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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen53
4,3 von 5 Sternen
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am 16. April 2010
Ein Deutsch-Schwede, den die journalistische Arbeit als Skandinavien-Korrespondent in die Heimat seiner Mutter verschlagen hat, berichtet aus seinem Lebensalltag mitsamt Frau und neugeborener Tochter in Stockholm.

Durch seine Abstammung besitzt er sowohl den distanzierten Blick eines Einwanderers, hat aber gleichzeitig genügend Einblick in schwedische Gepflogenheiten und ihre Hintergründe, um beidermaßen subjektiv und objektiv urteilen zu können.

Bei dieser Gelegenheit räumt er mit diversen liebgewonnenen Vorurteilen über unser Nachbarland auf, nimmt ein paar typisch deutsche und schwedische Eigenheiten unter die Lupe und meistert das Kunststück, der neuen Heimat mit allen Eigenheiten liebevoll-kritisch zu begegnen. Das Ganze ist äußerst unterhaltsam und humorvoll beschrieben und macht dieses Buch sehr lesenswert und informativ zugleich.

Letztendlich mag Schweden im Alltagsleben nicht die Bullerbü-Romantik aufweisen, die man als Urlauber und Kinderbuchleser dort vermutet. Es muss trotzdem ein gutes Land zum Leben sein, denn der Autor beantragt dem behördlichen Zentralcomputer zum Trotz die schwedische Staatsbürgerschaft.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist der kleine informative Exkurs über das Leben von Astrid Lindgren, der mich sehr tief berührt hat, sowie die Eskapaden des unvermeidlichen Trekkingtouristen Werner mit seinen Survivaltouren.

Alles in allem ein sehr gut lesbares Buch für ein paar vergnügliche Stunden und nicht nur empfehlenswert für alle Anhänger des Möbelschweden oder den klassischen Südschwedenurlauber.
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am 30. März 2010
Ein Buch für alle die schon mit Schweden zu tun hatten, und sei es auch nur durch ein bekanntes Möbelhaus mit 4 gelben Buchstaben oder die Vorurteile beseitigen oder bestätigt haben möchten. Ich als Skandinavienfreund habe mich in vielen der beschriebenen Situationen sofort wiederentdeckt und dabei herzlich gelacht. Schön, das auch immer wieder zum Vorschein kommt, das nicht alles Gold ist was glänzt. Es wird nichts glorifiziert oder niedergemacht sondern von allen Seiten mit Humor beleuchtet.
Situationen wie das Ziehen von Wartenummerscheinen in einer leeren Bäckerei in der man dann süßes Brot kaufen und danach mit salziger Butter bestreichen kann lassen immer wieder erkennen wie groß die Unterschiede zu unserem (fast) Nachbarland sind.

Wer einfach unterhaltsame, amüsante Lektüre sucht ist hier genau richtig.

Unbedingt lesenswert und darum 5 Sterne von mir.
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am 15. Januar 2011
Ich lese ausgesprochen gern Reise- und Korrespondentenberichte. Leider kann Herr Herrmann das nicht halten, was andere SZ-Korrespondenten schon vollbracht haben: einerseits die Darstellung des Einlebens in einem fremden Land, andererseits das Näherbringen dortiger Eigenheiten über die bekannten Klischees hinaus und all dies angereichert mit Geschichten aus dem ganz privaten Umfeld.

All dies kommt zwar vor, aber die Mischung stimmt nicht. Mir fehlten viele unterschiedliche Geschichten zum Leben in Skandinavien. Stattdessen wurde der Ablauf der Behördenabläufe in Bezug auf die zweite Staatsangehörigkeit des Autors sowie das Kita-Leben viel zu langatmig und ausführlich geschildert. Sicherlich mag das den Autoren selbst stets beschäftigt haben, aber wie er im Anschluss an das Buch selbst schreibt, wurden Dinge dramaturgisch verändert und zugespitzt. Nur leider in diesen Bereichen nicht. Sie nehmen - gefühlt - mindestens ein Drittel des Buches ein. Mich nervte das zunehmend und nahm mir das Vergnügen.

