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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Erstlingswerk!
Während dem Lesen kann man kaum glauben, dass "Der Kruzifix-Killer" Chris Carters erster Thriller ist... Gut, die Geschichte ist nicht wirklich etwas Neues, doch die Spannung packt den Leser auf der ersten Seite und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los!

Das Buch beginnt mit einem verheerenden Anruf des Kruzifix-Killers, der Detective Hunters jungen...
Veröffentlicht am 30. Juni 2009 von Simone Schreiber

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein spannender Thriller ohne Tiefgang
Chris Carter widmete seinen Debütroman dem großen Gebiet der Serienmörder. Im Gegensatz zu vielen Autoren, die ausschließlich als Trittbrettfahrer auf diesem Gebiet werkeln, studierte Carter tatsächlich forensische Psychologie und weiß somit, worüber er schreibt. Diesen akademischen Hintergrund merkt man allerdings zu selten, oftmals...
Veröffentlicht am 20. November 2012 von Art Vandelay


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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Erstlingswerk!, 30. Juni 2009
Von 
Simone Schreiber (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Während dem Lesen kann man kaum glauben, dass "Der Kruzifix-Killer" Chris Carters erster Thriller ist... Gut, die Geschichte ist nicht wirklich etwas Neues, doch die Spannung packt den Leser auf der ersten Seite und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los!

Das Buch beginnt mit einem verheerenden Anruf des Kruzifix-Killers, der Detective Hunters jungen Partner Garcia entführt und in eine eigens konstruierte Todesfalle gesteckt hat - für Hunter gibt es nur einen riskanten Weg, seinen Partner zu befreien...

Doch bevor das grauenvolle Szenario aufgelöst wird, beginnt die eigentliche Geschichte, nämlich einige Zeit vor den Ereignissen der ersten Seite. Die Personen werden vorgestellt, ein erster Mord geschieht und es Folgen die obligatorischen Ermittlungen der beiden Detectives. Während der ganzen Zeit hat man als Leser dabei das horrende Ende vor Augen und fragt sich neben dem Ausgang dessen, wie es wohl erst dazu kommen konnte - eine sehr gelungene Konstruktion also!

Sprachlich liest sich der Kruzifix-Killer flüssig und baut schnell einen Spannungsbogen auf, der sich durch das ganze Buch zieht. Den Mörder war zwar keine Überraschung für mich, obwohl ich ihn auch nicht erraten habe (darin bin ich aber auch nicht so gut ^^). Für schwache Nerven ist der Kruzifix-Killer allerding nichts: die Morde sind brutal und dabei sehr detailliert beschrieben. Wer einen schwachen Magen und starke Vorstellungskraft hat, sollte also besser die Finger von dem Buch lassen.

Fazit: Die Geschichte des Kruzifix-Killers ist zwar nichts weltbewegend Neues (... und ist stellenweise mehr als stark an die SAW-Reihe angelehnt), nichtsdestotrotz erwartet Thriller-Fans eine spannende Geschichte mit gutem Aufbau und sympathischen Figuren.
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80 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 14. Juni 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Ich bin total begeistert. Es ist Chris Carter gelungen einen der besten Thriller zu schreiben, die ich seit Jahren gelesen habe.

Sowohl die Handlung als auch sein Schreibstil haben mich begeistert.

Detectiv Hunter und sein neuer Partner Garcia sind einem Serienmörder auf der Spur. Bis ins Detail beschreibt Chris Carter die ermündende Arbeit der Polizisten, wie sie akribisch jede noch so kleine Spur verfolgen und wie sie auch des öfteren in einer Sackgasse landen. Die gesamte Ermittlungsarbeit führt nicht direkt zu Erfolgen. Der Leser kann nachvollziehen, wie anstregend diese Mordermittlung sowohl physisch als auch psychisch für die beiden Ermittler ist.

Eigentlich möchte ich an dieser Stelle über den Inhalt des Buches gar nichts verraten, da ich jedem Thrillerfreund dieses Buch wirklich nur empfehlen kann und ich die Spannung nicht verringern will indem ich HInweise auf Täter oder Handlung gebe.

