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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrwürdiger Nachfolger!!
Da ich ja von dem Debüt dieses Autors (Ohne ein Wort) schon so begeistert war, war es nur eine logische Schlussfolgerung, dass ich auch diesen Thriller von ihm unbedingt lesen wollte. Ich habe es (leider) bereits ein paar mal erlebt, dass das Debüt eines Autors der absolute Knaller war, der Nachfolger dem Erfolg dann aber nicht standhalten konnte. In diesem Fall...
Veröffentlicht am 18. September 2008 von Andrea Koßmann

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Anfang, zäher Mittelteil, schwaches Ende!
Nach seinem lesenswerten Debüt OHNE EIN WORT war man auf den Nachfolgeroman sehr gespannt. Leider kann Linwood Barclay mit DEM TODE NAH dieses Niveau nicht ganz erreichen. Dabei fängt der Roman ähnlich spektakulär an.

Der 17jährige Derek ist der einzige Zeuge eines furchtbaren Verbrechens. Um ein paar ungestörte Momente mit seiner...
Veröffentlicht am 3. Januar 2010 von Michael Krause


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrwürdiger Nachfolger!!, 18. September 2008
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Da ich ja von dem Debüt dieses Autors (Ohne ein Wort) schon so begeistert war, war es nur eine logische Schlussfolgerung, dass ich auch diesen Thriller von ihm unbedingt lesen wollte. Ich habe es (leider) bereits ein paar mal erlebt, dass das Debüt eines Autors der absolute Knaller war, der Nachfolger dem Erfolg dann aber nicht standhalten konnte. In diesem Fall ist es anders.

Schon die ersten Seiten versprechen Spannung, als Linwood Barclay uns erzählt, wie der 17jährige Derek sich im Haus seines Freundes versteckt. Die Familie des Freundes möchte in den Urlaub fahren und obwohl Derek so tut, als würde er sich von ihnen verabschieden und das Haus verlassen, versteckt er sich in Wirklichkeit in deren Keller um von dort aus wieder in die Wohnung zurück zu gelangen, wenn die Familie fort ist. Und all das für ein paar schöne Liebesstunden, die er dort mit seiner Freundin Penny plant.

Doch leider kommt es anders als Derek es sich ausgedacht hat, denn die Eltern und auch sein Freund werden von einem grausamen Verbrechen heimgesucht, dessen Zeuge er unfreiwillig geworden ist. Aus Angst und vor allem auch Scham seinen eigenen Eltern gegenüber verschweigt Derek sein Versteckspiel und reitet sich so immer mehr in Schwierigkeiten.

Anfangs wird das Buch aus der Sicht von Derek geschrieben, später siedelt der Autor dann um in die Sichtweise von Jim, Dereks Vater. Dieser versucht nämlich, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen und natürlich kämpft er um die Unschuld seines Sohnes. Doch wem kann er letztendlich noch trauen? Denn immer mehr verdichtet sich die Ahnung, dass irgendwas an der ganzen Sache ziemlich faul ist.

Linwood Barclay versteht es, flüssig und spannend zu schreiben, ohne dabei viel Blut fließen zu lassen. Immer wieder läßt er, wie zufällig, Andeutungen fallen, die man sich merken sollte, da sie später im Buch eine wichtige Rolle tragen werden. Und immer wenn man denkt, man käme der Lösung auf die Spur, hat man die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht, denn der Thriller beinhaltet Irrungen und Wendungen, wie sie bei einem sehr guten Thriller ein absolutes `Must beŽ sind.

