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5.0 von 5 Sternen Historischer Roman, genau nach meinem Geschmack!
Als königliche Truppen die leibliche Tochter des Königs, die kleine Tadea aus dem Kloster Santa Susanna, wo sie während den Wirren des Krieges zu ihrer eigenen Sicherheit verweilte, an den Königshof zurückholen wollen, sieht auch die Kaufmannstochter Giulia Lario ihre Chance gekommen, dem tristen Klosteralltag endlich zu entfliehen. Gemeinsam mit...
Veröffentlicht am 24. Januar 2011 von Prettytiger

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Schauspielerin
Dieser historische Roman spielt im Jahr 1530, zur Zeit der Italienischen Kriege. Guilia Lario, deren Eltern bei einem Überfall während der oben genannten Kriege getötet wurden, findet Unterschlupf bei ihrer Schwester, die in einem Kloster als Ordensfrau lebt. Dort arbeitet sie als Köchin zur vollsten Zufriedenheit des Ordens. Tadea, eine uneheliche...
Veröffentlicht am 6. Juni 2011 von craisydaisy


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Schauspielerin, 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Dieser historische Roman spielt im Jahr 1530, zur Zeit der Italienischen Kriege. Guilia Lario, deren Eltern bei einem Überfall während der oben genannten Kriege getötet wurden, findet Unterschlupf bei ihrer Schwester, die in einem Kloster als Ordensfrau lebt. Dort arbeitet sie als Köchin zur vollsten Zufriedenheit des Ordens. Tadea, eine uneheliche Tochter des Kaisers Karl V. wird dort ebenfalls erzogen. Eines Tages erscheint dort Paul Le Dren mit seinem Tross und soll Tadea zum Kaiser nach Bologna bringen. So wird beschlossen, dass Tadea zusammen mit ihrer Erzieherin, Anna und Guilia zusammen nach Bolgna reisen soll. Guilia möchte dort gerne ihre Jugendliebe Orste Toscanelli wiedersehen, der im Dienst des Herzogs Alfonso d`Este steht. Um ihm nahe zu kommen muss sie sich als Küchenjunge verkleiden. Doch das bleibt nicht ihre einzige Verkleidung und so kommt es zu einigen Verwicklungen. Guilia kann aber nebenbei noch eine Intrige gegen den Kaiser aufdecken. Von ihrer Jugendliebe ist sie enttäuscht, aber der nächste Verehrer ist nicht weit...

Diese anspruchslose Geschichte ist gut geeignet zum Abschalten auf der Couch. Die Historie kommt zu kurz, ich hätte gerne mehr über die Italienischen Kriege gelesen. Es ist mehr eine Liebesgeschichte, die sich anders entwickelt, als man denkt. Die Kochkünsterin entwickelt sich in Bologna mehr zu einer Schauspielerin, da sie nicht nur in eine Männerrolle schlüpft, sondern auch noch eine Freundin vertreten soll, damit diese sich wiederum ihren Liebesabteuern widmen kann. Insgesamt gesehen ist dieses Buch unterhaltsam, der Humor kommt jedoch auch nicht zu kurz. Ein paar Rezepte aus der damaligen Zeit runden diesen Schmöker ab.
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3.0 von 5 Sternen die Kochkünsterlin, 1. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Giulia Lario flüchtet nach einem Überfall auf ihr Elternhaus zu ihrer Schwester Anna in ein Kloster. Diese betreut Tadea, die Tochter des künftigen Kaisers. Als sie zu ihrem Vater gebracht werden soll, begleitet Giulia ihre Schwester auf die Reise nach Bologna. Nicht ganz uneigennützig, denn sie möchte ihren Geliebten Oreste Toscanelli endlich wieder finden und ihn heiraten. Leider gewährt man ihr keinen Zutritt zu dem Palazzo und so schlüpft Giulia in die Rolle Giulios des Küchenjungen. Während ihres Versteckspiels lernt sie Paul Le Dren kennen und verliebt sich in ihn. Ist Orste wirklich der Richtige? Giulias Gefühle spielen verrückt. Als sie dann auch noch von einem Anschlag hört und unfreiwillig darin verwickelt wird, droht ihr Weltbild sich auf den Kopf zu stellen.

