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Kundenrezensionen

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am 23. Mai 2012
Zunächst sollte Oliver Pötzschs vierter Roman um die Schongauer Henkerstochter ja als Taschenbuch erscheinen. Umso überraschter war ich als es plötzlich einige Wochen vor dem Erscheinungstermin als gebundene Ausgabe vorbestellbar war. Da es preislich in einem angemessenen Rahmen liegt und ich meine Neugier endlich stillen wollte, habe ich es mir gekauft, obwohl es schade ist, dass es so nicht zu den Vorgängerbänden passt. Außerdem sind meiner Meinung nach die Buchdeckel für ein Hardcover viel zu dünn und biegsam und die Covergestaltung wirkt nicht stimmig, sondern wahllos zusammengewürfelt (die kniende Frau kenne ich bereits von einem anderen Buchcover). Der in Leinen gebundene Buchrücken ist ganz nett. Der zweifarbige Druck des Buches gefällt mir allerdings sehr gut. Jedes Kapitel beginnt mit einem kunstvollen Letter in Rot und die Seitenzahlen sind von roten Ornamenten umrahmt. Zu Beginn der Geschichte finden sich noch eine Übersichtskarte des Kloster Andechs, eine Karte der Umgebung des Ammersees, sowie eine Liste der "Dramatis Personae".

Im Prolog wird der Leser Zeuge des Mordes an Johannes' Gehilfen Coelestin. Warum der junge Novize sterben musste bleibt vorerst ein Rätsel. Seit ihrer Heirat sind einige Jahre vergangen und Magdalena und Simon sind mittlerweile Elter zweier Söhne, dem zweijährigen Paul und dem dreijährigen Peter. Nach den ersten Szenen ist bereits klar, dass die beiden nichts als Flausen im Kopf haben, aber die Enkel sind Jakob Kuisls ganzer Stolz. Auf dem Weg nach Andechs trifft der Henker im Wald auf eine alte Frau, die ihm ein schlimmes Unglück prophezeit, doch bevor dieses Geheimnis gelüftet wird, spannt Oliver Pötzsch seine Leser auf die Folter.

Wieder hat sich der deutsche Autor einen interessanten Schauplatz für seinen vierten Band ausgesucht, ebenso was die Hintergründe der Morde und mysteriösen Vorfälle betrifft. Man erfährt viel Geschichtliches über das Kloster Andechs, sowie die dort verwahrten Reliquien. Der "Andechser Klosteralmanach" im Anhang fasst zusätzlich noch einmal die wichtigsten historischen Aspekte zusammen. Das Hintergrundthema beschäftigt sich unter anderem mit der Erforschung von Blitzen. Auch dies fand ich sehr interessant. Frater Johannes sucht nach einer Möglichkeit Blitze abzuleiten um so das Kloster vor weiteren verheerenden Bränden zu schützen, doch es gibt jemanden, der Johannes' Wissen für eigene Zwecke nutzen möchte und sogar vor Mord nicht zurückschreckt. Frater Virgilius widmet sich ebenfalls einer zur damaligen Zeit nicht alltäglichen Wissenschaft, nämlich dem Bau von Automaten. Dies hat mich sehr überrascht, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Mechanik zu dieser Zeit schon so fortgeschritten war. Oliver Pötzsch ahnte scheinbar, dass manche Leser dies nicht ganz glaubwürdig finden würden und belegt die Tatsache, dass man sich bereits relativ früh in der Menschheitsgeschichte mit Automaten beschäftigt hat, mit einem konkreten Beispiel. Bei genauerer Überlegung ist es auch gar nicht so abwegig, schließlich gab es schon Uhren und Musikautomaten, warum sollte man also auch nicht eine Art Roboter konstruieren können. Typisch allerdings war, dass das einfache Volk alles, was es nicht verstand oder erklären konnte, als Hexenwerk bezeichnete. Diesen Konflikt zwischen den glaubensorientierten Bürgern und der Wissenschaft stellt Oliver Pötzsch gut dar.

Leider hat man spätestens nach der Hälfte des Romans eine Ahnung, wer der Täter ist. Es gibt zwar noch einige Überraschungen, trotzdem hat es mir etwas an Spannung gefehlt. Hinzu kommen zwei Szenen, die absolut keine Glaubwürdigkeit besitzen, so kann ein Mensch, der einen Sturz vom Kirchturm "nur" mit völlig verdrehten Gliedmaßen überlebte, plötzlich eine Botschaft auf ein Stück Papier schreiben. Außerdem züngeln niemanden Flammen aus den Ohren oder man mutiert zu einer menschlichen Fackel, wenn man vom Blitz getroffen wird. Diese Übertreibungen sind schon ziemlich krass.

