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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen22
4,5 von 5 Sternen
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am 18. August 2007
"Das Kind unterm Salatblatt" hat mich nachhaltig beeindruckt und mir einige lustige Stunden bereitet. Deshalb musste ich mir auch gleich "Spätzle al dente" zulegen.
Wie bereits sein Vorgänger, hat mir auch dieses Buch sehr gefallen. Neben weiteren Lachattacken ging es diesmal aber auch wesentlich ernsthafter zu. Gigi und seine Familie hatten einen wirklich schweren Start in Deutschland. Es erstaunt mich, dass er die vielen Gemeinheiten und Ausgrenzungen doch recht sachlich betrachten konnte und nicht verbittert wurde. Bis auf seine Schwester, ist er wohl der einzige der Familie, der sich wirklich irgendwann heimisch fühlte im Schwabenland. Zum Glück ist Luigi Brogna uns erhalten geblieben und hat mir mit seinen Büchern schöne Stunden bereitet.
Eine Fortsetzung ist praktisch so gut wie gekauft, denn ich muss einfach wissen, wie es mit Gigi und Heidrun und der Familie aus Messina weiterging. Auch von Heidruns Familie erhoffe ich mir noch den ein oder anderen lustigen Schwank.

Ein tolles Buch für heitere Stunden, mit der richtigen Prise Ernst und Informationen über die damalige Zeit.
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am 29. Mai 2007
Freudestrahlend las ich dieses Buch an einem Tag durch.

Es ist wie ein Vorredner schon schrieb besser als der erste Teil.

Ich habe stellenweise Tränen gelacht, sicherlich etwas mehr da ich auch Italoschwäbin bin.

Auch konnte ich die Wortlaute der Italiener geradezu hören, weil mein Vater heute teilweisse noch so redet.Besonders die schwäbischen Übersetzungen waren zu köstlich. Es hinterlässt spuren zum Nachdenken, berührt das Herz und bringt einen zum lachen. Ich muss ehrlich sagen das beste Buch das ich seit langer Zeit gelesen habe.Ich freue mich schon auf das nächste Buch Herr Brogna!!

Weiter so.
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am 21. Mai 2007
Wie auch schon den 1. Band, habe ich das Buch fast ohne Pause durchgelesen. Für mich als Schwabe und Italienfan ein echter Genuss. Da ich in etwas gleich alt bin konnte ich mich durchaus in die Anfangs-Schwierigkeiten der Familie hineinversetzen und mich auch noch an die eine oder andere Begegnung mit den Gastarbeitern aus dieser Zeit erinnern. Manche Stellen sind nachdenklich, in anderen erkennt man sich teilweise wieder und bei so manchem Abschnitt habe ich herzhaft gelacht.

T. Schnizler
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am 2. März 2008
'Spätzle al dente' - schon der Titel ist köstlich!

Er ist direkt aus dem Alltag gegriffen und dient gleichzeitig als Sinnbild.

Heißblütige Sizilianer treffen auf biedere Schwaben ... Da sind Verständigungsschwierigkeiten natürlich vorprogrammiert. Nicht nur was den Dialekt anbelangt. Ein mittelschwerer Klima- und Kulturschock bahnt sich an!

Mit einer simplen, unaufdringlichen Sprache führt der kleine (und größere) Gigi auf zwei getrennten zeitlichen Ebenen durch seine Vergangenheit. Seine kindlichen Erzählungen und Erinnerungen sind von einem unverkennbaren Humor geprägt.

Die erfrischenden Denkmodelle der kleinen Italiener sorgen für Erheiterung.

Vergnügliche Geschichten, die anschauliche und unterhaltsame Ein- und Rückblicke liefern - und uns dabei noch das Schicksal von fünf Emigranten authentisch und unverblümt vermitteln.

Luigi Brogna hält uns die gesamte Bandbreite von Ausgrenzung und Fremdenhass vor Augen. Wie Aussätzige werden sie behandelt. Ein schäbiges, niederträchtiges Verhalten, das mich zutiefst betroffen gemacht und beschämt hat.

Kinder können grausam sein - das ist bekannt. Lehrer bedauerlicherweise ebenfalls. Letzteres ist eine Form des seelischen Missbrauchs Schutzbefohlener.

Diese 'Pädagogen' haben ihren Beruf nicht nur meilenweit verfehlt, sie sind ein Schandfleck der Gesellschaft.

Bei den Mitschülern ist die Abneigung (teilweise) willkürlich. Die Unterdrückung Schwächerer ist ja leider eine beliebte Strategie, um sein eigenes Ego aufzuwerten.

Alles zusammen kein deutsches Phänomen; aber gerade hier sollte man sich der Brisanz und besonderen Verantwortung bewusst sein.

Ich bin wütend über so viel Feindseligkeit, die ich nur mit Dumpfheit und Hirnlosigkeit gleichsetzen kann.

