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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch über die deutsche Familie Klüver und ihr Jahr in den USA
"Allein unter Doppel-Whoppern" von Reymer Klüver ist ein weiteres Buch der Ullstein-Reihe, in der meist Auslands-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung von ihrem Jahr in dem jeweiligen Land berichten. Dieses Buch über das Leben der Familie Klüver in den USA finde ich eines der besten dieser Bücher.

Familie Klüver zieht um. Mit...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von Melli

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen anfangs langweilig, dann zunehmend besser: Gesamteindruck zwiespältig
Vor einiger Zeit habe ich aus der gleichen Reihe von Gunnar Herrmann den "Elchtest" über sein erstes Jahr als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Schweden gelesen. Das Buch war informativ, unterhaltsam, anregend und gut zu lesen. So waren nun auch meine Erwartungen an das Buch des Kollegen Reymer Klüver, und ich war erst einmal enttäuscht...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von Iris Weiss


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen anfangs langweilig, dann zunehmend besser: Gesamteindruck zwiespältig, 29. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Vor einiger Zeit habe ich aus der gleichen Reihe von Gunnar Herrmann den "Elchtest" über sein erstes Jahr als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Schweden gelesen. Das Buch war informativ, unterhaltsam, anregend und gut zu lesen. So waren nun auch meine Erwartungen an das Buch des Kollegen Reymer Klüver, und ich war erst einmal enttäuscht.

Ist er wirklich im multikulturellen Amerika als Journalist zugange? Mein Eindruck war, dass er ein Pflichtprogramm abarbeitet, und das auch sprachlich ziemlich langweilig. Der Leser erfährt, dass die Medienabteilung des amerikanischen Präsidenten Interviewtermine an Journalisten nach Bedeutung des Mediums vergibt und der Einschätzung, wie viele Wählerstimmen das potentiell bringen könnte. Herr Klüver hat deshalb schlechte Karten. Hat er ernsthaft etwas anderes erwartet? Nach einem Schwimmbadbesuch der Familie ist sein Fazit, dass jedes Familienmitglied auf seine Art etwas über amerikanischen Alltag kennen gelernt habe. Dabei hat er wirklich interessante Themen im Blick, ob Hundekauf, Supermarkt, Sport, Grillen, Religion, Nachbarschaft, Schulbusfahrten, Fast Food etc, aber es ist so dröge aufbereitet, dass ich über diesem Buch eingeschlafen bin.

Nach gut der Hälfte des Buches wurde es besser und teilweise sogar richtig gut.. Da kamen einige wirklich interessante und spannend geschriebene Kapitel: Wie er mit seinen Kindern die Nachbarin Laureen in ihrem Künstleratelier, das in einem schwarzen Stadtteil liegt, besucht und für alle die gespaltene Gesellschaft deutlich wird. Daß die Schulen seiner Kinder zwar sehr multikulturell sind, aber kaum von schwarzen Kindern besucht werden. Oder wie seine Tochter ein Familienmitglied, das die 1940iger Jahre in Amerika erlebt hat, für die Schule interviewen soll. Weil sie keine Familie dort haben, befragt die Tochter dann die jüdische Nachbarin Laureen,. Überhaupt Laureen: Über sie kann er sicher nach einigen Jahren ein eigenes Buch schreiben.

Aufgrund dieses so unterschiedlichen Leseerlebnisses kommt die Frage auf: Warum nicht gleich so wie im letzten Drittel?