Davon abgesehen ist "Der Hexer und die Henkerstochter" aber ein würdiger Nachfolger der Vorgängerromane. Ich mag Oliver Pötzschs lockeren Schreibstil, sowie seine facettenreichen Charaktere von denen der ein oder andere für Auflockerung sorgt. Leider endet das Buch sehr traurig, denn die Prophezeiung der Alten aus dem Wald bewahrheitet sich.

Für mich ist es bis jetzt der schwächste Band der Reihe, da sich die Spannung teilweise in Grenzen hält, doch alles in allem ist "Der Hexer und die Henkerstochter" sowieso ein Muss für alle Fans, aber auch für alle anderen, die gerne historische Unterhaltungsliteratur mit wissenswerten Hintergrund lesen, empfehlenswert!
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am 2. Mai 2012
Ich besitze alle Bände der "Henkerstochter"-Reihe, und muss sagen, dass der "Hexer" das bislang schwächste Werk darstellt. Obwohl die Location rund um das Kloster Andechs liebevoll beschrieben ist und die Charaktere der einzelnen Protagonisten sehr gut herausgearbeitet sind, will der Funken diesmal einfach nicht so richtig überspringen. An vielen Stellen fühle ich mich an Ecos "Name der Rose" erinnert. Manch ein Plot oder Gag ist gar fast komplett übernommen (der Anschlag vom Baugerüst herunter, verschwundene Bücher, der Abt und sein wackeliger Posten, seltsame Morde an Mitbrüdern.....). Und das ewige "Entkommen in der letzten Minute" wird auch ermüdend mit der Zeit. Die Darsteller sind die ständigen Supermänner und -frauen, die jeder noch so gefährlichen Situation entgehen können und im richtigen Augenblick immer das nötige schaffen. Sehr realistisch waren die "Henkerstochter"-Bücher diesbezüglich natürlich noch nie - so drastisch ist es mir aber erst beim "Hexer" aufgefallen.
Ein durchaus kurzweiliges Vergnügen. Fans der drei Vorgänger werden ihre Freude haben. Ein bisschen weniger dick auftragen würde zukünftig aber definitiv mehr Spaß am Lesen mit sich bringen. Mut zur Abkehr vom Dan Brown'schen Mainstream, Herr Pötzsch!
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Als sich 1666 eine kleine Gruppe aus Schongau auf eine Pilgerreise zum Kloster Andechs am Ammersee begibt, sind auch Magdalena und Simon Fronwieser mit von der Partie. Vier Jahre sind seit den Vorfällen in Regensburg vergangen und die beiden haben es inzwischen geschafft, eine Familie zu gründen. Als Henkerstochter gilt Magdalena als unrein, weswegen sie eigentlich keinen Bader hätte heiraten dürfen. Da die Kuisls aber immer schon zusammen gehalten haben, sorgt die daheimbleibende Henkersfamilie für die beiden Enkel Peter und Paul. Für die Kinder wäre es tatsächlich zu gefährlich gewesen, da ihre Eltern bereits am ersten Tag mit der Leiche eines Novizen konfrontiert werden. Scheinbar ist dieser im Teich ertrunken, aber Simon stellt noch andere Verletzungen fest. Einer der Mönche ist offensichtlich ein Mörder. Schnell ist dieser in Person von Nepomuk gefunden. Beim Verhör erfährt Magdalena, dass er ihren Vater aus dem 30-jährigen Krieg kennt. Schnell lässt sie dem Henker eine Nachricht zukommen, worauf auch er nach Andechs aufbricht.

Der vierte Band um die Henkerstochter Magdalena, dem Bader Simon und vor allem dem brummigen Henker Kuisl ist eine gelungene Fortsetzung der Vorgänger. Erneut stolpern die drei Ermittler ungewollt in einen Kriminalfall und lösen ihn auf teilweise innovative Weise. Das bekannte Muster ist jedoch immer wieder fesselnd und hält bis zum Schluss die Spannung. Oliver Pötzsch hat seine Figuren mit Humor und Intelligenz ausgestattet, sodass auch kniffelige Probleme gelöst werden können. Dabei fließen die Heilungsmethoden des 17. Jahrhunderts ebenso mit ein wie gesellschaftliche Gepflogenheiten. Eine sorgfältige Recherche aller Umstände lässt die fiktive Handlung authentisch wirken. Dazu trägt auch die regionale Sprachfärbung bei, in der gerne mal seinem Ärger Luft gemacht wird. Zudem wird immer mehr aus der Vergangenheit des Henkers bekannt, sodass der Leser immer mehr Einblick in sein Seelenleben bekommt und manche Beweggründe nachvollziehbar werden. Jakob Kuisl steht somit als Mensch hinter dem Beruf Henker, der ansonsten als Geächteter und Unreiner von allen gemieden wird.

