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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unspektakulär gut
Die Prämisse klingt zunächst etwas unglaubwürdig: zwei Leichen werden gefunden, beides heranwachsende Jungen, der eine ein Jugendfreund von Banks, der fast 40 Jahre verschwunden war, der andere Sohn eines Profi-Fußballers. Zunächst wirkt das sehr konstruiert. Das stört dann aber im Laufe des Falles gar nicht, denn beide Fälle werden...
Veröffentlicht am 13. Juni 2006 von TKr

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Zum ersten Mal enttäuscht von Peter Robison
Nachdem ich alle bisherigen Bücher der Inspector Banks Serie geradezu verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, den neuesten Band in die Hände zu bekommen. Inspector Banks ist (oder war) für mich ein Garant für Lesegenuss in jedem einzelnen Satz. Diesmal hat mich Robinson allerdings komplett enttäuscht: zwei Kriminalfälle, die nichts...
Am 28. August 2004 veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unspektakulär gut, 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall: Roman (Broschiert)
Die Prämisse klingt zunächst etwas unglaubwürdig: zwei Leichen werden gefunden, beides heranwachsende Jungen, der eine ein Jugendfreund von Banks, der fast 40 Jahre verschwunden war, der andere Sohn eines Profi-Fußballers. Zunächst wirkt das sehr konstruiert. Das stört dann aber im Laufe des Falles gar nicht, denn beide Fälle werden subtil miteinander verbunden. Besonders interessant ist Banks' Reise in die eigene Vergangenheit, in das provizielle England der 60er Jahre, was mit den swinging 60s recht wenig zu tun hat. Sicher droht auch gerade ein Eltern/ Sohn Konflikt ins theatralische abzugleiten, doch Robinson weiß das zu verhindern und stellt die Hilflosigkeit und die Kommunikationsbarrieren überzeugend dar. Beim zweiten Fall sticht vor allem ins Auge, dass Riobinson im Gegensatz zu vielen anderen Autoren Ahnung von polizeilicher Arbeit hat und die Ermittlungen überzeugend und spannend darstellt. In der Summe ein spannendes, rundes Buch ohne unplausible Zufälle, das gänzlich auf unpassende Knalleffekte verzichtet und den Leser dadurch in den Bann zieht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beste englische Krimitradition, 15. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall: Roman (Broschiert)
Ein Inspector Banks Roman
Im englischen Städtchen Petersborough werden die Knochen eines Jungen gefunden, der 1965 spurlos verschwunden ist. Parallel dazu wird im Revier von Inspector Banks der Sohn, Luke, eines prominenten Elternpaares als vermißt gemeldet. Da Banks gerade eine Auszeit vom Dienst in Griechenland nimmt, ermittelt seine Kollegin und Ex-Freundin Annie. Als Banks jedoch durch eine Zeitungsnotiz von dem Knochenfund erfährt, bricht er sofort seinen Urlaub ab, denn er erkennt, daß das aufgefundene Skelett sein Jugendfreund Graham ist.
Zurück in England pendelt er zwischen beiden Ermittlungen hin und her, die ihn einerseits tief in die Vergangenheit und die verhängnisvollen Verstrickungen von Bewohner, Polizei und Politikern führen und ihn andererseits im Falle von Luke mit einer immer länger werdenden Liste von Verdächtigen konfrontiert. Dieser 13. Fall mit Inspector Alan Banks steht in bester englischer Krimitradition. Der mit seinen immerhin 463 Seiten recht umfangreiche Krimi ist zu jeder Zeit unterhaltsam und spannend. Außerdem bietet er immer wieder interessante Einblicke in das englische provinzstädtische Gesellschaftsmilieu und in die Kultur der 60er Jahre. Ein wunderbarer Krimischmöker im besten Sinne des Wortes!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Banks begegnet seiner Vergangenheit und einer neuen Liebe, 14. Juli 2005
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Neben Ian Rankin ist Peter Robinson der meiner Meinung nach beste britische Autor von Serienkrimis. Ähnlich wie der Schotte Rankin wurde auch der mittlerweile in Kanada lebende Robinson erst recht spät für ein deutsches Publikum entdeckt.