Gesamteindruck: zweispältig, deshalb zweieinhalb Sterne
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes, aber oberflächliches Buch. Keine Lachkrämpfe erwarten!, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch als amüsante Urlaubslektüre gekauft und bekam nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Herr Klüver beschreibt alle gängigen amerikanischen Klischees, es war nicht eine einzige Neuigkeit dabei, die ich noch nicht kannte... Auch hat er leider meinen Humor nicht getroffen und ich kam nie über ein leichtes Schmunzeln hinaus. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen aber man sollte halt nicht zu viel davon erwarten.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber oberflächlich, wenig originell und nicht überraschend, 15. Dezember 2010
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Obwohl es sehr ähnlich ist und zur gleichen Reihe gehört, hat mir Bitte ein Brit! Bitte ein Brit!: Neue Abenteuer auf der Insel um einiges besser gefallen als Reymer Klüvers Allein unter Doppel-Whoppern. Beide Autoren arbeiten als Journalisten für die Süddeutsche Zeitung und schildern ihre Erlebnisse als Auslandskorrespondenten. Während Wolfgang Koydl seine wahren Grossbritannien-Erlebnisse mit einigen Kunstgriffen zu eine, zusammenhängende, humorvolle Handlung erweitert, geht es bei Reymer Klüver deutlich behäbiger und weniger um Lacher bemüht zu. Diese Sachlichkeit fand ich zu Anfang sehr wohltuend, aber als dann im wesentlichen nichts weiter kam als ohnehin nur Altbekanntes (US-Amerikaner kochen kaum selbst, fahren gerne grosse Autos, haben nicht sehr solide Häuser, sind geschäftstüchtig, loben gerne etc.) wurde es mir etwas zu fade.
Das Buch endet abrupt, was etwas lieblos wirkt, aber nicht weiter schlimm ist. Jedes Kapitel trägt einen Songtitel (Born to be wild, Walk on the wild side usw.), die bereits grob das jeweilige Thema andeutet und auch darauf verweist, das der Autor nicht mehr recht auf der Höhe der Zeit ist. Rihanna, Jay-Z und andere Neuheiten werden dem Ehepaar Klüver über ihre Kinder nahegebracht, durchaus sympathisch, dass der Autor zugibt nicht alles zu kennen oder zu wissen. Mitunter ist die im Buch zur Schau gestellte Durchschnittlichkeit aber auch recht langweilig, viel mehr als drei, vier mittelprächtige Weltspiegel-Reportagen ersetzt dieses Buch nicht. Zu konservativ, zu arm an frischen Ideen oder Sichtweisen, zu wenig mit Informationen gefüllt ist dieses Buch. Im Mittelpunkt steht die Familie, ständig müssen die Kinder irgendwohin kutschiert werden und mit allerlei Tand ausgestattet werden - sehr verlockend klingt das bei Klüver nicht.

Was hat Herr Klüver zu berichten? Zum Beispiel folgendes:

Die Landbevölkerung sei weniger gebildet und ärmer, deshalb ernähre sie sich schlecher (viele Burger, Pommes und Cola) und sei deshalb deutlich dicker als die Stadtbevölkerung.
Im Schwimmbad und auch sonst in der Öffentlichkeit würden sich Frauen sehr wenig freizügig kleiden.
Wer in den USA Volvo fährt, der wählt sehr wahrscheinlich die Demokratische Partei.
Nun ja, weltbewegend sind diese Infos wohl kaum, besonders amüsant geschildert ebenfalls nicht.

Nette Unterhaltungslektüre, etwas zu brav und belanglos, aber schnell zu lesen und kurzweilig.

301 Seiten, Softcover, Ullstein 2010
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen eher belanglos, das beste ist die Selbstironie Klüvers, 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Die Reihe mag zur Lustigkeit gezwungen haben. Die meisten Gags zieht Klüver aus seinem Familienleben samt Hund ' davon hätte er lieber mindestens 4 Fünftel streichen sollen. Das beste ist dabei, dass er sich aber zumeist über sich selbst lustig macht! Diese Selbstironie ist eine wirkliche Stärke des Buches ''- und dass es ihm gelingt, jedes Kapitel mit einer Pointe abzuschließen. Nur deswegen liest man das Buch bis zu Ende (wenn man es denn tut).
Doch sonst ist das Buch leichte Kost, zu leichte. Offenbar wollte der US-Korrespondent der SZ seine interessanten politischen Berichte aus den USA komplett von diesem Schmöker trennen. Das ist schade. Er weiß doch so viel mehr.
Hübsch war eigentlich nur zu erfahren, wie teuer und wackelig das Telefonieren und Surfen im Land des Web ist, welche Prüderie in Badeanstalten immer noch herrscht und man immer wissen sollte, zu welcher Kirchengemeinde man gehört, auch wenn man nie dorthin geht!
Doch warum besucht er nicht einmal eine Umweltgruppe, eine Amnesty-International-Gruppe oder fragt sich in deren Büros schlau. Jedes Theater, jede Uni, jede Kirchengemeinde, jedes Krankenhaus, jedes Bus- und U-Bahnnetz hat eigene Verwaltungs- oder Aufsichtsräte, in denen Bürger über den Kurs dieser Einrichtungen entscheiden und die m.W. in aller Regel öffentlich sind. Was und wie da verhandelt wird, das hätte mich zumindest interessiert und hätte ein weit spannenderes Bild abgeliefert als diese Ansammlung von familiären Harmlosigkeiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch über die deutsche Familie Klüver und ihr Jahr in den USA, 3. Oktober 2011
Von 
Melli - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
"Allein unter Doppel-Whoppern" von Reymer Klüver ist ein weiteres Buch der Ullstein-Reihe, in der meist Auslands-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung von ihrem Jahr in dem jeweiligen Land berichten. Dieses Buch über das Leben der Familie Klüver in den USA finde ich eines der besten dieser Bücher.

