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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen29
3,6 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 7. Februar 2010
Gerade hatte ich mir gewünscht, endlich mal wieder richtig herzhaft über etwas lachen zu können, da schneit mir Anselm Nefts Büchlein in die Hand. Obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, weil die meisten Comedy-Bücher mir allenfalls ein Schmunzeln entlocken, habe ich schon beim Lesen der ersten zwanzig Seiten Tränen vergossen (was mir nicht häufig passiert) weil die Storys so lebensecht und zugleich urkomisch waren. Schlimmer noch, ich hatte auch noch Tage nachher ein leicht irres Grinsen auf den Lippen, wenn ich nur an einzelne Szenen gedacht habe.
Und nun frage ich mich ernsthaft, wann wir Anselm Neft endlich auf dem Bildschirm zu sehen bekommen. Die Typen in den deutschen Comedy-Shows und der bekannten Technik-Markt Werbung kann er locker toppen!

Gerne 5 Sterne (und wenn möglich auch noch mehr ;o)...)
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am 6. Februar 2010
Der Band "Die Lebern der Anderen" versammelt eine Anzahl schöner absurd-surrealer Geschichten. Überschriften wie "Der Magische Bengel" oder "Der Fluch der Hammelhexe" lassen bereits im Inhaltsverzeichnis erkennen, dass es hier hoch her geht. Dabei geht nicht nur die Phantasie öfters durch. Fangen die Geschichten teils in ruhigem Ton an, so durchbricht schon bald ein absurdes Ereignis den Alltag und der Text wird zum Humor-Stakkato.

Versucht nur den "Junger Mann vorm Konservenregal" - Supermarkt-Ich, Supermarkt-Es und Supermarkt-Über-Ich. Lockerer kriegt man keine Konsumkritik hin.

Mein persönlicher Favorit ist "Der Irre vom Ringcenter" - Der Wille zur Cola entpuppt sich als eine apokalyptisch-ruppige Lebensbejahung.

Nach dem Buch von Anselm Neft klingt die gesungene Einladung "Balin, Balin, mah fahre nach Balin" wie eine Einladung zu einer Geisterbahn. Einer sehr freundlichen Geisterbahn.
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am 5. März 2010
Da gibt es viele lustige Bücher, die man liest, beschmunzelt, ausliest, wegpackt und vergisst. Es gibt einige wenige unter ihnen, die entnimmt man dem Regal wieder, um abermals darin zu schmökern und sich an den wunderbaren Satzkonstellationen und Wortarchitekturen zu erfreuen. Bücher von Walter Moers, Heiko Werning oder Heinz Strunk zählen dazu. Und ganz unzweifelhaft auch die erste Kurzgeschichtenveröffentlichung von Anselm Neft, "Die Lebern der Anderen"! Selten habe ich Sätze von solcher Schöhnheit und Ausgefeiltheit gelesen. Selten musste ich dabei so lachen. Und dann musste ich, wegen der Tränen im Auge, die Sätze erneut lesen. Und nochmals. Einfach unglaublich! Ich bedauere jeden, der von der Existenz dieses schönen Buches nichts weiß!
Anselm Neft ist ein hochtalentierter Autor mit Spaß am Spaß, an der deutschen Sprache und am Schreiben. Beiläufig würzt er seine Ausflüge in das von allerhand kauzigen Gestalten bevölkerte Großstadtbiotop mit längst vergessen geglaubten wundervollen Wortschöpfungen, die er gekonnt dem Koma langer Nichtbeachtung entreißt.
Ganz nebenbei bekommt man eine höchst informative Fremdenführung durch die Stadt, von der man glaubt, schon alles zu wissen, weil es über sie, Berlin, schon so viele Bücher gibt.
Ein Buch frei von Depressionen, schlimmer Sprache und abgeschmacktem Humor. Ein Buch, das längst mal fällig war. Ein Buch, das man auch ein zweites, drittes und zwanzigstes Mal voller Freude in die Hand nimmt. Einfach, weil es wundervolle Momente herrlich irren Frohsinns stiftet.
Bezogen auf den Literaturmarkt und die zweifelhaften Chartplatzierungen in den Bestsellerlisten möchte ich mit einem Buchzitat schließen: "Ein anderes Tanzen ist möglich." (An einem Samstag im August, Seite 176 ff.)
Unbedinge Kaufempfehlung. Für sich und zum Verschenken!!
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am 10. Februar 2010
29 Kurzgeschichten die das gesamte Spektrum des Humors abdecken. Skurile Geschichten zwischen köstlichem Klamauk und hinter(ab)gründigem Witz. Anselm Neft beschreibt mit grossem erzählerischem Talent sein Leben in der Grossstadt. Von einem Dorfjungen der Auszog um in der Grossstadt sein Glück zu suchen. Die einzelnen Geschichten, mit deutlichen autobiographischen Zügen gewürzt, laden zum herzlichen Lachen oder zum nachdenklichen Schmunzeln ein. Manche erfüllt von einer absurden, an Klamauk grenzenden Komik (Der Metzger mit dem schiefen Grinsen), andere wiederum hinterlassen eine etwas ratlose Nachdenklichkeit (Es fährt eine S-Bahn nach nirgendwo). Auffallend ist, mit welcher Liebe zum Detail selbst Nebenfiguren dargestellt werden (Dichter gesucht), so dass sich immer wieder das Gefühl einstellt durch die Augen des Ich Erzählers das Beschriebene zu erleben.