Jeder, der dieses Buch zur Hand nimmt sollte aber wissen, dass man sich Zeit nehmen sollte. Das ist kein Buch, dass man mal eben zur Seite legt und irgendwann weiter liest. Vielmehr wird der Leser gefesselt und man kann es sehr gut an einem Stück lesen.

Hoffentlich wird es bald mehr von Chris Carter zu lesen geben. Ich bin ein Fan von ihm geworden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Spannung ist die Gänsehaut garantiert, 29. August 2009
Von 
Andrea Hübner "monja1995" (Fahrenzhausen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Zum Herzklopfen noch die Gänsehaut

Klappentext:

Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz: das Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Zum Inhalt:

Ein Anrufer lockt Detective Hunter in einen Keller, in dem sein Kollege festgehalten wird. An ein Kreuz genagelt und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf in einem Plexiglaskasten festgehalten. Hunter kann diesen Kasten nur öffnen und somit seinen Kollegen retten, indem er ein Rätsel des Kruzifix-Killers löst.
Wie kommt es dazu, dass Garcia entführt wurde und Hunter sein Leben retten muss? Das stellt sich heraus, nachdem ein Zeitsprung von 5 Wochen zurück stattfindet, in denen die beiden Kollegen Morde zu klären haben, die eigentlich nicht mehr stattfinden durften, da der gesuchte Killer längst mit einer Giftspritze hingerichtet wurde.

Zum Autor:

Chris Carter schafft es, den Leser von der ersten Seite an an die Handlung zu fesseln. Seine Art zu schreiben ist schnörkellos und direkt, daher teilweise auch sehr brutal, was aber zu dieser Handlung einfach gehört. Mit jeder Seite wächst die Spannung und der Leser kommt bis fast zum Schluß nicht dahinter, wer der Kruzifix-Killer ist. Er schafft es sogar, sämtliche Akteure des Buches so darzustellen, dass keinerlei Verdacht auf sie fällt. Erst beim spannungsgeladenen Showdown zeigt sich, wer der gesuchte Mörder ist.
Der Autor ist in der Lage, die Spannung schnell aufzubauen und diese auch über den ganzen Verlauf des Buches zu halten. Es ist fast unmöglich, da noch einen Schluß draufzusetzen, in dem die Spannung noch erhöht wird. Chris Carter beherrscht gerade das excellent.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in für mich schnellen zwei Tagen gelesen und bin hellauf begeistert. Jedem Krimifan kann ich diesen Thriller guten Gewissens ans Herz legen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein spannender Thriller ohne Tiefgang, 20. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Chris Carter widmete seinen Debütroman dem großen Gebiet der Serienmörder. Im Gegensatz zu vielen Autoren, die ausschließlich als Trittbrettfahrer auf diesem Gebiet werkeln, studierte Carter tatsächlich forensische Psychologie und weiß somit, worüber er schreibt. Diesen akademischen Hintergrund merkt man allerdings zu selten, oftmals verliert sich der Autor in unbedeutenden Dialogen oder Nichtigkeiten. Hin und wieder findet man dann aber doch ein paar Abschnitte über die forensische Psychologie, beispielsweise wenn Detective Hunter den Unterschied zwischen einer multiplen Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie erläutert, welche auch hierzulande immer wieder fälschlicherweise gleichgesetzt wird. Schade, dass Chris Carter nicht öfters solche wissenschaftlichen Einblicke gewährt, sie hätten prima zur spannenden Story gepasst.

Apropos Spannung: Die Geschichte des Duos um Detective Hunter und dessen jungen Kollegen Garcia, welches sich auf die Jagd nach dem Kruzifix-Killer begibt, bietet eine hervorragende Spannungskurve, ohne dabei aber einen allzu intensiven erzählerischen Tiefgang zu erreichen. Stattdessen setzt Chris Carter auf detaillierte Beschreibungen der Tatorte und Foltermethoden des Killers, was einerseits zwar sehr realistisch wirkt, andererseits als Stilmittel aber schon zu oft in diesem Genre verwendet wurde.