Der vorliegende Roman „Ein seltener Fall" ist der neueste in der Reihe um das Team von Inspector Alan Banks aus Eastvale in Yorkshire. Geschrieben 2003, erschien er ein Jahr später bei Ullstein erstmals in deutscher Sprache.

Alan Banks quält seit seiner Kindheit immer wieder ein furchtbarer Verdacht, der in früheren Büchern von Peter Robinson immer mal wieder angedeutet wurde: er glaubt Schuld zu sein am Verschwinden seines alten Schulfreundes Graham Marshall, der Mitte der sechziger Jahre an einem Sonntagmorgen plötzlich spurlos verschwand.

Nun, Jahrzehnte später, werden bei Bauarbeiten die Gebeine von Graham gefunden und relativ schnell identifiziert. Gleichzeitig verschwindet in Alan Banks Bezirk ein 15 -jähriger Junge. Obwohl er noch im wohlverdienten Erholungsurlaub ist, hängt sich Banks an beide Fälle und löst sie jeweils mit der Hilfe einer Kollegin.

In Eastvale hat er es mit Anni Cabbot zu tun, einer Kollegin, mit der ihn seit der Trennung von seiner Frau Sandra eine konfliktreiche Beziehung verbindet, und in Peterborough, seiner Heimatstadt, lernt er die Inspektorin Michelle kennen und löst mir ihr dem Fall seines verschwundenen Jugendfreundes. Sie kommen sich näher, aber das Ende des Buches lässt offen, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Wir werden deshalb bis zum nächsten Band warten müssen, dessen Erscheinen Ullstein unter dem Titel „Kein Rauch ohne Feuer" für das Frühjahr 2006 angekündigt hat.

„Ein seltener Fall" zeigt hauptsächlich den privaten Alan Banks, mit vielen Reminiszensen an die sechziger Jahre. Das Buch zeichnet einen nachdenklichen und sensiblen Kommissar, der mit beiden Fällen in mehrfacher Hinsicht mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und sich ihr stellt.

Peter Robinsons Serie um Alan Banks ist eine der besten , die man lesen kann.