Das Cover zeigt eine Frau vor einem gedeckten Tisch mit Wein, Obst und Blumen, im Hintergrund ist eine Stadt abgebildet. Der Bezug zum Titel ist leider nicht ausgearbeitet worden, bzw. ist für mich nicht erkennbar.

Gabriele Michaelis hat einen netten, unterhaltsamen Roman geschaffen. Sie schildert die Personen und Örtlichkeiten authentisch, aber leider nicht allzufesselnd. Die Geschichte plätschert ohne nennenswerte Höhen und Tiefen vor sich hin. Unter dem Titel des Buches habe ich mir eine andere Handlung vorgestellt und war doch etwas enttäuscht, dass das Kochen zu kurz kam, ja eigentlich eine verschwindende Nebenrolle einnahm. Auch die Rezepte am Ende des Buches konnten mich nicht begeistern, denn sie haben keinen Bezug zur Handlung und sind schlecht beschrieben. Die Protagonisten werden zwar sympathisch vorgestellt, aber eine Bindungen kann man nicht mit ihnen eingehen, dafür ist alles zu oberflächlich gehalten. Auch der Schluss war leider enttäuschten, denn es kam, wie es kommen musste.

Mein Fazit: Nette, seichte Unterhaltung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebesroman im historischen Gewand, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Die Kochkünstlerin ist, wie nicht anders erwartet, ein Liebesroman. Obschon er im historischen Rahmen des 16. Jahrhunderts spielt, lässt er sich schwer als historischer Roman einordnen. Zwar erscheint die ein oder andere historische Persönlichkeit auf ein paar wenigen Seiten, denoch steht das Schicksal der beiden Schwestern Anna und Guiliea im Vordergrund. Das soll aber bei weitem kein Werturteil sein. Da ich wusste, was mich erwartet, konnte sich auch ein Lesevergnügen einstellen. Der Roman lässt sich recht flüssig lesen, die Handlung ist klar und deutlich durchstrukturiert und eine Nebenhandlung bzw. zweiten Erzählstrang gibt es nicht.

Recht schnell ist erkennbar, wo die Erzählung hinläuft und man kann sich als Leser der netten Schreibweise hingeben und eintauchen in den Strom der Verwechslungen, Verkleidungen, Verschwörungen und Versuchungen. Ein nettes Buch für Zwischendurch, aber auf Grund der einfachen Handlung liest man es auch nur einmal. Der einzige Grund es mehrfach aufzuschlagen sind die Rezepte im Anhang.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Roman, genau nach meinem Geschmack!, 24. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Als königliche Truppen die leibliche Tochter des Königs, die kleine Tadea aus dem Kloster Santa Susanna, wo sie während den Wirren des Krieges zu ihrer eigenen Sicherheit verweilte, an den Königshof zurückholen wollen, sieht auch die Kaufmannstochter Giulia Lario ihre Chance gekommen, dem tristen Klosteralltag endlich zu entfliehen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Anna begleitet Giulia also den königlichen Tross nach Bologna, wo sie sich ein Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Oreste Toscanelli erhofft. In Bologna angekommen erfährt sie jedoch, dass ihr Geliebter vor nicht allzu langer Zeit geadelt wurde. Aus diesem Grund weigern sich die Palastwachen strikt, die in einfache Ordensgewänder gekleidete Giulia bei Oreste vorsprechen zu lassen. Doch es dauert nicht lange und die kluge Kaufmannstochter weiß sich zu helfen: als einfacher Küchenjunge verkleidet führt sie den gesamten Hofstaat an der Nase herum, um so ihrem Geliebten ein Stückchen näher zu kommen und ihn bei einer sich bietenden günstigen Gelegenheit mit ihrer Anwesenheit zu überraschen.

Obwohl die Erzählung um 1530 spielt, bleibt die Wortwahl stets äußerst modern, sodass sich jeglicher Inhalt für den Leser leicht erschließbar gestaltet. Es ist deshalb leider nur bedingt gelungen, den Leser fortwährend in eine andere Zeit zu versetzen. Eingestreute italienische Sätze und Redewendungen sorgen jedoch dafür, dass man sich als Leser wie auf einer ausgedehnten Italienreise fühlt.