Detective Hunter selbst kommt als Hauptfigur nur schwer in Gang, was vor allem daran liegt, dass er so ziemlich jedes nur erdenkliche Klischee eines Ermittlers erfüllt. Einerseits ist er ein versierter Taktiker, ein allwissender Experte über die menschliche Seele und ein wahrer Bücherwurm, andererseits hingegen leidet er unter Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und natürlich am obligatorischen übermäßigen Alkoholkonsum. Es fehlt eigentlich nur noch das eigene Detektivbüro und wir wären wieder in den 40er Jahren angekommen. Garcia bleibt als Sidekick anfangs etwas blass, weil er sich ebenso wie Hunter zu vorhersehbar verhält. Erst im späteren Verlauf wird seine Figur interessanter. Die restlichen Ermittler agieren weitgehend als Statisten, nur der Captain des Reviers und der zuständige Gerichtsmediziner dürfen zwischendurch immer wieder einmal das Rampenlicht betreten.

In einer Nebenstory erleben wir den Drogenkönig und Zuhälter D-King, der in der Unterwelt von L.A. auf der Suche nach dem Mörder eines seiner leicht bekleideten Mädchen ist. Zwangsläufig wird auch Detective Hunter in diese Geschehnisse miteinbezogen, was vor allem am Ende noch zu einigen brisanten Entwicklungen führt. In diesem Kontext wird auch immer wieder versucht, Fragen nach Moral und Anstand in die Geschichte einfließen zu lassen. Darf man als Leser Mitleid mit Kriminellen haben, die auf noch üblere Weise von anderen Kriminellen fertig gemacht werden? Ist ein Dealer oder Mörder in seinem Inneren vielleicht doch zu Empathie fähig? Leider werden diese Fragen vom Autor nur unzureichend angeschnitten, da es den Charakteren am notwendigen Tiefgang mangelt, um sich in sie hinein zu versetzen.

Am Ende bleibt somit nur die von mir bereits angesprochene Spannungskurve, welche das Buch lesenswert macht. Nach jedem Kapitel fragt man sich einfach unweigerlich, wie es wohl weitergeht und das ist ja in letzter Konsequenz auch der Sinn eines gut geschriebenen Thrillers. Das blutige Finale nähert sich nach jedem Abschnitt auf eine bedrohliche Art und Weise und irgendwie will man ja dann auch endlich wissen, wer der Mörder ist. Mit etwas Kombinatorik weiß man das zwar schon nach der knappen Hälfte des Buches, aber es bleibt dann ja immer noch die Suche nach dem Motiv.

Fazit: "Der Kruzifix-Killer" ist ein kurzweiliges, interessantes und aufregendes Buch, welches leider auf jeglichen Tiefgang verzichtet, dafür aber eine umso spannendere Geschichte bietet.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugendes Debüt, 9. Juni 2009
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Chris Carter hat ein Debüt vom Feinsten hingelegt. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven, denn er geht ins Detail. Und das ist so grausam, dass es schon fast unerträglich wurde. Die Spannung, die gleich zu Beginn aufgebaut wird, zieht sich durch das ganze Buch hindurch, bis zum Schluss.

Detective Robert Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer. Dieser hat seinen Partner entführt und es gibt nur eine Chance ihn zu retten. Als Robert ihn findet, wird schnell klar, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit ist und die Chancen stehen nicht sonderlich hoch.

Und genau an dieser Stelle erfolgt eine Rückblende. Und zwar fünf Wochen vor der Entführung Carlos Garcias. Der Autor beschreibt, wie die Morde des Kruzifix-Killers begannen. Dieser scheint Robert Hunter sehr gut zu kennen und immer ist er es, der angerufen wird. Das macht das Ganze irgendwie zu einem persönlichen Rachefeldzug. Aber die Polizei tappt mal wieder wie immer im Dunkeln.