Familie Klüver zieht um. Mit Sack und Pack, mit den zehn- und achtjährigen Töchtern sowie dem sechsjährigen Sohn gehts von Hamburg nach Washington, DC. Dort arbeitet Reymer Klüver als USA-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung.
Während die Kinder sich schnell umstellen und für sie das Leben dem American Way of Life folgt, schütteln Martina und Reymer Klüver doch immer wieder den Kopf, überrascht, erschrocken, amüsiert, ...
Und es warten einige Abenteuer: ein Brand, ein neues Haustier, ein Baseball-interessierter Sohn, Urlaub an der Küste, amerikanische Feiertage, ein Dinner mit dem Präsidenten ... Ein aufregendes Jahr!

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Sprachstil ist einfach, locker, klar, flüssig zu lesen. Die Abenteuer der Familie sind sympathisch und humorvoll geschrieben, so dass ich auf jeder Seite einige Sätze den Menschen in meiner Umgebung laut vorlesen wollte.

Für Freunde von Reiseberichten und Auswanderungserzählungen dieser Art ist dieses Buch sehr zu empfehlen, ich hatte sehr gute, kurzweilige Unterhaltung!
Vier Sterne und nicht fünf, weil es trotz allem natürlich von "Wahnsinns-Büchern" oder hochklassischer Literatur weit entfernt ist - diesen Anspruch erhebt jedoch dieses Buch auch gar nicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schuster bleib bei deinen Leisten, 14. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Nach ausgiebigen Lachsalven meiner Frau beim Lesen von "Fish and Fritz" habe ich mich für die amerikanische Version "Allein unter Doppel-Whoppern" entschieden. Nun saß ich gespannt der bevorstehenden Lachkrämpfe auf dem Sofa. Nach zwei Kapiteln schraubte ich die Erwartung etwas herunter und wäre auch schon mit einem Gelegenheitslacher zufrieden gewesen. Nach weiteren drei Kapiteln stellte sich die nüchterne Erkenntnis ein, dass es wohl nicht mal zu einem fröhlichen Grinsen reichen würde.

"Fachlich" sicherlich korrekt bietet das Buch Menschen ohne jede Amerikaerfahrung zwar interessante Erkenntnisse. Wer sich jedoch schon mit dem Land befasst hat oder bereits selbst dort war, kann auch einfach einen der hunderte im Internet frei zugänglichen Blogs zum Thema lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über das Leben in Washington D.C., 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
'Allein unter Doppel-Whoopern' beschreibt ein Jahr der Familie Klüver in den USA, also der Familie des Autors. Reymer Klüver ist Korrespondent für die 'Süddeutsche Zeitung' in den USA und zieht deshalb mit seiner Frau Martina, seinen zwei Töchtern und dem sechsjährigen Sohn nach Washington D.C..

