dieses Buch erzeugte bei mir eine tiefe Dankbarkeit, dass ich so etwas nicht erleben musste. Beim Lesen relativierten sich ein paar eingene "Problemchen" von ganz allein. Auch wenn mich das Buch etwas aufgewühlt zurückließ, kann ich es jedem empfehlen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Lektüre dieses Buches Müttern bzw. Eltern und Großeltern hilft, die auch so schlimme Erfahrungen machen mussten, diese Erlebnisse zu verarbeiten.

Fazit: Unbedingt lesen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebensnah und aufwühlend, 30. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
"Irgendwie mein Leben" ist ein Buch, das in die Tiefe geht. Als das ungeborene Kind der Ich-Erzählerin Mara stirbt, ist sie an einem Nullpunkt angelangt. All ihre Gefühle werdenehrlich und schonunglos beschrieben. Die Trauer wird in den ganzen Facetten wie Neid, Wut und Verzweiflung geschildert.

Maras Schicksal ist schwer, aber nicht selten mußte ich dennoch schmunzeln oder sogar auflachen. Dann wieder war ich unheimlich berührt von dieser tapferen Frau. Und trotz der vielen sehr gefühlvollen Szenen ist der Roman nie kitschig.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berührend, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Eine Geschichte einer Frau die nach einem schweren Schicksalsschlag versuchen musste ,zurück ins Leben zu finden.

Inhalt
Mara führt ein wundervolles Leben. Sie ist schwanger, hat einen tollen Mann, namens Klaus und einen guten Job. Doch das wichtigste: Sie ist glücklich, nein überglücklich ,denn seitdem sie von ihrer Schwangerschaft weiß, läuft sie mit einem Dauerlächeln durchs Leben. Bis zu diesem einem Tag, an dem mal wieder eine Routineuntersuchung ansteht. Was Mara noch nicht weiß ist, dass nach diesen paar Minuten , ihr Leben nicht mehr so sein wird wie es einst war...

Charaktere
Mara ist mitte dreißig und glücklich, denn sie ist schwanger und kann es kaum erwarten ihr Mädchen "Finja" in den Armen zu halten. Doch das Schicksal schlägt unbarmherzig zu und Maras Leben beginnt sich um 180 Grad zu drehen. Eine starke,tapfere und sehr sympathische Frau.
Klaus ist Maras Mann, zu Beginn der Handlung war er mir noch sehr sympathisch, doch nach und nach zeigte Klaus, dass er auch Seiten an sich hat, die mir persönlich nicht sehr gefallen haben.
Weitere Charaktere die der Leser kennen und vielleicht auch lieben lernt sind Maras kleine Schwester Simi, eine verrückte,auch vorlaute und dennoch herzensgute Person, sowie Nils ein netter Mann mit dem Mara beim ersten Treffen unsanft zusammenstößt, sich dann aber schnell mit ihm anfreundet.
Alles in allem waren mir alle Charaktere , bis auf Klaus, von Anfang bis Ende sehr sympathisch.

Schreibstil&Aufbau
Mila Lippke hat ein leicht verständliches und flüssig lesbares Buch geschrieben, dass dennoch auch sehr emotional ist und dem Leser mit der Wortwahl die ein oder andere Gänsehaut bescheeren wird.
Die Handlung wurde auf knapp 403 Seiten niedergeschrieben und am Ende findet man eine zweiseitige , sehr rührende ,Danksagung.
Ansonsten ist das Buch in ganz normal Kapiteln ohne "Schnick Schnack" aufgebaut und verläuft chronologisch. Wobei ca. ab der Hälfte, kurze Rückblicke auftauchen, die jeweils nie länger als 1 1/2 sind, und dennoch verwirren könnten wenn man nicht aufpasst, denn sie sind nicht gekennzeichnet. Also Augen auf ;-)

Fazit
Im Großen und Ganzen hat mir dieser Roman sehr gut gefallen. Es gab Momente in denen ich wirklich mit den Tränen kämpfen musste, und auch die ein oder andere Gänsehaut überraschte mich.
Ein Buch das Mut macht und zeigt das man, wie die Protagonistin "Mara" ,auch trotz einiger Dämpfer , nicht aufgeben und weiter machen sollte.
Trotzdem kann ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben, denn auch wenn die Handlung gut anfing und mich sofort mit riss, so ließ sie ab der Hälfte ziemlich nach und war für mich ab da an nicht mehr interessant genug, auch weil viele Dinge vorhersehbar waren. Das Ende war dann aber wieder sehr schön.
Drei Sternchen gibt es für die rührende Geschichte und die äußerst sympathischen Charaktere.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das tief unter die Haut geht, 28. September 2010
Von 
Bücherhimmel (Belm) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Mila Lippkes neues Buch "Irgendwie mein Leben"hat mich tief berührt und eine Saite in mir zum klingen gebracht,die seit langem ruhig war. Es ist mit soviel Herzblut und Empathie geschrieben, dass ich mir vorstellen kann , dass es autobiographische Züge aufzeigt.