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aus "Close to Home" wird "Ein seltener Fall", 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal ein total anders übersetzter Titel, der dazu hin gar nicht stimmt- was war an dem Fall so selten??
Die Morde an 2 Jungen (14 und 15 Jahre alt), die aber zeitlich mehr als 30 Jahre auseinander liegen, und auch sonst überhaupt nichts miteinander zu tun haben, sind, wie bei Peter Robinson üblich, sehr spannend und unterhaltsam erzählt. Viel Lokalkolorit von Yorkshire ist dabei, auch wieder persönliche und familiäre Details von dem sympathischen Ermittler Alan Banks.
Aber mir fehlte irgendwie die Einsicht, warum der Autor diese beiden Fälle, die auch noch durch eine räumliche Distanz auseinander gehen- so miteinander verquicken musste. Vielleicht, um den Leser ein bisschen zu verwirren? Ein Fall allein wäre wohl zu einfach gewesen und zu leicht durchschaubar?
Obwohl ich Peter Robinson ausgesprochen gerne lese, kann ich hier nur 4 Sterne geben, denn er hat weitaus Besseres geschrieben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Chief Inspector Banks klärt Mord aus seiner Vergangenheit, 11. April 2006
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall: Roman (Broschiert)
"Ein seltener Fall" (Ullstein 26319 - "The Summer That Never Was", 2003) ist der dreizehnte Roman von Peter Robinson mit (mittlerweile Chief Inspector) Alan Banks. Bis auf den ersten, zweiten und vierten sind auch schon alle in deutscher Sprache erschienen. Die Alan Banks-Romane dürften derzeit wirklich die beste Krimi-Serie sein. Banks, in Peterborough aufgewachsen, hatte als Kind ein Erlebnis, wo er beinahe umgebracht worden war. Aus welchen Gründen immer verschweigt er dieses Vorkommnis. Kurze Zeit später verschwindet einer seiner besten Freunde und taucht nicht mehr auf. Der Fall blieb ungeklärt. Auf das Trauma des kleinen (und später großen) Alan weist Peter Robinson mehrmals in seinen Romanen hin, da dieser glaubt, daß - so er den Mordanschlag auf ihn gemeldet hätte - er das Verschwinden seines Freundes vielleicht hätte verhindern können. Auf diesen Fall bezieht sich das Buch. Auf Urlaub auf einer griechischen Insel liest Alan Banks in einer englischen Tageszeitung vom Auffinden des Skeletts von Graham Marshall, des vor Jahrzehnten verschwundenen Freundes. Er nimmt das zum Anlaß, seinen Urlaub abzubrechen und der Polizei in Peterborough seine Hilfe anzubieten. Während der Polizeichef darüber nicht erfreut ist, nimmt die ermittelnde Polizeibeamtin, Michelle Hart, seine Unterstützung an. Parallel dazu hilft er auch in seinem derzeitigen Dienstort Eastvale in Yorkshire seiner Kollegin Annie Cabbot bei der Klärung der Entführung des 15-Jährigen Luke Armitage. Diser ist der Sohn eines verstorbenen Rockstars und Stiefsohn eines ehemaligen Fußballstar und hat als Mutter ein Ex-Model, weshalb der Fall eine gehörige Portion Aufmerksamkeit erregt. Der Mord und die Entführung werden von seinen beiden Kolleginnen mit seiner Hilfe gelöst, wobei insbesonders seine Ermittlungen, den 30 Jahre zurückliegenden Mord an Graham Marshall aufzuklären, hochinteressant sind. Was sich allerdings am Ende herausstellt ist, daß die Verbindung zwischen den beiden Fällen in Peterborough und Eastvale, die nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich und vom Motiv her nichts miteinander zu tun haben, unnötig ist und offenbar nur zum Seitenfüllen dient. Nichtsdestoweniger wiederum ein spannender Alan Banks-Kriminalroman von Peter Robinson.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen routinierte Krimikost, 20. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Mittlerweile habe ich auch schon einige Alan Banks Krimis gelesen und stürze mich immer auf das jeweils neueste Exemplar. "Ein seltener Fall" reicht zwar nicht an die beiden letzten Bücher heran, aber es ist trotzdem unterhaltsame englische Krimikost.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der verlorene Freund, 14. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Alan Banks, heute Chefinspektor, war 14 als sein bester Freund Graham Marshall wie jeden Sonntag auf seine Zeitungsroute ging und spurlos verschwand. Diesen Vorfall konnte Banks all die Jahre nicht vergessen, und als jetzt ein Skelett auftaucht und als das des verschwundenen Jungen identifiziert wird, kehren die Erinnerungen an diesen Sommer wieder zurück. Banks begibt sich in die alte Heimat und bietet den ermittelnden Beamten seine Hilfe an, sieht sich aber Anfeindungen und Verdächtigungen ausgesetzt, die über das Maß einer gesunden Rivalität zwischen verschiedenen Dienststellen weit hinausgehen.

Währenddessen verschwindet in Banks' Revier der 15jährige Luke Armitage, Sohn eines Popstars und eines Models, und damit eine kleine Berühmtheit. Auch in diesem Fall gibt es einige Ungereimtheiten. Während Annie Cabbot in Yorkshire ermittelt und versucht, mehr über den verschlossenen Luke und seinen Umgang herauszubekommen, pendelt Alan Banks zwischen Yorkshire und Peterborough und damit zwischen beiden Fällen hin und her. Kritisch untersucht und hinterfragt er seine Erinnerungen an jenen fatalen Sommer und entdeckt, dass die polizeiliche Untersuchung nach Grahams Verschwinden einige interessante Nachlässigkeiten aufwies.

