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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Teil 3 wäre besser der letzte gewesen,
Von Rezensentin (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Die Hoffnung stirbt zuletzt, daher hatte ich mich trotz des mäßigen vierten Teils auf "Mensch, Paul" gefreut. Er ist allerdings nicht nur langweilig und in vielen Teilen schlicht eine Wiederholung der Teile 1 bis 4, sondern macht den Eindruck, oberflächlich und teilweise widersprüchlich "dahingeschrieben" zu sein. Die Ausgabe dreht sich deutlich mehr um "mein Kleinkind" Franziska, als um Paul. Marie ist - entgegen ihrer Selbstwahrnehmung - leider zum "Muttertier" mutiert. Damit nicht genug, auch noch zu einem, das ständig von "meinem Baby", "meinem Kind", "meiner Tochter" schreibt. Dies passt allerdings perfekt zu der Nebenrolle, die ihr Freund Jan spielt. Fazit: Teil 1 - 3 ins Regal stellen und gelegentlich erneut lesen, Teil 4 und 5 vergessen ...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein schöner belangloser Paul, mit einigen kleinen Fehlern in der B-Note,
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Mit Freude habe ich in der letzten Woche den neuen Paul in Empfang genommen und ihn am heutigen Feiertag an einem Stück gelesen. Ich wollte das Buch nicht gerne aus den Händen legen und die 313 Seiten lieber am Stück lesen. Dies ist bei dem Schreibstil von Anette Göttlicher auch leicht, da er so herrlich unkompliziert zu lesen ist.In diesem fünften Teil der Geschichte von Marie & Paul geht es um ein unerwartetes Wiedersehen in der Ysenburgstraße in München. Dort wo sich der Weg der Beiden in der Vergangenheit schon einmal getrennt hatte, weil Paul sich nicht mit Marie ein gemeinsames Nest aufbauen wollte. Zwischenzeitlich ist Marie Mama und Paul freiwilliger (!) Ersatzpapa. Auch wenn die Beiden nach den all den Jahren wissen sollten, dass Sie nicht zusammen passen und Marie dies auch in deutlichen Worten mehrmals im Verlauf der Handlung formuliert, ist das Fleisch der Zwei schwach... Im gesamten Verlauf der Geschichte versucht Marie durch x-faches Aufzählen von Pauls Schwächen Ihre Hormone in den Griff zu bekommen. Wie das ausgeht, müsst Ihr allerdings selbst lesen, denn ich möchte nicht alles verraten... Weitere Neben-Handlungen des Buches beschäftigen sich mit den Veränderungen, die ein Leben mit Kind in Bezug auf Freunde, Beziehung, Beruf und die persönlichen Wertevorstellungen mit sich bringt. Im Großen und Ganzen ein wirklich leicht lesbarer und unterhaltsamer Roman. Leider hat der Inhalt - wie auch schon in einer anderen Rezension angemerkt wurde - an der ein oder anderen Stelle Inkonsistenzen. Es darf eigentlich nicht passieren, dass ein Buch gedruckt wird, in dem mehrfach widersprüchliche Aussagen gemacht werden. Das ist kein Vorwurf an die Autorin (wahrscheinlich passiert so etwas einfach, wenn man über Monate immer den gleichen Text liest). Aber so ein Buch wird ja von mehreren Personen inhaltlich und formal Korrektur gelesen. Das sollte so etwas doch auffallen. Dennoch würde ich mir auch das nächste Marie Buch kaufen - gerne auch ohne Paul! :-) Ich mag Bücher, die mehrere Teile haben. Das kann man so schön immer wieder in dieselbe Welt eintauchen und hat schon auf den ersten Seiten eines Buches das schöne Gefühl gute Bekannte wieder zu treffen und ein paar aufregende, spannende Stunden mit Ihnen zu teilen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Unnötige Zusammenfassung der letzten 