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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast wie singer
Nadolny entwirft das Leben der Ullsteinfamilie in allen Facetten bis 1945. Ihm gelingt ein farbenfrohes Portrait dieser großen Familie; gleichzeitig auch ein Abbild der Zeit und der Gesellschaft in Deutschland. Wer sich für das deutsche Buch- und Zeitschriften-Verlagswesen interessiert, findet hier bis hin zu technischen Details wie z.B. dem Rotationsdruck,...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2003 von Kerstin Haensch

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Der Ullsteinroman ist mein erstes Buch von Sten Nadolny und sicherlich nicht mein letztes. Seine Sprache ist fliessend, nicht zu schwer und nicht zu trivial, die Charaktere sind schluessig. Dafuer jedoch kann ich dem Autor hier kein Kompliment aussprechen, denn es sind nicht "seine", sondern die Charaktere wirklicher Persoenlichkeiten. Das hoffe ich zumindest, denn es ist...
Am 27. Februar 2004 veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast wie singer, 14. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Nadolny entwirft das Leben der Ullsteinfamilie in allen Facetten bis 1945. Ihm gelingt ein farbenfrohes Portrait dieser großen Familie; gleichzeitig auch ein Abbild der Zeit und der Gesellschaft in Deutschland. Wer sich für das deutsche Buch- und Zeitschriften-Verlagswesen interessiert, findet hier bis hin zu technischen Details wie z.B. dem Rotationsdruck, einiges. Das einzige Manko: die merkwürdigen Sprüge, wenn Verstorbene aus dem Himmel herunterschauen und ihre Befindlichkeiten äußern. Ein sehr schönes und spannendes Buch - für alle die gerne Familensagas lesen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen, 25. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Der Ullsteinroman von Sten Nadolny liest sich wie ein Roman, aber er scheint mir mehr zu sein: eine authentische Biographie einer großen deutschen Familie mit jüdischem Hintergrund, das Faktische nicht erdacht, sondern recherchiert.
Stammtafeln und Personenregister verstärken den Eindruck der Authentizität. Auch der Stil des Buches wirkt in diese Richtung des Authentischen, fast Dokumentarischen: lakonisch, dichte Sprache, kurze Sätze, keine romanhaften Abschweifungen.
Der feinsinnige Humor des Autors blitzt aber - wie schon in seinen vorangegangenen Werken - auch hier überall auf.
Ein Buch, das meine Töchter und ich mit großem Vergnügen und Gewinn gelesen haben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auftragsarbeit - Mehr als gelungen!, 16. Januar 2004
Von 
Iris W. (Lahr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Sten Nadolny hat offenbar von den Überlebenden der Familie Ullstein Briefe und Tagebucheinträge bekommen mit dem Auftrag, dieser jüdischen Familie, die in Deutschland trotz Nationalsozialismus so tiefe Spuren hinterlassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen. Entstanden ist eine Familiensaga, die sehr lebendig und ein wenig philosophisch geworden ist.
Das Buch ist, auch wenn es eine Auftragsarbeit ist, nicht zur Lobhudelei geraten. Vielmehr wird die Frage beantwortet, wie die verschiedenen Charaktere des riesigen Ullstein-Clans mit den Versuchungen der Macht und des Geldes umgegangen sind. Auch, was dazu gehört, ein Verlagshaus zu leiten und am Leben zu halten, wird deutlich. Und -
wie politische Machtverhältnisse schließlich alles zerstört haben
Ich habe das Buch binnen weniger Tage verschlungen und mich keine Sekunde lang gelangweilt. Streckenweise flossen Tränen oder ich bekam Gänsehaut, weil die Ereignisse allesamt wahr sind. Die Romanform, das wird schnell klar, hat Nadolny nur gewählt, um ein wenig philosophisch werden zu dürfen und eine gewisse Subjektivität anzudeuten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht neugierig und informiert, 7. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Der Ullsteinroman fesselte mich von Anfang an durch sein personenbezogene, lebendige Art der Darstellung einer längeren Epoche in der deutschen Geschichte. Dezent fließen Zeitströmungen und Geschichtswissen mit ein, aber stets aus einer menschbezogenen Sicht. Das Buch erinnerte mich stark an "Frau Thomas Mann" von Jens und Jens: die selbe Verwebung von Persönlichem und Zeitgeschichte. Allerdings vemisse ich im Ullsteinroman schmerzlich die Quellenhinweise. Nicht im Detail, sondern ein Vor- oder Nachwort, das über benutzte Briefe, Tagebücher o.ä. Recherchen Auskunft gibt. Trotzdem absolut lesenswert und schön flüssig lesbar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Roman- und mehr.., 10. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman über die Familie und den Konzern Ullstein ist nicht nur für Leser aus der Branche hochinteressant und spannend, sondern auch ein gutes Abbild jener Zeit im Allgemeinen und Berlins im Besonderen.