Die gesamte Geschichte ist zudem wirklich fesselnd und bis zur letzten Seite spannend, da man hier erst erfährt, wer hinter der im Klappentext erwähnten Verschwörung steckt. Und ich kann verraten, dass die Auflösung eine wirkliche Überraschung für die Leser bereithält. Der Kreis schließt sich und es bleiben keine unbeantworteten Fragen offen. Auf jeder Seite des Buches fiebert man mit Giulia mit und lässt sich nur allzu gern von ihrer heiteren und optimistischen Art anstecken. Die Lektüre des Buches ist wahrlich ein Genuss und die Stunden vergehen wie im Flug. Die sympathischen und authentischen Hauptfiguren lassen den Leser zu ihrem ständigen Begleiter werden, sodass man einen tiefen Einblick in deren Charakterzüge erhält, die von der Autorin an allen Stellen treffend beschrieben und ausgeführt wurden.

Ein wirklicher schöner historischer Roman, bei dem man sich wunderbar unterhalten fühlt, sodass die Stunden wie im Flug vergehen. An einigen Stellen ist er vielleicht etwas kitschig angelegt, aber im Großen und Ganzen wirklich überzeugend.
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5.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Künstlerin des Lebens, 27. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
'Die Kochkünstlerin' ist ein sehr schönes, leichtes Buch. Ich konnte es in wenigen Stunden lesen (was wohl eher etwas über mich aussagt als das Buch'), weil die Handlung sehr schön und leicht nachzuvollziehen war. Ebenso der Schreibstil, der die Geschehnisse sehr gut geschildert hat, und durch tolle Formulierungen, und sehr flüssige Sprache die Geschichte voranbrachte.

Der Titel war vielleicht etwas zu weit gegriffen, denn abgesehen von den ersten Momenten im Kloster kocht Giulia nicht selbst im Buch. Sie wird als Küchengehilfe angestellt, und assistiert. Doch da wir alle wissen, dass Titel nicht immer das Buch präsentieren, ist es ein netter Hinweis auf Giulias Kunst, der sie aber bei weitem nicht ausreichend beschreibt.

Giulia ist eine taffe junge Frau, die jedoch aus lauter Naivität ihrem Geliebten hinterher reist. Als sie gegen Ende des Buches über sich selbst nachdenkt, habe ich meine eigenen Gedanken in ihr wiedererkannt. Vielleicht hätte ich mich in der Zeit nicht selbst als Mann verkleidet, aber wäre vielleicht in anderer Weise so mutig vorgegangen.

Besonders fasziniert war ich von der deutschen Autorin, deren Liebe man zum Italienischen Essen und dem Land, besonders der Stadt Bologna, förmlich in den Sätzen greifen kann.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für Fans von gutem Essen, starken Frauen, und der Italienischen Kultur.
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5.0 von 5 Sternen Die Kochkünstlerin, 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Das Cover mit der Protagonistin als Kochkünstlerin betitelt, wirkt amüsant wenn man bedenkt, welch unglückliches Bild Guilia überwiegend in der Küche abgibt.

Die Kaufmannstöchter, Gulia als Köchin, ihre Schwester Anne als Nonne leben zusammen in einem Kloster nachdem ihre Eltern im 'Italienischen Krieg' in der Poebene umkamen, als deutsche Landknechte und spanische Söldner wüteten. Es beschreibt die Zeit 1530, als die kl. 6. j Tadea, uneheliche Tochter des Kaisers Karl V, ebenfalls im Kloster untergebracht von einer kaiserlichen Eskorte nach Bologna dem Vater vorgestellt werden soll. Da Anne Tadea unterrichtet und Guilia seit langem vergeblich auf eine Nachricht ihrer Jugendliebe (Oreste Toscanelli) wartet, ergibt sich die Gelegenheit für beide Schwestern mit auf die Reise zu gehen.

Am Hofe muss sich Guilia als Küchenjunge verkleiden, schwer arbeiten um überhaupt als Frau zur damaligen Zeit Zutritt zum Palazzo zu bekommen und um weiter nach Oreste suchen zu können, der dem Gefolge des Herzogs d este angehört. Sie freundet sich mit der Contessa de Vecelli am Hofe an, die ihr behilflich ist, sowohl auch für Konflikte sorgt. Immer wieder begegnet sie Paul de Dren einem Edelmann in peinlichen Situationen. Letztendlich wird sie in eine Verschwörung zur Ermordung des Kaisers verwickelt und taucht in verschiedene Rollen wie ein 'Komödiant'.

