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Kundenrezensionen

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am 15. September 2004
Dies ist eine Geschichte der Rückkehr nach Hause.
Nach vielen Jahren kehrt Mado auf die Insel ‚Le Devin' zurück, auf der sie geboren wurde. Ihrer Mutter, mit der sie die Insel verlassen hat, ist gestorben. Ihr Vater aber lebt noch auf der Insel, in dem Haus, in dem sie aufgewachsen ist. Warum sie zurückkehrt, wissen wir nicht, aber es muß wohl an Le Devin liegen, wohin jeder zurückkehrt, der von dort stammt.
Die Insel hat zwei Dörfer: La Houssinière und Les Salants. Und wie soll es auch anders sein, die Bewohner der beiden Dörfer sind miteinander verfeindet. Die Houssinières sind erfolgreich und leben gut von ihrem Fährhafen und den Touristen. Die Bewohner von Les Salants sind bedrückt von ihrem Schicksal. Schwere Stürme haben die Küste verwüstet und jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist erloschen.
Mado fällt die Aufgabe zu, die Salannaise aus ihrer Lethargie und Selbstaufgabe zu befreien. Dabei hat sie einen Verbündeten: Flynn.
Ausgehend von Flynns Idee durch ein künstliches Riff die Erosion des Strandes von Les Salants zu stoppen, beginnt ein Reigen von steilem Aufstieg mit Übermut und tiefem Fall, der alle in die alte Resignation zurückbringt. Letztendlich sind nach allen Höhen und Tiefen die Salannaise genauso sicher wie am Anfang oder eher noch bedrohter in ihrer Zukunft. Aber durch diese übermächtige Bedrohung begreifen sie, dass sie die Verantwortung für sich und ihre Zukunft haben.
Leider schafft es Joanne Harris nicht Spannungsbögen über mehr als zehn Seiten zu halten. Alles ist eigentlich sehr durchsichtig und es ist recht klar, was als nächstes kommt. Die Figuren sind in vielen Fällen klischeehaft und nicht sehr detailliert gezeichnet.
Dies alles wird aber dadurch kompensiert, dass das Buch leicht geschrieben ist. Man schwimmt im Strom der Ereignisse mit und fühlt sich letztendlich mittendrin im Geschehen. Es ist nicht an einer Stelle langweilig oder zäh.
Insgesamt eine herrliche Sommerlektüre für laue Abende bei Kerzenschein.
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am 6. Februar 2004
Mado kehrt nach vielen Jahren und dem Tode ihrer Mutter aus Paris auf ihre Heimatinsel zurück. Schnell merkt sie, daß es ihrem Dorf Les Salant nicht besonders gut geht, doch jeder ihrer Verbesserungsvorschläge wird von den verbohrten Inselbewohnern abgeschmettert. Das sture Völkchen gibt sich lieber seinem Schicksal hin und wartet auf ein Wunder. So muß man eben ein Wunder erschaffen, um seine Mitmenschen aus ihrer Lethargie zu holen ...
Der Roman ist wirklich schön zu lesen. Eine ruhige Geschichte, die aber nie langweilig wird, weil man unbedingt wissen möchte, was als nächstes passiert. Jeder der beschriebenen kauzigen Inselbewohner wächst einem mit jeder Seite mehr und mehr ans Herz, da die Autorin liebevoll Stärken und Schwächen aufzeigt. Selbst die vermeintlichen "Feinde" der Salannaise sind nicht wirklich böse und bis zum Schluß hält sich die Spannung über die Geschehnisse und die Menschen, allen voran Flynn. Ist er wirklich ein Freund oder hat er etwas zu verbergen?
Ein bißchen enttäuschend fand ich nur - wie auch an anderer Stelle erwähnt -, daß Joanne Harris nicht mehr auf die schwierige Beziehung zwischen Mado und ihrem Vater eingegangen ist bzw. dem Vater nur eine relativ kleine Rolle in der Geschichte gegeben wurde. Dann hätte es von mir glatt 5 Sterne gegeben.
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Joanne Harris, bekannt durch ihren Bestseller "Chocolat/ Eine himmlische Verführung", erzählt in diesem Roman von Madelaine "Mado", die nach langer Zeit an ihren Geburtsort auf der kleinen bretagnischen Insel Le Devin zurückkehrt. Hier will sie ihren Vater besuchen, den sie vor Jahren zusammen mit ihrer Mutter verlassen hat. Das Leben auf der Insel ist sehr ruhig und beschaulich, Harris beschreibt sehr schön den Alltag: Dorfstreitigkeiten, dann wieder Zusammenhalten, der Zwist mit dem reichen Nachbarort, eine kleine Liebesgeschichte. Durch die Gezeiten verliert die Insel Land, doch die gläubigen Einwohner nehmen das als Gott gegeben hin. Erst durch Mado werden sie aufgerüttelt, für sich zu kämpfen.
Das Buch ist stimmungsvoll und sehr bildlich geschrieben. Harris beschreibt das Meer, den Strand und die Gefühle - ohne nervig zu werden. Die Handlung fließt ruhig und beschaulich vor sich hin, die Menschen von der Île Le Devin zeigen uns, dass es auch andere Wege als den schnelllebigen städtischen Alltag gibt. Es ist ein beruhigendes, schönes Buch, mit dem man abends von einem stressigen Tag zu entspannen und sich sozusagen "auf seine Insel" zurückziehen kann...
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am 14. März 2005
Mado kehrt nach vielen Jahren zurück nach Les Salants, wo sie aufgewachsen ist. Die winzige Insel hat sich in mancher Hinsicht verändert, aber viele Traditionen sind noch präsent und lassen in Mado sofort Erinnerungen wach werden.