4 Teile,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Ich hatte mich trotz des eher mauen 4. Teils auch auf dieses Paul- Buch gefreut. Leider ist es eigentlich nur eine Zusammenfassung der ersten 4 Teile. Die Erklärungen warum Marie zu keinem ihrer alten Freunde mehr Kontakt hat, sind wenig glaubwürdig. Wie bereits in einer anderen Rezension beschrieben, ist der Roman teils unlogisch, wie zum Beispiel, dass Marie eine neue Handynr. hat und plötzlich eine SMS von Paul bekommt oder, die Sache mit Facebook. Nervig fand ich auch Maries Tochter, die ständig alles bekommen hat und die für eine 2jährige erstaunlich viel spricht. Wie bereits in Teil 4 finde ich es bemerkenswert, wie der Lebenspartner der Protagonistin eine so untergeordnete Rolle spielen kann. Nach Teil 3 hätte eigentlich Schluss sein sollen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Langweilig. langweiliger, Paul V,
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Inhalt: Es geht um eine junge Mutter und ihren Tagesablauf. Aus irgendwelchen Gründen kommt ihr dabei ihr Exfreund wieder in den Sinn.Meinung: Ist recht kurzweilig zu lesen, aber auch nicht besonders witzig oder spannend. Halt leichte Lektüre für zwischendurch bisher ohne Tiefgang. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt. So könnte meine Rezension kurz gefasst aussehen. Aber ich möchte weiter ausholen. Ich möchte noch erwähnen, dass ich Mariefan der ersten Stunde bin und auch die Blogs von Anette Göttlicher aus Cosmopolitan und "BeQueen" Zeiten kenne. Zunächst kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Wie traurig, wenn man schon sagt, dass man keine hohen Erwartungen mehr an Paul V hatte weil der IV. Band auch nicht mehr viel hergegeben hat. Die Personen: Marie, höchst unsympathisch (kein Wunder, dass sich alle Freundinnen von ihr abwenden) Paul, arrogant, sexistisch wie eh und je die kleine Tochter Franziska , zwar blond, blauäugig und süß, aber wirklich ein Satansbraten, der nur tritt, Eis und Pommes haben will und von der Mutter ununterbrochen bespaßt werden will Jan, guter Vater, aufregender (???) Liebhaber, langweilig Die Handlung des Buches: Es ist nicht spannend weil der Alltag einer berufstätigen Mutter beschrieben wird und nur die Frage im Raum steht, ob sie sich noch einmal auf Paul einlässt oder nicht Auf der Rückseite des Buches steht: "Anette Göttlicher schreibt nicht nur göttlich, sondern hat auch noch ein ausgeprägtes Talent für Komik" Es gibt tatsächlich Leserinnen, die das Buch toll, witzig und unterhaltsam finden. Da frage ich mich echt, wo das Buch unterhaltsam, witzig war. Zum ersten Mal habe ich mich durch ein Buch gequält und ich habe es nicht einmal geschafft, mir ein MÜDES LÄCHELN abzuringen. Was gab es in den ersten Büchern von Anette Göttlicher viel zu lachen ! Wer kennt sie nicht, den Profitip der Cosmoh**e,(ich darf hier ganz bestimmte Wörter nicht auschreiben weil sie ansonsten gegen die Rezensionsvorschriften verstoßen) ihre Beschreibung des Robbie William Konzertes, wie sie über die Tupperdose im Kühlschrank schreibt, die längst entsorgt werden müsste, ihre Erlebnisse im Flug nach Singapur neben Schwitzi, Weihnachten auf der verschneiten Straße weil ihr Auto streikt, als sie träumt ein Mann zu sein, die Polizeikontrolle, der Alpentraum mit Paul in den Bergen, und, und, und. Nur kurze Sätze: " Man sollte den Dreijährigen im Kindergarten schon einbläuen: "Wenn Kevin mit dir Doktor spielen will, heißt das noch lange nicht, dass er dich