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Kundenrezensionen

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am 26. November 2012
Es handelt sich um den dritten Roman um die Familie der Kuisls und zum dritten Mal ist es Oliver Pötsch gelungen, ein sehr anschauliches Bild des Lebens im 17. Jahrhundert zu schildern. Der Roman selbst ist von Anfang an nervenzerreißend spannend. Scheinbar gänzlich nebenbei erfährt man als Leser viele historische Details, die allesamt sehr gut recherchiert sind. Wer nach der Lektüre noch immer "die gute alte Zeit" verklärt, dem kann offenbar nicht mehr geholfen werden. Besonders positiv sind die gut gezeichneten Charaktere des Romans. Am besten hat mir der originelle, bierbrauende Mönch gefallen. Aber auch der König der Bettler und der italienische Gesandte sind sehr detailliert gezeichnet.

Über den Inhalt des Romans möchte ich nicht viel berichten: Dem Henker Jakob Kuisl wird in Regensburg eine verhängnissvolle Falle gestellt und nach Folter durch seinen Regensburger Henker-Kollegen droht ihm als vermeintlich bestialischem Mörder eine äußerst grausame Hinrichtung. Mit Hilfe seiner Tochter und ihrem Verehrer Simon sowie einer Vielzahl weiterer Personen nimmt die ganze Angelegenheit nach vielen Irrungen und Wirrungen aber ihr gutes Ende und Jakob Kuisl kann buchstäblich seinen Hals aus der Schlinge ziehen. Der Roman ist von Anfang an spannend und birgt zahlreiche Wendungen. Trotz allem haben mir drei Sachen nicht gefallen:

- Rettungen der Hauptfiguren in buchstäblich letzter Sekunde erfahren eine inflationäre Häufung. Daran leidet nicht nur die Glaubwürdigkeit des Ganzen, sondern es wird schon etwas vorhersehbar.
- An manchen Stellen wirkt die Figur Jakob Kuisls etwas überzeichnet. Ich fand es nicht glaubwürdig, dass er auch in Momenten höchster Gefahr seiner Tochter immer wieder droht, ihr den Hosenboden zu versohlen und ähnliches. Das erinnerte mich schon fast an einfältige Szenen aus dem Komödienstadel.
- Auch die Naivität der sonst so schlauen Hauptfiguren erscheint oft nicht nachvollziehbar. So stürzen sie sich trotz gerade überstandener Gefahr immer wieder aufs Erneute in Situationen, von denen abzusehen, dass sie unweigerlich wieder in Gefangenschaft geraten.

In der Summe ergibt sich ein Punktabzug von 3 mal 0,5 Sternen - aufgrund des von Oliver Plötsch dem Roman nachgestellten sehr liebevollen Reiseführers durch Regensburg runde ich aber mehr als gerne auf 4 Sterne auf.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2012
Regensburg 1662. Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in eine Falle getappt: Er findet bei einem Besuch in Regensburg seine Schwester und ihren Mann tot in der Badestube. Die Stadtwache ist gleich zur Stelle und verhaftet Kuisl und wirft ihn in den Kerker.
Dem Henker drohen nun selbst Folter und Hinrichtung, da alles gegen ihn spricht.
Seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser suchen nun in Regensburg fern von der Heimat Schongau nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf ein Komplott, das weitreichende Folgen hat.
Nach „Die Henkerstochter“ und „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ ist „Die Henkerstochter und der König der Bettler“ der dritte Teil über den Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und deren Freund Simon Fronwieser.
Hier ist dann auch zum ersten Mal wirklich der Titel Programm, denn da der sonst präsente Henker durch seine Gefangenschaft aus dem Weg gezogen wurde, steht nun die Henkerstochter Magdalena im Vordergrund, die zusammen mit Simon versucht ihren Vater zu retten.
Mir gefiel Teil 3 auch wieder sehr gut und von Anfang an versinkt man in der anschaulich erzählten Geschichte.
Allerdings fand ich sie zwischendurch und vor allem zum Ende hin sehr langatmig und teilweise vorhersehbar, sodass meiner Meinung nach auch einiges hätte gekürzt werden können.
Dennoch gab es was die Auflösung über den wahren Grund für Kuisls Haft betrifft noch einige Überraschungen.
Für mich war „Die Henkerstochter und der König der Bettler“ ein thematisch wieder sehr interessantes, spannendes und atmosphärisch sehr dichtes Buch.
Die detaillierten Beschreibungen über Regensburg fand ich auch sehr schön, weil Regensburg eine schöne Stadt ist und man sich so alles noch besser vorstellen konnte.
Ansonsten gehört die „Henkerstochter“-Reihe zu meinen liebsten historischen Serien und ich hoffe auf noch ganz viele weitere Bücher und auch darauf noch mehr über Jakob Kuisls Vergangenheit zu erfahren, da in Teil 3 schon einiges erwähnt und angedeutet wurde.