Abschließend sei noch angemerkt, dass selten einmal das Gefühl durchkam, dass es dem Autoren in Schweden wirklich gefällt. Der Anteil kritischer Anmerkungen war doch sehr hoch. Ich kann das nicht selbst beurteilen, da ich noch nie in Schweden war, gegenüber anderen Reiseberichten viel es mir jedoch auf. Kritiklose Berichte möchte ich auch nicht, aber zumeist haben Korrespondenten eine berufliche Neugier und Begeisterung für "ihr" neues Land. Das kam hier nicht durch. Vielleicht entsprach dies aber auch der Realität.
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am 5. September 2010
Ich habe dieses Buch ganz "authentisch" im Schweden-Urlaub gelesen und war von der Lektüre begeistert. Überzeugt hat mich vor allem der wirklich lockere witzige Schreibstil des Autors, der mich häufig zum Lachen gebracht hat.
Wenn man zum Frühstück süßes Brot essen muss (in Ermangelung einer anderen Sorte) und wenn der Nachbar im Ferienhaus einen Hecht von seiner Angeltour nach Hause bringt - dann ist man einfach mittendrin in Schweden und mittendrin in diesem Buch, das mit einigen Vorurteilen der Wikinger aufräumt und auch einige ihrer Marotten erläutert. Der Blick hinter die schwedische Fassade ist sehr erleuchtend und durch die nette Geschichte einfach liebevoll verpackt.

Was mich dann aber erstaunt hat:
Zum Ende meines Urlaubes habe ich mit dem Vermieter meines Ferienhauses (Deutscher, der vor vier Jahren nach Schweden ausgewandert ist) über das Buch gesprochen und ihn gefragt, ob es mit der schwedischen Bürokratie wirklich so dramatisch ist, wie in diesem Buch beschrieben. Er hat bestätigt, dass ohne die zehnstellige Personennummer wirklich nichts geht. Aber ansonsten meinte er, sei alles um ein Vielfaches einfacher als bei uns: "Auto zulassen per SMS, Steuererklärung für das eigene Unternehmen in ein paar Minuten über das Internet, keine Behördengänge, sondern alles online usw." ... ob dieser Aussage war ich dann doch etwas überrascht und vermute einfach, dass der Autor (um der guten Story willen) einfach teilweise ein wenig dick aufgetragen hat. Dafür habe ich ein Sternchen abgezogen!!
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am 6. Oktober 2011
Dass dieses Buch bei einigen "Schwedenfans" keine Begeisterung auslöst, ist nicht verwunderlich, behandelt es doch das Land Schweden, nicht Utopia nordica. Wenn auch mit Einschränkungen, die aber sicher auch dem gutsituierten Hintergrund eines deutschen Journalisten in Schweden resultieren. Will sagen, als solcher kennt der Autor keine Langzeitarbeitslosen oder Langzeitkrankgeschriebenen, die in Schweden teilweise ein elendiges Leben in völliger Chancenlosigkeit verbringen. Das Gleiche gilt auch für seit Generationen ausgegrenzte große Gruppe von außereuropäischen Migranten, die oft in eigenen Vierteln mit bis zu 55.000 Einwohnern mit einer Arbeitslosigkeit von bis zu 60 % leben. Nein, der Autor ist in Deutschland sozial abgesichert, da berühren ihn solche Fragen nicht persönlich. Auch dass er die 'Naturverbundenheit' der Schweden an der Angelwut vieler Skandinavier festmacht, finde ich etwas befremdlich. Prozentual gibt es sicher in Deutschland genauso viel Angler wie im Norden, nur, dort sind sie vielleicht sozial etwas kompakter zentriert, und sicher nicht in den Kreisen, in denen sich der Verfasser zu bewegen pflegt.

Wer aber mit diesen Einschränkungen leben kann, erhält hier vergnügliche Landeskunde. Ob es nun die Missstände im Gesundheitssystem sind, die vorbildliche Kleinkindbetreuung oder die teils wahnwitzige Bürokratie (gibt es so krass in D nicht!!!), der seit Jahrzehnten skandalöse Wohnungsmarkt in den größeren Städten - vor allem Stockholm - oder die etwas gestörten Geschmacksnerven unser nördlichen Nachbarn sind, samt des noch mehr gestörten Verhältnisses zu geistigen Getränken, hier spiegelt das geschilderte Schwedenbild auch meine eigenen Erfahrungen ziemlich genau wider.

