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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2012
Manchmal verstehe ich nicht, wie Leser dazu kommen unterirdische Rezensionen über Bücher zu verfassen, die sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, weil sie nicht in der Lage waren( aus welchen Gründen auch immer) sie richtig zu lesen. Dieses Buch ist weder ein Relikt noch obszön oder unnötig. Es ist der ehrliche Bericht einer in jeder Hinsicht verwirrten jungen Frau. Es ist eine Reise zu sich selbst, denn wenn man dieses Buch in aller Ehrlichkeit liest, wird man (falls man eine Frau ist) viel von sich selbst darin wiederfinden, was natürlich erschreckend ist, denn viel hat sich in der Beziehung, Mann Frau seither anscheinend nicht getan. Die Abscheu der Protagonistin gegen das deutsche Volk ist absolut nachvollziehbar. Sie beschreibt sehr realitätsnah, den Mief der 60er und 70er Jahre, die Verlogenheit, die in der Zeit, nach dem zweiten Weltkrieg herrschte- in dieser Beziehung hat sich, Gott sei Dank, mehr getan. Verwunderlich finde ich, dass sich deswegen(den Äußerungen der Autorin) anscheinend immer noch Menschen angegriffen fühlen...
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am 3. März 2016
Wenn eine Frau am Beginn der modernen Frauenbewegung sich beschreibt, ihre Angst und deren Bewältigung, dann ist das toll. Wenn man, wie ich, in dieser Zeit in Wien war und alles nah und doch ferne miterlebt hat, dann kommt es nahe. Frauen sollen und dürfen in diesen Konflikten nur von Frauen beschrieben werden und wenn ich diesen Roman heute, fast 40 Jahre später lese, dann erlebe ich die Zeit nochmals neu; ohne Internetverbindung, ohne Handy, ohne das, was seit zehn Jahren selbstverständlich geworden ist. Eine Frau, die neu wird, sie selbst und wie wenigen das gelungen ist, damals und auch heute.
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am 16. Juli 2014
Ich habe keinen Bock auf diese Zwangsbewertungen, wo man gezwungen sich eine bestimmte Anzahl an Wörtern auszudenken. Wenn mir irgendetwas nicht paßt, würde ich das schreiben. Hoffentlich beendet irgendwer mal diesen Zwangsunsinn!
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am 16. Juli 2014
Nach empfehlung habe ich das buch gekaufr und empfinde es aber als zäh zu lesen und sehr einseitig aufgemacht. Da gibt es sicher bessere möglichkeiten seine zeit zu verbringen. Wird glaub ich eins der Bücher, die ich tatsächlich nicht zu ende lese.
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am 15. Juli 2013
Der untypische Schreibstil wirkt sehr interessant.
Die Schriftstellerin schreibt sehr klug ,beschreibt die Gedanken einer Frau auf ganz neue Weise und trifft dennoch ins Schwarze.
Nach dem beenden des Buches musste ich feststellen , dass es ein sehr gutes Buch ist , obwohl auch zwischendurch sehr zähe Schrift zu lesen war
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am 28. Januar 2001
"Angst vorm Fliegen" hat mich nachhaltig beeindruckt, vielleicht sogar gerettet. Ein grosses Wort? Vielleicht! Mir jedenfalls half es, aus meinem Korsett zu steigen & zu begreifen, dass auch ich fliegen möchte- & das dies völlig legitim ist. Frau hat Phantasien im Hirn in den unmöglichsten Situationen. Frau traut sich nicht,diese auszusprechen, manchmal zu Ende zu denke- geschweige denn diese auszuleben- ich denke dieser Zustand hat sich nicht verändert- bis heute. Die Klischees die uns Moral und Anstand aufzwängen, lassen selten ein offenes Gespräch darüber zu. Gespräche, die helfen könnten, eigene Wünsche aus dem Bauch heraus- hinauf in den Kopf zu holen und selbige wieder zurückzusenden- auch an den Ort unterhalb des Bauches. Mich hat das Buch derat befreit- es hat mir Mut gemacht. Alte Götter und Göttinnen sind tot, ich heilige jetzt völlig anderen- und dies ganz offen. Mein Selbverständnis als Frau mit all meinen Wünschen , Ängsten und Neuröschen hat sich entwickelt. Die Sprache, welche die Jong wählt, mag einige befremden- doch für gewisse Zustände im Leben, wären die geglätteten, netten, metaphorisch anständig umschriebenen Wortfindungen wohl verfehlt. Frau fragt sich, was sich in den Köpfen abspielt. Gibt es nicht auch in der Phantasie eine derbere Sprache, die letztenendes sehr viel genauer ist, weil in der Phantasie Frau allein und unbeobachtet abheben kann. Schuldgefühle deshalb? Nein. Es ist herrlich. Wenn wirklich ein Mann ins Traumflugzeug mit einsteigt- nicht auszudenken, welche Ein.- und Anblicke Frau dann erhalten würde.Ich kann dieses Buch nur jeder Frau empfehlen, die sich selber sucht und und den Traum vom fliegen auch mit einem Partner nicht AUFGEBEN KANN UND WILL. Nichts ist unmöglich. Für diese Erkenntnis bin ich dankbar. Ich schliesse jetzt meine Bemerkungen- ich will den nächsten Flug nicht verpassen: offen, frei, unerschrocken und selbverständlich sinnlich...
