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am 17. Februar 2009
Der pädophile Maler Henry Chester heiratet seine ätherische Muse, die 17-jährige Effie. Trotz ihres tuberkulösen Äußeren überrascht sie ihn in der Hochzeitsnacht mit ihrer Sinnlichkeit - was Henry abstößt. Da Henry in Liebesdingen abweisend bleibt, lässt sich die leidenschaftliche Effie vom schillernden Taugenichts Mose Harper verführen. Als dieser sie ins Bordell der mütterlichen Fanny Miller mitnimmt, erfährt Effie, dass ihr Gatte nicht nur ein regelmäßiger Gast dort ist, sondern auch noch eine sehr dunkle Vergangenheit mit Fannys kleiner Tochter Marta hat...

In diesem Roman finden sich alle Versatzstücke der Gothic Novel, und untergerührt sind noch das Musenkonzept des Symbolismus und die Scheinheiligkeit des viktorianischen Zeitalters. Die Autorin ist eifrig bemüht, diese Puzzlestücke postmodern gegen den Strich zu komponieren - die magersüchtige und laudanumgetränkte Muse beispielsweise wird vom Opfer zur Täterin und überwältigt aktiv und mit wilder Leidenschaft einen versierten Verführer. In der ersten Hälfte des Romans gelingt diese Aushebelung des Gothic Novel Konzeptes noch ganz passabel, und man ist gespannt, was es mit der Andeutung des Erzählers Mose auf sich hat, dass Effie sowohl ihn als auch Henry Chester noch reinlegen wird. Doch diese Andeutungen laufen in der zweiten Romanhälfte ins Leere. Die Story verfranst sich in einer Effie-wird-zu-Marta-Geschichte, die im Übernatürlichen und/oder Laudanumwahn wabert und die die wirklich interessante Effie zu einer schwächlichen Nebenfigur degradiert. So gerecht dann das Ende für Henry und Mose ist, so diffus und enttäuschend bleibt der übersinnliche Hokuspokus beim Handlungsstrang um Effie.

Schade, dass der Roman im zweiten Teil so nachlässt. Effie hätte mehr verdient. Deshalb nur 2 Sterne.

PS: "Nächte im Zirkus" von Angela Carter widmet sich denselben Sujets, allerdings mit sehr viel mehr Einfallsreichtum, Verve und Subversion!
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am 11. Mai 2016
Ich habe das Buch gerade ausgelesen und irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll..
Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in London. Es geht um den Künstler Henry Chester, der ein sehr gestörtes Frauenbild hat. Die perfekte Frau muss für ihn tugendhaft und gehorsam sein. Solch eine "Frau" findet er schließlich in Effie. Allerdings ist Effie gerade mal 17 Jahre alt, als Henry sie heiratet. Seit sie neun ist hat er sich in sie verguckt und sie als Modell für seine Zeichnungen benutzt. Er hat dafür gesorgt, dass sie so wenig Kontakt zu anderen Kindern hat, wie möglich. Außerdem hat er einen Privatlehrer und eine Haushälterin für sie angestellt, damit sie "etwas Wunderbares" wird. Doch dann, in der Hochzeitsnacht, als Effie sich ihm sexuell nähert, stößt er sie ab und betrachtet sie fortan immer wieder als lasterhafte, sündige Frau. Effie verabscheut Henry bald dafür, wie er sie behandelt. Als sie Mose Harper auf einer von Henrys Ausstellungen kennen lernt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen und es entwickelt sich langsam eine leidenschaftliche Affäre zwischen den Beiden. Doch dann kommt Fanny, eine Bordellbesitzerin, die Mose sehr gut kennt, ins Spiel. Die drei (Effie, Mose und Fanny) treffen auf einem Jahrmarkt aufeinander und Effie fühlt sich sofort auf kindliche Weise, so wie eine Tochter zu ihrer Mutter, zu Fanny hingezogen, was Mose so gar nicht passt. Fanny lädt Effie und Mose zu sich nach Hause ein und so muss Effie erfahren, dass Henry ein Heuchler und regelmäßiger Gast von Fannys Bordell ist. Aber nicht nur das, Henry hat zudem ein dunkles Geheimnis, das Fannys Tochter Marta betrifft.
Das Buch ist insgesamt sehr düster. Man liest ständig von Sünde, Krankheit, Tod und Schuld. Die Protagonisten befinden sich meist im Rausch von Medikamenten und manchmal weiß man gar nicht, was wirklich passiert und was auf die Medikamente zurückzuführen ist. Zudem wird die Geschichte mit fortschreitender Seitenzahl immer wirrer und abstruser. Am Schluss wollte ich das Buch nur endlich fertig haben um es beiseite legen und abhaken zu können. Die Geschichte hinterlässt bei mir ein ganz seltsamen Gefühl und hat mir nicht gefallen.
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am 29. Juni 2013
Der Pädophile Maler Henry nimmt sich sein 17 jähiges Modell Effie zur Frau.
Als Effie sich ihm sexuell wie eine Frau nähert, stösst ihn das ab und er beginnt sie mit Laudanum ruhig zu stellen. Um ihre Sexualität auszuleben beginnt sie eine Affäre mit Mose, einem Taugenichts und erfährt durch ihn, dass Henry seine Befriedigung in einem Bordell bekommt.
Aber Henry hat auch dort seine Vorlieben ausgelebt und hat ein dunkles Geheimnis.
Immer weiter gerät Effie in die Abhängigkeit des Laudanums und wird mehr und mehr zum Opfer ihres Mannes und von Mose.
Man merkt dem Buch leider an, dass es sich um die ersten Schreibversuche von Frau Harris handelt.
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am 11. Januar 2008
....ich bin ja ein ausgesprochener FAN von Joanne Harris, weshalb ich auch nicht gezögert habe, dies Buch zu kaufen. Anfangs zieht es sich ein wenig, aber man wird wirklich überrascht. Ein bißchen "heftig" wird die Story schon, aber wer Joanne Harris kennt, weiss worauf er sich einlässt!

Ein bißchen Überwindung kostet manche Seite dann doch, wenn das "Geisterhafte" durchdringt, aber ich denke mit "Schlaf, schöne Schwester" ist ihr ein großer Wurf gelungen, mit dem sie sich nicht in eine Schublade drücken lässt.... Weiter so!
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