4 von 5 Sternen!
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am 6. Oktober 2014
Jakob Kuisl erhält eine Nachricht aus Regensburg. Seine Schwester soll sterbenskrank sein und ihr Schwager bittet ihn, sie kurz vor ihrem Tod ein letztes Mal zu besuchen. In der Stadt angekommen, muss er feststellen, dass er Opfer einer unvorstellbaren Intrige geworden ist, die ihn sein Leben kosten kann und sogar die Existenz des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation bedroht. Nur seine Tochter Magdalena und deren Freund Simon Fronwieser scheinen in der Lage, Jakobs Unschuld zu beweisen und das Komplott aufzudecken.
Auch der dritte Teil der Romanreihe rund um den Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl lebt in erster Linie von den sympathisch gezeichneten und facettenreichen Charakteren sowie einer ansprechenden Handlung, in der Oliver Pötzsch gekonnt historische Fakten und schriftstellerische Freiheit miteinander verbindet. Auch wenn der Roman ohne die eine oder andere Wendung wohl noch flüssiger zu lesen gewesen wäre, kommt Langeweile nicht auf und manch ein Leser dürfte nach der Lektüre einen Städtetrip in das historische Regensburg als nächste Urlaubsreise ins Auge fassen.
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am 6. Dezember 2011
Oliver Pötzsch versteht es fabelhaft diese damalige Welt auferstehen zu lassen. Schon auf den ersten Seiten verschwindet der Leser in diese ganz andere Welt und ist ein Teil davon. Wenn ein Autor das überzeugend vermag, hat er mich schon mal auf seine Seite gezogen. Dann kommt aber noch eine hervorragend durchdachte Geschichte dazu, die mit Spannung nicht hinter dem Berg hält. Wie besessen habe ich die Seiten verschlungen und wollte wissen, wer der Mörder war. Bei den meisten historischen Romanen hat man das Problem, dass zu viel Kitsch mitschwingt und das Mittelalter so unrealistisch romantisch beschrieben wird. Nicht so bei Pötzsch. Auch wenn die meisten Leser keine Ahnung haben, wie es damals wirklich zugegangen sein muss. Hier kommt eine gewisse Authenzität herüber, die überzeugt und einnimmt.
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am 6. Oktober 2015
Ich sags mal so, wären diese Romane von Iny Lorenz wären sie ein Fall für den Papierkorb.
Oliver Pötzschs Schreibstil überzeugt, ich finde ihn flüssig und man ist gleich drin im Buch. Sicher hat er auch aufwendige Recherchen betrieben.
Allerdings bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Bisher flachte es von Folge zu Folge etwas ab. Und ich frage mich schon in welcher Höhle, in welchem Keller oder Verlies Simon und Magdalena
im nächsten Band gefangen sind. Denn das scheint obligatorisch zu sein und war für mich in diesem Buch schon vorhersehbar.
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am 9. Oktober 2013
Ein interessanter Einblick in die Vergangenheit. Geschichte und Unterhaltung gut miteinander verbunden. Und wer hat sich nicht schon mal gefragt wie wohl die Geschichte seiner Familie ist? Wer die ersten zwei Teile kennt, will einfach wissen wie es weitergeht.
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am 9. Februar 2013
Erneut gelingt es Oliver Pötzsch die handelnden Personen in einen bekannten geschichtlichen Rahmen einzubinden. Die Zeit, die geografische Beschreibung sowie der spannende Handlungsablauf führen dazu, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
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am 2. Juni 2014
Wieder einmal ein gelungener Krimi aus dem 17. Jahrhundert. Die Geschichte ist spannend und phantasievoll erzählt und die Zustände dieser Zeit sind gut wiedergegeben. Ich freue mich schon auf das nächste Buch, das im August 2014 erscheinen soll.
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am 13. März 2011
Der Schongauer Henker Jakob Kuisl erhält einen Brief von seiner Schwester, die in Regensburg lebt und ihm berichtet, sie sei schwer erkrankt. Jakob macht sich umgehend auf in die Stadt, wo er seine Schwester und deren Mann ermordet vorfindet. Er wird umgehend verhaftet und des Mordes angeklagt und muß nun am eigenen Leib erfahrenen, wie sich schlimmste Folter anfühlt. Doch Jakob ist unschuldig und soll im Rahmen eines ausgeklügelten Racheplans den Kopf hinhalten, für einen Mörder, der mit Kuisl noch eine Rechnung offen hat. Längst verbannte Erinnerungen werden im Henker wach, als ihm aufgeht, wer ihm den Mord anhängen will. Und es öffnen sich Pforten zu Bildern, die Kuisl 30 lange Jahre tief in seinem Innern vergraben hat. Bilder von Krieg, Blut und Zerstörung; Bilder, die nicht nur ihn betreffen, sondern auch tief in die Vergangenheit seiner Frau führen.