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am 22. Februar 2006
isadora (amerikanische jüdin, ich-erzählerin und unübersehbar alter-ego der autorin) mag deutschland nicht - und wien noch weniger. das ist am anfang ein bisschen hart zu akzeptieren, und hat offensichtlich einige leser schockiert.
sexualverhalten und geschlechtsorgane werden beim namen genannt.
das hat ebenfalls einige leser schockiert, und andere dazu verleitet, einen erotikroman zu erwarten. diese waren dann verständlicherweise enttäuscht.
diese NEBENSÄCHLICHKEITEN sollten einen aber nicht davon abhalten, dieses fröhliche, intelligente und wirklich aus dem leben gegriffene buch zu genießen. stilistisch und inhaltlich eine verrückte mischung aus woody allen und hera lind, mit einer prise joyce dabei.
isadora glaubt, dass alle deutschen nazis sind und alle österreicher deutsche. Isadora hat ihre tage und kein tampon zur hand. Isadora will ihrem mann treu sein und sie will wilden sex mit ihrem liebhaber. isadora hält nichts auf psychoanalytiker und geht trotzdem immer wieder hin.
sie will das, was sie nicht bekommen kann, ist unlogisch, voller vorurteile und ambivanlenzen - und ehrlich genug, das nicht zu beschönigen. und das macht sie mir so lieb - denn so sind wir menschen (bestimmt nicht nur die frauen) eben - oder?
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am 9. Juli 2004
Die dreißigjährige us-amerikanische Protagonistin Isodora Jong sucht nach Ihrem Weltverständnis. Eingebetet in die siebziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts und verheiratet mit einem Psychoanalytiker zählt sie zur Bourgeoisie, die jenseits des Vietnam- krieges und fern von den weltweiten Studentenunruhen nach ihrem Selbst forscht.
Nach zahlreichen Affären und ebenso vielen psychologischen Therapien, wird sie sozusagen vom Leben selbst therapiert. Die leidenschaftliche Liebe zu dem schönen Mann Adrian führt sie nach Europa. Die verschiedenen Aufenthaltsorte hier mit ihren markanten örtlichen Eigenschaften werden zu Lebensstationen der Erkenntnis. Neben dem aktuellen Geschehen steht immer zeitgleich der Blick zurück in die Vergangenheit. So wird die spannende und leidenschaftlich erzählte Hauptgeschichte durch wichtige Situationen stückweise zu einem vollständigen Bild über Isodora ergänzt. So lernt Isodora, und mit ihr der Leser, sich selbst zu erkennen. Die Folgen ihres neuen Selbstbewusstseins bleiben am Ende des Romans offen und werden erst in einem Folgewerk beantwortet.
Das sehr erotisch geschriebene Buch fand gleich nach seinem Erscheinen weltweite Beachtung. Die Kritik war widersprüchlich. Die Rede war von einem neuen weiblichen Henry Miller, von einer femme fatale. Das Buch löste Kontroversen aus. Unstrittig ist es auch heute noch ein Zeitzeugnis einer wohlhabenden Gesellschaftsschicht im modernen Nachkriegsamerika. Der Leser erlebt eine kompakt und flott erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung erzeugt ständig Negier auf den Fortgang. Mann/Frau sollte diese Buch gelesen haben, weil es auch heute noch immer Gegenstand zahlreicher Diskussionen ist.