Es handelt sich um einen historischen Liebesroman, der schnell und entspannend zu lesen ist. Lebendig und sehr unterhaltsam, amüsant als Lesevergnügen mit einigen Verwechselungen. Einmal anders hat die Autorin nicht zu viel mit historischen Daten jongliert, sondern durch das Vor- und Nachwort gerahmt. Dazwischen hat sie dem Geschehen um Guilia heiteren und ernsten Lauf gelassen und Spannung erzeugt. Ich hoffe, dass die Vielfalt in der Ausführung und Darstellung von Historischen Romanen erhalten bleibt, so ist die Form der Abhandlung immer eine schöne Überraschung.
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5.0 von 5 Sternen unerwartet sehr gut, erwartetes Happy End, 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, ich nahm das Buch einfach so mit. (In der Vergangenheit hatte ich nämlich Krimis, die von einem Koch handelten und der auch die Rezepte auflistete.) Nach dem Klappentext hätte ich es nämlich nicht mitgenommen - zuuuu kitschig.

Wider erwarten musste ich meine Meinung revidieren :-) Okay, unter Kochkünstlerin versteh ich alles andere als einen schusseligen Küchenjungen, ups, jetzt hab ich es verraten, aber genau das macht das Buch aus.

Die 15jährige Gulia spielt eine Doppelrolle - im doppelten Sinne! Und das nur eines Mannes wegen. Ihr Oreste hier, ihr Oreste da, schmach. Zusammen mit ihrer Schwester Anna, der Ordensschwester Maria Grazia, geht sie seinetwegen mit nach Bologna. Anna ist Tadeas Lehrerin. Tadea (die "natürliche" Tochter des Kaisers), die bisher mit den o. g. Schwestern im Kloster war, soll von dem "geheimen Agenten" nach Bologna gebracht werden.

Und hier fängt schon das Dreiecksverhältnis an :-) Paul (Geheimagent) verguckt sich in die Nonne, die ihrer Schwester Gulia sehr ähnelt. Paul findet diese immer wieder "stinkend" (im wahrsten Sinne des Wortes)vor(in allen Rollen, die sie verkörpert). (Allen Rollen? richtig, wie ich oben beschrieb, nicht nur EINE DOPPELROLLE). Mit der Zeit rettet er mehr als einmal rettet er sie aus verzwickten Situationen. Gulia sucht nach Orste - in Bologna im Palast des Kaisers. Der ist unauffindbar. Auf dem Weg nach Bologna begegnen sie der Contessa Beatrice (?), über die sie im Palast stolpert. Gulia besorgt sich "Beinlinge" und geht als Junge/Gulio durch. Und hier fängt die mal so richtig spannend zu werden.