mag" "Paul kriegen, ihn verführen und in den Wahnsinn treiben. Leider habe ich im Eifer des Gefechtes meinen vierten Vorsatz "mich nicht verlieben", vergessen. Dumm gelaufen" ließen schon "Angela-Merkel"-Mundwinkel nach oben ziehen. In diesem Buch gab es wirklich nichts worüber ich ansatzweise hätte lachen können. Ein Buch muss nicht nur witzig sein. Und es ist klar, Marie hat sich auch weiter entwickelt, ist erwachsen, trägt Verantwortung für ihr Kind, geht nicht mehr mit ihren Freundinnen auf die Rolle. Aber muss ein Leben deshalb so "langweilig" sein, muss es so humorlos beschrieben werden. Die Träume und Zusammentreffen mit Paul waren in den ersten Büchern erotisch und knisternd. Ich bin nicht prüde. Aber ich hatte das Gefühl, in diesem Buch dreht sich alles nur noch um den Sex mit Paul. Überschriften wie "M*****pochen" "F***en nicht vergessen" "vö***n" "Softp***o" "Kopfp***o"etc haben in diesem Buch jedoch keine kribbelnden Gefühle aufkommen lassen. Und was für eine absurde Idee, einen Abschied mit einem letzten Abschiedsf**k zu zelebrieren! Anette Göttlicher hat Neue Deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaften studiert. Deshalb fiel sie für mich aus der Reihe der Autorinen, die belanglose Frauenromane schreiben. Ich mochte ihren intelligenten Humor, ihre Lebensweisheiten und ihre blumige Sprache wie z.B. " dass der Tag doch noch mein Freund wird" "Ich habe noch sechs Tage Zeit mein Herz in die Hand zu nehmen und möglichst viele gefühlte Meilen zwischen David und mir zu legen" "Sein Körper und seine Augen fragten. Darf ich? und mein Körper antwortete mit Ja in dem er sich ein paar Millimeter auf David zubewegte." "Und wenn dieser Schmatzer jetzt sprechen könnte, würde er sagen: Ich bin total freundschaftlich und nicht VERWANDT oder VERSCHWÄGERT mit einem erotischen Kuss" "Ich DIAGNOSTIZIERE mir ein schlechtes Gewissen" "Ein Kuss, der nach Franziskaner Weißbier schmeckt, nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter, nach S*x und Begierde, kurz ein Wahnsinnkuss" VERGEBLICH habe ich nach solchen blumigen Sätzen gesucht. In ihren ersten Büchern kamen so oft Zitate aus songs oder Gedichten vor. Auch das gibt es nicht mehr :-( Die ersten Bücher von Anette Göttlicher hatte ich so oft gelesen, (weil ich mich darin wiederfand), waren sie schon dermaßen auseinander gefallen. Schon bei Paul IV hatte ich mich zwingen müssen, es zu Ende zu lesen. Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, wenn man wissen möchte wie der Alltag einer berufstätigen Mutter verläuft mit einer Prise Kleinkindsprache. Die meisten Leserinnen konnten sich mit Marie identifizieren weil sicherlich fast jeder eine große unerfüllte Liebe hat oder in guten Zeiten eine glückliche. Das alles konnte man nachempfinden. Und genau deshalb waren die ersten Bücher so ein Erfolg. In den letzten beiden Büchern ging es mehr um eine Schwangerschft (Die Melonenschmugglerin) und das Leben mit Kind (Paul V) So einen Alltag habe ich selber, den muss ich dann nicht noch schwarz auf weiß lesen. Ich bin jedenfalls schwer enttäuscht von den letzten Büchern. Frau Göttlicher hat einmal geschrieben, dass sie Bücher innerhalb von sechs Wochen schreibt. Auf dieses neue Buch von Paul musste man 3 1/4 Jahre warten, seit der Melonenschmugglerin sind 1 3/4 Jahre vergangen. Ich kann verstehen, dass man aus persönlichen Gründen vielleicht nicht immer so schnell ein neues Buch veröffentlichen kann, aber wenn so ein Buch mit so einem Resultat nach so einer langen