Chris Carters Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Viel Spannung erzeugen natürlich auch die kurzen Kapitel. Über die Protagonisten erfährt man sehr viel und ich hoffe, dass es von Chris Carter zukünftig noch viel mehr zu lesen gibt. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, denn es ist einfach lesenswert!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furioses Debüt, 14. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Das Buch beginnt mit einem Anruf bei Detektive Hunter, der ihn auffordert nach seinem Partner zu schauen. Der ist aber nicht da und schon bekommt er den Hinweis, wo er diesen finden kann. Er rast zu dem angegeben ort und findet seinen jungen Kollegen in wahrlich misslicher Lage vor und in seinen Händen liegt es, den Kollegen Garcia zu retten.

Dann springt die Geschichte auf 5 Wochen zuvor und es wird erzählt, wie es zu der Eingangsszene kommt. Mit sehr, sehr viel Spannung wird der Handlungsbogen bis zu Eingangsszene gespannt. Ist der bereits als Kruzifix-Killer verhaftete Täter gar nicht der Täter gewesen? Oder handelt es sich doch um einen Nachahmer? Wie passt Isabella in die ganze Geschichte? Mehr möchte ich zum Inhalt nicht schreiben, weil man Gefahr läuft zuviel zu verraten.

Die Geschichte hatte mich schon in der Leseprobe gepackt und das Buch hat das erwartete Lesevergnügen absolut übertroffen. Für zarte Gemüter ist das Buch allerdings nicht geeignet, da der Autor zum Teil ganz schön abartige Phantasien ausleben und Gewalttaten verüben lässt. Insgesamt war ich begeistert von dem Buch und hoffe, dasc Chris Carter kein "Einzeltäter" bleibt, sondern noch viele Bücher folgen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Crucifix Killer, 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
"Kruzifix-Killer" ist endlich mal wieder ein Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der flotte und leichte Schreibstil nimmt einen sofort gefangen. Der Inhalt nicht weniger, wenn man es auch mal etwas heftiger mag, denn "Kruzifix-Killer" ist kein Buch für zarte Gemüter.
Detectiv Hunter und sein ihm neu zugeteilter Partner Carlos Garcia, sind die beiden Leitfiguren dieses Thrillers. Beide sind einem von Anfang an sympathisch. Was bei ihnen hervorragend funktioniert, ist die Zusammenarbeit. Jeder übernimmt seine Position in dem Team. Hunter beeindruckt seinen neuen Partner, den er schon fast liebevoll "Grünschnabel" nennt, durch sein unheimliches Wissen über die menschliche Psyche. Das sind unter anderem auch die Textstellen, die mir besonders imponierten.

Eine brutal zugerichtete, teilweise bei lebendigem Leibe gehäutete Leiche, soll nun Garcias erster Mordfall sein. Doch für Hunter hat die Leiche der jungen Frau eine ganz andere Bedeutung, trägt sie doch im Nacken die Signatur eines brutalen Serienmörders, der eigentlich gar nicht mehr leben dürfte, hat man ihn doch zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Schnell ist klar: der Kruzifix-Killer lebt noch immer!

Weitere Morde, die Carter von der Entführung der Opfer her detailliert beschreibt, sollen folgen. Alte Akten werden durchforstet und mit den neuen Untersuchungsergebnissen verglichen. Mehr und mehr werden Hunter und Garcia in den Fall hineingezogen, der ihnen kaum noch eine ruhige Nacht vergönnt. Bis eines Tages Garcia in die Fänge des wahnsinnigen Killers gerät und Hunter eine schwerwiegende Entscheidung treffen muß...

Unheimlich spannend und packend ist die Story dieses Thrillers. Carter hat sie nicht nur perfekt ausgedacht und aufgebaut, sondern auch lebendig und mitreißend in Worte gepackt. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf, selbst die Charakterisierung einzelner Personen ist so geschrieben, daß man jedes Wort in sich aufsaugt. Er verrät nie zu viel, aber doch immer so viel, daß die Spannung nie abflacht, sondern stets neu erhöht wird. Es ist fast nicht mehr möglich, daß Buch aus der Hand zu legen.