Summasummarum: Ich bin auch von diesem Buch des Autors wieder hellauf begeistert und freue mich auf ein drittes Werk von ihm.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Pageturner - spannend bis zum Schluss, 19. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Dem Tode nah
Ein toller Thriller! Erst hatte ich erwartet, dass das Buch dem ersten von Linwood Barclay sehr ähnlich sein würde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Der Prolog, in dem Derek den Mord an seinem Freund Adam und dessen Familie mit ansehen muss, ist schon sehr spannend, und danach geht es ähnlich weiter. Dabei ist Dereks Vater Jim der Ich-Erzähler, und so erlebt man mit, was die Familie während der Ermittlungen durchmachen muss, bei der auch sie selbst nicht frei von jedem Verdacht ist.
Bei einer Tatortbesichtigung macht Derek eine Entdeckung, die den Fall in eine neue Richtung lenkt - zumindest für Jim, denn die Polizei scheint sich gar nicht wirklich für diese Enthüllung zu interessieren. Im Gegenteil: die Hüter des Gesetzes verfolgen eine andere Spur...
Das Buch habe ich an einem Tag gelesen, es hat Pageturnerqualitäten, weil es Stück für Stück spannende Enthüllungen und immer wieder neue Entwicklungen und überraschende Wendungen gibt.
Ein sehr gutes Buch!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen rasanter Pageturner, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Derek ist 17 Jahre alt und hat ein Problem. Er möchte ungestört mit seiner Freundin zusammen sein, weiß aber keinen Ort dafür. Dann fällt ihm ein: Sein bester Freund Adam wird mit seinen Eltern verreisen, das Haus also leerstehen. Was gibt es besseres für ein heimliches Stelldichein? Doch kaum hat man sich verabschiedet und Derek statt das Haus zu verlassen sich im Keller versteckt, kommt alles anders. Minuten später wird Derek Zeuge einer brutalen Hinrichtung. Zwei Killer mähen die ganze Familie nieder.
Dieser Anfang ist ein echter Schock für den Leser, denn man erlebt das alles aus nächster Nähe und aus Dereks Perspektive mit.
Anschließend wechselt die Erzählerperspektive, denn Derek selbst wird von der Polizei genauer unter die Lupe genommen, schließlich hat er aus lauter Scham den Ermittlern seine Anwesenheit in dem Todeshaus verschwiegen. Natürlich möchte Dereks Vater seinen Sohn schützen und recherchiert auf eigene Faust. Der Leser begleitet also Dereks Vater bei seinen Nachforschungen, die immer wieder neue überraschende Erkenntnisse aus der näheren und weiteren Umgebung der Familie ergeben. Dabei zeigt sich, dass die Charaktere immer unduchschaubarer werden, was einer der großen Vorzüge dieses Romans ist. Es ist absolut spannend zu sehen, wie die Figuren zwischen Gut und Böse schwanken und sich immer wieder neue Perspektiven ergeben.
Mit seinen spritzigen und ausgesprochen lebensechten Dialogen und den bösen und treffenden Bemerkungen über die amerikanische Gegenwartspolitik ist dies ein tolles, rasantes Buch, das gut übersetzt ist und den Titel Pageturner wirklich verdient.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Anfang, zäher Mittelteil, schwaches Ende!, 3. Januar 2010
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Nach seinem lesenswerten Debüt OHNE EIN WORT war man auf den Nachfolgeroman sehr gespannt. Leider kann Linwood Barclay mit DEM TODE NAH dieses Niveau nicht ganz erreichen. Dabei fängt der Roman ähnlich spektakulär an.

Der 17jährige Derek ist der einzige Zeuge eines furchtbaren Verbrechens. Um ein paar ungestörte Momente mit seiner Freundin zu verbringen, versteckt er sich im Keller des Hauses seines Freundes Adam Langley, der mit seiner Familie in den Urlaub fahre will. Doch die Langleys kehren um und noch während Derek nach einer Erklärung für seinen Aufenthalt sucht, wird die gesamte Familie von einem Killer hingerichtet. Somit ist Derek der einzige Zeuge. Doch damit nicht genug. Für die Polizei ist er schon bald der einizige Verdächtige. Als Derek verhaftet wird, muss sich sein Vater Jim daran machen, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen.