Zeit herauskommt, dann sollte sie lieber keine Fortsetzung mehr von Paul schreiben. Ich habe das Gefühl, seit Frau Göttlicher sich selbstständig gemacht hat, hat die Qualität ihrer Bücher sehr nachgelassen, was auch die Blogs auf ihrer webside zeigen. Zu Zeiten von der Cosmopolitan und BeQueen gab es noch erfrischende Blogs. (Übrigens arbeitet sie doch schon lange nicht mehr als Chefredakteurin für BeQueen) Jetzt werden sie zwar erneut vor einem halben Jahr angekündigt, aber gekommen ist da nichts mehr, außer dass Werbung für ihre neuen Bücher gemacht wird. Blogs schreiben ist jedem selber überlassen. Aber ankündigen und dann doch nichts tun, zeugt für mich von Unzuverlässigkeit, und dann sollte man es erst gar nicht ankündigen. Ich weiß, dass sich das alles sehr hart anhört. Und ich möchte Frau Göttlicher auf keinen Fall verletzen. Aber wenn man ganz ehrlich, auch mal gegenüber sich selber ist, dann wird Sie und auch die anderen Leser mir recht geben müssen. Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht. Liebe Frau Göttlicher, diese letzten 3 Bücher von Ihnen sind einfach unter ihrem Niveau und ich hoffe sehr, dass Sie irgendwann wieder in ihrer alten Form auflaufen. Ich weiß, dass Sie das können... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Mensch, Marie - du nervst! Leider.,
Von Bernadette "london_berni" (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Ich habe nun alle sieben bisher erschienen Romane von Anette Göttlicher gelesen und bin ein großer Fan von Paul I - III. Ehrlich gesagt, hatte ich keine großen Erwartungen an "Mensch, Paul", da es sich dabei bekanntlich schon um Teil V der Buchserie handelt. Dennoch wurde ich enttäuscht. Das Buch ist absolut nicht gelungen."Mensch, Paul" ist vor allem eines: Extrem langweilig und voller Wiederholungen. Es werden nicht nur zahlreiche Dinge aus den vorangegangenen vier Paul-Romanen wiederholt, sondern auch vieles, das sich im neuen Buch abspielt, wird oft zwei- oder dreifach erwähnt (Beispiele: Zusammenfassungen auf Seite 233, Seite 272, etc.). Dafür enthält das Buch zahlreiche, teils detaillierte Infos über das Wetter im Sommer 2010... Spannend wird es zum allerersten Mal auf Seite 122, als sich Marie mit Paul in einer Bar betrinkt. Doch nach fünf, sechs Seiten ist die Szene bereits wieder vorbei und das nervige, oberflächliche Dahinplätschern der Handlung geht weiter. Im Grunde läuft alles darauf hinaus, dass Marie sich immer wieder selbst vor Augen hält, wie toll sie doch ihr aktuelles Leben findet, aber gleichzeitig ständig nach einem Beweis dafür sucht, dass sie tatsächlich glücklich ist. Klar bin auch ich der Meinung, dass man sich selbst motivieren muss und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen soll. Doch Marie tut dies auf krampfhafte Art und Weise. Als nur ein Beispiel möchte ich da Seite 185 anführen, als Marie gerade Gemüse kocht und es heißt: "Nicht spektakulär, ich platze beim Dünsten nicht gerade vor Lebenslust, aber ich bin zufrieden und auf eine stille, erwachsene Weise sogar glücklich." Aha. Danke für die Info! Auffällig ist auch, dass Marie auf Werbung steht. So vergleicht sie den Anblick ihrer Kleinfamilie mit Bildern aus der Merci-Werbung (Seite 74), Kinder-Pingui-Werbung (Seite 143) und Almdulerreklame (Seite 255). Wenn mich nicht alles täuscht, dann wurde auch die Toffifee-Werbung erwähnt, aber diese Stelle finde ich nicht mehr. Meine weiteren Kritikpunkte wurden großteils schon von anderen Rezensenten angeführt: So sind