Ein Jahr lang leben sie dort und erleben alle typischen Feiertage, Traditionen und das Leben in der Hauptstadt des Präsidenten. So bestätigen sie uns so manche Vorurteile über die Amerikaner, man erfährt aber auch viel neues. Auf jeden Fall erfährt man sehr viel über die Weltstadt und die Lebensweise der Menschen in Washington. So findet man in einem McDonald's wirklich viele 'fette' Menschen, und so sind die Amerikaner, die den Spruch 'sex sells' eigentlich geprägt haben, in Wahrheit sehr prüde. Auch das Leben untereinander ist gänzlich anders als das der Deutschen. So kommen die Menschen einfach auf einen zu, stellen sich vor (mit dem Vornamen!) und beginnen sofort, miteinander zu reden. Die Klüvers leben sich schon sehr bald in ihre neue Nachbarschaft ein, werden sogar an Thanksgiving zu ihren Nachbarn eingeladen und vor allem die Kinder der Klüvers leben sich (schon fast zu) schnell in 'the american way of life' ein. So brauchen sie alles, was auch die Klassenkameraden haben, unbedingt ein nagelneues iPhone, coole Markenklamotten, und so weiter.
Da wir in Washington D.C. sind, erfahren wir auch viel über das Weiße Haus und die Art und Weise, wie die Journalisten an den Präsidenten ' übrigens Barack Obama, also sehr aktuell! ' herankommen und wie streng eigentlich die Vorschriften des Secret Service sind.

Sehr humorvoll, direkt und vor allem autobiografisch schildert uns Reymer Klüver seine Sichtweise auf das Land der Freiheiten (die es in dem Sinne eigentlich gar nicht wirklich gibt!). Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, war das gesamte Familiengeschehen überhaupt ' vieles sehr gut nachvollziehbar und sehr humorvoll beschrieben. Ein netter Roman, wenn man Lust auf Unterhaltungliteratur hat, aber ein sehr empfehlenswerter Roman, wenn man etwas über die United States erfahren möchte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Familie im Land der Freiheit, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
"Allein unter Doppel-Whoopern" beschreibt ein Jahr der Familie Klüver in den USA, also der Familie des Autors. Reymer Klüver ist Korrespondent für die 'Süddeutsche Zeitung' in den USA und zieht deshalb mit seiner Frau Martina, seinen zwei Töchtern und dem sechsjährigen Sohn nach Washington D.C..

Ein Jahr lang leben sie dort und erleben alle typischen Feiertage, Traditionen und das Leben in der Hauptstadt des Präsidenten. So bestätigen sie uns so manche Vorurteile über die Amerikaner, man erfährt aber auch viel neues. Auf jeden Fall erfährt man sehr viel über die Weltstadt und die Lebensweise der Menschen in Washington. So findet man in einem McDonald's wirklich viele 'fette' Menschen, und so sind die Amerikaner, die den Spruch 'sex sells' eigentlich geprägt haben, in Wahrheit sehr prüde. Auch das Leben untereinander ist gänzlich anders als das der Deutschen. So kommen die Menschen einfach auf einen zu, stellen sich vor (mit dem Vornamen!) und beginnen sofort, miteinander zu reden. Die Klüvers leben sich schon sehr bald in ihre neue Nachbarschaft ein, werden sogar an Thanksgiving zu ihren Nachbarn eingeladen und vor allem die Kinder der Klüvers leben sich (schon fast zu) schnell in 'the american way of life' ein. So brauchen sie alles, was auch die Klassenkameraden haben, unbedingt ein nagelneues iPhone, coole Markenklamotten, und so weiter.
Da wir in Washington D.C. sind, erfahren wir auch viel über das Weiße Haus und die Art und Weise, wie die Journalisten an den Präsidenten - übrigens Barack Obama, also sehr aktuell! - herankommen und wie streng eigentlich die Vorschriften des Secret Service sind.

Sehr humorvoll, direkt und vor allem autobiografisch schildert uns Reymer Klüver seine Sichtweise auf das Land der Freiheiten (die es in dem Sinne eigentlich gar nicht wirklich gibt!). Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, war das gesamte Familiengeschehen überhaupt - vieles sehr gut nachvollziehbar und sehr humorvoll beschrieben. Ein netter Roman, wenn man Lust auf Unterhaltungliteratur hat, aber ein sehr empfehlenswerter Roman, wenn man etwas über die United States erfahren möchte!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ - Doch leider sehr distanziert, 13. Februar 2011
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Länge:: 5:54 Minuten

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4.0 von 5 Sternen Buchbewertung, 20. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika (Taschenbuch)
Es war ein sehr nette Geschichte, die interessante Einblicke in die "Lebensform" der amerikanischen Gesellschaft gewährt.
Das Buch ist vor dem Hintergrund, leichte und unterhaltsame Kost zu empfehlen.
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Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika
Allein unter Doppel-Whoppern: Unser Jahr in Amerika von Reymer Klüver (Taschenbuch - 7. Dezember 2010)
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