Mara ist Ende zwanzig, glücklich verheiratet und freut sich mit ihrem Mann zusammen auf ihr erstes Kind. Bei der letzten Ultraschalluntersuchung stellt die Ärztin dann den Tod des Kindes fest, einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Für Mara und Klaus bricht eine Welt zusammen.Das traumatische Erlebnis führt dazu, dass Mara sich vollkommen von der Welt abkapselt und sogar die Beziehung zu ihrem Mann in Frage stellt.

Der Leidensweg einer Frau nach so einem traumatischen Erlebnis ,wie Mara es hier erlebt hat, wird von der Autorin einfühlsam und gut nachvollziehbar in Szene gesetzt. Die einzelnen Trauerphasen die sie duchlebt und die Verzweiflung,der Neid und die Wut, die dieses Ereignis in ihr auslöst, kommen gut rüber.Was mir aber auch ausgesprochen gut gefallen hat,ist die Beschreibung der Beziehung zwischen Mara und ihrem Mann. Jeder hat eine andere Art mit diesem Schicksalsschlag umzugehen, vielleicht ist es geschlechtsspezifisch,aber vielleicht liegt es auch an unserer Erziehung, wie Menschen ihre Gefühle zeigen, oder auch nicht zeigen. Klar wird hier nur, dass man die Trauer eines jeden respektieren soll und dass der Partner in solcher einer Situation nicht helfen kann, da er selbst betroffen und hilflos ist.Manche Paare schweißt so ein Erlebnis zusammen, andere zerbrechen daran.
Doch wer diese Verzweiflung und dieses unabänderliche Schicksal lernt anzunnehen, der geht als starke Persönlichkeit daraus hervor und diesem Menschen machen viele Sachen dann keine Angst mehr, da er erfährt, wie stark er sein kann.

Ein Buch , das mein tiefstes Innerstes berüht hat und das ich bestimmt nicht vergessen werde.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verschlungen in 3 tagen!!, 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
ich kann dieses buch nur empfehlen. es ist als ob man sein eigenes leben vor augen hat.
mir hat dieses buch in meiner schlimmen phase sehr geholfen und auch wieder mut gemacht!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berührendes Buch, 10. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Irgendwie mein Leben (Taschenbuch)
Die Autorin schreibt hier über ein Thema, das in unserer Gesellschaft so stark tabuisiert ist wie selten ein anderes Thema. Und ich finde es gut, dass es endlich mal jemand gewagt hat, darüber zu schreiben. Selbstverständlich wusste ich, dass es möglich ist, dass ein Kind vor der Geburt stirbt und ich war mir auch bewusst, dass das schwer ist für die Eltern und dass man dann trotz des Todes des Kindes das Kind noch normal gebären "muss". Aber ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Und das hat sich jetzt mit diesem Buch geändert. Es ist schrecklich was Eltern, vorallendingen Mütter, durchmachen müssen, wenn ihr Kind zu den Sternen geht. In dem Buch ist einem das wirklich Nahe gebracht worden.

Und als dann erzählt wurde, wie die Hauptperson in diesem Buch, Mara, ihre kleine tote Tochter geboren hat und wie sie diese anschließend gestreichelt hat, da kamen mir wirklich die Tränen. Ich konnte mich während des Lesens des gesamten Buches sehr gut in Mara hineinversetzen. Konnte all ihre Gefühle, Ängste, Sorgen und auch die Wut, warum das ausgerechnet ihr passieren muss, sehr gut verstehen und nachvollziehen. Es ist verständlich, dass die Ehe von Mara und ihrem Mann Klaus sehr darunter leidet und ich war sehr wütend auf Maras Mann, als er... Naja ich will ja nichts vorab verraten ;-). Und mich selbst hat es wütend gemacht, wenn Personen in Maras Umfeld, z.B. ihre Schwiegermutter, ihr an den Kopf werfen "Deine Tochter hat ja eh nicht gelebt". Es stimmt, sie wurde nicht lebendig geboren, hat nie die Welt gesehen, war nie in der Welt, aber sie hat gelebt. Ihr Herz hat geschlagen, sie hat sich bewegt, sie war zum Zeitpunkt des Todes ein kleiner fertiger Mensch. Das ist eine Sache, über die ich für mich sehr lange nachgedacht habe... Hat das tote Mädchen gelebt? Wann fängt Leben an? Mit der Geburt, mit der Zeugung, mit dem Schlagen des Herzens, ab einem bestimmten Schwangerschaftsmonat? Genau kann man das nicht sagen, aber ich kann Maras Gefühle sehr gut verstehen.

Das einzige Manko an diesem Buch ist für mich das Ende. Happy End schön und gut, aber für meinen Geschmack war es ein bisschen zu knapp und unausführlich. Ich hätte gerne erfahren, wie alles so geworden ist, wie es nunmal geworden ist, was aus ihrem Ehemann Klaus geworden ist usw. Das Ende ist kurz und knapp in sehr wenigen Seiten geschrieben. Man erfährt eigentlich alles, was man über Maras Endsituation wissen muss, dennoch hätte ich ein ausführlicheres Ende sehr gerne gelesen. Deshalb 1 Stern Abzug.

Ja, es ist ein trauriges Buch und ja, es ist ein trauriges Thema. Aber es sollte niemanden davon abhalten, dieses Buch zu lesen. Es lohnt sich!
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Irgendwie mein Leben
Irgendwie mein Leben von Mila Lippke (Taschenbuch - 15. April 2010)
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