Der Stil ist flüssig, teilweise urkomisch. Wer mal einen ganzen Tag im herbstlichen Lesesessel oder sommerlichen Strandkorb verbringen will, findet in diesem Buch einen guten Begleiter. Und nebenbei erfährt man einiges aus dem Lande Schweden, jenseits von Bullerbü.

Der Elchtest ist sicher keine abschließende Landeskunde (will es auch nicht sein), aber ein guter Einstieg zum Thema Schweden.
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am 31. März 2011
Ich habe dieses Buch aufgrund meines ausgeprägten Ticks für Schweden geschenkt bekommen. Obwohl es ganz nett geschrieben ist, zog sich meine Lektüre über Wochen hinweg. Es ist ein seicht dahinplätscherndes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, man kann theoretisch sogar mittendrin anfangen zu lesen ohne Verständnisprobleme zu bekommen. Es ist informativ, z.T. auch lustig geschrieben und mehr als eine Art Tagebuch / Erfahrungsbericht eines deutschen Paares mitsamt Baby zu sehen. Es hat halt keinen "Höhepunkt" oder sowas, aber ich fandŽs trotzdem ganz erholsam, dieses Buch zu lesen. Für Schweden-Fans sicher kein Fehlkauf, alle anderen werden möglicherweise enttäuscht sein.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2011
Gunnar Herrmann ist Journalist und Halbschwede und seine Arbeit verschlägt ihn in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Mit Frau und neugeborener Tochter geht es auf in die neue Heimat und ihre Eigenarten.

Lange, dunkle Nächte, ungewohnte Wohnungspolitik, Sprachkurse, Kinderbetreuung und natürlich auch IKEA werden mit jeder Menge Humor aber auch durchaus informativ beschrieben, mit deutschen Eigenarten und Klischees verglichen und kritisch beäugt. Man hat wirklich Spaß beim Lesen, vor allem, da der Autor einen sehr flüssigen Schreibstil besitzt.

Ich kann das Buch nur empfehlen - nicht nur etwas für ausgewiese Schwedenfans, sondern für jeden, der ein paar Stunden guter Unterhaltung sucht.
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am 4. März 2011
Wow, also ich habe selten ein "Kulturbuch" gelesen, das so unterhaltsam und kurzweilig ist und dabei auf charmante Art so viel über Schweden und sein Völkchen vermittelt! :-) Über länderspezifische Eigenheiten zu informieren, kann schnell zum Ratgeber ausarten. Hier lernt man dagegen unheimlich viel über das Leben dort - z.B. auch interessant für Auswanderer - und es ist viel eher als würde man ein schönes Unterhaltungsbuch lesen. Absolute Kaufempfehlung für Skandinavien- oder Kulturinteressierte!!! ;-)
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am 4. Oktober 2010
Ich habe das Buch von Freunden geschenkt bekommen und es direkt angefangen zu lesen. Als Halbschwedin habe ich mich in jeder Situation wiedergefunden. Vor allem die Geschichte mit dem Pass. 1 zu 1. Es ist einfach zum kringelig Lachen, wie er die Schweden, Ihre Traditionen und Ticks so liebevoll und urkomisch beschreibt. Ich ertappe mich auch immer, meinen Freunden gegenüber Schweden zu glorifizieren. Es hat riesig Spaß gemacht es zu lesen. Ich kann es allen empfehlen, die ein Herz für Schweden haben, aber auch mal dahinter schauen möchten.
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am 17. August 2010
In der gleichen Reihen bei Ullstein hatte ich schon "Das kommt mir spanisch vor" von Andrea Parr gelesen und das Buch war wirklich schlecht geschrieben, sodass ich Befürchtungen hatte als ich "Elchtest" angefangen habe (beide Bücher hatte ich gleichzeitig gekauft) aber meine Sorgen waren unbegrundet:
"Elchtest" finde ich sehr gut, es ist gut geschrieben und liest sich wie ein Roman. Dabei erfährt man viel über Schweden.
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