Durch den Umzug nach Salach wendet sich das Blatt. Hier wird deutlich, wie stark das unmittelbare Umfeld unser Leben beeinflusst. Den Kindern gelingt es auf beachtliche Art und Weise, sich einzugliedern.

Das Heranwachsen von Gigi, Filippo und Santina stellt die Familie vor eine neuerliche Zerreißprobe: Das Böse droht immer und überall.

Die verzweifelten Eltern wollen ihre Kinder mit aller Macht beschützen. Aber erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt ...

Der Nachwuchs geht seinen eigenen Weg.

Am Ende bleibt auf beiden Seiten die innere Zerissenheit zwischen (alter) Heimat und (neuem), vorübergehenden Zuhause.

Ich habe Gigi und seine Eltern und Geschwister richtig lieb gewonnen und ihre Sorgen und Nöte geteilt - und dabei ist nicht entscheidend, ob das eine oder andere Detail der Fantasie entsprungen ist.

Der Autor versteht es, sein Buch mit Leben zu füllen. Greifbar und anrührend. Die Hauptzutaten von 'Spätzle al dente' sind Esprit, Witz und Charme. Heraus kommt: ein Lesegenuss der besonderen Art. Unterhaltsam, kurzweilig, amüsant, nachdrücklich und lehrreich.

EDIT: Luigi Brogna hat einen festen Platz in meinem Herzen.

Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
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Auf meinen vielen Dienstreisen nutze ich gerne die Zeit im Flugzeug oder abends in Hotels zum Lesen (das sonst leider zu kurz kommt). Da ich mal wieder ein Buch vergessen hatte mitzunehmen, stöberte ich am Flughafen und mir viel das Buch Spätzle al dente in die Hände. Da ich auch immer aus Stuttgart fliege, dachte ich passt doch. Ich hatte vorher noch nichts davon gehört und auch noch nichts von Luigi Brogna.
Das Buch hat mich zum Lachen gebracht und gleichzeitig nachdenklich gemacht. Luigi Brogna leidet als Kind unter Mitmenschen, die im Gegensatz zu ihm, nie über ihren Tellerrand hinausgeschaut hatten. Mit der Zeit relativiert sich für ihn viel, denn er merkt dass auch das in der Ferne verklärte Italien nicht überall optimal ist.
Er erleidet das Schicksal vieler Einwanderer - sie bleiben oft Wanderer zwischen zwei Welten.
Nachdenklich machten mich die vielen diskriminierenden Episoden, speziell aus der Schulzeit. Wie Luigi Brogna später selbst feststellte, waren diese Aktionen ausburten der Elternhäuser. Platt geBILDete Meinungen und Vorurteile machen ihm und seinem Bruder das Leben zur Hölle. Diesen Spiegel sollte man sich immer vorhalten, wenn man selbst mal vorschnell etwas urteilt - welche Auswirkungen hat dies auf die Mitmenschen?
Das Schwabenbild, dass Brogna im Gegenzug zum sizilianischen Bild zeichnet ist sehr pointiert, bissig, kopfschüttelnd aber irgendwo auch immer wieder liebenswürdig.

Nach Beendigung des Buches habe ich erst vom Tod Luigi Brognas gelesen und ich bin tieftraurig darüber.
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am 6. August 2007
Nach den ersten Seiten des Buches war ich etwas enttäuscht: Die Witze am Anfang sind eher zäh und verunglückt, die Geschichte will nicht so recht in Gang kommen. Ausserdem ist im Hinterkopf natürlich Weiler's "Maria, ihm schmeckt's nicht" dabei, und das ist schwer zu toppen. Aber hier liegt der Reiz des Buches auch nicht in den Witzen, obwohl manche dann doch sehr geglückt sind und zum herzlichen Lachen einladen. Mit jeder Seite lernt man mehr über das Schicksal dieser ganz normalen Gastarbeiterfamilie, ihre Kämpfe, ihre Fortschritte, ihre Niederlagen.

Nicht nur das fasziniert. Dieses Buch schafft den Spagat zwischen Erlebnisbericht, augenzwinkerndem Kommentar, und dramatischer Familiensaga. Auch wenn ich denke, dass mit einem guten Lektor und etwas mehr Struktur noch einiges herauszuholen wäre, das Buch überzeugt durch seine Vielschichtigkeit, und den Mut des Autors, an Strukturen zu rütteln und die eigene Familiengeschichte auch mit den schlechten Seiten offen darzustellen.

Das Versagen der Eltern in manchen Situationen, sonst ein Tabu-Thema für viele die in einigermassen intakten Familienverhältnissen aufgewachsen sind, wird ebenso dargestellt, wie die rigiden patriarchalischen Strukturen in Sizilien, die brutalen Überlebenskämpfe in der deutschen Schule, und letztlich der Wandel der Familienstrukturen mit dem verspäteten Einzug der Leistungsgesellschaft auch im geliebten Sizilien.