einerseits die inhaltlichen Fehler wie etwa die widersprüchlichen Aussagen bzgl. Pauls Facebook-Registrierung und Maries (neuer) Handynummer störend und andererseits ist es extrem schade um die überaus schwache und völlig entfernt wirkende Figur von Jan. Allerspätestens als Jan sein Gefühlsleben anhand einer Sex and the City-Folge zu erklären begann, verlor er für mich jede Glaubwürdigkeit. Darüber, dass ich Maries Werteinstellung gegenüber ihren kinderlosen, ehemaligen Freundinnen sehr bedenklich finde, will ich mich hier im Detail gar nicht auslassen. Eines muss ich nun noch loswerden: Auch sprachlich fand ich "Mensch, Paul" nicht mehr so spritzig wie die vorangegangenen Göttlicher-Romane. Völlig unverständlich ist es beispielsweise, wie man es nur zulassen konnte, dass der folgende Satz gedruckt wurde: "Und erleichtert spüre ich die Erleichterung" (Seite 165). Doch es gibt auch eine positive Sache: Der Schluss des Romans ist den Umständen entsprechend akzeptabel ausgefallen. Es wäre gut es nun dabei zu belassen. Sollte es dennoch irgendwann Paul VI geben, werde ich mir dieses Buch bestimmt ersparen. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte idealerweise nach Band III enden sollen. By the way: Wer ein wirklich tolles Buch zum Thema "Glück" lesen möchte, dem lege ich "Das Glücksprojekt" von Alexandra Reinwarth ans Herz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Maries Welt wird immer kleiner,
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
In diesem fünften Paul-Band wird deutlich, was sich schon in seinem Vorgänger angedeutet hat: die Luft ist eindeutig raus! Was ja auch verständlich ist, denn jede never-ending-story wird irgendwann langweilig, vor allem, wenn der Stoff so wenig hergibt, dass die Protagonistin nur noch um sich selbst kreist. Dass Marie gerne nachdenkt, auch und gerade über sich selbst, ist zwar schon aus den vorherigen Paul-Büchern bekannt, doch diese wurden immer wieder durch amüsante, lebendige oder auch tragische Anekdoten mit hohem Identifikationspotenzial aufgelockert. In einer guten Mischung war Marie philosophisch, humorvoll, selbstkritisch, mal egozentrisch aber auch immer wieder mitfühlend. All dieses wird in "Mensch, Paul!" leider nicht aufgegriffen. Es passiert eigentlich nichts, außer dass Marie ohne jegliche Ironie, völlig unreflektiert und in beispielloser Egozentrik über sich und Paul nachdenkt oder ihr göttliches, perfektes Kind Sätze spricht, die für eine Zweijährige ziemlich unrealistisch sind.Mit ihrer ewigen Selbstgerechtigkeit und Unzufriedenheit hat Marie es auch geschafft, ihre besten Freundinnen Vroni, Beate und Marlene zu vergraulen. Leider erkennt sie an diesem Umstand keinerlei eigene Anteile, sondern ergeht sich in Selbstmitleid und schiebt den Kontaktabbruch auf die Annahme, dass ihre kinderlosen Ex-Freundinnen kein Verständnis für ihre neue Lebenssituation haben. Nicht einmal die Wiederbegegnung mit Paul bringt Spannung in die Geschichte, denn faktisch sehen sie sich nur wenige Male und der Rest der Paul-Story dreht sich um Maries fast zwanghaft redundantes Kopfkino, das sich auf die Frage "Sex mit Paul - ja oder nein?" und die kaum variierende Antwort "Nein, denn ich bin Mutter und habe Verantwortung, oder vielleicht doch, denn er ist ja so geil" beschränkt. Paul is back, aber die Marie der ersten drei Bände leider nicht... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wie ein Gespräch mit einer guten Freundin,