Der mittlerweile 13. Fall in Peter Robinsons Inspektor Banks Serie überzeugt wieder durch interessante Haupt- und Nebencharaktere, eine dichte Atmosphäre und viele kleine Details, die dem Leser das Gefühl geben, mitten im Geschehen zu sein. Was mir diesmal allerdings etwas gefehlt hat, war die Spannung und Intensität der letzten beiden Bände ("Kalt wie das Grab" und "Wenn die Dunkelheit fällt"). Banks ist diesmal vielleicht zu sehr mit sich selbst beschäftigt, was zwar für Fans der Serie interessant zu lesen ist, den Krimicharakter des Buches aber etwas in den Hintergrund treten lässt. Auch ist die Verbindung der beiden Kriminalfälle meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Zwar lässt das Alter der Verschwundenen auf eine gewisse Parallelität der Ereignisse schließen, beide Fälle scheinen aber miteinander sowohl um die Aufmerksamkeit des Lesers als auch um die des Chefinspektors zu ringen, was dazu führt, dass beide irgendwie nebenher zu laufen scheinen.

Nichtsdestotrotz ist "Ein seltener Fall" ein interessanter Krimi, der allerdings als Einstieg in die Serie nicht so gut geeignet ist, da eine gewisse Vertrautheit mit dem Stammpersonal vorausgesetzt wird. Für Fans der Serie gibt es viele Kindheits- und Jugenderinnerungen von Alan Banks und nicht zuletzt eine neue Frau im Leben des Chefinspektors.

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit kehrt zurück, 30. August 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Die Krimireihe um Inspektor Alan Banks hat schon lange den Status eine Geheimtipps verloren und ist sicher eine der besten Romanserien dieses Genres.

Diesmal ermttelt Alan Banks in seiner eigenen Vergangenheit : Als das Skelett einer Kinderleiche gefunden wird kann dieses schnell als die Überreste von Graham Marshall identifiziert werden. Für Banks ein schockierender Fund. Er war mit Graham Marshal in seiner Kindheit befreundet. Allgemein war angenommen worden, dass Graham einem Sexualstraftäter zum Opfer gefallen war.
Banks schaltet sich in die Ermittlungen ein, die immer mehr zu einer Reise in die eigene Vergangenheit werden.
Doch schon bald finden sich Umgereimtheiten in dem Fall, die vor allem die damaligen Polizeiermittlungen betreffen. Auch in der Gegenwart scheinen Kräfte innerhalb der Polizei nicht sehr daran interessiert, den Fall Graham Marshall neu aufzurollen und behindern die Ermittlungen. Banks und seine neue Partnerin Detective Inspector Michelle Hart müssen in den eigenen Reihen ermitteln. War der Täter gar ein Polizist ?

Für Banks-Fans, die die vorangegangenen Romane der Reihe kennen, biet der Roman viel Erhellendes, da manches Trauma aus Banks Vergangenheit geklärt wird und auch viele der Handlungsstränge um bekannte Personen aus den vorherigen Romanen fortgesetzt werden. Für Neueinsteiger dürfte das eher verwirrend sein, für diese empfiehlt sich die Vorab-Lektüre der vorherigen Krimis der Reihe.

"Ein seltener Fall" ist ein sehr melancholischer Krimi um den Verlust der Illusion einer unbeschwerten Kindheit, denn je mehr Banks ermittelt, desto brüchiger wird sein Bild von der eigenen unbeschwerten Jugend und der seines Ex-Freundes Graham.
Insofern ist es ein sehr intensiver und menschlich ansprechender Roman und sicherlich einer der besseren Banks-Krimis.