Für mich ist die Leistung des Buches in der Beschreibung der vielen zwischenmenschlichen Facetten, z. B dem freundlichen Schwabenland und dem feindlichen Schwabenland, die offenbar oftmals nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen. Dieses Buch ist auch eine Geschichte von den vielen kleinen Niederlagen im Leben, und wie es trotzdem weitergeht, manchmal wesentlich besser als gedacht. Zum Schluss blieb bei mir der Wunsch, mehr über diese Familie zu erfahren, wie es weiterging in Sizilien und in Deutschland. Ein Buch das scheinbar ohne große Ansprüche geschrieben wurde, und vielleicht schafft es gerade deswegen das Kunststück ohne Pathos zu ein wenig mehr Menschlichkeit im Leben anzuregen. Es hinterlässt in mir jedenfalls ein Stück Zufriedenheit. Ich kann das Buch rundum empfehlen.
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am 4. Juli 2007
Ich habe dieses Buch - sowie den Vorgänger "Das Kind unterm Salatblatt" passender Weise im Urlaub im Süden gelesen. Mit Abstand eines der lustigsten Bücher, welches ich seit langem gelesen habe. Neben den vielen Lachkrämpfen regt dieses Buch auch zum Nachdenken an. Ich kann es nur weiter empfehlen und ich hoffe, dass der Schriftsteller noch mehr zum besten gibt. :)
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am 30. April 2009
Spätzle al dente von Luigi Brogna ist ein unglaublich humorvolles Buch.
Es zeigt auf liebevolle Weise eine skurrile italienische Großfamilie, die versucht sich im Schwabenland zurechtzufinden.
Die Geschichte lässt sich stets locker und leicht lesen. Man hat das Gefühl selbst dabei zu sein und freut, lacht und leidet mit dieser großartigen sizilianischen Familie mit.
Es gibt viele Dinge und Ereignisse bei denen man sich das Schmunzeln nicht verkneifen kann.
Man schließt den kleine Gigi und seine Famiglia sofort ins Herz und wünscht sich das uns Luigi Brogna noch mehr Geschichten über sie erzählt.
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am 21. Januar 2012
Ein leichtes, humorvolles Buch, das mich an einigen Stellen auch nachdenklich gemacht hat. Besonders gefallen hat mir, das der Autor die beiden Kulturen mit all ihren Vor- und Nachteilen beschreibt aber nie abwertend wird. Es ist halt so oder so.
Sehr traurig, das Luigi Brogna so früh gehen musste! Er war eine Bereicherung für die Menschen und seine Bücher sind es immer noch! Danke Luigi Brogna!
"Egal wie wir es zu steuern versuchen.....
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am 22. April 2014
Also das sind interessante Einblicke: eine italienische Familie zieht 1971 von Sizilien ins Schwabenland und bleibt dort viele Jahre. Wir lernen einiges über Anpassungsschwierigkeiten bei Italienern und Schwaben, über unterschiedliche und wandelnde Formen von Heimweh - und über grauenhafte Ausländerfeindlichkeit. Interessant auch die Italienurlaube der Gastarbeiter, die ihre Heimatstadt Messina bald mit halb deutschen Augen sehen. Die Kinder passen sich besser an Deutschland an als die Erwachsenen, die ihre rigiden sizilianischen Moralvorstellungen auch im Schwäbischen durchsetzen wollen; das gibt Krach.

Gleichzeitig ist das Buch die Jugendgeschichte des Ich-Erzählers, in einem etwas naiven Ton vorgetragen. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass er einzelne Personen und ihre Entwicklung genauer portraitiert und weniger Schnurren, übelriechende Pubertätswirren und öde Verallgemeinerungen bringt. Sogar über die Eltern erfahren wir äußerst wenig, den deutschen Beruf des italienischen Vaters nennt Brogna erst nach vielen Seiten.

Immerhin, wer in den 70ern und 80ern jung und in Deutschland war, wird wohl einiges wiederkennnen. Schwäbisch und Gastarbeiterdeutsch amüsieren zeitweise.

Ähnlich wie im Vorgängerband Das Kind unterm Salatblatt interessiert sich der Autor vor allem für Anekdoten, weniger für Personen und ihre persönliche Geschichte. Dennoch erscheint hier beim zweiten Buch weit deutlicher eine Zeitachse und eine Entwicklung. Der Autor hat eine bestimmte, witzige Erzählart, an die er sich über die 400 Buchseiten fest klammert - ich habe ein paarmal gut gelacht, aber dann reicht es auch, die Masche leiert aus.

Von literarischer Qualität möchte ich nicht reden, zumal gelegentliche Wechsel der Zeitebene hier verwirren, speziell, aber nicht nur, auf den ersten Seiten. Dennoch liest sich das Buch wieder runter wie nichts.

PS.
Ich hätte gern Fotos der Familie gesehen.

PPS.
Wer kennt andere interkulturelle, konkrete Geschichten von Deutschlandeinwanderern, vor allem von Südländern (gern auch auf Englisch, aber nicht von Roger Boyes; keine Verallgemeinerungen, nicht nur Berlin)? Ein Hinweis wäre nett.
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