Toll fand ich auch, daß kleinere Geschichten am Rande die eigentliche Story um den Kruzifix-Killer bereichern. So taucht man zum Beispiel auch ab ins Rotlichtmilieu. Man erfährt zwar nebenbei von korrupten Polizisten, was einem innerlich widerstrebt, man wird aber auch Zeuge, als Hunter sich einmal bewußt gegen das Gesetz entscheidet. "Zum Teufel mit dem Protokoll. Ich bin nie hier gewesen.", so seine Worte als er einen Ort verläßt, an dem sich Mörder und Zuhälter mit gezückten Waffen gegenüberstehen. Und was soll ich sagen?! - man kann Hunter verstehen. Man kann sogar den Zuhälter verstehen und findet ihn auf irgendeine Weise menschlich und sympathisch.
Das Finale des Thrillers ist schockierend. Nie hätte man damit gerechnet, wer der Kruzifix-Killer ist und vor allem warum. Die vergebliche Suche nach einem Motiv hatte Hunter schon bei der ersten Mordserie fast um den Verstand gebracht, da es schier keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern gab. Doch als er diese letztendlich doch entdeckt, ist es für ihn schon fast zu spät.

"Kruzifix-Killer" ist trotz aller Brutalität ein absolut perfekter Thriller. Von Anfang an bis zum Schluß insich schlüssig aufgebaut, hervorragend in einem mitreißenden Schreibstil verfaßt und mit einem gigantischen Finale gekrönt. So und nicht anders muß ein Thriller sein, der mich kritiklos begeistert. Bleibt mir nur zu hoffen, daß Chris Carter weiterhin Lust am Schreiben hat...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausame Rache, 29. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Robert Hunter findet seinen neuen Partner Garcia an ein Kreuz genagelt in einer verschlossenen Kammer. Hunter ist der Einzige der Garcia helfen kann, doch wie? Von Roberts Entscheidung hängt sein Leben und das seines Partners ab.
Rückblende. Fünf Wochen zuvor wird Hunter, der seinen alten Partner bei einem vermeintlichen Unfall verloren hat, ein neuer Partner zugeteilt. Gemeinsam werden sie zu einem Tatort gerufen, an dem ein bestialischer Mord stattgefunden hat. Das Merkwürdige dabei ist, dass das Opfer mit einem Doppelkreuz gekennzeichnet ist, so wie beim Kruzifix - Killer. Doch dieser wurde vor über einem Jahr gefasst, hat seine Taten gestanden und wurde hingerichtet.
Wurde der Falsche verurteilt, oder handelt es sich um einen Trittbrettfahrer? Hunter zweifelt an der Schuld des Hingerichteten und die neuen Morde scheinen ihn zu bestätigen, denn nur die Polizei und der wahre Mörder wissen wie das Kreuz aussah, mit dem der Killer seine Opfer markiert hat. Doch es gelingt Hunter nicht eine Verbindung zwischen den Opfern zu finden und so spielt der Killer in den kommenden Wochen mit Hunter ein perfides Spiel ohne Regeln, welches in der Entführung seines neuen Partners gipfelt. Gelingt es Hunter, das Rätsel um den Kruzifix - Killer zu lösen und sich und seinen Partner zu retten, rettet er lieber nur seine eigene Haut, oder gehen am Ende gar Beide drauf?
Die Luft knistert vor Spannung, wenn man das Buch aufschlägt und in diesen Thriller eintaucht. Bis zum Schluss bleibt die wahre Identität des Killers eine unvorhersehbare Variable und der flüssige Schreibstil treibt einen immer schneller voran und bevor man es merkt liest man Seite um Seite und ist plötzlich schon am Ende angelangt. Für mich war es ein sehr gelungener Thriller, der jedoch nichts für allzu schwache Nerven ist. Ein tolles Debüt!
Und zum Cover: gesehen, gekauft, gelesen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein ist die Rache ..., 25. Juli 2009
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
Ein packender Thriller soll es heute sein, den ich euch vorstellen möchte.