Von Sandra "SaM.80" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Allein schon die Aufmachung des Buches gefällt mir, dieser glänzende Bereich auf dem Cover fällt ins Auge und ist schon etwas Besonderes, einen Zusammenhang zwischen Coverbild und Inhalt des Buches ist aber auf den ersten Blick nicht vorhanden. Beim Lesen des Buches 'Mensch Paul' hatte ich auch aufgrund des Tagebuchcharakters total das Gefühl ich würde mich mit einer guten Freundin unterhalten so lebendig und lebensnah sind die einzelnen Situationen geschildert.'Mensch Paul' ist das erste Buch welches ich aus der Paul Reihe gelesen habe, ich hatte aber an keiner Stelle das Gefühl, dass ich dadurch etwas verpasst habe, es werden zwar hin und wieder Situationen aus den vorherigen Bänden erwähnt aber Wissenslücken hat man nicht. Das ist in einem tollen Stil geschrieben, der sich leicht und schnell lesen lässt. Sonderlichen Tiefgang darf man allerdings bei 'Mensch Paul' nicht erwarten, es ist ein typischer Frauenroman der sich gut zwischendurch mal lesen lässt. Man ist mittendrin im Leben von Marie und auch die einzelnen Stimmungen werden so sehr gut vermittelt. An vielen Stellen im Buch konnte ich mich mit Marie identifizieren und dadurch ist sie mir nur noch sympathischer geworden. Zur Handlung möchte ich nicht zu viel schreiben, da ich niemanden den Lesespaß nehmen möchtet, soviel sei aber verraten es erwartet den Leser eine turbulente Geschichte in der Maries Ex Paul auf einmal gegenüber einzieht. Dadurch gerät Marie wieder in ein wahres Gefühlschaos ist sie doch eigentlich glücklich mit Jan und ihrer Tochter Franziska und ihrem Job, und als wenn das nicht schon genug Verwirrendes wäre hat sie auch grade erst mit Natalie angefreundet die nur einen Fehler hat: sie ist die Freundin von Paul und weiß nichts von Pauls und Maries Vergangenheit' und auch Jan weiß noch nicht wer der neue Nachbar ist und seiner Marie wieder schöne Augen macht' Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Paul nervt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Ich kann der bereits vorgebrachten Kritik nur zustimmen. Die Luft ist raus, Marie kreist um sich selbst und ich habe mich zum Teil wirklich durch das Buch gequält. Seitenlang werden Maries Alltag und ihre Gedanken beschrieben. Selbst wenn sich viele Frauen irgendwo darin wiederfinden können - es wurde alles schon besser und tiefgründiger gesagt. Manches muss auch einfach nicht gesagt werden. Dass Marie keine guten Freundinnen mehr hat, ist wirklich kein Wunder. Sie kommt das ganze Buch über unsympathisch, egozentrisch und engstirnig rüber. Und hat uns einfach nichts Neues zu sagen. Sie liebt ihr iPhone, ihr MacBook, Milchkaffee und Butterbrezn. Ich habe die Stellen nicht gezählt, an denen diese Dinge erwähnt wurden, aber es waren zu viele. Am Ende soll sie sich selbst, ihre innere Ruhe und persönliches Glück gefunden haben? Na herzlichen Glückwunsch. Damit bleiben uns dann wohl wenigstens weitere Fortsetzungen erspart.Das Buch wurde anscheinend nicht sorgfältig Korrektur gelesen, es gibt einige Unstimmigkeiten (siehe vorherige Rezensionen). Der Knaller: Im Klappentext steht, dass Marie mit Jan verheiratet ist. Erst dachte ich, dass dies vielleicht im Laufe der Geschichte passiert. Marie macht sich darum natürlich tiefschürfende Gedanken, aber bis zum "großartigen" Happy End: keine Hochzeit!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Marie und Paul - eine neverending story?,