Soweit die durchaus lesenswerte Ausgangssituation. Leider schafft es Linwood Barclay nicht, dem Roman jetzt das Tempo seines Erstlings zu geben. Dafür verantwortlich sind zwei Faktoren: Im Mittelteil flacht die Handlung etwas ab. Hier hätte er schneller zum Punkt kommen können und müssen. Gänzlich daneben gegangen ist die Auflösung der Story, die bei näherer Betrachtung einige Logikfehler enthält. Hinzu kommt, dass es einige Zufälle gibt, die der Handlung einen ebenfalls schalen Beigeschmack geben.

Insgesamt reicht DEM TODE NAH nicht an seinen Vorgänger heran. Wer einen flotten Thriller haben möchte, kann sicher einen Blick riskieren, sollte aber die Erwartungshaltung an dieses Werk nicht zu hoch ansetzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Spannung pur!, 16. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Heute früh beim Bummeln sah ich in einer Buchhandlung das Buch ausliegen, und da ich die Leseprobe so toll fand, habe ich es mir spontan gekauft - alles andere um mich herum vergessen und habe den ganzen Tag gelesen - das war Erholung vom Feinsten:

Der 17jährige Derek lässt sich in das Haus seiner Nachbarn, den Langleys, einschließen, als diese in den Urlaub fahren, um ein paar ungestörte Stunden mit seiner Freundin verbringen zu können. Doch während er durchs Haus streift und seinen Fantasien nachgeht, kehrt die Familie zurück und Derek versteckt sich wieder im Keller! Und nun wird dieser Tag für ihn zum Alptraum - in seinem Dabeisein wird die Nachbarsfamilie erschossen! Er hat die Täter gehört, allerdings nicht gesehen. Völlig fertig flieht er nach Hause. Nun wird dieser Thriller aus der Sicht von Dereks Vater Jim weiter erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Dieser lebt mit seiner Frau Ellen und seinem Sohn im Nachbarhaus, das etwas entfernt von dem der Fam. Langley steht. Sie haben von dem ganzen Drama nichts mitbekommen, wundern sich nur, dass ihr Sohn Derek auf einmal so verschlossen und still ist. Derek hat schon viele verrückte Dinge angestellt und auch in der Familie und deren Umfeld ist schon viel passiert.
Derek gibt sein Geheimnis lange nicht preis - doch irgendwann lässt sich das Erlebte nicht mehr verbergen und er kommt schnell in den Verdacht, die Nachbarn ermordet zu haben. Die Polizei ist der festen Überzeugung, dass er der Täter ist - doch sein Vater will seine Unschuld beweisen. Und nun geht für den Leser das Verwirspiel los: Viele Personen und Handlungsstränge werden aufgezeigt und immer neue Tatverdächtige tauchen auf:
Da ist der Bürgermeister, der ehemalige Arbeitgeber von Jim, den Jim geschlagen und ihm die Nase gebrochen hat, als dieser die Finger nicht von einem minderjährigen Mädchen lassen konnte (dieses wird noch eine große Rolle spielen in diesem Thriller) und sich nun gerade besoffen in einer Wohneinrichtung für alleinerziehende Mütter daneben benommen hat. Da gibt es ein geklautes Manuskript, mit dem der Universitätspräsident Conrad Chase berühmt wurde und mit dem Ellen mal ein Verhältnis hatte. Da spielt Illeana, die Frau von Chase, ein intrigante Rolle und noch viele viele Personen mehr! Und erst ganz zum Schluss, nachdem man immer wieder die von einem selber als Täter idendifizierten Personen "freisprechen" musste, erfährt der Leser, wer denn nun wirklich der Täter war und warum! Linwood Barclay legt so irre viele Fährten, dass der Leser immer wieder umdenken muss und die Spannung noch weiter gesteigert wird. Da werden die Konflikte einer Kleinstadt genauso zum Thema, wie Ms. Langley, die ein Verhältnis mit einem Nachbarn gehabt haben soll. Die Probleme pubertierender Jugendlicher und Neid; Diskriminierung Vorbestrafter und die Fehler von Politkern spielen ebenfalls eine Rolle. Das Buch ist spannend von der ersten Seite an und die Spannung flacht auch nie ab - ganz im Gegenteil!

Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich leicht verschlingen und hat für spannungsreiche, unterhaltsame Stunden gesorgt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber durchsichtig, 15. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Dies war mein zweites Barclay Buch und ich war wieder begeistert und war von dem Buch gefesselt. Es kommt ohne blutrünstige und grausame Beschreibungen aus und schafft es dennoch, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Tolle Personenbeschreibungen, jedoch frage ich mich, warum Herr Barclay immer so nervige Frauen in seine Geschichte einbauen muss. In seinem ersten Buch nervte mich die Hauptprotagonistin Cynthia, hier war es die Mutter. Häufiger saß ich auf dem Sofa und hätte dank der Mutter am liebsten geschrien Davon mal abgesehen, fand ich die Geschichte wirklich spannend, bis der "Mörder" auftauchte. Natürlich inkognito und als lieber, netter Mensch, aber leider war ab dem Zeitpunkt klar, dass nur er der Mörder sein kann. Alles andere hätte keinen Sinn ergeben. Ebenso war sein Motiv recht schnell klar, da die Geschehnisse um den Bürgermeister und die minderjährige Prostituierte zu satrk ins Geschehen einbezogen wurden. Obwohl es zum Ende hin ziemlich durchsichtig udn eindeutig wurde, las ich es gerne weiter und war trotzdem gespannt.

Fazit
Empfehlenswert, aber kurzweilig. Man muss sich erst in Barclay Geschichten und Schreibstil hereinfinden, aber wer es mit dem Mörder und der Durchsichtigkeit nicht so genau nimmt, wird seinen Spaß haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungen, 27. September 2008
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse. Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig. Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf und das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Pageturner....., 20. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Hallo Thrillerfans,

heute morgen habe ich das Taschenbuch "Dem Tode nah" von Linwood Barclay beendet. Nach dem Überraschungserfolg seines ersten Thrillers "Ohne ein Wort" legt der Kanadier Barclay seinen zweiten Krimi vor.

Ohne viel vom Inhalt vorweg nehmen zu wollen, schildere ich hier kurz, worum es geht:
Der 17-jährige Derek wird unfreiwillig Zeuge des Mordes an seinem Freund Adam und dessen Eltern, als er sich im Keller des Hauses der befreundeten Familie versteckt. Im Verlauf der Ermittlungen gerät er selbst ins Visier der Polizei, da es verschwiegen hatte, am Tatort gewesen zu sein. Dereks Vater recherchiert auf eigene Faust, um seinen verdächtigten Sohn zu entlasten und deckt dabei ungeheuerliche Sachen in der Vergangenheit seines unmittelbaren Umfeldes auf.

Das Buch wird nach dem Prolog ungewöhnlicherweise aus der Sicht von Dereks Vater in der Ich-Form erzählt. Die Handlung ist originell und auch mit genügend Spannung versehen, die sich im Laufe der Geschichte deutlich steigern kann. Nach und nach kommen Dinge ans Tageslicht, die den Leser auf völlig falsche Spuren führen. Die Handlung ist temporeich und enthält einige Wendungen, die nicht so leicht durchschaubar sind. Erst am Schluss wird alles lückenlos aufgeklärt.