Zwie Dinge stören etwas : Zum einen gibts es eine etwas aufgesetzte Nebenhandlung um einen aktuellen Mordfall an einem Jungen in Banks Heimatstadt Eastvale. Banks muss zeitgleich auch in diesen Fall ermitteln. Aufgrund der Ähnlichkeit der Opfer vermutet der Leser die ganze Zeit Parallelen zum fall seines Jugendfreundes, doch letzlich erklärt sich hier alles ganz anders. Diese Nebenhandlung ist schlicht überflüssig und es hätte dem Roman gut getan darauf zu verzichten.
Dadurch hätte Robinson vielleicht Zeit gefunden, die Ermittlungen in dem alten Kriminalfall etwas besser zu gestalten. So hat man zum Ende des Romans das Gefühl, dass die Lösung plötzlich aus dem Hut gezaubert wird.

Abgesehen von diesen Schwächen (die einen Stern Abzug rechtfertigen) ist auch diser Robinson-Krimi wieder ein Highlight der Krimiliteratur.
Man ann den nächsten Banks-Krimi kaum abwarten.

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4.0 von 5 Sternen Zwei Handlungsstränge auf zeitversetzen Ebenen, 23. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich wegen seiner beiden zeitversetzten Handlungsstränge sehr fasziniert. DCI Banks reist in seine Heimat, um der zuständigen Inspektorin bei der Aufklärung des Mordes an seinem vor 40 Jahren verschwundenen Schulfreund zu helfen. In diesem Zusammenhang gibt es viele Rückblenden auf die englische Gesellschaft im Jahre 1965, eine Zeit, in dem Frisuren wie der "Beatles-Haarschnitt", Pornomagazine und erst recht Homosexualität noch ein Skandal waren, letzteres sogar ein Verbrechen, für das man mit Gefängnisstrafen rechnen musste. Gerade bei etwas älteren Lesern, die sich noch an die 60er Jahre erinnern können, dürfte dieses Buch einige Erinnerungen wecken.

Faszinierend ist es auch, wie mit modernen forensischen Methoden dem seit Jahrzehnten verbuddelten Skelett noch viele Informationen abgerungen werden.

Im zweiten Handlungsstrang geht es um einen aktuellen Fall, das Verschwinden eines 15-jährigen Jungen. Zunächst glaubt der Leser, es handle sich um einen ziemlich klaren Fall: eine Entführung, bei der die Polizei (mal wieder?) etwas vermasselt und damit einen tragischen Ausgang provoziert hat. Aber je mehr die Polizisten über das Leben und die Persönlichkeit des Teenagers recherchieren, desto klarer wird es, dass der Schein trügt...

Ein Buch, das bis zu den letzten Seiten spannend und überraschend bleibt, also sehr empfehlenswert.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Zum ersten Mal enttäuscht von Peter Robison, 28. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein seltener Fall (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich alle bisherigen Bücher der Inspector Banks Serie geradezu verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, den neuesten Band in die Hände zu bekommen. Inspector Banks ist (oder war) für mich ein Garant für Lesegenuss in jedem einzelnen Satz. Diesmal hat mich Robinson allerdings komplett enttäuscht: zwei Kriminalfälle, die nichts miteinander zu tun haben, langatmige Beschreibungen, die nichts Nützliches zur Geschichte beitragen, vorhersehbare Dialoge und dann zum Schluss die unspektakuläre und bezugslose Auflösung der beiden Fälle, irgendwie aus dem Blauen heraus. In diesem Buch findet sich mit Sicherheit kein bisschen "Suspense" (ich habe das Original gelesen, das mit diesem Wort angepriesen wird!). Ich hatte bei der Lektüre den Eindruck, dass Robinson gezwungen war zu "produzieren" und möglichst viele Seiten füllen wollte. Wirklich schade: noch ein Autor ohne Garantie auf angenehme Lesestunden.
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Ein seltener Fall: Roman
Ein seltener Fall: Roman von Peter Robinson (Broschiert - Februar 2006)
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