Von Hanna S. (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Als ich sah, dass Anette Göttlicher ein weiteres "Marie und Paul"-Buch veröffentlicht, war ich zwiegespalten: Mit dem Ende von "Paul darf das" war die Reihe ja einerseits abgeschlossen, andererseits war es schon schade, nun nichts mehr von Marie zu hören, nachdem man vier Bücher mit ihr mitgefühlt und mitgelitten hatte. Doch noch ein weiteres Buch, in dem sie Paul nachrennt, wie schon in den vorigen? Ich war mir nicht sicher, ob das gut werden konnte, hab's mir aber trotzdem sofort gekauft. Und bin nach einem Wochenende, an dem ich in jeder freien Minute gelesen habe, im Großen und Ganzen angetan von dem Ergebnis. Marie ist inzwischen Mama und es ist ganz erholsam, dass dieses Thema das Buch mehr dominiert als der wiederauftauchende Paul, der sie natürlich trotzdem, wie immer, sehr durcheinander bringt. Anette Göttlicher hat die neue Gefülswelt von Marie in meinen Augen sehr gut beschrieben, sie erzählt, was aus Maries Freundschaften wurde, wie sie sich selbst entwickelt hat und sich aber doch treu geblieben ist. Pauls Verhalten bleibt mir undurchschaubar wie eh und je, aber groß geändert hat er sich nicht, insofern war das Wiedersehen mit den beiden sehr vertraut. Ein bißchen geärgert hat mich das irrationale Verhalten von Marie, die Paul doch eigentlich meiden wollte und das natürlich nicht schafft (andererseits hat sich die Romanfigur Marie ja schon immer so verhalten). Teilweise sind ihre Überlegungen, warum Paul sich so und nicht anders verhält und wie sie sich dabei fühlt doch etwas langatmig und drehen sich im Kreis - das mag realistisch sein, hat mich aber doch ein bißchen genervt. Über ihren Freund hat sie dafür das ganze Buch über kaum nachgedacht - da sie sonst so gerne grübelt, fand ich das schon etwas seltsam. Jan hätte ruhig eine größere Rolle spielen können. Unrealistisch kamen mir die Twitter- und Blogeinträge vor, von denen berichtet wurde. Aber sonst war es schön, mal wieder an Maries Leben teilzuhaben - und falls Anette Göttlicher in ein paar Jahren berichten möchte, wie Marie und Paul inzwischen als Nachbarn leben, würde ich mir das Buch ganz bestimmt auch wieder kaufen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Nichts neues...,
Rezension bezieht sich auf: Mensch, Paul! (Taschenbuch)
Ich hatte mich eigentlich sehr gefreut, dass es nun noch eine Fortsetzung der Geschichte um Marie und Paul und Jan gibt - und war nach dem Lesen doch eher enttäuscht.Außer dass Marie nun eine Tochter hat, hat sich im Prinzip nichts geändert - ich empfinde die Story als einen Abklatsch des (auch schon nicht so guten) vierten Bandes. Marie steht immer noch auf Paul, jammert fleißig vor sich hin und sonst nichts. Das hatten wir alles schon mal. Es passiert eigentlich nichts spannendes, nur die alte Frage, ob Marie Jan nochmals mit Paul betrügt oder nicht. Auch dass auf einmal der gesamte Freundeskreis nicht mehr vorhanden ist und der Kontakt zu allen Charakteren aus Band 1-4 abgebrochen ist, ist weder überzeugend, noch befriedigend. Es geht also nur noch um Marie, Marie, Marie (die mir in diesem Band erstmals richtig unsympathisch ist). Paul ist eigentlich auch nur noch ein Idiot, von dem Marie sich trotzdem wie gehabt angezogen fühlt und Jan scheint mir auch nur noch am Rande mitzuspielen. Schade, diese Fortsetzung ist meines Erachtens überflüssig :( Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Mensch, Paul! von Anette Göttlicher (Taschenbuch - 10. Juni 2011)
EUR 8,99
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