Autor:
=====

Chris Carter

Er wurde 1965 in Brasilien als Soahn italienischer Einwanderer geboren, studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete 6 Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Er zog dann nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Nun lebt er in London.

Dieser Roman ist sein Erstlingswerk, sind wir gespannt, was er aus dem Stoff gemacht hat ....

Inhalt und Gliederung:
================

Das Buch ist in 70 einzelne Kapitel gegliedert und beginn am Freitag, dem 5. August um 10.25 Uhr.

Ort ist Los Angeles und Detective Robert Hunter ist der erste Charakter auf den der Leser trifft. Er wir an diesem Tag zu einem Tatort gerufen. Hier findet er eine Leiche vor, eine Frau, die grausam entstellt ist. Im Genick der jungen Frau ist ein Kreuz eingeritzt mit 2 Querbalken. Der eigentlich schon längst hingerichtete Kruzifixkiller hatte dieses Zeichen immer verwendet.

Carlos Garcia kommt ins Spiel, er ist der Partner von Hunter. Sie machen sich Gedanken, ob ein Trittbrettfahrer umläuft oder ob vielleicht sogar, so schrecklich es klingen mag, damals vor 1,5 Jahren der falsche hingerichtet wurde ...

Die Spannung steigt ...

Es bleibt nicht bei diesem einen Mordfall. Es wird deutlich, dass dies nur der Kruzifixkiller sein kann, der so grausam und schrecklich mordet, die Indizien deuten darauf hin. Hunter wird tief in den Fall hineingezogen, da der Kruzifixkiller ihn kontaktiert, ein Spiel um Leben und Tod beginnt ...

Der Killer kennt Hunter besser, als dieser denkt ...

Aber mehr möchte ich nicht verraten.

kurze Leseprobe:
============

Um acht betraten sie die dritte und letzte Bar, die sie sich für diesen Abend vorgenommen hatten, Rusty`s Surf Ranch, ganz rustikal in Buchenholzambiente. Hinter der kleinen Theke stand ein einzelner Barkeeper und bediente eine lärmende Schar von Gästen. Hunter und Garcia gingen zu ihm und stellten sich vor. Eine halbe Stunde später war wieder das gesamte Personal befragt, alle hatten die Phantombilder vorgelegt bekommen - und wieder nichts. Garcia konnte seine Enttäuschung kaum verbergen.....

meine Meinung zum Buch:
===================

Ich finde, dass dieses Erstlingswerk auf weitere wundervoll spannende Krimis und Thriller gespannt macht.

Ich habe das Buch mit Genuß und äußerster Spannung gelesen. Von Anfang bis Ende zerreißt es den Leser förmlich. Dadurch, dass der erste Mord geschieht, der Kruzifixkiller am Leben sein muss und immer wieder neue Fälle auftreten, wird es nie langweilig und dem Leser wird im Laufe des Buches klar, dass der Killer Hunter irgendwie kennen muss, aber man kann sich bis zum Ende nicht vorstellen, in welchem Verhältnis die beiden zueinander stehen könnten.

Diese Konstelation macht die Handlung so unheimlich spannend, dass man das Buch kaum weglegen kann.

Los Angeles und eine Jagd nach dem Killer ...

Die Stadt, die handelnden Personen und ein in der Vergangenheit geschriebener toller Thriller, haben mich vom Autor überzeugt und es wird garantiert nicht mein letztes Buch von Carter sein, welches ich lese.

Er hat einen total genialen Spannungsbogen aufgebaut, der immer wieder durch die Befragungen und die Ermittlung, die akribisch durchgeführt und beschrieben werden, und die weiteren geheimnisvollen Morde erweitert und erhalten wird.