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am 12. Mai 2010
Der Roman wurde in den 70-ziger Jahren des zurueckliegenden Jahrhunderts veroeffentlicht und sorgte fuer Furore. Sicherlich ist sein "Wert" dem Umstand zuzuschreiben, dass mit diesem Roman Frauen das gleiche sexuelle Gebaren zugestanden wurde wie Maennern. Isodora Wing nimmt sich die Maenner, wie sie ihr begegnen. Sie gehoert der wohlhabenden Oberschicht Amerikas an, die gut versorgt und priviligiert, nur Rechte kennt und ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben fuehrt . Doch ihr Leben ist ohne Sinn und Ziele, ihre Persoenlichkeit derart verkorkst, dass sie nicht in der Lage scheint, normale Beziehungen zu anderen Menschen und zu Maennern aufbauen zu koennen. Auf der einen Seite sehr liberal, weltoffen und bereit, alles in Frage zu stellen (z.B. Monogamie), auf der anderen Seite nicht stark genug, den Fesseln er eigenen Erziehung zu entkommen und in Unabhaengigkeit und Freiheit zu leben. Letztendlich ist auch sie zum Scheitern verurteilt, da es ihr an der dafuer notwendigen Courage fehlt, Erkenntnisse umzusetzen und nicht nur gegen bestehende Werte zu rebellieren. Ein Roman, der ueber Grenzen hinauszugehen versucht, ein bisschen rebelliert aber nicht wirklich reformiert. Relikt aus einer vergangen Zeit. Leider nicht mehr.
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am 8. April 1999
"Das Schreiben des Buches war erschreckend - eine weitere Übung in Selbstbefreiung. Ich habe wirklich nie erwartet, daß der Roman das Licht des Tages erblicken würde. Ich schrieb ihn wie eine Getriebene, voller Angst und Zittern, und versprach mir selbst, daß ich auch dann, wenn er niemals veröffentlicht werden würde (mit einer Veröffentlichung rechnete ich garnicht), zumindest stolz auf mich sein würde, daß ich es versucht hatte. Der Schluß des Buches kostete mich die meisten schlaflosen Nächte. Das Muster der sinnlichen Heldin, die für ihre Sexualität stirbt, war fest in meinem Kopf verankert - ein Handlungsschema, daß in so unterschiedlichen Büchern wie Madame Bovary, Anna Karenina, Kate Chopins The Awakening, Mary McCharthys A Charmed Life und sogar in ihrer Clique niemals angetastet wird. Sie werden dasselbe Handlungsmuster in so vergleichsweise neuen Filmen wie Eine verhängnisvolle Affäre und Thelma& Louise finden. Wenn Sie sich die sinnlichen Heldinnen der jüngsten Zeit einmal anschauen, dann werden Sie feststellen, daß sie, wenn sie ihre Sexualität zum Ausdruck bringen, entweder ihr Leben oder ihre Kinder verlieren. Während ich das Ende von Angst vorm Fliegen immer und immer wieder überarbeitete (zwölfmal insgesamt), stellte ich fest, daß ich den Wunsch hatte, mein rebellisches Alter ego Isadora umzubringen oder sie zu schwängern und sie das Baby anschließend bei einer lebensgefährlichen Abtreinung verlieren zu lassen. Schließlich hatte sie doch ihren "ordentlichen" Mann verlassen und war mit einem "bösen Jungen" auf und davon gegangen. Verdiente sie nicht tatsächlich eine schreckliche Strafe? Ich wußte nicht, warum ich zu solchen Katastrophen tendierte. Wie konnte ich wissen, daß ich selbst ein wandelndes Musterexemplar des Sexismus war? Wie konnte ich wissen, daß ich die Werte des Patriarchats verinnerlicht hatte und sie sogar in diesem angeblich befreiten und (wie sich am Ende herausstellte) befreienden Buch ausdrückte? Das Patriarchat ist in uns - darum ist es so schwierig auszurotten. Wir müssen es zunächst in uns selbst vernichten, danach sind wir vielleicht fähig, es in der Welt zu vernichten."
Erica Jong über ihren Weltbestseller in Der Teufel in Person, Henry Miller und ich
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