Und während Jakob im Gefängnis auf seine Folter wartet, seine Schmerzen und Erinnerungen ertragen muß, geraten seine Tochter Magdalena und ihr Verlobter, der Medicus Simon ebenfalls über Umwege nach Regensburg. Hier versuchen die beiden fieberhaft, die Unschuld Jakobs zu beweisen und geraten dabei in einen immer größer werdenden Strudel aus Verrat, Vergeltung und einem ganz großen Komplott. Offenbar können sie niemandem trauen und es scheint fast aussichtslos, Jakob Kuisl vor dem Schafott zu retten.

Die Geschichten um den Schongauer Henker, seine Tochter und den Medicus sind extrem spannend und führen den Leser tief ins historische Bayern. Man merkt, dass der Autor wert auf historische Authenzität legt und alles daran setzt, den Leser in die Welt der Ausgestoßenen zu führen. Es gelingt ihm bravourös, eine negative Randfigur des Mittelalters zum absoluten Sympathieträger der Geschichten emporsteigen zu lassen und das trotz sehr detaillierter Schilderungen des Henker-Alltages.

Im vorliegenden Roman wird man von einer nervenaufreibenden Situation in die nächste geworfen und in fast jedem Kapitel zeigen sich neue Abgründe in Personen, die vorher noch positiv besetzt waren. Gut finde ich, dass man im dritten Band auch mal etwas mehr über die Ehefrau des Henkers bzw. ihrer beider Vergangenheit erfährt. Wie auch die vorhergehenden Bücher um die Kuisls, ist dieses hier toll geschrieben und zeigt in einer spannenden, intelligenten Geschichte die Abgründe menschlicher Seelen, verpackt in eine sehr gute Kriminalgeschichte.
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am 12. Februar 2016
Oliver Pötzsch hat einen wunderbaren Stil gefunden,sehr packend, aber dennoch nicht zu brutal die Ereignisse zu Papier zu bringen.
Lesenswert !!!!!
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