Ihr Vater macht Mado die Rückkehr in die alte Heimat nicht gerade leicht, uns es wird nicht besser, als Mado Flynn kennen lernt. Dieser ist ein Fremder auf der Insel, aber er hat sich schnell gut in die Gemeinschaft der Inselbewohner eingefunden. Doch Mado vermutet, dass der hilfsbereite und beliebte Flynn ein dunkles Geheimnis verbirgt - ein Geheimnis, das Mado immer mehr zu schaffen macht, je mehr sie herausfindet, was er verbirgt.
Welche Opfer darf man für den Zusammenhalt einer Gemeinschaft bringen?
Welche Opfer muss man vielleicht bringen?
Mado versucht verzweifelt, das herauszufinden, auf ihrer Suche nach einem Platz in der Gemeinschaft des Dorfes.
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am 27. Juni 2009
Angelockt durch ihren Bestseller "Chocolat/ Eine himmlische Verführung", habe ich mich zum Kauf dieses Buches verführen lassen. Ein Fehler. Joanne Harris erzählt in diesem Roman von Mado, die an ihren Geburtsort auf der kleinen bretagnischen Insel Le Devin zurückkehrt. Das Leben auf der Insel ist sehr ruhig und beschaulich, man könnte auch sagen langweilig, denn Harris gelingt es nicht, etwas Pfeffer in den Alltag zu bringen. Ok, das Buch beschreibt das Meer, den Strand und die Gefühle - aber das ist mir etwas zu glatt, etwas zu wenig. Klingt eher so nach einer Bretagne, wie sie sich eine Engländerin so vorstellt, ohne sie zu kennen. Ganz nett, aber irgendwie unbefriedigend.
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am 18. März 2007
Nach Jahren in Paris kommt Mado auf ihre Heimatinsel zurück. Zuerst befremdet durch die kleinlichen Feindseligkeiten, Familienfehden, Schrullen und die Engstirnigkeit der Inselbewohner weiß sie bald, sie gehört hierher, sie ist zu Hause angekommen. Durch ihren Mut und ihre Ideen rüttelt sie ihr Dorf aus dem Dornröschenschlaf und kann schließlich mit sich selbst und ihrer familiären Vergangenheit Frieden schließen.

Ohne schwarz/weiß-Malerei werden herbe aber liebenswerte Menschen in einer rauhen aber schönen Inselwelt beschrieben.
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am 30. Mai 2003
Dieses nun inwzischen vierte in Deutschland veröffentlichte Buch von Joanne Harris übertraf alle meine Erwartungen. War ich zunächst etwas skeptisch auf Grund der Tatsache, dass es diesmal kein kulinarischer Roman war, mußte ich doch schon nach wenigen Seiten erkennen, dass dies keinesfalls einen Nachteil für die Geschichte darstellt. Schon nach den ersten Seiten war ich völlig versunken in die von Harris wunderschön gezeichnete Inselwelt. Die Protagonistin erfuhr sofort meine Akzeptanz und Sympathie und widererwartend habe ich am Ende dieser Leseerlebnisreise festgestellt, dass es sich bei diesem Roman um einen der schönsten handelt, die ich je gelesen, oder eher verschlungen habe ! Harris beweist mit dieser Geschichte, wie vielseitig sie schreiben kann und das es keinen Unterschied macht, worüber sie schreibt, es handelt sich immer um ein Meisterwerk. Gerade die unglaubliche Ästhetik die ihren Stil auszeichnet, kommt in diesem Buch besonders zur Geltung und ist sonst nur bei wenigen Autoren vorhanden.
Ein wundervolles Buch und es macht gespannt, was ihr nächster Roman (hier wagt sie sich zum ersten Mal ins Gebiet des historischen Romans) wohl zu bieten hat um dieses Meisterwerk zu übertreffen.
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am 14. August 2010
Bin gerade aus dem Urlaub in der Bretagne zurückgekehrt. Dieser Roman hat mich dort fast heimisch fühlen lassen. Er hat mich gefesselt und ich habe ganz viel über Gezeiten, das Meer, die Landschaft, die Menschen - eben ganz viel über dieses wunderbares Fleckchen Erde gelernt. Der einzige Kritikpunkt ist der deutsche Titel des Buches, der aber so gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat, einfach kitschig - schade! Man spricht damit sicherlich nicht so viele Leser an, die das Buch verdient hätte.
Deshalb nur 4 Sterne von mir - für die Autorin gibt es ganze 5 Sterne:
Trugarez oder merci beaucoup, Joanne Harris!!!
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am 15. Februar 2004
Ich bin eher aus Zufall über diese Buch gestolpert , aber als ich einmal angefangen hatte konnte ich es schwer wieder aus der Hand legen! Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte tat es mir richtig leid mich von der Insel-Welt mit ihren liebenswerten , teilweise auch etwas schrulligen Bewohnern zu trennen aber das Rauschen des Meeres wird einen wie alds Nachklang der Geschichte noch eine Zeit lang begleiten ( ähnlich wie "La Marinette" in Der Geschichte , wenn auch weniger unheilsverkündend ). Joanne Harris ist eine großartige Erzählerin und man sollte sich "Die blaue Muschel" keinesfalls entgehen lassen!
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am 7. Juli 2008
Das Buch ist bezaubernd.Eines von den Büchern,die ich immer noch gut in Erinnerung habe und sicher irgendwann auch nochmals lesen werde!!!
Das Hörbuch dagegen ziemlich langweilig gelesen.Begeisterung will kaum aufkommen.Das Französisch der Sprecherin lässt sehr zu wünschen übrig....
Schade für so ein schönes Buch!
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