Das in dieser Serie erstmals mit festem Einband erschienene Buch lässt mit der Ausstattung keine Wünsche offen. Sowohl eine zeitgemäße Karte der Umgebung Andechs als auch ein Personenregister helfen dem Leser, sich die richtigen Vorstellungen zu machen. Auch die Haptik ist ansprechend. Der historische Roman ist somit nicht nur wegen des flüssigen Schreibstils angenehm zu lesen. Wer die drei Vorgänger nicht kennt, hat dennoch keine Schwierigkeiten, die Beziehungen zwischen den Beteiligten einzuordnen. Kurze Erinnerungen an die vergangenen Vorfälle werden notfalls eingeflochten, sodass die Reihe nicht unbedingt chronologisch gelesen werden muss. Die Serie um den Schongauer Henker macht einfach Spaß. Da auch der vierte Teil wieder mit einem Cliffhanger endet, dürfen wir bestimmt auf eine Fortsetzung hoffen.
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am 15. Mai 2012
Ich habe alle Bücher der Henkerstochter-Saga gelesen, aber dieser 4. Teil ist bis jetzt für mich eindeutig der schlechteste.
Die Hauptdarsteller sind zwar wieder sehr liebevoll gezeichnet. Aber der Roman hatte doch seine Längen.
Die ersten drei Teile habe ich wirklich in einem Rutsch durchgelesen und mir ist nie langweilig dabei geworden.
Bei diesem Buch war das nicht so. Ab und an kam mir wirklich der Gedanke, diese Szene hätte sich der Autor eigentlich sparen
können.
Abschließend kann ich sagen, der Roman ist kein schlechtes Buch, kann aber an die ersten drei Teile nicht heranreichen.
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am 2. Februar 2016
Eine frei erfundene Geschichte, das rauhe und brutale Mittelalter und die Familie Kuisl die in allen Teilen vorkommt. Zusammengemischt zur unterhaltsamen und spannenden Kriminalgeschichten. Mir gefallen die Bücher. (Habe bis jetzt 5 Teile gelesen, alle sind gut.
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am 25. April 2016
Eine gelungene Mischung aus historichem und kriminalistischem Roman. Gut eingebracht wurden die geschichtlichen Begebenheiten. Die Familie des Henkers ist, wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat, einem schon bekannt. Die Spannung zieht sich bis zum Schluss.
Ich werde auch die nächsten Bände kaufen und lesen.
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am 13. April 2014
Oliver Pötzsch ist mit diesem Buch eine tolle Fortsetzung über die Henkerstochter von Schongau gelungen. Spannend wie immer und ich hoffe es gibt noch weitere Bücher von ihr. Zur Geschichte: Die Henkerstochter und ihr Ehemann gehen auf Wallfahrt in das Kloster Andechs. Dort werden sie in die Ermittlungen über den Tot eines Mönches hineingezogen. Außerdem herrscht dort noch eine Krankheit, die viele Menschen befällt.
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am 26. Juni 2012
Eine tolle Fortsetzung der Pötsch Reihe mit den bekannten Figuren und einigen fantasievollen Bösewichtern.
Es wird das Leben im Kloster und die Ängste der Menschen im Mittelalter sehr gut beschrieben. Der Ausflug nach Andechs wird für die gesamte Henkersfamilie der Kuisls zum AbenteuerEvent, einschließlich der kleinen Kinder der Henkerstochter. Der Spanungsbogen wird bis zum Schluß aufrecht erhalten und dann mit ein paar Überraschungen aufgelöst. Ich lese gerne historische Romane und hatte die Kindle Variante im Urlaub gelesen. Ich konnte mich kam losreissen.
Wer die Henkerstochter Geschichten mag, wird auch dieses Buch mit Begeisterung lesen.
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am 7. Februar 2016
Wer sich für historiche Romane interessiert, dem kann das Buch von Oliver Pötzsch nur weiter empfehlen. Spannend bis zur letzten Seite, historich, wie immer hervorragen recherchiert! Man vergißt Raum und Zeit beim Lesen und ist sich den Hauptfiguren der Romane von Oliver Pötzsch immer sehr nahe und vertraut. Freu mich schon auf den nächsten Roman!!
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am 5. März 2014
Wieder einmal kann man ganz tief in die damalige Zeit eintauchen und sich genau vorstellen wie der Kuisl seine Tochter und sein Schwiegersohn wieder einmal in einen Komplott geraten. Ich bin wieder begeistert gewesen und es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen
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