Schön dass es noch Humor ausserhalb von "Comedy" und den Sat 1 Hampelmänner/Frauen gibt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen Die Lebern der Anderen auch wenn ich nicht in Berlin wohne.
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am 4. Mai 2011
Ich habe das Buch zusammen mit dem Bestseller von Horst Evers gekauft und bin für diese Empfehlung seitens Amazon extrem dankbar. Anselm Neft fängt da an wo Evers aufhört. Tiefgründer, spritziger und absurder. So kann ich mich den wenigen kritischen Vorrednern überhaupt nicht anschließen. Sicher, Humor ist subjektiv, aber wer über die vielschichtige Komik der Berliner Geschichten nicht lachen, staunen oder nachdenken kann (oder will), der ist irgendwo falsch abgebogen. Natürlich sind die beiden nicht identisch, nur weil sie als "Paket" vorgeschlagen werden, das wäre ja auch absurd. Eher würde ich von zwei komplementären, feinen Beobachtern der alltäglichen Absurditäten sprechen. Der Eine etwas braver als der andere, aber beide genial. Großartig. Unbedingt kaufen !!!
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am 25. Februar 2011
Mir hat es gut gefallen, bin aber verwöhnt von Horst Evers seine Büchlein, die mich erst auf Dieses gebracht haben.
Gewisse Ähnlichkeiten im Schreibstil und Humor sind vorhanden.
Auch mal zum Verschenken, wo man eh in Berlin wohnt. Passt.

Insgesamt ne lustige Lektüre, gerade gut für unterwegs, im Café oder zum Zeitvertreib.

Eine Stern weniger, weil für mich persönlich Herr Evers noch besser schreibt:-)
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am 2. Juni 2011
Sammlung von lustigen Geschichten eines Neu-Berliners. Was am Anfang noch lustig und neu erschöpft sich zum Ende hin in Öde und Langweile. Die Klischees sind aufgebraucht. Die Hälfte hätte gereicht. Ansonsten aber guter Wortwitz und einfallsreiche Ideen.
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am 20. April 2010
Anselm Nefts Geschichten verblüffen durch (aber)witzige Wendungen, plötzliche Ausflüge ins Surreale, durch theologische Kenntnisse und versteckte Zitate. Ein großes Lesevergnügen!
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am 19. August 2014
Ich habe erst „Hell“ von Anselm Neft gelesen und dann „Die Lebern der Anderen“ entdeckt. „Hell“ ist ein ungewöhnlicher Thriller und „Die Lebern der Anderen“ ein ungewöhnliches Buch mit humoristischen Berlingeschichten. Der Thriller enthält auch einiges an Komik und das Buch hier auch ein paar finstere Elemente. Mir gefällt beides sehr gut, weil die Mixtur so oder so aufgeht. Egal ob das Mischungsverhältnis mehr Richtung Humor oder mehr Richtung Spannung geht. „Die Lebern der Anderen“ sind lebensnah, phantasievoll, lustig, packend und voll mit Sachen, die mich an meine Zeit in Berlin erinnern. Wer niveauvolle Unterhaltung mit Berlinbezug sucht, liegt hier richtig.
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am 16. Juli 2014
Jetzt habe ich auf einer Zugfahrt „Die Lebern der Anderen“ von Anselm Neft gelesen und danach spaßeshalber die Rezensionen auf Amazon. Und jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu: Ein größtenteils gelungener Ausflug in das Leben eines prekär vor sich hinjobbenden Mittdreißigers, der sich durch ein teils realistisch gezeichnetes, teils ziemlich abgedrehtes (oder vielleicht einfach überhöhtes) Berlin bewegt. Manche Geschichten sind kurz und alltagsnah wie bei Evers (z.B. „Die perfekte Grußformel“, „Auf dem Spielplatz“ oder „Der Selbststreichler“), andere sind länger und irgendwie abgefahrener (z.B. „Der Fluch der Hammelhexe“, „Die Experimente des Dr. Füssli“ oder „An einem Samstag im August“). Obwohl ich das Buch oft sehr lustig fand, ist die Atmosphäre darin manchmal auch traurig oder sogar ein bisschen gruselig. Es gibt einen losen roten Faden, z.B. die immer wieder mal auftauchende Fernbeziehungs-Freundin und das ewige Geldproblem. Ich konnte darin viel typisches Durchwurstel-Berlin-Leben wiederfinden, aber auch eine persönliche Note des Autors. Die muss nicht jedem gefallen, aber die meisten Negativ-Kritiken finde ich überzogen. Das Buch enthält kaum Kalauer (wenn man vom Titel mal absieht). Auch verstehe ich nicht, wie man die oft hintersinnigen Geschichten (z.B. „Frau Diamant“ oder „Monikas Geschichte“) als „Dreigroschenroman“ oder „völlig belanglos“ bezeichnen kann. Ich würde eher sagen, dass sich „Die Lebern der Anderen“ mehr an ein intellektuelles Publikum richtet, während Evers für eine breitere Leserschaft geeignet ist. In meinen Augen enthält das Buch zwar einige wenige schwächere Texte („Sonst knallt’s hier“ oder „Der Ausflug zum Müggelsee“), bietet aber insgesamt eine unterhaltsame, inspirierende und vor allem vielschichtige Lektüre. Reinschauen lohnt.
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