Eine Entführung macht den weiteren Verlauf noch spannender .... es erfolgt eine Rückblende .....
Trotzdessen ist das Buch sehr leicht und verständlich, fesselnd und absolut genial geschrieben.

Bis zum Schluss rätselt man mit, wer der Killer sein könnte, was damals passiert war, als er eigentlich hingerichtet wurde. Die Idee für den Roman ist klasse und noch besser umgesetzt.

Besser kann mans nicht machen.

Cool finde ich auch, dass Carter sehr detailliert die Morde beschreibt, also, ich sage nur, wenn man schwache Nerven hat, sollte man vorsichtig sein *g* ...

Fans der Kategorie Thriller müssen dieses Buch unbedingt lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tatsächlich ein Pageturner, 15. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1) (Taschenbuch)
... in der Hinsicht kann ich mich den anderen Rezensenten anschließen. Chris Carter hat (dem aktuellen CSI-Trend entsprechend) sehr detailreich erzählt, wie ein Ermittlerduo des LAPD versucht einen Serienmörder zu fangen. Der Killer ist außergewöhnlich brutal, seine Tötungen extrem sadistisch und sein Vorgehen in jeder Hinsicht geplant und der Polizei immer mindestens einen Schritt voraus.Die Geschichte beginnt sehr spektakulär, der Leser wird an einen Tatort mitgenommen, der schnell das Motto des gesamten Krimis offenlegt: Spannung - um jeden Preis.

Die überwiegende Handlung des Buches findet in den fünf Wochen vor dem Fund von Detective Garcia statt. Es werden mehrere Menschen getötet. Hunter(welch schöner Name für einen Cop) und seine Kollegen arbeiten rund um die Uhr um den Kruzifix-Mörder dingfest zu machen. Denn das dieser nicht, der bereits todesbestrafte Farloe war, das merkt der Leser vielleicht sogar noch vor der Polizei.Im Wettlauf mit der Zeit und dem offensichtlich wahnsinnigen Psychokiller machen Hunter und Garcia viel von dem, was uns die meisten Krimis vorenthalten: Ordinäre Ermittlungen. Hier merkt man wohltuend die beruflichen Erfahrungen des Autors. Auch die Psychogramme der Akteure sind durchaus interessant (wenn weniger manchmal auch mehr sein kann). Das Geschehen wird temporeich und chronologisch erzählt, kleine Verschnaufpausen im Privatleben von Hunter und Garcia sind sparsam eingesetzt. Und hier ist nach meinem Geschmack ein Manko zu sehen. Echte Menschen brauchen für derart harte Arbeit einen Ausgleich. Hunter gibt sich dem SingleMalt hin und freut sich an der kleinen Affaire mit Isabella. Garcia hat eine Frau, die offensichtlich auf ihn wartet. Das wars, und das ist mir zuwenig. Sollte hier eine Serie geplant sein (was ich grundsätzlich sehr gerne mag), dann muss hier noch mehr Fleisch an die Hauptpersonen.

Mehr Raffinesse wäre ein weiterer Wunsch von mir. Dass im Laufe der Geschichte offensichtlich ein weiterer Mörder für Verwirrung sorgt ist gut gemeint. Dass hier noch mehr Sadismus, Menschenverachtung und Perversion zu Hilfe genommen werden, um Motivation zu erklären, wäre aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen.

Es gibt Versuche des Autors mehrere Perspektiven zu beschreiben. Dies sind kurze Blitzlichter aus einer anderen Sicht als der von Hunter. Ich bin mir unschlüssig, ob mir dieser ungewöhnliche Stil gefällt, oder ob es eher schriftstellerische Unerfahrenheit offenbart.

Wer gerne "hartgesottene" Krimis liest, bei denen Psycho&Science eine große Rolle spielen, bei denen am Schluß sorgfältig die Mordmotive erklärt sind und die man anschließend ohne Reue weitergeben kann ist hier richtig.
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Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 1)
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thri
ller,
von Chris Carter (Taschenbuch - 15. Juni 2009)
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