Man kann es als ganz "normalen" Familienroman" lesen - aber für Alle, die wollen, stecken jede Menge Informationen drin!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Familienroman, 20. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Taschenbuch)
Das Buch erzählt die Geschichte der Verlegerfamilie Ullstein, beginnend bei Leopold Ullstein bis zum Untergang in der Nazi-Zeit. Dabei hat es Sten Nadolny geschafft, eine Form zu finden, wie man solch eine Familiengeschichte spannend erzählen kann. Auch habe ich trotz der vielen Personen und Handlungen eigentlich den Ueberblick nie verloren. Das Buch ist weder zu kurz noch zu lang.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 27. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Der Ullsteinroman ist mein erstes Buch von Sten Nadolny und sicherlich nicht mein letztes. Seine Sprache ist fliessend, nicht zu schwer und nicht zu trivial, die Charaktere sind schluessig. Dafuer jedoch kann ich dem Autor hier kein Kompliment aussprechen, denn es sind nicht "seine", sondern die Charaktere wirklicher Persoenlichkeiten. Das hoffe ich zumindest, denn es ist dem Leser nicht moeglich, wenn man sich, wie ich, nicht vorher bereits mit der Geschichte der Ullsteins beschaeftigt hat, zu beurteilen, was wahr ist und was auf der Phantasie des Autors beruht. Diese Tatsache "kostete" das Buch in meiner Beurteilung einen Stern. Es ist schade, wenn ein Buch, das zwar als Roman geschrieben wurde und auch als solcher gilt, doch trotzdem auf wahren Gegebenheiten beruht, dem Leser keine Moeglichkeit bietet die Fakten von der Fiktion zu unterscheiden. Das moegliche Gegenargument, dass es dem Leser doch mit (fast) allen Geschichtsromanen so geht, moechte ich hier nicht gelten lassen. Der Autor betont naemlich regelmaessig und deutlich die Tatsache, dass es sich hier, eben nicht, um einen gewoehnlichen Roman handelt. In Kurzform und klar abbgegrenzt von der eigentlichen Geschichte der Ullsteins werden Zahlen und Fakten genannt und sind als solche erkennbar.
Der zweite Stern in meiner Beurteilung fiel der Tatsache zum Opfer, dass haeufig Geschichten und angebliche Charakterzuege von Personen auftreten, die eigentlich gar nichts mit der Geschichte der Ullsteins zu tun haben. Klar handelt es sich bei diesen Personen meistens um Angehoerige und Freunde der Familie Ullstein bzw. des Verlages, doch die Geschichten wirken hauefig (nicht immer!) deplaziert, nur der vollstaendigkeitshalber und sonst ganz grundlos, erwaehnt.
Trotzdem ist es ein lesenswertes und informatives Buch, dass durch aus empfohlen werden kann. Ich hoffe, ich habe einiges ueber die Ullsteins, den Verlag und die Situation in Deutschland zu der damaligen Zeit gelernt. Ob alles, was ich in diesem Buch erfahren habe auch stimmt, kann ich leider, nicht ohne weitere Lektuere beurteilen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schuster bleib bei deinen Leisten, 31. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Wer andere Bücher von Nadolny gelesen hat, wird erstaunt sein über den Stil- und Genrewechsel. Die Geschichte ist zwar absolut fesselnd geschrieben, man legt das Buch nicht so leicht weg. Anhand der Familiengeschichte erfährt man auch einiges über das Deutschland zu Beginn der Industrialisierung bis zum 2.Weltkrieg. Als nicht-HistorikerIn muss man zwar zwischendurch zum Lexikon greifen. Ich vermisse eine gewisse kritische Haltung gegenüber dem "Opportunismus" der wohl auch schon damals eine Zeiterscheinung war.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Extrem langweilig. Das soll ein Roman sein?, 22. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Ullsteinroman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat meines Erachtens die Bezeichnung "Roman" in keinster Weise verdient. Von wegen "lebendige Sprache" wie es auf dem Buchrücken heißt. Es handelt sich um eine extrem langweilige Aneinanderreihung von Erlebnissen einer Großfamilie. Keinerlei Farbe in den Beschreibungen, es entstehen keine Bilder im Kopf, keine Gefühle, die Phantasie wird nicht im geringsten angeregt.
Würde ich nur dieses Buch von Sten Nadolny kennen, wäre ich versucht zu behaupten, dass er gar nicht schreiben kann.
Einmal mehr kommt mir der Verdacht, dass die Beschreibungen auf Buchrücken zuallererst der Produktwerbung dienen und den Verkauf ankurbeln sollen, anstatt über Inhalt und Güte des Buches zu informieren.
Dieses Buch hat mich zutiefst enttäuscht.
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Ullsteinroman
Ullsteinroman von Sten Nadolny (Taschenbuch - 14. Januar 2009)
EUR 9,95
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