Der Schreibstil ist flüssig und die Übersetzung ist gut. Es macht viel Spaß, diesen Pageturner zu lesen. Er hat absolut das Potential, sich über dem Durchschnitt zu positionieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Adams Family grausam ermordet!, 6. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Falsche und richtige Schlüsse begleiteten mich durch dieses Buch. Gründlich falsch lag ich nach der Lesprobe mit meiner Annahme, beim Lesen etwas über Kanada lernen zu können. Scheinbar hatte mich der Wohnort des Autors Linwood Barclay, in der Nähe von Toronto, auf diese falsche Fährte gebracht.
Gleich im ersten Kapitel lernte ich aber, dass die Geschichte in Promise Falls im Norden New Yorks spielt. Die überbordende Spießigkeit verschiedener, auf den nächsten 500 Seiten beschriebener Charaktere, lässt mich denken: wenn dann doch einmal eine Reise nach Amerika führt, dann bitte lieber woanders hin.
Die im Prolog verwendete schnoddrige Jugendsprache des Teenagers Derek wird für den Rest des Buches von der glatt gestrickten Erzählsprache seines Vaters Jim Cutter und von sehr viel direkter Rede abgelöst. Die würde zwischendurch durchaus ab und zu einen Schuss Schnoddrigkeit als Würze vertragen. Gut die Hälfte des Buches verleitete mich diese einfache Sprache, immer wieder einmal ein paar Zeilen zu überspringen, zumal dadurch der Verständnisfaden für die Handlung nicht abriss.
Interessanter Weise begann ich genau ab dem Zeitpunkt Wort für Wort zu lesen, ab dem der Böse deutlich sichtbar, aber mit dem Tarnmantel des Hilfreichen bekleidet, ins Bild tritt. Und paradoxer Weise wurde die Handlung für mich nach und nach spannender, je deutlicher wurde, dass ich mit meiner Identifizierung des reichlich brutalen und kaltblütigen Mörders recht hatte.
Viel Spaß hat mir ein Satz gemacht, den ich nach der Lektüre in der im Vorsatz abgedruckten Buchbeschreibung gefunden habe: . dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf die Adams Familie abgesehen hatte..." Nein, liebe Leute es handelt sich keinesfalls um die allseits bekannte Adams Family, (Wär wollte die auch morden?!) sondern viel mehr um die Familie des Adam Langley. So viel sei verraten, weitere Informationen möge sich der gewillte Leser und die thrillergierige Leserin jedoch selbst erschmökern, denn andernfalls wär's ja schade um den schönen Thrill.

Fazit: Nichts für sprachvirtuose Momente, aber durchaus für ein paar spannende Stunden
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger von "Ohne ein Wort", 10. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Nachdem ich Barclays "Ohne ein Wort" an einem Tag verschlungen hatte, habe ich gleich zugegriffen, als ich im Buchladen den Nachfolge-Roman "Dem Tode nah" entdeckte und wurde nicht enttäuscht.

Das Buch beginnt mit der Schilderung des Mordes an der Familie Langley aus Sicht des Nachbars-Jungen Derek Cutter, der den Mord vom Keller der Familie Langley aus miterlebt. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte aus Sicht von Dereks Vater Jim erzählt. Der Mord an den Langleys soll nicht der letzte gewesen sein, und im Laufe der polizeilichen Ermittlungen gerät schließlich Derek selbst ins Visier der Fahnder. Bei der Aufklärung der Morde wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, weil sich unterschiedliche Personen verdächtig machen, und unterschiedliche Motive für den Mord an den Langleys in Frage kommen. So machten sich für mich Jims Frau und Dereks Mutter Ellen, deren Chef, der Bürgermeister und dessen ehemaliger Fahrer und noch weitere Personen verdächtig, die allesamt vom Autor sehr gut ausgearbeitet wurden. Vor allem den Vater Jim fand ich sehr sympathisch.

Der einzige Wermutstropfen war vielleicht, dass ich schon nach ca. 2/3 des Buches wußte, wer der Mörder war und was seine Beweggründe für die Morde waren. Der Roman ist jedoch so verstrickt und vielschichtig, dass er trotzdem bis zum Schluss spannend bleibt und sich flüssig lesen lässt. Ich bin wieder, wie beim Vorgänger-Roman, dermaßen in die Geschichte versunken, dass ich das Buch an einem Gammel-Sonntag in einem Rutsch durchgelesen habe.

FAZIT: Barclays "Dem Tode nah" kommt zwar nicht ganz an seinen Vorgänger-Roman heran, ist aber auf jeden Fall lesenswert. Krimi-Fans kann ich diesen Roman nur ans Herz legen!
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Dem Tode nah
Dem Tode nah von Linwood Barclay (Taschenbuch - 11. September 2008)
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