Also, ganz kurz zusammengefasst: Liebe, Schmach, Sex, Völlerei, Komplott, Mord (Leiche mit herunter gezogenenen "Beinlingen", Eifersucht, alles ist dabei - gut gemixt :-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Buchtitel verfehlt, 5. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Unter diesem Buch habe ich mir etwas vollkommen anderes vorgestellt. Leider sind der Titel und auch kurze Teile des Klappentextes in meinen Augen vollkommen unpassend. Das ist schade, denn man erwartet etwas, das überhaupt nicht geschieht.
Giulia, die Kochkünstlerin, kocht in dem Buch schon mal gar nicht wirklich. Man erlebt sie im Buch nicht als Köchin. Zwar bereitet sie zu Anfang des Buches die Speisen im Kloster zu, aber nicht so, dass der Titel Kochkünsterlin gerechtfertigt wäre. Als sie sich dann später als Küchenjunge versucht, muss sie schwere Töpfe tragen, mit auf den Markt oder vielleicht Messer sortieren. Der für mich auf dem Klappentext viel versprechende Satz, sie "lernt von einem großen Kochmeister die Kunst, mit raffinierten Gerichten die Sinne zu verzaubern.", kommt in dem Buch wirklich überhaupt nicht zum Zuge. Wenn überhaupt dann in dem Maße, dass sie ihren Kochmeister und seine Arbeit bewundert. Und da hatte ich ganz anderes erwartet: ich dachte, sie lernt mit besonderen Zutaten, mit Zubereitungsweisen und speziellen Rezepten -ja, eben die Sinne derer zu verzaubern, die sie verzaubern möchte. Immerhin sind hinten im Buch mittelalterliche Rezepte abgedruckt -was eine wirklich tolle Idee ist! Stattdessen ist sie eher ein ungeschickter Küchenjunge.
Eigentlich ist die Geschichte mehr ein Verwirrspiel -und das ist auch ganz nett konzipiert. Bestimmt raubt sie ihrem "Gegenspieler" Paul Le Dren die Sinne -auf durchaus vielfältige Weisen: mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sie einnimmt und vielleicht auch den verschiedenen Gerüchen, die sie dann jeweils an sich trägt (aber nie(!), weil sie ihm etwas "raffiniertes" gekocht hätte;-) ). Sie schlüpft mehr oder weniger willig in verschiedene Rollen, um an ihr Ziel zu gelangen und stiftet damit Unruhe, sorgt dadurch hier und da für Aufsehen und gerät dabei ein wenig in Gefahr. Das macht auch Spaß zu lesen.
Aber obwohl das Buch im Mittelalter spielt, finde ich insgesamt, dass das alles nicht wirklich ein historischer Roman ist. Dafür kommt mir persönlich das Historische irgendwie zu kurz. Das Vorwort klang diesbezüglich vielversprechend. Die Geschichte um Kaiser Karl V. und seine Tochter findet aber nur sehr am Rande statt, vielleicht als Mittel zum Zweck, um einen Grund zu haben, warum Giulia mit den Nonnen nach Bologna reisen muss... dieser Teil der Handlung wird auch gar nicht richtig bis zu Ende gedacht, finde ich. Es gibt zwar einen kurzen Abschluss, aber da habe ich mehr erwartet.
Also insgesamt ist das Buch eine nette Geschichte mit Verwirrspielen um Beziehungen. Ich dachte die ganze Zeit beim Lesen, das gäbe ein ganz lustiges Theaterstück für die Bühne. Aber insgesamt bin ich doch eher enttäuscht. Ich würde es nicht unbedingt zum Lesen weiterempfehlen, wenn man sich das erhofft, was Titel und Klappentext einem versprechen.
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5.0 von 5 Sternen Toll, 21. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Ein sehr spannendes Buch - es macht Lust auf mehr!
Diese Autorin versteht es, den Leser vom Anfang bis zum Schluß zu fesseln.
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3.0 von 5 Sternen Die Kochkünstlerin, 12. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kochkünstlerin (Taschenbuch)
Giulia Lario ist die jüngste Tochter eines reichen Kaufmanns aus Modena und lebt, seit ihre Eltern von feindlichen Soldaten ermordet wurden und sie selbst gerettet werden konnte, im Kloster, in dem auch ihre ältere Schwester Anna Nonne ist. Giulias Leidenschaft dort ist die Klosterküche und als die Cellarin stirbt, übernimmt sie die klösterlichen Rezepte. Eines Tages tauchen Gesandte des Kaisers Karl auf, um die im Kloster lebende, leibliche Tochter des Kaisers, Tadea, zu ihrem Vater nach Bologna zu bringen. Die Nonne Anna, als Tadeas Lehrerin, soll die Kleine begleiten und Giulia schließt sich der Reisegesellschaft an, da sie hofft, in Bologna ihren geliebten Oreste wiederzusehen. Der Anführer der Reisegesellschaft ist Paul de Gren, ein Frauenversteher, der sich zur Nonne Anna hingezogen fühlt, den aber Giulia auch sehr attraktiv findet.

In Bologna angekommen findet Giulia Oreste nicht im Palast, wie gedacht, und versucht als Junge verkleidet ,als Gehilfe des Tranchiermeisters, mehr über Oreste herauszufinden. Das Ganze wird zu einem verwirrenden Versteckspiel mit höchst amourösen, aber leider gar nicht kochkünstlerischen Handlungen.

"Die Kochkünstlerin" ist sehr einfach und flüssig zu lesen, mir fehlt aber einfach der Bezug der Handlung zum Titel, denn leider hat Giulia im ganzen Buch nur ein einziges Mal die Kochkünstlerin gespielt und das war in der Klosterküche. Ansonsten wurde ein heiteres Versteck- und Verkleidungsspiel geführt, was zum Schluß etwas langweilig und an den Haaren herbeigezogen war. Man hätte mehr aus dem Titel machen können.
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Die Kochkünstlerin
Die Kochkünstlerin von Gabriele Michaelis (Taschenbuch - 8. September 2010)
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